7 Tage 1 Song Archiv
344 Episoden
13 Minuten
Wir haben die Audios für diesen Podcast vor dem Krieg aufgenommen, aber es passt trotzdem – Melane und Quinton beschäftigen sich beide mit der Frage, wie können wir zu einer Gesellschaft zusammenfinden, in der nicht einfach die Mächtigen ihren Interessen durchsetzen. Angesichts der Herausforderungen, vor denen wir stehen ist das überlebenswichtig. Vielleicht sollten wir unser Denken mit Ubuntu bereichern, denn dort werden gemeinschaftsstiftende Akzente gesetzt.
Neben der Musik engagiert sich Melane bei @beautifulcolours__ unter der Überschrift „I love my Migrationsvordergrund“ geht es um Empowerment, Sichbarkeit und Widerstand gegen miese Strukturen. Melane möchte ein Selbstbewusstsein wecken, das sich traut sich selbst zum Thema zu machen – für ein wir zu streiten, in dem wirklich alle vorkommen und das nicht von den Mächtigen oder einfach einer Mehrheit bestimmt wird. Die Welt ist bunt und wir sitzen alle in einem Boot, was ja Ubuntu wörtlich übersetzt bedeutet. Es geht also um das Verhältnis von Ich und Wir – Quinton gibt am Anfang jedes Gedanken einige Impulse aus der Ubuntu Philosophie.
Da wir dieses mal die Künstlerin selbst in der Folge haben, erzählt sie dann auch gleich über mehrere ihrer Songs. Außerdem hat Melane eine Masterarbeit mit dem Titel „Schwarze Identitätsverhandlungen in der Gattung des HipHop“ geschrieben – da ist es ja dann auch spannend, kann jemand, die so fit in der Metaebene ist auch wirklich HipHop Musik, ich finde schon, Songs gibt es in der Playlist und Gedanken dazu in Gedanke 3. In allen 3 Gedanken und in allen Musikstücken geht es um Identität und die Spannung zwischen Ich und Wir. Es geht auch um Respekt und Wahrnehmung von Diversität und darum anderen Lebensphilosophien und Ansätze wirklich zu begegnen und diese nicht gleich wegzuwischen oder einfach aus den verschiedensten Gründe zu vergessen oder zu verschweigen. Ein aktuelles und wichtiges Thema.
@pator_vanniekamp @thisismelane dort findet Ihr sie bei Instagram
Foto: Georg Karlstetter
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
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Link zum Song: https://songwhip.com/melane/ubuntu
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Neben der Musik engagiert sich Melane bei @beautifulcolours__ unter der Überschrift „I love my Migrationsvordergrund“ geht es um Empowerment, Sichbarkeit und Widerstand gegen miese Strukturen. Melane möchte ein Selbstbewusstsein wecken, das sich traut sich selbst zum Thema zu machen – für ein wir zu streiten, in dem wirklich alle vorkommen und das nicht von den Mächtigen oder einfach einer Mehrheit bestimmt wird. Die Welt ist bunt und wir sitzen alle in einem Boot, was ja Ubuntu wörtlich übersetzt bedeutet. Es geht also um das Verhältnis von Ich und Wir – Quinton gibt am Anfang jedes Gedanken einige Impulse aus der Ubuntu Philosophie.
Da wir dieses mal die Künstlerin selbst in der Folge haben, erzählt sie dann auch gleich über mehrere ihrer Songs. Außerdem hat Melane eine Masterarbeit mit dem Titel „Schwarze Identitätsverhandlungen in der Gattung des HipHop“ geschrieben – da ist es ja dann auch spannend, kann jemand, die so fit in der Metaebene ist auch wirklich HipHop Musik, ich finde schon, Songs gibt es in der Playlist und Gedanken dazu in Gedanke 3. In allen 3 Gedanken und in allen Musikstücken geht es um Identität und die Spannung zwischen Ich und Wir. Es geht auch um Respekt und Wahrnehmung von Diversität und darum anderen Lebensphilosophien und Ansätze wirklich zu begegnen und diese nicht gleich wegzuwischen oder einfach aus den verschiedensten Gründe zu vergessen oder zu verschweigen. Ein aktuelles und wichtiges Thema.
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11 Minuten
In dieser Folge geht es um einen Song von Hildegard Knef, den Niels Frevert gecovert hat. In diesen Zeiten voller Krisen, habe ich manchmal den Wunsch, einfach mit allem nichts zu tun zu haben – weglaufen - weit weg - dorthin, wo es sicher ist. Egoistisch will ich mich verschließen vor den Verwerfungen dieser Welt. Auch vor den Verwerfungen in mir. Vor den Bildern und Gedanken, die ein Krieg in mir auslöst. Der Krieg in dieser Welt. Der Krieg in meiner Familiengeschichte. Im Podcast erzählt Christina von Ihren Empfindungen.
Einfach die Augen zu machen. Sich einfach von sich selbst trennen.
Da geht es darum zu meinen, dass Dinge die ich nicht ausspreche, nicht da sind. Das ich, wenn ich etwas von mir trenne, davonkomme. Aber das ist leider Selbstbetrug. „Ich möcht mich so gern von mir trennen“ Christina sagt im Podcast, dass sie sich bei allem Zittern, allen Aggressionen, eben nicht von sich selbst trennen kann. So komme ich aus allem nur raus, wenn die Beziehungen stimmen - die zu mir selbst, die zu den Mitmenschen und die zu dem was Sinn gibt. Beziehungen wachsen und werden stabil, wenn wir uns Zuwendung, Liebe und heilsame Begegnungen schenken, die das Trennende heilen.
