7 Tage 1 Song Archiv
344 Episoden
9 Minuten
Neben dem Song geht es in diesem Podcast um das Buch „Wir doch nicht“ von Nora Burgard-Arp. Im Buch dürfen Frauen nur noch unter bestimmten Umständen arbeiten, hauptberuflich sind sie Gebärmaschinen. In den wöchentlichen, verpflichtenden Treffen des „Deutschen Frauenstammtischs“ werden sie gedrängt, Kinder zu bekommen, um eine drohende „Umvolkung“ abzuwenden. All diese Dinge sind aus den Positionen einer rechten Partei entstanden, die demokratisch an die Macht kam und dann nach und nach Rechte von Randgruppen und Frauen abbaut.
Dazu passt eine Zeile aus dem Lied besonders gut: „It's all make believe“ - also „es ist alles ausgedacht“ - alles was die Machthaber im Buch über Frauen sagen und über Frauenbilder und über Genderrollen und über Aufgaben, die bestimmte Geschlechter angeblich in einer Gesellschaft haben: Es ist alles ausgedacht, das ist alles in eine Form gepresst. Und so passen Buch und Song gut zusammen – der Song ist ein Aufschrei gegen alle Versuche, alte Rollenbilder wieder hervorzuholen, weil es manche Menschen nicht ertragen, wenn auf einmal alle Menschen die gleichen Rechte haben wollen und Teilhabe verlangen – „Don't fence me in - I wanna be part of everyone and everything“
Eine weitere Zeile ist Bora Bugard-Arp besonders wichtig „No, you can't limit me“ wer erzählt wem was – Gerade die Narrative von rechten Parteien bedienen oft rassistische und patriarchale Muster – und so ganz langsam wird der Platz immer kleiner und kleiner, erst werden Randgruppen eingeschränkt und dann nach und nach immer mehr Menschen, wir können das an vielen Stellen beobachten – oft sind es Homosexuelle oder Transpersonen, die es als erste zu spüren bekommen und dann kommen die Frauen an die Reihe – ganz gruselig ist das für mich in Noras Buch „Wir doch nicht“, denn irgendwie habe ich das Gefühl ein Bein von mir ist schon in der Geschichte im Buch – es ist unsere Welt – und wir alle sind daher eingeladen – füreinander laut zu sein und zu rufen Sperrt uns nicht ein! „Don´t Fence Me in!” und Amy Andersson von Amyl and the Sniffers ist eine Frau, die sehr einladend ist, wenn es darum geht – wild und laut zu sein!
Zur Nora Burgard-Arp Homepage: https://www.nora-burgard-arp.de
Foto Jamie Wdziekonski
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
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Kontakt: post@7tage1song.de
Link zum Song: https://songwhip.com/amyl-and-the-sniffers/dont-fence-me-in
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Dazu passt eine Zeile aus dem Lied besonders gut: „It's all make believe“ - also „es ist alles ausgedacht“ - alles was die Machthaber im Buch über Frauen sagen und über Frauenbilder und über Genderrollen und über Aufgaben, die bestimmte Geschlechter angeblich in einer Gesellschaft haben: Es ist alles ausgedacht, das ist alles in eine Form gepresst. Und so passen Buch und Song gut zusammen – der Song ist ein Aufschrei gegen alle Versuche, alte Rollenbilder wieder hervorzuholen, weil es manche Menschen nicht ertragen, wenn auf einmal alle Menschen die gleichen Rechte haben wollen und Teilhabe verlangen – „Don't fence me in - I wanna be part of everyone and everything“
Eine weitere Zeile ist Bora Bugard-Arp besonders wichtig „No, you can't limit me“ wer erzählt wem was – Gerade die Narrative von rechten Parteien bedienen oft rassistische und patriarchale Muster – und so ganz langsam wird der Platz immer kleiner und kleiner, erst werden Randgruppen eingeschränkt und dann nach und nach immer mehr Menschen, wir können das an vielen Stellen beobachten – oft sind es Homosexuelle oder Transpersonen, die es als erste zu spüren bekommen und dann kommen die Frauen an die Reihe – ganz gruselig ist das für mich in Noras Buch „Wir doch nicht“, denn irgendwie habe ich das Gefühl ein Bein von mir ist schon in der Geschichte im Buch – es ist unsere Welt – und wir alle sind daher eingeladen – füreinander laut zu sein und zu rufen Sperrt uns nicht ein! „Don´t Fence Me in!” und Amy Andersson von Amyl and the Sniffers ist eine Frau, die sehr einladend ist, wenn es darum geht – wild und laut zu sein!
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15 Minuten
Soul Makossa war das erste Lied vom afrikanischen Kontinent das Platz 1 der US-Charts erreichte, das war 1972. Deshalb geht es in dieser Folge auch um das Verhältnis der einzelnen Teile in dieser Welt zueinander. Welche Muster bestimmen da unser Denken?
Im Podcast dabei ist das Kollektiv Decolonize Theology, es wurde 2020 an der Uni Hamburg gegründet, damals waren alle noch Studis, inzwischen sind einige im wissenschaftlichen oder kirchlichen Bereich tätig.
Es lohnt sich mit Theologien von überall zu beschäftigen, ich finde in vielen ist die revolutionäre Kraft des Glaubens viel erlebbarer, als in deutscher Theologie, die manchmal sehr verwaltet und vorsichtig daher kommt – so Musik von woanders, die irgendwie neu und anders ist uns begeistert und den Horizont erweitert – kann das vielleicht auch die Theologie von dort schaffen.
Wichtig ist aber hier ein Austausch auf Augenhöhe – dafür hat Manu Dibango in der Musik gekämpft. Manu Dibango stand in der Musik für Begegnung und Austausch, er war dafür, dass viele Musikstile kombiniert werden können, wenn respektvoll und auf Augenhöhe miteinander umgegangen wird. Dadurch entsteht bei Manu Dibangos Musik eine ganz besondere Form von guter Laune. Was er jedoch nicht wollte war, dass sich die westliche mächtige Musikindustrie einfach bei ihm und anderen Musiker*innen bedienen, ohne für die künstlerische Leistung zu bezahlen. So sorgte er dafür, dass Michael Jackson und Rhianna ordentlich bezahlten – um welche Songs es da geht hört ihr im Podcast oder seht es schon vorher in meiner Spotify Playlist.
Musa Dube und Manu Dibango treten für Gleichheit aller Menschen ein und dafür, dass alte Machtstrukturen nicht immer weiter Menschen ausbeuten und krank machen.
Manchmal wird das Denken von Menschen außerhalb von Europa von uns gar nicht wahrgenommen, weil wir uns für schlauer halten. In den Lehrplänen tauchen dann vor allem weiße tote Männer auf – und um da etwas frischen Wind reinzubringen reden wir im Podcast über Musa Dube.
Musa Dubes Anleitungen zum Umgang mit biblischenTexten kreisen immer um die Frage, wer hat die Kontrolle über das Land und die Ressourcen. Für die Wissenschaftlerin muss aus dem Umgang mit den Texten eine konkrete Veränderung der Lebensverhältnisse erwachsen. Ihr Ziel ist es einen Weg zu finden die vorhandenen Beziehungen zwischen Völkern, Geschlechtern, Nationen und Wirtschaftsformen in befreiender Weise zu gestalten.
Über diesen Link kommt ihr zu vielen ihrer Texte einige sogar auf deutsch: https://ub-bw.academia.edu/MusaWDube
Zum Text aus Gedanke 2 geht es hier lang: https://www.academia.edu/36858485/Markus_5_21_43_in_vier_Lektüren_Narrative_Analyse_postcolonial_criticism_feministische_Exegese_HIV_AIDS_pdf
Foto: Stanislas Fonlupt
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Kontakt: post@7tage1song.de
Link zum Song: https://songwhip.com/manu-dibango/soul-makossa
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Im Podcast dabei ist das Kollektiv Decolonize Theology, es wurde 2020 an der Uni Hamburg gegründet, damals waren alle noch Studis, inzwischen sind einige im wissenschaftlichen oder kirchlichen Bereich tätig.
