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Hessen schafft Wissen Archiv

160 Episoden
42 Minuten
Damit Deutschland seine Klimaziele rechtzeitig erreichen und die Energiewende so kosteneffizient wie möglich umsetzen kann, müssen unsere Stromnetze ausgebaut werden. Wo hierbei die größten Herausforderungen liegen und wie sie gemeistert werden können, damit beschäftigt sich Jutta Hanson. Sie ist Professorin an der TU Darmstadt, dort Leiterin des Fachgebiets Elektrische Energieversorgung unter Einsatz erneuerbarer Energien – und Gast dieser Episode von Hessen schafft Wissen.

Darin erklärt Prof. Dr.-Ing Jutta Hanson, wie sensibel das Geflecht ist, das Europa mit Strom versorgt, wie das serbische Stromnetz vor einigen Jahren Uhren in ganz Europa durcheinander brachte und wie wir unsere Energieversorgung fit für die Zukunft machen können.
1 Stunde 2 Minuten
Tiere sind für uns Menschen in vielerlei Hinsicht Vertraute. Sie begleiten uns als Gefährten, Transportmittel, Haustiere und bei Therapien. Wir arbeiten mit ihnen, lassen uns von ihnen unterhalten, verwöhnen sie, versuchen sie zu retten. Zugleich nutzen wir sie als Kleidung, als Essen, zum Experimentieren. Wir jagen sie, kaufen und verkaufen sie, bekämpfen sie mithin, z.B. wenn wir sie als Schädlinge einstufen. Sie sind Symbole der Wildnis und vielfach Opfer der rasanten Entwicklung und des Klimawandels. Unser Schicksal ist mit dem von nicht-menschlichen Tieren eng verwoben – und war es schon immer.

Es lohnt sich deshalb darüber nachzudenken, wie wir Mensch-Tier-Beziehungen verstehen und wo wir Tiere in einer stark von Menschen geprägten Welt einordnen, besonders auch in räumlichen Kontexten der Geografie.

Denn: Die Geografie spielt eine zentrale Rolle bei der Gestaltung des täglichen Lebens und Sterbens von Tieren sowie umkehrt bei der Art und Weise, wie Tiere Menschen, Wirtschaft und Gesellschaft beeinflussen.

Über all diese Themen spricht in dieser Episode Prof. Dr. Antje Schlottmann. Sie studierte Geographie, Geologie und Ur- und Frühgeschichte und ist seit 2008 Professorin für Geographie und ihre Didaktik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Dort verbindet sie ihre Forschung zu sprachlichen und visuellen Geographien mit ihrem Interesse an gesellschaftlichen Naturverhältnissen.
56 Minuten
Die Biometrie, die eine automatische Erkennung von Bürgern, Verbrauchern und Arbeitnehmern ermöglicht, ist für das wirtschaftliche und soziale Wohlergehen der Menschen von zunehmender Bedeutung – davon ist der Gast dieser Episode von Hessen schafft Wissen überzeugt.

Christoph Busch ist Professor für Biometrie am Fachbereich Informatik der Hochschule Darmstadt. Seine Forschungsinteressen liegen auf den Gebieten IT-Sicherheit und Signalverarbeitung. Er ist Mitglied im National Research Center for Applied Cybersecurity (ATHENE) und Vorstand in der European Association for Biometrics.

In dieser Folge erläutert er, welche Potenziale und Risiken die Biometrie birgt und wie sich der Missbrauch entsprechender Identifikationsverfahren einschränken lässt.
54 Minuten
Wie wirken sich winzige Schwebeteilchen in Gasen – sogenannte Aerosole – auf die menschliche Gesundheit und das Klima aus? Wie hat sich die Atmosphärenchemie und -physik infolge von Covid-19 verändert? Welche Rückschlüsse lässt das für unseren Kampf gegen den Klimawandel zu? Und woher nimmt ein Klimaexperte mit Blick auf den Klimawandel heute noch seine Zuversicht?

Antworten auf diese und weitere Fragen gibt in dieser Episode von Hessen schafft Wissen Joachim Curtius: Er ist Professor für Experimentelle Atmosphärenforschung am Institut für Atmosphäre und Umwelt der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Im Jahr 2000 erhielt er die Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft, 2017 wurde er von der Alfons und Gertrud Kassel-Stiftung als „Scientist of the Year“ ausgezeichnet.
1 Stunde 3 Minuten
Was gehört alles zu einem hochwertigen Schauspielstudium? Welche Berufsaussichten bieten sich im Anschluss? Und wie hat Covid-19 die deutsche Theaterlandschaft verändert?

Fragen wie diese beantwortet in dieser Episode von Hessen schafft Wissen Prof. Marion Tiedtke. Sie ist Dramaturgin für Schauspiel und Oper und gilt als eine der erfolgreichsten Frauen des deutschen Theaters.

