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Kapitalmarkt mit Weitblick: Der Finanz-Podcast der LLB Österreich Archiv

75 Episoden
24 Minuten
Der August war kein guter Börsenmonat. Unsicherheit ist da und Rezessionsrisiken haben zugenommen. Die vorherrschenden Themen Inflation, Konjunktursorgen und Wirtschaft wurden durch die Energiekrise beeinflusst. Die Erwartung wie sich die Notenbankpolitik entwickelt, ist stärker denn je. Auf dem Treffen in Jackson Hole (USA) konzentrierten sich die Federal Reserve (Fed) und die anderen großen Zentralbanken weiterhin auf ihr wichtigstes Mandat: die Gewährleistung einer niedrigen und stabilen Inflation und die Rezessionsgefahr. Was passiert am Arbeitsmarkt? Die Entwicklung ist gut, die Partizipationsrate ist deutlich angestiegen. Der gute Arbeitsmarktbericht wurde jedoch schnell durch die kürzlich stattgefundene Meldung auf der Energieseite überschattet. Ein Wechselbad der Gefühle, oft sogar im Stundentakt. Wie sieht nun die Positionierung der Zürcher Kantonalbank Österreich aus? Defensive Märkte wie Amerika und defensive Branchen sind übergewichtet. Auf der Rentenseite ist viel passiert und attraktive Chancen werden bereits genutzt. Durch das turbulente Tagesgeschehen, darf man sich nicht verwirren lassen. Grundsätzliche Fragen wie welches Mandat Notenbanken erfüllen und wie die Inflationsbekämpfung – das Thema Nr. 1 – aussieht, erfahren Sie von unserem Experten Christian Nemeth, CIO der Zürcher Kantonalbank Österreich. Damit die Kunden der Privatbank gerade in turbulenten Zeiten ruhig schlafen können, stehen die Berater der Privatbank gerne für Fragen und klärende Gespräche zur Verfügung.
18 Minuten
An den Märkten ging es im Juli erstmals seit langer Zeit wieder bergauf. Das Vertrauen der Verbraucher ist immer noch auf einem Tief, das wir selbst in der Wirtschaftskrise 2008 nicht hatten. Dennoch sind die Umsatz- und Gewinn-Zahlen im Großteil der börsennotierten Unternehmen nicht so stark gesunken, wie erwartet – teilweise sogar im Gegenteil. Doch die Preise steigen in allen Bereichen – Energie, Rohstoffe und letztendlich auch Produkte für den Endverbraucher. Dabei ist Gas das größte Konjunkturrisiko, das wir aktuell in Europa haben. Im Gegensatz zur USA ist Europa stark abhängig davon. Rund 1/4 des Energieverbrauches wird durch Gas abgedeckt und trotz zahlreicher Maßnahmen wie Einkauf von Flüssiggas aus Amerika und Aufbau von erneuerbaren Energien, bleibt Gas die große Ungewissheit und die Preise steigen stark an. Das Asset Managament der Zürcher Kantonalbank Österreich AG hat sich drei Szenarien angesehen und bewertet, wie es jetzt weiter gehen könnte. Mit 60% am wahrscheinlichsten scheint, dass die Gaslieferungen aus Russland weitergehen wie bisher. Das bedeutet aber auch, dass es bis in das Frühjahr keine wesentlichen Verbesserungen gibt. Die aktuellen Gasspeicherstände sind aber kein Grund für große Beunruhigung. Dennoch: Die hohe Inflation, die schlechte Konsumentenstimmung und die teils schrumpfende Konjunktur wird noch etwas andauern, aber wir rechnen mit Unterstützungspaketen der Staaten, die eine starke Rezession verhindern. Mit 30% bewertet das Asset Management der Privatbank das Eskalationsszenario, dass die Gaslieferungen komplett eingestellt werden. Das bedeutet Rationierungen und Notfallpläne der Regierungen und stark steigende Preise. In Folge kommt es zu einer Rezession und steigender Arbeitslosigkeit. Aber die Notenbanken werden eingreifen und die Zinsen niedrig halten und die EU wird Förderpakete schnüren. Mit 10% sehen die Experten das Ende des Ukrainekriegs am unwahrscheinlichsten. Die Sanktionen werden aufgehoben, die Energiepreise sinken und die Inflation nimmt wieder ab. EZB kann die Zinsen erhöhen und das Wachstum wird wieder robuster. Das wäre das positivste Szenario für die Börsen.