Es lohnt sich mit Theologien von überall zu beschäftigen, ich finde in vielen ist die revolutionäre Kraft des Glaubens viel erlebbarer, als in deutscher Theologie, die manchmal sehr verwaltet und vorsichtig daher kommt – so Musik von woanders, die irgendwie neu und anders ist uns begeistert und den Horizont erweitert – kann das vielleicht auch die Theologie von dort schaffen.
Wichtig ist aber hier ein Austausch auf Augenhöhe – dafür hat Manu Dibango in der Musik gekämpft. Manu Dibango stand in der Musik für Begegnung und Austausch, er war dafür, dass viele Musikstile kombiniert werden können, wenn respektvoll und auf Augenhöhe miteinander umgegangen wird. Dadurch entsteht bei Manu Dibangos Musik eine ganz besondere Form von guter Laune. Was er jedoch nicht wollte war, dass sich die westliche mächtige Musikindustrie einfach bei ihm und anderen Musiker*innen bedienen, ohne für die künstlerische Leistung zu bezahlen. So sorgte er dafür, dass Michael Jackson und Rhianna ordentlich bezahlten – um welche Songs es da geht hört ihr im Podcast oder seht es schon vorher in meiner Spotify Playlist.
Musa Dube und Manu Dibango treten für Gleichheit aller Menschen ein und dafür, dass alte Machtstrukturen nicht immer weiter Menschen ausbeuten und krank machen.
Manchmal wird das Denken von Menschen außerhalb von Europa von uns gar nicht wahrgenommen, weil wir uns für schlauer halten. In den Lehrplänen tauchen dann vor allem weiße tote Männer auf – und um da etwas frischen Wind reinzubringen reden wir im Podcast über Musa Dube.
Musa Dubes Anleitungen zum Umgang mit biblischenTexten kreisen immer um die Frage, wer hat die Kontrolle über das Land und die Ressourcen. Für die Wissenschaftlerin muss aus dem Umgang mit den Texten eine konkrete Veränderung der Lebensverhältnisse erwachsen. Ihr Ziel ist es einen Weg zu finden die vorhandenen Beziehungen zwischen Völkern, Geschlechtern, Nationen und Wirtschaftsformen in befreiender Weise zu gestalten.
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11 Minuten
Im Podcast haben wir einen Song, in dem eine Person beschreibt, wie es ist, wenn ich wirklich nicht mehr kann. Wenn gar nichts mehr geht und auch keine Fantasie da ist, wie es gleich weiter gehen könnte.
Wie geht es dir eigentlich, wenn dir jemand erzählt: ich bin verzweifelt ich kann nicht mehr. Kannst du das aushalten? Menschen, die verzweifelt sind, sagen manchmal was sie brauchen, aber wenn sie so kaputt sind wie die Sängerin des Liedes, dann widersprechen sich diese Wünsche manchmal.
Was ich dann brauche, ist jemand die oder der da ist, die erstmal nichts erklärt und nichts besser weiß, sondern einfach trägt, einen von weit draußen wieder einholt und an einen Ort bringt den ich nach Hause nennen kann.
Einfach nur weg wollen – aber beim Wegrennen nicht wissen wo es eigentlich hin gehen soll. Inzwischen denke ich, dies beschreibt so etwas den Druck den „Wir sind Helden“ gespürt hatten – abliefern zu müssen - aber es damals irgendwie nicht mehr auf die Reihe bekommen zu haben. Ich bewundere die Band, dass sie es geschafft haben, anschließend aufzuhören – und dafür muss vielleicht dann auch etwas sterben, eventuell sogar ein Teil von mir. Denn wenn die kranken Teile an mir dran bleiben wird es schlimmer.
Ich finde der Song hilft ehrlich zu sich zu sein und er erzählt davon wie schwer und erschöpfende es ist aus alten Mustern auszubrechen – aber irgendwie macht der Song auch deutlich wie wichtig Orientierung oder besser Neu-Orientierung ist, es ist eine stille Hymne gegen die Schulterklopfer, die immer nur weiter so sagen – und ich falle immer wieder auf die rein, vielleicht rege ich mich auf und „tobe und rase“ aber auf jeden Fall – „bin ich nicht still genug“ – und manchmal hilft dann Erschöpfung, wenn ich außer „ich kann nicht mehr“ nichts mehr sagen kann und jemand da ist.
Foto Billy & Hells
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Link zum Song: https://songwhip.com/wir-sind-helden/bring-mich-nach-hause
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Wie geht es dir eigentlich, wenn dir jemand erzählt: ich bin verzweifelt ich kann nicht mehr. Kannst du das aushalten? Menschen, die verzweifelt sind, sagen manchmal was sie brauchen, aber wenn sie so kaputt sind wie die Sängerin des Liedes, dann widersprechen sich diese Wünsche manchmal.
Was ich dann brauche, ist jemand die oder der da ist, die erstmal nichts erklärt und nichts besser weiß, sondern einfach trägt, einen von weit draußen wieder einholt und an einen Ort bringt den ich nach Hause nennen kann.
Einfach nur weg wollen – aber beim Wegrennen nicht wissen wo es eigentlich hin gehen soll. Inzwischen denke ich, dies beschreibt so etwas den Druck den „Wir sind Helden“ gespürt hatten – abliefern zu müssen - aber es damals irgendwie nicht mehr auf die Reihe bekommen zu haben. Ich bewundere die Band, dass sie es geschafft haben, anschließend aufzuhören – und dafür muss vielleicht dann auch etwas sterben, eventuell sogar ein Teil von mir. Denn wenn die kranken Teile an mir dran bleiben wird es schlimmer.
Ich finde der Song hilft ehrlich zu sich zu sein und er erzählt davon wie schwer und erschöpfende es ist aus alten Mustern auszubrechen – aber irgendwie macht der Song auch deutlich wie wichtig Orientierung oder besser Neu-Orientierung ist, es ist eine stille Hymne gegen die Schulterklopfer, die immer nur weiter so sagen – und ich falle immer wieder auf die rein, vielleicht rege ich mich auf und „tobe und rase“ aber auf jeden Fall – „bin ich nicht still genug“ – und manchmal hilft dann Erschöpfung, wenn ich außer „ich kann nicht mehr“ nichts mehr sagen kann und jemand da ist.
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15 Minuten
Im Podcast ist Katharina mit dabei sie ist Festivalseelsorgerin auf dem Wacken-Festival. Ihre Arbeit erklärt sie im Podcast so: „Stell dir vor, du hast gut getankt, willst eigentlich feiern, alle um dich herum sind gut drauf und du kriegst deinen emotionalen, fühlst dich zwischen 80.000 Menschen so allein wie nie, weil die Probleme von zuhause sich eben nicht willkürlich wegdrücken lassen und ein Getränk die Sache nur noch verstärkt.“
Ein Festival ist eine Extremsituation. Klar, die meisten haben einfach eine richtig gute Zeit und auch gute Freunde mit dabei. Aber einige bringen eben große Belastungen mit, sie sind psychisch vorbelastet oder vorerkrankt, sie haben schon schlimme Dinge im Leben erlebt, die manchmal zu den ungünstigsten Zeiten wieder hochkommen, einige erleben Panikattacken, andere haben Konflikte mit Partner*innen auf dem Festival selbst, so ein Liebeskummer, kann dann durch Drogen oder Schlafmangel gesteigert werden. So oder so, die volle Bandbreite des Lebens in allen Höhen und Tiefen, vor allem in seinen Abgründen, ist bei einem Festival erlebbar. Die Seelsorge auf einem Festival will niemanden zum Glauben bringen, sondern Menschen dabei begleiten, gestärkt und mit Halt im besten Fall wieder festivalfit zu werden.
Der Song „Fear Of The Dark“ ist ein Klassiker von Iron Maiden, dem Headliner dieses Jahr in Wacken. In Wacken werden diesen Song 80 000 Menschen mitsingen. Dadurch entsteht ein unbeschreibliches Gefühl von Einheit, Verständnis und Gemeinschaft, denn da sind 80.000 andere, die singen und denen ich glaube, dass sie sich im Leben auch schon mal so gefühlt haben wie ich, allen Ängsten fast zum Trotz.