Ab 1989 war sie in festen Engagements an der Schaubühne in Berlin, am Schiller Theater Berlin, Bremer Theater, Bayerischen Staatsschauspiel, Wiener Burgtheater und den Münchner Kammerspielen. Seit 2007 leitet sie nun als Ausbildungsdirektorin und Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main den Studiengang Schauspiel. Zwischenzeitlich war sie drei Jahre lang als Chefdramaturgin und stellvertretende Intendantin am Schauspiel Frankfurt engagiert, dem fünftgrößten Theater Deutschlands.
53 Minuten
Das Thema Wohnen beschäftigt jede und jeden, denn unsere Wohnsituation betrifft unsere Lebensqualität ganz unmittelbar. Prof. Dr. Christine Küster, der Gast dieser Episode von Hessen schafft Wissen, ist Professorin für Sozioökologie des privaten Haushalts. Ihre Schwerpunkte sind Ernährungs- und Verbraucherbildung, Verbraucherschutz und -politik, Management im privaten Haushalt sowie Wohnökologie. Zudem ist sie Leiterin des Kompetenzzentrums Professionalisierung und Qualitätssicherung haushaltsnaher Dienstleistungen (PQHD) der Hochschule Fulda.

In dieser Episode spricht sie über das Wohnen, genauer: über die Schnittstelle zwischen Soziologie und Architektur. Dabei geht es um Fragen wie: Wie sehen unsere Wohnräume aus? Was brauchen die Menschen tatsächlich in verschiedenen Lebensphasen? Aber auch: Was ist eigentlich Ökotrophologie?

Außerdem erläutert sie den Themenbereich der haushaltsnahen Dienstleistungen: Sie erklärt, warum diese Leistungen (system-) relevanter sind denn je – und wie wir sicherstellen können, dass essenzielle Arbeiten des Alltags nicht länger unterbewertet werden. 
31 Minuten
​​Wie verfahren Staaten, deren Wirtschaftssystem stark auf die Einnahmen aus dem Verkauf von Erdöl angewiesen ist, wenn irgendwann niemand mehr Erdöl haben möchte? Welche politischen und sozialen Herausforderungen entstehen, wenn in einem Land wie Kolumbien, in dem der Bergbau eine lange Tradition hat, dieser abgeschafft werden soll zugunsten von Windkraftanlagen? Oder allgemeiner formuliert: Über welche Probleme müssen wir nachdenken beim Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft?

 

Fragen wie diese erläutert in dieser Doppelfolge von Hessen schafft Wissen Prof. Dr. Stefan Peters, Professor für Friedensforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen, Direktor des Deutsch-Kolumbianischen Friedensinstituts CAPAZ und Gast in den HSW-Episoden 7 („Kolumbien am Scheideweg“) sowie 34 („Der Frieden in Zeiten von Covid-19“).

 

Stefan Peters ist überzeugt: Die notwendige Bearbeitung der ökologischen Krise läuft Gefahr, als Kollateralschaden Rohstoffökonomien in eine tiefe wirtschaftliche, soziale und politische Krise zu stürzen. In diesem Gespräch bietet er Szenarien an, wie sich das vermeiden ließe.
54 Minuten
Wie verfahren Staaten, deren Wirtschaftssystem stark auf die Einnahmen aus dem Verkauf von Erdöl angewiesen ist, wenn irgendwann niemand mehr Erdöl haben möchte? Welche politischen und sozialen Herausforderungen entstehen, wenn in einem Land wie Kolumbien, in dem der Bergbau eine lange Tradition hat, dieser abgeschafft werden soll zugunsten von Windkraftanlagen? Oder allgemeiner formuliert: Über welche Probleme müssen wir nachdenken beim Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft?

 

Fragen wie diese erläutert in dieser Doppelfolge von Hessen schafft Wissen Prof. Dr. Stefan Peters, Professor für Friedensforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen, Direktor des Deutsch-Kolumbianischen Friedensinstituts CAPAZ und Gast in den HSW-Episoden 7 („Kolumbien am Scheideweg“) sowie 34 („Der Frieden in Zeiten von Covid-19“).

 

Stefan Peters ist überzeugt: Die notwendige Bearbeitung der ökologischen Krise läuft Gefahr, als Kollateralschaden Rohstoffökonomien in eine tiefe wirtschaftliche, soziale und politische Krise zu stürzen. In diesem Gespräch bietet er Szenarien an, wie sich das vermeiden ließe.
54 Minuten
Der Holzbau verdient mehr Aufmerksamkeit: Er sorgt für Nachhaltigkeit beim Bauen und leistet einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz – davon ist der Gast dieser Episode von Hessen schafft Wissen überzeugt. Prof. Dr. Achim Vogelsberg lehrt an der Technischen Hochschule Mittelhessen Holzbau und Tragwerkslehre am Fachbereich Bauwesen. Er erläutert in dieser Folge, warum Bauen mit Holz mittlerweile viel mehr ermöglicht als urige Gartenhütten oder massive Blockhäuser und wie wir die Potenziale des Holzbaus bestmöglich nutzen können.
1 Stunde 12 Minuten
Jedes Land hat den Vereinten Nationen zufolge ein „Recht auf nachhaltige Entwicklung“. Zu Zeiten des Klimawandels wird das Verwirklichen dieses Rechts umso dringlicher, vergrößert er doch das Gefälle zwischen reichen und armen Ländern zusätzlich. Letztere sind, das ist hinlänglich bekannt, seine Hauptleidtragenden.

