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Versicherungsgeflüster-Podcast Archiv

323 Episoden
17 Minuten
Wie wird die Rente aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) besteuert?

Gemeinhin denken viele, dass die Leistungen aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung, also die BU-Rente, steuerfrei seien. Das ist so nicht ganz richtig.

Grundsätzlich sind diese Renten, zumindest zu einem Teil, steuerpflichtig.

Ob am Ende tatsächlich auch eine Steuer gezahlt werden muss, steht auf einem anderen Blatt. Häufig ist nämlich der anzurechnende Teil unter der Steuerfreigrenze bzw. dem Grundfreibetrag.

 

In welcher Höhe müssen Berufsunfähigkeitsrenten bei der Einkommensteuer angegeben werden?

 

Dies hängt von einigen Faktoren ab. Allem voran kommt es darauf an, um welchen BU-Vertrag es sich handelt. Ist die BU-Rente an einen Rentenvertrag, z.B. einer Rürup-Rente (auch Basisrente genannt) oder betrieblichen Altersvorsorge, gekoppelt oder ist es ein eigenständiger Vertrag (Solo-BU, selbstständige BU).

 

Als Faustregel kann man sich merken:

Die Besteuerung der BU-Rente folgt immer dem steuerlichen Schicksal des Hauptvertrags.

 

BU-Rente in einem Rürup-Vertrag

Die Besteuerung der Rente aus einer Basisrente wird bis zum Jahr 2040 sukzessive bis auf 100% erhört. Im Jahr 2020 sind 80% anzusetzen.

 

Betriebliche Altersvorsorge und BU-Rente

Hier ist es ganz einfach. Die Berufsunfähigkeitsrente muss bei Auszahlung zu 100% angesetzt und entsprechend auch versteuert werden.

 

Eigenständiger BU-Vertrag

Bei einer Rente aus einem eigenständigen Berufsunfähigkeitsvertrag (auch Solo-BU oder selbstständige BU genannt) wird nur der sog. Ertragsanteil herangezogen für die Versteuerung.

Dieser Prozentsatz ist - je nach Auszahldauer - unterschiedlich.

Geregelt ist das in der Einkommensteuer-Durchführungsverordnung (EStDV 1955) im § 55 "Ermittlung des Ertrags aus Leibrenten in besonderen Fällen" (https://www.gesetze-im-internet.de/estdv_1955/__55.html)

 

 

Das alles, natürlich ausführlicher und mit Beispielen gibt es in dieser Episode zu hören.

 

Jetzt neu:

Zum Ende der Folge haben wir noch ein paar Outtakes angehängt. Es fallen Worte, wie "Häää?", "Opfer" und "Abmahnung"… :-)
1 Minute
Rentengarantiezeit - Ein Begriff, der irreführend sein könnte.

 

Darum sei hier schon einmal vorab gesagt:

Die Rentengarantiezeit hat nichts damit zu tun wie lange DU die Rente aus einer Rentenversicherung erhältst.

Du erhältst grundsätzlich Deine Rente ein Leben lang - egal, ob Du 90, 100 oder 200 wirst.

 

Vielmehr ist die Rentengarantiezeit (RGZ) ausschlaggebend für die Hinterbliebenenabsicherung.

Ist z.B. eine Garantiezeit von 15 Jahren vereinbart und Du verstirbst im Rentenbezug nach fünf Jahren, dann wird weiterhin für die vereinbarte Zeit, in diesem Fall noch zehn Jahre (15 minus 5 Jahre), die Rente an Deine Hinterbliebenen weitergezahlt.

 

Für wen solch eine RGZ Sinn macht und welche weiteren Möglichkeiten es u.U. gibt, um an die Hinterbliebenen zu denken bei der eigenen Rentenversicherung, gibt´s in dieser Episode zu hören. Viel Spaß!

 

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1 Minute
Wie wechselt man die gesetzliche Krankenkasse?

 

In Deutschland besteht die sog. Krankenversicherungspflicht. Man muss also entweder in einer gesetzlichen Krankenkasse (GKV) oder in einer Privaten Krankenversicherung (PKV) Mitglied sein.

