Geldmeisterin Archiv
319 Episoden
13 Minuten
Die Frage, die sich die GELDMEISTERIN diese Woche stellt ist: Wem hilft, wem schadet eine solche Streitkultur aufmüpfiger Shareholder-Aktivisten wie bei Walt Disney?
Im House of Mouse ging es bei der Hauptversammlung des Walt Disney-Konzerns diese Woche ja ums Ganze: Dürfen CEO Bob Iger und die elf anderen Verwaltungsräte bleiben oder müssen zwei dem Finanzinvestor Nelson Pelz und seinem Verbündeten weichen?
Das Ergebnis kennt ihr wahrscheinlich bereits. Der 81-jährige Finanzinvestor Nelson Peltz, der an Disney-Aktien von 3,5 Milliarden US-Dollar hält und sein Verbündeter, der Hedgefonds Blackwell Capital schafften es nicht am Sessel des amtierenden, 73-jährigen CEO Bob Iger zu sägen. Nelson Peltz wollte sich selbst und den ehemaligen Disney-Finanzchef Jay Rasulo in den Verwaltungsrat hieven. Sie werfen Iger vor, Disney sei nicht mehr so kreativ und setze neue Technologien zu wenig ein.
Als persönlicher Walt Disney-Aktionär bin ich froh, dass jetzt, wo die Katze nicht mehr bei der Hauptversammlung im Haus ist wieder Ruhe in der Mäuse-Familie einkehrt.
Disney-Chef Bob Iger war ja schon in Pension gewesen und wurde im Herbst 2022 bis 2026 zurückgeholt, um seinen erfolglosen Nachfolger Bob Chapek abzulösen. So viel dürfte Bob bis dato ja nicht falsch machen. Die zuvor eingebrochene Disney-Aktie hat in den letzten zwölf Monaten zumindest wieder knapp 19 Prozent zulegen können. Bob Iger muss den Streamingdienst Disney + profitabel machen. Er hat 8000 Jobs im Konzern abgebaut, um 7,5 Milliarden US-Dollar einzusparen. Dass alleine ist wirklich noch nicht sehr kreativ.
Jetzt steht die Disney-Führung jedenfalls noch mehr unter Druck auch zu liefern – das ist grundsätzlich das Positive an Shareholder-Aktivismus. Ein Blick von außen kann nicht schaden und konstruktive Kritik hilft bekanntlich bei der Schwachstellenanalyse, Effizienzsteigerung, Optimierung der Kapitalstruktur oder auch bei der Finanzpolitik. Shareholder-Aktivismus sorgt oftmals für vernünftige Anpassungen der Corporate Governance und für Verbesserungen im Management.
Schädlich ist es allerdings, wenn hinter Aktien-Aktivisten primär das Geschäftsmodell steckt einen Konzern frontal anzugreifen, um anschließend von den fallenden Kursen zu profitieren.
Shortseller können aber auch nützlich sein, wenn sie etwas, was das Unternehmen angreifbar macht, überhaupt erst aufdecken. So machte Fraser Perring mit seinen frühen Leerverkäufen bei Wirecard überhaupt erst auf den Mega-Bilanz-Betrug des ehemaligen DAX-Konzerns aufmerksam. Perring wettete übrigens auch seit Anfang 2022 auf fallende Kurse einer – aus seiner Sicht – überbewerteten Tesla-Aktie.
Am 16. Dezember 2021 warf Fraser Perring dem Linzer Software-Unternehmen S&T Bilanzbetrug vor, das Unternehmen sei eigentlich involvent. Daraufhin fiel die Aktie um 29 Prozent. Inzwischen hat sich die Kontron S&T-Aktie von 15 wieder auf 19 Euro erholt. Das Analysehaus Warburg hat diese Woche seine Kaufempfehlung für Kontron S&T mit einem Kursziel bei 27 Euro bekräftigt.
Bei einem Mega-Konzern wie Walt Disney fällt es Shortseller natürlich schwerer, Kurse und Firmenpolitik nachhaltig in ihre Richtung zu bewegen.
Über Disney, den ausgabefreudigen Amerikanern, die ausgebremste E-Mobilität und dem aktuellen Goldrausch hört ihr in der aktuellen, 14. Wochenshow der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen und auf ein Wiederhören am Sonntag mit Podcast-Gast Philipp Vorndran freut sich Julia Kistner.
Und übrigens:
Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben!
https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Risikohinweis: Das sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihre Podcast-Gäste übernehmen keinerlei Haftung.
#Aktien #Disney #creditcard #shares #investieren #podcast
Foto: Unsplash
Im House of Mouse ging es bei der Hauptversammlung des Walt Disney-Konzerns diese Woche ja ums Ganze: Dürfen CEO Bob Iger und die elf anderen Verwaltungsräte bleiben oder müssen zwei dem Finanzinvestor Nelson Pelz und seinem Verbündeten weichen?
Das Ergebnis kennt ihr wahrscheinlich bereits. Der 81-jährige Finanzinvestor Nelson Peltz, der an Disney-Aktien von 3,5 Milliarden US-Dollar hält und sein Verbündeter, der Hedgefonds Blackwell Capital schafften es nicht am Sessel des amtierenden, 73-jährigen CEO Bob Iger zu sägen. Nelson Peltz wollte sich selbst und den ehemaligen Disney-Finanzchef Jay Rasulo in den Verwaltungsrat hieven. Sie werfen Iger vor, Disney sei nicht mehr so kreativ und setze neue Technologien zu wenig ein.
Als persönlicher Walt Disney-Aktionär bin ich froh, dass jetzt, wo die Katze nicht mehr bei der Hauptversammlung im Haus ist wieder Ruhe in der Mäuse-Familie einkehrt.
Disney-Chef Bob Iger war ja schon in Pension gewesen und wurde im Herbst 2022 bis 2026 zurückgeholt, um seinen erfolglosen Nachfolger Bob Chapek abzulösen. So viel dürfte Bob bis dato ja nicht falsch machen. Die zuvor eingebrochene Disney-Aktie hat in den letzten zwölf Monaten zumindest wieder knapp 19 Prozent zulegen können. Bob Iger muss den Streamingdienst Disney + profitabel machen. Er hat 8000 Jobs im Konzern abgebaut, um 7,5 Milliarden US-Dollar einzusparen. Dass alleine ist wirklich noch nicht sehr kreativ.
Jetzt steht die Disney-Führung jedenfalls noch mehr unter Druck auch zu liefern – das ist grundsätzlich das Positive an Shareholder-Aktivismus. Ein Blick von außen kann nicht schaden und konstruktive Kritik hilft bekanntlich bei der Schwachstellenanalyse, Effizienzsteigerung, Optimierung der Kapitalstruktur oder auch bei der Finanzpolitik. Shareholder-Aktivismus sorgt oftmals für vernünftige Anpassungen der Corporate Governance und für Verbesserungen im Management.
Schädlich ist es allerdings, wenn hinter Aktien-Aktivisten primär das Geschäftsmodell steckt einen Konzern frontal anzugreifen, um anschließend von den fallenden Kursen zu profitieren.
Shortseller können aber auch nützlich sein, wenn sie etwas, was das Unternehmen angreifbar macht, überhaupt erst aufdecken. So machte Fraser Perring mit seinen frühen Leerverkäufen bei Wirecard überhaupt erst auf den Mega-Bilanz-Betrug des ehemaligen DAX-Konzerns aufmerksam. Perring wettete übrigens auch seit Anfang 2022 auf fallende Kurse einer – aus seiner Sicht – überbewerteten Tesla-Aktie.
Am 16. Dezember 2021 warf Fraser Perring dem Linzer Software-Unternehmen S&T Bilanzbetrug vor, das Unternehmen sei eigentlich involvent. Daraufhin fiel die Aktie um 29 Prozent. Inzwischen hat sich die Kontron S&T-Aktie von 15 wieder auf 19 Euro erholt. Das Analysehaus Warburg hat diese Woche seine Kaufempfehlung für Kontron S&T mit einem Kursziel bei 27 Euro bekräftigt.
Bei einem Mega-Konzern wie Walt Disney fällt es Shortseller natürlich schwerer, Kurse und Firmenpolitik nachhaltig in ihre Richtung zu bewegen.
Über Disney, den ausgabefreudigen Amerikanern, die ausgebremste E-Mobilität und dem aktuellen Goldrausch hört ihr in der aktuellen, 14. Wochenshow der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen und auf ein Wiederhören am Sonntag mit Podcast-Gast Philipp Vorndran freut sich Julia Kistner.
Und übrigens:
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#Aktien #Disney #creditcard #shares #investieren #podcast
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31 Minuten
Anlegen macht Freude: „Stehen am Anfang eines Konjunkturzyklus "
„Wir stehen gerade am Anfang eines Konjunkturaufschwungs“, begründet Ulrich Kaffarnik, Vorstand und Kapitalmarktstratege der DJE Kapital AG dies auch damit, dass, immer wenn Zinssenkungen vor der Tür stehen, dies der Ausgangspunkt eines neuen Konjunkturzyklus war.
Wir hätten sogar ein „Goldlöckchen-Szenario“, der Optimalzustand für Aktieninvestments: Die Wirtschaft wächst weder zu stark noch zu schwach, Experte. Ulrich Kaffarnik würde deshalb jetzt nicht zu viel in Cash halten. Persönlich würde er als antizyklischer Investor nicht mehr in die gut gelaufenen Tech-Titel, sondern in zurückgebliebene Versorger-, Öl- und Basiskonsumtitel investieren.
Kein Thema für ihn ist der boomende Rüstungssektor: „Jede Waffe, die gekauft wird ist aus humanistischen Gesichtspunkten erst einmal schlecht.“ Nach wie vor interessant seien hingegen Anleihen angesichts bevorstehender Zinssenkungen in diesem Jahr. Langfristig würde er Staatsanleihen, mittelfristig Unternehmensanleihen bevorzugen.
