7 Tage 1 Song Archiv
344 Episoden
10 Minuten
Heute erscheint der dritte Teil der Podcast-Reihe zu den vier Adventssonntagen –
dem It´s Alright‘ Advent“
In jedem Podcast geht es um den Vers des Adventssonntags und darum, wie mir der Song „It´s Alright“ zurufen kann.
„Du bist in Ordnung“ oder auch „es ist in Ordnung“ – wo wir dies hören, da verschwinden Dinge, die uns traurig machen.
Die Idee der Podcast-Folgen ist es, einmal den Podcast zu hören und dann an jedem Tag der Woche einmal das Lied zu hören und die Gedanken aus dem Podcast selbst weiter- oder auch umzudenken.
In dieser Folge geht es um den Song „Little Wing“ von Jimi Hendrix
3. Sonntag im Advent
Jesaja 40, 3. 10 Bereitet G*tt den Weg; denn siehe, G*tt kommt gewaltig.
Dieser Song ist für mich zuerst mal der Sound – ich finde alles in dem Lied drückt Wärme aus. Das instrumentale Vorspiel und dann eben auch der Sound von Jimi Hendrix Stimme. Der Sound ist sozusagen das Kissen in das ich mich geborgen und warm reinkuscheln kann.
When I'm sad she comes to me
With a thousand smiles
She gives to me free
"It's alright", she says
It's alright
Take anything you want from me
AnythingBereitet G*tt den Weg; denn siehe, G*tt kommt gewaltig. (Jesaja 40, 3. 10 )
Bei Jimi Hendrix kommt G*tt als Frau über die Wolken – gewaltig bedeutet hier - Nichts kann ihr Kommen aufhalten, das Lächeln ist unwiderstehlich, das Lächeln ist gewaltig.
Wenn wir Advent feiern, dann denken wir daran, G*tt komm, auch wenn wir Angst und Sorgen wegen der Kriege und des Klimas haben, auch wenn wir Sorgen wegen des schwindenden Zusammenhaltes in unserer Gesellschaft haben. Es gibt auch etwas anderes als Sorgen und Ohnmacht – es gibt Trost – uns es gibt Situationen, die uns in den Raum dieses Trostes einladen. Die Tür zu diesem Raum ist keine riesige Palasttür und auch keine automatische Schiebetür einer Bank oder eines Supermarktes. Sondern diese Tür ist vielleicht in den Lachfalten an den Augen einer Person versteckt, die uns einfach so einmal anlächelt – umsonst – „for free“.
Bereitet G*tt den Weg; denn siehe, G*tt kommt gewaltig. – wie ist es denn, wenn wir uns Gott als die Frau im Song vorstellen, die uns über die Wolken entgegen kommt und sagt „It´s alright“
Das Lächeln dieser Frau trifft auf unsere Sehnsucht nach etwas anderem als Macht durch Gewalt und Kraft – das Lächeln kann der Anfang sein aufeinander zuzugehen. Vielleicht brauche ich, um den ersten Schritt in Liebe und Anerkennung auch auf schwierige Menschen gehen zu können, ein „Circus Mind“ – ich muss ein wenig positiv verrückt sein – um die festgefahrenen Zustände verrücken zu können.
Der Song ermuntert uns füreinander solche Menschen werden, die versuchen Wege zueinander zu finden – wir werden angestiftet in dem ganzen Zirkus, der da so um uns herumtobt, ein Lächeln zu wagen. Durch dieses Aufeinander-Zugehen können dann Beziehungsfäden wachsen, gesponnen aus Geduld und Zärtlichkeit, gesponnen aus dem Wunsch nach Frieden und der Bereitschaft zur Vergebung.
Foto Warner/Reprise Records
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/
Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/
Kontakt: post@7tage1song.de
Link zum Song: https://songwhip.com/jimi-hendrix/little-wing
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
dem It´s Alright‘ Advent“
In jedem Podcast geht es um den Vers des Adventssonntags und darum, wie mir der Song „It´s Alright“ zurufen kann.
„Du bist in Ordnung“ oder auch „es ist in Ordnung“ – wo wir dies hören, da verschwinden Dinge, die uns traurig machen.
Die Idee der Podcast-Folgen ist es, einmal den Podcast zu hören und dann an jedem Tag der Woche einmal das Lied zu hören und die Gedanken aus dem Podcast selbst weiter- oder auch umzudenken.
In dieser Folge geht es um den Song „Little Wing“ von Jimi Hendrix
3. Sonntag im Advent
Jesaja 40, 3. 10 Bereitet G*tt den Weg; denn siehe, G*tt kommt gewaltig.
Dieser Song ist für mich zuerst mal der Sound – ich finde alles in dem Lied drückt Wärme aus. Das instrumentale Vorspiel und dann eben auch der Sound von Jimi Hendrix Stimme. Der Sound ist sozusagen das Kissen in das ich mich geborgen und warm reinkuscheln kann.
When I'm sad she comes to me
With a thousand smiles
She gives to me free
"It's alright", she says
It's alright
Take anything you want from me
AnythingBereitet G*tt den Weg; denn siehe, G*tt kommt gewaltig. (Jesaja 40, 3. 10 )
Bei Jimi Hendrix kommt G*tt als Frau über die Wolken – gewaltig bedeutet hier - Nichts kann ihr Kommen aufhalten, das Lächeln ist unwiderstehlich, das Lächeln ist gewaltig.
Wenn wir Advent feiern, dann denken wir daran, G*tt komm, auch wenn wir Angst und Sorgen wegen der Kriege und des Klimas haben, auch wenn wir Sorgen wegen des schwindenden Zusammenhaltes in unserer Gesellschaft haben. Es gibt auch etwas anderes als Sorgen und Ohnmacht – es gibt Trost – uns es gibt Situationen, die uns in den Raum dieses Trostes einladen. Die Tür zu diesem Raum ist keine riesige Palasttür und auch keine automatische Schiebetür einer Bank oder eines Supermarktes. Sondern diese Tür ist vielleicht in den Lachfalten an den Augen einer Person versteckt, die uns einfach so einmal anlächelt – umsonst – „for free“.
Bereitet G*tt den Weg; denn siehe, G*tt kommt gewaltig. – wie ist es denn, wenn wir uns Gott als die Frau im Song vorstellen, die uns über die Wolken entgegen kommt und sagt „It´s alright“
Das Lächeln dieser Frau trifft auf unsere Sehnsucht nach etwas anderem als Macht durch Gewalt und Kraft – das Lächeln kann der Anfang sein aufeinander zuzugehen. Vielleicht brauche ich, um den ersten Schritt in Liebe und Anerkennung auch auf schwierige Menschen gehen zu können, ein „Circus Mind“ – ich muss ein wenig positiv verrückt sein – um die festgefahrenen Zustände verrücken zu können.
Der Song ermuntert uns füreinander solche Menschen werden, die versuchen Wege zueinander zu finden – wir werden angestiftet in dem ganzen Zirkus, der da so um uns herumtobt, ein Lächeln zu wagen. Durch dieses Aufeinander-Zugehen können dann Beziehungsfäden wachsen, gesponnen aus Geduld und Zärtlichkeit, gesponnen aus dem Wunsch nach Frieden und der Bereitschaft zur Vergebung.
Foto Warner/Reprise Records
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11 Minuten
Heute erscheint der zweite Teil der Podcast-Reihe zu den vier Adventssonntagen –
dem It´s Alright Advent“
In jedem Podcast geht es um den Vers des Adventssonntags und darum, wie mir der Song „It´s Alright“ zurufen kann.
„Du bist in Ordnung“ oder auch „es ist in Ordnung“ – wo wir dies hören, da verschwinden Dinge, die uns traurig machen.
Die Idee der Podcast-Folgen ist es, einmal den Podcast zu hören und dann an jedem Tag der Woche einmal das Lied zu hören und die Gedanken aus dem Podcast selbst weiter- oder auch umzudenken.
In dieser Folge ist Esther Weidner dabei und es geht um den Song Here Comes The Sun von den Beatles.
2. Sonntag im Advent
Lukas 21, 28: Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.
Unsere Welt macht mich zurzeit sprachlos – was soll ich denn zu dem ganzen Wahnsinn sagen – die Musik hilft mir – durch die Töne und die Melodien bekomme ich einen Halt, der mich dann auch wieder Worte finden lässt – Kopf hoch, das wird schon wieder – oder in biblisch: Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. – Kopf hoch – It´s Alright – Here Comes The Sun.
Das ist ein großartiges Gegengewicht gegen die Klage: „Ich verstehe die Welt nicht mehr.“
1969die Beatles sind in der Krise. Die Luft ist raus aus der Band. Es gibt immer wieder Streit, und die Musik wird immer häufiger zur Nebensache. George Harrison wird sich später erinnern: "'Here Comes The Sun' entstand zu einer Zeit, als wir fast nur noch mit Bänkern und Rechtsanwälten zu tun hatten. Das war schrecklich und nicht mehr das, was wir eigentlich wollten."
