7 Tage 1 Song Archiv
344 Episoden
10 Minuten
Wenn ein Mensch lebt von den Puhdys ist untrennbar mit dem Film „Die Legende von Paul und Paula“ verbunden. Wie eng Musik und Film zusammenhängen, zeigt sich am Anfang des Songs, die Geräusche kommen von einem einstürzenden Haus aus dem Film.
Manchmal muss etwas kaputt gemacht werden, damit der Blick sich weiten kann oder damit Raum für neues entsteht. Von allem handelt der Film und auch der Song.
In Gedanke 1 des Podcasts erzählt Ute, wie es für sie in Leipzig war als dieser Film in die Kinos kam.
In den weiteren Gedanken stellt sich Heidi die Frage: Was bedeutet es: „Wenn ein Mensch lebt“? Dafür ist es wichtig zu lieben, aber dazu ist es dann notwendig auch die richtigen Momente zu finden. „Ein jegliches hat seine Zeit“ heißt es im Song angelehnt an die Bibel – aufbauen und niederreißen – wichtig ist es herauszufinden – was ist JETZT dran. Wenn ich mich nur schicksalsergeben treiben lasse und nicht versuche auch mal die Möglichkeiten beim Schopf zu packen – dann halte ich mein Leben nur aus und lebe es nicht. Entscheidungen und auch Streit stehen an – die traurigen Momente, die daraus entstehen sind der Preis, den wir dafür bezahlen, lieben zu können.
Foto Kaskara
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/
Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/
Kontakt: post@7tage1song.de
Link zum Song: https://songwhip.com/puhdys/wenn-ein-mensch-lebt
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Manchmal muss etwas kaputt gemacht werden, damit der Blick sich weiten kann oder damit Raum für neues entsteht. Von allem handelt der Film und auch der Song.
In Gedanke 1 des Podcasts erzählt Ute, wie es für sie in Leipzig war als dieser Film in die Kinos kam.
In den weiteren Gedanken stellt sich Heidi die Frage: Was bedeutet es: „Wenn ein Mensch lebt“? Dafür ist es wichtig zu lieben, aber dazu ist es dann notwendig auch die richtigen Momente zu finden. „Ein jegliches hat seine Zeit“ heißt es im Song angelehnt an die Bibel – aufbauen und niederreißen – wichtig ist es herauszufinden – was ist JETZT dran. Wenn ich mich nur schicksalsergeben treiben lasse und nicht versuche auch mal die Möglichkeiten beim Schopf zu packen – dann halte ich mein Leben nur aus und lebe es nicht. Entscheidungen und auch Streit stehen an – die traurigen Momente, die daraus entstehen sind der Preis, den wir dafür bezahlen, lieben zu können.
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9 Minuten
Van Halen und Jump, ich denke niemand, die oder der in den 80ern gelebt hat, kennt diesen Song nicht. Diese Fanfare am Anfang und dann sofort die erste Zeile des Songs: I get up and nothin' gets me down.
Mit jedem Ton jedem Schlagzeugschlag wird mir zugerufen – Hey, Spring, dir gehört die ganze Welt. Dafür braucht es Mut. Da darf ich mich nicht zu schnell runterziehen lassen.
Also – Mut haben – den Sprung wagen – Jump
Der Polizeiseelsorger Matthias Zöller denkt in dieser Folge über den „Sprung“ nach, was bedeutet es den sicheren Boden unter den Füßen zu verlassen und ins Unbekannte zu springen. Was macht da Angst. Welche Gedankensprünge müssen Polizistinnen und Polizisten schaffen, um auf der einen Seite das Gewaltmonopol zu vertreten und auf der anderen Seite Mitmensch zu sein.
Matthias Zöller denkt mit dem Psalmbeter (Psalm 18,30) Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen. Er ist der Überzeugung, dass ich den Sprung über all die Mauern die mich so einengen, nicht alleine meistern muss. Gott will, dass sich die Mauern um mich herum, die Masken die ich trage, das was mich einengt und mein Leben einsperrt, überwinde. Mein neues besseres gutes Leben gewinnen ich, wenn ich den Mut haben zu springen und darauf zu vertrauen dass da einer ist der mit mir springt.
Instagram @polizeiseelsorger_zoeller
https://www.bayerische-polizeiseelsorge.de
Foto: Warner Brothers
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Link zum Song: https://songwhip.com/van-halen/jump
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Mit jedem Ton jedem Schlagzeugschlag wird mir zugerufen – Hey, Spring, dir gehört die ganze Welt. Dafür braucht es Mut. Da darf ich mich nicht zu schnell runterziehen lassen.
Also – Mut haben – den Sprung wagen – Jump
Der Polizeiseelsorger Matthias Zöller denkt in dieser Folge über den „Sprung“ nach, was bedeutet es den sicheren Boden unter den Füßen zu verlassen und ins Unbekannte zu springen. Was macht da Angst. Welche Gedankensprünge müssen Polizistinnen und Polizisten schaffen, um auf der einen Seite das Gewaltmonopol zu vertreten und auf der anderen Seite Mitmensch zu sein.
Matthias Zöller denkt mit dem Psalmbeter (Psalm 18,30) Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen. Er ist der Überzeugung, dass ich den Sprung über all die Mauern die mich so einengen, nicht alleine meistern muss. Gott will, dass sich die Mauern um mich herum, die Masken die ich trage, das was mich einengt und mein Leben einsperrt, überwinde. Mein neues besseres gutes Leben gewinnen ich, wenn ich den Mut haben zu springen und darauf zu vertrauen dass da einer ist der mit mir springt.
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9 Minuten
Ich denke Harry Styles wird sehr bald ein echter Superstar sein. Vor fünf Jahren verließ der ehemalige Bäckereifachverkäufer aus Mittelengland die Boyband One Direction; fest davon überzeugt, in Amerika das große Glück zu machen. Inzwischen ist er jetzt mit seinem 3.Album oben angekommen – die Zeitschrift Rolling Stone kann ihn „Mick Jagger für unser aufgeklärtes Zeitalter“ nennen. In unserem Podcast geht es um einen Song von seinem neuen Album Harry´s House“ und zwar „Daydreaming“
Da lohnt sich doch die Frage: Was macht Träume stark, woher kommt ihre Kraft?
