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OK COOL Archiv

507 Episoden
1 Stunde 4 Minuten
Ben alias "Ben & Paper" gehört zu den bekanntesten und umtriebigsten Pen-und-Paper-Spielleitern des deutschsprachigen Raums. Auf Twitch leitet er Abenteuerrunden mit einigen der erfolgreichsten InfluencerInnen hierzulande, von Annie the Duck über Shurjoka bis Maurice Weber. Die Frage ist: Wie kam es dazu? Und wer ist eigentlich der Mensch hinter "Ben&Paper"? In diesem Gespräch kommt Gastgeber Dom Schott den Antworten auf diese Fragen näher und erlebt eine entspannte Unterhaltung mit Ben, der für seine Spielrunden aus seinem Beruf und seiner großen Leidenschaft neben Pen-and-Paper schöpfen kann. Und zuletzt holt sich Dom noch einen Tipp für seine eigene Spielrunde ab, die er derzeit schon fleißig plant.
37 Minuten
Wir schreiben das Jahr 1999: Dom Schott ist 10 Jahre alt und spaziert auf der Route 02 durch die Welt von Pokémon Blau, die ihm auf seinem GameBoy-Bildschirm entgegenstrahlt. Dieser kleine Bub hatte keine Ahnung, welcher Horror sich zeitgleich auf den Festplatten vieler tausend Menschen weltweit abspielte, die bei einem ganz anderen Release des Jahres zugeschlagen hatten: Gemeint ist Silent Hill, der Auftakt einer der bekanntesten Horror-Franchises überhaupt. Das Spiel erzählt die Geschichte des Familienvaters Harry, der mit seiner Tochter Cheryl während einer Autofahrt in einen Unfall gerät und Stunden später wieder am Lenkrad erwacht - allerdings ist Cheryl verschwunden. Harrys Suche nach der Tochter führt ihn in die namensgebende Stadt Silent Hill, in der Rätsel, Psycho-Horror und ein überschaubares Inventar auf ihn warten. Silent Hill gilt als einer der ganz großen Klassiker des Horror-Genres, aber Dom Schott hat den Titel nie gespielt. Das will er nun ändern und macht sich in diesem Vorgeplänkel bereit für die große Nachholaktion. Ihm zur Seite steht die Horror-Expertin Sina, die sich in der Welt von Silent Hill auskennt wie der 10-jährige Dom Schott auf Route 02. Sprich: Sehr gut.
1 Stunde 15 Minuten
Alice Ruppert hat schon seit ihrer Kindheit eine große Leidenschaft: Pferde und Reitsport. Diese Leidenschaft endet allerdings nicht an der Stalltür, sondern reicht bis in die Spielwelten hinein, in der sich die Schweizer Entwicklerin nur zu gerne herumtreibt - auch, wenn ihr oft nicht gefällt, was sie da sieht: Nachlässige Animationen und unrealistische Proportionen plagen viel zu viele digitale Pferdeherden. Vor fünf Jahren begann Alice Ruppert dann, ihre Pferdespiel-Kritiken auf ihrem eigenen Blog zu veröffentlichen: "The Mane Quest", die dank der humorigen und fachkundigen Texte schnell zu einer internationalen Anlaufstelle für Pferdespiel-Fans wurde - und für Alice sogar ein Karrieresprungbrett wurde. Im Gespräch mit Dom Schott erzählt sie von dem Anfang ihrer großen Pferdeleidenschaft, warum sich Spiele überhaupt mit diesen Tieren so schwer tun und wie es war, endlich ein eigenes Pferdespiel zu entwickeln.
1 Stunde 43 Minuten
Wie würde es aussehen, wenn eine KI regelmäßig Kolumnen über aktuelle Themen der Spielewelt schreiben würde? Würde der mehr oder weniger kluge Bot sinnvoll argumentieren können oder sich in maschinellen Sackgassen verlieren? Genau diese Frage hat sich OK COOL gestellt und dafür ein neues Format konzipiert: Die KI-Kolumne, die ab sofort regelmäßig erscheinen wird. Und so funktioniert's: Die JournalistInnen Dom Schott und Lea Irion haben den Chat-Bot von ChatGPT darum gebeten, eine Kolumne zu schreiben. Thema zum Auftakt: Warum Videospielfiguren attraktiv sein müssen. Dieser Text landete anschließend auf den Schreibtischen des Duos, die dann gemeinsam vor dem Mikrofon über die Argumente der KI und ihre eigenen Perspektiven auf das Thema gesprochen haben. Daraus entstand ein langes Gespräch über Immersion, persönliche Schönheitsvorstellungen und Geralt aus The Witcher 3.