Müssen Entwicklungsländer nun auf Entwicklungschancen verzichten, und Industriestaaten auf Konsum und Wirtschaftswachstum? Welche Rolle spielen Fragen der Moral und Gerechtigkeit im Umgang mit dem Klimawandel?

Fragen wie diese beantwortet in dieser Episode von Hessen schafft Wissen (in Englisch) Darrel Moellendorf. Er ist Professor für Internationale Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seine Schwerpunkte sind politische, Umwelt- und Moralphilosophie. In den letzten Jahren publizierte er vor allem Artikel und Kapitel zu Klimagerechtigkeit, globaler Gerechtigkeit, Hoffnung sowie der Lehre vom gerechten Krieg.
1 Stunde 6 Minuten
Welchen Fragestellungen widmet mit sich das Lehrgebiet Film? Wer war Med Hondo und was zeichnet sein Werk aus? Und welche geschichtlichen Besonderheiten weist das afrikanische Kino auf?

Fragen wie diese diskutiert in dieser Episode von Hessen schafft Wissen Prof. Dr. Marie-Hélène Gutberlet. Sie arbeitete lange Jahre als freischaffende Kuratorin, Autorin und Filmforschende an der Schnittstelle zwischen Theorie, Kino und Kunst und ist seit dem Wintersemester 2020 Professorin für Film an der HfG Offenbach.
51 Minuten
Wie lassen sich sozial und ökologisch leistungsfähige Stadt- und Landschaftsräume gestalten?

Was macht Städte attraktiv, Quartiere lebenswert, urbane Räume klimaresilient und Wasser in der Stadt erlebbar?

Spannende Fragen, die unser aller Leben betreffen und die in dieser Folge von Hessen schafft Wissen beantwortet werden – von Constanze Petrow, Professorin für Freiraumplanung und Gesellschaft, und Leiterin des Studienbereichs Landschaftsarchitektur an der Hochschule Geisenheim.
51 Minuten
Es gibt mehrere hunderttausend Gifttierarten – darunter allein knapp 50.000 Spinnenspezies. Über hunderte Millionen Jahre hinweg sind in allen großen Tiergruppen und Lebensräumen Tiergifte entstanden: unabhängig voneinander – insgesamt mehr als 100 Mal. Über diese erstaunlichen Entwicklungen spricht in dieser Episode der molekulare Evolutionsbiologe Dr. Björn M. von Reumont. Er forscht am Institut für Insektenbiotechnologie der Justus-Liebig-Universität Gießen im Bereich der Tiergifte und ist insbesondere an der Entstehung und Evolution von Giftgenen interessiert. Seine Arbeit ist eingebunden in das LOEWE Zentrum für Translationale Biodiversitätsgenomik.

Wie er versucht den Geheimnissen dieser Giftgene auf die Spur zu kommen und wie es ihn dabei u. a. in eine mexikanische Unterwasserhöhle verschlagen hat, verrät er in diesem Gespräch.
1 Stunde
In dieser Folge begeben wir uns in den Nordwesten Ecuadors, in den Chóco-Tieflandregenwald – einen Regenwald, der von Menschenhand stark geschädigt und in Weide- und Kakaoplantagen umgewandelt wurde. Hier untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun die Regenerationsfähigkeit dieser Plantageflächen und wollen herausfinden: Kann der Regenwald zurückkehren? Wie können die riesigen geschädigten Areale wieder in ein ökologisches Gleichgewicht gebracht werden und sich regenerieren? Oder allgemeiner formuliert: Wie erneuert sich die Natur?

Solche Fragen beantwortet in dieser Episode von Hessen schafft Wissen Nico Blüthgen, Professor für Ökologische Netzwerke an der TU Darmstadt und Leiter des Konsortiums Erforschung der Regenerationsfähigkeit des Regenwaldes in Ecuador.
1 Stunde 2 Minuten
Wie beeinflusst das, was wir täglich essen und trinken, unser Wohlbefinden? Wie kann man sich gegen Stress wappnen? Und wann empfinden wir eine Situation überhaupt als stressig? Diese Fragen beantwortet in dieser Episode von Hessen schafft Wissen Dr. Jana Strahler. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Psychologie und Sportwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen, wo sie an den Schnittstellen von Psychologie, Neurowissenschaften, Sport- und Ernährungswissenschaften forscht.

In dieser Folge spricht über die Zusammenhänge zwischen Stress und Gesundheit und erläutert, wie wir lernen können unsere Psyche widerstandsfähiger zu machen.