 

Um in die PKV zu wechseln sind einige Voraussetzungen zu erfüllen, wie z.B. selbstständig sein oder als Arbeitnehmer die sog. Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) überschreiten. Diese Grenze wird auch Versicherungspflichtgrenze genannt und beträgt im Jahr 2020: 62.550 Euro jährlich.

 

Ist man Pflicht- oder freiwilliges Mitglied in der GKV, kann man auch innerhalb der gesetzlichen Krankenkassen wechseln.

 

Warum lohnt sich u.U. ein Wechsel?

 

Die grundsätzlichen Leistungen der GKV sind identisch, da sie im Sozialgesetzbuch geregelt sind. Allerdings bieten viele Krankenkassen noch zusätzliche Extras an, wie z.B. die Übernahme der professionellen Zahnreinigung, Erstattungen für Homöopathie, Schutzimpfungen, Bonusprogramme, etc.

 

Der Beitragssatz liegt einheitlich bei 14% plus 0,6% für das Krankengeld.

Lediglich der Zusatzbeitrag ist von GKV zu GKV individuell. Im Schnitt liegt dieser bei 1,1%.

 

Link zum Krankenkassenvergleich*:

https://vgk24.de/krankenkassenvergleich/?vid=WI-5785-1&agent=on

 

 

Kündigungsfrist: zwei Monate zum Monatsende

 

Zum bzw. nach Ablauf der Bindefrist von 18 Monaten kann man ohne Probleme die Krankenkasse wechseln.

Lediglich die Kündigungsfrist von zwei vollen Monaten zum Monatsende muss eingehalten werden.

Die Bindefrist - also quasi die "Mindestvertragslaufzeit" - beträgt ab 2021 nur noch 12 anstatt 18 Monate.

 

 

Mehr Informationen erhaltet Ihr in dieser Episode.

 

 

Link zum Krankenkassenvergleich*:

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22 Minuten
Drei grundlegende Fragen sollte man sich vor dem Abschluss einer Versicherung immer stellen:

"Was kann im schlimmsten Fall passieren? Kann ich diesen Schaden aus eigener Tasche zahlen? Wird es meine Existenz bedrohen?"

 

Wenn die Antwort lautet, dass entweder das "nötige Kleingeld" dafür fehlt oder dass es echt mies für einen aussieht, wenn der Worst-Case eingetreten ist, dann sollte man dafür eine Versicherung haben.

Wenn die Antwort jedoch lautet, dass es zwar ärgerlich wäre aber es einen nicht finanziell ruinieren würde, dann kann man besser zweimal überlegen, ob die Versicherung einen tieferen Sinn ergibt.

 

In vielen Fällen ist das Risiko nur sehr schwer abzuschätzen. So z.B. bei der Krankenversicherung. Entweder man bleibt Zeit seines Lebens gesund und muss sie niemals in Anspruch nehmen. Oder aber mal wird vielleicht doch einmal so krank, dass man eine langwierige Behandlung bekommen muss.

Weil das schwer zu kalkulieren ist, besteht in Deutschland eine Krankenversicherungspflicht.

 

Gleiches sollte eigentlich auch für eine Privathaftpflicht-Versicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung gelten.

Wenn man nicht gerade Krösus ist oder einen mehrstelligen Millionenbetrag frei auf dem Konto liegen hat, könnte es eng werden.

Anders sieht es bei den - aus unserer Sicht - "überdenkenswerten Versicherungen" aus. Dies könnte z.B. die vierte Auslandsreisekrankenversicherung sein, die man evtl. eh schon über die Kreditkarte hat. Oder die Handyversicherung, die vielleicht eh nur noch 20% des Restwertes vom alten Nokia 6510 zahlen würde.

 

Es gibt aber noch eine ganze weitere Reihe an Versicherungen, deren Nutzen einmal in Frage gestellt werden könnte.

 

Mehr dazu erfahrt Ihr in dieser Episode unseres Podcast.

 

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Lin
24 Minuten
Man kennt es von Check24, Verivox & Co. - drei, vier Angaben machen und schon ist der “perfekte” Tarif gefunden.

Ist das wirklich so einfach? Wenn es so wäre, bräuchte man keine Versicherungsvermittler.