18 Minuten
Hermann Wonnebauer, CEO der Zürcher Kantonalbank Österreich spricht in diesem Podcast mit Martin Gautsch, dem Bereichsleiter des Herzstückes der Privatbank, dem Asset Management. Als Geisterbahnfahrt bezeichnet Martin Gautsch das letzte Halbjahr an den Kapitalmärkten. Es herrscht große Verunsicherung bei den Investoren die Martin Gautsch nachvollziehen kann. Die Verantwortung die Vermögen der Kunden zu verwalten ist ihm und seinem Team sehr bewusst und deshalb ist es gerade in herausfordernden Zeiten umso wichtiger kühlen Kopf zu bewahren und die Fakten im Blick zu haben. Gautsch spricht über die dramatische Dynamik bei den Anleihen, die ein Rendite-Niveau wie vor 10 Jahren erreicht haben und Rückgänge im Umfang wie bei den Aktien verzeichneten. Er prognostiziert, dass im Herbst die Inflationszahlen wieder zurückgehen und im nächsten Jahr keine großartigen Zinsschritte der Notenbanken mehr notwendig sind. Warum er eine Wirtschaftsabkühlung, aber keine Rezession sieht, erfahren Sie in diesem Podcast. Die Positionierung der Privatbank ist auf der Aktienseite neutral und konstruktiv auf Aktien eingestellt. Es ist derzeit einiges an Liquidität geparkt und mit dem langfristigen Blick eines Investors sind auch schon wieder Einstiegszeitpunkte sichtbar. Warum der Modus von einem Szenarienmodus auf den üblichen Prognosemodus zurück gewechselt wurde, erklärt der Asset Manager in dieser Folge von Kapitalmarkt mit Weitblick.
19 Minuten
Nach wie vor bestimmen die Themen Ukraine Konflikt, Inflation, Notenbankpolitik und Pandemie das Geschehen an den Börsen. Zuletzt hat sich aber die Bedeutung der einzelnen Faktoren verschoben. Aus Sicht der Finanzmärkte hat zumindest kurzfristig die Dominanz des Ukraine-Krieges etwas nachgelassen und die Sorgen um Stagflation und Rezession sind in den Vordergrund gerückt. Christian Nemeth, CIO der Zürcher Kantonalbank Österreich AG, erklärt die aktuelle Entwicklung an den Finanzmärkten. Warum die Experten der Privatbank davon ausgehen, dass eine Rezession nicht eintreten wird und was bereits an den Aktienbörsen eingepreist ist, erfahren Sie in der aktuellen Folge. Hermann Wonnebauer, CEO der Privatbank bringt die Kundensicht anhand eines aktuellen Beispieles der Investition in ETF’s ins Gespräch. Einmal mehr zeigt sich, lieber auf die Anlagetaktik der Profis zu zählen, um nichts zu übersehen und auf aktuelle Entwicklungen professionell reagieren zu können.
21 Minuten
Inflation, Leitzinsanhebungen und Wachstumsrisiken für die Wirtschaft – drei Themen die stark miteinander verwoben sind und uns momentan im Zusammenhang mit den Finanzmärkten beschäftigen. Hinzu kommt nicht nur die Belastung durch das Kriegsgeschehen, sondern auch die aktuell wieder deutlich strafferen Corona-Maßnahmen in China, die den Güterverkehr und die Warenpreise stark beeinflussen. Dem wichtigen Bestreben nach CO2-Reduktion und Nachhaltigkeit steht die Reaktivierung von Kohle entgegen, die momentan wegen der steigenden Energiepreise und Abhängigkeiten zu Öl und Gas sichtbar ist. Wie sich all das das konkret auf die aktuelle Anlagestrategie auswirkt, erläutert der CIO der Zürcher Kantonalbank Österreich AG, Christian Nemeth in dieser Episode. Das Asset Management der Privatbank hat auf all das mit einer etwas defensiveren Ausrichtung bei wachstumsorientierten Titeln reagiert. Insgesamt bleibt die Aktienquote aber gleich, denn die Experten der Privatbank sehen noch genug Potenzial. Aber auch bei Anleihen sieht es nicht so schlecht aus, wie es sich vielleicht anfühlt, relativiert Nemeth. Im ersten Quartal 2022 waren 3 Billionen Anleihen mit negativer Rendite, Ende 2020 waren es 17 Billionen. An der Spitze waren 30% aller Anleihen am Markt mit negativer Verzinsung, aktuell sind es weniger als 5%. Der CEO der Zürcher Kantonalbank Österreich AG, Hermann Wonnebauer empfiehlt: Ein tiefer Blick hinter die Zahlen tut gut. Negative Ereignisse sind oft Auslöser für technische Innovationen und positive Entwicklungen. Als Beispiel aus der Vergangenheit nennt er die Erdölkrise – damals war das der Beginn eines Innovationsschubes in der Automobilindustrie. Aktuell sind es die Trends weg von fossilen Energie zu Photovoltaik und Windkraft. Auch auf diese Details sollte man achten um guten Mutes zu bleiben.
