7 Tage 1 Song Archiv
344 Episoden
8 Minuten
Für mich ist das selbstbetitelte Album Die Nerven eins der besten Alben im Jahr 2022 und der Song „Europa“ lässt mich für lange Zeit nicht los, wenn ich ihn gehört habe.
Europa bedeutet hier: Luxus, Dekadenz, das gute materielle Leben, das viele Menschen als etwas verdientes selbstverständliches nehmen, es ist aber nur da, weil es dadurch das gute Leben an anderen Stellen der Welt eben nicht gibt. Die Nerven fordern uns auf unsere Elfenbeintürme zu verlassen, aus dem eigenen `Es-sich-gut-gehen-lassen´ die Realitäten zu erkennen.
Mit Putins Krieg ist das alles auf einmal noch greifbarer und noch dringlicher.
„Lernen aus den Fehlern / lernen aus dem Leid“ heißt es im Song, bis der bezeichnende Satz kommt: „Und ich dachte irgendwie, in Europa stirbt man nie“. Und dann kommt ein dunkles Klanggewitter. Das passt ja nicht nur zum Krieg, das passt zu vielen der Proteste, die wir jetzt gerade an unterschiedlichen Orten erleben, vieles passt einfach nicht mehr bei uns - Geld und Wohlstand, die Marktwirtschaft als Kompass, das alles hält unsere Gesellschaft nicht mehr zusammen.
Die Nerven wirken mit ihrem Sound und ihren Texten wie die Zeitansage eines Protest-Propheten wie Amos.
„Und ich dachte irgendwie, in Europa stirbt man nie“.
Im Song „Europa“ wird der Tod thematisiert, der auf einmal ganz nah an uns herangerückt ist. Ich bin der festen Überzeugung, dass das Nachdenken über den Tod Lebenskraft geben kann. In einer Zeit, in der so viele Sicherheiten zerbröseln, in der es immer schwerer wird, Halt und Sicherheit zu finden, können Gedanken an den Tod den Blick für das Leben neu öffnen. Denn der Blick auf den Tod macht mir klar, wie begrenzt meine Zeit ist. Und warum muss ich diese begrenzte Zeit dazu verwenden schlechte Dinge zu tun.
„Bedenke, dass du stirbst, auf dass du klug werdest.“ (Psalm 90,12)
Für mich bedeutet dieser Vers in Beziehung zu sein und auch nach Fehlern immer wieder an Beziehungen anzuknüpfen. Die Beziehung zum Mitmenschen und damit die Liebe, die man sich gegenseitig schenken kann, stehen bei diesem „klug sein“ im Mittelpunkt und lassen uns erkennen, was im Leben letztlich zählt. Und schön, wenn wir uns diese Erkenntnis unser ganzes Leben hindurch bewahren können.
Ganz einfach zusammengefasst mit einem Deeskalationssatz aus dem Epheserbrief „Lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen“ (Epheser 4,26)
Songtexte werden von Tobias gelesen
Die Interviewstellen von Julian
Foto Lucia Berlanga
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/
Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/
Kontakt: post@7tage1song.de
Link zum Song: https://songwhip.com/die-nerven/europa
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Europa bedeutet hier: Luxus, Dekadenz, das gute materielle Leben, das viele Menschen als etwas verdientes selbstverständliches nehmen, es ist aber nur da, weil es dadurch das gute Leben an anderen Stellen der Welt eben nicht gibt. Die Nerven fordern uns auf unsere Elfenbeintürme zu verlassen, aus dem eigenen `Es-sich-gut-gehen-lassen´ die Realitäten zu erkennen.
Mit Putins Krieg ist das alles auf einmal noch greifbarer und noch dringlicher.
„Lernen aus den Fehlern / lernen aus dem Leid“ heißt es im Song, bis der bezeichnende Satz kommt: „Und ich dachte irgendwie, in Europa stirbt man nie“. Und dann kommt ein dunkles Klanggewitter. Das passt ja nicht nur zum Krieg, das passt zu vielen der Proteste, die wir jetzt gerade an unterschiedlichen Orten erleben, vieles passt einfach nicht mehr bei uns - Geld und Wohlstand, die Marktwirtschaft als Kompass, das alles hält unsere Gesellschaft nicht mehr zusammen.
Die Nerven wirken mit ihrem Sound und ihren Texten wie die Zeitansage eines Protest-Propheten wie Amos.
„Und ich dachte irgendwie, in Europa stirbt man nie“.
Im Song „Europa“ wird der Tod thematisiert, der auf einmal ganz nah an uns herangerückt ist. Ich bin der festen Überzeugung, dass das Nachdenken über den Tod Lebenskraft geben kann. In einer Zeit, in der so viele Sicherheiten zerbröseln, in der es immer schwerer wird, Halt und Sicherheit zu finden, können Gedanken an den Tod den Blick für das Leben neu öffnen. Denn der Blick auf den Tod macht mir klar, wie begrenzt meine Zeit ist. Und warum muss ich diese begrenzte Zeit dazu verwenden schlechte Dinge zu tun.
„Bedenke, dass du stirbst, auf dass du klug werdest.“ (Psalm 90,12)
Für mich bedeutet dieser Vers in Beziehung zu sein und auch nach Fehlern immer wieder an Beziehungen anzuknüpfen. Die Beziehung zum Mitmenschen und damit die Liebe, die man sich gegenseitig schenken kann, stehen bei diesem „klug sein“ im Mittelpunkt und lassen uns erkennen, was im Leben letztlich zählt. Und schön, wenn wir uns diese Erkenntnis unser ganzes Leben hindurch bewahren können.
Ganz einfach zusammengefasst mit einem Deeskalationssatz aus dem Epheserbrief „Lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen“ (Epheser 4,26)
Songtexte werden von Tobias gelesen
Die Interviewstellen von Julian
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8 Minuten
Bei 7Tage1Song beschäftige ich mich ja jetzt schon eine ganze Weile mit Songs und somit auch mit Künstlerinnen und Künstlern – mir ist dadurch klar geworden – hier sind Menschen, die versuchen elementare Lebenserfahrungen in Songs zu bringen und dadurch diese Erfahrungen, diese Sehnsüchte oder Ängste anknüpfungsfähig für andere zu machen.
In meinen Augen ist das genauso wie bei den Psalmen, denn das sind auch Lieder, die oft von Sorgen und Problemen singen und auch dort gibt es Bilder, die selbst über ganz lange Zeiten anknüpfungsfähig bleiben. Die Ängste und Bedrohungen packen einen sofort: „Die Sorgen drücken mich nieder, ich finde keine Ruhe mehr.“ (Ps 55,3), „Ich bin im Elend gefangen, ich finde keinen Ausweg.“ (Ps 88,9) oder „Ich versinke in brodelndem Schlamm, meine Füße finden keinen Halt.“ (Ps 69,3). Oder: sieh an mein Jammern und Elend (Ps 25,16)
Das hört sich ja an wie: “It's me, hi, I'm the problem, it's me / It's me, hi, everybody agrees, everybody agrees” – so beginnt “Anti Hero” von Taylor Swift
Über dieses - “Hi, it´s me” – das Problem bin ich - existieren unzählige TikToks und Reels, Lisa empfiehlt im Podcast: "falls ihr euch mit irgendeiner Angst oder Unsicherheit allein fühlt- scrollt da mal durch - danach tut ihr es nicht mehr."
Das ist die Magie von Taylor Swift. Sie sorgt dafür, dass ich und alle, die ihre Musik hören und die eigenen Gedanken da hineinschreiben sich nicht mehr einsam fühlen sondern wissen: wir sitzen alle im gleichen Boot; dadurch wird alles schonmal leichter.
Lisa und ich finden, der Song macht Mut, also: Setzt euch nicht unter Druck, alles von einem auf den anderen Tag zu ändern, ihr dürft Prozesse durchgehen, aber startet. Und wenn das für euch passt: nehmt G*tt mit. Lasst euch von G*tt an die Hand nehmen. G*tt liebt euch schon so wie ihr seid, verurteilt euch nicht und klagt euch nicht an, G*tt will für euch das beste Leben was möglich ist und ist deswegen mehr als bereit euch zu begleiten und in euch und mit euch Veränderungen zu bewirken. Seid mutig und liebevoll zu euch und zu anderen. Ihr schafft das.