Hier geht es um Träume, die aus der Liebe kommen, bei Harry Styles ist es die Liebe zur Musik der 70er Jahre und anderen Musikerinnen und Musikern vor ihm, die er vermischt, die er zitiert und die ihm Kraft gegeben hat loszuziehen – so ist es wichtig, dass wir uns inspirieren lassen und eben über die Zeit hinausschauen können.
Musik inspiriert und Tagträumer inspirieren und geben Kraft.
So give me all of your love, give me something to dream about
Im Podcast überlege ich, ob die Tagträume von Harry Styles etwas mit den Gesellschaft-verändernden Träumen von Martin Luther King zu tun haben könnten. Natürlich weiß ich, dass Harry Styles nicht Martin Luther King ist – aber ich bin auch nicht Martin Luther King – Harry Styles Song mit der Aufforderung zum Tagträumen, lädt uns alle ein von der Liebe zu träumen und so in den Traum von einer gewaltfreien Welt voller Liebe hineinzurutschen - von einem Traum vom Himmel auf Erden, von himmlischen Gefühlen – dieser Traum kann die Türen zum Hass in meinem Kopf zuschließen. Denn das große Ziel dieses Traums ist nicht die Vernichtung der Feinde, sondern Liebe und Versöhnung – bei Harry und bei Martin und vielleicht auch bei dir?
It just feels right
When you give me all of your love, give me something to dream about
Die Songtexte werden von Tamara Pelmer und ihrer Tochter gelesen.
Foto: Columbia Records
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Da lohnt sich doch die Frage: Was macht Träume stark, woher kommt ihre Kraft?
Hier geht es um Träume, die aus der Liebe kommen, bei Harry Styles ist es die Liebe zur Musik der 70er Jahre und anderen Musikerinnen und Musikern vor ihm, die er vermischt, die er zitiert und die ihm Kraft gegeben hat loszuziehen – so ist es wichtig, dass wir uns inspirieren lassen und eben über die Zeit hinausschauen können.
Musik inspiriert und Tagträumer inspirieren und geben Kraft.
So give me all of your love, give me something to dream about
Im Podcast überlege ich, ob die Tagträume von Harry Styles etwas mit den Gesellschaft-verändernden Träumen von Martin Luther King zu tun haben könnten. Natürlich weiß ich, dass Harry Styles nicht Martin Luther King ist – aber ich bin auch nicht Martin Luther King – Harry Styles Song mit der Aufforderung zum Tagträumen, lädt uns alle ein von der Liebe zu träumen und so in den Traum von einer gewaltfreien Welt voller Liebe hineinzurutschen - von einem Traum vom Himmel auf Erden, von himmlischen Gefühlen – dieser Traum kann die Türen zum Hass in meinem Kopf zuschließen. Denn das große Ziel dieses Traums ist nicht die Vernichtung der Feinde, sondern Liebe und Versöhnung – bei Harry und bei Martin und vielleicht auch bei dir?
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10 Minuten
Gast in Folge 117 ist Sara Cicek, bei Instagram auch bekannt als Psychologie Cicek. Sie ist 29 Jahre alt und hat zunächst eine Ausbildung als Erzieherin absolviert und sich anschließend in therapeutischer Richtung weitergebildet.
Warum hören wir in dieser Woche einen türkischen Song? Sara Cicek ist mehrsprachig in Deutschland aufgewachsen - die Sprache die wir sprechen, dient nicht nur zur Kommunikation, sie ist ein Teil unserer Identität und mit unseren Emotionen verknüpft.
Vielleicht habt ihr euch auch schon mal ertappt: Manche Sprachen haben ein gutes Ansehen bei uns und manche ein schlechtes. Ein englischer, französischer oder ein italienischer Akzent gilt oft als schick - „Super du kannst zwei Sprachen“. Wenn es dann ein russischer, arabischer oder türkischer Akzent ist – heißt es schnell, hoffentlich kannst du irgendwann mal richtig deutsch. Dem hält die Sängerin Candan Erçetin entgegen: Die Berge wissen nicht Bescheid – denen ist es egal - Berg ist Berg und so sollte es bei den Menschen auch sein: Mensch ist Mensch.
Wir sollten die Mehrsprachigkeit, andere Kulturen und Glaubensrichtungen als Ressourcen sehen. Es würde uns helfen, wenn wir uns mit Neugierde begegnen, statt mit Ängsten und Unsicherheiten. Wie viel wir voneinander lernen können! Allein die Sicht und die Wahrnehmung, ich finde es jedes Mal faszinierend, wenn mir jemand von seiner Sprache etwas beibringt. Ich lerne nicht nur daran, sondern lerne die Person auch besser kennen.
Lasst uns sensibler aufeinander zugehen und erkennen, dass die Sprache ein Teil unserer Persönlichkeit ist, die wir nun mal nicht ablegen können. Denn „auf der Welt ist außer dem Tod alles andere eine Lüge“, wie es im Song heißt.
Übrigens bedeutet Saras Nachname „Cicek“ übersetzt Blume.
Sara Ciceks YouTube Kanal hier gibt es zu verschiedenen Situationen Videos auf türkisch und deutsch. https://www.youtube.com/channel/UCexD-q7yp-x0i7aXL0raNXQ/videos
Foto Homepage Candan Erçetin
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Link zum Song: https://songwhip.com/candanercetin/yalan
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Warum hören wir in dieser Woche einen türkischen Song? Sara Cicek ist mehrsprachig in Deutschland aufgewachsen - die Sprache die wir sprechen, dient nicht nur zur Kommunikation, sie ist ein Teil unserer Identität und mit unseren Emotionen verknüpft.
Vielleicht habt ihr euch auch schon mal ertappt: Manche Sprachen haben ein gutes Ansehen bei uns und manche ein schlechtes. Ein englischer, französischer oder ein italienischer Akzent gilt oft als schick - „Super du kannst zwei Sprachen“. Wenn es dann ein russischer, arabischer oder türkischer Akzent ist – heißt es schnell, hoffentlich kannst du irgendwann mal richtig deutsch. Dem hält die Sängerin Candan Erçetin entgegen: Die Berge wissen nicht Bescheid – denen ist es egal - Berg ist Berg und so sollte es bei den Menschen auch sein: Mensch ist Mensch.
Wir sollten die Mehrsprachigkeit, andere Kulturen und Glaubensrichtungen als Ressourcen sehen. Es würde uns helfen, wenn wir uns mit Neugierde begegnen, statt mit Ängsten und Unsicherheiten. Wie viel wir voneinander lernen können! Allein die Sicht und die Wahrnehmung, ich finde es jedes Mal faszinierend, wenn mir jemand von seiner Sprache etwas beibringt. Ich lerne nicht nur daran, sondern lerne die Person auch besser kennen.