Christina findet ihr bei Instagram unter @ankerplatz_gera
Foto: Uli Neumann
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Link zum Song: https://songwhip.com/niels-frevert/ich-mochte-mich-gern-von-mir-trennen
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Einfach die Augen zu machen. Sich einfach von sich selbst trennen.
Da geht es darum zu meinen, dass Dinge die ich nicht ausspreche, nicht da sind. Das ich, wenn ich etwas von mir trenne, davonkomme. Aber das ist leider Selbstbetrug. „Ich möcht mich so gern von mir trennen“ Christina sagt im Podcast, dass sie sich bei allem Zittern, allen Aggressionen, eben nicht von sich selbst trennen kann. So komme ich aus allem nur raus, wenn die Beziehungen stimmen - die zu mir selbst, die zu den Mitmenschen und die zu dem was Sinn gibt. Beziehungen wachsen und werden stabil, wenn wir uns Zuwendung, Liebe und heilsame Begegnungen schenken, die das Trennende heilen.
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9 Minuten
In dieser Folge geht es um die Erschöpfung, die daraus kommt, dass wir jetzt so lange Zeit in der Corona Krise stecken, aber es einfach keine Klarheit gibt, wie lange dauert das denn noch. Jetzt kommt dann noch die Kriegsgefahr dazu – dieses Ausgeliefert-Sein, raubt so viel Energie. Irgendwie fühle ich mich müde, mürbe und ohnmächtig. Alles worauf ich stehe, steht irgendwie in Gefahr bröselig zu werden. In dem Song für diese Woche fühle ich mich von Funny van Dannen in den Arm genommen, er formuliert meine Klage und adressiert sie direkt an G*tt – „Hey Gott, ich möchte auch was sehen – heb mich mal was höher, damit ich mehr Überblick über mein Leben bekomme.“
Funny van Dannen singt davon, wie ein Kind zu sein. Und dieses Kind ist das Gegenüber von dem was mich höher heben könnte, das was Sinn gibt oder die Kraft, die mich wieder nach oben bekommt. Ich nenne diese Kraft G*tt – und Glaube bedeutet für mich nicht, es ist alles klar, oder ich habe Gewissheit, oft ist Glaube so wie in diesem Song – eher ein Ort oder eine Adresse für meine Fragen, für meine Verzweiflung.
Im Podcast führt Andrea bei Instagram @segens_sachen einen Dialog mit dem Song. Sie legt unser Müdesein unser Mürbesein G*tt ans Ohr – mit der Hoffnung, dass sich all unsere Erschöpfung in Perspektive und Liebe auflöst. kann sagen:
Schick mir doch mal was runter von deinem Himmel, G*tt, ja?
Eine Pause am liebsten, die wäre jetzt gut
Einmal blau machen – eine kurze, blaue Pause mehr als sonst.
Andreas Blog im Netz: https://www.segenssachen.de
Foto: Promo Funny Van Dannen
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Funny van Dannen singt davon, wie ein Kind zu sein. Und dieses Kind ist das Gegenüber von dem was mich höher heben könnte, das was Sinn gibt oder die Kraft, die mich wieder nach oben bekommt. Ich nenne diese Kraft G*tt – und Glaube bedeutet für mich nicht, es ist alles klar, oder ich habe Gewissheit, oft ist Glaube so wie in diesem Song – eher ein Ort oder eine Adresse für meine Fragen, für meine Verzweiflung.
Im Podcast führt Andrea bei Instagram @segens_sachen einen Dialog mit dem Song. Sie legt unser Müdesein unser Mürbesein G*tt ans Ohr – mit der Hoffnung, dass sich all unsere Erschöpfung in Perspektive und Liebe auflöst. kann sagen:
Schick mir doch mal was runter von deinem Himmel, G*tt, ja?
Eine Pause am liebsten, die wäre jetzt gut
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11 Minuten
Matthias (bei Instagram @propstix) erzählt in dieser Folge die Geschichte des Songs „I Won´t Back Down“ von Tom Petty – manchmal schlägt das Leben hart zu und es gibt dann keinen „easy way out“, da ist es wichtig für sich klar zu haben, was ist eigentlich mein Standpunkt und wie stehe ich zu den anderen Menschen. Einen klarer Standpunkt haben, da landen wir dann in Gedanke 2 bei Martin Luther, mit Matthias überlege ich, wie der Song von Tom Petty oder die Interpretation von Johnny Cash mit Martin Luther zusammenhängen könnten. So weit sind ja „Hier stehe ich, ich kann nicht anders“ und „I Won´t Back Down“ gar nicht auseinander. Martin Luther war sich klar aus welchen Quellen seine Wahrheit kommt und so ist sein „I Won´t Back Down“ aus Worms auch heute noch inspirierend. Leider treffen wir heute auf immer mehr Menschen, die ihre Standpunkte mit „ich weiche nicht zurück“ vertreten und dabei häufig mit Gewalt und Rücksichtslosigkeit daherkommen – wir versuchen in der Folge den Unterschied zwischen Selbstgerechtigkeit und eine klare Position haben aufzuzeigen.
Foto: Martyn Atkins
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9 Minuten
Heute geht es um das Atmen: Raus mit der schlechten Luft, rein mit der guten. Das bedeutet in der Übertragung: meine Müdigkeit und meine Wut rauszulassen und etwas gutes, frisches in mich rein zu lassen. Atmen hat durch Corona eine ganz neue Bedeutung bekommen – so ganz frei durchatmen kann ich nicht mehr. Es ist selbstverständlich eine Maske zu tragen und Rücksicht zu nehmen. Aber es ist wichtig, dass ich bei all dem vernünftig und kontrolliert sein, nicht vergesse – ich brauchen die Momente, wo ich wirklich frei und tief durchatmen kann, für mich – und auch einmal das wegpusten kann, was keinen Sauerstoff, keine Lebensenergie enthält.