Falls ihr mehr über die Arbeit von @lisa_quarch und @faithpwr erfahren wollt folgt auf Instagram und TikTok:
http://faithpwr.de/linktree/
Foto Universal Music
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Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
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Link zum Song: https://songwhip.com/taylorswift/antihero
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In meinen Augen ist das genauso wie bei den Psalmen, denn das sind auch Lieder, die oft von Sorgen und Problemen singen und auch dort gibt es Bilder, die selbst über ganz lange Zeiten anknüpfungsfähig bleiben. Die Ängste und Bedrohungen packen einen sofort: „Die Sorgen drücken mich nieder, ich finde keine Ruhe mehr.“ (Ps 55,3), „Ich bin im Elend gefangen, ich finde keinen Ausweg.“ (Ps 88,9) oder „Ich versinke in brodelndem Schlamm, meine Füße finden keinen Halt.“ (Ps 69,3). Oder: sieh an mein Jammern und Elend (Ps 25,16)
Das hört sich ja an wie: “It's me, hi, I'm the problem, it's me / It's me, hi, everybody agrees, everybody agrees” – so beginnt “Anti Hero” von Taylor Swift
Über dieses - “Hi, it´s me” – das Problem bin ich - existieren unzählige TikToks und Reels, Lisa empfiehlt im Podcast: "falls ihr euch mit irgendeiner Angst oder Unsicherheit allein fühlt- scrollt da mal durch - danach tut ihr es nicht mehr."
Das ist die Magie von Taylor Swift. Sie sorgt dafür, dass ich und alle, die ihre Musik hören und die eigenen Gedanken da hineinschreiben sich nicht mehr einsam fühlen sondern wissen: wir sitzen alle im gleichen Boot; dadurch wird alles schonmal leichter.
Lisa und ich finden, der Song macht Mut, also: Setzt euch nicht unter Druck, alles von einem auf den anderen Tag zu ändern, ihr dürft Prozesse durchgehen, aber startet. Und wenn das für euch passt: nehmt G*tt mit. Lasst euch von G*tt an die Hand nehmen. G*tt liebt euch schon so wie ihr seid, verurteilt euch nicht und klagt euch nicht an, G*tt will für euch das beste Leben was möglich ist und ist deswegen mehr als bereit euch zu begleiten und in euch und mit euch Veränderungen zu bewirken. Seid mutig und liebevoll zu euch und zu anderen. Ihr schafft das.
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8 Minuten
Was bringt die Seele zum Leuchten?
Wofür stehen wir in unserem Leben?
Es gibt ja diese Situationen, wo das Leben wie Nebel ist, wo ich die Orientierung verliere, weil im echten Leben- in dem Leben, in dem ich gerade drinstecke – alles was hilft unendlich weit weg ist. Für diese Situationen brauche ich Licht und Orientierung – ich brauche – Seelenfeuer – Soulshine.
In Römer 8 heißt es, „der Geist hilft unserer Schwachheit auf“ – diese Geistkraft G*ttes will uns sagen – du beginnst deinen Weg zum Glück nicht als Suchende oder Suchender sondern als Gefundene und Gefundener. Das ist dann das, was mit Gnade gemeint ist – lach mal über deine ganze Aufgeregtheit, ob du überhaupt gut genug bist – G*tt mag dich – kümmer dich nicht darum, freu dich und lass deine Seele scheinen.
Der Song Soulshine sagt – bevor du auch das Wohl deiner Seele dem Leistungsgedanken opferst, schau erst einmal in dich hinein. Such mal nach den Schätzen der Weisheit in dir drin. Was fasst dich an, was berührt dich – nimm das in die Hand, schau es dir an, wie es scheint und funkelt und wie wertvoll es ist und dann verschenke das, was dich anfasst und dich berührt– teil es mit anderen Menschen – geh in Berührung, verteile Soulshine.
Das meint der Song mit der Zeile
And when your world seems cold
You got to let your spirit take control
Der Songtext wird von Jon gelesen: https://www.stimmfuehrung.org/ueber-mich/
Foto Jay Sansone
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Wofür stehen wir in unserem Leben?
Es gibt ja diese Situationen, wo das Leben wie Nebel ist, wo ich die Orientierung verliere, weil im echten Leben- in dem Leben, in dem ich gerade drinstecke – alles was hilft unendlich weit weg ist. Für diese Situationen brauche ich Licht und Orientierung – ich brauche – Seelenfeuer – Soulshine.
In Römer 8 heißt es, „der Geist hilft unserer Schwachheit auf“ – diese Geistkraft G*ttes will uns sagen – du beginnst deinen Weg zum Glück nicht als Suchende oder Suchender sondern als Gefundene und Gefundener. Das ist dann das, was mit Gnade gemeint ist – lach mal über deine ganze Aufgeregtheit, ob du überhaupt gut genug bist – G*tt mag dich – kümmer dich nicht darum, freu dich und lass deine Seele scheinen.
Der Song Soulshine sagt – bevor du auch das Wohl deiner Seele dem Leistungsgedanken opferst, schau erst einmal in dich hinein. Such mal nach den Schätzen der Weisheit in dir drin. Was fasst dich an, was berührt dich – nimm das in die Hand, schau es dir an, wie es scheint und funkelt und wie wertvoll es ist und dann verschenke das, was dich anfasst und dich berührt– teil es mit anderen Menschen – geh in Berührung, verteile Soulshine.
Das meint der Song mit der Zeile
And when your world seems cold
You got to let your spirit take control
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11 Minuten
Die erste Folge des Jahres 2023 beschäftigt sich mit der Jahreslosung: Du bist ein G*tt der mich sieht.
Hagar, die verstoßene Sklavin mit ungewisser Zukunft, hat etwas erfahren, wo sie sich erkannt fühlt, angesehen.
Das „Ansehen“ meinen wir uns ständig erarbeiten und erobern zu müssen – wir opfern Zeit um uns „Ansehen“ zu erarbeiten durch Leistung, Schönheit und Charme oder Erfolgen die wir vor uns hertragen, fantastischen Urlauben usw. usw.
Aber:
Liebst du mich auch dann?
Kannst du mich so sehen?
Kannst du mit mir die Nebensaison überstehen?
Sarah Staub, bei Instagram @die.fromme.haeretikerin weiß, wie es ist körperlich fast immer im Dauerregen zu sein. Sie denkt darüber nach - wenn Bosse über diese Nebensaison singt – glaubt Bosse, es gibt dann eine auch eine Hauptsaison? Wie ist es aber, wenn es keine Aussicht auf eine körperliche Hauptsaison gibt, wenn man immer krank ist, immer behindert ist, immer Schmerzen hat, immer Medikamente nehmen muss – hält die Liebe das aus – kann die Liebe eine dauerhafte Nebensaison überstehen.
Denn: Wer mag schon Dauerregen, Dauerkälte, Dauerdunkel?
Jemanden verstehen – jemanden sehen, ist etwas anderes als zu sagen: „Kopf hoch, das wird schon wieder.“ Denn bei Sarah sehen wir ja, es gibt auch Sachen, die nicht so toll sind und die bleiben.
Wenn die letzte Fähre kurz vor Abfahrt ist
Alles off, tiefer Nebel und es pisst
Fährst du mit oder küsst mich
Raus aus dem Elend, raus aus dem Trist
Raus aus dem Anti-Fantastisch
Sich aus dem Staub machen, ab auf die Fähre und Tschüss – die Augen zu machen, nicht sehen wollen – das ist leicht. In der Bibel heißt es von der Liebe ganz oft, sie „bleibt“ - die verpisst sich nicht – Liebe ist nicht Friede, Freude, Eierkuchen, Liebe ist nicht Dauersonnenschein, Liebe ist nicht zu sagen „ist doch nicht so schlimm“ – sondern Liebe bedeutet auch mal Tränen und Dreck küssen, Liebe heißt auch mal im Regen stehen – aber Liebe öffnet einen neuen Blick auf das, was fantastisch ist auf die Hauptgewinne, die eben manchmal wie Goldstücke im Matsch des Dauerregens liegen – Das echte Leben findet nämlich nicht im hergerichteten Sommerparadies statt, wo alles überpinselt wird, wo Probleme nicht gezeigt werden, sondern das echte Leben ist dort, wo es eben auch Flecken gibt und mal was unaufgeräumtes und Staub auf der Ablage.
Foto Luisa Stichler
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Link zum Song: https://songwhip.com/bosse/nebensaison
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Hagar, die verstoßene Sklavin mit ungewisser Zukunft, hat etwas erfahren, wo sie sich erkannt fühlt, angesehen.
Das „Ansehen“ meinen wir uns ständig erarbeiten und erobern zu müssen – wir opfern Zeit um uns „Ansehen“ zu erarbeiten durch Leistung, Schönheit und Charme oder Erfolgen die wir vor uns hertragen, fantastischen Urlauben usw. usw.
Aber:
Liebst du mich auch dann?
Kannst du mich so sehen?
Kannst du mit mir die Nebensaison überstehen?
