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superfromm Archiv
308 Episoden
32 Minuten
Es sagt sich so leicht: "Dein Wille geschehe". Aber was, wenn der Wille Gottes alles andere als nachvollziehbar ist? Wenn' ans eigene Geld geht? Wenn Zukunftspläne gecandelt werden müssen? Studium abgebrochen, das Bankkonto leergeräumt, der "Wille" viel zu mächtig wird? Ana hat sich drauf eingelassen. Schweren Herzens. Ich habe sie gefragt, wie ihr Umfeld auf ihre Pläne reagiert hat. Wollte von ihr wissen, ob sie lässig lächelnd von ihren Plänen Abschied genommen hat. Mich interessiert dafür, wie es ist, von der Hand in den Mund zu leben. Und ich habe sie gefragt, ob sie auch Widerstand leistet.
28 Minuten
Ein Besuch bei ihrem Vater verändert ihre Welt. Der erzählt ihr davon, dass er an Jesus glauben würde. Wieder daheim in ihrer Wohnung bestellt sie sich online eine Bibel und fängt an zu lesen. Auf Seite 1 … Nach ein paar hundert Seiten stellt sie die Bibel ins Regal. Sie versteht überhaupt nichts. Noch ein letztes Gebet und Ende der Geschichte. Nicht. Im Gegenteil. Ich habe sie gefragt, was sie sich beim Lesen durchs Alte Testament dachte. Ich wollte von ihr wissen, wieso sie Gott noch eine Chance gab. Und ich habe sie gefragt, welche Auswirkungen ihr Erlebnis hatte.
43 Minuten
Thomas arbeitet im Hospitz und begleitet Sterbende bis zu ihrem letzten Atemzug. Ich wollte von ihm wissen, wie er den täglichen Umgang mit Leid ertragen kann; was der Auslöser dafür war, diesen Beruf zu ergreifen; ob - und wenn ja welchen - letzten Wunsch Sterbende noch haben; und ob sich durch seinen Dienst an Schwerkranken die Einstellung zum Leben geändert hat.
35 Minuten
Ein Kurztrip in die Mongolei veränderte ihr Leben. Die eisigen Steppen und das weite Land hielten sie nicht davon ab, mit Sack und Pack in diese für sie so fremde Welt zu ziehen. Selbst als ihr Kind lebensgefährlich erkrankte, dachten sie nicht an die Rückreise. Krisen fordern sie heraus. Mehr als einmal fragen sie sich: Was machen wir hier? Und doch: Die junge Familie bliebt. Aus ein paar Wochen werden 23 Jahre. Ich wollte wissen, wie eindeutig ein himmlischer Auftrag sein muss, um die Zelte in der Mongolei aufzuschlagen Wollte wissen, wie sie mit Krisen umgegangen sind Habe nachgefragt, was sie an diesem Land zu fasziniert Und ich wollte wissen, wie sie mit Heimweh umgehen
38 Minuten
Es ging nichts mehr. Die Ärzte wussten nicht mehr weiter und wagten keine Prognosen. Seine Ehe? Nach über zwanzig Jahren Geschichte. Alles auf Null. Job? Gekündigt. Er stand schon auf der Autobahnbrücke und wollte springen. Der Gedanke an die Kinder ließ ihn vom Geländer steigen. Um zu vergessen, stürzte er sich in die Arbeit. Seine Wohnung verdreckte, sein Herz versagte. Und wieder Krankenhaus. Er hätte es nie für möglich gehalten, dass sich dieses kaputte Leben wieder heilen lässt. Und doch hat er genau das erlebt.
40 Minuten
Schon vor ihrer Hochzeit stand fest: Wir möchten Kinder. Viele Kinder! Als sie Jahre später immer noch nicht schwanger wurde, ließen sich die beiden untersuchen. Fazit: Zeugungsunfähig. Wenn man schon an einen allmächtigen Gott glaubt, dann regelt der das. Dachte Esther. Aber: Jeden Monat Blut. Jeden Monat abgestorbene Hoffnung. Zehn Jahre lang. Sie zerbrach. Ich wollte von ihr wissen, ob sie daran dachte, sich von ihrem Mann zu trennen Ob sie einen Plan B (ohne Kinder) hatten Warum sie keine ärztliche Hilfe suchte Und warum sie ohne Happy End weiterleben will
32 Minuten
"Komm nach Hause und besuch mal wieder deinen Opa", sagte ihm die Stimme am Telefon. Es schien nicht dringend zu sein. "Ich kann erst am Freitag los", antwortete er. Als er die Tür zur Wohnung vom Opa öffnete, war der schon nicht mehr ansprechbar. Eine Verabschiedung, ein letztes Wort? Zu spät. Ihn, den Enkel, hat das aus der Bahn geworfen.