In dieser Situation hat sich George Harrison eine Auszeit genommen und fährt zu seinem Freund Eric Clapton raus aufs Land. Die beiden setzen sich in den Garten. Harrison sagt: "Es war ein sonniger Tag und zum ersten Mal seit Wochen hatte ich wieder die Ruhe, eine Gitarre in die Hand zu nehmen. Und das Erste, was mir einfiel, war dieses Lied.“
"Der Winter ist vorbei, die Sonne kehrt zurück und alles ist okay" lautet die Botschaft des Liedes.
Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht (Lukas 21, 28). Für Esther ist es gut eine Hoffnung zu haben, dass die Welt nicht immer so bleibt. Sie verlässt sich drauf, dass G*tt grösser ist als die Menschen und dass diese ganzen machtbesessenen Idioten irgendwann nichts mehr zu sagen haben, dass irgendwann die Zeit kommt, in der alle Gefangenen befreit sind in der die Kriege zu Ende sind und in der niemand mehr wegen irgendetwas leiden muss. Esther hat die Hoffnung, dass das Eis auf den harten Herzen schmilzt, dass niemand seine Gefühle mehr wegsperren muss, dass das Lächeln wieder auf die Gesichter zurückkehrt, so wie es in dem Song auch heißt. Das ist meine Hoffnung, wenn der Messias wiederkommt, dann ist das die Sonne nach dem Winter, dann ist alles Alright -alles endlich in Ordnung so wie es sein soll der Gedanke, der tut mir gut und der gibt mir Kraft, der gibt mir die Kraft auf den langen Winter durchzustehen -im übertragenden Sinn und manchmal auch im Echten - im Warten auf den Frühling – ich weiß, die Sonne kommt auf jeden Fall wieder und alles ist Alright.
Foto Iain Macmillan
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
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Link zum Song: https://songwhip.com/the-beatles/here-comes-the-sun
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
dem It´s Alright Advent“
In jedem Podcast geht es um den Vers des Adventssonntags und darum, wie mir der Song „It´s Alright“ zurufen kann.
„Du bist in Ordnung“ oder auch „es ist in Ordnung“ – wo wir dies hören, da verschwinden Dinge, die uns traurig machen.
Die Idee der Podcast-Folgen ist es, einmal den Podcast zu hören und dann an jedem Tag der Woche einmal das Lied zu hören und die Gedanken aus dem Podcast selbst weiter- oder auch umzudenken.
In dieser Folge ist Esther Weidner dabei und es geht um den Song Here Comes The Sun von den Beatles.
2. Sonntag im Advent
Lukas 21, 28: Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.
Unsere Welt macht mich zurzeit sprachlos – was soll ich denn zu dem ganzen Wahnsinn sagen – die Musik hilft mir – durch die Töne und die Melodien bekomme ich einen Halt, der mich dann auch wieder Worte finden lässt – Kopf hoch, das wird schon wieder – oder in biblisch: Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. – Kopf hoch – It´s Alright – Here Comes The Sun.
Das ist ein großartiges Gegengewicht gegen die Klage: „Ich verstehe die Welt nicht mehr.“
1969die Beatles sind in der Krise. Die Luft ist raus aus der Band. Es gibt immer wieder Streit, und die Musik wird immer häufiger zur Nebensache. George Harrison wird sich später erinnern: "'Here Comes The Sun' entstand zu einer Zeit, als wir fast nur noch mit Bänkern und Rechtsanwälten zu tun hatten. Das war schrecklich und nicht mehr das, was wir eigentlich wollten."
In dieser Situation hat sich George Harrison eine Auszeit genommen und fährt zu seinem Freund Eric Clapton raus aufs Land. Die beiden setzen sich in den Garten. Harrison sagt: "Es war ein sonniger Tag und zum ersten Mal seit Wochen hatte ich wieder die Ruhe, eine Gitarre in die Hand zu nehmen. Und das Erste, was mir einfiel, war dieses Lied.“
"Der Winter ist vorbei, die Sonne kehrt zurück und alles ist okay" lautet die Botschaft des Liedes.
Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht (Lukas 21, 28). Für Esther ist es gut eine Hoffnung zu haben, dass die Welt nicht immer so bleibt. Sie verlässt sich drauf, dass G*tt grösser ist als die Menschen und dass diese ganzen machtbesessenen Idioten irgendwann nichts mehr zu sagen haben, dass irgendwann die Zeit kommt, in der alle Gefangenen befreit sind in der die Kriege zu Ende sind und in der niemand mehr wegen irgendetwas leiden muss. Esther hat die Hoffnung, dass das Eis auf den harten Herzen schmilzt, dass niemand seine Gefühle mehr wegsperren muss, dass das Lächeln wieder auf die Gesichter zurückkehrt, so wie es in dem Song auch heißt. Das ist meine Hoffnung, wenn der Messias wiederkommt, dann ist das die Sonne nach dem Winter, dann ist alles Alright -alles endlich in Ordnung so wie es sein soll der Gedanke, der tut mir gut und der gibt mir Kraft, der gibt mir die Kraft auf den langen Winter durchzustehen -im übertragenden Sinn und manchmal auch im Echten - im Warten auf den Frühling – ich weiß, die Sonne kommt auf jeden Fall wieder und alles ist Alright.
Foto Iain Macmillan
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Link zum Song: https://songwhip.com/the-beatles/here-comes-the-sun
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9 Minuten
Heute erscheint der erste Teil der Podcast-Reihe zu den vier Adventssonntagen – dem It´s Alright‘ Advent“
In jedem Podcast geht es um den Vers des Adventssonntags und darum, wie mir der Song „It´s Alright“ zurufen kann.
„Du bist in Ordnung“ oder auch „es ist in Ordnung“ – wo wir dies hören, da verschwinden Dinge, die uns traurig machen.
Die Idee der Podcast-Folgen ist es, einmal den Podcast zu hören und dann an jedem Tag der Woche einmal das Lied zu hören und die Gedanken aus dem Podcast selbst weiter- oder auch umzudenken.
In dieser Folge ist Clemens dabei und es geht um den Song American Tune von Paul Simon.
1. Sonntag im Advent
Sacharja 9, 9a: Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.
In dem Text des Songs steckt nicht so viel Hoffnung. Der amerikanische Traum ist zerbrochen. Paul Simon singt: „Ja, und ich habe mich oft verlassen gefühlt“, „Und sicherlich missbraucht.“ „Ich kenne keine Seele, die nicht geschlagen wurde“ „Ich habe keinen Freund, der sich wohl fühlt.“
Sich müde und niedergeschlagen fühlen, angesichts der Dauerkrisen und dem drohenden Auseinanderfallen unserer Gesellschaft, dazu die präsenten Kriege, das scheint auf unsere Art der Auseinandersetzung abzufärben – Gewalt regiert, der Blick auf den Nächsten ist verloren gegangen.
Paul Simons Protagonist ist besorgt: „Wenn ich an die Straße denke, auf der wir unterwegs sind, frage ich mich, was schiefgelaufen ist.“
Allerdings ist die Stimme von Paul Simon voller Zärtlichkeit. Er beschreibt die schlechte Situation ohne laute Wut – irgendwie hört es sich an, als ob jemand aufzählt was alles nicht stimmt und dieses Alright im Song lässt erahnen, diese Aufzählungen haben nicht das letzte Wort – es gibt in allem Leid und Durcheinander – dieses Alright, dieses Licht, das im Advent ins Dunkle kommt – Passion, Ostern und Weihnachten zusammen – eben Stall und nicht Palast, eben Verfolgung und nicht strahlender Sieger – diese Zärtlichkeit steckt in der genialen Musik dieses Songs.
Paul Simon übernimmt die Melodie von Johann Sebastian Bach - unter „O Haupt voll Blut und Wunden“ aus der Matthäus-Passion. Dieses Kirchenlied, das seitdem zu einer musikalischen Chiffre für Sterben, Leid, Qual und Angst geworden ist. Simon lässt also diese Dimension konsequent mitlaufen, wenn er vom Zerbrechen des amerikanischen Traums spricht, von vernarbten Seelen, von Erschöpfung und Ausweglosigkeit.
Aber auch am Ende des Weihnachtsoratoriums hören wir dieses Lied „Nun seid ihr wohl gerochen“ – da hat es einen anderen Charakter: Welch ein Jubel, welch ein Glanz, welch eine Freude im Vorspiel! Wir hören genau auf die Melodie im Chor: Da ist es: „O Haupt voll Blut und Wunden“, aber in anderem im strahlenden hoffnungsfrohen Gewand.
Paul Simon macht beides in einem Lied – die Katastrophen aber auch das „It´s Alright“ – wo uns jemand hilft, wo uns jemand gerecht wird – da beginnt der Weg aus der Katastrophe. Gott wird Mensch – It´s Alright.
Foto Myrna Suarez, Universal Music
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Link zum Song: https://songwhip.com/paul-simon/american-tune
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In jedem Podcast geht es um den Vers des Adventssonntags und darum, wie mir der Song „It´s Alright“ zurufen kann.