24 Minuten
Ist es der kriegerische Konflikt, der die Finanzmärkte belastet oder die Inflation? Wie hängt beides zusammen? In dieser Episode diskutiert der CIO der Zürcher Kantonalbank Österreich AG, Christian Nemeth, die Zusammenhänge und spürbaren Auswirkungen. Anhand unterschiedlicher möglicher Szenarien skizziert er, wie die Chancen für die weitere Entwicklung in der Ukraine-Krise stehen und welche Folgen dies für die Märkte hat. Das Asset Management der Privatbank reagiert aktuell mit einer Umschichtung in eine neutrale Gewichtung der Aktien aber nicht auf eine Untergewichtung. Auch auf der Anleihenseite ist sie noch etwas defensiver geworden. Wie die Strategie im Detail aussieht und welche Rolle Gold dabei spielt, erfahren Sie in dieser Folge.
24 Minuten
Wir widmen uns in dieser Episode den Auswirkungen des russischen Einmarsches in die Ukraine. Der CIO der Zürcher Kantonalbank Österreich AG Christian Nemeth bewertet auf Basis des aktuellen Informationsstandes (1. März) die Lage und erklärt die Folgen für einzelne Assetklassen. Momentan zeigen jene Indices und Titel, die eine große Russland-Nähe und wirtschaftliche Verflechtungen haben, besonders starke Reaktionen – etwa die europäischen Märkte, darunter auch Österreich und Deutschland. Die Rohstoffpreise wie etwa für Öl und Gas steigen deutlich an. Die russische Börse ist kurz vor dem Kollaps, der Rubel im freien Fall. Im asiatischen und amerikanischen Raum hingegen, reagieren die Märkte deutlich ruhiger und lassen sich weiterhin gut einschätzen. Für die Expertem im Asset Management der Zürcher Kantonalbank Österreich AG gilt einmal mehr, täglich den Informationsstand neu zu bewerten und strategisch bedacht an den kleinen Stellschrauben zu drehen, die jetzt für Stabilität im Portfolio sorgen können. Die Details zur aktuellen Ausrichtung erfahren Sie in dieser Episode.
21 Minuten
In den ersten Jänner-Wochen ist viel passiert. CIO der Zürcher Kantonalbank Österreich AG, Christian Nemeth, beginnt den Marktausblick mit einer Klarstellung: Es ist wichtig nicht nur das kurzfristige Tagesgeschehen zu beurteilen, sondern auch die mittel- und langfristige Sichtweise zu behalten. Zentrales Thema in dieser Episode ist die amerikanische Notenbankpolitik. Was macht die Fed? Die Zinserwartungen zeigen eine sehr dynamische Entwicklung. Die vom Markt eingepreisten Zinsschritte ändern sich praktisch im Stundentakt, das passiert nicht sehr oft. In dieser Umbruchphase darf man sich aber vom Tagesgeschehen nicht verrückt machen lassen. Nemeth weist darauf hin: Wir befinden uns in einem Normalisierungsprozess. Das letzte Jahr zeigt das kräftigste Wirtschaftswachstum in Amerika seit 1984. Mit dieser Dynamik kann es nicht weiter gehen, trotzdem werden wir auch 2022 eine überdurchschnittliche Konjunkturentwicklung erleben, allerdings auf einem niedrigeren Niveau als im Vorjahr. Wie sieht die neue Notenbankstrategie aus und welche Auswirkungen hat das auf Börse und Wirtschaft? Die Risikotoleranz der Anleger wird im Moment auf die Probe gestellt. Einmal mehr bestätigt sich die langfristige Empfehlung des Experten: Wenn ich mit meinem Portfolio richtig aufgestellt bin, habe ich als Anleger nichts zu befürchten. Fazit: Ein gutes Wirtschaftswachstum ist da, die Strategie des Hauses ist Aktienübergewichtet, der Blick liegt auf dem Wesentlichen. In diesem Zusammenhang beobachtet CEO Hermann Wonnebauer seit längerem das Phänomen der „Jahresendpanik“ der Anleger. Dazu stellt Wonnebauer den Vergleich zu anderen Investments wie zb Immobilien her, wo häufig nicht über die Jahresrendite sondern über das x-fache eines Einsatzes gesprochen wird. Woher kommt diese Betrachtungsweise? Wonnebauer hat zwei plausible Erklärungen. Für unsere Zuhörer spricht der erfahrene Private Banker über die einfache Berechnung der Zinseszinsen und welcher Effekt dahinter steckt. Ein Tipp für Anleger zum Schluss und die Empfehlung über den Ultimo hinauszuschauen, die Nerven zu behalten, keine voreiligen Schlüsse ziehen und positiv in das Jahr 2022 zu gehen.
