Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
1 Stunde 21 Minuten
Der axel dielmann – verlag in Frankfurt am Main ist ein unabhängiger Literatur-Verlag. Seit 1993 erscheinen hier jährlich 15 bis 25 Titel: belletristische Bücher, zumeist von zeitgenössischen deutschsprachigen Autoren, aber auch Übersetzungen aus diversen Sprachen und Kulturen.
Neben Publikationen in Zeitungen, Zeitschriften und anderen Medien habe ich 2013 das Buch »Nizza oder Die Liebe zur Kunst« mit drei Erzählungen über Kunstthemen beim Kollegen Georg Stauth verlegen können und jüngst »Die Schneiderin« über einen Gang durch eine Ausstellung zur Body Art bei diaphanes Berlin und Zürich. Im September 2023 erschein »Triz. Baumchronist / Kunst-Erzählung« bei PalmArtPress Berlin. – Parallel zu Erzählungen sowie Besprechungen von Büchern und Ausstellungen schreibe ich eine über die zurückliegenden Jahre hin entwickelte Form von Lang-Gedichten. – Ich freue mich, Mitglied im PEN Zentrum Darmstadt zu sein; hier einige Beispiele zu meinen verschiedenen Arbeitsfeldern als Autor:
Lang-Gedichte wie »Oral Ornament / Fremde Künstler«
»Nizza oder Die Liebe zur Kunst«
Meine Kunst-Erzählungen insgesamt
»Das Wörterbuch« (Auszug, im »Lesezimmer«)
Als Herausgeber habe ich Bücher sowie Zeitschriften betreut, beispielsweise »Hessen wird 50« oder von 2000 bis 2005 »Listen. Rezensionszeitschrift« und vor allem 1982 bis 1996 die Zeitschrift für Literatur »SCHRiTTE«, die 2017 ihren Relaunch erlebt hat und wieder erscheint. – Eine schöne Arbeit, in der man Themen setzen und Autoren und andere Kreative zusammenbringen kann.
Zur Zeitschrift für Literatur SCHRiTTE
AutorHerausgeber
Neben Publikationen in Zeitungen, Zeitschriften und anderen Medien habe ich 2013 das Buch »Nizza oder Die Liebe zur Kunst« mit drei Erzählungen über Kunstthemen beim Kollegen Georg Stauth verlegen können und jüngst »Die Schneiderin« über einen Gang durch eine Ausstellung zur Body Art bei diaphanes Berlin und Zürich. Im September 2023 erschein »Triz. Baumchronist / Kunst-Erzählung« bei PalmArtPress Berlin. – Parallel zu Erzählungen sowie Besprechungen von Büchern und Ausstellungen schreibe ich eine über die zurückliegenden Jahre hin entwickelte Form von Lang-Gedichten. – Ich freue mich, Mitglied im PEN Zentrum Darmstadt zu sein; hier einige Beispiele zu meinen verschiedenen Arbeitsfeldern als Autor:
Lang-Gedichte wie »Oral Ornament / Fremde Künstler«
»Nizza oder Die Liebe zur Kunst«
Meine Kunst-Erzählungen insgesamt
»Das Wörterbuch« (Auszug, im »Lesezimmer«)
Als Herausgeber habe ich Bücher sowie Zeitschriften betreut, beispielsweise »Hessen wird 50« oder von 2000 bis 2005 »Listen. Rezensionszeitschrift« und vor allem 1982 bis 1996 die Zeitschrift für Literatur »SCHRiTTE«, die 2017 ihren Relaunch erlebt hat und wieder erscheint. – Eine schöne Arbeit, in der man Themen setzen und Autoren und andere Kreative zusammenbringen kann.
