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Iudicum – Jura auditiv und digital Archiv

90 Episoden
13 Minuten
Im Fleet-Fall geht es zunächst einmal um die Frage: Was ist überhaupt ein Fleet? Aber keine Sorge, es wird auch juristisch! Der BGH musste sich in der Originalentscheidung mit dem Eigentumsbegriff aus § 823 I BGB auseinandersetzen und klären, wann auch die Nutzungsmöglichkeit des Eigentums in den Schutzbereich fällt... Viel Spaß!


Urteil: BGH, Urt. v. 21.12.1970 – II ZR 133/68
15 Minuten
Im Baurecht begegnen wir häufig Baugenehmigungen, die wir im Rahmen einer Verpflichtungsklage auf ihre landes- und bundesrechtliche Richtigkeit überprüfen müssen. In der heutigen Folge haben wir uns deshalb einmal genau mit diesem Thema befasst – sie eignet sich daher ideal zur Wiederholung des Baurechtsprüfungsstoffes. Viel Spaß!





Inspiriert von: VG München, Urt. v. 11.10.2012 – M 11 K 11.3412
9 Minuten
Der Titel sagt eigentlich schon alles: Heute sprechen wir über einen (versuchten) Diebstahl, bei welchem der Täter von einem Ladendetektiv auf frischer Tat ertappt wird. Es geht also um eine Standardprüfung im Strafrecht, die vor allem dazu geeignet ist, das Schema und Einzelprobleme wiederholen zu können. Viel Spaß!
20 Minuten
Heute tauchen wir tief ins Thema Globalzession und Vorausabtretung! Wenn ihr die Folge auf Spotify oder Amazon Music hört, haben wir euch der Einfachheit halber den durchaus etwas verwobenen Sachverhalt auf dem Cover skizziert. Ansonsten findet ihr das Schaubild auch auf unserem Instagram-Account @iudicum_de. Viel Spaß!





Urteil: BGH, Urt. v. 8. 12. 1998 - XI ZR 302/97
13 Minuten
Jeder hat schon einmal von ihm gehört: Der Katzenkönig-Fall. Wir haben uns den skurrilen Sachverhalt einmal angeschaut und einige klassische Strafrecht AT Probleme herausarbeiten können. Die Absurdität des Tatgeschehens hat uns übrigens sehr stark an den Sirius-Fall aus Folge 26 erinnert – wer sich für groteske Strafrechtsfälle interessiert, sollte dort auch einmal reinhören. Viel Spaß!





Urteil: BGH, Urt. v. 15.09.1988 – 4 StR 352/88
20 Minuten
Heute besprechen wir zwei richtige Klassiker aus dem Staatsorganisationsrecht: Die 5%-Klausel der Bundestagswahl sowie das eventuelle Bestehen eines Prüfungsrechts von Gesetzesentwürfen durch den Bundespräsidenten. Viel Spaß!





5%-Urteil Bundestagswahl: BVerfG, Beschl. v. 19.9.2017 – 2 BvC 46/14; BVerfG, Urt. v. 29.09.1990 – 2 BvE 1/90.


5%-Urteil Europawahl: BVerfG, Urt. v. 09.11.2011 – 2 BvC 4/10.


5%-Urteil Kommunalwahl: BVerfG, Urt. v. 13.02.2008 – 2 BvK 1/07.


Klausur zum Organstreitverfahren und Prüfungsrecht: JuS 2006, S. 1088-1091 (insb. S. 1090 f.).
19 Minuten
Zugegeben: Die Abgrenzung zwischen Raub und räuberischer Erpressung in eine knackige Podcast-Episode zu packen, ist uns nicht leicht gefallen. Der Meinungsstreit zwischen Rechtsprechung und Lehre ist an sich schon durchaus komplex – wir wollten aber noch eine Schippe drauflegen. Denn einerseits ist der Streit nicht immer zu entscheiden und andererseits führen uns Sachverhalte manchmal sogar zu exotischen Normen wie den § 239a StGB. Wir haben die Folge daher ein wenig unkonventionell gestaltet und die Streitdarstellung zeitlich vorgezogen – aber hört am besten selbst! Viel Spaß!





Urteil: BGH, Beschl. v. 13.10.2005 – AZ 5 StR 366/05
11 Minuten
Zu den absoluten Basics im Strafrecht gehört die Abgrenzung zwischen Betrug und Diebstahl, welche wir anhand des Schließfach-Falls besprechen. Wir haben uns gefragt, ob wir das Herausnehmen einer Tasche aus einem Schließfach mit dem richtigen Schlüssel als Wegnahme werten können. Viel Spaß!





Urteil: BGH, 23.06.1965 – 2 StR 12/65
19 Minuten
Dem Flugreise-Fall haften nicht nur bereicherungsrechtliche, sondern auch allgemein-zivilrechtliche Problematiken an, die sich hervorragend für eine klassische Falllösungs-Episode eignen. Vertragliche, quasi-vertragliche, deliktische und bereicherungsrechtliche Ansprüche haben wir am Beispiel eines minderjährigen blinden Passagiers durchgeprüft – der eigentliche Clou des Falls erwartet euch dann aber erst gegen Ende… Viel Spaß!





