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superfromm Archiv
308 Episoden
1 Stunde 10 Minuten
Schon als Kind wächst Damaris mit dem Gefühl auf, nicht gewollt zu sein. Auf dem Bauernhof muss sie früh Verantwortung übernehmen; für ihre eigenen Bedürfnisse bleibt wenig Raum. Sexuelle Gewalt durch ihren Großvater und später ihren Onkel hinterlässt tiefe Spuren. Als Damaris Jahre später davon erzählt, glaubt ihr lange niemand. Im Erwachsenenleben kommen Ängste und Depressionen dazu. Nach der Geburt ihrer Tochter wird selbst der Alltag zur Überforderung. Damaris spricht offen über Einsamkeit und die langen Jahre, in denen selbst kleine Schritte viel Kraft kosten.
39 Minuten
Schon als Kind lebt Nicole mit einer tiefen Traurigkeit; später bestimmen Depressionen, Panikattacken und eine Essstörung immer stärker ihren Alltag. Sie trinkt, um sich zu betäuben, kämpft mit ihrem Körper und ist kurz vor ihrem Examen als Krankenschwester an einem Punkt, an dem sie nicht mehr weiterleben will. In einer Nacht kniet sie sich an ihr Bett und spricht ein Gebet, so ehrlich und verzweifelt wie nie zuvor. Was am nächsten Morgen anders ist, warum die Essstörung trotzdem bleibt – und weshalb Nicole später mit einem Hammer in den Wald fährt –, erzählt sie in diesem Gespräch.
37 Minuten
Nach 20 Jahren in der Psychiatrie wird Michaels Geschichte erstmals als Folge eines schweren Traumas ernst genommen. Die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung – kurz PTBS – verändert seinen Blick auf Psychosen, Klinikaufenthalte, Medikamente und Obdachlosigkeit. In Afrika erlebt Michael zunächst, wie sich unerwartete Türen öffnen: Er gibt Backseminare, begegnet Regierungsvertretern und betet für kranke Menschen. Doch zurück in Deutschland setzt er seine Medikamente eigenmächtig ab, verliert erneut den Halt, flieht nach Tschechien und lebt zeitweise auf der Straße. Erst eine christliche Traumatherapie und die späte PTBS-Diagnose helfen ihm, seine Geschichte neu zu verstehen. Heute arbeitet Michael wieder, engagiert sich in der Entwicklungshilfe und spricht offen darüber, wie nah er dem Abgrund war – und wie entscheidend es war, dass ihm endlich jemand glaubte.
36 Minuten
Michael ist 16, als er nach einem lebensbedrohlichen Erlebnis in die Drogenszene abrutscht, selbst konsumiert und schließlich als Drogendealer Teil eines organisierten Drogenrings wird. Nach seinem Ausstieg landet er in der Psychiatrie: Klinikaufenthalte, Fixierungen, starke Medikamente und eine Diagnose prägen sein Leben über Jahrzehnte. Michael zieht sich völlig zurück, leidet unter Ängsten, Depressionen und den Bildern seiner Vergangenheit. Er randaliert, zerstört seine Wohnung, flieht nach Prag und lebt zeitweise auf der Straße.
38 Minuten
Als Mirjams Schwester Ellie schwer erkrankt, beginnt für die Familie ein 17 Jahre langer Weg mit chronischer Krankheit, epileptischen Anfällen und immer neuen Diagnosen. Während Ellie weiter an Gott festhält, gerät Mirjam in eine tiefe Glaubenskrise: Warum wird trotz aller Gebete nichts besser? Irgendwann wirft sie ihren Glauben hin – und entdeckt später einen Gott, der auch ihre Wut, ihre Zweifel und ihre Enttäuschung aushält. Mirjam erzählt von Krankheit und Abschied, von der Liebe zu ihrer Schwester und von einem ehrlichen Glauben, der nicht alle Fragen beantwortet, aber trotzdem trägt.
29 Minuten
Heinrich ist 39 Jahre alt. Er liegt im Hospiz und weiß nicht, wie viel Zeit ihm noch bleibt. In diesem außergewöhnlichen Gespräch erzählt er von seinem Kampf ums Leben, von Schmerzen, Zweifeln und der Frage, warum Gott diesen Weg zulässt. Er blickt zurück auf sein Leben und spricht von seiner Sehnsucht nach dem Himmel, von der Trauer darüber, seine Frau, seine Kinder und seine Geschwister zurückzulassen – und von der Hoffnung auf ein Leben ohne Schmerzen und Schläuche und darauf, Jesus wirklich zu begegnen.
43 Minuten
Isabella wächst in einer Rockerfamilie auf. Nach außen wirkt dieses Leben frei und ungewöhnlich. Innerlich ist ihre Kindheit von Angst, fehlender Sicherheit und einem starken Mangel an Schutz geprägt. Schon früh übernimmt sie Verantwortung für andere Kinder. Gleichzeitig erlebt sie selbst Sexualisierung und Missbrauch. Sie lernt nicht, dass ihr Körper, ihre Grenzen und ihre Würde unantastbar sind und nur ihr gehören. Später sucht sie Schutz und ein Zuhause bei anderen Menschen – und gerät immer wieder in destruktive Beziehungen und Abhängigkeiten. Was ihr als Kind genommen wurde, versucht sie bei anderen wiederzufinden.
34 Minuten
Caroline wird als Kleinkind von ihrer Mutter getrennt und wächst in verschiedenen Pflegefamilien auf. Statt Geborgenheit erlebt sie Ablehnung, Gewalt, Demütigung und das Gefühl, nirgendwo wirklich dazuzugehören. Später versucht sie vor allem zu funktionieren, bis sie an einen Punkt völliger Verzweiflung gerät. Ein Gespräch über verlorene Kindheit, tiefe Wunden, Heilung und Hoffnung.