Sarah Staub, bei Instagram @die.fromme.haeretikerin weiß, wie es ist körperlich fast immer im Dauerregen zu sein. Sie denkt darüber nach - wenn Bosse über diese Nebensaison singt – glaubt Bosse, es gibt dann eine auch eine Hauptsaison? Wie ist es aber, wenn es keine Aussicht auf eine körperliche Hauptsaison gibt, wenn man immer krank ist, immer behindert ist, immer Schmerzen hat, immer Medikamente nehmen muss – hält die Liebe das aus – kann die Liebe eine dauerhafte Nebensaison überstehen.
Denn: Wer mag schon Dauerregen, Dauerkälte, Dauerdunkel?
Jemanden verstehen – jemanden sehen, ist etwas anderes als zu sagen: „Kopf hoch, das wird schon wieder.“ Denn bei Sarah sehen wir ja, es gibt auch Sachen, die nicht so toll sind und die bleiben.
Wenn die letzte Fähre kurz vor Abfahrt ist
Alles off, tiefer Nebel und es pisst
Fährst du mit oder küsst mich
Raus aus dem Elend, raus aus dem Trist
Raus aus dem Anti-Fantastisch
Sich aus dem Staub machen, ab auf die Fähre und Tschüss – die Augen zu machen, nicht sehen wollen – das ist leicht. In der Bibel heißt es von der Liebe ganz oft, sie „bleibt“ - die verpisst sich nicht – Liebe ist nicht Friede, Freude, Eierkuchen, Liebe ist nicht Dauersonnenschein, Liebe ist nicht zu sagen „ist doch nicht so schlimm“ – sondern Liebe bedeutet auch mal Tränen und Dreck küssen, Liebe heißt auch mal im Regen stehen – aber Liebe öffnet einen neuen Blick auf das, was fantastisch ist auf die Hauptgewinne, die eben manchmal wie Goldstücke im Matsch des Dauerregens liegen – Das echte Leben findet nämlich nicht im hergerichteten Sommerparadies statt, wo alles überpinselt wird, wo Probleme nicht gezeigt werden, sondern das echte Leben ist dort, wo es eben auch Flecken gibt und mal was unaufgeräumtes und Staub auf der Ablage.
Foto Luisa Stichler
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
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Kontakt: post@7tage1song.de
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Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
10 Minuten
In der aktuellen Folge geht es um die Monster, mit denen ich durch die Schranktüre verschwinde. Im Song heißt es: „Ich mag, wie es mich ansieht“ und der Wunsch mit dem Monster durch die Schranktür zu verschwinden wird geäußert. Die Gedanken an die Monster haben mich das ganze Jahr über nicht los gelassen. Und ich bin sehr froh, dass ich mit Farina Dierker jemanden gefunden habe, die mir hilft Ordnung in das Durcheinander meiner vielen Gedanken zu bringen. Eine spannende Frage ist zum Beispiel brauche ich Chaos oder auch Angst und Zweifel, um die Energie zu entwickeln aus festgefahrenen Situationen aufzubrechen. Und wenn ich etwas aufbreche, was passiert dann? Und wenn ich aufbreche, wo komme ich dann hin?
Bei dem Nachdenken über die Monster geht es auch um G*tt und die Schöpfungsgeschichte, die Welt war wüst und leer, es war Chaos und G*tt macht Ordnung, es wird Licht angemacht und aufgeräumt. Aber die Chaosmächte werden nicht beseitigt, sondern sie werden an den Rand gedrängt und es kann von diesen Monster-Chaosmächten heißen, dass Gott mit Ihnen spielt. Im Podcast wird Farina und mir an den Monstern klar, dass diese Welt kein geschlossener Raum ist. Wir hätten es gerne immer schön hell und aufgeräumt, aber dann wird es auch schnell langweilig. Wie viel Chaos braucht es in unserem Leben? Trauen wir uns unseren Monstern in die Augen zu sehen? Ich freue mich, wenn Ihr den Podcast hört und dann über Eure Monster nachdenkt.
Wer mag kann hier mehr über die beiden Starmonster aus Hiob lesen.
https://www.sonntagsblatt.de/artikel/glaube/leviathan-und-behemoth-das-boese-der-bibel
Foto Gloria Endres de Oliveira
Homepage: https://7tage1song.de
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Link zum Song: https://songwhip.com/tocotronic/ein-monster-kam-am-morgen
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Bei dem Nachdenken über die Monster geht es auch um G*tt und die Schöpfungsgeschichte, die Welt war wüst und leer, es war Chaos und G*tt macht Ordnung, es wird Licht angemacht und aufgeräumt. Aber die Chaosmächte werden nicht beseitigt, sondern sie werden an den Rand gedrängt und es kann von diesen Monster-Chaosmächten heißen, dass Gott mit Ihnen spielt. Im Podcast wird Farina und mir an den Monstern klar, dass diese Welt kein geschlossener Raum ist. Wir hätten es gerne immer schön hell und aufgeräumt, aber dann wird es auch schnell langweilig. Wie viel Chaos braucht es in unserem Leben? Trauen wir uns unseren Monstern in die Augen zu sehen? Ich freue mich, wenn Ihr den Podcast hört und dann über Eure Monster nachdenkt.
Wer mag kann hier mehr über die beiden Starmonster aus Hiob lesen.
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13 Minuten
In dieser Folge ist Albrecht Conrad mit dabei, er arbeitet als Pfarrer an der evangelischen Lukaskirche in Stuttgart-Ost. Jeden Sommer feiert er drei Gottesdienste, bei denen es jeweils um einen Rock- oder Popsong geht. Dieses Jahr war auch ein Song von Nick Cave dabei.
"Get Ready For Love" als erstes Stück eines Nick Cave Konzerts hat Albrecht Conrad dieses Jahr in Berlin und in Rastatt gesehen und gehört.
Im Song von Nick Cave „Get Ready For Love”geht es um Liebe! Ihr werdet damit überschüttet! Und ihr gebt die Liebe bitte weiter! Wer soll es richten in diesen lieblosen Zeiten, wenn nicht die Liebe?! Was soll uns aufrichten in diesen leidvollen Zeiten, wenn nicht die Liebe!?“
Die Kraft, die Energie, die Liebe in Nick Caves diesjährigen Auftritten war überwältigend. Nick Cave hat in der vergangenen Zeit viel erlitten. Vor sieben Jahren kam Arthur, einer seiner Zwillingssöhne, ums Leben. Und dessen Halbbruder Jethro starb im Mai diesen Jahres im Alter von 31 Jahren. So sang Nick Cave in diesem Jahr auch Lieder über den Schmerz, aber der Grundton in den Konzerten war von Anfang an klar: „Get Ready For Love!“
Manchmal muss es eben laut und deutlich sein wie dieser Song, weil wir sonst das Entscheidende verpassen. Seid bereit die Liebe zu empfangen, in Bethlehem liegt sie in einer Krippe, die Liebe Gottes, menschgeworden! Schön, wenn wir dann so bereit sind wie die Hirten und auch so reagieren: „Lasst uns gehen und sehen!“
„Get Ready For Love“ – da geht es nicht nur um die Bereitschaft, die Liebe zu empfangen. Wir sollen auch bereit sein, die Liebe weiterzugeben. Wie in Jesaja 60,1 - Dort heißt es: „Mache dich auf und werde Licht, denn dein Licht kommt.“. Wer angestrahlt wird, kann leuchten. Wer Liebe erfährt, kann lieben. Was wir bekommen, geben wir weiter.
G*tt ist Liebe. Schon dafür ist er zu loben. Aber noch lobenswerter ist: Er bleibt als Liebe, er bleibt mit seiner Liebe nicht für sich. Die Liebe bleibt nie für sich. Sie will unter die Leute. So wie Jesus Christus, der ein Mensch wurde. Wo wir Liebe austeilen ist etwas göttliches zwischen uns. Get Ready For Love – Jetzt!