In dieser Folge ist Nina Maria dabei, sie ist Pfarrerin und Yogalehrerin und ihr Instagram Account hat einen Namen, der wie eine Überschrift für unsere Folge klingt @atmen.glauben.leben - Sie hilft uns in der Folge beim "raus mit der schlechten Luft". Denn wir brauchen die frische Luft aber auch die Hoffnung und den Glauben, um unser Leben zu leben und nicht nur auszuhalten. In Gedanke 2 zeigt dir Nina Maria eine Atemübung, die zum Song passt: Bring mich irgendwo hin, weil ich immer noch atme, weil sich noch Etwas regt in mir drin. In Gedanke 3 lernst du ein Foto von dem zu machen, was sich in dir drin regt und dir Energie schenkt.
Foto: MikorboyGuerilla Music
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Link zum Song: https://songwhip.com/mikroboy/raus-mit-der-schlechten-luft-rein-mit-der-guten
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In dieser Folge ist Nina Maria dabei, sie ist Pfarrerin und Yogalehrerin und ihr Instagram Account hat einen Namen, der wie eine Überschrift für unsere Folge klingt @atmen.glauben.leben - Sie hilft uns in der Folge beim "raus mit der schlechten Luft". Denn wir brauchen die frische Luft aber auch die Hoffnung und den Glauben, um unser Leben zu leben und nicht nur auszuhalten. In Gedanke 2 zeigt dir Nina Maria eine Atemübung, die zum Song passt: Bring mich irgendwo hin, weil ich immer noch atme, weil sich noch Etwas regt in mir drin. In Gedanke 3 lernst du ein Foto von dem zu machen, was sich in dir drin regt und dir Energie schenkt.
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14 Minuten
In dieser Folge hören wir zwei echte Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 - Boris und Steffen, oder auch Jereech, Knubbelführer des III Knubbels, und sein Knubbelfreund Senk – die beiden sprechen heute über ein Lied von Cat Ballou, was davon erzählt, auch in schweren Zeiten an der Gemeinschaft festzuhalten. „Do bes nit allein / Irjendwo es och för dich ne Stän / D'r för dich leuchtet, ejal wo du bes / Wenn d'r Wääch och noch so düster es“
Du bes nit allein – das brauchen wir als Menschen immer wieder und das brauchen auch die Orte an denen wir uns versammeln und das brauchen auch die Künstlerinnen und Künstler, die uns die Herzen froh machen.
Traditionen und Rituale können dabei helfen Menschen in der Not nicht alleine zu lassen. „Du bist nicht alleine, auch wenn der Weg düster ist“. Viele Vereine sind im 19.Jahrhundert gegründet worden, um sich zusammen zu tun und so die Welt besser zu machen. Sie wollten zeigen – wir lassen niemand im Regen stehen. Steffen und Boris, beschreiben im Podcast, wie das heute aktuell gelebt und gefeiert wird.
Ich finde die Botschaft unglaublich wichtig, dass keiner allein gelassen wird – und reden und singen alleine hilft da nicht, Aktionen und Rituale sind schon wichtig – im Podcast bekommt Ihr einen Eindruck wie lebendig das bei den Roten Funken gelebt wird.
Foto: Basti Sevastos
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Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Du bes nit allein – das brauchen wir als Menschen immer wieder und das brauchen auch die Orte an denen wir uns versammeln und das brauchen auch die Künstlerinnen und Künstler, die uns die Herzen froh machen.
Traditionen und Rituale können dabei helfen Menschen in der Not nicht alleine zu lassen. „Du bist nicht alleine, auch wenn der Weg düster ist“. Viele Vereine sind im 19.Jahrhundert gegründet worden, um sich zusammen zu tun und so die Welt besser zu machen. Sie wollten zeigen – wir lassen niemand im Regen stehen. Steffen und Boris, beschreiben im Podcast, wie das heute aktuell gelebt und gefeiert wird.
Ich finde die Botschaft unglaublich wichtig, dass keiner allein gelassen wird – und reden und singen alleine hilft da nicht, Aktionen und Rituale sind schon wichtig – im Podcast bekommt Ihr einen Eindruck wie lebendig das bei den Roten Funken gelebt wird.
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8 Minuten
In dieser Folge geht es um die Einmaligkeit jedes Menschen. Vor wenigen Tagen gab es Zeugnisse, da geht das schnell vergessen, dass jeder Mensch ein Unikat, etwas besonderes ist. Bei Zeugnissen geht es leider oft eher darum zu finden, was nicht stimmt. Mit den Erzieherinnen am Berufskolleg Grevenbroich habe ich mich mit der Frage beschäftigt „Warum ist jeder Mensch einmalig?“ Und da kam dann aus der Klasse der Vorschlag das Lied „Unikat“ zu hören. Und das hat dann ja wirklich gut gepasst. Jeder Mensch ist einmalig - ein Unikat, mit seinen Macken und Besonderheiten, jede und jeder sieht anders aus und es gibt keinen doppelt, jeder ein Unikat und keine Massenware. Die Bibel sagt, dass G*tt uns schon genau kennt und eine Vorstellung von uns hat, bevor wir geboren werden. In Psalm 139 ist die Rede davon, dass wir wunderbar gemacht sind. Das jeder Mensch ein Wunder ist, weil wir, trotz aller Forschung nicht ganz hinter dieses Geheimnis kommen, warum wir jetzt so sind, wie wir sind und trotz fast gleicher DNA so unterschiedlich. Die Bibel antwortet da so: Weil G*tt mit jedem Menschen etwas vorhat, hat sie jedem auch einen bestimmten Charakter gegeben. Jede und jeder fühlt anders, hat andere Meinungen, einen anderen Geschmack, Vorlieben, usw. und es ist spannend, herauszufinden, was G*tt mit mir vor hat, welche Gaben und Aufgaben er für mich bereit hält. Wir müssen G*tt einfach danach fragen und in Beziehungen zu unseren Mitmenschen treten, durch diese Begegnung können wir auch herausfinden wir bunt und abwechslungsreich G*tt ist.