„Du bist in Ordnung“ oder auch „es ist in Ordnung“ – wo wir dies hören, da verschwinden Dinge, die uns traurig machen.
Die Idee der Podcast-Folgen ist es, einmal den Podcast zu hören und dann an jedem Tag der Woche einmal das Lied zu hören und die Gedanken aus dem Podcast selbst weiter- oder auch umzudenken.
In dieser Folge ist Clemens dabei und es geht um den Song American Tune von Paul Simon.
1. Sonntag im Advent
Sacharja 9, 9a: Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.
In dem Text des Songs steckt nicht so viel Hoffnung. Der amerikanische Traum ist zerbrochen. Paul Simon singt: „Ja, und ich habe mich oft verlassen gefühlt“, „Und sicherlich missbraucht.“ „Ich kenne keine Seele, die nicht geschlagen wurde“ „Ich habe keinen Freund, der sich wohl fühlt.“
Sich müde und niedergeschlagen fühlen, angesichts der Dauerkrisen und dem drohenden Auseinanderfallen unserer Gesellschaft, dazu die präsenten Kriege, das scheint auf unsere Art der Auseinandersetzung abzufärben – Gewalt regiert, der Blick auf den Nächsten ist verloren gegangen.
Paul Simons Protagonist ist besorgt: „Wenn ich an die Straße denke, auf der wir unterwegs sind, frage ich mich, was schiefgelaufen ist.“
Allerdings ist die Stimme von Paul Simon voller Zärtlichkeit. Er beschreibt die schlechte Situation ohne laute Wut – irgendwie hört es sich an, als ob jemand aufzählt was alles nicht stimmt und dieses Alright im Song lässt erahnen, diese Aufzählungen haben nicht das letzte Wort – es gibt in allem Leid und Durcheinander – dieses Alright, dieses Licht, das im Advent ins Dunkle kommt – Passion, Ostern und Weihnachten zusammen – eben Stall und nicht Palast, eben Verfolgung und nicht strahlender Sieger – diese Zärtlichkeit steckt in der genialen Musik dieses Songs.
Paul Simon übernimmt die Melodie von Johann Sebastian Bach - unter „O Haupt voll Blut und Wunden“ aus der Matthäus-Passion. Dieses Kirchenlied, das seitdem zu einer musikalischen Chiffre für Sterben, Leid, Qual und Angst geworden ist. Simon lässt also diese Dimension konsequent mitlaufen, wenn er vom Zerbrechen des amerikanischen Traums spricht, von vernarbten Seelen, von Erschöpfung und Ausweglosigkeit.
Aber auch am Ende des Weihnachtsoratoriums hören wir dieses Lied „Nun seid ihr wohl gerochen“ – da hat es einen anderen Charakter: Welch ein Jubel, welch ein Glanz, welch eine Freude im Vorspiel! Wir hören genau auf die Melodie im Chor: Da ist es: „O Haupt voll Blut und Wunden“, aber in anderem im strahlenden hoffnungsfrohen Gewand.
Paul Simon macht beides in einem Lied – die Katastrophen aber auch das „It´s Alright“ – wo uns jemand hilft, wo uns jemand gerecht wird – da beginnt der Weg aus der Katastrophe. Gott wird Mensch – It´s Alright.
Foto Myrna Suarez, Universal Music
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19 Minuten
Heute geht es um einen Song aus der Unorthodoxen Jukebox – „Locked Out Of Heaven“ von Bruno Mars - Elke Pahud de Mortanges stellt ihn uns vor.
Locked out of heaven. Kein Himmel nirgends. Hier ist kein Bleiben. Dieses Gefühl kenne ich bei meinen Schüler*innen am Berufskolleg, aber ich kenne das auch manchmal bei mir. Glaube und Kirche kommen oft als Sprachwelten daher, die ich nicht mehr verstehe – oder bildlich – da steckt vieles in alten Kleidern, die nicht mehr passen. Und so steh ich da: verdammt nackig, ohne Kleider ohne Worte ….
Nackig und ohne Schutz. Mit Heimweh im Herz. Aber wohin will die Theologin, die ich bin?
Elke Pahud de Mortanges versucht im Podcast und in ihren Veröffentlichungen die Theologie vom Kopf auf die Füße zu stellen. Sie möchte dass ein:e jede:r von uns vorkommt. So wie wir sind. Als Mensch. Mit Haut undHaar. Mit unseren Erfahrungen, unserem Erleben.
„Was wäre“, so hat es die queere Theologieprofessorin Linn Tonstad formuliert: „was wäre, wenn die Theologie real wäre? Wenn sie uns als Menschen ernst nähme.“ Und Elke Pahud de Mortanges fügt hinzu: ja, was wäre, wenn ich mich – und andere - ernst nähme, nackig wie ich bin. Innen und außen.
Wenn wir das theologisch und religiös ernst nähmen: dass wir Menschen sind mit Leib und mit Haut und Haar. Alles, was wir tun, wenn wir denken, wenn wir reden, wenn wir hören, wenn wir uns bewegen, wenn wir fühlen, alles das ist etwas leibhaftiges, etwas Körperliches. Und auch das Glauben, das religiöse Empfinden, das Spirituelle, auch das hat etwas mit diesem unserem Körper und Leibsein zu tun hat. Mehr als wir zu denken wagen. Die mittelalterlichen Mystiker:innen, die wussten das und sie lebten es auch. Davon könnt ist dann im Podcast hören
Dieser Vortrag ist vielleicht interessant: https://elkepahuddemortanges.com/innensichten-aus-dem-da_zwischen/
Foto Kai Z Feng
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
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Kontakt: post@7tage1song.de
Link zum Song: https://songwhip.com/bruno-mars/locked-out-of-heaven-2012
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Locked out of heaven. Kein Himmel nirgends. Hier ist kein Bleiben. Dieses Gefühl kenne ich bei meinen Schüler*innen am Berufskolleg, aber ich kenne das auch manchmal bei mir. Glaube und Kirche kommen oft als Sprachwelten daher, die ich nicht mehr verstehe – oder bildlich – da steckt vieles in alten Kleidern, die nicht mehr passen. Und so steh ich da: verdammt nackig, ohne Kleider ohne Worte ….
Nackig und ohne Schutz. Mit Heimweh im Herz. Aber wohin will die Theologin, die ich bin?
Elke Pahud de Mortanges versucht im Podcast und in ihren Veröffentlichungen die Theologie vom Kopf auf die Füße zu stellen. Sie möchte dass ein:e jede:r von uns vorkommt. So wie wir sind. Als Mensch. Mit Haut undHaar. Mit unseren Erfahrungen, unserem Erleben.
„Was wäre“, so hat es die queere Theologieprofessorin Linn Tonstad formuliert: „was wäre, wenn die Theologie real wäre? Wenn sie uns als Menschen ernst nähme.“ Und Elke Pahud de Mortanges fügt hinzu: ja, was wäre, wenn ich mich – und andere - ernst nähme, nackig wie ich bin. Innen und außen.
Wenn wir das theologisch und religiös ernst nähmen: dass wir Menschen sind mit Leib und mit Haut und Haar. Alles, was wir tun, wenn wir denken, wenn wir reden, wenn wir hören, wenn wir uns bewegen, wenn wir fühlen, alles das ist etwas leibhaftiges, etwas Körperliches. Und auch das Glauben, das religiöse Empfinden, das Spirituelle, auch das hat etwas mit diesem unserem Körper und Leibsein zu tun hat. Mehr als wir zu denken wagen. Die mittelalterlichen Mystiker:innen, die wussten das und sie lebten es auch. Davon könnt ist dann im Podcast hören
Dieser Vortrag ist vielleicht interessant: https://elkepahuddemortanges.com/innensichten-aus-dem-da_zwischen/
Foto Kai Z Feng
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12 Minuten
Frank Zappa, für mich war er in den 70ern ein Held, jemand, der nichts und niemand ernst nahm außer Musik, der sich mit allen anlegte, komplett sein eigenes Ding machte und immer wieder einen schlauen Spruch auf Lager hatte, in dieser Folge stellt ihn euch Ingo Reuter vor. Unseren Song der Woche gefällt mir, denn da wird auch Deutsch gesungen - geheimer Schmutz – Dreck unter den Walzen – verlorenes Geld – irgendwas in den Ritzen des Sofas, das hier ein Symbol für mein Leben sein könnte – ich kann das als großen Blödsinn hören – oder ich kann das vor dem Buß- und Bettag einfach mal ernst nehmen – welche Geschichten erzählt mein Lebenssofa, habe ich geheimen Schmutz, was steckt so in dem Ritzen meines Lebenssofas – wen walze ich platt – ohne hinzusehen – denkt doch einfach mal diese ganzen verrückten Bilder weiter…
Was ist mein geheimer Schmutz?
Diese Folge erscheint einen Tag vor Buß und Bettag – die Theologin und Pfarrerin Anne Helene Kratzert sagt in ihrem Buch „…, dass das ganze Leben Buße sei“ „Glaube aus der Buße ermöglicht einen heilsamen Umgang mit sich selbst und der eigenen Unperfektheit, Unzulänglichkeit und Fragmentarität, denn Glaube heißt als Fragment zu leben und leben zu können.“ (S.319).