Zur Zeitschrift für Literatur SCHRiTTE
AutorHerausgeber
1 Stunde 40 Minuten
"Älternzeit" – Jan Weiler liest aus seinem Buch und spricht mit Uwe Kullnick - Hörbahn on Stage [mit einer Welturaufführung am Schluss]
“Jeder Lesende, ob mit oder ohne eigene Familienerfahrungen nickt, staunt, schüttelt den Kopf und erinnert sich, ist aber immer amüsiert und unterhalten.” – Literatur Radio Hörbahn 17. 06. 23
Wenn Fahrdienste und regelmäßige Fütterungen nicht mehr erforderlich sind, bricht für die Ältern ein neues Zeitalter an. Nun fordern die Spätpubertiere aus dem Urlaub in Kroatien größere Geldbeträge an. Sie konfrontieren die Ältern mit deren unfreshen Weltsichten und verbieten ihnen den Gebrauch von Alufolie, längere Autofahrten sowie das Tragen von schicken Hemden. Sie rufen niemals auf dem Festnetz an und schalten die blauen Häkchen bei WhatsApp aus. So beginnt sie – die Älternzeit. Man muss es mit Humor nehmen!
Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, ist Journalist und Schriftsteller. Er war viele Jahre Chefredakteur des SZ Magazins. Sein erstes Buch »Maria, ihm schmeckt’s nicht!« gilt als eines der erfolgreichsten Debüts der letzten Jahrzehnte. Es folgten unter anderem »Antonio im Wunderland«, »Mein Leben als Mensch«, »Das Pubertier«, »Die Ältern« und die Kriminalromane um den überforderten Kommissar Martin Kühn. Auch sein jüngster Roman »Der Markisenmann« stand monatelang auf der Bestsellerliste. Neben seinen Romanen verfasst Jan Weiler zudem Kolumnen, Drehbücher, Hörspiele und Hörbücher, die er auch selbst spricht. Er lebt in München und Umbrien.
“Jeder Lesende, ob mit oder ohne eigene Familienerfahrungen nickt, staunt, schüttelt den Kopf und erinnert sich, ist aber immer amüsiert und unterhalten.” – Literatur Radio Hörbahn 17. 06. 23
Wenn Fahrdienste und regelmäßige Fütterungen nicht mehr erforderlich sind, bricht für die Ältern ein neues Zeitalter an. Nun fordern die Spätpubertiere aus dem Urlaub in Kroatien größere Geldbeträge an. Sie konfrontieren die Ältern mit deren unfreshen Weltsichten und verbieten ihnen den Gebrauch von Alufolie, längere Autofahrten sowie das Tragen von schicken Hemden. Sie rufen niemals auf dem Festnetz an und schalten die blauen Häkchen bei WhatsApp aus. So beginnt sie – die Älternzeit. Man muss es mit Humor nehmen!
Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, ist Journalist und Schriftsteller. Er war viele Jahre Chefredakteur des SZ Magazins. Sein erstes Buch »Maria, ihm schmeckt’s nicht!« gilt als eines der erfolgreichsten Debüts der letzten Jahrzehnte. Es folgten unter anderem »Antonio im Wunderland«, »Mein Leben als Mensch«, »Das Pubertier«, »Die Ältern« und die Kriminalromane um den überforderten Kommissar Martin Kühn. Auch sein jüngster Roman »Der Markisenmann« stand monatelang auf der Bestsellerliste. Neben seinen Romanen verfasst Jan Weiler zudem Kolumnen, Drehbücher, Hörspiele und Hörbücher, die er auch selbst spricht. Er lebt in München und Umbrien.
29 Minuten
Dr. Tillmann Bendikowski, geb. 1965, ist Journalist und promovierter Historiker. Als Gründer und Leiter der Medienagentur Geschichte in Hamburg schreibt er Beiträge für Printmedien und Hörfunk und betreut die wissenschaftliche Realisierung von Forschungsprojekten und historischen Ausstellungen. Seit März 2020 ist er als Kommentator im NDR Fernsehen zu sehen, wo er in der Reihe “DAS! historisch” Geschichte zum Sprechen bringt. Bei C. Bertelsmann erschienen zuletzt »Ein Jahr im Mittelalter« (2019), »1870/71: Der Mythos von der deutschen Einheit« (2020) und »Hitlerwetter. Das ganz normale Leben in der Diktatur: Die Deutschen und das Dritte Reich 1938/39« Literatur Radio Hörbahn stellt dieses Buch in besonderer Weise vor. Können die Menschen in einer Diktatur tatsächlich glücklich an einem Badestrand liegen? Frisch verliebt durch die Straßen schlendern, in ein Café oder ins Kino gehen? Können sie ausgelassen tanzen, lachen und zufrieden sein, Fußball spielen und in den Urlaub fahren, eine Familie gründen und ihre Zukunft planen? Solche Vorstellungen scheinen auf den ersten Blick nicht zu unserem Bild vom »Dritten Reich« zu passen.