Lieben Dank an alle, die mitgemacht haben.
Foto: Jeremia Anetor
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9 Minuten
Etwas verspätet, aber noch rechtzeitig, meine Podcastfolge zur Jahreslosung 2022 - Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen (Johannes 6,37). Im wunderbaren Song dazu geht es um Solidarität und Freundschaft in schwierigen Zeiten. Es geht um Freundschaft, die die ganze Welt umspannt und Freundschaft, die sich auch von Fehlern im System nicht zurückschrecken lässt. Im Song kommt der Zuspruch zum Klingen, dass egal was passiert – es Menschen gibt, die für einen da sind. Viel zu selten drückt man das aus, wie wichtig die Menschen sind, auf die ich zählen kann. Max Herre und Danger Dan können aushelfen, sie schicken uns ein Lied, das kann ich immerhin mit anderen teilen und es können meine Worte werden, wenn ich nicht weiß wie ich es sagen soll, wie dankbar ich für die Freundschaft bin.
„Mir kann nichts passieren“ – was für ein toller Satz und wie schön ist das Gefühl, wenn ich Menschen habe, die mir dieses Gefühl schenken können.
Aus den Augen aus dem Sinn? – dieser Song will uns daran erinnern wie wichtig es ist jemanden zu haben, wo im Notfall noch ein Bett frei ist, ein Platz im Tisch zu haben ist oder auch nur ein Ohr am Telefon. Der Song spricht von schweren Schicksalen und harten Zeiten, aber meint trotzdem, dass der Zusammenhalt, die Liebe zueinander stärker sind – als alles Schlimme in dem man stecken kann – kein Rezept aber Verbundenheit aus der Mut wächst, das möchte dieser Song vermitteln.
In Gedanke 2 und 3 hören wir Sara und Luisa mit Ihren Gedanken zur Jahreslosung. Sara macht klar, bei G*tt sind wir eigentlich schon drin und die Jahreslosung ist richtiger übersetzt mit: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ - dies bedeutet, G*tt wird mich nicht rauswerfen, ich bin eingeladen und schon dabei beim Fest mit G*tt! Ich darf, so wie ich bin an der Hausparty im Innenhof teilnehmen. Luisa vergleicht dann die Jahreslosung mit sich und ihrem Handy, Jesus würde niemanden aus seiner Kontaktliste werfen, sondern wir bleiben da drin. Er würde auch nicht einfach die Nummer wechseln. Luisa erwähnt in diesem Zusammenhang auch Lukas 10,20 „Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.“ Wir stehen sozusagen auf der Freundinnen und Freundesliste G*ttes. Wir sind gehalten und dort gut aufgehoben.
Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen
Immer wenn der Zweifel dich zerfrisst
Und immer wenn du ganz alleine bist
Immer wenn du nicht mehr weißt, wohin mit dir
Hab' ich 'ne offene Tür
Schaut mal bei Instagram bei Sara und Luisa vorbei @sara3klang @keine_lu_mit_ou
Foto: check your head/Jaro Suffner
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Link zum Song: https://songwhip.com/antilopen-gang/mir-kann-nichts-passieren
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„Mir kann nichts passieren“ – was für ein toller Satz und wie schön ist das Gefühl, wenn ich Menschen habe, die mir dieses Gefühl schenken können.
Aus den Augen aus dem Sinn? – dieser Song will uns daran erinnern wie wichtig es ist jemanden zu haben, wo im Notfall noch ein Bett frei ist, ein Platz im Tisch zu haben ist oder auch nur ein Ohr am Telefon. Der Song spricht von schweren Schicksalen und harten Zeiten, aber meint trotzdem, dass der Zusammenhalt, die Liebe zueinander stärker sind – als alles Schlimme in dem man stecken kann – kein Rezept aber Verbundenheit aus der Mut wächst, das möchte dieser Song vermitteln.
In Gedanke 2 und 3 hören wir Sara und Luisa mit Ihren Gedanken zur Jahreslosung. Sara macht klar, bei G*tt sind wir eigentlich schon drin und die Jahreslosung ist richtiger übersetzt mit: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ - dies bedeutet, G*tt wird mich nicht rauswerfen, ich bin eingeladen und schon dabei beim Fest mit G*tt! Ich darf, so wie ich bin an der Hausparty im Innenhof teilnehmen. Luisa vergleicht dann die Jahreslosung mit sich und ihrem Handy, Jesus würde niemanden aus seiner Kontaktliste werfen, sondern wir bleiben da drin. Er würde auch nicht einfach die Nummer wechseln. Luisa erwähnt in diesem Zusammenhang auch Lukas 10,20 „Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.“ Wir stehen sozusagen auf der Freundinnen und Freundesliste G*ttes. Wir sind gehalten und dort gut aufgehoben.
Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen
Immer wenn der Zweifel dich zerfrisst
Und immer wenn du ganz alleine bist
Immer wenn du nicht mehr weißt, wohin mit dir
Hab' ich 'ne offene Tür
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Foto: check your head/Jaro Suffner
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10 Minuten
„Alles wird gut“ – mich hat der Song sofort gepackt, die Spannung in dem Song zwischen den negativen Rap-Teilen, in denen viele Dinge gennant werden, die nicht stimmen, die falsch laufen - und dem Refrain mit dem sehr eingängigen „Alles wird gut“. Vielleicht geht es Dir auch so, nach dem Hören des Song, bleibt das "Alles wird gut" als Ohrwurm im Kopf, die schlechten Sachen sind weg. Was hilft mir eigentlich, wenn ich bedroht bin, wenn ich gekränkt werde, wenn es nicht mehr weiter geht wie bisher. Im Podcast hören wir dazu den Krankenhausseelsorger Georg Breu.
Georg Breu erzählt davon, dass er als Seelsorger keine Medizin wie ein Arzt bringen kann und die Uhr auch nicht weiterdrehen kann, bis die Krankheit vorbei ist, außerdem bringt er auch keine Leistungen wie eine Versicherung. Aber er bringt sich selbst mit seinem Glauben und seiner Hoffnung mit ein – sein „Alles wird gut“ ist kein Zauberstab, sondern Beistand in den Situationen, wo ich etwas „mitmachen muss“. „Mitmachen“ ist hier ein interessantes Wort, ich mache etwas mit, aber scheinbar nicht alleine, wer macht denn da eigentlich mit beim Mitmachen?
Wenn in unser Leiden, in unsere ausweglosen Situationen eine neue Perspektive kommt, dann kommt durch die Trümmer unseres Lebens etwas Neues – ein Licht, im Vater Unser lautet das „Alles wird gut“ - „Dein Reich komme“. Das passiert nicht sofort, aber die Hoffnung existiert, dass das Schlimme, in dem ich jetzt drin stecke, nicht das letzte Wort haben wird - "Alles wird gut"!
Foto: Philipp Gladsome
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Georg Breu erzählt davon, dass er als Seelsorger keine Medizin wie ein Arzt bringen kann und die Uhr auch nicht weiterdrehen kann, bis die Krankheit vorbei ist, außerdem bringt er auch keine Leistungen wie eine Versicherung. Aber er bringt sich selbst mit seinem Glauben und seiner Hoffnung mit ein – sein „Alles wird gut“ ist kein Zauberstab, sondern Beistand in den Situationen, wo ich etwas „mitmachen muss“. „Mitmachen“ ist hier ein interessantes Wort, ich mache etwas mit, aber scheinbar nicht alleine, wer macht denn da eigentlich mit beim Mitmachen?
Wenn in unser Leiden, in unsere ausweglosen Situationen eine neue Perspektive kommt, dann kommt durch die Trümmer unseres Lebens etwas Neues – ein Licht, im Vater Unser lautet das „Alles wird gut“ - „Dein Reich komme“. Das passiert nicht sofort, aber die Hoffnung existiert, dass das Schlimme, in dem ich jetzt drin stecke, nicht das letzte Wort haben wird - "Alles wird gut"!
Foto: Philipp Gladsome
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11 Minuten
Theresa ist Psychologin und ich freue mich, dass sie in dieser Folge zum Thema "Einsamkeit" dabei ist. Sie lehrt und forscht zum Thema Motivation und Studienerfolg. Auf den ersten Blick hat das nicht viel mit Einsamkeit zu tun, aber auch nur auf den ersten Blick. Denn gerade in der heutigen Zeit, während der Corona-Pandemie, berichten immer mehr Menschen über das Gefühl von Einsamkeit. Einsamkeit, also das Gefühl dass es einem an bedeutungsvollen sozialen Beziehungen fehlt, ist sehr subjektiv. Manchmal kann man sich in einem Raum voller Menschen oder einer Beziehung einsamer fühlen, als allein gemütlich auf dem Sofa. Bei der Einsamkeit geht es weniger darum, ob eine andere Person anwesend ist, sondern vielmehr darum, dass echte Nähe fehlt. Einsamkeit hat also etwas mit Beziehung und Kommunikation zu tun und zu gelingender Beziehung gehören immer mindestens zwei - man kann nun mal nicht alleine eine Freundschaft oder eine Beziehung führen. Doch, wie findet man dann den Weg aus der Einsamkeit? Eine Gesprächspartnerin oder ein Gesprächspartner sind manchmal das einzigste was hilft, damit ich mich nicht von allen verlassen und unverstanden fühle. Theresa hat beim Zuhörtelefon die Erfahrung gemacht, dass es ganz oft schon reicht, mit seinem Anliegen oder Problem auf offene Ohren zu treffen. Dort hat sie als Zuhörerin selbst ganz oft den Telefonhörer abgenommen und ihrem unbekannten Gegenüber gesagt, „Hallo – ich höre dir zu – ich bin für dich da“ – und sie hat es da auch genauso gemeint.
Wenn Du Dich einsam fühlst – hab keine Angst, dir Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner zu suchen – hier einige Tipps:
Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222.
Hier eine Übersicht über alle Nightlines in Europa: http://nightlines.eu
Weitere Informationen zu psychologischen Hilfen während der Corona-Krise: https://psychologische-coronahilfe.de
Foto: Chapman Baehler
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10 Minuten
Bei diesem Song hat mich zuerst die Gitarre angesprochen. Sie hat so eine Sehnsucht in sich drin und gelichzeitig nimmt sie mich in dem Arm und trägt mich ein Stück raus aus dieser Welt. Sound, Melodie treffen meine Stimmung – ich bin irgendwie müde, aber nicht ganz ohne Perspektive – diese Verzerrung dieser Klang der Gitarre ist auch in mir. Das passt alles gut in die Epiphanias Zeit – das Licht kommt durch die Dunkelheit, es wird hell, ich erkenne etwas. Allerdings habe ich das Gefühl, dass das Dunkle seit der Pandemie kräftiger, stärker, ja dunkler und abgründiger und böser ist als vorher. Epiphanias bedeutet schon, es wird heller und klarer -aber dieses Licht, das da scheint, kennt die Dunkelheit, das Böse und Bedrohliche – es ist eben nicht die Nacht der Partys und tollen Konzerte.