32 Minuten
Ulli bekommt als junge Frau eine Diagnose, die ihren Traum von einer eigenen Familie fast unmöglich erscheinen lässt. Doch kurz nach der Hochzeit wird sie überraschend schwanger – ein Geschenk, das sie bis heute als Wunder Gottes betrachtet. Mit der Geburt ihres Sohnes beginnt jedoch ein Weg, den sie sich nie vorgestellt hätte. Depressionen nach dem Kaiserschnitt, ein außergewöhnlich aktives Kind, unzählige Konflikte, ADHS, Jugendamt, Therapien und schließlich der Schritt in eine Jugendhilfeeinrichtung bringen die Familie immer wieder an ihre Grenzen. Trotz aller Zweifel, Tränen und schlaflosen Nächte hält Ulli an einer Überzeugung fest: Gott lässt Menschen nicht allein. Offen erzählt sie von Momenten, in denen sie keine Kraft mehr hatte, von der Unterstützung ihrer Familie und davon, wie Hoffnung selbst dann wachsen kann, wenn scheinbar nichts mehr nach Plan läuft. Ein bewegendes Gespräch über unerwartete Wunder, die Herausforderungen des Familienlebens und einen Glauben, der auch im Gegenwind trägt. Auf ihr Plakat würde Ulli schreiben: „Auch wenn du es nicht willst, Jesus hat dich lieb.“ Ein Satz, der zu ihrer Geschichte passt: nicht glatt, nicht brav, nicht fromm verpackt – sondern direkt hinein in das Leben, auch dorthin, wo Menschen an ihre Grenzen kommen.
34 Minuten
Nadja wächst katholisch auf. Gott ist ihr vertraut, Maria ist ihre Ansprechpartnerin, doch Jesus bleibt für sie lange der, der am Kreuz hängt: fern, schmerzhaft, schwer zugänglich. Erst als starke Schulterschmerzen ihr Leben immer enger machen und eine Operation unausweichlich wird, erlebt sie in einer Nacht beim Beten, dass ihr Vaterunser wirklich gehört wird.
Plötzlich steht ein Name unausweichlich in ihr: Jesus. Nach der OP erlebt sie ein tiefes Gehaltensein, als würde sie von Händen getragen und sanft zurückgelegt. Von da an verändert sich ihr Glaube: Jesus wird für Nadja nicht mehr nur Teil der religiösen Geschichte, sondern ihr bester Freund.
38 Minuten
Rebecca sitzt im Rollstuhl – und kennt die Grenzen, die andere oft nicht sehen. Schon bei ihrer Geburt ist unklar, ob sie überhaupt überlebt. Heute erzählt sie von einem Leben, das anders verläuft als geplant – und trotzdem voller Hoffnung ist. Sie spricht über Sehnsucht, Zweifel, den Wunsch nach Beziehung – und warum sie nicht im „Warum“ hängen bleibt, sondern im „Wozu“ weitergeht. Eine ehrliche Geschichte über Glauben, Realität und die Entscheidung, nicht stehen zu bleiben.
26 Minuten
Was machst du, wenn dein Kind vor dir steht und sagt: „Ich bin im falschen Körper“? Für Grace ist das kein theoretisches Thema, sondern Realität. Ihre erste Reaktion: Ablehnung. Überforderung. Worte, die sie später bereut. Doch schnell wird klar – ihr Kind leidet. Rückzug. Depression. Verzweiflung. Grace steht vor einer der schwersten Fragen überhaupt:
Wie reagiert man als Mutter?
Was sagt man?
Wie geht man damit um, ohne das eigene Kind zu verlieren? Sie erzählt von einem Weg voller Spannungen – zwischen Liebe und Schmerz, zwischen eigenen Überzeugungen und dem Wunsch, ihr Kind nicht allein zu lassen. Eine Geschichte darüber, wie eine Mutter lernt, hinzuhören, auszuhalten – und ihr Kind durch einen Prozess zu begleiten, den sie selbst kaum versteht.
38 Minuten
Es bricht nicht langsam. Es bricht auf einmal. Die Ehe scheitert, sie steht mit fünf Kindern allein da – ohne Geld, ohne Perspektive, ohne zu wissen, wie es weitergehen soll. Und dann wird auch noch ihre kleine Tochter schwer krank. Tumor im Kopf. Operation. Koma. Beatmung. Klinik. Ein Ausnahmezustand, der kein Ende kennt. Grace muss funktionieren, obwohl sie längst am Limit ist. In dieser Folge erzählt sie von einer Not, die kaum auszuhalten ist – und von einem Gott, der bleibt, wenn alles andere zerbricht.
35 Minuten
Auf der Suche nach Liebe wurde ich nur missbraucht Sie wächst in einer christlichen Familie auf. Nach außen wirkt alles geordnet: Gemeinde, Glaube, ein angepasstes Leben. Wie so oft. Dann verliebt sie sich. Doch als er sie verlässt, kippt alles. Sie rebelliert und wird zu einem Teenager, der alles riskiert, um gesehen und geliebt zu werden. Was folgt, ist eine Horrorspirale aus Selbstzerstörung, Gewalt und mehrfachen Vergewaltigungen.
39 Minuten
Jule erzählt bei superfromm von der Diagnose, von Operation und einer Zeit, die alles durcheinanderbringt. Sie spricht von Angst, von Momenten, in denen der eigene Körper fremd wird – und davon, was trägt, wenn das Leben kippt. Keine schnellen Antworten, keine einfachen Erklärungen – sondern ein Glaube, der sich im Alltag bewähren muss. Auch dann, wenn es dunkel wird.