1 Stunde 2 Minuten
Als Kathrin Radtke im Juli 2021 zum ersten Mal bei "OK COOL trifft" zu Gast war, stand sie an einem Wendepunkt ihres Lebens: Sie hatte ihren Job als Programmiererin beim Indie-Studio Fizbin gekündigt, um sich selbstständig zu machen und ein eigenes Entwicklerteam zu gründen. Damals war die große Frage noch, ob all das wirklich gelingen kann. Heute, zwei Jahre später, haben wir die Antwort: Ja! Kathrin Radtkes Debüt-Spiel "Sticky Business" ist noch keine Woche alt und kletterte bereits die Steam-Verkaufscharts bis ganz weit oben, erhielt viel Lob aus der Community und macht Kathrin und ihr kleines Team mächtig stolz. Im Gespräch mit Dom Schott erzählt die Studiogründerin von der Arbeit an dem Überraschungserfolg, den ersten Monaten in der gruseligen Selbstständigkeit und wieso Spiele für die Nische eben doch ein Weg zum Glück sein können.
36 Minuten
OK COOL ist mittlerweile über drei Jahre alt und in dieser Zeit nicht nur kräftig gewachsen, sondern hat hier und da auch ein paar Triebe entwickelt, die den schönen anderen Blüten Licht, Kraft und Wasser nehmen. Dom Schott hat das bemerkt und ist mit der Gartenschere ausgerückt, um das Programm von OK COOL wieder hübsch zu machen und für mehr Übersicht zu sorgen. In dieser Folge erzählt er, welche Wurzeln er rausgerissen hat, welche Pflanzen mehr Platz im Gartenbeet bekommen und welche neuen Setzlinge er in die Erde gelegt hat. PS: Entschuldigt die Garten-Metapher, manchmal geht's nicht anders.
1 Stunde 49 Minuten
"Kindergarten" ist ein ungewöhnlicher Titel: Irgendwo zwischen Gewaltphantasie, Detektivspiel und Pixelhumor schickt es uns als kleines Kind in den Kindergarten, der in einer Zeitschleife gefangen ist. Jeder Spieldurchlauf ist der immergleiche Montag - und dieser Fluch ist erst gebrochen, wenn wir es geschafft haben, alle Wünsche und Bedürfnisse der anderen Kindergartenkinder erfüllt zu haben. Daraus ergibt sich ein ungewöhnliches Spielerlebnis, das skurrilerweise vor Gewalt nur so strotzt: Kinder werden in die Luft gesprengt, erschossen, zu Tode geprügelt und vieles mehr - gerahmt und kontrastiert von einer bewusst heiteren Stimmung. Erinnerungen an South Park kommen hoch. Lea Irion und Dom Schott haben Kindergarten gespielt und besprechen gemeinsam den ungewöhnlichen Titel. Im Anschluss trifft sich das Duo mit Anne Sauer, die als Medienpädagogin und Entwicklerin beim Berliner Studio "Playing History" arbeitet und schon viel Erfahrungen mit ungewöhnlichen Spielen machen konnte. Zu dritt diskutierten sie das Stilmittel der Gewalt gegen Kinder im Spiel, wo Grenzen verlaufen - und wo nicht.
1 Stunde 13 Minuten
Jochen Heizmann lebt und liebt Videospiele: Schon als Teenager versuchte er sich an eigenen Code-Kreationen und suchte als junger Erwachsener fieberhaft nach einem Weg, irgendwie in die Spielebranche zu kommen. Im Gegensatz zu heute, in der Game Design ein anerkannter Studiengang und es das Internet als Orientierungshilfe gibt, war das in den späten 1990ern gar nicht mal so einfach. Geklappt hat es trotzdem und über einige Zwischenstationen landetete er schließlich als Mitgründer bei seinem eigenen Entwicklerstudio, das nun sein bisher ambitioniertestes Spiel veröffentlicht hat: Tiny Thor, ein Retro-Plattformer, der alt aussieht aber ein paar wirklich spannende, moderne Spielideen bereithält. Gastgeber Dom Schott ist von Tiny Thor begeistert und hat Jochen Heizmann ordentlich ausgepresst - über die Entwicklung des Spiels, aber auch über einige andere ausgewählte Stationen aus Jochens Lebensweg.