Niedrigere Zinsen in den USA würden den Dollar schwächen, was wiederum den Goldpreis unterstützt, der derzeit auch technisch beflügelt wird. Vier Jahre lang schaffte es der Goldpreis nicht, die Barriere von 2070 US-Dollar je Unze Gold zu durchbrechen, aktuell liegt er bei 2.232,75 US-Dollar. „Das schafft Potential bis 2300 bis 2500 US-Dollar je Feinunze Gold.“
Warum Ulrich Kaffarnik für Japan nicht so euphorisch ist, wie er China einschätzt und vieles mehr hört ihr in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner.
Übrigens, ich freue mich über Unterstützung:
Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben!
https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge
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Risikohinweis: Das sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihre Podcast-Gäste übernehmen keinerlei Haftung.
#Gold #Aktien #Anleihen #ConsumerStaples #Zinsen #Börse #investieren #podcast
Foto: DJE Kapital AG
„Wir stehen gerade am Anfang eines Konjunkturaufschwungs“, begründet Ulrich Kaffarnik, Vorstand und Kapitalmarktstratege der DJE Kapital AG dies auch damit, dass, immer wenn Zinssenkungen vor der Tür stehen, dies der Ausgangspunkt eines neuen Konjunkturzyklus war.
Wir hätten sogar ein „Goldlöckchen-Szenario“, der Optimalzustand für Aktieninvestments: Die Wirtschaft wächst weder zu stark noch zu schwach, Experte. Ulrich Kaffarnik würde deshalb jetzt nicht zu viel in Cash halten. Persönlich würde er als antizyklischer Investor nicht mehr in die gut gelaufenen Tech-Titel, sondern in zurückgebliebene Versorger-, Öl- und Basiskonsumtitel investieren.
Kein Thema für ihn ist der boomende Rüstungssektor: „Jede Waffe, die gekauft wird ist aus humanistischen Gesichtspunkten erst einmal schlecht.“ Nach wie vor interessant seien hingegen Anleihen angesichts bevorstehender Zinssenkungen in diesem Jahr. Langfristig würde er Staatsanleihen, mittelfristig Unternehmensanleihen bevorzugen.
Niedrigere Zinsen in den USA würden den Dollar schwächen, was wiederum den Goldpreis unterstützt, der derzeit auch technisch beflügelt wird. Vier Jahre lang schaffte es der Goldpreis nicht, die Barriere von 2070 US-Dollar je Unze Gold zu durchbrechen, aktuell liegt er bei 2.232,75 US-Dollar. „Das schafft Potential bis 2300 bis 2500 US-Dollar je Feinunze Gold.“
Warum Ulrich Kaffarnik für Japan nicht so euphorisch ist, wie er China einschätzt und vieles mehr hört ihr in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner.
Übrigens, ich freue mich über Unterstützung:
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Foto: DJE Kapital AG
13 Minuten
Beim langfristigen Vermögenaufbau sollte man nicht jedem Trend hinterher rennen Man sollte sie aber dennoch im Blickwinkel behalten. Es könnte ja etwas Langfristiges dahinterstecken. Und selbst kurzfristige Trends sollte man bei Neuinvestitionen oder auch bei bevorstehenden Verkäufen natürlich berücksichtigen.
Hamed Mustafa, Head of Asset Manager Sales Germany bei BlackRock unterscheidet da zwischen zwei Renditetreibern: Zum einen die makroökonomische Faktoren, die alle Anlageklassen betreffen, wie Zinsen, Konjunktur, geopolitische Faktoren und dann gibt es Stil-Faktoren, die die Renditen und Risiken einer bestimmten Anlage-Klasse und deren Unterkategorien betreffen.
Der BlackRock-Experte sieht aktuell folgende Trends, über die es sich lohn nachzudenken:
• Momentum-Aktien, also Titel im Aufwärtstrend, erzielten im Februar eine stark überdurchschnittliche Performance. Dafür sorgten natürlich vor allem IT-Titel und Kommunikationsdienstleister. Hamed Mustafa meint, der Trendwert für Momentum-Aktien habe sich sogar noch deutlich verbessert, ohne das er Aktien nennt. Vielleicht denkt Mustafa da an Nvidia.
• Quality-Aktien, wo der Fokus aufAnteilsscheine qualitativ hochwertiger Unternehmen mit besonders gesunden Bilanzen liegt, schnitten im vergangenen Monat aufgrund einer Übergewichtung von Halbleiter-Titeln überdurchschnittlich ab. Quality-Aktien erscheinen in Bezug auf die Bewertungen weiterhin teuer und der starke Preistrend hält an. Hier würde ich eine Microsoft-Aktie dazuzählen.
• Value-Aktien, also Titel mit niedrigen Kurs-Gewinn- oder Kurs-Buchwert-Verhältnissen schnitten im Februar schlechter ab, weil eben Halbleiter-Titel so gefragt waren, die nicht unter diese Kategorie fallen. Value-Aktien sind demnach nach wie vor günstig, der Preistrend bleibt aber schwach. Mir fällt bei Value derzeit Pfizer ein, eine – so meine persönliche Meinung – momentan kaum beachtete Perle, so wie auch BionTech, die mehr als nur Corona-Impfstoffe entwickeln.
• Minimum-Volatility-Aktien, Werte mit relativ geringen Schwankungsbreiten, entwickelten sich im Februar unterdurchschnittlich, weil sie vor lauter KI-Euphorie eben nicht sexy genug sind. Der Preistrend von Minimum-Volatility-Aktien bleibt schwach, die Bewertungen sind weiterhin attraktiv. Mir fällt da eine CocaCola ein.
• Size-Aktien, sprich Werte von Unternehmen mit geringerer Marktkapitalisierung, erzielten im Februar eine unterdurchschnittliche Performance. Vielleicht waren also viele Analysten mit ihrer Small Cap-Euphorie noch zu früh dran. Der BlackRock-Experte meint jedenfalls, dass der Preistrend von kleinkapitalisierten Aktien schwach bleibt, die Bewertung aber durchaus günstig erscheint.
Mein persönliches Fazit: Für ein Langfristdepot punkten immer Qualitätsaktien.
Mehr zu aktuelle Trends und Geschehnissen in dieser Woche - warum McDolnald´s jetzt in den USA überall auch Donuts von Krispy Creme verkauft, warum Amerikaner erst recht im Alter reicher sind, warum Apple EU-Strafen aus der Portokasse zahlen usw. hört ihr in aktuellen Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen und frohe Ostern wünscht Julia Kistner, die sich freut, wenn ihr am Sonntag in das Experten-Interview der GELDMEISTERIN mit DJE Kapital-Vorstand Dr. Ulrich Kaffarnik rein hört.
Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben!
https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge
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#McDonald´s #Aktien #Trends #USA #Trump #Börse #Galderma #podcast
Foto: Unsplash
Hamed Mustafa, Head of Asset Manager Sales Germany bei BlackRock unterscheidet da zwischen zwei Renditetreibern: Zum einen die makroökonomische Faktoren, die alle Anlageklassen betreffen, wie Zinsen, Konjunktur, geopolitische Faktoren und dann gibt es Stil-Faktoren, die die Renditen und Risiken einer bestimmten Anlage-Klasse und deren Unterkategorien betreffen.
Der BlackRock-Experte sieht aktuell folgende Trends, über die es sich lohn nachzudenken:
• Momentum-Aktien, also Titel im Aufwärtstrend, erzielten im Februar eine stark überdurchschnittliche Performance. Dafür sorgten natürlich vor allem IT-Titel und Kommunikationsdienstleister. Hamed Mustafa meint, der Trendwert für Momentum-Aktien habe sich sogar noch deutlich verbessert, ohne das er Aktien nennt. Vielleicht denkt Mustafa da an Nvidia.
• Quality-Aktien, wo der Fokus aufAnteilsscheine qualitativ hochwertiger Unternehmen mit besonders gesunden Bilanzen liegt, schnitten im vergangenen Monat aufgrund einer Übergewichtung von Halbleiter-Titeln überdurchschnittlich ab. Quality-Aktien erscheinen in Bezug auf die Bewertungen weiterhin teuer und der starke Preistrend hält an. Hier würde ich eine Microsoft-Aktie dazuzählen.
• Value-Aktien, also Titel mit niedrigen Kurs-Gewinn- oder Kurs-Buchwert-Verhältnissen schnitten im Februar schlechter ab, weil eben Halbleiter-Titel so gefragt waren, die nicht unter diese Kategorie fallen. Value-Aktien sind demnach nach wie vor günstig, der Preistrend bleibt aber schwach. Mir fällt bei Value derzeit Pfizer ein, eine – so meine persönliche Meinung – momentan kaum beachtete Perle, so wie auch BionTech, die mehr als nur Corona-Impfstoffe entwickeln.
• Minimum-Volatility-Aktien, Werte mit relativ geringen Schwankungsbreiten, entwickelten sich im Februar unterdurchschnittlich, weil sie vor lauter KI-Euphorie eben nicht sexy genug sind. Der Preistrend von Minimum-Volatility-Aktien bleibt schwach, die Bewertungen sind weiterhin attraktiv. Mir fällt da eine CocaCola ein.
• Size-Aktien, sprich Werte von Unternehmen mit geringerer Marktkapitalisierung, erzielten im Februar eine unterdurchschnittliche Performance. Vielleicht waren also viele Analysten mit ihrer Small Cap-Euphorie noch zu früh dran. Der BlackRock-Experte meint jedenfalls, dass der Preistrend von kleinkapitalisierten Aktien schwach bleibt, die Bewertung aber durchaus günstig erscheint.
Mein persönliches Fazit: Für ein Langfristdepot punkten immer Qualitätsaktien.
Mehr zu aktuelle Trends und Geschehnissen in dieser Woche - warum McDolnald´s jetzt in den USA überall auch Donuts von Krispy Creme verkauft, warum Amerikaner erst recht im Alter reicher sind, warum Apple EU-Strafen aus der Portokasse zahlen usw. hört ihr in aktuellen Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen und frohe Ostern wünscht Julia Kistner, die sich freut, wenn ihr am Sonntag in das Experten-Interview der GELDMEISTERIN mit DJE Kapital-Vorstand Dr. Ulrich Kaffarnik rein hört.