Ich finde zu unserem Song passt irgendwie, von der Stimmung her, das Lied von Jochen Klepper „Die Nacht ist vorgedrungen“. Dunkelheit und Nacht - und die Sehnsucht nach Licht: Werden das Licht und die Liebe reichen, um das Dunkle und Böse kleiner zu machen. Wie wird die Frage „Are We Running Out Of Love?” beantwortet.
„Are We Running Out Of Love?” - Geht uns die Liebe aus, wird sie knapp, ist der Tank der Zuneigung und der Mitmenschlichkeit leer? „Die Nacht ist vorgedrungen“ reicht es für uns, kommen wir durch die Nacht? Jochen Klepper weiß, wovon er redet, vielleicht sind die Menschen, die die Grausamkeit und die Ausweglosigkeiten kennen, sensibler uns die Liebe zu “verdichten” oder vielleicht singen Instrumente, die aus dem Müll geholt worden sind (wie die Gitarre von Daniel Norgren), anders von Zuneigung.
"Are We Running Out Of Love?" – geht uns die Liebe aus im Jahr 2022 – ich denke, wir erleben in der Krise viele Abgründe intensiver, die Zerrissenheit unserer Gesellschaft wird greifbarer – und da helfen keine Gesetze und Verordnungen mehr, um die Menschen zusammen zu bringen, sondern nur, das Erzählen und die Gestaltung von Begegnungen, die zeigen, unser Liebestank ist nicht leer, es gibt sogar Tankstellen, wir werden schuldig aber wir können weiter lieben und vergeben und das alleine ist die Rettung - "You see the light in life when you see love".
Der Songtext wird von Arian gelesen.
Foto: Petra Wester Norgren
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Ich finde zu unserem Song passt irgendwie, von der Stimmung her, das Lied von Jochen Klepper „Die Nacht ist vorgedrungen“. Dunkelheit und Nacht - und die Sehnsucht nach Licht: Werden das Licht und die Liebe reichen, um das Dunkle und Böse kleiner zu machen. Wie wird die Frage „Are We Running Out Of Love?” beantwortet.
„Are We Running Out Of Love?” - Geht uns die Liebe aus, wird sie knapp, ist der Tank der Zuneigung und der Mitmenschlichkeit leer? „Die Nacht ist vorgedrungen“ reicht es für uns, kommen wir durch die Nacht? Jochen Klepper weiß, wovon er redet, vielleicht sind die Menschen, die die Grausamkeit und die Ausweglosigkeiten kennen, sensibler uns die Liebe zu “verdichten” oder vielleicht singen Instrumente, die aus dem Müll geholt worden sind (wie die Gitarre von Daniel Norgren), anders von Zuneigung.
"Are We Running Out Of Love?" – geht uns die Liebe aus im Jahr 2022 – ich denke, wir erleben in der Krise viele Abgründe intensiver, die Zerrissenheit unserer Gesellschaft wird greifbarer – und da helfen keine Gesetze und Verordnungen mehr, um die Menschen zusammen zu bringen, sondern nur, das Erzählen und die Gestaltung von Begegnungen, die zeigen, unser Liebestank ist nicht leer, es gibt sogar Tankstellen, wir werden schuldig aber wir können weiter lieben und vergeben und das alleine ist die Rettung - "You see the light in life when you see love".
Der Songtext wird von Arian gelesen.
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10 Minuten
Mit meiner Kinderpflegerinnen Oberstufe Klasse habe ich über Anerkennung gesprochen und dabei immer wieder über das Album Lemonade und den Song Freedom von Beyoncés. „Wenn das Leben dir Zitronen gibt, dann mach Limonade daraus“ – Anerkennung gibt mir die Kraft, mit schweren Situationen zurecht zu kommen. Manchmal hilft es auch, wenn ich mich in einer Künstlerin wiederfinden kann, wenn ich mich in Aussagen eines Song erkannt fühle – dieser Energie waren wir auf der Spur. Eine gelungene Umsetzung dieses Themas ist das Video zum Girls Day 2016 für das Beyoncé ihren Song Freedom zur Verfügung gestellt hatte: https://youtu.be/3BMgV8jj9IU
Die Kinderpflegerinnen des BBZ Grevenbroich beschreiben, wie wichtig Anerkennung für die Entwicklung eines Kindes ist, sie erläutern, wie Sie dies als ausgebildete Pädagoginnen später in der Kita umsetzen werden. Aber auch nach der Kita hört das „Laufen für die Selbstbestimmung“ nicht auf. Beyoncé als Person, ihr Song und der Einsatz für die Rechte der Frauen waren unsere Schwerpunkte, mit denen wir über Anerkennung gesprochen haben und manchmal ist es ein harter Kampf um Anerkennung und bedeutet auch sich von Menschen und Strukturen zu trennen, die klein machen. Diese Trennungen sind manchmal bitter, aber können dann zu einem Teil meiner leckeren Freiheits-Limonade werden.
Freedom, I can´t move. Freedom, cut me loose!
Foto: Columbia/Sony
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9 Minuten
Heute geht es um die Herkunft der Krippe im Hause Niedecken – die Ahnen von BAP Sänger Wolfgang Niedecken werden im letzten Winter des 2.Weltkriegs aus der Stadt Köln nach Gera evakuiert und dort beginnt der Opa Krippenfiguren auszusägen – und den Rest regeln die Frauen, denn fast alle Männer waren ja mit Krieg beschäftigt und die Frauen kümmern sich ums Überleben. Schön wie Sie ihren Opa wertschätzen, indem sie nicht direkt lügen aber irgendwie ausgewählt ehrlich erzählen wo das Essen herkommt.
