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Der Achte Tag. Der Gesellschafts-Podcast mit Alev Doğan Archiv

622 Episoden
7 Minuten
Hamburgs Kultursenator über die langfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Corona, und nun? Wird es unserer Gesellschaft gelingen, sich von dem Schock zu erholen und zu vermeiden, dass die Ausnahme zum andauernden Zustand wird? Der Hamburger Kultursenator Carsten Brosda hat darüber ein Buch geschrieben und beschreibt im 8. Tag, wie wir unsere Gesellschaft sozial und demokratisch weiterentwickeln können, wenn wir uns diesen Fragen offensiv stellen. Ungleichheiten würden umso deutlicher bewusst in dem Moment, in dem alle vor der gleichen Herausforderung stehen. Eine der Lehren aus dieser Krise: wie wertvoll und wichtig das Miteinander ist. Seine Hoffnung: Dass wir damit künftig sorgfältiger umgehen werden.

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7 Minuten
Kritik an Business-Magazinen, die sich vor allem an Männer richten.

Ist es verrückt, im Zeitalter der Digitalisierung und inmitten der Coronakrise einen Verlag zu gründen und auf ein analoges Print-Magazin zu setzen? Katharina Wolff, Personalberaterin für die Digitalwirtschaft und Kind der Digitalisierung, wagt es. Sie hat einen Print Verlag gegründet und bringt mit Strive das erste Business Magazin aus Frauenperspektive auf den Markt. Denn digital lässt sich mit Magazinen heute kein Geld mehr verdienen, sagt sie. Im 8. Tag erläutert Katharina Wolff, warum sie, ihre Co-Founder und ihre Investoren an ein analoges Produkt im digitalen Zeitalter glauben, wie der Verlag sich aufstellt, um profitabel sein zu können und warum die Welt jetzt ein Business Magazin für Frauen braucht.

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6 Minuten
Corona hat den Trend zu mehr Nachhaltigkeit und weniger Konsum mehr als nur verstärkt. Jürg Knoll sagt, dass wir uns inzwischen in einem grundlegenden Transformationsprozess befinden. Er ist Co-Gründer und Geschäftsführer der followfood GmbH. Das Unternehmen vertreibt nachhaltige Lebensmittel, die über den Bio-Standard der EU hinausgehen und setzt damit neue Maßstäbe in der Lebensmittelbranche. Befördert worden ist dies zwar schon durch Fridays for Future, aber seit Beginn der Pandemie ist eine neue Dynamik zu beobachten.

Jörg Knoll glaubt fest daran, dass Unternehmen, die sich ökologisch korrekt verhalten und Rücksicht auf die Umwelt nehmen, eine langfristige Zukunft haben - die anderen eher nicht. Zeitgemäßes Unternehmertum werde künftig einhergehen mit einem neuen Bewusstsein für Mensch und Umwelt, Produzent und Konsument.

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6 Minuten
Eine Zukunft ohne Krankheit durch Künstliche Intelligenz in der Medizin.

Diana Kinnert spricht in der Freitagsausgabe von Der 8. Tag mit Bart de Witte, dem in Belgien geborenen Experten für die digitale Transformation im Gesundheitswesen. 

De Witte war knapp 20 Jahre lang für Konzerne wie IBM und SAP tätig. Heute kämpft er mit seiner Organisation The Hippo AI Foundation dafür, Gesundheitsdaten den Beschränkungen von Privatisierung und staatlicher Regulierung zu entziehen und wieder der Obhut der Allgemeinheit zuzuführen. 

Dafür kommt er auf einen alten Begriff zurück: Den Begriff der global commons, der globalen Allgemeingüter. Im 8. Tag erläutert er, wie die Kehrtwende hin zu einem offenen, humanistischen und gesunden Europa doch noch gelingen kann. Denn: Wir alle produzieren tagtäglich eine gewaltige Menge gesundheitsrelevanter Daten. Bereinigt und schlau gelesen gibt diese Datenmenge Auskunft über gesundheitliche Korrelationen und Kausalitäten.

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5 Minuten
Timo Brehme ist Architekt, aber seine Arbeit geht weit über das hinaus, was allgemein darunter verstanden wird. Er selbst bezeichnet sich als multidisziplinärer New-Work Experte. Vor 17 Jahren hat er mit dem inzwischen preisgekrönten Consulting- und Architekturbüro CSMM eine Firma gegründet, die Pionierarbeit in Deutschland geleistet hat. Lange bevor auf breiter Basis über Arbeitsplätze mit Abstand und Home Office diskutiert wurde, hat er neue Modelle für die Büroorganisation entworfen. Auf seiner Liste von Kunden und Referenzen stehen Konzerne wie BMW, Airbus, Starbucks und Sony.

 

Timo Brehme kommt also nicht nur mit innovativen Ideen, sondern mit gelebter Erfahrung. Er sagt, dass Corona in der Arbeitswelt einen Stein ins Rollen gebracht, der nicht mehr zu stoppen ist. Das Home Office wird gemeinsame Büros trotzdem nicht ablösen.

