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Prof. Dr. Benjamin Bierwirth spricht über innovative Logistikanwendungen im Luftfrachtbereich und in der Baulogistik.

Wie kann man die Auswirkungen von innerstädtischen Baustellen auf das Umfeld reduzieren? Wie lässt sich in der Transportlogistik des Frankfurter Flughafens die Rampeneffizienz steigern durch das automatisierte Erkennen von Barcodes während des Ladevorgangs?

Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich Prof. Dr. Bierwirth. Er ist Logistikberater, Projektleiter mit internationaler Projekterfahrung und Professor für Supply Chain Management an der Hochschule RheinMain.

Er studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Darmstadt und promovierte an der Technischen Universität Dortmund. In diesem Zeitraum arbeitete er außerdem als Projektleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik im Projektzentrum Flughafen. Anschließend war er bis Ende 2011 als Partner eines Beratungsunternehmens in Berlin zuständig für den Geschäftsbereich Flughafenlogistik. Im darauffolgenden Jahr gründete er ein eigenes Beratungsunternehmen – auch hier geht es wieder v.a. um seine Spezialthemen Flughafenprozesse, Sicherheit, aber auch Lean Management.

Einige dieser Themen erläutert er in dieser Episode.
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Prof. Dr. Karim Khakzar ist Präsident der Hochschule Fulda. Er spricht darüber, wie er die Hochschule bereits seit über zehn Jahren leitet, welchen Managementprinzipien er dabei folgt, welchen Einfluss die Jahre auf seine Arbeit haben, die er im Iran verbracht hat, und was ihn an der Elektrotechnik fasziniert.

Prof. Dr. Karim Khakzar ist seit 2008 Präsident der Hochschule Fulda, 2014 wurde er für eine zweite Amtszeit bis 2020 wiedergewählt, 2018 wurde er zum Hochschulmanager des Jahres gekürt, weil er die vormals zerstrittene Hochschule Fulda neu ausgerichtet hat.

Vorher war er Professor und schließlich auch Dekan des Fachbereichs Angewandte Informatik. Studiert hat er Elektrotechnik an der Universität Stuttgart. Er schloss Studium als Diplom-Ingenieur ab und promovierte einige Jahre später an der gleichen Uni am Institut für Netzwerk- und Systemtheorie. Anschließend war er mehrere Jahre in der Industrie tätig bevor er eine Professur für an der Hochschule Fulda übernahm.

 

Was ihn an diesen Themen interessiert und welche Schwerpunkte er für seine Arbeit als Hochschulpräsident setzt, darüber spricht er in dieser Folge.
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Prof. Tilmann Kohlhaase ist Leiter des neuen Studiengangs „Animation & Game Direction“ am Mediencampus der Hochschule Darmstadt.

Tilmann Kohlhaase ist seit 2004 Professor für „Animation and Game-Production“ am Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt. Nach seinem Studium an der Akademie der Künste im Fachbereich Film/Fernsehen/Animation 1983-1988 gründete er eine eigene Filmproduktionsfirma in Berlin und arbeitete seither in Genres wie Spielfilm, Dokumentation, Stop-Motion, 2D Animation, 3D-Computeranimation, Games und virtuelle Effekte.

Heute ist er u.a. Leiter des neuen Masterstudiengangs „Animation & Game Direction“ am Mediencampus der Hochschule Darmstadt, der Studierenden das Rüstzeug vermittelt für kreative Führungspositionen in der international vernetzten Computerspielbranche.

Wie die Gegenwart und Zukunft dieser dynamischen Branche aussieht, und was er mit dem Sandmann zu tun hat, darüber spricht Prof. Kohlhaase in dieser Episode.
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Prof. Dr. Stefan Peters ist Professor für Friedensforschung an der Justus-Liebig Universität Gießen und Direktor des Deutsch-Kolumbianischen Friedensinstituts CAPAZ.

Es gibt wohl kaum größere, essenziellere Fragen als die nach den Mechanismen von Krieg und Frieden. Prof. Dr. Stefan Peters, hat sich mit diesen Fragen eingehend beschäftigt.

Er studierte Politikwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg und in Madrid und war als Assistenz-Professor am Lehrstuhl für Internationale und Intersoziale Beziehungen der Universität Kassel tätig. Seit 2018 ist er Professor für Friedensforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Direktor des Deutsch-Kolumbianischen Friedensinstituts CAPAZ in Bogotá. Dort befand er sich auch zum Zeitpunkt unseres Gesprächs.

 

Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen in der Friedens- und Konfliktforschung mit dem Fokus auf Lateinamerika. In dieser Podcast-Folge spricht er u.a. über den Friedensprozess in Kolumbien: Dort schloss die Regierung, nachdem der dortige Bürgerkrieg über ein halbes Jahrhundert andauerte und hunderttausende Opfer forderte, Ende 2016 mit der FARC-Guerilla einen Friedensvertrag. Das erregte international große Aufmerksamkeit und brachte dem kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos den Friedensnobelpreis ein – aber der Weg zu einem wirklich tragfähigen Frieden bleibt mühsam und komplex.
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Die Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt, Prof. Dr. Birgitta Wolff, spricht über ihr Verständnis von Bildung und sozialer Innovation.

Prof. Dr. Birgitta Wolff studierte nach einer Banklehre Wirtschaftswissenschaften: in Witten/Herdecke, an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Harvard University. Nach ihrer Habilitation in München unterrichtete sie an der School of Foreign Service der Georgetown University in Washington D.C. Im Jahr 2000 übernahm sie den Lehrstuhl für BWL und Internationales Management an der Wirtschaftsfakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, deren Dekanin sie später auch war.