Link zu Red Hand Files 196 https://www.theredhandfiles.com/in-your-opinion-what-is-god/
Bild Sebastian Krüger
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Im Song von Nick Cave „Get Ready For Love”geht es um Liebe! Ihr werdet damit überschüttet! Und ihr gebt die Liebe bitte weiter! Wer soll es richten in diesen lieblosen Zeiten, wenn nicht die Liebe?! Was soll uns aufrichten in diesen leidvollen Zeiten, wenn nicht die Liebe!?“
Die Kraft, die Energie, die Liebe in Nick Caves diesjährigen Auftritten war überwältigend. Nick Cave hat in der vergangenen Zeit viel erlitten. Vor sieben Jahren kam Arthur, einer seiner Zwillingssöhne, ums Leben. Und dessen Halbbruder Jethro starb im Mai diesen Jahres im Alter von 31 Jahren. So sang Nick Cave in diesem Jahr auch Lieder über den Schmerz, aber der Grundton in den Konzerten war von Anfang an klar: „Get Ready For Love!“
Manchmal muss es eben laut und deutlich sein wie dieser Song, weil wir sonst das Entscheidende verpassen. Seid bereit die Liebe zu empfangen, in Bethlehem liegt sie in einer Krippe, die Liebe Gottes, menschgeworden! Schön, wenn wir dann so bereit sind wie die Hirten und auch so reagieren: „Lasst uns gehen und sehen!“
„Get Ready For Love“ – da geht es nicht nur um die Bereitschaft, die Liebe zu empfangen. Wir sollen auch bereit sein, die Liebe weiterzugeben. Wie in Jesaja 60,1 - Dort heißt es: „Mache dich auf und werde Licht, denn dein Licht kommt.“. Wer angestrahlt wird, kann leuchten. Wer Liebe erfährt, kann lieben. Was wir bekommen, geben wir weiter.
G*tt ist Liebe. Schon dafür ist er zu loben. Aber noch lobenswerter ist: Er bleibt als Liebe, er bleibt mit seiner Liebe nicht für sich. Die Liebe bleibt nie für sich. Sie will unter die Leute. So wie Jesus Christus, der ein Mensch wurde. Wo wir Liebe austeilen ist etwas göttliches zwischen uns. Get Ready For Love – Jetzt!
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Bild Sebastian Krüger
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13 Minuten
„Was zur Hölle?!” ist ein Team, das theologische Themen unter anderem auf YouTube kompakt erklärt. Heute erklärt uns Svenja Nordholt etwas über Frauen und Theologie.
“Cause you were born this way, baby!”
In der Theologie hatten es Frauen über Jahrhunderte hinweg alles andere als leicht. Mit pseudotheologischen Argumenten hat man immer wieder versucht zu beweisen, dass Frauen das schwache Geschlecht seien. Dem Mann untergeordnet und anfällig für das Böse. Schließlich war es Eva, die mit ihrem Griff zur Frucht das Böse in die Welt brachte. Dass das eine patriarchal überformte Interpretation der Geschichte ist, werden wir noch sehen.
Erstmal zurück zu den Frauen in der Theologie. Was man ihnen nicht alles angehängt hat, den Frauen… Die Frau sei ein misslungener und mangelhafter Mann, meint der ach so große Theologe des Mittelalters Thomas von Aquin. Von Natur aus dümmer, schwächer, lasterhafter.
Und trotzdem, trotz all dieser Widrigkeiten, gab es immer wieder Frauen, die es geschafft haben, sich intellektuell und politisch zu verwirklichen. Die sogar Schriften unter ihrem eigenen Namen veröffentlicht haben. Die als Wunderkinder verehrt wurden.
Warum? Weil sie so geboren wurden.
Elisabeth von der Pfalz, Anna Maria van Schurman, Argula von Grumbach werden in Gedanke 1 vorgestellt
In Gedanke 2 geht es darum, wie die Männer in der Theologiegeschichte immer wieder die Sexualität und die Frauen verteufelt haben.
There's nothing wrong with loving who you are
'Cause He made you perfect, babe
God makes no mistakes
So hold your head up, girl, and you'll go far
In Gedanke 3 geht es darum, dass tolle Frauen nicht als Ausnahmefrauen vorkommen sollten. Dieses Ausnahme-Denken gilt es gemeinsam zu verhindern. Wir ALLE sind nach dem Bild G*ttes gemacht: Cause we are all born superstars.
Mehr Informationen: http://theologie-kompakt.de
Bei Instagram und TikTok @was.zurhoelle.
YouTube: https://youtube.com/channel/UCzar7Zl8CQAgleIdWDc2UUw
Website: www.theologie-kompakt.de
Malbuch: https://store.ruach.jetzt/produkt/frauen-theologiegeschichte-was-zur-hoelle-malbuch/
Foto: Universal Music
Homepage: https://7tage1song.de
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Kontakt: post@7tage1song.de
Link zum Song: https://songwhip.com/lady-gaga/born-this-way
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
“Cause you were born this way, baby!”
In der Theologie hatten es Frauen über Jahrhunderte hinweg alles andere als leicht. Mit pseudotheologischen Argumenten hat man immer wieder versucht zu beweisen, dass Frauen das schwache Geschlecht seien. Dem Mann untergeordnet und anfällig für das Böse. Schließlich war es Eva, die mit ihrem Griff zur Frucht das Böse in die Welt brachte. Dass das eine patriarchal überformte Interpretation der Geschichte ist, werden wir noch sehen.
Erstmal zurück zu den Frauen in der Theologie. Was man ihnen nicht alles angehängt hat, den Frauen… Die Frau sei ein misslungener und mangelhafter Mann, meint der ach so große Theologe des Mittelalters Thomas von Aquin. Von Natur aus dümmer, schwächer, lasterhafter.
Und trotzdem, trotz all dieser Widrigkeiten, gab es immer wieder Frauen, die es geschafft haben, sich intellektuell und politisch zu verwirklichen. Die sogar Schriften unter ihrem eigenen Namen veröffentlicht haben. Die als Wunderkinder verehrt wurden.
Warum? Weil sie so geboren wurden.
Elisabeth von der Pfalz, Anna Maria van Schurman, Argula von Grumbach werden in Gedanke 1 vorgestellt
In Gedanke 2 geht es darum, wie die Männer in der Theologiegeschichte immer wieder die Sexualität und die Frauen verteufelt haben.
There's nothing wrong with loving who you are
'Cause He made you perfect, babe
God makes no mistakes
So hold your head up, girl, and you'll go far
In Gedanke 3 geht es darum, dass tolle Frauen nicht als Ausnahmefrauen vorkommen sollten. Dieses Ausnahme-Denken gilt es gemeinsam zu verhindern. Wir ALLE sind nach dem Bild G*ttes gemacht: Cause we are all born superstars.
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YouTube: https://youtube.com/channel/UCzar7Zl8CQAgleIdWDc2UUw
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Foto: Universal Music
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11 Minuten
In dieser Folge geht es darum das Böse mit Gutem zu überwinden. Es geht um den Film „Meinen Hass bekommt ihr nicht“ und um den Song „I Love You All The Time“ der Eagles Of Death Metal, der Band, die am Tag des Anschlags im Bataclan gespielt hatte.
In diesem Konzert verlor der französischen Journalisten Antoine Leiris seine Frau, kurze Zeit später postete er auf Facebook: „Meinen Hass bekommt ihr nicht!“
"Wir sind zwei, mein Sohn und ich, aber wir sind stärker als alle Armeen dieser Erde. Ich will euch jetzt keine Zeit mehr opfern, ich muss mich um Melvil kümmern, der gerade von seinem Mittagsschlaf aufwacht. Er ist gerade mal 17 Monate alt; er wird seinen Brei essen wie jeden Tag, dann werden wir gemeinsam spielen wie jeden Tag und sein ganzes Leben wird dieser kleine Junge euch beleidigen, indem er glücklich und frei ist. Denn nein, auch seinen Hass werdet ihr nicht bekommen."
"Meinen Hass bekommt ihr nicht". Eine starke Botschaft, in der etwas davon durchklingt, was Paulus im Römerbrief schreibt: "Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem".
Angesichts des Schreckens in der Ukraine und an so vielen anderen Orten auf der Welt, wo Krieg und Chaos herrschen und unsagbares Leid über Männer, Frauen und Kinder gebracht wird, klingt das fast naiv. Und wer wären wir, wenn wir es Menschen die unter Angriffen auf ihr Land, auf ihr Hab und Gut und auf das kostbarste überhaupt, ihr Leben, leiden, verwehren würden oder verübeln, dass sie zu Waffen greifen und ihre Freiheit verteidigen? Wer kann es verdenken, wenn jemand auf Rache sinnt, dem sein liebstes genommen wurde und das Grauen so jäh einbricht in ein Leben und alles mit einem Schlag zerstört? Das können wir nicht und aus einer Situation des Friedens heraus lässt sich leicht sagen: "Vergeltet niemand Böses mit Bösem".
Aber durch Menschen wie Antoine Leiris bekommt dieser Satz aus dem Römerbrief eine ganz andere Kraft und kann uns alle inspirieren. "Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem".
Lasst uns das versuchen.
Der Podcast basiert auf einer Predigt von Anna Elisabeth Scholz.