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#McDonald´s #Aktien #Trends #USA #Trump #Börse #Galderma #podcast
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31 Minuten
„Für mich ist das Zinsniveau jetzt schon so, dass ich Kapitalschutz sehr sehr interessant finde, einfach weil auch die Notenbanken kommuniziert haben, dass wir nicht mehr lange mit diesen attraktiven Zinsniveaus arbeiten können,“ meint Marianne Kögel, Zertifikate-Expertin des Branchenverbands Zertifikate Forum Austria.
Kapitalschutzzertifikate sind Wertpapiere, mit denen man an der Wertentwicklung bestimmter Aktien, Indizes, Rohstoffe oder anderer Assetklassen, Währungen und sogar direkt an Zinsentwicklungen partizipieren kann und gleichzeitig am Ende der Laufzeit das eingesetzte Kapital garantiert bekommt, vorausgesetzt der Emittent wird nicht insolvent. Denn Zertifikate sind Schuldverschreibungen, genauso wie Anleihen.
Am nächsten an Anleihen kommen Kapitalschutzzertifikate, die deshalb auch die zinssensibelste Zertifikate-Gattung ist. Im Gegensatz zu Anleihen kann man bei Kapitalschutzzertifikaten auch noch über die garantierte Rückzahlung des Kapitals hinaus an der Entwicklung an des Kapitalmarktes partizipieren. So nennt Marianne Kögel als Beispiel ein Kapitalschutzzertifikat aus Ihrem Haus mit einem Dividendenaktien-Index als Basiswert. Mit sechsjähriger Laufzeit werden 116 Prozent des eingesetzten Kapitals am Ende garantiert und es kann noch mehr sein, wenn der Basiswert, auf dessen Entwicklung man setzt überdurchschnittlich performt.
Wer nicht 116 Prozent, sondern beispielsweise nur 100 oder 90 Prozent seines Kapitaleinsatzes garantiert haben will, für den sind die unterschiedlichen Varianten von Teilschutzzertifikaten das Richtige, in die mehr Risiko, dafür auch mehr Renditechancen verpackt werden. Mehr hierzu und zu Kapitalschutzzertifikaten als aktuell attraktive Alternativen zu Anleihen hört ihr in dieser Podcastfolge.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Für allgemeine Informationen über aktuelle Produkte und Zertifikate-Trends empfiehlt Podcast-Gast Marianne Kögel die Seite www.zertifikateforum.at sowie die Webseiten der Zertifikateanbieter wie z.B.
Erste Group Zertifikate https://de.products.erstegroup.com/Retail/de/Products/Structured_Products/Site/All_products/index.phtml
Bank Austria Zertifikate https://www.bankaustria.at/geld-anlegen-zertifikate.jsp
Vontobel Structured Products: https://markets.vontobel.com/de-de
raiffeisenzertifikate.at
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner und ihre Podcast-Gäste übernehmen keinerlei Haftung.
#Zertifikate #Anleihen #Zinsentscheid #Aktien #Garantie #Kapitalschutz #investieren #podcast
Foto: Marianne Kögel
Kapitalschutzzertifikate sind Wertpapiere, mit denen man an der Wertentwicklung bestimmter Aktien, Indizes, Rohstoffe oder anderer Assetklassen, Währungen und sogar direkt an Zinsentwicklungen partizipieren kann und gleichzeitig am Ende der Laufzeit das eingesetzte Kapital garantiert bekommt, vorausgesetzt der Emittent wird nicht insolvent. Denn Zertifikate sind Schuldverschreibungen, genauso wie Anleihen.
Am nächsten an Anleihen kommen Kapitalschutzzertifikate, die deshalb auch die zinssensibelste Zertifikate-Gattung ist. Im Gegensatz zu Anleihen kann man bei Kapitalschutzzertifikaten auch noch über die garantierte Rückzahlung des Kapitals hinaus an der Entwicklung an des Kapitalmarktes partizipieren. So nennt Marianne Kögel als Beispiel ein Kapitalschutzzertifikat aus Ihrem Haus mit einem Dividendenaktien-Index als Basiswert. Mit sechsjähriger Laufzeit werden 116 Prozent des eingesetzten Kapitals am Ende garantiert und es kann noch mehr sein, wenn der Basiswert, auf dessen Entwicklung man setzt überdurchschnittlich performt.
Wer nicht 116 Prozent, sondern beispielsweise nur 100 oder 90 Prozent seines Kapitaleinsatzes garantiert haben will, für den sind die unterschiedlichen Varianten von Teilschutzzertifikaten das Richtige, in die mehr Risiko, dafür auch mehr Renditechancen verpackt werden. Mehr hierzu und zu Kapitalschutzzertifikaten als aktuell attraktive Alternativen zu Anleihen hört ihr in dieser Podcastfolge.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
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Foto: Marianne Kögel
18 Minuten
Börsendebüts: Runter mit Douglas, rauf mit Reddit
Wenn man diese Woche schon bei den Notenbank-Tagungen nicht viel verpasste, so sorgten doch die Neuemissionen Douglas in Deutschland und Reddit in den USA für Stimmung: Die deutsche Parfümerie-Kette stürzte am ersten Handelstag um 10,2 Prozent ein, die Social-Media-Plattform Reddit übertraf hingegen am Ende des Tages um 46 Prozent seine Ausgabepreis.
Ich frage mich als erstes immer, warum ein Unternehmen gerade jetzt an die Börse geht. Natürlich nützten sie die aktuell positive Börsenstimmung gerne, um für ihre Neuemissionen einen stolzen Preis erzielen zu können.
Auch möchte ich wissen, was sie mit dem eingesammelten Geld vorhaben. Douglas, die ja schon einmal bis 2013 an der Börse waren, haben jetzt nicht vor damit groß zu expandieren, sondern ihren großen Schuldenberg von fast vier Milliarden Euro elegant abzubauen, damit sich das Private Equity Unternehmen CVC Capital Partners, das vor dem Börsengang 84 Prozent an Douglas hielt, mit einem schönen Gewinn auch wieder verduften kann. That´s it, keine vielversprechende Börsenstory – Aktienkosmetik im Interesse von CVC Capital Partners, nur damit sie zu einem lukrativen Preis aussteigen können.
Daher wundert es mich auch nicht wirklich, weshalb im Vorfeld Anleger die Aktie nur am unteren Ende der Preisspanne bei 26 Euro zeichneten und die Aktie dann am ersten Handelstag gleich um 10,2 Prozent abschmierte.
Da gefällt mir schon der Luxusgüterkonzern LVMH besser, dessen Parfümerien Sephora, weltweit 3000 an der Zahl, mit einer Marge von 7,3 Prozent operieren. Hier spekuliert niemand auf den Ausstieg eines Mehrheiteigentümers.
Die US-Parfümerie-Kette Ulta Beauty kann sogar mit Margen von mehr als 14 Prozent aufwarten. Der größte Beauty-Einzelhändler der USA hat in der Vorwoche mit seinen vierten Quartalszahlen 2023 alle Analystenerwartungen übertroffen, was Umsatz und Gewinn je Aktie betrifft. Im Gegensatz zu Douglas will man heuer auch viel in sein Geschäft investieren – 415 bis 490 Millionen US-Dollar.
Im Gegensatz zu Douglas legte die US-Onlineplattform Reddit einen Traumstart am Börsenparkett hin: Nach wenigen Minuten stieg ihr Kurs um 55 Prozent über ihr Ausgabepreis, der schon am oberen Ende der Preisspannen lag, am Ende des ersten Handelstages waren es 46 Prozent.
Mehr Gewinn mit Mode als mit Hightech
Der Reddit-Hype erstaunt mich weniger als des Rätsels Lösung, wer die absolute Kursrakete der letzten zwölf Monate war. Wisst ihr´s? Ein Chiphersteller ist es nicht. Nvidea profitiert natürlich vom KI-Boom und hat in einem Jahr 251 Prozent zugelegt, worüber man sich durchaus freuen kann. Man mag es aber kaum glauben, das ist noch gar nichts gegen den US-amerikanischen Modekonzern Abercrombie & Fitch, den es übrigens schon über 130 Jahre gibt. Abercrombie & Fitch konnte in den letzten zwölf Monaten satte 437 Prozent zulegen. Wie das? Man machte einen radikalen Bruch, zielt nicht mehr nur auf superschlanke und supermodische Teenies ab, sondern setzt auf trendige Sweater, Jeans und Poloshirts für die vom Alter und Gewicht nach oben erweiterte Tik-Tok-Generation So konnte man im Geschäftsjahr 2023/24 den Umsatz um 16 Prozent auf 4,28 Milliarden US-Dollar erhöhen und den operativen Gewinn auf 484,7 Millionen Dollar verfünffachen.
Was es mit dem 50:1-Split der Chipotle-Aktie auf sich hat, warum die Gewinnkonzentration auf zwei Aktien im Eurostoxx 50 gefährlich ist und warum Elliott Wave vor einer Korrektur bei den europäischen Überflieger LVMH und ASML warnt hört Ihr in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.
#Börsengang #IPO #Zinsentscheid #Aktien #Highflyer #investieren #podcast
Foto: unsplash/mike petrucci
Wenn man diese Woche schon bei den Notenbank-Tagungen nicht viel verpasste, so sorgten doch die Neuemissionen Douglas in Deutschland und Reddit in den USA für Stimmung: Die deutsche Parfümerie-Kette stürzte am ersten Handelstag um 10,2 Prozent ein, die Social-Media-Plattform Reddit übertraf hingegen am Ende des Tages um 46 Prozent seine Ausgabepreis.
Ich frage mich als erstes immer, warum ein Unternehmen gerade jetzt an die Börse geht. Natürlich nützten sie die aktuell positive Börsenstimmung gerne, um für ihre Neuemissionen einen stolzen Preis erzielen zu können.