In meinen Augen zeigt sich hier eine Nähe zu dem wie der Theologe Paul Tillich Religion beschreibt; er nennt sie: „Mut zum Sein“ – die Angst verschwindet für Tillich nie, sie ist immer als Bedrohung da – aber der Mut, als Gegenteil der Angst – kann die Angst immer wieder neu vertreiben. Ein Festival und der Zusammenhalt der vielen Besucherinnen und Besucher ist eigentlich eine tolle Umsetzung eines schönen Satzes von Tillich – „Der Mut zum Sein ist der Mut sich selbst trotz aller Unannehmlichkeit als angenommen anzunehmen.“ Oder einfach – hab einfach Mut die oder der zu sein die du bist, egal was die anderen sagen – Du darfst einfach sein!
In Gedanke 2 sagt die Psychologin Theresa etwas über die Angst vor der Dunkelheit.
Foto Warner Music Group
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Link zum Song: https://songwhip.com/iron-maiden/fear-of-the-dark-live-in-buenos-aires-7-march-2008
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Ein Festival ist eine Extremsituation. Klar, die meisten haben einfach eine richtig gute Zeit und auch gute Freunde mit dabei. Aber einige bringen eben große Belastungen mit, sie sind psychisch vorbelastet oder vorerkrankt, sie haben schon schlimme Dinge im Leben erlebt, die manchmal zu den ungünstigsten Zeiten wieder hochkommen, einige erleben Panikattacken, andere haben Konflikte mit Partner*innen auf dem Festival selbst, so ein Liebeskummer, kann dann durch Drogen oder Schlafmangel gesteigert werden. So oder so, die volle Bandbreite des Lebens in allen Höhen und Tiefen, vor allem in seinen Abgründen, ist bei einem Festival erlebbar. Die Seelsorge auf einem Festival will niemanden zum Glauben bringen, sondern Menschen dabei begleiten, gestärkt und mit Halt im besten Fall wieder festivalfit zu werden.
Der Song „Fear Of The Dark“ ist ein Klassiker von Iron Maiden, dem Headliner dieses Jahr in Wacken. In Wacken werden diesen Song 80 000 Menschen mitsingen. Dadurch entsteht ein unbeschreibliches Gefühl von Einheit, Verständnis und Gemeinschaft, denn da sind 80.000 andere, die singen und denen ich glaube, dass sie sich im Leben auch schon mal so gefühlt haben wie ich, allen Ängsten fast zum Trotz.
In meinen Augen zeigt sich hier eine Nähe zu dem wie der Theologe Paul Tillich Religion beschreibt; er nennt sie: „Mut zum Sein“ – die Angst verschwindet für Tillich nie, sie ist immer als Bedrohung da – aber der Mut, als Gegenteil der Angst – kann die Angst immer wieder neu vertreiben. Ein Festival und der Zusammenhalt der vielen Besucherinnen und Besucher ist eigentlich eine tolle Umsetzung eines schönen Satzes von Tillich – „Der Mut zum Sein ist der Mut sich selbst trotz aller Unannehmlichkeit als angenommen anzunehmen.“ Oder einfach – hab einfach Mut die oder der zu sein die du bist, egal was die anderen sagen – Du darfst einfach sein!
In Gedanke 2 sagt die Psychologin Theresa etwas über die Angst vor der Dunkelheit.
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15 Minuten
Musstest Du manchmal in der Schule vorne sitzen – denn hinten bei den Coolen war alles voll?
Kennst Du das Gefühl beim Sport als letztes gewählt zu werden? Und du weißt: Es wird jede Woche passieren!
Bist du umgeben von Menschen, die dich aussortieren – in die Tonne stecken – der Typ ist doch Müll, die Alte ist doch nix – kannst du vergessen!
Ein mieses Gefühl: Nicht Dein Tag – JAHRELANG
Sport ist für viele Schülerinnen und Schüler ein Angstfach. Die negativen Erfahrungen, die sie hier machen, begleiten sie oft für ihr restliches Leben und prägen ihr Verhältnis zum eigenen Körper. Im Song wird das Wählen angesprochen – Wie könnte das im Sportunterricht wertschätzender ablaufen? Darüber sprechen die beiden Sportlehrer Andi und Florian im Podcast.
Gewinnen und Verlieren, das wird im Sport vielleicht so sichtbar wie in keinem anderen Fach – da liegt dann eben auch die Gefahr, dass dort Menschen als Verlierer abgestempelt werden und eben nicht mehr zu den Coolen oder Guten dazu gehören. Wie kann Sport helfen mit dem Leistungsgedanken menschenwürdig umzugehen. Dazu hören wir im Podcast immer wieder die beiden Sportlehrer, sie haben da viele Ideen, die auch in anderen Bereichen unseres Miteinanders Anwendung finden könnten.
Wir lernen im Podcast: Um etwas zu erreichten musst du manchmal weinen, kratzen und beißen. Ich wünsche dir dann, dass du keine Menschen mit roten Stiften um dich hast, die nur anstreichen was nicht funktioniert – sondern Menschen, die dich anfeuern – das bringt Lachen, Brennen und Wachstum – dann ist alles perfekt – so perfekt.
Ein Beitrag von ganz vielen, die sich mit der Frage nach dem „Bloßstellen“ im Sportunterricht beschäftigen
https://www.deutschlandfunk.de/bundesjugendspiele-schulsport-100.html
Foto Chris Schwarz
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
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Link zum Song: https://songwhip.com/casper/so-perfekt
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Kennst Du das Gefühl beim Sport als letztes gewählt zu werden? Und du weißt: Es wird jede Woche passieren!
Bist du umgeben von Menschen, die dich aussortieren – in die Tonne stecken – der Typ ist doch Müll, die Alte ist doch nix – kannst du vergessen!
Ein mieses Gefühl: Nicht Dein Tag – JAHRELANG
Sport ist für viele Schülerinnen und Schüler ein Angstfach. Die negativen Erfahrungen, die sie hier machen, begleiten sie oft für ihr restliches Leben und prägen ihr Verhältnis zum eigenen Körper. Im Song wird das Wählen angesprochen – Wie könnte das im Sportunterricht wertschätzender ablaufen? Darüber sprechen die beiden Sportlehrer Andi und Florian im Podcast.
Gewinnen und Verlieren, das wird im Sport vielleicht so sichtbar wie in keinem anderen Fach – da liegt dann eben auch die Gefahr, dass dort Menschen als Verlierer abgestempelt werden und eben nicht mehr zu den Coolen oder Guten dazu gehören. Wie kann Sport helfen mit dem Leistungsgedanken menschenwürdig umzugehen. Dazu hören wir im Podcast immer wieder die beiden Sportlehrer, sie haben da viele Ideen, die auch in anderen Bereichen unseres Miteinanders Anwendung finden könnten.
Wir lernen im Podcast: Um etwas zu erreichten musst du manchmal weinen, kratzen und beißen. Ich wünsche dir dann, dass du keine Menschen mit roten Stiften um dich hast, die nur anstreichen was nicht funktioniert – sondern Menschen, die dich anfeuern – das bringt Lachen, Brennen und Wachstum – dann ist alles perfekt – so perfekt.
Ein Beitrag von ganz vielen, die sich mit der Frage nach dem „Bloßstellen“ im Sportunterricht beschäftigen
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11 Minuten
Kasalla und Eko Fresh haben sich für den Song von den grünen Papgeien zusammengetan. In vielen Städten gibt es inzwischen diese bunten Vögel – sie könnten ein Bild für eine vielfältige Stadt sein, in der es nicht um Herkunft, sondern um Toleranz und ein friedliches Zusammenleben von verschiedenen Menschen in bunter Vielfalt geht.