20 Minuten
Im letzten Podcast des Jahres holen wir zwei große Finanzmarkt-Themen in den Vordergrund. Der CIO der Zürcher Kantonalbank Österreich AG, Christian Nemeth, spricht im Interview davon, welche wirtschaftlichen und für die Börse relevanten Auswirkungen Omikron und Inflation haben. Durch das Aufkommen der neuen Virus-Variante war kurzzeitig ein kräftiger Kursrückgang zu verzeichnen. Die Fallzahlen sind in Europa relativ hoch und die Datenlage ist noch ungewiss, es gib also noch keine Entwarnung. Was bedeutet diese Situation wirtschaftlich? Gerade jetzt in der Weihnachtszeit ist wieder mit gebremsten Lieferketten zu rechnen und viele Rohstoffe sind nicht verfügbar. Doch Nemeth beruhigt: Man darf sich nicht verunsichern lassen, auch 2022 ist von einem überdurchschnittlichem Wachstum auszugehen und sichert so die Basis für weitere Gewinne. Das zweite große Thema ist die Inflation. Wie reagieren die Notenbanken insbesondere die Fed darauf? Der bekannte Inflationsbuckel ist zum Berg angewachsen und die Prognosen zeigen hohe Inflationsraten. CIO Nemeth zeigt mit Bildern aus Amerika auf, was Inflation bedeuten kann. Aber wie geht es weiter? Nachdem eine vorübergehende Inflation nicht immer nur von kurzer Dauer bedeutet. Welche Prognosen in Amerika und in der Eurozone herrschen, davon berichtet Christian Nemeth in dieser Episode. Soviel schon vorweg, die Wirtschaft läuft gut und der Ausblick verspricht eine Normalisierung. Die Privatbank ist optimistisch und pro Aktien eingestellt und spricht von einem soliden Inflationsschutz in einem gut diversifiziertem Aktienportfolio. Welche überraschenden Highlights CEO Hermann Wonnebauer und Christian Nemeth als Bilanz ziehen, erfahren Sie in dieser Episode von „Kapitalmarkt mit Weitblick“.
19 Minuten
In letzter Zeit hören wir immer öfter von Stagflation. Davon spricht man, wenn wirtschaftlicher Abschwung und steigende Inflation zusammen kommen, was zuletzt in den 70ern ein Thema war. Wie ordnen professionelle Asset Manager das Thema ein? Der CIO der Zürcher Kantonalbank Österreich AG, Christian Nemeth, relativiert jedenfalls. Denn auch, wenn sich das Wirtschaftswachstum verlangsamt, stagniert es noch längst nicht. Ja, auch die Inflationsentwicklung ist hoch, doch entscheidend ist, dass die Ursache dafür keine langfristigen strukturellen Gründe sind, sondern verhältnismäßig kurzfristig durch die Folgen der Pandemie ausgelöst sind. Für die Finanzexperten der Zürcher Kantonalbank Österreich ist Angst vor Stagflation unberechtigt. Die Fundamentaldaten sind gut, die Börsen reagieren gelassen. Die Gewinnentwicklung und Umsatzentwicklung am Weltmarkt ist ebenso positiv. Der Fokus in der Geldanlage liegt also nach wie vor in Aktien. In den gemischten Portfolios setzt die Privatbank auf eine Übergewichtung in Aktien konkret in Amerika und Europa - dort die Eurozone. Neutral bis untergewichtet ist die Position asiatisch-pazifischen Raum und den Emergin Markets. Vorsichtig betrachten die Experten aktuell Großbritannien aufgrund der strukturellen Folgen des Brexit.