1 Stunde 10 Minuten
Greta Hoffmann ist eigentlich Prof. Dr. Greta Hoffmann, denn sie unterrichtet und forscht an der TH Köln rund um Indie-Spiele und Game Design. Das ist für sich schon spannend genug, aber nicht der ursprüngliche Kontext, in dem Dom Schott über sie gestolpert ist. Statt ihres Lehrplans entdeckte Dom Schott nämlich im Rahmen des Steam Next Fests die Demo ihres kommenden Spiels "Punzel", ein Antiheldinnen-Adventure, in dem die namensgebende Punzel aus ihrem Turm entkommen will - ohne Kampf, nur mit den Möglichkeiten sozialer Interaktion. Ergänzt wird diese Spielwelt durch einen begleitenden Comic, ein "transmediales Universum", wie es das Entwicklerteam rund um Greta Hoffmann nennt. Es gab also viel zu bereden und tatsächlich ist das einstündige Gespräch vollgepackt mit Reisen in die Vergangenheit, in den Entwickleralltag, nach Island und in die Zukunft.
3 Minuten
Noch im Juli wird das Programm von OK COOL überarbeitet: Alte Formate bekommen einen frischen Anstrich, selten Gehörtes verschwindet, neue Formate werden ausprobiert. Jetzt ist also der ideale Zeitpunkt, um auch eure Wünsche für OK COOL loszuwerden - egal ob Einzeiler mit Themenwunsch oder langer Brief, der vor Feedback nur so strotzt: Jeder Input ist wertvoll!
52 Minuten
Nora Beyer ist freie Journalistin, die in den letzten Wochen ein ganz besonderes Projekt betreut hat: Die 20. Ausgabe der GAIN, eine Spielezeitschrift, die Essays, Reportagen und Interviews statt klassischen Produktjournalismus ins Herz geschlossen hat. Als Teil der dreiköpfigen Chefredaktion machte sie sich Gedanken über das neue übergeordnete Thema der Ausgabe, betreute das große Redaktionsteam bei seiner Arbeit und half maßgeblich dabei, dass das Magazin nun tatsächlich auch erschienen ist - immerhin stolze 93 Seiten dick. Im Gespräch mit Dom Schott spricht Nora Beyer über diese neue GAIN-Ausgabe, warum sie überhaupt so viel Zeit und Energie in dieses Projekt steckt, wie das Arbeiten hinter den Kulissen ausgesehen hat - und wie das Team mit den aktuell noch schwächelnden Verkaufszahlen umzugehen gedenkt. Dieses Gespräch vom 09. Juni 2023 war ursprünglich Teil des Steady-Katalogs von OK COOL, erscheint nun aber wegen eines traurigen Anlasses frei für alle HörerInnen. Denn: Die GAIN wird eingestellt. Was Nora Beyer am Ende des Gespräches als drohende Konsequenz andeutet, falls die Verkaufszahlen der Zeitschrift weiterhin schwächeln sollten, ist nun also eingetreten. Eine letzte Abschiedsausgabe wird allerdings noch erscheinen - wenn euch dieses Gespräch also gefällt und ihr neugierig auf dieses Magazin geworden seid, bekommt ihr also noch ein Mal die Gelegenheit, in die Welt der GAIN einzutauchen. Link zum GAIN-Shop: https://www.gain-magazin.de/
1 Stunde 5 Minuten
Luisa Berlinicke steht am Anfang eines spannenden Kapitels: Nach jahrelangem Studium und ersten Schnuppermonaten in der Spielebranche ist sie nun komplett angekommen. Als PR Managerin betreut sie beim niederländischen Indie-Publisher Iceberg Interactive mehrere sehr unterschiedliche Titel, organisiert Messe-Auftritte und Ausstellungsplätze und knüpft erste Kontakte in die Welt der Spieleentwicklung. Außerdem ist sie mittlerweile Mitglied des Netzwerks "Women in Games", das Frauen in der Spielebranche vernetzen und ihnen Orte zum Austausch bieten will. Bei OK COOL und im Gespräch mit Dom Schott teilt sie ihre ersten Erfahrungen, wie das Arbeiten in der PR-Welt funktioniert und wie sie sich als Teil der neuen Generation in der deutschen Spielebranche so fühlt.