Im Podcast ist Kerstin Finkelstein mit dabei sie hat das Buch „Moderne Muslimas“ geschrieben. Sie bat für das vorliegende Buch deutsche Frauen mit muslimischem Hintergrund, ihre Geschichten zu erzählen. Jede von ihnen hatte Hürden zu überwinden, um zu werden, was sie jetzt ist. So gibt es Biografien in denen Rassismus und Vorurteile eine Rolle spielen, aber es gibt auch ganz viel was Mut macht. Viele Lebensentwürfe rufen uns allen zu:
Fleeje kann mer nur, wenn mer sich traut
Hür nie op de Welt bunt aanzomole
Loss immer all ding Färve strahle
Stell d'r vür dä Räänbore wör nor jrau
Hülya Süzen ist eine der von Kerstin Finkelstein portraitierten Frauen. Sie erzählt in Gedanke 3 einiges aus ihrem Leben. Fleeje kann mer nur, wenn mer sich traut manchmal muss ich den Mut haben etwas als Erste zu machen, manchmal muss ich den Mut haben weiter zu machen, manchmal brauche ich den Mut mich neu zu erfinden.
Das ist eine schöne Vision, aber da bleibt auch noch viel zu tun. Eins ist klar, ein bunteres Leben kann beflügeln, aber die Papageien müssen sich vor Raubvögeln in Acht nehmen – diese Vögel heißen für uns Hass, Intoleranz und kalte Herzen. Wir brauchen Menschen, die den grünen Papageien das Gefühl geben, wir freuen uns, dass ihr mit uns zusammen fliegt, aber ihr könnt auch eure eigenen Runden fliegen und gehört trotzdem zum Ganzen dazu.
Interessante Links:
https://www.ardmediathek.de/video/swr-heimat/huelya-suezen-ist-muslima-und-soldatin-in-der-bundeswehr/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzEzNDE3Mjg
https://www.deutschlandfunkkultur.de/fortschritt-und-vorurteile-moderne-muslimas-dlf-kultur-82087aca-100.html
https://kerstin-finkelstein.de
Foto Ben Wolf
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Link zum Song: https://songwhip.com/kasalla/jronepapajeie
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Im Podcast ist Kerstin Finkelstein mit dabei sie hat das Buch „Moderne Muslimas“ geschrieben. Sie bat für das vorliegende Buch deutsche Frauen mit muslimischem Hintergrund, ihre Geschichten zu erzählen. Jede von ihnen hatte Hürden zu überwinden, um zu werden, was sie jetzt ist. So gibt es Biografien in denen Rassismus und Vorurteile eine Rolle spielen, aber es gibt auch ganz viel was Mut macht. Viele Lebensentwürfe rufen uns allen zu:
Fleeje kann mer nur, wenn mer sich traut
Hür nie op de Welt bunt aanzomole
Loss immer all ding Färve strahle
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Hülya Süzen ist eine der von Kerstin Finkelstein portraitierten Frauen. Sie erzählt in Gedanke 3 einiges aus ihrem Leben. Fleeje kann mer nur, wenn mer sich traut manchmal muss ich den Mut haben etwas als Erste zu machen, manchmal muss ich den Mut haben weiter zu machen, manchmal brauche ich den Mut mich neu zu erfinden.
Das ist eine schöne Vision, aber da bleibt auch noch viel zu tun. Eins ist klar, ein bunteres Leben kann beflügeln, aber die Papageien müssen sich vor Raubvögeln in Acht nehmen – diese Vögel heißen für uns Hass, Intoleranz und kalte Herzen. Wir brauchen Menschen, die den grünen Papageien das Gefühl geben, wir freuen uns, dass ihr mit uns zusammen fliegt, aber ihr könnt auch eure eigenen Runden fliegen und gehört trotzdem zum Ganzen dazu.
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22 Minuten
Im Song “Get Up, Stand Up” gibt es die Zeile „Half of the Story is never been told” – da braucht es Protest und auch ein Aufstehen. In diesem Podcast geht es um die "kleinen" Auferstehungserfahrungen mitten am Tage, inmitten der Ungesichertheit und Mehrdeutigkeit unseres menschlichen Lebens. In dieser Situation singt das Lied von der großen Hoffnung auf die Auferstehung aller Menschen – Frauen, Männer und Kinder – Aufstehen aus Unrecht und Tod zu einem "Leben in Fülle". Die unterschiedlichen Versionen des Songs, über die im Podcast gesprochen wird, nähren diese Vision und halten sie wach. Inspiriert ist „Get Up, Stand Up“ durch konkrete, fragilen Erfahrungen von Auferstehung mitten im Alltag – wenn etwas geschieht, das unser Unglück und unsere Schmerzen lindert, unsere Herzen mit Liebe und Glück erfüllt und uns nach dem Rhythmus tanzen lässt, den unsere eigenen Körper uns vorgibt – es sind solche Erfahrungen, die uns aufrichten können, uns die Augen öffnen für die Kostbarkeit und die Schönheit des Lebens trotz Leiden, Unrecht und Gewalt und uns die Kraft geben zum Widerstand. Und es sind Geschichten und Lieder vom Aufstand für das Leben, wie der Song von Bob Marley, der das Reden von Auferstehung immer wieder neu wahr macht.
Im Podcast dabei ist die feministische Theologin Doris Strahm, sie zitiert Marie Luise Kaschnitz:
"Manchmal stehen wir auf, stehen wir zur Auferstehung auf, mitten am Tage, mit unserem lebendigen Haar, mit unserer atmenden Haut."
Die Gedichtzeilen von Marie Luise Kaschnitz drücken eine existentielle Erfahrung aus - Die Erfahrung, aus Dunkelheit, Verzweiflung, Trauer, Angst oder Hoffnungslosigkeit unerwartet wieder "aufzustehen", mitten im Alltag und dem Gewohnten um mich herum.
Auf Doris Strahm bin ich durch einen Podcast von Evelyne Baumberger vom Reflab.ch aufmerksam geworden im Begleittext wurde auf einen Aufsatz von Doris Strahm hingewiesen.
Podcast von Evelyne: https://www.reflab.ch/ist-jesus-tatsaechlich-auferstanden/
Aufsatz von Doris: https://www.doris-strahm.ch/Strahm_010.htm
Homepage: https://www.doris-strahm.ch
Foto Universal Music
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
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Kontakt: post@7tage1song.de
Link zum Song: https://songwhip.com/the-specials/getupstandup
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Im Podcast dabei ist die feministische Theologin Doris Strahm, sie zitiert Marie Luise Kaschnitz:
"Manchmal stehen wir auf, stehen wir zur Auferstehung auf, mitten am Tage, mit unserem lebendigen Haar, mit unserer atmenden Haut."
Die Gedichtzeilen von Marie Luise Kaschnitz drücken eine existentielle Erfahrung aus - Die Erfahrung, aus Dunkelheit, Verzweiflung, Trauer, Angst oder Hoffnungslosigkeit unerwartet wieder "aufzustehen", mitten im Alltag und dem Gewohnten um mich herum.
Auf Doris Strahm bin ich durch einen Podcast von Evelyne Baumberger vom Reflab.ch aufmerksam geworden im Begleittext wurde auf einen Aufsatz von Doris Strahm hingewiesen.
Podcast von Evelyne: https://www.reflab.ch/ist-jesus-tatsaechlich-auferstanden/
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13 Minuten
Creep ist einer der beliebtesten Rocksongs der 90er Jahre. Es ist der erste große Hit von Radiohead. Creep ist der verzweifelte Schrei des Ausgestoßenen, der sich anders fühlt als der Rest der Welt. „Ich gehöre nicht hierher“ ist die im Refrain gesungene Zeile, die perfekt die Gefühle derer zum Ausdruck bringt, die keinen Platz auf dieser Welt haben.
Angelina kennt das aus ihrer Geschichte, heute ist das schwer vorstellbar, wenn du weißt, dass sie mal die deutsche Weinkönigin war. Sie erzählt im Podcast ihre ganz persönliche Geschichte und hat sich den Song in der Version der Künstlerin Rozzi ausgesucht.