19 Minuten
Die 20. Podcast-Episode von Kapitalmarkt mit Weitblick zeigt für Anleger spannende Aspekte auf. Christian Nemeth, CIO der Zürcher Kantonalbank Österreich, blickt in seinem Marktumfeld zurück auf einen nicht unbedingt freundlichen September. Eine Melange aus bekannten Unsicherheiten und neuen Themen wie Inflation, steigenden Energiepreisen oder die Schlagzeilen vom chinesischen Immobilienmarkt beherrschen das Stimmungsbild. Welche wahren Gründe stecken hinter diesen Unsicherheiten und sind Sorgen berechtigt? Könnte der gesamte Finanzsektor aufgrund der Probleme des chinesischen Immobilienentwicklers Evergrande in Schieflage kommen? Auf die leichte Schulter ist die Situation in China nicht zu nehmen aber Nemeth beruhigt, es gibt kaum internationale Verflechtungen, der Großteil wird von China selbst getragen. Ein Auge darauf zu haben ist wichtig, aber es ist nicht der Faktor der die Weltwirtschaft in Bedrängnis bringt. Bewegende Themen im September sind steigende Rohstoffpreise und weiterhin das Sorgenkind Inflation, das durch Sonderfaktoren wie steigende Gaspreise und niedrige Reserven geschürt wird. Was bedeutet das alles für uns Anleger? Wann können wir mit den zu erwartenden Zinserhöhungen rechnen? Die richtige Perspektive aus Anlegersicht ist enorm wichtig. Der Trend zeigt, dass wir auf einem Normalisierungspfad sind, wir kommen konjunkturell aus dem Krisenmodus wieder in einen Normalfahrplan. Das ist eine positive Entwicklung, die mittelfristig die Unternehmen und damit auch die Aktienkursen stützt. Wie hat sich die Privatbank aufgrund dieser Gegebenheiten aktuell positioniert? Es gibt weiterhin kaum Alternativen zu Aktien. Nemeth spricht von einer gut durchdachten Strategie des Hauses, einer leicht moderaten Aktien-Übergewichtung und als zentralen Punkt setzt er und sein Team auf Qualität. Hermann Wonnebauer, CEO der Zürcher Kantonalbank Österreich, kann seine Kunden beruhigen, wenn man sein Portfolio von Beginn an gut aufgestellt hat, muss man jetzt nicht korrigieren. Wonnebauer greift eine Frage auf, die für Erstanleger als Dauerbrenner gilt: Wann ist der richtige Zeitpunkt einer ersten Investition? Soll diese in verschieden Tranchen erfolgen oder einmalig investiert werden? Ein emotionales Thema, da es in erster Linie um die Unterscheidung geht ob es sich um den Vermögensaufbau oder um die Vermögensanlage eines bereits vorhandenen Kapitals handelt. Durch jahrelange Erfahrung und einer ausgezeichneten Expertise zeigt Nemeth neue Sichtweisen in der Vermögensanlage auf. Was hinter seiner goldenen 3x3 Regel steckt, erfahren Sie in dieser Folge.