 

Was für den ersten Eindruck natürlich schon gut ist, kann im Nachgang allerdings auch nach hinten losgehen.

Denn:

Bedürfnisse, Wünsche, Absichten der Kunden sind stark unterschiedlich.

Es gibt natürlich Punkte, die immer erfüllt sein sollten und die jeder braucht. Und dafür genügen i.d.R. auch drei bis vier Abfragen.  Details machen hier aber den Unterschied.

 

Wie wählt dann aber ein Versicherungsmakler die passenden und richtigen Versicherungen aus?

Würfeln ist es nicht. Streichhölzer ziehen ist es auch nicht - und ob es tatsächlich der Tarif ist, bei dem es die meiste Provision gibt… das klären wir in dieser Episode.

 

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32 Minuten
So läuft das bei uns.

 

Onlineberatung bzw. Videoberatung.

 

Immer wieder bekommen wir die Frage gestellt wie wir ortsunabhängig unsere Beratungen zu den Versicherungen durchführen und wie das überhaupt funktioniert.

Ebenso gibt es viele Vorurteile, z.B. dass ein Gespräch über Videochat nicht persönlich sei.

 

Über genau das sprechen wir in dieser Episode und erzählen Euch wie wir seit Jahren Termine online buchen, Versicherungsberatungen online durchführen und alles drumherum ebenfalls online erledigen.

 

Wir sprechen über die Vor- und Nachteile, die Resonanz unserer bisherigen Kunden und darüber, was nach einer Minute Videoberatung passiert.

 

Eine Podcastfolge über Wohnung putzen, Sitzfleisch, Familienzusammenführungen und E-Mail-Ping-Pong.

 

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29 Minuten
Private Krankenversicherung

Quiz-Battle

 

Die Sonne steht hoch am Firmament, in der flirrenden Hitze vor dem Saloon stehen sich Bastian und Patrick gegenüber - bereit für das Duell über die Private Krankenversicherung (PKV). Als das Quiz-Battle beginnt, ist das Heulen der Kojoten in der Ferne nur noch leise zu hören.

Jeder der beiden Duellanten zieht fünf Fragen aus seinem Holster, schießt sie dem Gegner um die Ohren und bekommt geballtes Fachwissen zurückgeschmettert…

 

So, oder so ähnlich trug es sich zu, als wir für Euch die aktuelle Episode unseres Podcasts aufgenommen haben.

 

Seid gespannt auf die Beantwortung der Fragen zur PKV.

U.a. sind mit dabei:

Wer kann sich privat krankenversichern?

Was sind Heil- und Hilfsmittel?

Was ist die Zahnstaffel?

Was bedeutet Primärarztprinzip?

Übernimmt der Arbeitgeber die Beiträge?

Welcher Tarif ist für Kinder kostenlos?

 

Wird am Ende der ehemalige Schützenkönig aus Heigenbrücken "Ballermann Basti" oder "Pistolen Patrick", dessen erstes Auto die passende Typenbezeichnung "Pony" trug, das Duell für sich entscheiden? - Hört es Euch selbst einmal an.

 

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35 Minuten
"Wir müssen immer erklären, warum wir anders sind."

 

Markus Drews ist Vorstandsmitglied und Generalbevollmächtigter für Deutschland der Canada Life Assurance Europe plc. Die Canada Life ist die größte Lebens- und Rentenversicherung in Kanada, ist seit über 100 Jahren auch in Irland ansässig und seit 2000 in Deutschland tätig. Sie gehört als Teil der Great-West-Lifeco zu den zehn größten Lebensversicherungskonzernen weltweit und hat - alleine in Kanada - mehr Berufsunfähigkeitsversicherungen als alle Versicherer in Deutschland zusammen.

Wir sprechen mit Markus Drews über seinen Werdegang, stellen dabei fest, dass er einiges mit Bastian gemeinsam hat und erfahren mit wie viel Freude und Spaß er seinen Job ausübt.

Außerdem geht es um nationale und internationale Standards, warum es gut ist "anders zu sein" und welche Auswirkungen die aktuelle Corona-Krise hat.