Im Podcast erzählt Angelina davon wie es ist nicht dazu zu gehören. Wie es war, als sie nur wegen ihrer Herkunft als Verrückte, als Freak, als Creep, als Weirdo ausgegrenzt wurde – grausam aber war. Die Sehnsucht im Song ist es: gesehen zu werden, es geht darum jeden Menschen als etwas „fucking special“ zu erkennen. Bei Angelina ist alles gut gegangen, sie hatte Menschen um sich herum, die ihr auch bei allen Anfeindungen ein gutes Gefühl gegeben haben eine Sintezza zu sein. Nach und nach wurde sie immer selbstbewusster und schließlich wurde sie sogar deutsche Weinkönigin.
Facebook:
https://www.facebook.com/weingutweyl16
Websites:
www.weingut-weyl.de/newo
www.angelinakappler.de
SWR Beitrag zum Thema:
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/ehemalige-deutsche-weinkoenigin-aus-weinsheim-spricht-ueber-ihre-erfahrungen-als-sinti-100.html
Das Projekt aus dem Podcast https://sinti-powerclub.de
Foto Bennet Perez
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Link zum Song: https://songwhip.com/rozzi/creep
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Angelina kennt das aus ihrer Geschichte, heute ist das schwer vorstellbar, wenn du weißt, dass sie mal die deutsche Weinkönigin war. Sie erzählt im Podcast ihre ganz persönliche Geschichte und hat sich den Song in der Version der Künstlerin Rozzi ausgesucht.
Im Podcast erzählt Angelina davon wie es ist nicht dazu zu gehören. Wie es war, als sie nur wegen ihrer Herkunft als Verrückte, als Freak, als Creep, als Weirdo ausgegrenzt wurde – grausam aber war. Die Sehnsucht im Song ist es: gesehen zu werden, es geht darum jeden Menschen als etwas „fucking special“ zu erkennen. Bei Angelina ist alles gut gegangen, sie hatte Menschen um sich herum, die ihr auch bei allen Anfeindungen ein gutes Gefühl gegeben haben eine Sintezza zu sein. Nach und nach wurde sie immer selbstbewusster und schließlich wurde sie sogar deutsche Weinkönigin.
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8 Minuten
Als Sara eine Beerdigung mit dem Liedwunsch Komet von Apache und Udo Lindenberg bekam, sind wir zusammengekommen. Im Song ist ja von Fußabdrücken die Rede. Wir hinterlassen Spuren in den Leben anderer, wenn Sara Menschen beerdigt und sie die Angehörigen in dieser Situation begleitet, dann stellt sie oft folgendes fest: Was am Ende bleibt, was wirklich zählt ist das, was ein Mensch für andere getan hat. Es geht dann um Fürsorge, Hingabe und die Liebe, die anderen geschenkt wurde. Oft erkennen Menschen das erst dann so richtig, wenn ein anderer Mensch nicht mehr da ist, wenn jemand fehlt, dann wird die Spur sichtbar.
Nicht immer sind die Spuren, die andere Menschen hinterlassen durchweg positiv, oft hinterlassen Menschen auch schmerzhafte Erinnerungen - überall wo Menschen miteinander leben, da kann es auch Schwierigkeiten, Streit, Entzweiung und Verletzung geben.
Im Song sagt Apache zum Taxifahrer, er möchte beim Aussteigen nicht allein zu Hause abgesetzt werden. Im Song schlägt der Komet zweimal ein – sozusagen am Anfang und am Ende des Lebens. Bei Beerdigungen wird häufig gesagt - Jesus Christus spricht: „ich lebe und ihr sollt auch leben, auch wenn ihr sterbt“ als Christinnen und Christen leben wir von der Hoffnung, dass mit dem Tod eben nicht alles aus und vorbei ist und noch etwas kommt, was Größeres, wie ein zweiter Einschlag – und da ist dann von einem Wiedersehen die Rede, ich werde also nicht alleine abgesetzt. In G*ttes neuer Wirklichkeit werden Tränen abgewischt sind und alles Zerbrochene fügt sich wieder neu zusammen, alle Missverständnisse klären sich auf und Verletzungen werden geheilt - dieses Wiedersehen wird heller und eindrucksvoller als wir es uns ausmalen könnten – so wie ein Komet der ein zweites Mal einschlägt.
Über alle diese Dinge denkt Sara im Podcast nach.
Apache live in MG https://youtu.be/mg575bxGDuc
Foto Tina Hacke, Paul Shady Artwork: Sakis Graphics
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Nicht immer sind die Spuren, die andere Menschen hinterlassen durchweg positiv, oft hinterlassen Menschen auch schmerzhafte Erinnerungen - überall wo Menschen miteinander leben, da kann es auch Schwierigkeiten, Streit, Entzweiung und Verletzung geben.
Im Song sagt Apache zum Taxifahrer, er möchte beim Aussteigen nicht allein zu Hause abgesetzt werden. Im Song schlägt der Komet zweimal ein – sozusagen am Anfang und am Ende des Lebens. Bei Beerdigungen wird häufig gesagt - Jesus Christus spricht: „ich lebe und ihr sollt auch leben, auch wenn ihr sterbt“ als Christinnen und Christen leben wir von der Hoffnung, dass mit dem Tod eben nicht alles aus und vorbei ist und noch etwas kommt, was Größeres, wie ein zweiter Einschlag – und da ist dann von einem Wiedersehen die Rede, ich werde also nicht alleine abgesetzt. In G*ttes neuer Wirklichkeit werden Tränen abgewischt sind und alles Zerbrochene fügt sich wieder neu zusammen, alle Missverständnisse klären sich auf und Verletzungen werden geheilt - dieses Wiedersehen wird heller und eindrucksvoller als wir es uns ausmalen könnten – so wie ein Komet der ein zweites Mal einschlägt.
Über alle diese Dinge denkt Sara im Podcast nach.
Apache live in MG https://youtu.be/mg575bxGDuc
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10 Minuten
Diese Folge ist mit Carmen Khan. Sie sagt im Podcast, dass der Anblick der Sterne Menschen nachdenklich machen kann. Coldplay verwenden die Sterne gewissermaßen als Boten für eine Liebeserklärung, die jede und jeder auf sich selbst beziehen kann – das ist diese Garantie, dass irgendwo da draußen jemand ist, für die oder den ich selbst der erste Gedanke bin, der kommt, wenn sie, wenn er, die Sterne betrachtet.
Aber das ist eben alles noch nicht alles. Yellow kann auch als ‚feige‘ übersetzt werden. Genau darin findet sich für Carmen das Bittere, welches bei der Liebe immer dabei ist. Große Lieben brauchen Mut und die Erkenntnis, dass sie nicht einfach nur schön sind, sondern, dass es auch Einsatz und Engagement braucht.
In Carmens persönliches Leben hat Yellow eine weitere Bedeutung, weil yellow auch abwertend für Menschen benutzt wird, die sowohl ein schwarzes, als auch weißes Elternteil haben, so wie es bei ihren Kindern der Fall ist.
Wie schnell vergessen wir, dass es bei allen Menschen, um Menschen geht, die von anderen Menschen geliebt werden. Coldplay singen davon, dass alle Sterne am Himmel uns daran erinnern, dass wir alle Menschen sind und alle zusammen das Bild der Ebenbildlichkeit G*ttes abbilden. Und so ist eben der Song von Coldplay – a song for you and you and you…
A song for you And all the things you do.
Und ein Stern, an unserem gemeinsamen Himmel.
Ein Stern für Juli, die in Belarus, im Wald, erfroren ist.
Ein Stern für Dudu, der keine Schwimmweste trug, als das Schlauchboot im Mittelmeer versank.
Ein Stern für Sadik, der in Dubai vom Gerüst stürzte.
Ein Stern für Rabia, die ihren Zuhälter ‚Beschützer‘ nennt.
Ein Stern für Hang, die schicken Berlinerinnen die Nägel feilt.
Ein Stern für Raj, der hinten im LKW, in einem Wäschewagen kauert.