Auch möchte ich wissen, was sie mit dem eingesammelten Geld vorhaben. Douglas, die ja schon einmal bis 2013 an der Börse waren, haben jetzt nicht vor damit groß zu expandieren, sondern ihren großen Schuldenberg von fast vier Milliarden Euro elegant abzubauen, damit sich das Private Equity Unternehmen CVC Capital Partners, das vor dem Börsengang 84 Prozent an Douglas hielt, mit einem schönen Gewinn auch wieder verduften kann. That´s it, keine vielversprechende Börsenstory – Aktienkosmetik im Interesse von CVC Capital Partners, nur damit sie zu einem lukrativen Preis aussteigen können.
Daher wundert es mich auch nicht wirklich, weshalb im Vorfeld Anleger die Aktie nur am unteren Ende der Preisspanne bei 26 Euro zeichneten und die Aktie dann am ersten Handelstag gleich um 10,2 Prozent abschmierte.
Da gefällt mir schon der Luxusgüterkonzern LVMH besser, dessen Parfümerien Sephora, weltweit 3000 an der Zahl, mit einer Marge von 7,3 Prozent operieren. Hier spekuliert niemand auf den Ausstieg eines Mehrheiteigentümers.
Die US-Parfümerie-Kette Ulta Beauty kann sogar mit Margen von mehr als 14 Prozent aufwarten. Der größte Beauty-Einzelhändler der USA hat in der Vorwoche mit seinen vierten Quartalszahlen 2023 alle Analystenerwartungen übertroffen, was Umsatz und Gewinn je Aktie betrifft. Im Gegensatz zu Douglas will man heuer auch viel in sein Geschäft investieren – 415 bis 490 Millionen US-Dollar.
Im Gegensatz zu Douglas legte die US-Onlineplattform Reddit einen Traumstart am Börsenparkett hin: Nach wenigen Minuten stieg ihr Kurs um 55 Prozent über ihr Ausgabepreis, der schon am oberen Ende der Preisspannen lag, am Ende des ersten Handelstages waren es 46 Prozent.
Mehr Gewinn mit Mode als mit Hightech
Der Reddit-Hype erstaunt mich weniger als des Rätsels Lösung, wer die absolute Kursrakete der letzten zwölf Monate war. Wisst ihr´s? Ein Chiphersteller ist es nicht. Nvidea profitiert natürlich vom KI-Boom und hat in einem Jahr 251 Prozent zugelegt, worüber man sich durchaus freuen kann. Man mag es aber kaum glauben, das ist noch gar nichts gegen den US-amerikanischen Modekonzern Abercrombie & Fitch, den es übrigens schon über 130 Jahre gibt. Abercrombie & Fitch konnte in den letzten zwölf Monaten satte 437 Prozent zulegen. Wie das? Man machte einen radikalen Bruch, zielt nicht mehr nur auf superschlanke und supermodische Teenies ab, sondern setzt auf trendige Sweater, Jeans und Poloshirts für die vom Alter und Gewicht nach oben erweiterte Tik-Tok-Generation So konnte man im Geschäftsjahr 2023/24 den Umsatz um 16 Prozent auf 4,28 Milliarden US-Dollar erhöhen und den operativen Gewinn auf 484,7 Millionen Dollar verfünffachen.
Was es mit dem 50:1-Split der Chipotle-Aktie auf sich hat, warum die Gewinnkonzentration auf zwei Aktien im Eurostoxx 50 gefährlich ist und warum Elliott Wave vor einer Korrektur bei den europäischen Überflieger LVMH und ASML warnt hört Ihr in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.
#Börsengang #IPO #Zinsentscheid #Aktien #Highflyer #investieren #podcast
Foto: unsplash/mike petrucci
34 Minuten
Nicht zu jedem Preis in Wachstumsaktien einsteigen
„There is no such thing as a free lunch", sagte einmal der Ökonom Milton Friedman auch über die Börse, also entweder geht man als Anleger mehr Risiko ein oder man verzichtet auf hohe Renditen.
Heiko Böhmer, Kapitalmarktstratege bei Sharholder Value Management sieht das nicht ganz so. Es gäbe schon etwas gratis im Börsenleben, wenn man nich zu gierig ist und Wachstumsaktien fokusiert, bei denen man aber nicht zu jedem Preis zuschlagen sollte
Eine solche attraktive Aktie sei derzeit beispielsweise Adobe. Das Unternehmen punktet mit hohen Bruttomargen und auf die schaut Heiko Böhmer und sein Team genau. Das scheint für ihn offenbar auch den stolzen Preis der Aktie zu rechtfertigen. Der Kurs der Adobe-Aktie hat im Schnitt in den letzten zehn Jahren schon Jahr für Jahr 25 Prozent, in Summe knapp 870 Prozent zugelegt.
Als sicheren Anker für das Langfristportfolio empfiehlt Heiko Böhmer Rückversicherer wie zum Beispiel das französische Unternehmen Scor.
Was der Kapitalmarktprofi noch so empfiehlt erzählt er in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Freuen würde ich mich über Eure Unterstützung meiner Petition für die Steuerfreiheit der privaten Vorsorge sowie über eine Bewertung der GELDMEISTERIN auf Apple, Spotify etc., damit sie noch mehr Gehör findet.
Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben!
https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.
#Vorsorge #Uber #Hype #Aktien #Bewertung #Rückversicherung #Petition #KESt-frei #investieren #podcast
Foto: jk
„There is no such thing as a free lunch", sagte einmal der Ökonom Milton Friedman auch über die Börse, also entweder geht man als Anleger mehr Risiko ein oder man verzichtet auf hohe Renditen.
Heiko Böhmer, Kapitalmarktstratege bei Sharholder Value Management sieht das nicht ganz so. Es gäbe schon etwas gratis im Börsenleben, wenn man nich zu gierig ist und Wachstumsaktien fokusiert, bei denen man aber nicht zu jedem Preis zuschlagen sollte
Eine solche attraktive Aktie sei derzeit beispielsweise Adobe. Das Unternehmen punktet mit hohen Bruttomargen und auf die schaut Heiko Böhmer und sein Team genau. Das scheint für ihn offenbar auch den stolzen Preis der Aktie zu rechtfertigen. Der Kurs der Adobe-Aktie hat im Schnitt in den letzten zehn Jahren schon Jahr für Jahr 25 Prozent, in Summe knapp 870 Prozent zugelegt.
Als sicheren Anker für das Langfristportfolio empfiehlt Heiko Böhmer Rückversicherer wie zum Beispiel das französische Unternehmen Scor.
Was der Kapitalmarktprofi noch so empfiehlt erzählt er in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Freuen würde ich mich über Eure Unterstützung meiner Petition für die Steuerfreiheit der privaten Vorsorge sowie über eine Bewertung der GELDMEISTERIN auf Apple, Spotify etc., damit sie noch mehr Gehör findet.
Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben!
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Foto: jk
16 Minuten
Nicht zu viel riskieren, schon gar nicht bei Pennystocks!
Manchmal ist es gut, Aktien erst nach der ersten Hype-Welle zu kaufen. Wer hätte beispielsweis das gedacht, dass die Aktie des Fahrtenvermittlungsdienst Uber in den letzten zwölf Monaten 140 Prozent zulegen konnte. Dafür sprechen allerdings die Zahlen: 17 Prozent Umsatzwachstum und vor allem schaffte es Uber erstmals Gewinne einzufahren und da gleich 11 Milliarden US-Dollar. Obendrein kündigte der Uber-Chef ein Aktienrückkaufprogramm von 7,2 Milliarden US-Dollar an. Böse Zungen behaupten, dass er damit den Börsenwert von Uber über 120 Milliarden US-Dollar treiben möchte, damit ihm persönlich Aktienoptionen von 136 Millionen US-Dollar winken.
Vorsicht bei Pennystock-Spekulationen!
Was der US-Aufsichtsmarktbehörde SEC Bauchweh bereitet ist der starke Anstieg des Handelsvolumen von Pennystocks. Hier erwarten sich Anleger vor allem bei kleinen AI-Werten Mega-Kurschancen, so wie momentan bei dem AI-Spezialisten Soundhound AI Corporation, bei dem auch Nvidia mit 3,7 Millionen US-Dollar eingestiegen ist und dessen Börsenwert seit Jahresbeginn 175 Prozent zugelegt hat. Doch Vorsicht: Pennystocks, die oftmals Verluste schreiben -was auch Soundhound AI immernoch tut - , können sich ebenso schnell nach unten bewegen.
Und was früher schwindelige Börsenbriefe waren sind heute Social Media-Propheten, die Pennystocks propagieren, nachdem sie diese gekauft haben. Anschließend sind sie auch die ersten, die nach kometenartigen Anstiegen die Ersten sein werden, die das sinkende Schiff auch wieder zu verlassen.
Ausstiegskandidaten für Warren Buffett sind jetzt offenbar private US-Stromversorger, deren Geschäftsmodelle aufgrund von hoher Klagen wegen Waldbränden und stärkerer Regulierungen nicht mehr so stabil sind. So liest es sich zumindest zwischen den Zeilen von Warren Buffett´s jüngsten Aktionärsbrief.
Einsteigen würde Heiko Böhmer, Kapitalmarktstratege der Shareholder Value Assetmanagement AG in jedem Fall bei Rückversicherern wie das französische Unternehmen Scor. Sie seien auch in stürmischen Zeiten ein stabiler Anker im Langfristportfolio. Heiko Böhmer gefällt auch der US-Techwert Adobe mit seiner hohen Bruttomarge. Wo der Aktienexperte noch Chancen auf einen "free lunch" an der Börse sieht hört ihr im Podcast-Experteninterview der GELDMEISTERIN, das am Sonntag erscheint. Ich hoffe wir hören uns. Eure Julia Kistner.
Freuen würde ich mich auch über Eure Unterstützung meiner Petition für die Steuerfreiheit der privaten Vorsorge sowie über eine Bewertung der GELDMEISTERIN auf Apple, Spotify etc., damit sie noch mehr Gehör findet.