Urteil: BGH, 07.01.1971 – VII ZR 9/70
38 Minuten
Das Referendariat ist oft so nah und doch so fern – denn vorher gilt es, das erste Staatsexamen zu überwinden. Wir finden aber, man sollte sich dennoch schon frühzeitig darüber Gedanken machen, wie das Leben während des Referendariats aussehen wird. Deswegen haben wir uns mit Feli, einer Rechtsreferendarin aus Hessen, zusammengesetzt und ein wenig über ihr Leben im Referendariat geplaudert. Auf Instagram haben wir vorher kräftig Fragen von euch gesammelt und sind auf diese eingegangen – dabei ging es vor allem um ihren Alltag, die Tätigkeit in einer Großkanzlei neben dem Lernen und das Verfassen von Klausuren im 2. Examen.


Wenn ihr mehr von Feli hören wollt, dann besucht unbedingt ihren Podcast "beyourbestlawstudent". Dort gibt es regelmäßig Input zu ihrem Referendariat, Alltag und dem typischen Examensstress. Außerdem findet ihr uns dort auch wieder! Denn wir haben nicht nur über den Alltag von Feli gesprochen, sondern auch unserem Examensstress eine Folge gewidmet. Diese findet ihr auf ihrem Kanal. Viel Spaß!


https://felicitasemilie.de/
7 Minuten
Ein Labello als gefährliches Werkzeug? Kaum vorstellbar, dachten sich auch die Karlsruher Richter. So kurios der Labello-Fall klingt: Er gehört zum Basiswissen des Strafrecht BT und muss deshalb bekannt sein. Viel Spaß!





Urteil: BGH, 20.06.1996 - 4 StR 147/96
8 Minuten
Im Bewerbungsverfahren müssen Arbeitgeber darauf achten, die Kandidaten nicht ungleich zu behandeln. Doch wie lässt sich das eigentlich ordentlich prüfen? Und welche Ausnahmen gibt es? Heute untersuchen wir die Klage eines Fachanwalts für Arbeitsrecht, der sich in seiner Bewerbung ungleich behandelt fühlte. Viel Spaß!





Urteil: BAG, 25.10.2018 – 8 AZR 562/16; u.a. EuGH, 17.04.2018 – C-414/16
43 Minuten
Mittlerweile sind wir bereits bei Folge 40 unseres Jura-Podcasts angekommen! Da unser Examen aber auch immer näher rückt, ist uns eine Sache unweigerlich klar geworden: Die Klausuren entscheiden am Ende über den (jedenfalls sichtbaren) Erfolg im Studium. Deshalb haben wir uns gefragt: Wie meistert man die Klausuren am besten? Hierüber wird im Internet viel philosophiert – die wohl sicherste Antwort kann uns aber nur jemand geben, der auf der anderen Seite der Klausurabgabe sitzt. Wir haben uns daher mit Herrn RiLG Dr. Schnurr zusammengesetzt und ihn gefragt, worauf es in einer Klausur wirklich ankommt, wie man sich idealerweise an die Skizze und den Sachverhalt setzt und das Gutachten schließlich zutreffend verfasst. Dr. Schnurr ist Korrektor und ehemaliger Prüfer und konnte uns demzufolge tiefgreifende Antworten auf unsere Fragen geben.


Ps: Dr. Schnurr betreibt den Instagram-Account @assessorklausurenkurs. Hier findet ihr examensrelevanten Inhalt in Form von prägnanten Videos und Beiträgen. Schaut mal vorbei! Außerdem dürfte seine Website https://assessor-klausurenkurs.jimdosite.com/ insbesondere für unsere Zuhörer interessant sein, die sich in der Vorbereitung zum 2. Staatsexamen befinden!
14 Minuten
– Hinweis: Zwischen Minute 5:45 und 6:12 nutzen wir den Begriff "selbstständiges" Beweisverwertungsverbot. Dabei ist uns leider ein Versprecher unterlaufen, da es sich im konkreten Fall um ein "UNselbstständiges" Beweisverwertungsverbot handelt. Ist schon die Beweiserhebung rechtswidrig, liegt ein unselbstständiges Beweisverwertungsverbot vor. –


Wie man aus dem Titel bereits herauslesen kann, geht es heute um das weniger beliebte Thema Strafprozessrecht. Wir stellen uns die Frage, ob das Verhör eines Inhaftierten durch einen verdeckten Ermittler ohne Weiteres vor Gericht verwendet werden darf.  Anhand eines Beschlusses des BGH aus dem Jahr 2010 betreiben wir außerdem einen kleinen Exkurs bzgl. Beweisverwertungs- und Beweiserhebungsverbote sowie des Nemo-tenetur-Grundsatzes. Viel Spaß!





Urteil: BGH, Beschl. v. 18.05.2010 – 5 StR 51/10
13 Minuten
Heute besprechen wir den Nacherfüllungsanspruch des § 439 I BGB anhand des bekannten Fliesen-Falls des BGH aus dem Jahre 2011. Wir haben uns die Frage gestellt, ob und wie ein Privatkäufer den Aus- und Wiedereinbau von mangelhaften Fliesen vom Verkäufer verlangen kann. Viel Spaß! 


Urteil: BGH, Urt. v. 21.12.2011 – VIII ZR 70/08