Internetseite des Film https://tobis.de/titel/meinen-hass-bekommt-ihr-nicht
Foto EODM
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
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Link zum Song: https://songwhip.com/eagles-of-death-metal/i-love-you-all-the-time
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In diesem Konzert verlor der französischen Journalisten Antoine Leiris seine Frau, kurze Zeit später postete er auf Facebook: „Meinen Hass bekommt ihr nicht!“
"Wir sind zwei, mein Sohn und ich, aber wir sind stärker als alle Armeen dieser Erde. Ich will euch jetzt keine Zeit mehr opfern, ich muss mich um Melvil kümmern, der gerade von seinem Mittagsschlaf aufwacht. Er ist gerade mal 17 Monate alt; er wird seinen Brei essen wie jeden Tag, dann werden wir gemeinsam spielen wie jeden Tag und sein ganzes Leben wird dieser kleine Junge euch beleidigen, indem er glücklich und frei ist. Denn nein, auch seinen Hass werdet ihr nicht bekommen."
"Meinen Hass bekommt ihr nicht". Eine starke Botschaft, in der etwas davon durchklingt, was Paulus im Römerbrief schreibt: "Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem".
Angesichts des Schreckens in der Ukraine und an so vielen anderen Orten auf der Welt, wo Krieg und Chaos herrschen und unsagbares Leid über Männer, Frauen und Kinder gebracht wird, klingt das fast naiv. Und wer wären wir, wenn wir es Menschen die unter Angriffen auf ihr Land, auf ihr Hab und Gut und auf das kostbarste überhaupt, ihr Leben, leiden, verwehren würden oder verübeln, dass sie zu Waffen greifen und ihre Freiheit verteidigen? Wer kann es verdenken, wenn jemand auf Rache sinnt, dem sein liebstes genommen wurde und das Grauen so jäh einbricht in ein Leben und alles mit einem Schlag zerstört? Das können wir nicht und aus einer Situation des Friedens heraus lässt sich leicht sagen: "Vergeltet niemand Böses mit Bösem".
Aber durch Menschen wie Antoine Leiris bekommt dieser Satz aus dem Römerbrief eine ganz andere Kraft und kann uns alle inspirieren. "Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem".
Lasst uns das versuchen.
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7 Minuten
In der aktuellen Podcastfolge habe ich mal Pause, denn die ganze Folge wurde von der Oberstufe der Kinderpflegerinnen des BBZ Grevenbroich gemacht. Es war der Abschluss des Themas „Anerkennung“. Der Songtitel hat eine sehr wörtliche Bedeutung und wurde zu einer Idee, wie möglichst alle Menschen leben sollte. Es geht darum sein Leben so zu gestalten, dass ich selbst glücklich bin, aber eben auch bereit sein anderen die Chance zu geben, glücklich zu sein – also alle sollten freundlich miteinander umgehen. Es geht darum sich gegenseitig anzuerkennen. Treat People With Kindess
Christlich heißt das Nächstenliebe – hierzu gibt es die Geschichte vom barmherzigen Samarithaner – da helfen die Menschen von denen wir es erwarten würden nicht, sondern einer, der von den anderen ausgestoßen wird hilft – einfach so, über alle Grenzen hinweg.
Ein Satz, den wir in dieser Geschichte leicht überlesen, ist der letzte, der lautet: „Dann geh und handle genauso“. Also “Treat The People With Kindness” – einfach mal selbst damit anfangen! - Geh! Und handle genau so!
Foto Hanna Moon, Sony
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Christlich heißt das Nächstenliebe – hierzu gibt es die Geschichte vom barmherzigen Samarithaner – da helfen die Menschen von denen wir es erwarten würden nicht, sondern einer, der von den anderen ausgestoßen wird hilft – einfach so, über alle Grenzen hinweg.
Ein Satz, den wir in dieser Geschichte leicht überlesen, ist der letzte, der lautet: „Dann geh und handle genauso“. Also “Treat The People With Kindness” – einfach mal selbst damit anfangen! - Geh! Und handle genau so!
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9 Minuten
„Denn mir sin kölsche Mädcher“ in Köln und Umgebung ist dieser Song bekannt. Im Karneval aber auch im Fußballstadion wird dieses Lied immer wieder gesungen. Oft wird das überhört, aber im Song geht es auch um eine übergriffige Situation und daher wollte ich kurz vor dem 25.11. dem Tag gegen Gewalt gegen Frauen über diesen Song einen Podcast machen.
Marita Köllner hat selbst als Kind in der Familie Gewalt erlebt und es war auch kein einfacher Weg sich als Frau im Karneval durchzusetzen. Da braucht es ein gesundes Selbstbewusstsein. Und das ist eben gut zu hören – Wir lassen uns nicht befummeln, wir lassen keinen ran – ich finde dieses Selbstbewusstsein, dieses Wissen um die eigenen Grenzen sehr wichtig und es kann gar nicht früh genug damit angefangen werden diese Fähigkeit zur Selbstbehauptung an Mädchen und Frauen zu vermitteln.
Im Song kommen dann ja auch noch die Kleidung die Spetzebötzjer vor. Kleidung ist ein ganz wichtiges Thema, wenn es um sexuelle Belästigung und sexueller Übergriffigkeit geht, denn sehr oft werden Frauen oder Mädchen mit dafür verantwortlich gemacht, wenn sie Opfer von sexueller Gewalt werden, es wird ihnen vorgeworfen zu aufreizend angezogen gewesen zu sein sich in irgendeiner Form aufreizend verhalten zu haben. Dieses Phänomen bezeichnet man auch als Victim Blaming und das ist ganz furchtbar, wenn Opfer auch noch dadurch das Leben schwergemacht wird, dass sie eine Mitschuld für die Tat bekommen. Es darf überhaupt keine Rolle spielen, was eine Frau anhatte oder wie sie getanzt hat, wie sie geschminkt war, sondern Männer sind eben immer verantwortlich für ihre Taten und da darf das gar keine Rolle spielen, wie eine Frau angezogen war oder wie sie getanzt hat.
Der Podcast erscheint direkt vor der Kampagne "Orange The World", die jährlich während der "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" stattfindet. Zwischen dem 25. November (Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen) bis zum 10. Dezember (Internationaler Tag der Menschenrechte) erstrahlen weltweit Gebäude in oranger Farbe – ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Schaut einfach mal was in Eurer Stadt so los ist und hört genau zu, welche Möglichkeiten die freie Journalistin und Terre des Femmes Aktivistin Priska Mielke in Gedanke 3 aufzählt.
Moni hat den kölschen Text eingesprochen.
Dokumentation über Marita Köllner, die Situation aus dem Podcast ist bei 5:50
https://youtu.be/hbR6rmHyhys
Das Lied im Stadion https://youtube.com/shorts/di2IT_ZnXYY?
Interessante Links:
https://edelgard.koeln/
https://www.terredesfemmes-koeln.de/
https://www.frauenleben.org/
https://frauenrechte.de/
https://unwomen.de/orange-the-world-2022/
https://orangedays-koeln.de/
Foto: Peter Blum
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Link zum Song: https://songwhip.com/maritakollner/denn-mir-sin-kolsche-madcher
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Marita Köllner hat selbst als Kind in der Familie Gewalt erlebt und es war auch kein einfacher Weg sich als Frau im Karneval durchzusetzen. Da braucht es ein gesundes Selbstbewusstsein. Und das ist eben gut zu hören – Wir lassen uns nicht befummeln, wir lassen keinen ran – ich finde dieses Selbstbewusstsein, dieses Wissen um die eigenen Grenzen sehr wichtig und es kann gar nicht früh genug damit angefangen werden diese Fähigkeit zur Selbstbehauptung an Mädchen und Frauen zu vermitteln.
Im Song kommen dann ja auch noch die Kleidung die Spetzebötzjer vor. Kleidung ist ein ganz wichtiges Thema, wenn es um sexuelle Belästigung und sexueller Übergriffigkeit geht, denn sehr oft werden Frauen oder Mädchen mit dafür verantwortlich gemacht, wenn sie Opfer von sexueller Gewalt werden, es wird ihnen vorgeworfen zu aufreizend angezogen gewesen zu sein sich in irgendeiner Form aufreizend verhalten zu haben. Dieses Phänomen bezeichnet man auch als Victim Blaming und das ist ganz furchtbar, wenn Opfer auch noch dadurch das Leben schwergemacht wird, dass sie eine Mitschuld für die Tat bekommen. Es darf überhaupt keine Rolle spielen, was eine Frau anhatte oder wie sie getanzt hat, wie sie geschminkt war, sondern Männer sind eben immer verantwortlich für ihre Taten und da darf das gar keine Rolle spielen, wie eine Frau angezogen war oder wie sie getanzt hat.