Ein Stern für Timben, die im kamerunischen Grasland darauf wartet ein Familienzusammenführungsvisum zu bekommen.
A song for you And all the things you do.
Weißt du wieviel Sternlein stehen – vergesst das nicht!
Look at the stars - Look how they shine for you
https://youtu.be/6MDBd2mxleA als Live Ereignis
Ein Portrait von Carmen https://kkbs.de/blog/102025/carmen-khan-wird-neue-pfarrerin-der-berliner-fluchtlingskirche
Foto James Marcus Haney
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Aber das ist eben alles noch nicht alles. Yellow kann auch als ‚feige‘ übersetzt werden. Genau darin findet sich für Carmen das Bittere, welches bei der Liebe immer dabei ist. Große Lieben brauchen Mut und die Erkenntnis, dass sie nicht einfach nur schön sind, sondern, dass es auch Einsatz und Engagement braucht.
In Carmens persönliches Leben hat Yellow eine weitere Bedeutung, weil yellow auch abwertend für Menschen benutzt wird, die sowohl ein schwarzes, als auch weißes Elternteil haben, so wie es bei ihren Kindern der Fall ist.
Wie schnell vergessen wir, dass es bei allen Menschen, um Menschen geht, die von anderen Menschen geliebt werden. Coldplay singen davon, dass alle Sterne am Himmel uns daran erinnern, dass wir alle Menschen sind und alle zusammen das Bild der Ebenbildlichkeit G*ttes abbilden. Und so ist eben der Song von Coldplay – a song for you and you and you…
A song for you And all the things you do.
Und ein Stern, an unserem gemeinsamen Himmel.
Ein Stern für Juli, die in Belarus, im Wald, erfroren ist.
Ein Stern für Dudu, der keine Schwimmweste trug, als das Schlauchboot im Mittelmeer versank.
Ein Stern für Sadik, der in Dubai vom Gerüst stürzte.
Ein Stern für Rabia, die ihren Zuhälter ‚Beschützer‘ nennt.
Ein Stern für Hang, die schicken Berlinerinnen die Nägel feilt.
Ein Stern für Raj, der hinten im LKW, in einem Wäschewagen kauert.
Ein Stern für Timben, die im kamerunischen Grasland darauf wartet ein Familienzusammenführungsvisum zu bekommen.
A song for you And all the things you do.
Weißt du wieviel Sternlein stehen – vergesst das nicht!
Look at the stars - Look how they shine for you
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Ein Portrait von Carmen https://kkbs.de/blog/102025/carmen-khan-wird-neue-pfarrerin-der-berliner-fluchtlingskirche
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8 Minuten
In der aktuellen Folge ist Theresa Johann mit dabei. Sie ist selbstständige Fotografin und möchte mit ihrer Arbeit ihren Kundinnen und Kunden wieder zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen. Sie macht ihre Bilder so natürlich wie möglich, mit wenig oder gar keinem Make-Up und das meistens in der freien Natur und häufig genauso wie wir auf die Welt gekommen sind - also nackt. Theresa sagt: „Natürlich müssen wir uns alle ganz dringend einer Sache mal wieder klar werden, wir sind alle schön und wir sind alle gut so genau so wie wir sind.“
Theresa hat sich unseren Song der Woche ausgesucht. Sie möchte die Oberflächlichkeit überwinden, die aus dieser Fixiertheit auf Schönheit kommt und wo dann eben für nichts anderes mehr Platz ist – Alligatoah verpackt das schön doppeldeutig in dem Satz „Du bist schön, aber dafür kannst du nichts.“
Ich glaube, dass die Arbeit von Theresa wichtig ist, denn sie schenkt den Menschen Selbstbewusstsein, indem sie ihnen hilft zu sich stehen zu können. Und nur wenn ich weiß, wer ich bin –kann ich auch anderen wirklich begegnen, weil ich eben ich bin und nicht nur schaue, wie komme ich bei anderen an.
Eine Perspektive im Leben zu haben und einen Standpunkt – das ist die Basis auf der Hoffnung wachsen kann – mir gefällt dazu ein Satz von Vaclav Havel: „Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“
Und von daher hat es eben auch ganz viel mit mir zu tun, ob sich diese Welt ändert – ich muss da nicht sofort erfolgreich sein oder auch gut aussehen, sondern einfach verstehen, dass es eben auch von meiner Liebe und meiner Leidenschaft abhängt, ob sich etwas verändert – ich kann in meinem eigenen Schönheitsschlaft dahindämmern oder eben die Augen aufmachen für das, was ist – mich und die anderen nicht belügen, sondern eine ehrliche Haut sein. Beim kleinen Prinzen heißt das „Man sieht nur mit dem Herzen gut“ und in der Bibel findest du dazu einen meiner Lieblingsverse:
Epheser 1,18f
Und G*tt gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr berufen seid, und wie überschwänglich groß G*ttes Kraft an uns ist.
Theresas Homepage: https://www.theresa-johann-photographie.de/über-mich/
Theresa im Fernsehen: https://youtu.be/mTw9Gk8WmIM
Theresa bei Instagram: @Makellos_theresajohann
Foto Janine Kühn
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
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Kontakt: post@7tage1song.de
Link zum Song: https://songwhip.com/alligatoah/dubistschon
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Theresa hat sich unseren Song der Woche ausgesucht. Sie möchte die Oberflächlichkeit überwinden, die aus dieser Fixiertheit auf Schönheit kommt und wo dann eben für nichts anderes mehr Platz ist – Alligatoah verpackt das schön doppeldeutig in dem Satz „Du bist schön, aber dafür kannst du nichts.“
Ich glaube, dass die Arbeit von Theresa wichtig ist, denn sie schenkt den Menschen Selbstbewusstsein, indem sie ihnen hilft zu sich stehen zu können. Und nur wenn ich weiß, wer ich bin –kann ich auch anderen wirklich begegnen, weil ich eben ich bin und nicht nur schaue, wie komme ich bei anderen an.
Eine Perspektive im Leben zu haben und einen Standpunkt – das ist die Basis auf der Hoffnung wachsen kann – mir gefällt dazu ein Satz von Vaclav Havel: „Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“
Und von daher hat es eben auch ganz viel mit mir zu tun, ob sich diese Welt ändert – ich muss da nicht sofort erfolgreich sein oder auch gut aussehen, sondern einfach verstehen, dass es eben auch von meiner Liebe und meiner Leidenschaft abhängt, ob sich etwas verändert – ich kann in meinem eigenen Schönheitsschlaft dahindämmern oder eben die Augen aufmachen für das, was ist – mich und die anderen nicht belügen, sondern eine ehrliche Haut sein. Beim kleinen Prinzen heißt das „Man sieht nur mit dem Herzen gut“ und in der Bibel findest du dazu einen meiner Lieblingsverse:
Epheser 1,18f
Und G*tt gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr berufen seid, und wie überschwänglich groß G*ttes Kraft an uns ist.
Theresas Homepage: https://www.theresa-johann-photographie.de/über-mich/
Theresa im Fernsehen: https://youtu.be/mTw9Gk8WmIM
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16 Minuten
Diese Podcastfolge ist länger als sonst. Das liegt an Mali, sie gestaltet die Folge so, dass sie ein Zitat des Songs „blau“ verwendet, dann ihre Gedanken dazu äußert und anschließend einen ihrer Poetry-Slam Texte präsentiert.
Hier die Zitate:
„Wieso bist du anders- Ey wieso bin ich anders?“
Das Gefühl so wie ich bin, nicht dazu zugehören. Die Blicke anderer auf sich zu spüren. Wenn man, besonders als junger Mensch, häufig Ablehnung von seinem Umfeld erfährt, dann macht das was mit einem. Man spürt, dass man nie so ganz dazugehören kann, auch wenn man das vielleicht möchte. Und irgendwann beginnt man selbst zu glauben, dass man anders ist und dass daran etwas falsch wäre.