21 Minuten
In dieser Episode sprechen der CIO der Zürcher Kantonalbank Österreich AG, Christian Nemeth, und CEO Hermann Wonnebauer über eine unumkehrbare Entwicklung in der Veranlagung: Nachhaltigkeit. Nicht zuletzt der EU-Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums soll dafür Sorge tragen, dass die Kapitalflüsse künftig und langfristig in nachhaltigere Investitionen gehen. Als wichtig und kritisch hebt Christian Nemeth hervor, dabei neben der Umwelt, dem naheliegendsten Aspekt, das Soziale und die gute Unternehmensführung nicht unter den Tisch fallen zu lassen, als Kriterien für Nachhaltigkeit. Für eine langfristig nachhaltige Börsenentwicklung müssen alle drei Aspekte gleichermaßen berücksichtigt werden. Skeptisch sieht er bei all der positiven Entwicklung jedoch die zunehmende Bürokratie durch die Regulierung, die für den Kunden nicht unbedingt nur von Vorteil ist. Der Ausblick in den September: Rein gemessen an der Volatilität an den Börsen ist das Handelsgeschehen in den letzten Monaten sehr ruhig gewesen. Als Beispiel: Der S&P500 hat in den letzten Monaten keinen Rückgang von 5% gehabt und das ist sehr selten. Das zeigt, dass nach wie vor sehr viel Kraft und Momentum in der Bewegung ist – sobald die Kurse nach unten gehen, ist das Interesse groß, sofort nachzukaufen. Drei Themen werden Asset Manager in den nächsten Wochen besonders gut im Auge behalten müssen, um über die Allokation zu entscheiden: Das Wirtschaftswachstum, das vermutlich den Höhepunkt schon hinter sich hat, die Geldpolitik der Notenbanken sowie die zuletzt wieder stark steigenden COVID-19 Zahlen durch die Delta-Variante und die Reaktion der Länder darauf. Wie die Zürcher Kantonalbank Österreich AG sich diesbezüglich ausrichtet, erfahren Sie in diesem Podcast.
18 Minuten
In diese Episode starten wir mit dem erfreulichen Zwischenergebnis des aktuellen Performance-Projekts der Prüfinstanz Fuchs | Richter und des Verlages „Fuchsbriefe“. Die Zürcher Kantonalbank Österreich AG kann sich über Platz 3 nach 48 Monaten Laufzeit und unter 73 Teilnehmern freuen. Zudem gehören wir zu einigen wenigen Teilnehmern, die besser als die Benchmark sind, die zum Vergleich herangezogen wird. Hinter dem Erfolg steht laut CIO Christian Nemeth das langfristige Denken und Demut vor dem Markt. Damit ist gemeint, sich selbst als Asset Manager nicht zu überschätzen und auszuruhen, sondern stets sehr wachsam auf die Details in den Fonds zu achten und die Stärken und Schwächen genau zu analysieren. Im Ausblick auf die Aktienmärkte geht es wieder einmal um den Inflationsbuckel. CEO Hermann Wonnebauer und CIO Christian Nemeth betrachten die aktuellen Entwicklungen. Konjunkturell sieht es weiter gut aus, doch es gibt einige Unterschiede in den Regionen. Man sieht aktuell einen Schnitt zwischen Schwellenländern und Industrienationen. Der Wachstumsbeitrag der aus den Industrienationen kommt, ist überproportional groß. Auch die Notenbanken begleiten diese Entwicklung mit. Während in den Schwellenländern langsam begonnen wird restriktiver vorzugehen, bekräftigen EZB und FED ihren Kurs. Auf der Aktienseite profitieren die Börsen von der guten Gewinnentwicklung der Unternehmen, die überdurchschnittlich ist. Die Anleihenseite ist hingegen rückgängig und es scheint so, als sei das Beste schon vorbei. Der Inflationsbuckel wird langsam zum Inflationsberg. Für Amerika rechnen die Finanzexperten mit einer Inflationsrate von 4% in diesem Jahr und im nächsten Jahr mit knapp 3%. Was uns jedoch zugute kommt ist, dass die EZB und die Amerikanische Notenbank ihre Strategieüberprüfung abgeschlossen haben. Beide gehen etwas lockerer mit der Inflationsseite um und haben ein symetrisches Ziel formuliert, das eine kurzfristig höhere Inflationsrate toleriert. Wir gehen davon aus, dass die Anleihen-Rendite wieder etwas steigen werden, jedoch ist der Markt sehr vorsichtig zu betrachten. Die Zürcher Kantonalbank Österreich AG ist weiterhin übergewichtet in den Aktien, hat Asien und Pazifik leicht reduziert und bevorzugt die Aktienbörsen in der Eurozone und Amerika.