Dies wird im Song von Frank Zappa transportiert, wir wissen so gerne alles ganz genau, aber eigentlich wissen wir nicht genau, wo wir eigentlich so stehen - manchmal ist das Leben sehr ernst, manchmal ist es zum Lachen, manchmal ist es lächerlich, manchmal ist es auf eine gute Weise lustig, der Sofa No.2 Text pendelt zwischen all dem hin und her. Die Botschaft ist: Nimm das Leben nicht zu ernst, bei aller Ernsthaftigkeit, mit der er du das betreibst was du gerade machst. Frank Zappa hat Musik Zeit seines Lebens als absolut wichtigen Lebensinhalt verstanden und hat dabei immer wieder alles gemischt, mit einer Brechung von Ironie und Spaß, vielleicht ist das ein guter Blick aufs Leben nicht alles zu ernst zu nehmen und sich die Lächerlichkeit vieler Situationen einzugestehen und zu sehen das kann erleichternd sein – und das gehört zur Buße.
Homepage Ingo Reuter: https://www.ingo-reuter.de
Foto Bill Gubbins/Magnolia Pictures
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
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Link zum Song: https://songwhip.com/frank-zappa/sofa-no-2
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Was ist mein geheimer Schmutz?
Diese Folge erscheint einen Tag vor Buß und Bettag – die Theologin und Pfarrerin Anne Helene Kratzert sagt in ihrem Buch „…, dass das ganze Leben Buße sei“ „Glaube aus der Buße ermöglicht einen heilsamen Umgang mit sich selbst und der eigenen Unperfektheit, Unzulänglichkeit und Fragmentarität, denn Glaube heißt als Fragment zu leben und leben zu können.“ (S.319).
Dies wird im Song von Frank Zappa transportiert, wir wissen so gerne alles ganz genau, aber eigentlich wissen wir nicht genau, wo wir eigentlich so stehen - manchmal ist das Leben sehr ernst, manchmal ist es zum Lachen, manchmal ist es lächerlich, manchmal ist es auf eine gute Weise lustig, der Sofa No.2 Text pendelt zwischen all dem hin und her. Die Botschaft ist: Nimm das Leben nicht zu ernst, bei aller Ernsthaftigkeit, mit der er du das betreibst was du gerade machst. Frank Zappa hat Musik Zeit seines Lebens als absolut wichtigen Lebensinhalt verstanden und hat dabei immer wieder alles gemischt, mit einer Brechung von Ironie und Spaß, vielleicht ist das ein guter Blick aufs Leben nicht alles zu ernst zu nehmen und sich die Lächerlichkeit vieler Situationen einzugestehen und zu sehen das kann erleichternd sein – und das gehört zur Buße.
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Foto Bill Gubbins/Magnolia Pictures
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8 Minuten
Die „Sweet Sounds Of Heaven“ sind für mich die Energie, die in vielen Rolling Stones Songs stecken. Für mich stecken die süßen Klänge des Himmels ganz besonders im Song „Shine A Light“. Der Song ist „Shine A Light“ ist einer der Gründe, warum es diesen Podcast gibt – mit 14 Jahren habe ich mir damals die Doppel LP „Exile On Mainstreet“ gekauft und war ganz fasziniert von den ganzen Geschichten rund um die Aufnahmen zu diesem Album in Südfrankreich – und die ganze Atmosphäre der Musik ist für mich voller Lebenswillen, auch wenn es schwer ist.
Exil im Titel ist kein Zufall, wegen Steuergründen und anderen Problemen mussten die Rolling Stones ihre Heimat England verlassen – Exil ist in der Bibel auch immer ein Ort, wo sich neu sortiert wird, wo Traditionen hinterfragt werden, wo man sich neu ausrichtet – die Stones tauchen in dieser Platte ganz tief in die schwarze Musik den Blues, Soul oder in unserem Song auch etwas in den Gospel ein, sie ringen mit sich der Welt und Gott. Es gibt eine interessante Dokumentation über die ganzen Aufnahmen – „Stones In Exile“.
Diese Tage ist Hackney Diamonds erschienen ein Album voller Lebenswillen und Energie und auch hier findet sich so ein Rolling Stones Gospel Stück – „Sweet Sounds Of Heaven“ und dieser Song hat dann dieser Folge den Namen gegeben.
Aber vor allem geht es um „Shine A Light“ – dort heißt es:
May the good Lord shine a light on you
Warm like the evening sun
So ähnlich heißt es in der Bibel: G*tt, der sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben,
dass durch uns die Erleuchtung zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi entstünde! 2.Kor.4,6
Und diese Energie, die ist auch auf der aktuellen Platte zu hören – Mick & Keith verkörpern etwas von diesem hellen Schein, der lebendig macht. So lebendige alte Männer, die machen mir ganz viel Hoffnung – das inspiriert - sich lebendig fühlen hat da mit der Idee zu tun – dass es etwas gibt, was mich aufstehen lässt, was mich aus dem festgenagelt sein befreit – Die Rolling Stones verkörpern es glaubhaft: die Tode, die ich sterbe haben nicht das letzte Wort – und auch die miesesten Momente können, vielleicht nicht sofort, aber sie können zu „Sweet Sounds Of Heaven“ werden, weil sie vom Leben singen. Da lässt dann eben G*tt ihr Licht auf mich und auf meine Lebensmelodien scheinen und auch ein Klagelied, kann dann voller Licht sein, ein Licht, das kommt, ein Licht, auf das ich mich verlassen kann.
May the good Lord shine a light on you
Make every song (you sing) your favorite tune
May the good Lord shine a light on you
Warm like the evening sun
Foto Mark Seliger
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/
Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/
Kontakt: post@7tage1song.de
Link zum Song: https://songwhip.com/the-rolling-stones/sweet-sounds-of-heaven
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Exil im Titel ist kein Zufall, wegen Steuergründen und anderen Problemen mussten die Rolling Stones ihre Heimat England verlassen – Exil ist in der Bibel auch immer ein Ort, wo sich neu sortiert wird, wo Traditionen hinterfragt werden, wo man sich neu ausrichtet – die Stones tauchen in dieser Platte ganz tief in die schwarze Musik den Blues, Soul oder in unserem Song auch etwas in den Gospel ein, sie ringen mit sich der Welt und Gott. Es gibt eine interessante Dokumentation über die ganzen Aufnahmen – „Stones In Exile“.
Diese Tage ist Hackney Diamonds erschienen ein Album voller Lebenswillen und Energie und auch hier findet sich so ein Rolling Stones Gospel Stück – „Sweet Sounds Of Heaven“ und dieser Song hat dann dieser Folge den Namen gegeben.
Aber vor allem geht es um „Shine A Light“ – dort heißt es:
May the good Lord shine a light on you
Warm like the evening sun
So ähnlich heißt es in der Bibel: G*tt, der sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben,
dass durch uns die Erleuchtung zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi entstünde! 2.Kor.4,6
Und diese Energie, die ist auch auf der aktuellen Platte zu hören – Mick & Keith verkörpern etwas von diesem hellen Schein, der lebendig macht. So lebendige alte Männer, die machen mir ganz viel Hoffnung – das inspiriert - sich lebendig fühlen hat da mit der Idee zu tun – dass es etwas gibt, was mich aufstehen lässt, was mich aus dem festgenagelt sein befreit – Die Rolling Stones verkörpern es glaubhaft: die Tode, die ich sterbe haben nicht das letzte Wort – und auch die miesesten Momente können, vielleicht nicht sofort, aber sie können zu „Sweet Sounds Of Heaven“ werden, weil sie vom Leben singen. Da lässt dann eben G*tt ihr Licht auf mich und auf meine Lebensmelodien scheinen und auch ein Klagelied, kann dann voller Licht sein, ein Licht, das kommt, ein Licht, auf das ich mich verlassen kann.
May the good Lord shine a light on you
Make every song (you sing) your favorite tune
May the good Lord shine a light on you
Warm like the evening sun
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15 Minuten
Wenn in der Live Version des Helene Fischer Liedes ein ganzes Stadion singt: „Keiner ist fehlerfrei!“ – sozusagen als gegenseitiger Zuspruch - dann hat mehr mit Reformation zu tun, als ihr vielleicht denkt. Luther war ja verzweifelt, weil er Angst vor dem strafenden G*tt hatte und er erkannte, dass er einfach nicht fehlerfrei, er nannte das ohne Sünde, leben konnte. Und in seiner Angst entdeckte er den gnädigen G*tt der so ähnlich wie Helene zu ihm sprach:
Keiner ist fehlerfrei!
Sei's doch wie es sei!
Lasst uns versprechen
Auf Biegen und Brechen
Wir feiern die Schwächen!
Wer ist schon fehlerfrei?