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Foto: unsplash/sharam_anhari
Manchmal ist es gut, Aktien erst nach der ersten Hype-Welle zu kaufen. Wer hätte beispielsweis das gedacht, dass die Aktie des Fahrtenvermittlungsdienst Uber in den letzten zwölf Monaten 140 Prozent zulegen konnte. Dafür sprechen allerdings die Zahlen: 17 Prozent Umsatzwachstum und vor allem schaffte es Uber erstmals Gewinne einzufahren und da gleich 11 Milliarden US-Dollar. Obendrein kündigte der Uber-Chef ein Aktienrückkaufprogramm von 7,2 Milliarden US-Dollar an. Böse Zungen behaupten, dass er damit den Börsenwert von Uber über 120 Milliarden US-Dollar treiben möchte, damit ihm persönlich Aktienoptionen von 136 Millionen US-Dollar winken.
Vorsicht bei Pennystock-Spekulationen!
Was der US-Aufsichtsmarktbehörde SEC Bauchweh bereitet ist der starke Anstieg des Handelsvolumen von Pennystocks. Hier erwarten sich Anleger vor allem bei kleinen AI-Werten Mega-Kurschancen, so wie momentan bei dem AI-Spezialisten Soundhound AI Corporation, bei dem auch Nvidia mit 3,7 Millionen US-Dollar eingestiegen ist und dessen Börsenwert seit Jahresbeginn 175 Prozent zugelegt hat. Doch Vorsicht: Pennystocks, die oftmals Verluste schreiben -was auch Soundhound AI immernoch tut - , können sich ebenso schnell nach unten bewegen.
Und was früher schwindelige Börsenbriefe waren sind heute Social Media-Propheten, die Pennystocks propagieren, nachdem sie diese gekauft haben. Anschließend sind sie auch die ersten, die nach kometenartigen Anstiegen die Ersten sein werden, die das sinkende Schiff auch wieder zu verlassen.
Ausstiegskandidaten für Warren Buffett sind jetzt offenbar private US-Stromversorger, deren Geschäftsmodelle aufgrund von hoher Klagen wegen Waldbränden und stärkerer Regulierungen nicht mehr so stabil sind. So liest es sich zumindest zwischen den Zeilen von Warren Buffett´s jüngsten Aktionärsbrief.
Einsteigen würde Heiko Böhmer, Kapitalmarktstratege der Shareholder Value Assetmanagement AG in jedem Fall bei Rückversicherern wie das französische Unternehmen Scor. Sie seien auch in stürmischen Zeiten ein stabiler Anker im Langfristportfolio. Heiko Böhmer gefällt auch der US-Techwert Adobe mit seiner hohen Bruttomarge. Wo der Aktienexperte noch Chancen auf einen "free lunch" an der Börse sieht hört ihr im Podcast-Experteninterview der GELDMEISTERIN, das am Sonntag erscheint. Ich hoffe wir hören uns. Eure Julia Kistner.
Freuen würde ich mich auch über Eure Unterstützung meiner Petition für die Steuerfreiheit der privaten Vorsorge sowie über eine Bewertung der GELDMEISTERIN auf Apple, Spotify etc., damit sie noch mehr Gehör findet.
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31 Minuten
Peter Möchter, seit zwei Jahren Fondsmanger des Templeton Growth, erklärt in dieser Folge der GELDMEISTERIN, wie er das schwächelnde Flaggschiff von Franklin Templeton zuletzt wieder auf Kurs brachte: Er und sein Team schauen sich bei der Auswahl der Investments nicht das Kurs-Gewinnverhältnis von nur einem Jahr an, wenn doch die angepeilte Behaltedauer der Aktien fünf Jahren beträgt. Für jede Aktie schätzen sie vielmehr ein Kurs-Gewinnverhältnis für die nächsten fünf Jahre.
Man verfolge eine dynamische Valuestrategie. Soll heißen: Wachstum und Qualität sind wichtig, aber nicht zu jedem Preis. Notfalls warte man auf Korrekturen oder schaue sich die interessanten Mitbewerber in der zweiten Reihe an. Als Beispiel nennt Peter Möchter die Aktien des Agrartech-Wert John Deere, die momentan hoch im Kurs sind, wo es aber immer wieder günstigere Einstiegsgelegenheiten gibt, die man abwarten müsse. Man habe vielmehr den ebenso innovativen, aber noch günstigeren Mitbewerber, der italienisch-amerikanischen Agro-Tech- und Baumaschinenhersteller CNH inst Portfolio gelegt. Ein weiteres Investmentbeispiel sei Rolls Royce, die nicht nur wunderschöne Autos, sondern auch Triebwerke für die Flugzeugindustrie bauen. Man habe Rolls Royce in der Covid-Zeit, als die Reisetätigkeit einbrach, sehr günstig erwerben können, was sich ausgezahlt hätte.
Oder auch die US-Kaufhaus-Kette Target, die man statt Marktführer Walmart günstig gekauft hätte. Target hat dann Anfang dieser Woche prächtige Zahlen hingelegt. Der Ertrag pro Aktie, 2,98 Dollar, hat im Vorjahresvergleich um 60 Prozent zugelegt. Das ist 20 Prozent mehr als die Analysten gerechnet haben. Der Konzern konnte die Margen deutlich ausweiten, Chapeau!!!
Möchter hat auch die Zahl der Positionen im Fonds von über 100 auf rund 50 mehr als halbiert. Man habe sich von vielen wachstumsschwachen Banken getrennt.
Mehr über die neuen Investmentstrategien des Templeton Growth-Fondsmanagents hörst Du in der neuen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN am Sonntag. Viel Hörvergnüngen wünscht Julia Kistner, die sich über Eure Unterstützung ihrer Petition für die Steuerfreiheit privater Vorsorge sehr freuen würde sowie über eine Bewertung der GELDMEISTERIN auf Apple, Spotify etc., damit der Podcast noch mehr Gehör findet.
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#FranklinTempleton #Quality #Growth #stocks #holdings #Petition #KESt-frei #investieren #podcast
Foto: Templeton
Man verfolge eine dynamische Valuestrategie. Soll heißen: Wachstum und Qualität sind wichtig, aber nicht zu jedem Preis. Notfalls warte man auf Korrekturen oder schaue sich die interessanten Mitbewerber in der zweiten Reihe an. Als Beispiel nennt Peter Möchter die Aktien des Agrartech-Wert John Deere, die momentan hoch im Kurs sind, wo es aber immer wieder günstigere Einstiegsgelegenheiten gibt, die man abwarten müsse. Man habe vielmehr den ebenso innovativen, aber noch günstigeren Mitbewerber, der italienisch-amerikanischen Agro-Tech- und Baumaschinenhersteller CNH inst Portfolio gelegt. Ein weiteres Investmentbeispiel sei Rolls Royce, die nicht nur wunderschöne Autos, sondern auch Triebwerke für die Flugzeugindustrie bauen. Man habe Rolls Royce in der Covid-Zeit, als die Reisetätigkeit einbrach, sehr günstig erwerben können, was sich ausgezahlt hätte.
Oder auch die US-Kaufhaus-Kette Target, die man statt Marktführer Walmart günstig gekauft hätte. Target hat dann Anfang dieser Woche prächtige Zahlen hingelegt. Der Ertrag pro Aktie, 2,98 Dollar, hat im Vorjahresvergleich um 60 Prozent zugelegt. Das ist 20 Prozent mehr als die Analysten gerechnet haben. Der Konzern konnte die Margen deutlich ausweiten, Chapeau!!!
Möchter hat auch die Zahl der Positionen im Fonds von über 100 auf rund 50 mehr als halbiert. Man habe sich von vielen wachstumsschwachen Banken getrennt.
Mehr über die neuen Investmentstrategien des Templeton Growth-Fondsmanagents hörst Du in der neuen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN am Sonntag. Viel Hörvergnüngen wünscht Julia Kistner, die sich über Eure Unterstützung ihrer Petition für die Steuerfreiheit privater Vorsorge sehr freuen würde sowie über eine Bewertung der GELDMEISTERIN auf Apple, Spotify etc., damit der Podcast noch mehr Gehör findet.
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14 Minuten
Von Auszahlungen, Dividenden und anderem passiven Einkommen
Liebe Geldmeisterinnen, alles Gute zum Weltfrauentag wünscht Euch Julia Kistner, die Euch folgendes ans Herz legen möchte: Bitte legt Euer Geld an, auch wenn ihr wenig habt oder gerade deshalb, weil langfristig Aktien im Vergleich zum Sparbuch mindestens ein Drittel mehr Vermögen bringen und Aktieninvestments auch keine Hexerei sind. Ihr müsst es nur tun! Statt ein Sparbuch solltet ihr einen Aktien-ETF-Sparplan eröffnen in den ihr monatlich einen bestimmen, gleichen Betrag in breit gestreute börsengehandelten Indexfonds investiert. Wenn ihr auch nur 50 Euro Monat für Monat in einen globalen Aktien-ETF einbezahlt und von einer moderaten Aktienrendite von sechs Prozent ausgeht habt ihr nach zehn Jahren 8.165 Euro zur Verfügung (nach KEST 7.494 €), nach 30 Jahren 48.980 Euro (nach KEST 36.530 €).
Wenn ich erst mit 50 Jahren mit dem Pensionssparen statt schon mit 30 Jahren starte und z.B. „nur“ zehn Jahre anspare, muss ich schon 300 Euro statt 50 Euro monatlich in meinen Sparplan einbezahlen, um mit 60 Jahren auf dasselbe Vermögen, knapp 49.000 Euro zu kommen.
Genug gearbeitet?
Das bringt mich zu der Frage: Habt ihr eigentlich schon genug gearbeit bzw. Euer Geld für Euch arbeiten lassen, um frühzeitig aus dem Berufsleben zu scheiden? Oftmals wird die Höhe und die Dauer des Ansparens unterschätzt, die man benötigt, damit ein ausreichendes Vermögen zusammenkommt.