Letzten Endes geht es in dem Song um alles worauf es im Leben wirklich ankommt und in meinen Augen steht die Krippe und die Könige als Geschenkerfinder vor allem für das füreinander da sein – das was hinter den Geschenken steckt macht Weihnachten zum Fest der Liebe, nicht die Größe der Geschenkkartons. Die bescheidenen Gesten zählen um so mehr als sie sichtbar von Herzen kommen – heute, wo fast alles käuflich ist, sind diese Gesten immer schwieriger zu entdecken, der Song kann uns dabei helfen auf was es ankommt wenn wir uns bald wieder gegenseitig beschenken.
Ausgehend von den Tauschaktionen im Song kommen in den drei Geschichten vom Tauschen im und kurz nach dem Krieg aus meiner Familie vor. Sozusagen die Geschichten – wo ich sage: Hoch die Gläser auf die Frauen, die getauscht und gemacht haben, die für die Dinge des Lebens gekämpft haben. Bis heute ist es leider oft so: Die Männer kümmern sich ums Totschießen und die Frau sorgen dafür, dass das Leben weitergeht. Wenn Geld nichts wert ist, weil ich es nicht essen und anziehen kann, dann ist Tauschen angesagt – sonst bekommt man nichts.
Ich kann euch alle nur ermuntern unterhaltet euch mit den ungefähr 80 jährigen über diese Zeit. Auch dafür sind die Festtage geeignet und sicher bekommt ihr Geschichten geschenkt, die das Leben reicher machen. Und es waren eben vor allen die Frauen, die für das Leben vor Ort gekämpft haben – auf sie, nicht nur zu Weihnachten – aber heute mal ganz besonders – Hoch die Gläser!
Foto: Tina Niedecken
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Letzten Endes geht es in dem Song um alles worauf es im Leben wirklich ankommt und in meinen Augen steht die Krippe und die Könige als Geschenkerfinder vor allem für das füreinander da sein – das was hinter den Geschenken steckt macht Weihnachten zum Fest der Liebe, nicht die Größe der Geschenkkartons. Die bescheidenen Gesten zählen um so mehr als sie sichtbar von Herzen kommen – heute, wo fast alles käuflich ist, sind diese Gesten immer schwieriger zu entdecken, der Song kann uns dabei helfen auf was es ankommt wenn wir uns bald wieder gegenseitig beschenken.
Ausgehend von den Tauschaktionen im Song kommen in den drei Geschichten vom Tauschen im und kurz nach dem Krieg aus meiner Familie vor. Sozusagen die Geschichten – wo ich sage: Hoch die Gläser auf die Frauen, die getauscht und gemacht haben, die für die Dinge des Lebens gekämpft haben. Bis heute ist es leider oft so: Die Männer kümmern sich ums Totschießen und die Frau sorgen dafür, dass das Leben weitergeht. Wenn Geld nichts wert ist, weil ich es nicht essen und anziehen kann, dann ist Tauschen angesagt – sonst bekommt man nichts.
Ich kann euch alle nur ermuntern unterhaltet euch mit den ungefähr 80 jährigen über diese Zeit. Auch dafür sind die Festtage geeignet und sicher bekommt ihr Geschichten geschenkt, die das Leben reicher machen. Und es waren eben vor allen die Frauen, die für das Leben vor Ort gekämpft haben – auf sie, nicht nur zu Weihnachten – aber heute mal ganz besonders – Hoch die Gläser!
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11 Minuten
„Das Imperium, es schlägt nicht mehr. Es rudert jetzt zurück“ Im Podcast und im Song geht es daher um eine neue Art des Umgangs – das Imperium schlägt nicht mehr – also Macht und Gewalt hängen nicht mehr unteilbar zusammen – die neue Geschichte, macht die Herzen leichter, denn es wird nicht mehr mit Macht auf den Meinungen beharrt, sondern, es kann eben auch mal was zurückgenommen werden. Mit Fortuna Ehrenfeld tanzen wir sanft und klar mit den Gegensätzen.
Der Wille der Natur heißt Disko Disko
Der Wille der Natur ist sanft und klar
Der Todesstern hat ausgedient, jetzt bestimmt die Diskokugel, aber auch da kommt es auf bestimmte Dinge an. In Gedanke 2 empfiehlt uns eine Tanzspezialistin (@anneka.deg) klar zu sein und diese Klarheit mit Leichtigkeit zu verbinden, das macht es anderen Menschen leichter etwas mit uns zusammen zu machen. Die Spannung und die Klarheit sind einfach wichtig, um mit Freude zusammen zu arbeiten, denn sonst, geht schnell die Motivation verloren, weil unklar ist, was eigentlich los ist. Da kann dann leider nichts leuchten, weil da im menschlichen Miteinander ein Wackelkontakt ist – und es ist dann leider nicht der Booty der da wackelt.