Der Podcast erscheint direkt vor der Kampagne "Orange The World", die jährlich während der "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" stattfindet. Zwischen dem 25. November (Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen) bis zum 10. Dezember (Internationaler Tag der Menschenrechte) erstrahlen weltweit Gebäude in oranger Farbe – ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Schaut einfach mal was in Eurer Stadt so los ist und hört genau zu, welche Möglichkeiten die freie Journalistin und Terre des Femmes Aktivistin Priska Mielke in Gedanke 3 aufzählt.
Moni hat den kölschen Text eingesprochen.
Dokumentation über Marita Köllner, die Situation aus dem Podcast ist bei 5:50
https://youtu.be/hbR6rmHyhys
Das Lied im Stadion https://youtube.com/shorts/di2IT_ZnXYY?
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9 Minuten
In dieser Folge geht es um das Songzitat aus dem Anfang des Buchs „Ende in Sicht“ von Ronja von Rönne – „Will The Circle Be Unbroken“ – dieser Song handelt von dem „unbedingten Ja“ zueinander – von einem Kreislauf der nicht abreißt, dann ist das „Ende in Sicht“ eben nicht das eigene Ende, sondern das Ende von dem Mist in dem ich stecke, weil einfach die Liebesfäden zu meinen Menschen nicht abreißen, egal was gerade ist.
Diese Botschaft des Songs findet sich dann auch in den Danksagungen des Buches wieder – da sagt Ronja von Rönne: Danke an alle Menschen, die sie trotz der Scheißkrankheit Depression aushalten, ihr aufhelfen und sie daran erinnern, dass eine kranke Wahrnehmung der Welt noch lange nicht bedeutet, dass tatsächlich alles so schlimm ist, wie es für sie gerade scheint. Ronja von Rönne kann in den Danksagungen davon sprechen, dass ihr Leben ziemlich schön ist – aber sie, und ich denke eigentlich wir alle brauchen immer wieder Menschen, die uns daran erinnern, wenn wir das vergessen. Und zwar nicht durch so blöde Sätze wie „lach doch mal“, sondern eher einfach dadurch, dass wir den Liebesfaden festhalten, der eben manchmal ein Geduldsfaden ist und gerade, wenn jemand es schwer hat müssen die Liebes- und Geduldsfäden stark sein, das eben niemand rausfällt.
Will the circle be unbroken
By and by, Lord, by and by
There's a better home a-waiting
In the sky, Lord, in the sky
Es gibt auch hier schon ein besseres Leben, der Himmel kann noch warten und mit dieser Hoffnung können wir uns gegenseitig unterstützen unser Leben nicht nur auszuhalten, sondern zu leben.
Es geht in dem Podcast aber nicht nur um das Vorwort und die Danksagungen des Buchs, sondern auch um das ganze Buch, hierzu hören wir Gedanken von Sara Burghoff, die dazu auch schon im NDR unter „Gesegneter Abend“ zu hören waren.
Außerdem gibt es noch einige Gedanken zu Loretta Lynn, die im Oktober diesen Jahres gestorben ist.
Foto David McClister, Sony
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
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Kontakt: post@7tage1song.de
Link zum Song: https://songwhip.com/loretta-lynn/will-the-circle-be-unbroken
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Diese Botschaft des Songs findet sich dann auch in den Danksagungen des Buches wieder – da sagt Ronja von Rönne: Danke an alle Menschen, die sie trotz der Scheißkrankheit Depression aushalten, ihr aufhelfen und sie daran erinnern, dass eine kranke Wahrnehmung der Welt noch lange nicht bedeutet, dass tatsächlich alles so schlimm ist, wie es für sie gerade scheint. Ronja von Rönne kann in den Danksagungen davon sprechen, dass ihr Leben ziemlich schön ist – aber sie, und ich denke eigentlich wir alle brauchen immer wieder Menschen, die uns daran erinnern, wenn wir das vergessen. Und zwar nicht durch so blöde Sätze wie „lach doch mal“, sondern eher einfach dadurch, dass wir den Liebesfaden festhalten, der eben manchmal ein Geduldsfaden ist und gerade, wenn jemand es schwer hat müssen die Liebes- und Geduldsfäden stark sein, das eben niemand rausfällt.
Will the circle be unbroken
By and by, Lord, by and by
There's a better home a-waiting
In the sky, Lord, in the sky
Es gibt auch hier schon ein besseres Leben, der Himmel kann noch warten und mit dieser Hoffnung können wir uns gegenseitig unterstützen unser Leben nicht nur auszuhalten, sondern zu leben.
Es geht in dem Podcast aber nicht nur um das Vorwort und die Danksagungen des Buchs, sondern auch um das ganze Buch, hierzu hören wir Gedanken von Sara Burghoff, die dazu auch schon im NDR unter „Gesegneter Abend“ zu hören waren.
Außerdem gibt es noch einige Gedanken zu Loretta Lynn, die im Oktober diesen Jahres gestorben ist.
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14 Minuten
Es ist immer noch Krieg – und nicht nur in der Ukraine.
Ich finde es ist wichtig in Zeiten, die vom Krieg geprägt sind, vom Frieden zu reden.
Denn so wichtig und richtig sich vielleicht Gründe für den Krieg anhören, der Krieg bringt Tod und Elend, der Krieg reißt Menschen auseinander, auch den einzelnen Menschen kann der Krieg zerreißen. Wie verhalte ich mich eigentlich?
Der 7Tage1Song Weg ist es, Sängerinnen und Sängern zu zuhören, was haben sie uns zu singen. Was kann mir Halt und Orientierung geben. Heute haben wir es da mit einem Song zu tun, der etwas mehr als 4 Minuten voller Hoffnung und Sehnsucht gegen den Krieg ansingt.
Ich bin sehr dankbar, dass in dieser Folge meine Tante Mechthild dabei ist – sie hat den zweiten Weltkrieg noch als Kind erlebt. Die Stimmen dieser Generation sind wichtig, dass wir nie vergessen, was Krieg gerade für die kleinen, armen und machtlosen bedeutet.
Im Vater Unser beten wir „Dein Reich komme“ – da die Welt nicht fertig ist und nicht Wachstum und Wohlstand zum Ziel hat. Reich Gottes meint – es ist ein Reich in dem die Liebe Gottes alles durchdringt und befruchtet mit ihrer Schönheit und ihrer Lebendigkeit – auch durch Musik, Tanzen und Feiern – so wie hier in dem Song angelegt – Singen als Protest gegen den Krieg, der eigentlich immer ein Wahnsinn ist.
Im Song wird von einer anderen Wirklichkeit gesungen: „Les soldats seront troubadours“
Das wäre was – bei den Troubadouren geht es um Liebe um Beziehungen es geht darum sich zu öffnen und sich zu zeigen – es geht um die Sehnsucht nach Begegnung und Austausch von allem was da ist.
In unserem Song ist das Singen von Liebesliedern eine Demonstration, eine Anleitung, wie ich das Beste für die Menschen suchen kann – es geht um das Abenteuer der Liebe, der gegenseitigen Entdeckung und Erforschung – ich würde dann auch sagen es geht um die beglückenden Abenteuer im Reich Gottes, in das ich singend, küssend, liebend und nach Frieden und Gerechtigkeit suchend einfach so hineinfallen kann.
Unser Song hat ja einen regelrechten Siegeszug angetreten – ich glaube eben auch, weil die Kriege nicht aufhören, deshalb braucht es dieses Lied für die Ratlosen, Verzweifelten und Gehetzten – denen das Lied sagt – der Krieg hat nicht das letzte Wort und jetzt nehme ich dich in den Arm. Mit unserer Version wollen wir die Frauen, das Leben und die Freiheit feiern.
Wenn es im Song heißt: „Quand les hommes vivront d’amour, Il n’y aura plus de misère“ bedeutet das für mich so etwas wie: das Reich Gottes ist nahe! Denn das Reich Gottes beginnt schon dort, wo ich es für möglich halte. Wenn ich sozusagen meine Türen für Gerechtigkeit und Frieden offenhalte und vor Gewalt und Ausgrenzung schließe.
Es ist wichtig zu beten „Dein Reich komme“ – damit meine Handlungen nicht besinnungslos werden und schnell zum selbstgerechten Aktionismus verkommen. Aber es hilft auch, weiter zu machen, wenn es schief geht oder nur ganz langsam voran geht. Ein Gebet, dass sich auf Frieden und Gerechtigkeit und Küssen und Liebe beruft (Psalm 85,11)– das ist stärker als der Tod – denn die Zusage gilt – die Liebe bleibt.
Den französischen Text liest Jean.