21 Minuten
Die 17. Episode des Finanzpodcasts „Kapitalmarkt mit Weitblick“ der Zürcher Kantonalbank Österreich AG steht unter einem ganz besonderen Stern. Der Podcast selbst feiert sein einjähriges Bestehen und die Privatbank mit den Standorten in Salzburg und Wien ihr 10-jähriges Jubiläum. Gute Gründe innezuhalten und 10 Jahre Revue passieren zu lassen. Das machen die beiden Vorstände Hermann Wonnebauer, CEO und Christian Nemeth, CIO des Hauses in dieser Ausgabe. Die Rollen wurden getauscht und Christian Nemeth richtet die erste Frage an Hermann Wonnebauer, der uns in seine emotional stärksten Momente blicken lässt. Aus unternehmerischer Sicht steht allen voran das Rebranding in Zürcher Kantonalbank Österreich AG – ein großer Schritt, der nur durch das Vertrauen der Schweizer Mutter möglich war. Besonders hervorzuheben ist die vor 10 Jahren eingeführte Vermögensverwaltung, das Herzstück der Bank, die in dieser Zeit bereits mehrfache Auszeichnungen für das Haus erlangte. Und vor kurzem konnte die Geschäftsleitung des Hauses das erste Exemplar „ZEHN PLUS“ anlässlich ihres Jubiläums in Händen halten. Ein unvergesslicher Moment, steckt doch sehr viel Herzblut in der Entstehung dieser Broschüre. Das Leben und der Tod liegen nahe beisammen und das macht sich auch in einem Unternehmen mit mittlerweile 104 Mitarbeitern bemerkbar. So berichtet Wonnebauer von den ereignisreichen Momenten wie des ersten Babys in der Privatbank - es sind mittlerweile stolze 25 Kinder von Mitarbeitern geboren - und dem tragischen und unerwarteten Ableben eines Freundes und Mitarbeiters des Hauses. Der CIO Christian Nemeth blickt auf die letzten 10 Jahre an den Finanzmärkten zurück und stellt fest, dass die Finanz-Welt im Sommer 2011 anders ausgesehen hat als heute und man durch die Euro-Staatskrise eine gedämpfte Stimmung wahrnehmen konnte. Wie wird sich das „Experiment Euro“ auswirken? Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren nicht einfach. Für die Anleger des Hauses lässt Nemeth mit Fakten aufhorchen, wie: „Wer nicht in Aktien investiert hat, hat Geld liegen gelassen“. Daraus ergeben sich wegweisende Trends, die Nemeth mit beeindruckenden Beispielen unterlegt. Was wir von den Märkten zukünftig erwarten können und welche Parallelen es zu Taper Tantrum von 2013 und heute gibt – darüber spricht Nemeth in der jubiläumsgeprägten Ausgabe des 17. Podcasts. Aktien werden weiterhin ein gutes Umfeld haben, die Privatbank ist dementsprechend ausgerichtet und blickt gespannt auf die kommenden Unternehmensberichterstattungen, deren Erwartungen sehr hoch sind.
16 Minuten
Ein Blick zurück zeigt, die im letzten Podcast angesprochene Börsenweisheit „Sell in May and go away“ hat sich nicht bestätigt. Anleger die der Zürcher Kantonalbank Österreich AG ihr Vermögen anvertraut haben, sind im Monat Mai nicht enttäuscht worden. Trotzdem war es ein spannendes Monat und hat wieder einmal gezeigt wie faszinierend schnell sich die Prioritäten an den Finanzmärkten ändern können. Eine aktuelle Studie der Bank of Amerika veröffentlicht die größten Risiken der nächsten Monate und hat in diesem Zusammenhang die Risiken einer Inflation an vorderste Stelle gereiht. Die Pandemie ist bereits auf den vierten Platz zurückgerückt. Die Inflation, ein Thema, das auch uns derzeit stark beschäftigt. Welche zwei Lager der Inflation gegenüberstehen und was sich dahinter verbirgt, erklärt Christian Nemeth, CIO der Zürcher Kantonalbank Österreich AG anhand von interessanten Beispielen. Warum die Privatbank von einem Inflations-Buckel spricht und wie sich laut der Experten des Hauses dieser temporäre Aufschwung auf das Anlageverhalten auswirkt, erfahren Sie in dieser Episode. Vorweggenommen bleibt die Zürcher Kantonalbank Österreich positiv und in der Aktienkomponente weiterhin übergewichtet. Europa wird hinzugenommen, ebenso die Beimischung von Renditestarken Anleihesegmenten wie Emerging Markets oder High Yields, da hier im Verhältnis zum Risiko eine attraktive Rendite geboten wird.