Ein tolles und spannendes Interview über die Zukunft der Versicherungsbranche mit persönlichen Einblicken und Tipps eines Vorstands.

Buchempfehlung von Markus:

 

Paulo Coelho - Handbuch des Krieges des Lichts

https://www.amazon.de/Handbuch-Kriegers-Lichts-detebe-Coelho/dp/325723354X

 

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16 Minuten
Eigentlich wollten wir nicht über das Thema Corona sprechen, aber vielleicht ist es doch angebracht.

In dieser Episode unseres Podcast geht es nicht explizit um Versicherungsprodukte oder wie man sich gegen eine Pandemie absichern kann.

Dennoch ein paar Worte dazu:

Jeder in Deutschland hat eine Krankenversicherung bzw. besteht für jeden eine Krankenversicherungspflicht. Somit besteht auch für eine mögliche Erkrankung an dem Virus Versicherungsschutz.

Sollte es Euch finanziell durch die aktuelle Situation beuteln und Ihr in Zahlungsschwierigkeiten wegen Kurzarbeit, unbezahlten Urlaub, Krankheit, etc. geraten, so wendet Euch bitte rechtzeitig an Euren Versicherungsvermittler oder an die Versicherung direkt. Gemeinsam kann hier bestimmt eine Lösung gefunden werden für die Überbrückung des Liquiditätsengpasses.

Wichtig: Alle Versicherungen, die ein existenzielles Risiko absichern (BU, Unfall, Risiko-LV, etc.), sollten unbedingt weiter gezahlt werden. In vielen Fällen kann hier auch eine Möglichkeit der Beitragsstundung gefunden werden, damit der Versicherungsschutz aufrecht erhalten wird.

 

Verhalten bei Corona und der Grundgedanke von Versicherungen

 

Der Grundgedanke einer Versicherung ist die Solidarität vieler für das Schicksal einzelner.

Viele Personen zahlen einen verhältnismäßig geringen Beitrag in einen großen Topf ein, damit aus diesem Topf - sollte es einem dieser Gemeinschaft schlecht gehen - daraus finanzielle Hilfe geleistet werden kann.

 

Dieser Gedanke ist sozial, solidarisch und ethisch.

 

Genau dieser Gedanke ist auch aktuell ungemein wichtig.

Haltet Euch an die Vorgaben, die gemacht werden und schraubt Euren Egoismus zum Wohle aller zurück.

 

An dieser Stelle möchten wir allen, die momentan für uns, unsere Gesundheit und die Aufrechterhaltung des Systems da sind, ganz herzlich bedanken!

Danke für Euren Einsatz.

Danke für Eure Hilfe.

Danke, dass Ihr Euer Bestes gebt!

 

Gemeinsam überstehen wir diese Zeit. Bleibt gesund!

 

 

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Websit
45 Minuten
Björn Thorben M. Jöhnke ist Fachanwalt für Versicherungsrecht und auf die Berufsunfähigkeitsversicherung spezialisiert.

Er ist Partner der Kanzlei Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte in Hamburg, Referent und Buchautor von "Rechtliche Fallstricke in der Berufsunfähigkeitsversicherung – Haftungsfallen für Versicherungsvermittler in der Biometrie-Beratung“.

 

Wir sprechen mit ihm über seine Arbeit und darüber, ob man wirklich einen Rechtsanwalt benötigt wenn eine Berufsunfähigkeit im Raum steht.

Björn erzählt aus seiner täglichen Praxis mit BU-Fällen, gibt wertvolle Tipps und verrät uns für was das "M" in seinem Namen steht.

 

Diese Episode ist ein absolutes Muss für alle, die bereits eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben oder im Begriff sind, eine BU abzuschließen.

 

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20 Minuten
Wie können Kinder versichert werden?

 

Als coole Onkels wollen wir, Bastian und Patrick, für unsere Neffen und Nichten natürlich nur das Beste. Darum haben wir in dieser Episode einmal zusammengetragen, welche Versicherungen für Kinder sinnvoll sind, welche Versicherung vielleicht eh schon da ist, weil die Eltern sie haben und auf welche Art der Absicherung für die Sprösslinge nicht verzichtet werden sollte.