Lasst uns sensibler aufeinander zugehen und erkennen, dass die Sprache ein Teil unserer Persönlichkeit ist, die wir nun mal nicht ablegen können. Denn „auf der Welt ist außer dem Tod alles andere eine Lüge“, wie es im Song heißt.
Übrigens bedeutet Saras Nachname „Cicek“ übersetzt Blume.
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10 Minuten
Dieser Podcast ist mit Ilka Werner der Superintendentin des Kirchenkreises Solingen, dort findet über Pfingsten der „KirchenMorgen“ statt – „damit etwas aufgeht“ – Knospen, Samen, Türen, Rechnungen, die Sonne, Knoten, ein Hefeteig so viele Dinge können aufgehen und immer ist es dann anders und neu. Was bedeuten diese Veränderungen für uns?
Mit Hilfe des Songs „Change“ von The War On Drugs stellen wir Fragen nach Veränderung – im Lied heißt es „es ist verdammt schwer die Veränderung zu machen“ selbst wenn ich sie kenne.
Es ist verdammt hart eine Veränderung zu machen, es ist verdammt hart durch eine Tür in eine neue Welt, in einen neuen Tag zu gehen – selbst wenn dort Rettung zu erwarten ist. Zu gerne klammern wir uns an das Vergangene, an das Bekannte, manchmal sogar dann wenn es nicht gut ist, denn das Bekannte kenne ich ja, die Muster sind vertraut, es ist vielleicht nicht schön, aber ich finde mich zurecht – wie wäre es, wenn alles plötzlich ganz anders ist – so beginnt Rettung: „But it's so damn hard to make that change“
Wer den Podcast vor Pfingsten hört kann noch schnell nach Solingen fahren.
Informationen gibt es hier:
http://www.kirchenmorgen.de/
http://www.klingenkirche.de/
Foto Shawn Blackbrill/Warner
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Mit Hilfe des Songs „Change“ von The War On Drugs stellen wir Fragen nach Veränderung – im Lied heißt es „es ist verdammt schwer die Veränderung zu machen“ selbst wenn ich sie kenne.
Es ist verdammt hart eine Veränderung zu machen, es ist verdammt hart durch eine Tür in eine neue Welt, in einen neuen Tag zu gehen – selbst wenn dort Rettung zu erwarten ist. Zu gerne klammern wir uns an das Vergangene, an das Bekannte, manchmal sogar dann wenn es nicht gut ist, denn das Bekannte kenne ich ja, die Muster sind vertraut, es ist vielleicht nicht schön, aber ich finde mich zurecht – wie wäre es, wenn alles plötzlich ganz anders ist – so beginnt Rettung: „But it's so damn hard to make that change“
Wer den Podcast vor Pfingsten hört kann noch schnell nach Solingen fahren.
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13 Minuten
In der neuen Folge geht es um den Song „Respect“ von Aretha Franklin und das Buch „Mutig Grenzen setzen“, welches Luitgardis Parasie zusammen mit ihrem Mann geschrieben hat. Im Buch geht es darum, Grenzen zu ziehen und dabei ein gutes Gewissen zu haben – das fällt manchmal ganz schön schwer. Dieses Buch erzählt Geschichten, wie es gelingen kann. Die klare Aussage des Buches: Es gibt Hoffnung trotz verletzter Grenzen.
Aretha Franklin ist ein gelungenes Beispiel dafür. Mutig Grenzen setzen, das war ihr Lebensthema. Das Lied „Respect“ ist dabei wie ein einziger Schrei: Respektiert meine Grenzen! Im Podcast geht Luitgardis Parasie an den einzelnen Buchstaben des Wortes entlang und gibt Tipps fürs Grenzen setzen. Wer bin ich eigentlich? Was gibt mir Kraft? Von welchen falschen Vorstellungen muss ich mich befreien? – Für ein „E“ wird der Begriff „echt sein“ gewählt – dies ist so leicht gesagt und so schwer gelebt. Aretha erkennt für sich: Die Musik wird dich retten. Ihr Gesang und ihr Glaube, mit dem sie sich ins Gottvertrauen hineinsingen konnte, waren ihre Rettung. In fesselnder Weise ist dies im Film „Amazing Grace“ festgehalten - ohne große Gesten nur mit ihrer Stimme, singt Aretha Franklin dort Gospel Songs in einer Kirche und wird eins mit der Musik, ihr gelingt alle Menschen in der Kirche miteinander zu verbinden – es ist ergreifend dies miterleben zu können – das ist wirklich sie – die Frau die da Amazing Grace singt, diese Frau ist Aretha Franklin – sich so zu öffnen, sich so zeigen zu können – da kann ich nur sagen: Respect!
Das buchstabierte Respect im Podcast wird von Louise gesprochen.
Luitgards Buch ist im Brunnen Verlag erschienen – hier ein Link zur Hompage des Verlages
https://brunnen-verlag.de/mutig-grenzen-setzen-mit-gutem-gewissen.html
Foto Atlantic Publicity
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Link zum Song: https://songwhip.com/aretha-franklin/respect-1967
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Aretha Franklin ist ein gelungenes Beispiel dafür. Mutig Grenzen setzen, das war ihr Lebensthema. Das Lied „Respect“ ist dabei wie ein einziger Schrei: Respektiert meine Grenzen! Im Podcast geht Luitgardis Parasie an den einzelnen Buchstaben des Wortes entlang und gibt Tipps fürs Grenzen setzen. Wer bin ich eigentlich? Was gibt mir Kraft? Von welchen falschen Vorstellungen muss ich mich befreien? – Für ein „E“ wird der Begriff „echt sein“ gewählt – dies ist so leicht gesagt und so schwer gelebt. Aretha erkennt für sich: Die Musik wird dich retten. Ihr Gesang und ihr Glaube, mit dem sie sich ins Gottvertrauen hineinsingen konnte, waren ihre Rettung. In fesselnder Weise ist dies im Film „Amazing Grace“ festgehalten - ohne große Gesten nur mit ihrer Stimme, singt Aretha Franklin dort Gospel Songs in einer Kirche und wird eins mit der Musik, ihr gelingt alle Menschen in der Kirche miteinander zu verbinden – es ist ergreifend dies miterleben zu können – das ist wirklich sie – die Frau die da Amazing Grace singt, diese Frau ist Aretha Franklin – sich so zu öffnen, sich so zeigen zu können – da kann ich nur sagen: Respect!