Foto Production Martin Leclerc
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Ich finde es ist wichtig in Zeiten, die vom Krieg geprägt sind, vom Frieden zu reden.
Denn so wichtig und richtig sich vielleicht Gründe für den Krieg anhören, der Krieg bringt Tod und Elend, der Krieg reißt Menschen auseinander, auch den einzelnen Menschen kann der Krieg zerreißen. Wie verhalte ich mich eigentlich?
Der 7Tage1Song Weg ist es, Sängerinnen und Sängern zu zuhören, was haben sie uns zu singen. Was kann mir Halt und Orientierung geben. Heute haben wir es da mit einem Song zu tun, der etwas mehr als 4 Minuten voller Hoffnung und Sehnsucht gegen den Krieg ansingt.
Ich bin sehr dankbar, dass in dieser Folge meine Tante Mechthild dabei ist – sie hat den zweiten Weltkrieg noch als Kind erlebt. Die Stimmen dieser Generation sind wichtig, dass wir nie vergessen, was Krieg gerade für die kleinen, armen und machtlosen bedeutet.
Im Vater Unser beten wir „Dein Reich komme“ – da die Welt nicht fertig ist und nicht Wachstum und Wohlstand zum Ziel hat. Reich Gottes meint – es ist ein Reich in dem die Liebe Gottes alles durchdringt und befruchtet mit ihrer Schönheit und ihrer Lebendigkeit – auch durch Musik, Tanzen und Feiern – so wie hier in dem Song angelegt – Singen als Protest gegen den Krieg, der eigentlich immer ein Wahnsinn ist.
Im Song wird von einer anderen Wirklichkeit gesungen: „Les soldats seront troubadours“
Das wäre was – bei den Troubadouren geht es um Liebe um Beziehungen es geht darum sich zu öffnen und sich zu zeigen – es geht um die Sehnsucht nach Begegnung und Austausch von allem was da ist.
In unserem Song ist das Singen von Liebesliedern eine Demonstration, eine Anleitung, wie ich das Beste für die Menschen suchen kann – es geht um das Abenteuer der Liebe, der gegenseitigen Entdeckung und Erforschung – ich würde dann auch sagen es geht um die beglückenden Abenteuer im Reich Gottes, in das ich singend, küssend, liebend und nach Frieden und Gerechtigkeit suchend einfach so hineinfallen kann.
Unser Song hat ja einen regelrechten Siegeszug angetreten – ich glaube eben auch, weil die Kriege nicht aufhören, deshalb braucht es dieses Lied für die Ratlosen, Verzweifelten und Gehetzten – denen das Lied sagt – der Krieg hat nicht das letzte Wort und jetzt nehme ich dich in den Arm. Mit unserer Version wollen wir die Frauen, das Leben und die Freiheit feiern.
Wenn es im Song heißt: „Quand les hommes vivront d’amour, Il n’y aura plus de misère“ bedeutet das für mich so etwas wie: das Reich Gottes ist nahe! Denn das Reich Gottes beginnt schon dort, wo ich es für möglich halte. Wenn ich sozusagen meine Türen für Gerechtigkeit und Frieden offenhalte und vor Gewalt und Ausgrenzung schließe.
Es ist wichtig zu beten „Dein Reich komme“ – damit meine Handlungen nicht besinnungslos werden und schnell zum selbstgerechten Aktionismus verkommen. Aber es hilft auch, weiter zu machen, wenn es schief geht oder nur ganz langsam voran geht. Ein Gebet, dass sich auf Frieden und Gerechtigkeit und Küssen und Liebe beruft (Psalm 85,11)– das ist stärker als der Tod – denn die Zusage gilt – die Liebe bleibt.
Den französischen Text liest Jean.
Foto Production Martin Leclerc
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12 Minuten
Dieser Song wurde mir von einer Klasse vorgeschlagen, als wir über die Schrift von Martin Luther „Freiheit eines Christenmenschen“ gesprochen haben. Und mit Musik aus dem 21 Jahrhundert machen dann Texte aus dem 16 Jahrhundert mehr Spaß.
Die 21jährige gebürtige Frankfurterin Avy beschreibt in Ihrem Song Doppelmoral die in ihrer Sicht falschen Werte unserer Gesellschaft.
Avy stellt fest: die gelebten und die gepredigten Werte in unserer Gesellschaft gehen auseinander. Die meisten Ansichten in unserer Welt sind mehr Schein als Sein sind. Leider wird von vielen Menschen Freiheit als etwas gesehen, was einem nur alleine gehört – ich bin ein freier Mensch, was jucken mich die anderen. Aber mit dieser Einstellung, gibt es keinen Zusammenhalt der Menschen untereinander, weil alle nur auf sich selbst schauen.
Statt sich gegenseitig zu helfen und sich zu unterstützen, vergleichen wir uns und suchen bei anderen Menschen Schwachpunkte, um uns selbst besser zu fühlen. Meine Schülerin Laura erkennt den gesellschaftlichen Zwang, jedem gefallen zu wollen. Dadurch entscheide ich nicht mehr selbst, sondern mache mich von der Masse, den Likes oder dem Status abhängig. Aber eigentlich macht das alles nicht frei, sondern stimmende Beziehungen machen frei, weil sie mir Halt geben können.
Zehra sagt in Gedanke 2: „Es ist gut darüber nachzudenken, wie wir Freiheit interpretieren – bedeutet Freiheit alles tun zu können um reich zu werden und besser als andere zu sein, oder bedeutet es in Kontakt mit allen meinen Mitmenschen kommen zu können.“
Avy will mit diesem Song – den Weg an unserem dicken Ego vorbei beschreiben – denn oft sehen wir die anderen nicht, weil unser Ego wie ein riesiges Brett vor unserm Kopf den Blick auf andere versperrt, so schaffen wir es nicht, andere zu sehen – Avy nennt diese Beziehungsstörung „Sünde“ – Und diese Sünde macht die Welt zur Hölle, wie Avy es im Song singt – der Blick auf die Zukunft wird zur Dystopie – zu einer schlechten Sicht auf die Zukunft.
Lale macht sich dann im 3.Gedanken warum wir materiellen Wohlstand schnell als etwas Heiliges ansehen.
Foto @avymuzic Instagram
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
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Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/
Kontakt: post@7tage1song.de
Link zum Song: https://songwhip.com/avy2/doppelmoral
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Die 21jährige gebürtige Frankfurterin Avy beschreibt in Ihrem Song Doppelmoral die in ihrer Sicht falschen Werte unserer Gesellschaft.
Avy stellt fest: die gelebten und die gepredigten Werte in unserer Gesellschaft gehen auseinander. Die meisten Ansichten in unserer Welt sind mehr Schein als Sein sind. Leider wird von vielen Menschen Freiheit als etwas gesehen, was einem nur alleine gehört – ich bin ein freier Mensch, was jucken mich die anderen. Aber mit dieser Einstellung, gibt es keinen Zusammenhalt der Menschen untereinander, weil alle nur auf sich selbst schauen.
Statt sich gegenseitig zu helfen und sich zu unterstützen, vergleichen wir uns und suchen bei anderen Menschen Schwachpunkte, um uns selbst besser zu fühlen. Meine Schülerin Laura erkennt den gesellschaftlichen Zwang, jedem gefallen zu wollen. Dadurch entscheide ich nicht mehr selbst, sondern mache mich von der Masse, den Likes oder dem Status abhängig. Aber eigentlich macht das alles nicht frei, sondern stimmende Beziehungen machen frei, weil sie mir Halt geben können.
Zehra sagt in Gedanke 2: „Es ist gut darüber nachzudenken, wie wir Freiheit interpretieren – bedeutet Freiheit alles tun zu können um reich zu werden und besser als andere zu sein, oder bedeutet es in Kontakt mit allen meinen Mitmenschen kommen zu können.“
Avy will mit diesem Song – den Weg an unserem dicken Ego vorbei beschreiben – denn oft sehen wir die anderen nicht, weil unser Ego wie ein riesiges Brett vor unserm Kopf den Blick auf andere versperrt, so schaffen wir es nicht, andere zu sehen – Avy nennt diese Beziehungsstörung „Sünde“ – Und diese Sünde macht die Welt zur Hölle, wie Avy es im Song singt – der Blick auf die Zukunft wird zur Dystopie – zu einer schlechten Sicht auf die Zukunft.
Lale macht sich dann im 3.Gedanken warum wir materiellen Wohlstand schnell als etwas Heiliges ansehen.