Theologisch heißt das „Gnade“ – meine Fehler werden nicht angerechnet – und vergib uns unsere Schuld – und jetzt ganz wichtig – wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Ja, Gnade ist die Einladung im Vergebungsspiel mitzuspielen – G*tt sagt zu uns „Keiner ist fehlerfrei“ ich vergebe dir Deine Fehler und jetzt bist du dran, entspann dich – versprich mir, du vergibst ab jetzt auch so gut es geht, denn du merkst es an dir selbst „Wer ist schon fehlerfrei?“
Die Überraschung in dieser Folge ist Tobias Reitz, er ist der Dichter des Textes von „Fehlerfrei“ ich finde es für Menschen die die Reformationsbotschaft predigen, spannend zu hören, wie dieses Thema ein erfolgreicher Liedtexter umsetzt.
Tobias Reitz sagt im Podcast: „Sehnsucht…das ist einfach nur menschlich und es tut einfach sehr sehr gut, gerade auch im Kollektiv, das einfach mal benennen zu können oder sogar rausschreien, mitgrölen zu können „keiner ist fehlerfrei“ Hey da, machen wir alle gerne mit das fühlt sich einfach gut an das macht frei, es tut einfach wahnsinnig gut sich dazu im Kollektiv zu bekennen und zu erfahren wir sind nicht allein und deshalb fehlerfrei“
Aus dieser Erkenntnis heraus selbst nicht perfekt nie wirklich fehlerfrei zu sein hat Martin Luther seine Gedanken zur Gnade formuliert.
Akzeptiert zu werden, angenommen und getragen zu sein, ohne sich verstellen zu müssen, eben mit Macken und mit Fehlern. Ich denke mir, alle Menschen, die anderen eine frohe und gute Botschaft sagen oder von mir aus auch verkündigen wollen, können von den Profis der Sehnsuchtstexteschreiber was lernen – also Danke fürs Mitmachen Tobias Reitz
https://www.tobias-reitz.de
Foto Kristian Schuller
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Keiner ist fehlerfrei!
Sei's doch wie es sei!
Lasst uns versprechen
Auf Biegen und Brechen
Wir feiern die Schwächen!
Wer ist schon fehlerfrei?
Theologisch heißt das „Gnade“ – meine Fehler werden nicht angerechnet – und vergib uns unsere Schuld – und jetzt ganz wichtig – wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Ja, Gnade ist die Einladung im Vergebungsspiel mitzuspielen – G*tt sagt zu uns „Keiner ist fehlerfrei“ ich vergebe dir Deine Fehler und jetzt bist du dran, entspann dich – versprich mir, du vergibst ab jetzt auch so gut es geht, denn du merkst es an dir selbst „Wer ist schon fehlerfrei?“
Die Überraschung in dieser Folge ist Tobias Reitz, er ist der Dichter des Textes von „Fehlerfrei“ ich finde es für Menschen die die Reformationsbotschaft predigen, spannend zu hören, wie dieses Thema ein erfolgreicher Liedtexter umsetzt.
Tobias Reitz sagt im Podcast: „Sehnsucht…das ist einfach nur menschlich und es tut einfach sehr sehr gut, gerade auch im Kollektiv, das einfach mal benennen zu können oder sogar rausschreien, mitgrölen zu können „keiner ist fehlerfrei“ Hey da, machen wir alle gerne mit das fühlt sich einfach gut an das macht frei, es tut einfach wahnsinnig gut sich dazu im Kollektiv zu bekennen und zu erfahren wir sind nicht allein und deshalb fehlerfrei“
Aus dieser Erkenntnis heraus selbst nicht perfekt nie wirklich fehlerfrei zu sein hat Martin Luther seine Gedanken zur Gnade formuliert.
Akzeptiert zu werden, angenommen und getragen zu sein, ohne sich verstellen zu müssen, eben mit Macken und mit Fehlern. Ich denke mir, alle Menschen, die anderen eine frohe und gute Botschaft sagen oder von mir aus auch verkündigen wollen, können von den Profis der Sehnsuchtstexteschreiber was lernen – also Danke fürs Mitmachen Tobias Reitz
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12 Minuten
Mir geht es zurzeit immer öfter so, dass ich mich frage, was ist hier eigentlich los. Die Auseinandersetzungen in unserer Gesellschaft werden immer härter – und rassistische Sätze, die ich früher für unsagbar gehalten habe, werden jetzt auch von Leuten etablierter Parteien gesagt. Lügen und Halbwahrheiten bestimmen die Debatten, es wird rücksichtslos gegen Menschen gehetzt.
Das eigene Wohlbefinden wird zum Standard – zur Normalität gemacht, danach sollen sich alle richten. Und wenn es dann unangenehm wird, werden keinen Fakten geprüft -sondern es wird Lügenpresse oder Verschwörung gebrüllt.
Es stresst und nervt mich alles sehr.
Wie so ein Rettungsanker empfinge ich da diesen Kettcar Song, ich fühle mich direkt am Anfang angesprochen – da möchte ich dazugehören.
An die ganzen guten Geister
Die Romantiker der Welt
An die mitfühlenden Seelen
Und was uns noch zusammen hält
Und an einer anderen Stelle heißt es dann:
Von den verbitterten Idioten nicht verbittern lassen
Im Podcast verbinde ich den Song mit Gedanken von Dietrich Bonhoeffer – er konnte sagen:
„Christsein, heißt nicht, in einer bestimmten Weise religiös sein, auf Grund irgendeiner Methodik etwas aus sich machen, sondern es heißt Menschsein.“
Das ist ein brauchbarer Maßstab in dieser immer komplexer werdenden Welt.
Wenn ich in einer komplizierten Welt lebe, die nicht das Paradies ist, sondern eben unerlöst, bedeutet das für mich: Verantwortung zu übernehmen und zwar Verantwortung, dass wir uns alle als Menschen wahrnehmen – kurz gesagt – ich bin verantwortlich wenn ich mitmenschlich bin.
Eigentlich ist es ganz einfach, wenn wir es uns von Bonhoeffer sagen lassen – unser Leben sollte ein Eintreten für andere sein – jedenfalls wenn wir das mit Jesus und seinem Leben und Handeln ernst meinen.
Wir können das auch mit dem Epheserbrief sagen: Lebt als Kinder des Lichts, die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. (Epheser 5,8b-9)
Als Zusammenfassung, hören wir am Ende etwas über die 10-jährige Tochter des Kettcar Bassisten Reimer Bustorff – sie hat verstanden um was es geht.
Das kann man hier zusammen mit dem Song hören: https://youtu.be/MG0mBgxMlJg?si=BSLiaL0NEGXBW3OH
Foto @ Andreas Hornoff
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Link zum Song: https://songwhip.com/kettcar/den-revolver-entsichern
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Das eigene Wohlbefinden wird zum Standard – zur Normalität gemacht, danach sollen sich alle richten. Und wenn es dann unangenehm wird, werden keinen Fakten geprüft -sondern es wird Lügenpresse oder Verschwörung gebrüllt.
Es stresst und nervt mich alles sehr.
Wie so ein Rettungsanker empfinge ich da diesen Kettcar Song, ich fühle mich direkt am Anfang angesprochen – da möchte ich dazugehören.
An die ganzen guten Geister
Die Romantiker der Welt
An die mitfühlenden Seelen
Und was uns noch zusammen hält
Und an einer anderen Stelle heißt es dann:
Von den verbitterten Idioten nicht verbittern lassen
Im Podcast verbinde ich den Song mit Gedanken von Dietrich Bonhoeffer – er konnte sagen:
„Christsein, heißt nicht, in einer bestimmten Weise religiös sein, auf Grund irgendeiner Methodik etwas aus sich machen, sondern es heißt Menschsein.“
Das ist ein brauchbarer Maßstab in dieser immer komplexer werdenden Welt.
Wenn ich in einer komplizierten Welt lebe, die nicht das Paradies ist, sondern eben unerlöst, bedeutet das für mich: Verantwortung zu übernehmen und zwar Verantwortung, dass wir uns alle als Menschen wahrnehmen – kurz gesagt – ich bin verantwortlich wenn ich mitmenschlich bin.
Eigentlich ist es ganz einfach, wenn wir es uns von Bonhoeffer sagen lassen – unser Leben sollte ein Eintreten für andere sein – jedenfalls wenn wir das mit Jesus und seinem Leben und Handeln ernst meinen.
Wir können das auch mit dem Epheserbrief sagen: Lebt als Kinder des Lichts, die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. (Epheser 5,8b-9)
Als Zusammenfassung, hören wir am Ende etwas über die 10-jährige Tochter des Kettcar Bassisten Reimer Bustorff – sie hat verstanden um was es geht.
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11 Minuten
Das Leben kann ein Fest sein, wenn Menschen Hand in Hand gehen, das bedeutet dieser bekannte türkische Song auf deutsch. Im Podcast ist Nilgün Filiz dabei, sie hat eine leitende Funktion beim Begegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen in Köln. Diese Einrichtung besuche ich gerne mit Erzieher*innenklassen, denn dort gibt es eine Kita mit einem mehrsprachigen Konzept – leider noch etwas sehr seltenes.