Das buchstabierte Respect im Podcast wird von Louise gesprochen.
Luitgards Buch ist im Brunnen Verlag erschienen – hier ein Link zur Hompage des Verlages
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8 Minuten
Im Lied zum Podcast von dieser Woche geht es um blöde Sprüche von Männern. Der Song von Christin Nichols beginnt mit einer treibenden Basslinie und eine Aussage kommt nach der anderen, wie zum Beispiel „Für eine attraktive Frau bist du echt ganz schön clever“. Solche Sprüche sind nicht ok und viele dieser Sprüche sind sogar strafbar. Um solchen Sprüchen souveräner zu begegnen, macht in diesem Podcast die Präventionsbeauftragte Lydia Freienberg mit, sie arbeitet mit Schulklassen und anderen Projekten in einem Netzwerk zusammen, das sich gegen Gewalt gegenüber Frauen einsetzt.
Lydia Freienberg thematisiert auch die Aussage, dass sich Christin Nichols im Lied für Gewalt entscheidet, weil sie genug vom Wegschauen und höflich sein hat. Die sexistischen Strukturen, die sie so aggressiv machen, kommen in Sprüchen wie "Du musst an deinem Körper arbeiten, besonders an deinen Beinen" zum Vorschein.
Für uns alle ist es notwendig, uns selbst und die Strukturen, die wir verinnerlicht haben, wirklich zu hinterfragen. Das kann schmerzhaft sein – zu realisieren, dass wir eigentlich nur oberflächlich feministisch handelt und in Wirklichkeit eben doch ein Teil des Problems sind - so kommt es zu Sprüchen wie: „selbst Schuld, wenn du dich so anziehst“.
Die Präventionsbeauftragte Lydia Freienberg sagt im Podcast, dass das Opfer niemals schuldig ist, sie zeigt Alternativen zur Gewalt auf.
Foto: Kay Ruhe
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Link zum Song: https://songwhip.com/christinnichols/today-i-choose-violence
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Lydia Freienberg thematisiert auch die Aussage, dass sich Christin Nichols im Lied für Gewalt entscheidet, weil sie genug vom Wegschauen und höflich sein hat. Die sexistischen Strukturen, die sie so aggressiv machen, kommen in Sprüchen wie "Du musst an deinem Körper arbeiten, besonders an deinen Beinen" zum Vorschein.
Für uns alle ist es notwendig, uns selbst und die Strukturen, die wir verinnerlicht haben, wirklich zu hinterfragen. Das kann schmerzhaft sein – zu realisieren, dass wir eigentlich nur oberflächlich feministisch handelt und in Wirklichkeit eben doch ein Teil des Problems sind - so kommt es zu Sprüchen wie: „selbst Schuld, wenn du dich so anziehst“.
Die Präventionsbeauftragte Lydia Freienberg sagt im Podcast, dass das Opfer niemals schuldig ist, sie zeigt Alternativen zur Gewalt auf.
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11 Minuten
Ihr kennt sicher Gemeindehäuser und Kirchen, versucht euch mal vorzustellen wie der Kaffee dort ist. Meistens kommt er aus großen Kaffeemaschinen, dann steht er aufgewärmt in Thermoskannen auf den Tischen. Eventuell gibt es dazu auch die immer gleichen Keksmischungen. Jetzt stellt euch mal vor, wie es wäre, wenn es auf einmal eine Siebträgermaschine gäbe, wie in einer Kaffeebar. Der Kaffee wäre klein, stark und schwarz. Natürlich müsste gewartet werden, aber immer eine oder einer stände für einen Moment im Mittelpunkt mit seinen Bedürfnissen und Wünschen. Für mich hat das ganz viel mit der Zukunft der Kirche zu tun. Und ich denke die Frage „Thermoskanne“ oder „Siebträger“ kann helfen – sich zu überlegen, wie sehen Menschen von heute aus. Vielleicht kann auch das „Ereignis“ Kaffee kochen wieder stärker werden, Kirche als Ereignis und nicht als etwas Warmgehaltenes. Auch hat eine Siebträgermaschine keinen Filter und kann sogar Druck aufbauen – das finde ich auch wichtig, wenn es um das Wesentliche geht, keine Filter und auch Druck machen, wenn es notwendig ist. Natürlich gibt es in der Gesellschaft viel Latte Machiato und viel süßen Sirup, da sollten wir nicht versuchen mitzureden, sondern eben – immer vom Kaffee sprechen, der macht dieses Getränk ja aus.
Was ist für mich jetzt dieser Kaffee?
Dort, wo Menschen miteinander teilen, was ihnen Halt gibt im Leben - wer mir Halt gibt und mich trägt. Dort, wo ich G*tt erleben kann und spüre, dass ich Teil bin von einem großen Ganzen. So ist diese ganze Sache mit der Kirche ja auch entstanden – weil Menschen jemand getroffen haben, der ihnen in ihrem Alltag Hoffnung gegeben hat. Jesus wollte die Menschen nicht einfach wieder in die Synagoge holen, sondern er ging zu ihnen und sprach sie an, in ihrer Lebensrealität und mit ihren Fragen und Problemen. Es ging nicht darum, eine Religion zu pflegen oder zu verbreiten, sondern das zu teilen, was wirklich trägt im Leben. Was wirklich Sinn ergibt. Jesus sozusagen als Barista, der ganz persönlich etwas gibt, das Kraft schenkt und aufweckt und eben nicht die bekannten Kannen für alle auf den Tisch stellt.
Manchmal ärgere ich mich über Reformdiskussionen in der Kirche, weil sie irgendwie an Äußerlichkeiten stehen bleiben und nicht fragen, wofür steht „Kirche“ eigentlich – mir hilft da immer dieser Song vom Bembers – stark und pur, heiß und frisch - er will erstmal eine Besinnung auf das, worauf es bei Kaffee ankommt – und Kirche und Kaffee fangen ja beide mit „K“ an . Wie der Bembers kommt Rainer Fuchs aus Franken, er ist Studienleiter an der Evangelischen Akademie der evangelischen Kirche von Bayern, er liest im Podcast den Text vor und erzählt in Gedanke 2 von seiner Vision von Kirche - stark und pur!