Nach zehn Jahren wechselte sie in die Politik und wurde 2010 Kultusministerin des Landes Sachsen-Anhalt. Von 2011 bis 2013 war sie Landesministerin für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt. Und seit 2015 ist sie nun Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt, wo diese Episode entstand.
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Prof. Dr. Hannah Ahlheim ist Professorin für Zeitgeschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen und spricht in dieser Folge darüber, wie die Kulturgeschichte des Schlafs mit der Geschichte von Wissenschaft, Technik, Arbeit, Alltag und Krieg verknüpft ist.

Prof. Dr. Hannah Ahlheim studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin Neuere Geschichte, Alte Geschichte, Theaterwissenschaften und Kulturelle Kommunikation. Seit August 2018 ist sie Professorin für Zeitgeschichte am Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen. Zu ihren Schwerpunkten gehören die Geschichte des Nationalsozialismus, die Geschichte des Antisemitismus und der historischen Vorurteilsforschung, die transatlantische Wissens, - Sozial- und Kulturgeschichte des Schlafs und die Geschichte von Arbeit und Zeit.
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Die positive Kraft der Meditation im digitalen Zeitalter und das Konzept des lebenslangen Lernens: Darüber und mehr spricht Prof. Dr. Frank E. P. Dievernich, Wirtschaftswissenschaftler und Präsident der Frankfurt University of Applied Sciences in Frankfurt am Main.

Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich ist seit 2014 Präsident der Frankfurt University of Applied Sciences und Professor für Organisationsberatung, Coaching und Changemanagement. Zuvor war er als Professor und Studiengangsleiter in der Schweiz tätig. Managementexpertise hat er unter anderem bei der Deutschen Bahn AG sowie der Kienbaum Management Consulting GmbH gesammelt. Er ist zudem systemischer Business-Coach und Lehrtrainer. Zahlreiche Veröffentlichungen tätigte er zu den Themen Management und Organisation. Seit 2016 ist er Kolumnist des Wirtschaftsmagazins Bilanz, und seit 2018 hat er den Vorsitz der hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften inne.

In diesem Gespräch geht es um Bildung 5.0, Meditation, das Konzept des lebenslangen Lernens – und darum, welche Rolle Hochschulen bei alledem zukommt.
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Prof. Dr. Kristian Kersting ist Professor für Machine Learning an der TU Darmstadt und setzt sich u. a. damit auseinander, wie Maschinen Moral lernen können.

Kann man Künstlicher Intelligenz Moral beibringen? Und wenn ja, wie? Mit diesen spannenden Fragen beschäftigt sich Prof. Dr. Kristian Kersting. Er ist Professor für maschinelles Lernen am Fachbereich Informatik der Technischen Universität Darmstadt und leitet dort am Centre for Cognitive Science das Machine Learning Lab.

Nach seiner Promotion an der Universität Freiburg im Jahr 2006 war er am MIT, Fraunhofer Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme, der Universität Bonn und der TU Dortmund tätig.

2019 wurde Kersting zum Fellow der „European Association for Artificial Intelligence“ ernannt, einem Programm, das Forscher auszeichnet, die auf dem Gebiet der KI „kontinuierlich herausragende Beiträge erbracht haben“.

Er hat über 160 peer-reviewed Fachbeiträge veröffentlicht, ein Buch über statistische relationale KI mitverfasst zu zahlreichen Themen rund um Maschinelles Lernen und KI geforscht. Über einige dieser Themen spricht er in dieser Folge.
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Peter Eckart ist Professor für Produktdesign und Integrierendes Design an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main.

Für beide Schwerpunkte, die eng miteinander verwoben sind, ist er an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main Professor. Einige Jahre war er dort auch Dekan des Fachbereichs Design, seit 2011 ist er Vizepräsident der Hochschule. Außerdem hat er als Designer u.a. Produkte im Bereich der Konsumgüter und Medizintechnik gestaltet und Projekte durchgeführt. Seit 20 Jahren arbeitet er mit seinem Partner Bernd Hilpert mit dem Büro unit-design, Frankfurt, in Bereichen wie Informationsdesign und Public Design. Es geht also sowohl um die Gestaltung von Produkten als auch um die Vernetzung von Design, Medien und Architektur.

Welche Ansprüche gelungenes Produktdesign heute erfüllen muss, z.B. auch, wenn es um Themen wie moderne Mobilitätskonzepte geht, worum genau es sich bei Integrierendem Design handelt und wie Professor Eckarts Leidenschaft für Produktdesign entstanden ist, darüber – und noch mehr! – spricht er mit Erik Lorenz in dieser Folge.
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Prof. Dr. Jan-Pieter Krahnen ist Professor für Kreditwirtschaft und Finanzierung im House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt. Er spricht in dieser Folge über die Anforderungen an eine nachhaltige Finanzmarktarchitektur, seine Forschung an der Goethe-Uni und seine Arbeit in der Politikberatung.

Man kann ihn zweifellos als Koryphäe im Bereich der Finanzwissenschaften bezeichnen. Als Direktor leitet er das Center for Financial Studies und das Forschungszentrum SAFE an der Goethe-Universität Frankfurt. SAFE steht für Sustainable Architecture of Finance in Europe, dort forschen mehr als vierzig Professoren und ebenso viele Nachwuchswissenschaftler an Themen rund um nachhaltige Finanzarchitektur.

Prof. Krahnen selbst beschäftigt sich in seiner Forschung unter anderem mit den Ursachen und Wirkungen der Finanzkrise und berät Politik und Regulierungsbehörden. So unterstützte er die Bundesregierung nach der Finanzkrise 2008 bei der Schaffung einer neuen Finanzarchitektur und ist bis heute Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Bundesfinanzministeriums. Mehr als genug spannende Tätigkeiten also, über die es sich zu unterhalten lohnt.