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8 Minuten
Als musikbegeisterter Mensch ist das Rolling Stone Magazin eine wichtige Informationsquelle für mich von daher freue ich mich sehr, dass Birgit Fuß in der aktuellen Folge mit dabei ist. Sie hat im Rolling Stone eine Kolumne „Birgit Fuß fragt sich durch“. Vor kurzem ging es dort um einen Song der Halt und Orientierung geben kann, der Hilfe in dunklen Stunden spenden kann und mit diesem Song ist sie heute mit im Podcast, weil es einfach passt.
„Sich durchfragen“ kennen vielleicht ältere noch aus der Zeit vor Google Maps – wir mussten uns durch eine Stadt durchfragen, ich kam etwas weiter, aber dann tauchten neue Fragen auf. Eine Frage reichte nicht um ans Ziel zu kommen. Und bei der Frage, was das Leben so ausmacht, sind es ja noch mehr Fragen. Aber manchmal ist es auch alles klar, dann ist es „Das Leichteste der Welt“ was der Sinn des Lebens ist – das „unbedingte Ja“ das „Ja“ zum Leben sagen zu können, ohne Fragen zu stellen zu müssen – das ist leicht, aber es ist schwer, denn „unbedingt“ ohne Bedingungen zu stellen, fällt doch oft sehr schwer, denn es muss dann ja auf jeden Fall gerecht sein, oder ich muss bekommen was mir zusteht und das macht alles schwer und kompliziert. Der Song will uns entspannter machen, er macht Mut durch sein unbedingtes Ja zum Leben und zur Liebe. So handelt der Song im Grunde genommen von einer Art Wiedererweckung. Da fühlt sich ein Mensch endlich lebendig, er lernt alles von Neuem und genießt das. – Birgits Lieblingszeilen lauten: „Jeder Tag ist ein Geschenk, er ist nur scheiße verpackt/ Und man fummelt am Geschenkpapier rum und kriegt es nur mühsam wieder ab.“
Der Song „Das Leichteste der Welt“ ist eine Aufforderung seine Zeit für das Wesentliche zu nutzen – auch wenn das wegen Arbeit, Ehrgeiz oder anderer Ablenkungen bisweilen eben doch schwer ist.
Der Song sagt, wenn ich mein so Leben zusammenrechne, dann zählen eigentlich nur Liebe, Güte und Hingabe. Musik ist in ihren besten Momenten alles drei zusammen und gleichzeitig und so endet dann das Lied passend mit einer Anspielung an Velvet Underground mit: „Never mind the Darkness, baby/ You will be saved by Rock`n’ Roll!“ - Was sonst.
Homepage Birgit Fuß https://www.birgitfuss.de
Foto Dennis Williamson
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/
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Kontakt: post@7tage1song.de
Link zum Song: https://songwhip.com/kid-kopphausen/das-leichteste-der-welt
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
„Sich durchfragen“ kennen vielleicht ältere noch aus der Zeit vor Google Maps – wir mussten uns durch eine Stadt durchfragen, ich kam etwas weiter, aber dann tauchten neue Fragen auf. Eine Frage reichte nicht um ans Ziel zu kommen. Und bei der Frage, was das Leben so ausmacht, sind es ja noch mehr Fragen. Aber manchmal ist es auch alles klar, dann ist es „Das Leichteste der Welt“ was der Sinn des Lebens ist – das „unbedingte Ja“ das „Ja“ zum Leben sagen zu können, ohne Fragen zu stellen zu müssen – das ist leicht, aber es ist schwer, denn „unbedingt“ ohne Bedingungen zu stellen, fällt doch oft sehr schwer, denn es muss dann ja auf jeden Fall gerecht sein, oder ich muss bekommen was mir zusteht und das macht alles schwer und kompliziert. Der Song will uns entspannter machen, er macht Mut durch sein unbedingtes Ja zum Leben und zur Liebe. So handelt der Song im Grunde genommen von einer Art Wiedererweckung. Da fühlt sich ein Mensch endlich lebendig, er lernt alles von Neuem und genießt das. – Birgits Lieblingszeilen lauten: „Jeder Tag ist ein Geschenk, er ist nur scheiße verpackt/ Und man fummelt am Geschenkpapier rum und kriegt es nur mühsam wieder ab.“
Der Song „Das Leichteste der Welt“ ist eine Aufforderung seine Zeit für das Wesentliche zu nutzen – auch wenn das wegen Arbeit, Ehrgeiz oder anderer Ablenkungen bisweilen eben doch schwer ist.
Der Song sagt, wenn ich mein so Leben zusammenrechne, dann zählen eigentlich nur Liebe, Güte und Hingabe. Musik ist in ihren besten Momenten alles drei zusammen und gleichzeitig und so endet dann das Lied passend mit einer Anspielung an Velvet Underground mit: „Never mind the Darkness, baby/ You will be saved by Rock`n’ Roll!“ - Was sonst.
Homepage Birgit Fuß https://www.birgitfuss.de
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12 Minuten
In der aktuellen Podcast Folge machen die Künstler selbst mit, das finde ich immer etwas sehr Inspirierendes. „Hank“ ist der Spitzname von Charles Bukowski, einem Schriftsteller, der mich schon immer, wegen seiner unbestechlichen Eigenwilligkeit, beeindruckt hat. Am Beispiel des unangepassten „Hank“ geht es im Podcast auch um Werte und Ideale, es geht darum einen Standpunkt einzunehmen und nicht immer im Relativieren zu bleiben.
Hierzu gibt es im Podcast ein Gedicht von Bukowski zu hören, dort heißt es: „Dein Leben ist dein Leben, lass es nicht in klamme Unterwerfung prügeln. Sei wachsam. Da sind Auswege. Da ist ein Licht irgendwo.“ - Für mich klingt hier eine Bibelstelle mit, ich umschreibe Lukas 11,34: „Das, was deinen Körper, also dich selbst, hell macht, ist dein Auge. Wenn dein Auge offen und auf das Licht ausgerichtet ist, dann wird deine gesamte Person vom Licht durchflutet werden. Wenn es aber auf Schlechtes ausgerichtet ist, dann wirst auch du als Person undurchdringlich dunkel sein.“ - Ein Problem unserer Zeit ist, dass viele Menschen einfach „Pop“ sein wollen – eben populär, sie wollen ankommen, es geht um Likes - Moral, Auseinandersetzung und auch echte Kommunikation bleiben da auf der Strecke. Julian und Roman Wasserfuhr hat das Unangepasste, das Eigene und das Individuelle von Charles Bukowski angesprochen, sie haben das im Stück „Hank“ zum Klingen gebracht – und das muss gar nicht mit Gewalt gehen, sondern kann ganz lässig passieren, wie es im Stück „Hank“ auch zu hören ist, so kann das Stück dazu inspirieren selbst mehr „Jazz“ als „Pop“ zu leben.
Die deutsche Übersetzung des Gedichts „The laughing Heart/Das lachende Herz“ wird von Henning Kober gelesen.
Quelle des Gedichtes: https://www.yeyebook.com/de/charles-bukowski-das-lachende-herz-gedichte-deutscher-text/
Foto Nikolas Müller
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Link zum Song: https://songwhip.com/julianandromanwasserfuhr/hank
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Hierzu gibt es im Podcast ein Gedicht von Bukowski zu hören, dort heißt es: „Dein Leben ist dein Leben, lass es nicht in klamme Unterwerfung prügeln. Sei wachsam. Da sind Auswege. Da ist ein Licht irgendwo.“ - Für mich klingt hier eine Bibelstelle mit, ich umschreibe Lukas 11,34: „Das, was deinen Körper, also dich selbst, hell macht, ist dein Auge. Wenn dein Auge offen und auf das Licht ausgerichtet ist, dann wird deine gesamte Person vom Licht durchflutet werden. Wenn es aber auf Schlechtes ausgerichtet ist, dann wirst auch du als Person undurchdringlich dunkel sein.“ - Ein Problem unserer Zeit ist, dass viele Menschen einfach „Pop“ sein wollen – eben populär, sie wollen ankommen, es geht um Likes - Moral, Auseinandersetzung und auch echte Kommunikation bleiben da auf der Strecke. Julian und Roman Wasserfuhr hat das Unangepasste, das Eigene und das Individuelle von Charles Bukowski angesprochen, sie haben das im Stück „Hank“ zum Klingen gebracht – und das muss gar nicht mit Gewalt gehen, sondern kann ganz lässig passieren, wie es im Stück „Hank“ auch zu hören ist, so kann das Stück dazu inspirieren selbst mehr „Jazz“ als „Pop“ zu leben.
Die deutsche Übersetzung des Gedichts „The laughing Heart/Das lachende Herz“ wird von Henning Kober gelesen.
Quelle des Gedichtes: https://www.yeyebook.com/de/charles-bukowski-das-lachende-herz-gedichte-deutscher-text/
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