Rainer Fuchs Webseite: https://www.bruderfuchs.de
Wertvolle Inspiration für den Gedanken 3 habe ich durch Evelyne Baumberger von RefLab.ch erhalten – und zwar aus diesem Video: https://youtu.be/ekAkoQtYoQM
Foto: Agentur Streckenbach
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Was ist für mich jetzt dieser Kaffee?
Dort, wo Menschen miteinander teilen, was ihnen Halt gibt im Leben - wer mir Halt gibt und mich trägt. Dort, wo ich G*tt erleben kann und spüre, dass ich Teil bin von einem großen Ganzen. So ist diese ganze Sache mit der Kirche ja auch entstanden – weil Menschen jemand getroffen haben, der ihnen in ihrem Alltag Hoffnung gegeben hat. Jesus wollte die Menschen nicht einfach wieder in die Synagoge holen, sondern er ging zu ihnen und sprach sie an, in ihrer Lebensrealität und mit ihren Fragen und Problemen. Es ging nicht darum, eine Religion zu pflegen oder zu verbreiten, sondern das zu teilen, was wirklich trägt im Leben. Was wirklich Sinn ergibt. Jesus sozusagen als Barista, der ganz persönlich etwas gibt, das Kraft schenkt und aufweckt und eben nicht die bekannten Kannen für alle auf den Tisch stellt.
Manchmal ärgere ich mich über Reformdiskussionen in der Kirche, weil sie irgendwie an Äußerlichkeiten stehen bleiben und nicht fragen, wofür steht „Kirche“ eigentlich – mir hilft da immer dieser Song vom Bembers – stark und pur, heiß und frisch - er will erstmal eine Besinnung auf das, worauf es bei Kaffee ankommt – und Kirche und Kaffee fangen ja beide mit „K“ an . Wie der Bembers kommt Rainer Fuchs aus Franken, er ist Studienleiter an der Evangelischen Akademie der evangelischen Kirche von Bayern, er liest im Podcast den Text vor und erzählt in Gedanke 2 von seiner Vision von Kirche - stark und pur!
Rainer Fuchs Webseite: https://www.bruderfuchs.de
Wertvolle Inspiration für den Gedanken 3 habe ich durch Evelyne Baumberger von RefLab.ch erhalten – und zwar aus diesem Video: https://youtu.be/ekAkoQtYoQM
Foto: Agentur Streckenbach
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8 Minuten
In der aktuellen Folge von 7Tage1Song spricht Ana Swartz über die heilende Kraft des HipHop. Wir erfahren auch, was die Kirche vielleicht vom HipHop lernen kann. Erykah Badu beschreibt in ihrem Song die religiöse und heilende Kraft dieser Musik, sie verwendet dabei religiöse Begriffe und öffnet diese hin zu einer universalen Gemeinschaft. Angesichts der Probleme auf diesem Planeten ist es sicher gut, hier nicht einfach drüber weg zu hören, sondern dranzubleiben. Was verhindern Hierarchien und Machtspiele – was brauchen wir, damit Gemeinschaft gelingt. Ana macht deutlich, dass HipHop für Ungerechtigkeiten sensibilisieren kann und für viele Menschen eine Ermächtigungsstrategie ist, ihre Geschichte zu Gehör zu bringen.
Weiter beschreibt Ana Swartz ihre eigene Entwicklung, wie sie durch HipHop mutiger und stärker geworden ist und welche Rolle dabei das Internet gespielt hat.
Ein neuer Mensch werden, als neuer Mensch leben, ist ein Gedanke, der in der Taufe steckt. Erykah Badu nimmt diesen Gedanken und verbindet ihn mit dem Kontakten und Beziehungen, die sich Menschen schenken können – die lebensspendende Energie des Wassers wird von ihr auf die Menschen übertragen, die sich gegenseitig unterstützen und tragen können und sich so Lebensenergie schenken.
Hier geht es zur Internetseite von Ana Swartz HipHop Podcast https://www.thehealerhiphop.com/
Foto: Universal Music
Homepage: https://7tage1song.de
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Link zum Song: https://songwhip.com/erykah-badu/the-healer
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Weiter beschreibt Ana Swartz ihre eigene Entwicklung, wie sie durch HipHop mutiger und stärker geworden ist und welche Rolle dabei das Internet gespielt hat.
Ein neuer Mensch werden, als neuer Mensch leben, ist ein Gedanke, der in der Taufe steckt. Erykah Badu nimmt diesen Gedanken und verbindet ihn mit dem Kontakten und Beziehungen, die sich Menschen schenken können – die lebensspendende Energie des Wassers wird von ihr auf die Menschen übertragen, die sich gegenseitig unterstützen und tragen können und sich so Lebensenergie schenken.
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9 Minuten
In Folge 111 geht es um ein Gespräch, das Samy Deluxe mit seinem Kind führt. Ich bin darauf gekommen etwas was zu diesem Song zu machen, als ich eine Folge „Feministisch fromm Freischnauze“ auf YouTube gesehen hatte, dort ging es um die Haare von Rosita. Mich hat das so beeindruckt, dass ich Rosita angesprochen habe und wir haben dann zusammen mit einer Friseurinnenklasse von mir über Instagram zum Thema Haare und Identität gechattet. Für mich und meine Schülerinnen hat das in vielen Bereichen die Augen geöffnet. Und daher hoffe ich, dass diese Folge mit Rosita auch andere Menschen bereichernd empfinden.
Manchmal übt eine Mehrheitsgesellschaft mit ihren Schönheitsstandards und dem so unscheinbar daherkommenden Wort „normal“ Druck aus. Druck, dem zum Beispiel die Mutter von Rosita ausgesetzt war.
Der Podcast sagt: Identität ist immer auch eine Konstruktion – die Gesellschaft wirft dir jede Menge Steine dazu hin, die scheinen erstmal auch alle zusammen zu passen – aber aufpassen, nimm nicht alles was dir hingeworfen wird. Erkämpfe dir die Freiheit Architekt*in von deiner Identität zu sein. Das ist manchmal hart – aber es entsteht durch diese Freiheit auch eine Kraft, ein Durchhaltevermögen – und eine Selbst-Versicherung – dass ich sein darf wer ich möchte. Samy Deluxe - sagt seinem Kind im Song du darfst ein Superheld sein, auch wenn du schwarz bist und für mich bist du ein Superheld. Auch Rosita erzählt von dieser Erfahrung. So wie es im Song heißt: Heldinnen und Helden kommen in allen Farben und Formen.