39 Minuten
Tilda kommt mit Trisomie 21 zur Welt. Darauf einstellen konnten sich die Eltern nicht. Ein fremder Mensch stand ihnen gegenüber und brachte ihre Welt ins Wanken. Es war der Tag der Diagnose: Trisomie 21. Das Down - Syndrom. Das emotionale Chaos war weder aufzufangen noch gelang es ihnen, halbwegs Ordnung ins Chaos zu bringen. Lea und ihr Mann haben diese ersten Tage nach der Geburt nicht vergessen. Ihr Wunsch war, dass Eltern mit Trisomie 21 - Kindern eine Hilfe im emotionalen Chaos bekommen. Sie riefen die Aktion "Von Mutter zu Mutter" ins Leben. Ich habe sie gefragt, wie ihr die Nachricht überbracht wurde Warum sie "Von Mutter zu Mutter" ins Leben riefen und was diese Arbeit bezweckt Und ich wollte wissen, wie es Tilda heute geht
43 Minuten
Ihre Kids sind aus dem Gröbsten raus. Alle Eltern wissen bescheid: MEHR ZEIT, ENDLICH! Sie hatten sich das auch so vorgestellt. Wenn da nicht der eine ständig wiederkehrende Traum gewesen wäre: Sie findet verlorene Kinder. Wir ihnen zur Mama. Also entschließen sie sich, Bereitschaftspflegeeltern zu werden. Good Bye, viel freie Zeit. Dann meldet sich das Jugendamt. Ein Mädchen, grade sechs Monate alt. Liegt auf Intensiv. Die ärztliche Diagnose ist niederschmetternd. Jenni und Ede entschließen sich, die Kleine zu pflegen. So lange, bis sich Adoptiveltern finden. Und dann beginnen die Wunder. Ich habe sie gefragt, ob sie als Ehepaar ihre Entscheidung schon (mehrmals) bereut haben Wollte wissen, welche Diagnosen die Kleine hatte Habe Jenni gefragt, ob sie noch an Wunder glaubt Und ich wollte wissen, wie es der Kleinen heute geht
33 Minuten
Er war der König von Rheine: Fette Autos, Rolex am Arm, Frauen und kein Ende. Ihm gehörte die angesagte Diskothek im Sektor und das Leben schrieb schwarze Zahlen. Seine Ehe zerbrach. Er machte weiter. Seine Diskothek bekam Konkurrenz. Er hockte allein im Heim. Die Steuerfahndung saß auf seinen Barhockern. Er ignorierte sie und kämpfte. Als nichts mehr ging, kam eine Frau in seinen Laden. Die Frau mit Hut. Sie stürzten beide ab und stiegen gemeinsam wieder auf. Ich habe ihn gefragt, was ihn an einer Disco faszinierte Wollte wissen, warum ihm seine Frau gleichgültig war Ihn gefragt, ob er dachte, dass das Leben unfair zu ihm sei Und ich wollte wissen, wie er heute lebt
37 Minuten
Ihre Tochter kommt schwerstbehindert zur Welt. Anstatt zu resignieren, fängt Sabine an, auf alles Schöne im Leben zu schauen. Sie entwickelt eine innere Haltung, die von Dankbarkeit geprägt ist. Und das schon seit Jahren. Als durch Corona der Unmut und die Traurigkeit in unsere Welt schwappt, fängt sie an, über ihre dankbare Einstellung öffentlich zu reden. Sie produziert einen Podcast, startet auf YouTube und ... sie nennt sich "Dankbarkeitsbotschafterin. Ich habe sie gefragt, wie sie auf die Idee kam, sich Dankbarkeitsbotschafterin zu nennen Wollte von ihr wissen, wie sich eine dankbare Einstellung praktizieren lässt Habe sie gefragt, ob das nicht nur eine fromme Theorie ist Und ich wollte wissen, ob sie für alles dankbar sein kann
36 Minuten
Mit neun fing e da's Rauchen an. Kurze Zeit später kippte er Bier und Wein in seinen jungen Körper Dann kamen die Joints. Speed. Das ganze Programm. Entziehungskuren scheiterten. In den Anfangsjahren bemerkten seine Eltern nichts. Als es offensichtlicher wurde, half ihm auch nicht die Liebe seiner Eltern. Der Zerstörungsprozess war viel zu fortgeschritten. Ich habe ihn gefragt, wie seine Eltern darauf reagierten, als das Schlimme offensichtlich wurde Wollte wissen, was er im zugedröhnten Zustand sah und hörte Gefragt, wie er die Kraft für den Entzug aufbrachte Und ich wollte wissen, wie er heute lebt
38 Minuten
Ihr gemeinsames Kind war drei Monate alt, als der Ehemann und Vater sich für immer verabschiedete: andere Frau, andere Pläne, andere Welt. Sie und das Baby blieben zurück. In der ersten Zeit gefiel sie sich in der Opferrolle. Argumente dafür gab's ja genug. Problem: Es trat keine Besserung ein. Im Gegenteil: Die Abwärtsspirale drehte sich immer schneller. Dann beschloss sie, aus der Opferrolle auszubrechen. Ich habe sie gefragt, ob die Veränderungen an sich ihr angst machten Wollte wissen, ob sie seine Distanz zu ihr schon viel früher bemerkte Habe sie gefragt, was ihr zu Beginn am schwersten gefallen sei Und ich wollte wissen, wie sie heute lebt
35 Minuten
Mit einer schweren Corona - Erkrankung wurde er ins Krankenhaus eingeliefert. Die Ärzte und das Pflegepersonal kämpften um sein Leben. Sie gaben ihm keine Chance mehr. Seine Frau durfte zu ihm, um sich zu verabschieden. Aus ein paar Tagen wurden drei Wochen. Koma. In der Zwischenwelt begegneten ihm Menschen. Von Früher, Unbekannte, Traurige. Er wurde für seine eigene Beerdigung vorbereitet. Gewaschen, angezogen, Krawatte umgebunden. Dann geschah das Wunder von Detmold. Ich habe ihn gefragt, wem er in seinem komatösen Zustand begegnete. Wollte wissen, wie seine Frau sich auf seinen Tod vorbereitete Ihn gefragt, ob sich sein Glaube dadurch veränderte Und ich wollte wissen, ob er Jesus begegnet ist
38 Minuten
Der Ehemann bekennt ihr seine Sucht. Spricht offen über das was war. Sie will Details und ihr Leben implodiert. Nie für möglich Gehaltenes ist nun Realität und bestimmt ab sofort ihr Leben. Sie will Hilfe und stößt an Grenzen. Während für die Männer unzählige Therapien, Kurse und Gesprächsangebote bestehen, müssen die betroffenen Opfer selbst klar kommen. Sie will das ändern.