In Gedanke 3 denkt Evelyne Baumberger (@evelyne_baum) vom RefLab (@reflab) der Schweiz über die Zeilen „Erst mal scheißegal und dann mal schauen“ und das „sanft und klar“ aus dem Song nach - Evelyne zitiert Brené Brown, eine populäre amerikanische Sozialforscherin - Brent Brown sagt: „Clear is kind.“ – Klarheit ist freundlich. Sie meint damit, dass es nicht hilft, um den heißen Brei zu reden, wenn man jemandem etwas zu sagen hat. Sondern, dass man es auf den Punkt bringt und sagt, was Sache ist. „Was im Kopf ist, muss jetzt halt raus“. Auf eine konstruktive Art, aber so dass die andere Person weiß, was man denkt. Ohne Kompromiss, ohne sich selber zu verleugnen. Das braucht Mut! Aber meist kommt diese Klarheit gar nicht so schlecht an, denn sie ist ehrlich. Wenn ich mir selbst gegenüber freundlich bin, beginnt etwas in mir zu leuchten. Und das strahlt auchauf mein Gegenüber aus. @fortuna_ehrenfeld
Und auf einmal fängt hier alles an zu leuchten
Erst mal scheißegal und dann mal schauen
Angst vorm Fliegen hat nichts zu bedeuten
In der Spotify Playlist findet ihr noch zwei weitere Songs von Fortuna Ehrenfeld und den "Shake Your Booty" Klassiker von KC & The Sunshine Band
Foto Michael Hägele
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15 Minuten
Robert Keßler erzählt in dieser Folge die Geschichte seines Konfirmationsspruchs. Wie ist dieser Spruch zu ihm gekommen? Warum ist ein Plakat mit dem Spruch bei seinen Aufnahmen als Jazzmusiker dabei? Was passiert wenn Robert Gitarre spielt und an den Vers denkt? Das alles könnt ihr im Podcast zu unserem Song der Woche hören. Es ist ja ganz spannend, denn irgendwie begegnen sich da bewusste und unbewusste Teile – ihr könnt das diese Woche auch machen – ganz ohne selbst zu komponieren – lest euch einfach den Spruch durch und hört dann das Stück, was fällt euch auf?
Und so lautet der Jesajas Spruch auf Roberts Konfirmationsurkunde
Fürchte dich nicht, ich bin mit dir!
Weiche nicht, denn ich bin dein Gott!
Ich stärke dich, helfe dir auch,
Ich halte dich durch meine rechte Hand,
meiner Gerechtigkeit.
Außerdem wollte ich von Robert, immerhin ein Professor für Jazzmusik, wissen, ob unsere Gesellschaft etwas vom Jazz lernen kann. Wie bleibt eine Band zusammen, auch wenn es mal ein Solo gibt – Improvisation und irgendwie die starke Hand des Songgerüsts. Robert spricht hier von „Leidenschaft“ – sich in andere hineinversetzen können, aber auch bereit zu sein zu üben, sich vertraut machen mit seinem Instrument. Aber eben auch keine Angst zu haben loszulegen – alles bedingt sich gegenseitig. Vielleicht hilft es da auch, sich einmal mit Musik auseinanderzusetzen, die etwas anstrengender ist und nicht gleich ins Ohr geht, Jazz kann mir helfen geduldig zu sein und auch beim 5. Durchgang noch etwas Neues zu entdecken. Wir leben in einer Zeit, wo alles irgendwie schnell verfügbar und sofort zu haben ist, aber beim Jazz ist das anders, übrigens ist das beim Leben auch so, manches verstehe ich nicht sofort, gut ist es, dies nicht gleich abzuhaken, sondern dranzubleiben. Bei einem Instrument muss ich Zeit investieren, bis es so klingt, wie ich will, vielleicht muss ich mich manchmal auch mit meinem Leben länger und geduldiger beschäftigen, bis ich seine Klangfarben verstehe und vielleicht auch mit mir selbst besser spielen kann und den Mut bekomme auch mal zu improvisieren, da ich irgendwie kapiere auf was es mir ankommt und wo ich hin will. In diesem Sinne einfach mal Jazzaya 41,10 lesen und den Song hören – ruhig an jedem Tag in der Woche und sich überraschen lassen, was ich dabei vielleicht über mich lerne.
Foto: Maxim Schulz
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Und so lautet der Jesajas Spruch auf Roberts Konfirmationsurkunde
Fürchte dich nicht, ich bin mit dir!
Weiche nicht, denn ich bin dein Gott!
Ich stärke dich, helfe dir auch,
Ich halte dich durch meine rechte Hand,
meiner Gerechtigkeit.
Außerdem wollte ich von Robert, immerhin ein Professor für Jazzmusik, wissen, ob unsere Gesellschaft etwas vom Jazz lernen kann. Wie bleibt eine Band zusammen, auch wenn es mal ein Solo gibt – Improvisation und irgendwie die starke Hand des Songgerüsts. Robert spricht hier von „Leidenschaft“ – sich in andere hineinversetzen können, aber auch bereit zu sein zu üben, sich vertraut machen mit seinem Instrument. Aber eben auch keine Angst zu haben loszulegen – alles bedingt sich gegenseitig. Vielleicht hilft es da auch, sich einmal mit Musik auseinanderzusetzen, die etwas anstrengender ist und nicht gleich ins Ohr geht, Jazz kann mir helfen geduldig zu sein und auch beim 5. Durchgang noch etwas Neues zu entdecken. Wir leben in einer Zeit, wo alles irgendwie schnell verfügbar und sofort zu haben ist, aber beim Jazz ist das anders, übrigens ist das beim Leben auch so, manches verstehe ich nicht sofort, gut ist es, dies nicht gleich abzuhaken, sondern dranzubleiben. Bei einem Instrument muss ich Zeit investieren, bis es so klingt, wie ich will, vielleicht muss ich mich manchmal auch mit meinem Leben länger und geduldiger beschäftigen, bis ich seine Klangfarben verstehe und vielleicht auch mit mir selbst besser spielen kann und den Mut bekomme auch mal zu improvisieren, da ich irgendwie kapiere auf was es mir ankommt und wo ich hin will. In diesem Sinne einfach mal Jazzaya 41,10 lesen und den Song hören – ruhig an jedem Tag in der Woche und sich überraschen lassen, was ich dabei vielleicht über mich lerne.
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