Formal ist das Buch chronologisch nach den Monaten des Jahres 1923 gegliedert. Unsere 12 Sendungen werden durch das ganze Jahr führen. Jeweils am 15. des Monats erscheinen die entsprechenden Kapitel. Unsere Serie schließt am 15. Dezember 2023 mit dem Dezember 1939.
Formal ist das Buch chronologisch nach den Monaten des Jahres 1923 gegliedert. Unsere 12 Sendungen werden durch das ganze Jahr führen. Jeweils am 15. des Monats erscheinen die entsprechenden Kapitel. Unsere Serie schließt am 15. Dezember 2023 mit dem Dezember 1939.
13 Minuten
Ein störrischer Agnostiker
Franzobel erzählt in „Einsteins Hirn“ die Lebensgeschichte von Thomas Hardy, dem Pathologen Einsteins
Albert Einstein, das Genie des Jahrhunderts, stirbt am 18. April 1955 im Regionalspital von Princeton (New Jersey). Fachgerecht nimmt der Pathologe Thomas Harvey eine Obduktion vor, um die exakte Todesursache zu bestimmen. Er kommt schnell zum Befund: Riss in der Aorta – eine alte Geschichte, die vor neun Jahren geflickt wurde, so gut wie es damals eben möglich war. Doch nicht deshalb ist Thomas Harvey „mein Mann“, wie Franzobels Erzähler eingangs bemerkt. Er, mit Namen Sam Shepherd, ist als Agent des FBI auf Harvey angesetzt, weil dieser Einsteins Hirn gestohlen hat. Wobei gestohlen vielleicht etwas übertrieben klingt. Gegen Einsteins ausdrücklichen Willen hat Harvey bloß der Leiche das Hirn entnommen, um es aufzubewahren, zu sezieren, zu untersuchen oder weiß der Kuckuck wozu, denn er kennt sich weder in Physik noch in Hirnforschung besonders aus. Der einfache Schnitt mit dem Skalpell sollte sich aber gerade auch deshalb als Einschnitt im übertragenen Sinn erweisen. Thomas Harvey, der unauffällige Pathologe und harmlose Familienvater, der Quäker mit der Waage im Sternzeichen, wird bald erfahren, „dass dieses Hirn von ihm Besitz ergreifen, ihn durchdringen und in die Tiefe reißen“ wird.
Franzobel erzählt in „Einsteins Hirn“ die Lebensgeschichte von Thomas Hardy, dem Pathologen Einsteins
Albert Einstein, das Genie des Jahrhunderts, stirbt am 18. April 1955 im Regionalspital von Princeton (New Jersey). Fachgerecht nimmt der Pathologe Thomas Harvey eine Obduktion vor, um die exakte Todesursache zu bestimmen. Er kommt schnell zum Befund: Riss in der Aorta – eine alte Geschichte, die vor neun Jahren geflickt wurde, so gut wie es damals eben möglich war. Doch nicht deshalb ist Thomas Harvey „mein Mann“, wie Franzobels Erzähler eingangs bemerkt. Er, mit Namen Sam Shepherd, ist als Agent des FBI auf Harvey angesetzt, weil dieser Einsteins Hirn gestohlen hat. Wobei gestohlen vielleicht etwas übertrieben klingt. Gegen Einsteins ausdrücklichen Willen hat Harvey bloß der Leiche das Hirn entnommen, um es aufzubewahren, zu sezieren, zu untersuchen oder weiß der Kuckuck wozu, denn er kennt sich weder in Physik noch in Hirnforschung besonders aus. Der einfache Schnitt mit dem Skalpell sollte sich aber gerade auch deshalb als Einschnitt im übertragenen Sinn erweisen. Thomas Harvey, der unauffällige Pathologe und harmlose Familienvater, der Quäker mit der Waage im Sternzeichen, wird bald erfahren, „dass dieses Hirn von ihm Besitz ergreifen, ihn durchdringen und in die Tiefe reißen“ wird.