Nehmen wir an, wir sind beispielsweise 56 Jahre alt und würden uns gerne schon vom Berufsleben mit unserem sauer angesparten oder auch geerbten Vermögen von 300.000 Euro frühzeitig verabschieden. Wir gehen dabei von einer restlichen Lebenserwartung von noch 30 Jahren, also einem Alter von 86 Jahren aus, wiederum von einer Rendite der Ersparnisse von sechs Prozent und eine Kapitalertragsteuer auf die Erträge von 27,5 Prozent. Was glaubt ihr, wieviel ich mir von den 300.000 Euro monatlich entnehmen kann, damit sie am Lebensende aufgebraucht sind? Knapp 2300 Euro pro Monat. Bei 49.000 Euro könnte ich mir monatlich gerade einmal 341 Euro entnehmen und hätte auch hier noch nicht den Kaufkraftverlust durch die Inflation berücksichtigt.
Von Dividenden schwer leben
Wer sein Vermögen gar nicht erst aufzehren möchte, sondern nur von den Ausschüttungen der Unternehmen fürstlich leben möchte, der muss schon Warren Buffett heißen. Dessen Beteiligungsholding Berkshire Hathaway hat von seinen Unternehmen im letzten Jahr fünf Milliarden US-Dollar an Dividenden kassiert.
Aber selbst wenn man sich nur 1000 Euro pro Monat an Dividenden ausbezahlen lassen möchte braucht man bei einer stolzen Dividendenrendite von fünf Prozent – das ist die Dividende im Verhältnis zum Aktienpreis – bereits zuvor einen veranlagten Kapitalstock von 240.000 Euro, bei einer Auszahlung von 2000 Euro pro Monat gar von 480.000 Euro. Und dabei sind Dividenden ja nicht einmal garantiert, sie können je nach Wirtschaftsjahr stark schwanken und wie zu Covid-Zeiten auch ganz gestrichen werden können.
Mehr Rechenbeispiele, zum Höhenflug des deutschen DAX und der japanischen Börse hört ihr in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.
Viel Hörvergnüngen wünscht Julia Kistner, die sich am Weltfrauentag über die Unterstützung ihrer Petition für die Steuerfreiheit privater Vorsorge sehr freuen würde sowie über eine Bewertung der GELDMEISTERIN auf Apple, Spotify etc., damit sie noch mehr Gehör findet.
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Foto: Unsplash/Briana Tozour
Liebe Geldmeisterinnen, alles Gute zum Weltfrauentag wünscht Euch Julia Kistner, die Euch folgendes ans Herz legen möchte: Bitte legt Euer Geld an, auch wenn ihr wenig habt oder gerade deshalb, weil langfristig Aktien im Vergleich zum Sparbuch mindestens ein Drittel mehr Vermögen bringen und Aktieninvestments auch keine Hexerei sind. Ihr müsst es nur tun! Statt ein Sparbuch solltet ihr einen Aktien-ETF-Sparplan eröffnen in den ihr monatlich einen bestimmen, gleichen Betrag in breit gestreute börsengehandelten Indexfonds investiert. Wenn ihr auch nur 50 Euro Monat für Monat in einen globalen Aktien-ETF einbezahlt und von einer moderaten Aktienrendite von sechs Prozent ausgeht habt ihr nach zehn Jahren 8.165 Euro zur Verfügung (nach KEST 7.494 €), nach 30 Jahren 48.980 Euro (nach KEST 36.530 €).
Wenn ich erst mit 50 Jahren mit dem Pensionssparen statt schon mit 30 Jahren starte und z.B. „nur“ zehn Jahre anspare, muss ich schon 300 Euro statt 50 Euro monatlich in meinen Sparplan einbezahlen, um mit 60 Jahren auf dasselbe Vermögen, knapp 49.000 Euro zu kommen.
Genug gearbeitet?
Das bringt mich zu der Frage: Habt ihr eigentlich schon genug gearbeit bzw. Euer Geld für Euch arbeiten lassen, um frühzeitig aus dem Berufsleben zu scheiden? Oftmals wird die Höhe und die Dauer des Ansparens unterschätzt, die man benötigt, damit ein ausreichendes Vermögen zusammenkommt.
Nehmen wir an, wir sind beispielsweise 56 Jahre alt und würden uns gerne schon vom Berufsleben mit unserem sauer angesparten oder auch geerbten Vermögen von 300.000 Euro frühzeitig verabschieden. Wir gehen dabei von einer restlichen Lebenserwartung von noch 30 Jahren, also einem Alter von 86 Jahren aus, wiederum von einer Rendite der Ersparnisse von sechs Prozent und eine Kapitalertragsteuer auf die Erträge von 27,5 Prozent. Was glaubt ihr, wieviel ich mir von den 300.000 Euro monatlich entnehmen kann, damit sie am Lebensende aufgebraucht sind? Knapp 2300 Euro pro Monat. Bei 49.000 Euro könnte ich mir monatlich gerade einmal 341 Euro entnehmen und hätte auch hier noch nicht den Kaufkraftverlust durch die Inflation berücksichtigt.
Von Dividenden schwer leben
Wer sein Vermögen gar nicht erst aufzehren möchte, sondern nur von den Ausschüttungen der Unternehmen fürstlich leben möchte, der muss schon Warren Buffett heißen. Dessen Beteiligungsholding Berkshire Hathaway hat von seinen Unternehmen im letzten Jahr fünf Milliarden US-Dollar an Dividenden kassiert.
Aber selbst wenn man sich nur 1000 Euro pro Monat an Dividenden ausbezahlen lassen möchte braucht man bei einer stolzen Dividendenrendite von fünf Prozent – das ist die Dividende im Verhältnis zum Aktienpreis – bereits zuvor einen veranlagten Kapitalstock von 240.000 Euro, bei einer Auszahlung von 2000 Euro pro Monat gar von 480.000 Euro. Und dabei sind Dividenden ja nicht einmal garantiert, sie können je nach Wirtschaftsjahr stark schwanken und wie zu Covid-Zeiten auch ganz gestrichen werden können.
Mehr Rechenbeispiele, zum Höhenflug des deutschen DAX und der japanischen Börse hört ihr in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.
Viel Hörvergnüngen wünscht Julia Kistner, die sich am Weltfrauentag über die Unterstützung ihrer Petition für die Steuerfreiheit privater Vorsorge sehr freuen würde sowie über eine Bewertung der GELDMEISTERIN auf Apple, Spotify etc., damit sie noch mehr Gehör findet.
Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben!
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Foto: Unsplash/Briana Tozour
35 Minuten
„Die Größe ist ein gefährliches Gut geworden, wenn man bedenkt, dass die TOP Five in den USA in Wirklichkeit so groß sind wie die Marktkapitalisierung von Japan, China, Frankreich und Großbritannien zusammen“, gibt Wolfgang Matejka von Matejka und Partners zu bedenken, das gerade die Magnificent Seven doch schon gefährlich hoch bewertet sind. Als Anleger müsse man daher das Geschäftsmodell jedes einzelnen Highflyers hinterfragen, ob es auch in Zukunft noch so gut funktioniere und die Unternehmen so auch die hohen Gewinnerwartungen erfüllen können. Welche Rolle spielt etwa das Smartphone in der Zukunft? Wird etwa Apple seine dominante Rolle behalten können? Wird die Smart Watch der Privatarzt am Handgelenk?
Auch schreie Artificial Intelligence nach Regulierung, die das Wachstums der großen Player womöglich auch beeinflussen könnte. Wolfgang Matejka ist jedenfalls schon immer ein „Fan der Small Caps, schon weil sie sich mehr anstrengen müssen, um die Aufmerksamkeit der Anleger zu erzielen.“ Hier können natürlich auch aktive Assetmanager noch mehr ihr Können beweisen, weil sie kaum oder gar nicht von Analysten gecovered werden und auch sonst nicht so durchleuchtet sind.
Was Börsenexperte Wolfgang Matejka derzeit noch so bevorzugt, Investments in fossile oder alternative Energien, in Banken- oder Pharmawerte, US- oder europäische Aktien, Staats- oder Unternehmensanleihen, Gold oder Silber usw. erzählt er in dieser jüngsten Folge der GELDMEISTERIN.
Viel Hörvergnüngen wünscht Julia Kistner, die sich über Eure Unterstützung ihrer Petition für die Steuerfreiheit privater Vorsorge sehr freuen würde sowie über eine Bewertung der GELDMEISTERIN auf Apple, Spotify etc., damit sie noch mehr Gehör findet.
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#AlternativeEnergie #MagnificentSeven #SmallCaps #Aktien #Bewertung #TopFive #Petition #KESt-frei #investieren #podcast
Foto: Wolfgang Matejka
Auch schreie Artificial Intelligence nach Regulierung, die das Wachstums der großen Player womöglich auch beeinflussen könnte. Wolfgang Matejka ist jedenfalls schon immer ein „Fan der Small Caps, schon weil sie sich mehr anstrengen müssen, um die Aufmerksamkeit der Anleger zu erzielen.“ Hier können natürlich auch aktive Assetmanager noch mehr ihr Können beweisen, weil sie kaum oder gar nicht von Analysten gecovered werden und auch sonst nicht so durchleuchtet sind.
Was Börsenexperte Wolfgang Matejka derzeit noch so bevorzugt, Investments in fossile oder alternative Energien, in Banken- oder Pharmawerte, US- oder europäische Aktien, Staats- oder Unternehmensanleihen, Gold oder Silber usw. erzählt er in dieser jüngsten Folge der GELDMEISTERIN.
Viel Hörvergnüngen wünscht Julia Kistner, die sich über Eure Unterstützung ihrer Petition für die Steuerfreiheit privater Vorsorge sehr freuen würde sowie über eine Bewertung der GELDMEISTERIN auf Apple, Spotify etc., damit sie noch mehr Gehör findet.
Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben!