 

Krankenversicherung

Grundsätzlich sind Kinder, wenn die Eltern in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) versichert sind, automatisch über die sog. Familienversicherung beitragsfrei mit dabei.

Privatversicherte müssen für Kinder einen eigenen Vertrag abschließen. Dieser Vertrag ist allerdings rückwirkend ab Geburt möglich. Das Ganze nennt sich Kindernachversicherung. Dabei können die Kids bis zum Leistungsumfang der elterlichen Versicherungen versichert werden. Ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeit.

Gleiches gilt übrigens auch für private Zusatzversicherungen, wenn die Eltern in der GKV versichert sind.

 

Die "Nobrainer" - must have Versicherungen für Kinder

Zwei Versicherungen sind in unseren Augen unerlässlich und sollten für die Kinder unbedingt vorhanden sein:

Stationäre Zusatzversicherung im Krankenhaus

Auch, wenn Kinder vermutlich nicht unbedingt das 1- oder 2-Bett-Zimmer wollen, bieten diese Tarife die privatärztliche Versorgung an. Außerdem sind dort die sog. "Rooming-in"-Leistungen für die Eltern dabei. Das Schöne: Solche eine Zusatzversicherung kostet zwischen 5 und 7 Euro pro Monat.

Unfallversicherung für Kinder

Für Kinder besteht, außer in der Kita/Schule und auf dem Weg dorthin bzw. von dort nach Hause, keine gesetzliche Unfallversicherung. Und wo passiert am meisten? Natürlich beim Spielen zuhause, bei Freunden oder auf dem Spielplatz. Hier sollte eine Unfallversicherung für eine mögliche Invalidität und deren Folgen unbedingt vorgesorgt werden. Eine vernünftige Kinder-Invaliditätsversicherung ist ebenfalls für wenige Euro im Monat umzusetzen.

 

Privathaftpflichtversicherung

Kinder unter sieben Jahre (im Straßenverkehr sogar unter elf Jahre) sind laut Gesetz deliktunfähig. D.h. sie können für ihr Handeln nicht haftbar gemacht werden.

Wenn der Sprössling jedoch einen Schaden verursacht und Eure Aufsichtspflicht nicht verletzt wurde, sollte dieser dennoch von der Privathaftpflicht (PHV) übernommen werden. Achtet daher darauf, dass in Euren Verträgen explizit "deliktunfähige Kinder" eingeschlossen sind.

 

Jetzt schon an später denken!
1 Minute
Woran erkennt man eine schlechte Beratung?

 

Es gibt einige Punkte auf die Ihr bei der Beratung zu einer Versicherung achten könnt.

 

Ein wichtiger Punkt ist, dass sich der Vermittler bzw. Berater vernünftig mit seiner "großen Visitenkarte" vorstellt. In dieser Erstinformation stehen nicht nur Name und Anschrift, sondern auch der Status (Versicherungsmakler, Versicherungsvertreter oder Honorarberater) und wie Euer Gegenüber sein/ihr Geld verdient. Daneben ist auch die Registrierungsnummer bei der zuständigen Behörde angegeben, Hinweise zur Streitschlichtung (Ombudsmänner) und ggf. Beteiligungen an Versicherern.

Es ist übrigens gesetzlich vorgeschrieben, dass Euch diese Information übergeben werden müssen.

 

Natürlich wird eine entsprechende Qualifikation und Expertise immer vorausgesetzt. Lasst Euch diese aber gerne bestätigen und nachweisen.

 

Fragen, Fragen, Fragen

 

Ein weiterer Punkt ist, dass der Vermittler oder Berater möglichst viele Fragen stellt, um herauszufinden was für Euch besonders wichtig ist und wo Eure Prioritäten liegen. Denn nur dann kann er oder sie im Nachgang auf dieser Grundlage das passende Versicherungsprodukt für Euch raussuchen. Jemand, der Euch und Eure Bedürfnisse nicht kennt, aber direkt mit einer "Das-passt-exakt-für-Dich"-Versicherung ums Eck kommt, sollte mit Vorsicht zu genießen sein.

Darum: Je mehr Fragen gestellt werden, desto besser wird die Beratung sein.