1 Stunde 15 Minuten
Rüdiger Brandis hatte eigentlich ganz andere Pläne: Er wollte sein Geschichtsstudium krönen mit einer Doktorarbeit über Videospiele mit historischen Schauplätzen und ihr Verhältnis zur Realgeschichte. Daraus wurde allerdings nichts, stattdessen sprang er in die Spielebranche und machte sich dort als Producer und Entwickler einen Namen. So ganz ließ ihn die Wissenschaft aber nie los und so schielt Rüdiger Brandis nun nach der Gründung eines eigenen Entwicklerstudios auf eine mögliche Rückkehr in die Welt der akademischen Auseinandersetzung mit Videospielen - eine Welt, die es zu seinen Studienzeiten in Deutschland noch gar nicht gab. Im Gespräch mit Dom Schott erzählt der Producer von seiner Leidenschaft für Geschichtsspiele, wie er den Sprung in die Spielebranche geschafft hat und warum er sein eigenes Studio "Achtung Autobahn" genannt hat - und nein, höchstwahrscheinlich denkt ihr, liebe Hörerinnen und Hörer, genau wie Gastgeber Dom Schott auf der Suche nach der Antwort in die völlig falsche Richtung.
58 Minuten
Johannes Kristmann war dabei, als die deutsche Spielebranche einen ihrer ganz großen Klassiker ins Spielregal stellte: Spec Ops: The Line, das Antikriegsspiel von Yager aus dem Jahr 2014, an dem Kristmann selbst mitgearbeitet hat. Kurz darauf aber zog er nach fast einer Dekade den AAA-Hut und gründete mit einem Yager-Kollegen das Indie-Studio Maschinen-Mensch - ein waghalsiger Sprung, der sich allerdings auszahlte. Denn Kristmann und sein wachsendes Team ist erfolgreich: Die beiden Spiele des Studios, The Curious Expedition 1 & 2, haben ein ausreichend großes Publikum gefunden, die Titel verkaufen sich gut, der Sprung in die Indie-Welt scheint gelungen. Im Gespräch mit Dom Schott erzählt Johannes Kristmann von seinem Weg durch die Spielebranche, wie er die nicht immer einfache Zeit bei Yager in Erinnerung gehalten hat - und (ganz wichtig) um eines von Doms Lieblingsspielen aus früher Kindheit, das heute kein Mensch mehr kennt, geht es auch noch.
1 Stunde 14 Minuten
Die diesjährige Ausgabe des Deutschen Computerspielpreis glänzte mit einem extrem starken Jahrgang: Selten wurden so viele innovative, einfallsreiche, charmante und erfolgreiche Spielkonzepte ausgezeichnet wie in diesem Jahr, da sind sich Branchenkenner einig. Diese hohe Qualität an eingereichten Games und Konzepten beschränkte sich dabei erfreulicherweise nicht nur auf die großen Hauptkategorien, sondern auch auf die Auszeichnen für die Newcomer. Zu ihnen gehört auch Drown Town, ein fünfköpfiges Studi-Team aus Hamburg, das mit ihrem Spiel "Light of Atlantis" in der Nachwuchs-Kategorie "Bester Prototyp" ausgezeichnet wurde. Wie fühlt sich das junge Team mit diesem großen Erfolg im Rücken? Wie sehen die Pläne für die Zukunft aus? Und wie entstand überhaupt dieses Spiel, das die DCP-Jury so sehr mochte? Diese und noch mehr Fragen notierte sich Dom Schott in sein Notizbuch, bevor er das Team von Drown Town in ihrem kleinen Studio persönlich besuchte. Aus diesem Besuch wurde die erste Mehrfach-Interview-Uncut-Folge in der Geschichte von OK COOL - ein Experiment, das euch da draußen hoffentlich so sehr gefällt wie allen Beteiligten, die auf den Tonspuren zu hören sind. Light of Atlantis auf Steam: https://store.steampowered.com/app/2387740/Light_of_Atlantis/ Prototyp von Light of Atlantis auf itch.io: https://drowntown.itch.io/light-of-atlantis
OK COOL

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