„Hab‘s vor mir selbst und vor der ganzen Welt geleugnet, Gott macht keine Fehler ich, ich weiß, dass er mich so gewollt hat“
Zu wissen wer man ist und sich von anderen nicht mehr darin irritieren zu lassen, das ist ein großes Geschenk. Doch für manche kann es ein langer Weg sein, bis man an diesen Punkt kommt. Und genau wie in diesen Zeilen von Luna, hat mich der Gedanke daran, dass ich genauso gewollt bin, wie ich bin; oftmals durchhalten lassen, auch wenn ich ihn lange nicht annehmen konnte. Der Glaube an die Liebe G*ttes und ihren Plan für mich und mein Leben, hat mich gestärkt.
„schon im Kindergarten hab ich blau getragen“
Oder in meiner Version: Schon im Kindergarten hab ich BRAUN getragen
Egal ob das Geschlecht, die Religion, die Sexualität oder die Herkunft. Alles sind Merkmale, für die Menschen auf dieser Welt leider noch immer massive Ausgrenzung und Unterdrückung erfahren. Es gibt Dinge im Leben, die sucht man sich nicht aus. Man wird einfach in ein Leben hineingeboren und muss mit den gegebenen Voraussetzungen versuchen, das Beste daraus zu machen. Und wir sollten unsere Stimmen öfter gegen derartige Ungerechtigkeiten erheben. Es ist notwendig, solange bis alle Menschen nach ihren eigenen Vorstellungen leben können.
LUNA selbst sagt, der Song „blau“ handelt davon, dass man sich von nichts und niemandem verbiegen lassen soll und vom Wunsch danach, dass alle Menschen in Frieden leben können! Diesen Wunsch teile ich mit ihr.
Mali ist 27 Jahre alt und kommt aus Essen. Sie studiert soziale Arbeit. Seit 2023 veröffentlicht sie bei Instagram als @milikis23 Poetryslams, Texte und Gedanken über ihr Leben. Mali hat schon sehr früh angefangen zu schreiben, um die schwierigen Ereignisse und Phasen in ihrem Leben besser verarbeiten zu können
Foto Treppenhaus Records/Four Music/Sony Music
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Hier die Zitate:
„Wieso bist du anders- Ey wieso bin ich anders?“
Das Gefühl so wie ich bin, nicht dazu zugehören. Die Blicke anderer auf sich zu spüren. Wenn man, besonders als junger Mensch, häufig Ablehnung von seinem Umfeld erfährt, dann macht das was mit einem. Man spürt, dass man nie so ganz dazugehören kann, auch wenn man das vielleicht möchte. Und irgendwann beginnt man selbst zu glauben, dass man anders ist und dass daran etwas falsch wäre.
„Hab‘s vor mir selbst und vor der ganzen Welt geleugnet, Gott macht keine Fehler ich, ich weiß, dass er mich so gewollt hat“
Zu wissen wer man ist und sich von anderen nicht mehr darin irritieren zu lassen, das ist ein großes Geschenk. Doch für manche kann es ein langer Weg sein, bis man an diesen Punkt kommt. Und genau wie in diesen Zeilen von Luna, hat mich der Gedanke daran, dass ich genauso gewollt bin, wie ich bin; oftmals durchhalten lassen, auch wenn ich ihn lange nicht annehmen konnte. Der Glaube an die Liebe G*ttes und ihren Plan für mich und mein Leben, hat mich gestärkt.
„schon im Kindergarten hab ich blau getragen“
Oder in meiner Version: Schon im Kindergarten hab ich BRAUN getragen
Egal ob das Geschlecht, die Religion, die Sexualität oder die Herkunft. Alles sind Merkmale, für die Menschen auf dieser Welt leider noch immer massive Ausgrenzung und Unterdrückung erfahren. Es gibt Dinge im Leben, die sucht man sich nicht aus. Man wird einfach in ein Leben hineingeboren und muss mit den gegebenen Voraussetzungen versuchen, das Beste daraus zu machen. Und wir sollten unsere Stimmen öfter gegen derartige Ungerechtigkeiten erheben. Es ist notwendig, solange bis alle Menschen nach ihren eigenen Vorstellungen leben können.
LUNA selbst sagt, der Song „blau“ handelt davon, dass man sich von nichts und niemandem verbiegen lassen soll und vom Wunsch danach, dass alle Menschen in Frieden leben können! Diesen Wunsch teile ich mit ihr.
Mali ist 27 Jahre alt und kommt aus Essen. Sie studiert soziale Arbeit. Seit 2023 veröffentlicht sie bei Instagram als @milikis23 Poetryslams, Texte und Gedanken über ihr Leben. Mali hat schon sehr früh angefangen zu schreiben, um die schwierigen Ereignisse und Phasen in ihrem Leben besser verarbeiten zu können
Foto Treppenhaus Records/Four Music/Sony Music
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13 Minuten
In dieser Folge geht es neben dem Song auch um die Botschaft des Films „Guardians oft he Galaxy 3“. Der Song dieser Folge ist irgendwie das Band, das alle 3 Folgen der Reihe zusammenhält. Mit Redbones „Come And Get Your Love“ geht der erste Teil los und nach dem Abspann von Teil 3 kommt dieses Lied dann auch. Biblisch kann ich da sagen: „Die Liebe ist das Band der Vollkommenheit – verbindet euch damit – und der Friede zu dem ihr berufen seid, regiere in euren Herzen.“ (Kol3,14f)
Für mich sind der Song und der Spruch ein Schlüssel diese Wächter der Galaxy zu verstehen – der Kolosserbrief geht übrigens an die „Auserwählten Gottes“, die sollen bei Gottes Liebesfaden zupacken und dann die ganze Galaxie mit diesem Faden zusammenhalten.
Manche Auserwählte machen Angst – die sind besessen von ihrer Mission und blind für ihre Mitmenschen oder allen Wesen mit denen sie zusammen sind.
Aber im Kolosser Brief und in der Art, wie die Guardians im Film mit sich untereinander und mit ihren Freunden und Feinden umgehen – ist noch etwas andere spürbar – auserwählt kann auch etwas anderes bedeuten. Wenn Gott sagt – ich habe euch ausgewählt, bedeutet das nicht – ok, du hast dich bewährt, Gratulation – sondern – ich habe die gewählt, weil ich dich lieb habe – Auserwählt sein als Zuspruch – du bist jemand.
Du bist jemand ist eins der zentralen Themen des Films - Zerbrechlichkeit ist keine Schande. Schau auch auf die liebenswerten Seiten einer Person.
Solange wir uns gegenseitig bekämpfen, mit Waffen, mit Worten, mit Gesten der Überlegenheit und Stärke, werden wir nicht erkennen, welche Weisheit in unserer Zerbrechlichkeit liegt – unsere Zerbrechlichkeit, unsere Verletzbarkeit, unsere Verwundbarkeit zeigen uns – Wir sind aufeinander angewiesen, wir sind nicht perfekt, wir benötigen alle Vergebung, Hilfe und Unterstützung.
Hey (hey) what's the matter with you, feel right?
Come and get your love
Im High Evolutionary, dem Gegenspieler im Film kling die Arche Noah Geschichte an. Immer wieder mach High Evolutionary neue Wesen und neue Gesellschaften auf der Suche nach der perfekten Welt – ist sie nicht perfekt – wird sie zerstört.
Ist das jetzt das Gleiche wie bei der Sinnflut? Das verrate ich hier jetzt mal nicht – Kinopfarrer Gereon Terhorst beantwortet das in Gedanke 3.
Gereon macht auch zusammen mit Christian Engels, dem Leiter der Filmarbeit der evangelischen Kirche in Deutschland, den Podcast Vier Augen für ein Halleluja – den findet man überall wo es Podcasts gibt.
Paulus hat den Text des Songs vorgetragen – hört mal seine Band https://www.hagen02.de
Foto Floating World
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Für mich sind der Song und der Spruch ein Schlüssel diese Wächter der Galaxy zu verstehen – der Kolosserbrief geht übrigens an die „Auserwählten Gottes“, die sollen bei Gottes Liebesfaden zupacken und dann die ganze Galaxie mit diesem Faden zusammenhalten.