Frau Filiz sagt im Podcast: „Wenn alle Menschen, beziehungsweise die Welt, an Glück, Zusammenhalt und an sich selbst glaubt, dann wäre das Leben ein Fest. Das ist das, was wir eigentlich in der heutigen Gesellschaft brauchen, dass man an sich selbst glaubt, an Zusammenhalt glaubt, an Glück für alle glaubt und eben auch aus den Ressourcen schöpft, die man hat.“
In dem Lied geht es darum, wie schön es wäre, wenn das Leben ein Fest wäre. Es wird besungen, was einen glücklichen Menschen ausmacht, welcher Umgang miteinander ist dafür nötig, damit die Welt ein schöner Platz bleibt oder wird - der Song betont: Dies geschieht, wenn die Menschen sich vereinigen und Hand in Hand gehen. Dieses Verhalten fällt nicht vom Himmel – unsere Kinder werden in einer Welt groß, die von den Denkmustern der Menschen geprägt ist, die vor ihnen gelebt haben – und da gibt es viele Vorurteile und auch rassistische Strukturen, die tief im Denken verankert sind. Diese Sachen verschwinden nicht von allein, sondern da ist bewusste pädagogische Arbeit nötig. Im Podcast beginnt Nilgün Filiz von ihrer Einrichtung in Köln zu erzählen und in Gedanke 3 berichtet eine Schülerin einer Erzieherinnenklasse davon, wie sie die Begegnung mit Frau Filiz inspiriert hat, außerdem bekommt ihr einen Gedankenanstoß wie gut es sein kann, sich für die Feste und die Sprache von anderen Menschen zu interessieren – Es ist deine Entscheidung!
https://bfmf-koeln.de
Foto Cengiz Tünay
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Link zum Song: https://songwhip.com/senay2/hayat-bayram-olsa
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Frau Filiz sagt im Podcast: „Wenn alle Menschen, beziehungsweise die Welt, an Glück, Zusammenhalt und an sich selbst glaubt, dann wäre das Leben ein Fest. Das ist das, was wir eigentlich in der heutigen Gesellschaft brauchen, dass man an sich selbst glaubt, an Zusammenhalt glaubt, an Glück für alle glaubt und eben auch aus den Ressourcen schöpft, die man hat.“
In dem Lied geht es darum, wie schön es wäre, wenn das Leben ein Fest wäre. Es wird besungen, was einen glücklichen Menschen ausmacht, welcher Umgang miteinander ist dafür nötig, damit die Welt ein schöner Platz bleibt oder wird - der Song betont: Dies geschieht, wenn die Menschen sich vereinigen und Hand in Hand gehen. Dieses Verhalten fällt nicht vom Himmel – unsere Kinder werden in einer Welt groß, die von den Denkmustern der Menschen geprägt ist, die vor ihnen gelebt haben – und da gibt es viele Vorurteile und auch rassistische Strukturen, die tief im Denken verankert sind. Diese Sachen verschwinden nicht von allein, sondern da ist bewusste pädagogische Arbeit nötig. Im Podcast beginnt Nilgün Filiz von ihrer Einrichtung in Köln zu erzählen und in Gedanke 3 berichtet eine Schülerin einer Erzieherinnenklasse davon, wie sie die Begegnung mit Frau Filiz inspiriert hat, außerdem bekommt ihr einen Gedankenanstoß wie gut es sein kann, sich für die Feste und die Sprache von anderen Menschen zu interessieren – Es ist deine Entscheidung!
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8 Minuten
Seit März 2020 beschäftige ich mich nun jede Woche mit einem Song. Und immer wieder merke ich wie gerade in den Songs Emotionen und Inhalte ganz eng miteinander verbunden sind. In meinen Augen können wir von diesen Songs viel lernen und so auch unsere Botschaft als Kirche auffrischen lassen, mit neuen Bildern für die Worte, die schon seit vielen Jahrhunderten Menschen tragen. Und ich freue mich über alle Menschen, die in dieser Richtung unterwegs sind.
Angelika Gogolin ist so jemand – sie macht aus Momenten - Heilige Momente eben St.Moment.
Im Podcast erzählt sie vom Sido Song und einer Trauung – wo die Textstelle:
Es ist so viel passiert
Durch die Hölle mit dir
Bekämpfe mit dir die Dämonen in mir
wichtig geworden ist.
Viele weitere Liedzeilen des Songs stehen für tolle Momente – für Goldmomente, wie Angelika das sagt, diese Momente erleben wir eben ganz besonders zu zweit.
Der Podcast will dich anstiften die ganze Woche über den Song zu hören eben an 7 Tagen diesen 1 Song hören. Angelikas Gedanken können dir helfen in welche Richtung die Gedanken gehen könnten, aber vielleicht findest du, mit dem Song zusammen, deine ganz eigene die Spur zu Goldmomenten in deinem Leben. Du spürst dann etwas von dem Feuer der Leidenschaft und bekommst eine Idee davon, was es bedeuten kann nicht alles aus dem Leben nur für sich alleine rauszuholen, sondern es zu teilen.
Angelika bei Instagram: @hochzeitspastorin_hamburg
Homepage: https://stmoment.hamburg/ueber-uns/
Foto Vitali Gelwich
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/
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Kontakt: post@7tage1song.de
Link zum Song: https://songwhip.com/sido/mit-dir
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Angelika Gogolin ist so jemand – sie macht aus Momenten - Heilige Momente eben St.Moment.
Im Podcast erzählt sie vom Sido Song und einer Trauung – wo die Textstelle:
Es ist so viel passiert
Durch die Hölle mit dir
Bekämpfe mit dir die Dämonen in mir
wichtig geworden ist.
Viele weitere Liedzeilen des Songs stehen für tolle Momente – für Goldmomente, wie Angelika das sagt, diese Momente erleben wir eben ganz besonders zu zweit.
Der Podcast will dich anstiften die ganze Woche über den Song zu hören eben an 7 Tagen diesen 1 Song hören. Angelikas Gedanken können dir helfen in welche Richtung die Gedanken gehen könnten, aber vielleicht findest du, mit dem Song zusammen, deine ganz eigene die Spur zu Goldmomenten in deinem Leben. Du spürst dann etwas von dem Feuer der Leidenschaft und bekommst eine Idee davon, was es bedeuten kann nicht alles aus dem Leben nur für sich alleine rauszuholen, sondern es zu teilen.
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10 Minuten
Mit dem Song von dieser Woche war ich am 30.Septmeber auf der Bundesgartenschau in Mannheim.
Im „MöglichkeitsGarten“ können Herzen grünen und hier kann Freude blühen. Hier sollen Menschen paradiesische Momente genießen und Kraft schöpfen. Ein Ort zum Kraft schöpfen – um diesen Ort geht es auch im Song „Alive and Kicking“ der Simple Minds
You turn me on
You lift me up
Like the sweetest cup I'd share with you
You lift me up
Das hört sich an wie Psalm 23 – „Du schenkst mir voll ein“ – wird da von G*tt gesagt. Und dieses Zusammensein gibt mir Kraft – das hilft mir – Alive & Kicking zu sein – das kann man wohl am besten mit lebendig und stark übersetzen.
Und so singen die Simple Minds weiter:
Jetzt heißts: Alles oder Nichts
Denn du sagst, du wirst dich mich durchs Leben begleiten
Du folgst mir und Ich, Ich folge dir.
Du folgst mir und Ich folge dir sagen die Simple Minds - „Ich liebe dich, was immer kommt.“ – und das sind lebendige und starke, alive and kicking Worte
Stay until your love is alive and kicking
“Bleiben“ – dran bleiben, darum geht es in dem Song. Die Simple Minds besingen die Kraft, die hilft, wenn alles schiefläuft und ich drohe auseinanderzubrechen.
What you gonna do when things go wrong?
What you gonna do when it all cracks up?
Was hilft Dir wenn die Sachen schlecht für Dich laufen? Wenn alles auseinanderbricht?
Was gibt da wieder die Energie, um „alive & kicking“ zu werden?
Die Simple Minds sagen Beziehungen helfen – Wenn alles zusammenbricht, bringst du mich dahin, wo der Zauber einst begann – das kann ja ganz viel sein – jedenfalls ist da jemand – der mir in meinem tiefen Tal des Lebens sagt – ich bin bei dir.
Es ist gut solche Freunde zu haben – da kann ich mich fallen lassen – da gibt es auch ein Verständnis dafür, dass das Leben nicht immer leicht und locker ist – ich brauche da Erinnerungen ans lebendig sein – nicht als schlaue Sprüche, sondern einfach und ohne Bedingungen füreinander da sein – nicht fragen machen – füreinander zuhause sein.