Die Folge von feministisch fromm FREISCHNAUZE könnt ihr hier finden: https://youtu.be/y0yZNLGvAeo mit dabei auch Lena Müller bei Instagram @metablabla
Bei Instagram auch mal hier schauen: @feminstischfromfreischnauze @rositakadler @dahairr
Foto: Marie Schmidt
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Link zum Song: https://songwhip.com/samy-deluxe/superheld-samtv-unplugged
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Manchmal übt eine Mehrheitsgesellschaft mit ihren Schönheitsstandards und dem so unscheinbar daherkommenden Wort „normal“ Druck aus. Druck, dem zum Beispiel die Mutter von Rosita ausgesetzt war.
Der Podcast sagt: Identität ist immer auch eine Konstruktion – die Gesellschaft wirft dir jede Menge Steine dazu hin, die scheinen erstmal auch alle zusammen zu passen – aber aufpassen, nimm nicht alles was dir hingeworfen wird. Erkämpfe dir die Freiheit Architekt*in von deiner Identität zu sein. Das ist manchmal hart – aber es entsteht durch diese Freiheit auch eine Kraft, ein Durchhaltevermögen – und eine Selbst-Versicherung – dass ich sein darf wer ich möchte. Samy Deluxe - sagt seinem Kind im Song du darfst ein Superheld sein, auch wenn du schwarz bist und für mich bist du ein Superheld. Auch Rosita erzählt von dieser Erfahrung. So wie es im Song heißt: Heldinnen und Helden kommen in allen Farben und Formen.
Die Folge von feministisch fromm FREISCHNAUZE könnt ihr hier finden: https://youtu.be/y0yZNLGvAeo mit dabei auch Lena Müller bei Instagram @metablabla
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11 Minuten
In dieser Folge geht es um Glaube, Freiheit und Abenteuer - Glaube, Freiheit und Abenteuer, das ist etwas, was Dolly Parton, Mira Ungewitter und mich verbindet. In Miras Buch „Roadtrip mit Gott“ endet jede Kapitelüberschrift mit „frei“ – sie unterstreicht an Jesus Christus das Befreiende - mit Dolly Parton gesprochen „die roten Schuh“ Momente, in denen ich mich frei, sicher und selbstbewusst fühle, weil mir Menschen für diesen Weg die passenden roten Schuhe schenken. Dolly Parton nimmt ein Bild aus ihrer Kindheit, was wir vielleicht auch alle kennen - in großen (roten) Schuhen durch das Haus laufen – dabei fühle ich mich groß und erwachsen. Wie ist es, wenn ich Momente, in denen ich mich groß und frei fühle, geschenkt bekomme? Welche Menschen haben mir Begegnungen geschenkt, wo ich das erlebt habe? Das sind die Themen dieses Podcasts.
Als Mensch und Lehrer ist es mir wichtig, dass Entwicklung in Freiheit geschieht – für mich stellen Druck und Machtausübung keine gesunde Perspektive dar – ich finde das Faszinierende an Jesus ist, dass er Räume eröffnet, um in den roten Schuhen durchs Leben gehen zu können – Glaube sollte etwas sein, das frei und mutiger macht, Glaube sollte so etwas sein wie die roten Schuhe in diesem Song.
Foto: RCA Music
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Link zum Song: https://songwhip.com/dolly-parton/red-shoes-from-the-dumplin
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Als Mensch und Lehrer ist es mir wichtig, dass Entwicklung in Freiheit geschieht – für mich stellen Druck und Machtausübung keine gesunde Perspektive dar – ich finde das Faszinierende an Jesus ist, dass er Räume eröffnet, um in den roten Schuhen durchs Leben gehen zu können – Glaube sollte etwas sein, das frei und mutiger macht, Glaube sollte so etwas sein wie die roten Schuhe in diesem Song.
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10 Minuten
Karneval eine Stadt verwandelt sich ins Jeckenland – positiv Bekloppte – die sich nicht mit Gewalt und Ausgrenzung abfinden, die sich einfach so umarmen und bunt sind, und diese Buntheit in die Welt spritzen – voller Sehnsucht, dass die Liebe gewinnt.
Mein erschöpftes Herz bekommt Kraft durch das Eintauchen in diese Gemeinschaft – und noch lieber als sonst, lauter als sonst mit einer Mischung aus Verzweiflung, Wut und Hoffnung habe ich dieses Jahr gesungen: Liebe gewinnt
Diese Sehnsucht war dann auch an der Friedensdemonstration an Rosenmontag in Köln zu spüren.
Die tollen Tage, in denen gefeiert wurde, dass die Welt anders sein könnte- bunt, fröhlich, liebevoll, gemeinschaftlich sind aber vorbei. Jetzt liegt Karneval lange hinter uns, wir sind bewusst oder unbewusst, durch die Fastenzeit gegangen. Ostern, der Frühling das Leben steht wenigstens bei der Natur vor der Tür und lacht uns ins Gesicht.
Die Feier des Lebens ist Ostern – und das feiern wir ja bald:
Aber vorher: Jesus stirbt. Brutal und ungerecht. Kein Gericht kann das aufhalten. Und selbst G*tt blickt sehenden Auges in diese Gewalt. Sein Sohn, getötet von Menschen, die denken, das Richtige zu tun. Kein Wunder rettet Jesus aus den imperialen Interessen der Großmacht. Kein himmlischer Gegenschlag, der das römische Reich in Schutt und Asche legt, ereignet sich.
Aber, es gibt einen ganz kleinen Anfang, eine Hoffnung, dass die Geschichte weitergeht. Dass es etwas gibt, was danach kommt. Auferstehung - Ostern. Ein leeres Grab. Neues Leben. Jedenfalls hatten viele Menschen, die mit Jesus gelebt, gegessen, getrunken, gefeiert hatten, das Gefühl – es ist etwas passiert, dass die Gewissheit geschenkt hat: Liebe, ist stärker als der Tod. Liebe gewinnt.
Natürlich weiß ich, dass eine Geschichte von einem leeren Grab schon etwas ganz schön verrücktes ist. Aber gleichzeitig, befreit es davon zu meinen, die Logik hat immer das letzte Wort. Das leere Grab hat ganz vielen Menschen die Kraft gegeben, daran zu glauben, dass Krieg, Gewalt und Tod nicht die einzigen Mächte sind, die in der Welt wirken.