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Foto: Wolfgang Matejka
10 Minuten
Hab ihr das jetzt auch schon des öfteren gehört? Aktien-Experten setzen 2024 vermehrt auf Europa statt USA und hier auf die Granolas. Damit sind folgende europäischen Aktienschwergewichte gemeint: die Pharmariesen aus Großbritannien Glaxosmithkline und Astrazeneca, die Schweizer Roche, Novartis, Sanofi sowie der dänische Shootingstar Novo Nordisk. Weiters die französischen Luxusgüterkonzerne L’Oreal und LVMH, die Techwerte SAP und der niederländische Halbleiterindustrieausrüster ASML sowie mit Nestlé auch ein Lebensmittelkonzern.
Ich finde, deren Kurse haben - von Roche und Nestlé abgesehen - in den letzten zwölf Monaten ebenso wie die Magnificent Seven sehr stark zugelegt. Abgesehen davon, dass es für die elf Granolas meines Wissens noch kein ETF aufgelegt wurde würde ich mich - persönlich, das ist keine Anlageempfehlung - mit dem EuroStoxx 600 breiter aufstellen.
Breit mit 500 US-Aktien aufgestellt ist auch der amerikanische S&P 500 Leitindex. Der soll zum Jahresende bei 4744 Punkten liegen, das wäre unter dem Niveau, wo er aktuell notiert, nämlich bei rund 5096 Punkten. Das ist zumindest die Konsensmeinung der 300 vom Franklin Templeton Institute befragten Fondsmanager. Grund für den Pessimismus sei vor allem ein mit 5,8 Prozent deutlich schwächeres Gewinnwachstun als erwartet. So geht der Markt von plus 9,7 Prozent aus.
Mehr hierzu, zum Börsengang von Reddit, der neuen DAX-Gewichtung ab 18. März, der Verknappung von Bitcoins und steigenden Militärausgaben hörst Du in dieser Folge der GELDMEISTERIN.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich über Eure Unterstützung ihrer Petition für die Steuerfreiheit privater Vorsorge sehr freuen würde sowie über eine Bewertung auf Apple, Spotify etc., damit der Podcast noch mehr Gehör findet.
Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben!
https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge
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#Granolas #MagnificenSeven #Bitcoin #Aktien #DAX #S&P500 #Petition #KESt-frei #investieren #podcast
Foto: Unsplash/Marcin Scalij
Ich finde, deren Kurse haben - von Roche und Nestlé abgesehen - in den letzten zwölf Monaten ebenso wie die Magnificent Seven sehr stark zugelegt. Abgesehen davon, dass es für die elf Granolas meines Wissens noch kein ETF aufgelegt wurde würde ich mich - persönlich, das ist keine Anlageempfehlung - mit dem EuroStoxx 600 breiter aufstellen.
Breit mit 500 US-Aktien aufgestellt ist auch der amerikanische S&P 500 Leitindex. Der soll zum Jahresende bei 4744 Punkten liegen, das wäre unter dem Niveau, wo er aktuell notiert, nämlich bei rund 5096 Punkten. Das ist zumindest die Konsensmeinung der 300 vom Franklin Templeton Institute befragten Fondsmanager. Grund für den Pessimismus sei vor allem ein mit 5,8 Prozent deutlich schwächeres Gewinnwachstun als erwartet. So geht der Markt von plus 9,7 Prozent aus.
Mehr hierzu, zum Börsengang von Reddit, der neuen DAX-Gewichtung ab 18. März, der Verknappung von Bitcoins und steigenden Militärausgaben hörst Du in dieser Folge der GELDMEISTERIN.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich über Eure Unterstützung ihrer Petition für die Steuerfreiheit privater Vorsorge sehr freuen würde sowie über eine Bewertung auf Apple, Spotify etc., damit der Podcast noch mehr Gehör findet.
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Foto: Unsplash/Marcin Scalij
39 Minuten
Was die Inflation betrifft, sei der Markt zu optimistisch, warnt Thomas Mayer, Leiter des Research-Instituts von Flossbach von Storch. Denn wir müssten mittel- bis langfristig von einem Inflationssockel von drei bis vier Prozent ausgehen. Preistreibend blieben die Deglobalisierung, die Kosten für die Reduktion der CO2-Emissionen und natürlich auch die demographische Entwicklung.
Europa wird weiterhin der Wirtschaftsentwicklung in den USA nachhängen und das nicht nur, weil die großen Technologiefirmen in den USA sitzen, sondern auch, weil bei uns die Lohnstückkosten deutlich rasanter gestiegen sind. Vor allem deshalb, weil wir weniger Stunden pro Kopf und Nase arbeiten. Die Bruttowertschöpfung pro Beschäftigten sinke auch durch die Ausdehnung des öffentlichen Sektors, wo man keine großen Produktivitätsfortschritte durch Digitalisierung erzielen könne.
Sein Fazit für die Anleger: Man sollte bei seinem Portfolio doch wieder mehr auf Inflationsschutz achten und den bieten Aktien von Unternehmen mit soliden Bilanzen und Geschäftsmodellen. Auch inflationsgeschützte Anleihen seien grundsätzlich ein guter Schutz, den sich die Emittenten aber derzeit schon fürstlich bezahlen lassen. Zudem ist die Bepreisung von inflationsgeschützten Anleihen komplex. Mehr zu Inflation-Linker in der Podcast-Folge der GELDMEISTERIN vom 11 Februar.
Thomas Mayer mag auch Gold als Inflationsschutz, dass schon dadurch weiter steigen müsste, dass Schwellenstaaten, allen voran China zunehmend ihre Dollar- in Goldreserven umschichten. Von den Fiat-Währungen sei der Dollar aber immer noch der Einäugige unter den Blinden. Ein augenöffnendes Interview mit Ökonom Thomas Mayer, das unbedingt gehört gehört.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich wünschen würde, wenn man die GELDMEISTERIN abonniert, liked und weiterempfiehlt und wenn man vor allem folgendes Ansuchen für unser aller Vermögensaufbau unterstützt:
Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben!
https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.
#Inflation #Inflationsschutz #Gold #Aktien #Inflationlinker #Notenbanken #Petition #KESt-frei #investieren #podcast
Foto: Thomas Mayer
Europa wird weiterhin der Wirtschaftsentwicklung in den USA nachhängen und das nicht nur, weil die großen Technologiefirmen in den USA sitzen, sondern auch, weil bei uns die Lohnstückkosten deutlich rasanter gestiegen sind. Vor allem deshalb, weil wir weniger Stunden pro Kopf und Nase arbeiten. Die Bruttowertschöpfung pro Beschäftigten sinke auch durch die Ausdehnung des öffentlichen Sektors, wo man keine großen Produktivitätsfortschritte durch Digitalisierung erzielen könne.
Sein Fazit für die Anleger: Man sollte bei seinem Portfolio doch wieder mehr auf Inflationsschutz achten und den bieten Aktien von Unternehmen mit soliden Bilanzen und Geschäftsmodellen. Auch inflationsgeschützte Anleihen seien grundsätzlich ein guter Schutz, den sich die Emittenten aber derzeit schon fürstlich bezahlen lassen. Zudem ist die Bepreisung von inflationsgeschützten Anleihen komplex. Mehr zu Inflation-Linker in der Podcast-Folge der GELDMEISTERIN vom 11 Februar.
Thomas Mayer mag auch Gold als Inflationsschutz, dass schon dadurch weiter steigen müsste, dass Schwellenstaaten, allen voran China zunehmend ihre Dollar- in Goldreserven umschichten. Von den Fiat-Währungen sei der Dollar aber immer noch der Einäugige unter den Blinden. Ein augenöffnendes Interview mit Ökonom Thomas Mayer, das unbedingt gehört gehört.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich wünschen würde, wenn man die GELDMEISTERIN abonniert, liked und weiterempfiehlt und wenn man vor allem folgendes Ansuchen für unser aller Vermögensaufbau unterstützt:
Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben!
https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.
#Inflation #Inflationsschutz #Gold #Aktien #Inflationlinker #Notenbanken #Petition #KESt-frei #investieren #podcast
Foto: Thomas Mayer
12 Minuten
Aus einer mach drei Walmartaktien, worauf Norwegens Staatsfonds setzt
Der US-Einzelhandelsgiganten hat diese Woche einen Aktiensplit im Sonderangebot. Jeder, der vor dem 22. Februar schon Walmart-Aktien im Depot hatte bekommt mit Börseschluss 23.2 für jede Aktie zwei weitere ins Depot gebucht. Walmart-Aktionäre, also bitte keinen Schreck bekommen, wenn die Aktie abMontag, den 25.3 nur noch zu einem Drittel seines Werts gehandelt wird, denn ab dann sind statt 2,7 Milliarden stolze 8,1 Milliarden Aktien ausgegeben, auf die sich der Börsenwert aufteilt.
Rein rechnerisch wird man durch einen Aktiensplit nicht reicher. Aber meist hebt er die Stimmung, weil man davon ausgehen kann, dass das Unternehmen zuversichtlich ist, dass die Aktie und das Geschäft weiter kräftig steigen.
Positiv wirkt sich der Aktien-Split alleine schon deshalb aus, dass das Unternehmen damit wieder international Schlagzeilen macht und weil die Aktien durch den Split für Kleinaktionäre wieder leistbarer werden.
Walmart will vor allem seinen 400.000 Mitarbeiter es durch den Aktiensplit erleichtern, Belegschaftsaktien als einen Lohnbestandteil zu erwerben. Denn Walmart-Unternehmensanteile kosten dann statt knapp 160 Euro nur mehr ein Drittel davon. Mehr zu Walmart, zum norwegischen Staatsfonds und dessen Investments, zur 500 Millionen-EU-Strafe für Apple und zum Goldpreis hört ihr in der aktuellen Wochenshow der Geldmeisterin.
Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben!
https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge
Wenn man schon privat vorsorgen muss, um seinen Lebensstandard erhalten zu können, dann doch bitte KESt-frei ab einer Behaltedauer von zehn Jahren. Die Petition bitte jetzt unterschreiben, damit ist uns allen geholfen. Vielen Dank im Voraus sagt Julia Kistner
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.
#Walmart #NorwegischerStaatsfonds #Gold #Petition #KESt-frei #investieren #podcast
Foto: Unsplash / Bearbeitung Geldmeisterin
Der US-Einzelhandelsgiganten hat diese Woche einen Aktiensplit im Sonderangebot. Jeder, der vor dem 22. Februar schon Walmart-Aktien im Depot hatte bekommt mit Börseschluss 23.2 für jede Aktie zwei weitere ins Depot gebucht. Walmart-Aktionäre, also bitte keinen Schreck bekommen, wenn die Aktie abMontag, den 25.3 nur noch zu einem Drittel seines Werts gehandelt wird, denn ab dann sind statt 2,7 Milliarden stolze 8,1 Milliarden Aktien ausgegeben, auf die sich der Börsenwert aufteilt.
Rein rechnerisch wird man durch einen Aktiensplit nicht reicher. Aber meist hebt er die Stimmung, weil man davon ausgehen kann, dass das Unternehmen zuversichtlich ist, dass die Aktie und das Geschäft weiter kräftig steigen.
Positiv wirkt sich der Aktien-Split alleine schon deshalb aus, dass das Unternehmen damit wieder international Schlagzeilen macht und weil die Aktien durch den Split für Kleinaktionäre wieder leistbarer werden.
Walmart will vor allem seinen 400.000 Mitarbeiter es durch den Aktiensplit erleichtern, Belegschaftsaktien als einen Lohnbestandteil zu erwerben. Denn Walmart-Unternehmensanteile kosten dann statt knapp 160 Euro nur mehr ein Drittel davon. Mehr zu Walmart, zum norwegischen Staatsfonds und dessen Investments, zur 500 Millionen-EU-Strafe für Apple und zum Goldpreis hört ihr in der aktuellen Wochenshow der Geldmeisterin.
Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben!
https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge
Wenn man schon privat vorsorgen muss, um seinen Lebensstandard erhalten zu können, dann doch bitte KESt-frei ab einer Behaltedauer von zehn Jahren. Die Petition bitte jetzt unterschreiben, damit ist uns allen geholfen. Vielen Dank im Voraus sagt Julia Kistner
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.
#Walmart #NorwegischerStaatsfonds #Gold #Petition #KESt-frei #investieren #podcast
Foto: Unsplash / Bearbeitung Geldmeisterin
27 Minuten
Rückschlagpotenzial ab Sommer - besser defensiv aufstellen!
„Bei der jüngsten Fondsmanagerumfrage waren nur mehr zehn Prozent der Meinung, dass die Rezession überhaupt kommt“, erklärt sich Carsten Roemheld, Chief Financial Analyst bei Fidelity die jüngste Aktienrallye mit „Fear of missing out.“ Das sei dann doch exzeptionell, zumal in früheren so starken Zinszyklen der Aktienmarkt anschließend in die Rezession abgedriftet sei.
Warum das bis jetzt nicht so ist, hänge mit den vielen kompensierenden Faktoren ab, die wir gesehen haben. Der Arbeitsmarkt in den USA sei immer noch extrem robust. Auch seien die Privaten von der Zinserhöhung nicht so stark betroffen, weil sie ihre Häuser langfristig auf 30 Jahre finanzieren und auch die Unternehmenhätten sich noch rechtseitig günstig investiert, rechnet Carsten Roemheld inden nächsten Monaten weiterhin mit einer positiven Entwicklung an den Aktienmärkten.
Allerdings müsse man sich darauf einstellen, dass ab der zweiten Jahreshälfte dann die Aktienmärkte zurückkommen. Roemheld empfiehlt sich in den nächsten Monaten doch etwas defensiver aufzustellen und kurzfristig auch die Cash-Positionen wieder leicht aufzustocken.
Kein Vertrauen hätten die Anleger und Konsumenten derzeit in China, wo die Wirtschaft schon drei Quartale in Folge schrumpft. Der chinesische Aktienmarkt sei spottbillig. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt an der Börse Hong Kong momentan bei acht. Die Dividenden-Rendite beträgt auch stolze 4,5 Prozent. Profiteur des derzeit mangelnden Vertrauens der westlichen Anleger in China sei Indien. Langfristig hält Carsten Roemheld aber China wiederum für die interessantere Investmentregion.
Womit er noch in den nächsten Monaten rechnet und warum er im zweiten Halbjahr 2024 viel Potenzial für Rückschläge bei Aktien sieht hört ihr in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.
#Rückschlagspotential #Fearofmissingout #China #Indien #Kurs-Gewinn-Verhältnis #Dividenden #investieren #podcast
Foto: Fidelity / Bearbeitung Geldmeisterin
„Bei der jüngsten Fondsmanagerumfrage waren nur mehr zehn Prozent der Meinung, dass die Rezession überhaupt kommt“, erklärt sich Carsten Roemheld, Chief Financial Analyst bei Fidelity die jüngste Aktienrallye mit „Fear of missing out.“ Das sei dann doch exzeptionell, zumal in früheren so starken Zinszyklen der Aktienmarkt anschließend in die Rezession abgedriftet sei.
Warum das bis jetzt nicht so ist, hänge mit den vielen kompensierenden Faktoren ab, die wir gesehen haben. Der Arbeitsmarkt in den USA sei immer noch extrem robust. Auch seien die Privaten von der Zinserhöhung nicht so stark betroffen, weil sie ihre Häuser langfristig auf 30 Jahre finanzieren und auch die Unternehmenhätten sich noch rechtseitig günstig investiert, rechnet Carsten Roemheld inden nächsten Monaten weiterhin mit einer positiven Entwicklung an den Aktienmärkten.
Allerdings müsse man sich darauf einstellen, dass ab der zweiten Jahreshälfte dann die Aktienmärkte zurückkommen. Roemheld empfiehlt sich in den nächsten Monaten doch etwas defensiver aufzustellen und kurzfristig auch die Cash-Positionen wieder leicht aufzustocken.
Kein Vertrauen hätten die Anleger und Konsumenten derzeit in China, wo die Wirtschaft schon drei Quartale in Folge schrumpft. Der chinesische Aktienmarkt sei spottbillig. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt an der Börse Hong Kong momentan bei acht. Die Dividenden-Rendite beträgt auch stolze 4,5 Prozent. Profiteur des derzeit mangelnden Vertrauens der westlichen Anleger in China sei Indien. Langfristig hält Carsten Roemheld aber China wiederum für die interessantere Investmentregion.
Womit er noch in den nächsten Monaten rechnet und warum er im zweiten Halbjahr 2024 viel Potenzial für Rückschläge bei Aktien sieht hört ihr in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.
#Rückschlagspotential #Fearofmissingout #China #Indien #Kurs-Gewinn-Verhältnis #Dividenden #investieren #podcast
Foto: Fidelity / Bearbeitung Geldmeisterin
9 Minuten
Ob man Unternehmen mit stolzen Börsenwerten tatsächlich nicht mehr kaufen sollte, hängt nicht zuletzt von ihren Profitmargen ab. Wenn ein Unternehmen viel verdient, und iman ihm und seinem Geschäftsmodell zutraut, dass es seine stolzen Margen auch in Zukunft hochhalten kann, dann darf die Aktie auch etwas kosten.
Sehr profitabel ist etwa der Zahlungsabwickler Visa mit einer Nettogewinnspanne - also das Verhältnis von Gewinn zum Umsatz - von 55 Prozent. Bezahldienstleister zu sein scheint generell ein lukrativ zu sein. Denn auch beim Konkurrenten Mastercard liegt die Nettogewinnspanne noch bei stolzen 45 Prozent.
Und weil Nvidea momentan für seine Chips viel verlangen kann, verkauft sich die Aktie des Tech-Giganten immer noch wie warme Semmeln, auch wenn der Börsenwert schon das über 95-fache des Jahresgewinns übersteigt. Die Nettogewinn-Marge liegt bei Nvidea bei 47 Prozent.
Jetzt unterschreiben! Petition für KESt-Freiheit der Eigenvorsorge
Mehr zu den Profit-Kaisern mit über 30 Prozent Gewinnmarge in der aktuellen Wochenshow der GELDMEISTERIN, die an alle Anleger*innen appelliert, ihre Petition für die „KESt-Befreiung der privaten Vorsorge“ zu unterschreiben und fleißig weiter zu teilen. Danke dafür!
https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.
#KESt-Befreiung #Inflation #Petition #Margen #Bezahldienstleister #investieren #podcast
Foto: JK / Bearbeitung Geldmeisterin
Sehr profitabel ist etwa der Zahlungsabwickler Visa mit einer Nettogewinnspanne - also das Verhältnis von Gewinn zum Umsatz - von 55 Prozent. Bezahldienstleister zu sein scheint generell ein lukrativ zu sein. Denn auch beim Konkurrenten Mastercard liegt die Nettogewinnspanne noch bei stolzen 45 Prozent.
Und weil Nvidea momentan für seine Chips viel verlangen kann, verkauft sich die Aktie des Tech-Giganten immer noch wie warme Semmeln, auch wenn der Börsenwert schon das über 95-fache des Jahresgewinns übersteigt. Die Nettogewinn-Marge liegt bei Nvidea bei 47 Prozent.
Jetzt unterschreiben! Petition für KESt-Freiheit der Eigenvorsorge
Mehr zu den Profit-Kaisern mit über 30 Prozent Gewinnmarge in der aktuellen Wochenshow der GELDMEISTERIN, die an alle Anleger*innen appelliert, ihre Petition für die „KESt-Befreiung der privaten Vorsorge“ zu unterschreiben und fleißig weiter zu teilen. Danke dafür!
https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.
#KESt-Befreiung #Inflation #Petition #Margen #Bezahldienstleister #investieren #podcast
Foto: JK / Bearbeitung Geldmeisterin