You'll take me home where the magic's from - And I'll be with you
Momente die ich mit Menschen verbringe, die mich einfach mögen, deren Freundschaft ich mir nicht erkaufen muss – sondern mit denen ich einfach zusammen bin
Foto Paul Cox
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
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Link zum Song: https://songwhip.com/simple-minds/alive-and-kicking
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Im „MöglichkeitsGarten“ können Herzen grünen und hier kann Freude blühen. Hier sollen Menschen paradiesische Momente genießen und Kraft schöpfen. Ein Ort zum Kraft schöpfen – um diesen Ort geht es auch im Song „Alive and Kicking“ der Simple Minds
You turn me on
You lift me up
Like the sweetest cup I'd share with you
You lift me up
Das hört sich an wie Psalm 23 – „Du schenkst mir voll ein“ – wird da von G*tt gesagt. Und dieses Zusammensein gibt mir Kraft – das hilft mir – Alive & Kicking zu sein – das kann man wohl am besten mit lebendig und stark übersetzen.
Und so singen die Simple Minds weiter:
Jetzt heißts: Alles oder Nichts
Denn du sagst, du wirst dich mich durchs Leben begleiten
Du folgst mir und Ich, Ich folge dir.
Du folgst mir und Ich folge dir sagen die Simple Minds - „Ich liebe dich, was immer kommt.“ – und das sind lebendige und starke, alive and kicking Worte
Stay until your love is alive and kicking
“Bleiben“ – dran bleiben, darum geht es in dem Song. Die Simple Minds besingen die Kraft, die hilft, wenn alles schiefläuft und ich drohe auseinanderzubrechen.
What you gonna do when things go wrong?
What you gonna do when it all cracks up?
Was hilft Dir wenn die Sachen schlecht für Dich laufen? Wenn alles auseinanderbricht?
Was gibt da wieder die Energie, um „alive & kicking“ zu werden?
Die Simple Minds sagen Beziehungen helfen – Wenn alles zusammenbricht, bringst du mich dahin, wo der Zauber einst begann – das kann ja ganz viel sein – jedenfalls ist da jemand – der mir in meinem tiefen Tal des Lebens sagt – ich bin bei dir.
Es ist gut solche Freunde zu haben – da kann ich mich fallen lassen – da gibt es auch ein Verständnis dafür, dass das Leben nicht immer leicht und locker ist – ich brauche da Erinnerungen ans lebendig sein – nicht als schlaue Sprüche, sondern einfach und ohne Bedingungen füreinander da sein – nicht fragen machen – füreinander zuhause sein.
You'll take me home where the magic's from - And I'll be with you
Momente die ich mit Menschen verbringe, die mich einfach mögen, deren Freundschaft ich mir nicht erkaufen muss – sondern mit denen ich einfach zusammen bin
Foto Paul Cox
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12 Minuten
In dieser Folge sind Luisa und Menschen aus ihrem Predigerseminar mit dabei. Wir denken im Podcast mit diesem Song darüber nach, was es bedeutet Glück zu haben und es festhalten zu können, oder wenigstens zu wissen, wo könnte es zu finden sein.
Im Song findet Nina Chuba ganz viele tolle Zeilen, die Glück beschreiben. Ich mag an Nina Chuba, dass sie eine Kraft ausstrahlt, die aus ihr selbst kommt. Sie muss nicht andere klein machen, um sich selbst groß zu fühlen und das kann inspirieren.
Denn der Tisch ist gedeckt, es gibt nichts, was uns fehlt
Alle da, alles leicht, ich schweb
Nina Chuba lädt uns ein, an ihren Glücks- und Wohlfühltisch – wir gönnen uns eine Mahlzeit im Angesicht unserer Feinde. In einem anderen Song „nicht allein“ kann Nina Chuba einem Freund zusingen – du bist „unfassbar unersetzlich“ – das ist in Psalm 23 – du salbst mein Haupt mit Öl – eine Königin oder ein König wird so gesalbt. Also DU bist eine Königin – da drüben stehen Deine Feinde – wir machen keinen Krieg, sondern wir decken einen Tisch und lassen es uns gut gehen – direkt vor den Feinden – da kommen die vielleicht mal ans Nachdenken.
Denn der Tisch ist gedeckt, es gibt nichts, was uns fehlt
Alle da, alles leicht, ich schweb
Die Zitronensorte Femminello aus dem Titel erinnert dabei auch an das lateinische Wort „feminin“ - an Frauen, die überall auf der Welt, auch heute, oft noch klein gehalten werden: Von Männern, die Macht für sich beanspruchen und sich dabei für besser halten.
Aber wo auch immer Unterdrückung herrscht, es könnte kaum eindrücklicher sein, was im Psalm steht:
Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Der Tisch ist gedeckt.
Ich darf mir sagen: Ich bin es wert mich dorthin zu setzen.
Und auch du darfst es dir sagen: Ich bin es wert mich dorthin zu setzen.
Weil für G*tt keiner über dem anderen steht! Das ICH im Song setzt diesen Wert voraus. Sie weiß, dass sie sich nicht unterbuttern lassen muss. Und vielleicht ist das ihr größter Luxus. Dass sie reagieren kann mit: Jetzt erst recht!
Denn der Tisch ist gedeckt, es gibt nichts, was uns fehlt
Alle da, alles leicht, ich schweb
Foto David Daub
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Link zum Song: https://songwhip.com/nina-chuba/femminello2023
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Im Song findet Nina Chuba ganz viele tolle Zeilen, die Glück beschreiben. Ich mag an Nina Chuba, dass sie eine Kraft ausstrahlt, die aus ihr selbst kommt. Sie muss nicht andere klein machen, um sich selbst groß zu fühlen und das kann inspirieren.
Denn der Tisch ist gedeckt, es gibt nichts, was uns fehlt
Alle da, alles leicht, ich schweb
Nina Chuba lädt uns ein, an ihren Glücks- und Wohlfühltisch – wir gönnen uns eine Mahlzeit im Angesicht unserer Feinde. In einem anderen Song „nicht allein“ kann Nina Chuba einem Freund zusingen – du bist „unfassbar unersetzlich“ – das ist in Psalm 23 – du salbst mein Haupt mit Öl – eine Königin oder ein König wird so gesalbt. Also DU bist eine Königin – da drüben stehen Deine Feinde – wir machen keinen Krieg, sondern wir decken einen Tisch und lassen es uns gut gehen – direkt vor den Feinden – da kommen die vielleicht mal ans Nachdenken.
Denn der Tisch ist gedeckt, es gibt nichts, was uns fehlt
Alle da, alles leicht, ich schweb
Die Zitronensorte Femminello aus dem Titel erinnert dabei auch an das lateinische Wort „feminin“ - an Frauen, die überall auf der Welt, auch heute, oft noch klein gehalten werden: Von Männern, die Macht für sich beanspruchen und sich dabei für besser halten.
Aber wo auch immer Unterdrückung herrscht, es könnte kaum eindrücklicher sein, was im Psalm steht:
Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Der Tisch ist gedeckt.
Ich darf mir sagen: Ich bin es wert mich dorthin zu setzen.
Und auch du darfst es dir sagen: Ich bin es wert mich dorthin zu setzen.
Weil für G*tt keiner über dem anderen steht! Das ICH im Song setzt diesen Wert voraus. Sie weiß, dass sie sich nicht unterbuttern lassen muss. Und vielleicht ist das ihr größter Luxus. Dass sie reagieren kann mit: Jetzt erst recht!
Denn der Tisch ist gedeckt, es gibt nichts, was uns fehlt
Alle da, alles leicht, ich schweb
Foto David Daub
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11 Minuten
Für viele fühlt sich das Loslassen von einer Beziehung so an, als stände man dann vor den Trümmern, vor „abgerissenen Brücken“. Dieses Gefühl beschreibt das Lied „Burning in the Skies“ von Linkin Park, wie ich finde, ziemlich gut. Im Lied selbst geht es um das Ende einer Beziehung – vom Brücken abreißen und der Frage nach dem danach. Denn auch wenn die Trennung für mich die richtige Entscheidung war, kann ich mich danach erst einmal wie benebelt fühlen. Alles ist unklar, undurchsichtig, ich schwimme – im übertragenen Sinne, denn ich habe keinen festen Boden mehr unter den Füßen.
Aber eine Trennung ist nicht immer eine Niederlage, sondern kann auch ein Gewinn sein.
Abraham spricht das Wort „trennen“ aus. Gedacht haben es vermutlich alle Beteiligten schon. Aber Abraham spricht es aus und eröffnet damit eine neue Möglichkeit.
Da sprach Abram zu Lot: Lass doch nicht Zank sein zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten; denn wir sind Brüder.
Steht dir nicht alles Land offen? Trenne dich doch von mir! (Genesis 13,8+9)
Für viele bedeutet das Loslassen eine Niederlage, da es gedanklich mit Aufgeben oder Scheitern gleichgesetzt wird. Das passt nicht gut zu Werten wie Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen, die in unserer Gesellschaft hochgeschätzt werden. Loslassen in Beziehungen wird für viele als Versagen verstanden. Dabei kann loslassen auch für Stärke stehen, für Selbstreflexion und die Einsicht für sich und sein Leben etwas anderes zu wollen.
Mir gefällt im Song von Linkin Park, dass sie genau diesen Aspekt aufgreifen – und die Interpretation jedem selbst überlassen. Das Lied bekommt dann einen völlig anderen klang, wenn man es einmal so versteht, dass man etwas verliert, weil man etwas Besseres verdient hat.