G*tt oder die Liebe oder Beziehungen, die stimmen, wirken auch, sie haben eine ganz andere Kraft, Wucht und Macht als Raketen, Panzer und Befehle – die Macht der Liebe hat mit Unterdrückung nichts zu tun – und ist ganz oft Händchen haltend mit dem Wunder unterwegs.
Wir werden frei sein
Wenn wir uns lieben
Es wird vorbei sein
Mit all den Kriegen
Wir sind Brüder
Wir sind Schwestern
Ganz egal wo wir sind
Glaub mir
Die Liebe gewinnt
Im Podcast dabei sind ganz viele Menschen, die mit mir Karneval gefeiert haben.
Im Podcast wird auf viele Karnevalslieder Bezug genommen – dazu gibt es eine Playlist:
https://open.spotify.com/playlist/0ZqKdwqLgmaTebcBUtPrc2?si=0738f60c5feb4e7f
Foto: Universal-Music
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Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
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Mein erschöpftes Herz bekommt Kraft durch das Eintauchen in diese Gemeinschaft – und noch lieber als sonst, lauter als sonst mit einer Mischung aus Verzweiflung, Wut und Hoffnung habe ich dieses Jahr gesungen: Liebe gewinnt
Diese Sehnsucht war dann auch an der Friedensdemonstration an Rosenmontag in Köln zu spüren.
Die tollen Tage, in denen gefeiert wurde, dass die Welt anders sein könnte- bunt, fröhlich, liebevoll, gemeinschaftlich sind aber vorbei. Jetzt liegt Karneval lange hinter uns, wir sind bewusst oder unbewusst, durch die Fastenzeit gegangen. Ostern, der Frühling das Leben steht wenigstens bei der Natur vor der Tür und lacht uns ins Gesicht.
Die Feier des Lebens ist Ostern – und das feiern wir ja bald:
Aber vorher: Jesus stirbt. Brutal und ungerecht. Kein Gericht kann das aufhalten. Und selbst G*tt blickt sehenden Auges in diese Gewalt. Sein Sohn, getötet von Menschen, die denken, das Richtige zu tun. Kein Wunder rettet Jesus aus den imperialen Interessen der Großmacht. Kein himmlischer Gegenschlag, der das römische Reich in Schutt und Asche legt, ereignet sich.
Aber, es gibt einen ganz kleinen Anfang, eine Hoffnung, dass die Geschichte weitergeht. Dass es etwas gibt, was danach kommt. Auferstehung - Ostern. Ein leeres Grab. Neues Leben. Jedenfalls hatten viele Menschen, die mit Jesus gelebt, gegessen, getrunken, gefeiert hatten, das Gefühl – es ist etwas passiert, dass die Gewissheit geschenkt hat: Liebe, ist stärker als der Tod. Liebe gewinnt.
Natürlich weiß ich, dass eine Geschichte von einem leeren Grab schon etwas ganz schön verrücktes ist. Aber gleichzeitig, befreit es davon zu meinen, die Logik hat immer das letzte Wort. Das leere Grab hat ganz vielen Menschen die Kraft gegeben, daran zu glauben, dass Krieg, Gewalt und Tod nicht die einzigen Mächte sind, die in der Welt wirken.
G*tt oder die Liebe oder Beziehungen, die stimmen, wirken auch, sie haben eine ganz andere Kraft, Wucht und Macht als Raketen, Panzer und Befehle – die Macht der Liebe hat mit Unterdrückung nichts zu tun – und ist ganz oft Händchen haltend mit dem Wunder unterwegs.
Wir werden frei sein
Wenn wir uns lieben
Es wird vorbei sein
Mit all den Kriegen
Wir sind Brüder
Wir sind Schwestern
Ganz egal wo wir sind
Glaub mir
Die Liebe gewinnt
Im Podcast dabei sind ganz viele Menschen, die mit mir Karneval gefeiert haben.
Im Podcast wird auf viele Karnevalslieder Bezug genommen – dazu gibt es eine Playlist:
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8 Minuten
Die aktuelle Podcast Folge geht auf meinen Schüler Scott zurück. Er wollte gerne seine Geschichte erzählen. Mit 11 wurde ihm bewusst, dass seine Identität männlich ist und mit 14 hat er sich dann geoutet. Inzwischen ist seine Transition, seine Geschlechtsumwandlung, fast abgeschlossen. Er hat sich den Song für diese Woche ausgesucht, damit wir alle einfach mal zuhören und nicht gleich urteilen – also das zu machen, was Kelvyn Colt in seinem Song singt „I wonder what it means to be like you / Through ups and downs on the path you choose“ Lange Zeit war auch die Theologie nicht in der Lage, sich auf Diversität einzulassen, es wurde auf den biblischen Bilder beharrt, wie man sie seit Ewigkeiten verstanden hatte – dabei bieten die Texte sogar Spielräume an, die im Podcast von Monika Egger, Dozentin für Bibelhebräisch an der Universität Luzern, Erzählerin und Redaktionsmitglied der feministisch-theologischen Zeitschrift FAMA, erläutert werden. Sie zeigt, dass wir auch ganz anders aus dem Hebräischen übersetzen können.
Den ganzen Artikel gibt es unter diesem Link: https://www.reli.ch/fehluebersetzungen-mit-folgen-korrekturen-zur-biblischen-schoepfungsordnung/
Think positive, but read the energies
Scott sagt, dass es wichtig ist, nach vorne zu blicken und positiv zu sein. Aber es ist gut sich auch mit den Energien zu beschäftigen, die auf mich einwirken. Scott und Kelvyn Colt geben uns den Rat, sich das alles in Ruhe anzuschauen und auch mal in die Schuhe des anderen zu steigen, aber dann eben auch zu erkennen – es ist mein Leben, es ist mein Kopf und meine Gedanken. Wenn ich nicht auf das höre, was gut für mich ist, dann gehe ich vor die Hunde. Nicht alle Menschen, müssen solche schwerwiegenden Entscheidungen bezüglich ihrer Identität treffen wie Scott, aber gerade deswegen, können wir alle daraus lernen. Um es mit Scott zu sagen: Die Sache ist, wie lerne ich den empathischen Blick für das große Ganze?