Manche Auserwählte machen Angst – die sind besessen von ihrer Mission und blind für ihre Mitmenschen oder allen Wesen mit denen sie zusammen sind.
Aber im Kolosser Brief und in der Art, wie die Guardians im Film mit sich untereinander und mit ihren Freunden und Feinden umgehen – ist noch etwas andere spürbar – auserwählt kann auch etwas anderes bedeuten. Wenn Gott sagt – ich habe euch ausgewählt, bedeutet das nicht – ok, du hast dich bewährt, Gratulation – sondern – ich habe die gewählt, weil ich dich lieb habe – Auserwählt sein als Zuspruch – du bist jemand.
Du bist jemand ist eins der zentralen Themen des Films - Zerbrechlichkeit ist keine Schande. Schau auch auf die liebenswerten Seiten einer Person.
Solange wir uns gegenseitig bekämpfen, mit Waffen, mit Worten, mit Gesten der Überlegenheit und Stärke, werden wir nicht erkennen, welche Weisheit in unserer Zerbrechlichkeit liegt – unsere Zerbrechlichkeit, unsere Verletzbarkeit, unsere Verwundbarkeit zeigen uns – Wir sind aufeinander angewiesen, wir sind nicht perfekt, wir benötigen alle Vergebung, Hilfe und Unterstützung.
Hey (hey) what's the matter with you, feel right?
Come and get your love
Im High Evolutionary, dem Gegenspieler im Film kling die Arche Noah Geschichte an. Immer wieder mach High Evolutionary neue Wesen und neue Gesellschaften auf der Suche nach der perfekten Welt – ist sie nicht perfekt – wird sie zerstört.
Ist das jetzt das Gleiche wie bei der Sinnflut? Das verrate ich hier jetzt mal nicht – Kinopfarrer Gereon Terhorst beantwortet das in Gedanke 3.
Gereon macht auch zusammen mit Christian Engels, dem Leiter der Filmarbeit der evangelischen Kirche in Deutschland, den Podcast Vier Augen für ein Halleluja – den findet man überall wo es Podcasts gibt.
Paulus hat den Text des Songs vorgetragen – hört mal seine Band https://www.hagen02.de
Foto Floating World
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9 Minuten
Klappe halten und tanzen!
Das ist das Thema diese Woche
Die Pfarrerin, Künstlerin und Tänzerin Sandra Alisch, die seit ihrer Jugend tanzt und auch Landesmeisterin in Rheinland Pfalz im lateinamerikanischen Tanz war ist diese Woche im Podcast dabei.
Sie überlegt, ob in der Bibel vielleicht auch hier und da getanzt wurde, ohne dass es so direkt da steht. Sie nimmt uns im Podcast mit zum Grab von Jesus.
Am dritten Tag nach seinem Tod schleppen sich einige Frauen ganz früh noch einmal in Richtung Felsengrab. Die Füße schlurfen schwer über den kargen Boden. Die Lippen sind fest verschlossen. Der Kopf hängt tief zwischen den Schultern, die in sich zusammengefallen sind. Die Trauer macht etwas mit ihrem Körper. Gräbt sich tief in sie hinein. Als sie das Grab ihres Freundes leer vorfinden fährt ihnen der Schreck in alle Glieder. Und dann? Die freudige Nachricht des Engels erreicht sie - über ihre Ohren, den Kopf und kommt dann in ihren Herzen an. Erst richten sie ihre Köpfe auf. Sie straffen ihre Schultern und ihre Knie beugen sich, um einen Freudensprung zu vollführen. Zu guter Letzt reißen sie die Arme in die Höhe, fallen sich um den Hals und verfallen in einen unbändigen Freudentaumel… klar tanzen sie nun den Weg hoch nach Jerusalem zurück… sie können gar nicht anders! Alle Klage ist ihnen aus den Gliedern gewichen. Sie sind voll des Tanzes!
Zu tanzen, bedeutet für Sandra, aus dem Kopf raus und in den Körper hinein zu kommen. Gedanken werden fortgeblasen. Den Frust und das Schwere des Tages kann sie dabei rauslassen und einfach Spaß haben. Wenn sich ihr ganzer Körper mit der Musik eintaktet, dann vergisst sie wirklich alles um sich her. Sie kann ganz im hier und jetzt sein. Achtsam bei sich sein.
Und für uns alle gilt: Was am Tag war und meine Gedanken verdunkelt hat, das kann ich da zurück lassen.
Tanzen macht etwas mit meiner Seele. „Oh don‘t you dare look back!“ singen Walk the moon. O wage es nicht, zurückzublicken! Bleib ganz hier - nur was jetzt ist das zählt.
Sandra und andere haben eine Osternacht mit Tanz in der Coronazeit in Schwetzingen gemacht – das kann man sich auch außerhalb der Osterzeit ansehen, finde ich: https://www.youtube.com/live/xEnbDzvRjQ8?feature=share
Foto Mick Management
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Link zum Song: https://songwhip.com/walk-the-moon/shut-up-and-dance
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Das ist das Thema diese Woche
Die Pfarrerin, Künstlerin und Tänzerin Sandra Alisch, die seit ihrer Jugend tanzt und auch Landesmeisterin in Rheinland Pfalz im lateinamerikanischen Tanz war ist diese Woche im Podcast dabei.
Sie überlegt, ob in der Bibel vielleicht auch hier und da getanzt wurde, ohne dass es so direkt da steht. Sie nimmt uns im Podcast mit zum Grab von Jesus.
Am dritten Tag nach seinem Tod schleppen sich einige Frauen ganz früh noch einmal in Richtung Felsengrab. Die Füße schlurfen schwer über den kargen Boden. Die Lippen sind fest verschlossen. Der Kopf hängt tief zwischen den Schultern, die in sich zusammengefallen sind. Die Trauer macht etwas mit ihrem Körper. Gräbt sich tief in sie hinein. Als sie das Grab ihres Freundes leer vorfinden fährt ihnen der Schreck in alle Glieder. Und dann? Die freudige Nachricht des Engels erreicht sie - über ihre Ohren, den Kopf und kommt dann in ihren Herzen an. Erst richten sie ihre Köpfe auf. Sie straffen ihre Schultern und ihre Knie beugen sich, um einen Freudensprung zu vollführen. Zu guter Letzt reißen sie die Arme in die Höhe, fallen sich um den Hals und verfallen in einen unbändigen Freudentaumel… klar tanzen sie nun den Weg hoch nach Jerusalem zurück… sie können gar nicht anders! Alle Klage ist ihnen aus den Gliedern gewichen. Sie sind voll des Tanzes!
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Und für uns alle gilt: Was am Tag war und meine Gedanken verdunkelt hat, das kann ich da zurück lassen.
Tanzen macht etwas mit meiner Seele. „Oh don‘t you dare look back!“ singen Walk the moon. O wage es nicht, zurückzublicken! Bleib ganz hier - nur was jetzt ist das zählt.
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11 Minuten
Florence Welsh singt im Song "King": „I am no Mother, I am no Bride, I am King“. Es ist der Einblick in einen inneren Dialog – wie selbstbezogen darf ich mein Leben leben. Wir müssen nichts für niemanden sein, wir müssen niemandes Mutter oder Braut sein, wir dürfen uns selbst einfach zum „King“ in unserem Leben deklarieren und unsere eigene Entfaltung im Leben verfolgen – eine Haltung, die vielen Männern und männlich konditionierten Personen ganz selbstverständlich mit auf den Lebensweg gegeben wird – und bei Frauen oft immer noch als radikal angesehen wird, wie viele gesellschaftliche Diskurse zeigen.
Über dieses Gefühl spricht Suzanne Frankenfeld in dieser Folge. Sie arbeitet als Achtsamkeitslehrerin und spirituelle Businessmentorin für Frauen. In Suzannes eigenem Podcast „Venus Codes“ spricht sie über ihre ganz persönliche Schnittmenge aus den Themen Spiritualität, Feminismus und beruflicher Selbstständigkeit.
Foto Autumn de Wilde
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