9 Minuten
In Bernhard Jaumanns Kriminalroman „Banksy und der blinde Fleck“ löst die Münchener Kunstdetektei von Schleewitz ihren dritten Fall
Die Kunstdetektei von Schleewitz bräuchte dringend einen neuen Auftrag. Das Geld ist knapp geworden. So knapp, dass Rupert von Schleewitz, Gründer und Chef des kleinen Unternehmens, inzwischen sogar die Steuererklärung selbst machen muss. Da tauchen in München plötzlich Ratten auf. Graffitis im Stile Banksys, für den die Ratte ja ein Hauptmotiv darstellt. Der berühmte Streetart-Künstler an der Isar? Echte Banksys in Bayerns Landeshauptstadt? Es ist schwer zu glauben. Aber als sie nach Bogenhausen gerufen werden und dort an der Fensterfront einer Villa die Kopie des 2018 bei Sotheby’s halb geschredderten Girl with Balloon vorfinden, beginnen von Schlewitz, Klara Ivanovic und Max Müller, sich mit dem Fall zu beschäftigen.
Von Dietmar Jacobsen
Die Kunstdetektei von Schleewitz bräuchte dringend einen neuen Auftrag. Das Geld ist knapp geworden. So knapp, dass Rupert von Schleewitz, Gründer und Chef des kleinen Unternehmens, inzwischen sogar die Steuererklärung selbst machen muss. Da tauchen in München plötzlich Ratten auf. Graffitis im Stile Banksys, für den die Ratte ja ein Hauptmotiv darstellt. Der berühmte Streetart-Künstler an der Isar? Echte Banksys in Bayerns Landeshauptstadt? Es ist schwer zu glauben. Aber als sie nach Bogenhausen gerufen werden und dort an der Fensterfront einer Villa die Kopie des 2018 bei Sotheby’s halb geschredderten Girl with Balloon vorfinden, beginnen von Schlewitz, Klara Ivanovic und Max Müller, sich mit dem Fall zu beschäftigen.
Von Dietmar Jacobsen
1 Stunde 6 Minuten
Willkommen bei der sechzehnten Ausgabe der GlockenbachWelle.
Kinderbücher sind wie Türöffner. Was klein und unscheinbar daherkommt, bringt oft ungeahnte Möglichkeiten mit sich. Denn Kinderbücher vermögen Großes. Sie entfachen nicht nur Neugier und Begeisterung bei den Kleinsten, sondern ebnen Kindern auch den Weg in die Welt der Möglichkeiten. Heute haben wir einen Verlag zu Gast, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinder auf den Spuren beeindruckender Persönlichkeiten wandeln zu lassen. Dafür haben wir uns nicht nur die Verlegerin, sondern auch eine besondere Spurensucherin an unsere Seite geholt.
Die Runde in der Glockenbachbuchhandlung:
Pamela Scholz – Buchhändlerin der Glockenbachbuchhandlung
Steffi Sack – „Nur Lesen ist schöner“
Anna Kindermann – Verlegerin des Kindermann Verlages
Christine Schulz-Reiss – Autorin der Reihe „Kinder entdecken berühmte Leute“
Artikel zur KindermannWelle auf Nur Lesen ist schöner
Website des Kindermann Verlag
Worum geht es dieses Mal?
Wir lassen uns durch die Welt des Kindermann Verlages spülen und unterhalten uns mit Verlegerin Anna Kindermann über ihren Verlag, wie es dazu kam, dass sie Verlegerin wurde, was ihren Verlag ausmacht und woher sie die Zeit nimmt, auch noch selbst schriftstellerisch tätig zu werden.
Danach holen wir uns Autorin Christine Schulz-Reiss ins Line-Up und widmen uns der von ihr ins Leben gerufenen Kinderbuchreihe „Kinder entdecken berühmte Leute“.