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7 Minuten
German Quernheim ist Pflegewissenschaftler und Pflegepädagoge und glaubt, dass je ausgeprägter der Berufsstolz der Pflegenden ist, desto mehr Menschen in der Pflege arbeiten würden. Der Pflegeberuf werde aber in der Gesellschaft verzerrt wahrgenommen und in den Medien fehlerhaft dargestellt. Und aufgrund der miserablen Arbeitsbedingungen könnten Pflegende nicht „State of the Art“ arbeiten. Das spiegelt sich laut Quernheim auch in unzureichenden Ausbildungs- und Anleitungsbedingungen wider. Die Folge: Zahlreiche Interessenten treten die Ausbildung gar nicht erst an, Auszubildende brechen ihre Lehre vorzeitig ab. Würden sich die Bedingungen verbessern, könne sich ein gesunder Berufsstolz entwickeln, in dessen Folge sich der Pflegenachwuchsmangel reduzieren werde.

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8 Minuten
Der Astrophysiker über die Bedeutung Schwarzer Löcher für die Forschung.

Frank Eisenhauer ist Astrophysiker für extraterrestrische Physik am Max-Planck-Institut und hat zwei der Instrumente gebaut, mit denen das Schwarze Loch im Zentrum unserer Milchstraße entdeckt wurde. In Der 8. Tag beschreibt Eisenhauer, was die Entdeckung für die künftige Forschung bedeutet, was die Faszination für Schwarze Löcher ausmacht und was der Nobelpreis für seine Disziplin bedeutet. 

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4 Minuten
Die Schlafberaterin über Regenerationsdefizite, Schlafmangel und Auswirkungen schlechter Schlafqualität.

Schlaf ist die reinste Detox-Kur für Körper und Gehirn und das Bett nicht nur ein Ort zum Schlafen, sondern auch der Platz für geistige Entschleunigung im oft hektischen Alltag, sagt die geprüfte Schlafberaterin Astrid Sallaberger. Im 8. Tag will sie die Hörerinnen und Hörer „wachrütteln“, finden doch die wichtigsten Zell-Regenerations-Prozesse nachts im Schlaf statt - und fehlende Regeneration können wir, so Sallaberger, tagsüber nicht mehr aufholen.

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10 Minuten
Diana Kinnert und Victoria Reichelt spüren einer Generation nach, die auf der Plattform TikTok ihre eigenen Sprachcodes, Subkulturen und politischen Diskurse neu erfindet.

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3 Minuten
Der Autor und Führungsphilosoph Guido Schmidt fordert mehr emotionale Intelligenz statt reiner Effizienz.

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7 Minuten
Elisabeth Hoffmann forscht zum Verhältnis der Generationen und spricht im 8. Tag über Jugend, Erziehung und Emanzipation.

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9 Minuten
Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung mit einem Plädoyer für eine gesunde Balance zwischen Staat und Markt. Mit mehr Chancengleichheit und wirtschaftlicher Dynamik.

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20 Minuten
Warum eine unabhängige Kommission ein Konzept für eine zeitgemäße, wissenschaftsbasierte Drogenpolitik erarbeiten soll.

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17 Minuten
Warum Herausforderungen entscheidend für Glück und Zufriedenheit sindDr. Franz Jürgen Sperlich ist Arzt und Neuroforscher. Sein Fokus liegt auf einem ganzheitlichen Ansatz. Er verbindet die konventionelle Medizin mit dem Wissen aus Psychologie, Hirn- und Neuroforschung. Er sagt, dass gerade in der jetzigen Zeit der Pandemie der weitergehende Ansatz extrem wichtig sei. Die plötzliche Konfrontation mit Ungewissheiten und Widersprüchlichkeiten schlage vielen Menschen aufs Gemüt. Zwar könnten wir als Einzelne daran zunächst nichts ändern, aber: Wir könnten lernen, damit so umzugehen, dass wir dennoch optimistisch bleiben. Der entscheidende Faktor sei Geduld.

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18 Minuten
Die Marktforscherin beschreibt wie Karma ökonomische Gewinne bewirkt.Ein radikaler Gedanke, so simpel wie kühn: Tue Gutes und es kommt Gutes zurück - garantiert! Die Frankfurter Marktforscherin Eva Balzer verspricht: Ethik ist ein Erfolgsgarant. Methodisch bezieht sich sich dabei auf ein Jahrhunderte altes Sutra aus dem Buddhismus, das im 1. Jahrhundert nach Christus verfasst wurde. Zur Umsetzung müsse man nicht einmal an den Buddhismus oder an Karma glauben. Ein logischer Ursache-Wirkungs-Mechanismus sei es, durch den aus ethischem Handeln zwangsläufig ökonomischer Erfolg entstehe.

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