Portrait von Kelvyn Colt bei Germania https://youtu.be/L6CJtNDs_ig
Seite von Monika Egger der Universität Luzern
https://www.unilu.ch/fakultaeten/tf/professuren/exegese-des-alten-testaments/mitarbeitende/monika-egger/#tab=c385
Foto: Daniel Vaysberg
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/
Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/
Kontakt: post@7tage1song.de
Link zum Song: https://songwhip.com/kelvyn-colt/hope-i-wonder
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Den ganzen Artikel gibt es unter diesem Link: https://www.reli.ch/fehluebersetzungen-mit-folgen-korrekturen-zur-biblischen-schoepfungsordnung/
Think positive, but read the energies
Scott sagt, dass es wichtig ist, nach vorne zu blicken und positiv zu sein. Aber es ist gut sich auch mit den Energien zu beschäftigen, die auf mich einwirken. Scott und Kelvyn Colt geben uns den Rat, sich das alles in Ruhe anzuschauen und auch mal in die Schuhe des anderen zu steigen, aber dann eben auch zu erkennen – es ist mein Leben, es ist mein Kopf und meine Gedanken. Wenn ich nicht auf das höre, was gut für mich ist, dann gehe ich vor die Hunde. Nicht alle Menschen, müssen solche schwerwiegenden Entscheidungen bezüglich ihrer Identität treffen wie Scott, aber gerade deswegen, können wir alle daraus lernen. Um es mit Scott zu sagen: Die Sache ist, wie lerne ich den empathischen Blick für das große Ganze?
Portrait von Kelvyn Colt bei Germania https://youtu.be/L6CJtNDs_ig
Seite von Monika Egger der Universität Luzern
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11 Minuten
Im Song zum Podcast singt Adele: "Go easy on me, Baby" – Sei nicht so streng zu mir – es ist ein Song der den Anfang einer neuen Lebensphase und das Ende einer alten Lebensphase beschreibt. Der Song ist sehr persönlich – Adele kehrt ihr Innerstes nach außen. Die Botschaft lautet: Fehler gehören im Leben dazu, untergehen gehört dazu, getragen-werden gehört dazu. Mit mir im Podcast ist Aki Hild – sie denkt über das Wasser im Song nach – ich kann untergehen, aber es kann mich auch tragen. Adele stellt im Song fest, dass alles ausprobiert wurde, aber es gibt keinen Spielraum mehr, es wird nie wieder wie früher.
Adele bittet „behandle mich sanft” – “lass mich weiter in Dein Leben“ auch wenn wir kein Paar mehr sind.
An diesem Punkt schaut Aki Hild im Podcast noch einmal genauer hin. Und stellt mit Adele und für uns die Frage, die wir uns alle immer wieder stellen sollten: Wer bin ich eigentlich und für wen? Wie hängen Beziehungen, Anpassungen und Veränderungen zusammen – wie finde ich eine Balance zwischen mir, den anderen und dem was dem Leben einen Sinn und Halt gibt. Und was ist eigentlich, wenn ich mich so verändert habe, dass alte Beziehungsmuster nicht mehr passen?
Aki Hild ist Promotionsstudentin der Evangelischen Theologie in Frankfurt und Tübingen. Bei Instagram heißt sie @akihild.
Foto: Simon Emmett
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Adele bittet „behandle mich sanft” – “lass mich weiter in Dein Leben“ auch wenn wir kein Paar mehr sind.
An diesem Punkt schaut Aki Hild im Podcast noch einmal genauer hin. Und stellt mit Adele und für uns die Frage, die wir uns alle immer wieder stellen sollten: Wer bin ich eigentlich und für wen? Wie hängen Beziehungen, Anpassungen und Veränderungen zusammen – wie finde ich eine Balance zwischen mir, den anderen und dem was dem Leben einen Sinn und Halt gibt. Und was ist eigentlich, wenn ich mich so verändert habe, dass alte Beziehungsmuster nicht mehr passen?
Aki Hild ist Promotionsstudentin der Evangelischen Theologie in Frankfurt und Tübingen. Bei Instagram heißt sie @akihild.
Foto: Simon Emmett
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Link zum Song: https://songwhip.com/adele/easy-on-me
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12 Minuten
Dieses wunderbare Liebeslied ist der Song, der in der Abschluss-Szene des Films „Tatsächlich Liebe“ läuft – und so kommen wir auch zu meinen Gästen in dieser Folge Nina und Bernd. Sie machen einen Podcast „5 Minuten Tatsächlich Liebe“ – dort sprechen sie bis zum Dezember 2023 also insgesamt 27 Folgen lang, immer über 5 Minuten dieses Films. Dazu brauchen sie so ungefähr 60 Minuten – hier schaffen sie es aber kürzer – die knapp 3 Minuten des Songs schaffen wir in etwa 10 Minuten.
Mit dem Album Pet Sounds, auf dem unserer Song erschien, wollte Brian Wilson dem klassischen Thema des Pop – Junge trifft Mädchen – eine neue Dimension geben.
So haben wir es hier mit einem romantischen Lied über die Zweifel an der Liebe im Angesicht der Ewigkeit zu tun. Dafür stehen die Fragen: Was weiß Gott? Oder was bedeuten die Sterne über uns? Kann ich wissen, ob die Liebe ewig hält? Darf ich es dann trotzdem riskieren mit der Liebe?
Der 7Tage1Song Podcast und Nina&Bernd wollen da keine allgemeingültige Antwort geben, sondern Mut machen, immer wieder den Song zu hören und mit Hilfe der Ideen im Podcast selbst zu denken. Viel Spaß
Interessant Seiten bei Instagram zu dieser Folge: @weibsvolk_anwesend @bernd_504 @5Minutentatsaechlichliebe
Foto: Capitol Foto Archive
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Link zum Song: https://songwhip.com/the-beach-boys/god-only-knows
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Mit dem Album Pet Sounds, auf dem unserer Song erschien, wollte Brian Wilson dem klassischen Thema des Pop – Junge trifft Mädchen – eine neue Dimension geben.
So haben wir es hier mit einem romantischen Lied über die Zweifel an der Liebe im Angesicht der Ewigkeit zu tun. Dafür stehen die Fragen: Was weiß Gott? Oder was bedeuten die Sterne über uns? Kann ich wissen, ob die Liebe ewig hält? Darf ich es dann trotzdem riskieren mit der Liebe?
Der 7Tage1Song Podcast und Nina&Bernd wollen da keine allgemeingültige Antwort geben, sondern Mut machen, immer wieder den Song zu hören und mit Hilfe der Ideen im Podcast selbst zu denken. Viel Spaß
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Foto: Capitol Foto Archive
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