Das Gleiche gilt übrigens auch andersrum. Fragt, wenn Ihr etwas nicht verstanden habt oder noch etwas unklar ist.

 

Wir haben doch keine Zeit!

 

Es gibt nur wenige Gründe, warum eine Versicherung direkt jetzt, hier, sofort und unverzüglich abgeschlossen werden muss. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, wenn Ihr z.B. am Flughafen steht und noch keine Auslandsreise-Krankenversicherung habt. Oder Ihr feststellt, dass die Privathaftpflichtversicherung gestern abgelaufen ist.

Wenn Ihr Euch ein Auto kaufen möchtet, ein Haus bauen wollt oder Ihr ein interessantes Jobangebot erhaltet, schlaft Ihr mit Sicherheit auch "eine Nacht drüber" und trefft dann erst die Entscheidung. Ähnlich sollte es auch bei Versicherungen sein. Lasst Euch niemals zu etwas drängen, nur weil es morgen angeblich nicht mehr verfügbar sei.

 

Das Bauchgefühl

 

Es klingt vielleicht etwas alt he
1 Minute
Dieses Fachwissen hassen die Versicherer!

Haben wir mit diesem Titel Eure Aufmerksamkeit erlangt? Ja?! Gut.

Heute geht es um den Rentenfaktor, der maßgeblich für die Höhe Eurer Rente aus einer fondsgebundenen Rentenversicherung ist.

Die Rentenhöhe aus solch einer Versicherung wird von zwei wesentlichen Punkten bestimmt. Zum einen natürlich durch die sog. Ablaufleistung, also das Kapital bzw. das Geld, das zum Beginn der Rentenzahlung im Vertrag zur Verfügung steht.

Zum anderen durch den Rentenfaktor. Das ist der Faktor, der angibt wie viel Rente aus dem anfänglich zur Verfügung stehenden Kapital monatlich gezahlt wird.

In der Regel wird dieser Rentenfaktor als Wert angegeben, der je 10.000 Euro Kapital geleistet wird. Je höher dieser Faktor ist, umso mehr Rente gibt es.

Es ist Vorsicht geboten!

Der vom Versicherer angegebene Rentenfaktor muss nicht zwangsläufig komplett garantiert sein. Es kann sein, dass in den Bedingungen steht, dass dieser Faktor gesenkt werden kann und eben nicht zu 100% fest ist.

Wie Ihr das bei Eurem Rentenversicherungsvertrag herausfinden könnt, erfahrt Ihr in dieser Episode unseres Podcast.

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1 Minute
Community-Fragen zur Berufsunfähigkeit

Wir hatten Euch auf Instagram gebeten, uns Eure Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung zu senden. Die 11 häufigsten Fragen beantworten wir in dieser Episode.

 

Mit dabei sind:

Kann ich trotz Berufsunfähigkeit etwas hinzuverdienen? Muss ich einen Berufswechsel angeben? Wenn ich nicht mehr arbeiten kann, bekomme ich Arbeitslosengeld. Warum also eine BU? Gibt es eine Besteuerung der BU, wenn man Leistungen empfängt? Welche Möglichkeiten hat man, wenn man sich eine BU-Versicherung nicht leisten kann? Wie berechnet sich die Lücke? Wie sieht´s für Beamte aus? Brauchen wir eine auch eine BU? Sollte man bereits während der Ausbildung / duales Studium eine BU abschließen? Ist eine Dynamikvereinbarung sinnvoll? Berufsunfähigkeitsversicherung in Rentenversicherung oder lieber entkoppelt?

 

 

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1 Minute
Jan Roß ist Bereichsvorstand Maklervertrieb bei der Zurich Gruppe Deutschland.

Im Interview verrät er uns wie er zur Versicherung kam, wie viel Zeit er als Vorstand am Handy verbringt und warum in individuellen Geschäftsfeldern eine Menge Musik spielt.

Außerdem reden wir über die Zukunft der Versicherungen, was sein Lieblingsfach in der Schule war und für wen Jan mitten in der Nacht aufstehen würde.

Ein spannendes Interview mit einem der Vorstände einer der größten Versicherer Deutschlands.

 

Viel Spaß beim Anhören!

 

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