So don’t apologize
I’m losing what I don’t deserve
Theresa, die in dieser Folge dabei ist, forscht und lehrt an der Uni Mannheim im Bereich pädagogische Psychologie.
Foto James Minchin
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Link zum Song: https://songwhip.com/linkin-park/burningintheskies
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Aber eine Trennung ist nicht immer eine Niederlage, sondern kann auch ein Gewinn sein.
Abraham spricht das Wort „trennen“ aus. Gedacht haben es vermutlich alle Beteiligten schon. Aber Abraham spricht es aus und eröffnet damit eine neue Möglichkeit.
Da sprach Abram zu Lot: Lass doch nicht Zank sein zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten; denn wir sind Brüder.
Steht dir nicht alles Land offen? Trenne dich doch von mir! (Genesis 13,8+9)
Für viele bedeutet das Loslassen eine Niederlage, da es gedanklich mit Aufgeben oder Scheitern gleichgesetzt wird. Das passt nicht gut zu Werten wie Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen, die in unserer Gesellschaft hochgeschätzt werden. Loslassen in Beziehungen wird für viele als Versagen verstanden. Dabei kann loslassen auch für Stärke stehen, für Selbstreflexion und die Einsicht für sich und sein Leben etwas anderes zu wollen.
Mir gefällt im Song von Linkin Park, dass sie genau diesen Aspekt aufgreifen – und die Interpretation jedem selbst überlassen. Das Lied bekommt dann einen völlig anderen klang, wenn man es einmal so versteht, dass man etwas verliert, weil man etwas Besseres verdient hat.
So don’t apologize
I’m losing what I don’t deserve
Theresa, die in dieser Folge dabei ist, forscht und lehrt an der Uni Mannheim im Bereich pädagogische Psychologie.
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13 Minuten
Heute am 12.September 2023 hat Johnny Cash seinen 20.Todestag. Die Folge zu diesem Ereignis wird von Uwe Birnstein bestritten einem Kenner von Johnny Cash.
Im Podcast geht es um ein großes Thema bei Johnny Cash: Wie ist der Mensch, gefangen oder frei – Wie gehe ich mit Schuld und Abhängigkeiten über, wie kann ich mir selbst treu bleiben, auch wenn ich immer wieder untreu werde – immer wieder ist Johnny Cash in Gefängnissen aufgetreten und in unserem Song spielt ja auch ein Häftling eine Rolle. Außerdem spielt im Song und daher auch im Podcast das Thema „Tod“ eine Rolle.
Ein weiteres wichtiges Thema ist das Gefangensein. Das Gefangensein bedeutet für Johnny Cash nicht nur das Gefangensein in Gefängnissen, sondern das ist ein Bild für das ganze Leben eines Menschen, der G*tt nicht erfahren hat. Cash hätte wahrscheinlich sagen können: Wir sind alle Gefangene – und er hätte sich dann als Gefangenen Nummer 1 gesehen – sich immer schuldig am frühen Tod des Bruders fühlen, eine Ehe mit 4 Töchtern in den Sand gesetzt, oder immer wieder zu scheitern beim Versuch von Alkohol und Tabletten loszukommen. Trotz allem hat Johnny Cash immer an seiner eigenen, sehr direkten und persönlichen Art an G*tt festgehalten.
In einem seiner letzten Interviews sagt er, auf die Frage wie er es denn mit dem Glauben halte: „Jetzt am Ende meines Lebens, wenn Gott mir vergeben hat, warum sollte ich mir selbst nicht vergeben.“ Also er ist befreit von seinen Fehlern, die er in sich spürte, friedlich gestorben. Die Beschäftigung mit dem Leben von Johnny Cash lohnt sich wirklich, einfach auch will wir da sehen können, wie jemand trotz aller Entgleisungen, die er so hingelegt hat, den Kontakt zu sich selbst nicht verloren hat – ich würde sagen mit G*ttes Hilfe.
Johnny Cash liest die Bibel https://youtu.be/NUFFfH9x2pI?si=92dcVNl75zlYYsdk
Uwe Birnsteins Seite https://birnsteinsbuero.de/buecherliste/walk-on-johnny-cash/
Foto Universal Music
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Link zum Song: https://songwhip.com/johnny-cash/give-my-love-to-rose
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Im Podcast geht es um ein großes Thema bei Johnny Cash: Wie ist der Mensch, gefangen oder frei – Wie gehe ich mit Schuld und Abhängigkeiten über, wie kann ich mir selbst treu bleiben, auch wenn ich immer wieder untreu werde – immer wieder ist Johnny Cash in Gefängnissen aufgetreten und in unserem Song spielt ja auch ein Häftling eine Rolle. Außerdem spielt im Song und daher auch im Podcast das Thema „Tod“ eine Rolle.
Ein weiteres wichtiges Thema ist das Gefangensein. Das Gefangensein bedeutet für Johnny Cash nicht nur das Gefangensein in Gefängnissen, sondern das ist ein Bild für das ganze Leben eines Menschen, der G*tt nicht erfahren hat. Cash hätte wahrscheinlich sagen können: Wir sind alle Gefangene – und er hätte sich dann als Gefangenen Nummer 1 gesehen – sich immer schuldig am frühen Tod des Bruders fühlen, eine Ehe mit 4 Töchtern in den Sand gesetzt, oder immer wieder zu scheitern beim Versuch von Alkohol und Tabletten loszukommen. Trotz allem hat Johnny Cash immer an seiner eigenen, sehr direkten und persönlichen Art an G*tt festgehalten.
In einem seiner letzten Interviews sagt er, auf die Frage wie er es denn mit dem Glauben halte: „Jetzt am Ende meines Lebens, wenn Gott mir vergeben hat, warum sollte ich mir selbst nicht vergeben.“ Also er ist befreit von seinen Fehlern, die er in sich spürte, friedlich gestorben. Die Beschäftigung mit dem Leben von Johnny Cash lohnt sich wirklich, einfach auch will wir da sehen können, wie jemand trotz aller Entgleisungen, die er so hingelegt hat, den Kontakt zu sich selbst nicht verloren hat – ich würde sagen mit G*ttes Hilfe.
Johnny Cash liest die Bibel https://youtu.be/NUFFfH9x2pI?si=92dcVNl75zlYYsdk
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12 Minuten
In dieser Folge ist Betiel Berhe mit dabei – Sie ist die Autorin des Buches „Nie mehr leise“ in ihrem Buch beschäftigt sie sich mit dem Zusammenhang von Rassismus und Klassengesellschaft. Als Betiel das Buch geschrieben hat, hat sie unseren Podcast Song „Rolex für alle“ von Disarstar immer wieder gehört.
Im Song hören wir:
Die Mehrheit guckt weg, wenn es knallt
Und redet sich schön, bis das Echo verhallt
Ich finde es wichtig, dass wir bei Ungerechtigkeit nicht weg sehen, sondern hinschauen – immer wieder erkennen wir etwas, aber oft ändern wir nichts, weil wir zu bequem sind oder dann vielleicht etwas weniger für uns selbst hätten.
Ich mag, dass das Buch von Betiel Berhe mit „Revolution“ aufhört und zwar Revolution: „Damit es sich lohnt, einfach nur Mensch zu sein“ – das bedeutet, dass nicht nur einzelne ausgewählte Menschen an den Tisch der Entscheidungen kommen, sondern wir alle gemeinsam Demokratie neu denken können.
In diesem Zusammenhang finde ich, dass es da viel bei Calvin zu entdecken gibt. In Gedanke 3 des Podcast hört ihr etwas von meinen Schüler*innen über Calvin, der als Flüchtling vor allen in Genf Theologie und Politik betrieben hat.
Bücher, Songs und auch Theologie können helfen, „Nie mehr leise“ zu denken und zu lesen, wenn wir in einer gerechteren und solidarischeren Gesellschaft leben wollen.
Foto Sony/Four Music
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Im Song hören wir:
Die Mehrheit guckt weg, wenn es knallt
Und redet sich schön, bis das Echo verhallt
Ich finde es wichtig, dass wir bei Ungerechtigkeit nicht weg sehen, sondern hinschauen – immer wieder erkennen wir etwas, aber oft ändern wir nichts, weil wir zu bequem sind oder dann vielleicht etwas weniger für uns selbst hätten.
Ich mag, dass das Buch von Betiel Berhe mit „Revolution“ aufhört und zwar Revolution: „Damit es sich lohnt, einfach nur Mensch zu sein“ – das bedeutet, dass nicht nur einzelne ausgewählte Menschen an den Tisch der Entscheidungen kommen, sondern wir alle gemeinsam Demokratie neu denken können.
In diesem Zusammenhang finde ich, dass es da viel bei Calvin zu entdecken gibt. In Gedanke 3 des Podcast hört ihr etwas von meinen Schüler*innen über Calvin, der als Flüchtling vor allen in Genf Theologie und Politik betrieben hat.
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