Worauf ihr euch freuen dürft:
– wie Anna Kindermann mit 6 Jahren zum “Versuchskaninchen” wurde
– die Philosophie des Kindermann Verlags
– wie man Kindern einen ersten Zugang zu Literaturklassikern eröffnet
– wie die Kinderbuchreihe “Kinder entdecken berühmte Leute” entstand
– welche berühmte Frau die Kinderbuchreihe im Frühjahr 2024 fortsetzt
– wie eine Journalistin “unfreiwillig” zum Bücher schreiben kam
– Hintergrundinformationen zum Entstehungsprozess der Bände zu Leonardo da Vinci, Johannes Gutenberg, Fernando Magellan und Marie Curie
– warum es Mut zur Legende braucht
– wie berühmte Persönlichkeiten von damals uns noch heute beeinflussen
– wie die Zusammenarbeit zwischen Autorin und Illustrator*in läuft
– wozu die Bücher des Kindermann Verlages inspirieren
Wir wünschen viel Freude beim Hören …
Kinderbücher sind wie Türöffner. Was klein und unscheinbar daherkommt, bringt oft ungeahnte Möglichkeiten mit sich. Denn Kinderbücher vermögen Großes. Sie entfachen nicht nur Neugier und Begeisterung bei den Kleinsten, sondern ebnen Kindern auch den Weg in die Welt der Möglichkeiten. Heute haben wir einen Verlag zu Gast, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinder auf den Spuren beeindruckender Persönlichkeiten wandeln zu lassen. Dafür haben wir uns nicht nur die Verlegerin, sondern auch eine besondere Spurensucherin an unsere Seite geholt.
Die Runde in der Glockenbachbuchhandlung:
Pamela Scholz – Buchhändlerin der Glockenbachbuchhandlung
Steffi Sack – „Nur Lesen ist schöner“
Anna Kindermann – Verlegerin des Kindermann Verlages
Christine Schulz-Reiss – Autorin der Reihe „Kinder entdecken berühmte Leute“
Artikel zur KindermannWelle auf Nur Lesen ist schöner
Website des Kindermann Verlag
Worum geht es dieses Mal?
Wir lassen uns durch die Welt des Kindermann Verlages spülen und unterhalten uns mit Verlegerin Anna Kindermann über ihren Verlag, wie es dazu kam, dass sie Verlegerin wurde, was ihren Verlag ausmacht und woher sie die Zeit nimmt, auch noch selbst schriftstellerisch tätig zu werden.
Danach holen wir uns Autorin Christine Schulz-Reiss ins Line-Up und widmen uns der von ihr ins Leben gerufenen Kinderbuchreihe „Kinder entdecken berühmte Leute“.
Worauf ihr euch freuen dürft:
– wie Anna Kindermann mit 6 Jahren zum “Versuchskaninchen” wurde
– die Philosophie des Kindermann Verlags
– wie man Kindern einen ersten Zugang zu Literaturklassikern eröffnet
– wie die Kinderbuchreihe “Kinder entdecken berühmte Leute” entstand
– welche berühmte Frau die Kinderbuchreihe im Frühjahr 2024 fortsetzt
– wie eine Journalistin “unfreiwillig” zum Bücher schreiben kam
– Hintergrundinformationen zum Entstehungsprozess der Bände zu Leonardo da Vinci, Johannes Gutenberg, Fernando Magellan und Marie Curie
– warum es Mut zur Legende braucht
– wie berühmte Persönlichkeiten von damals uns noch heute beeinflussen
– wie die Zusammenarbeit zwischen Autorin und Illustrator*in läuft
– wozu die Bücher des Kindermann Verlages inspirieren
Wir wünschen viel Freude beim Hören …
24 Minuten
den Ukrainekrieg besser verstehen
Die Historikerin Barbara Stelzl-Marx beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit den Folgen des Zweiten Weltkrieges. Nicht aufgearbeitete Traumata aus dieser Zeit wirken generationenübergreifend bis heute. Ihr historischer Blickwinkel ist angesichts des Ukrainekrieges brandaktuell. Wieder wächst eine neue Generation von Kindern des Krieges heran. Die Motivation Putins, diesen Krieg zu beginnen, verortet die Historikerin ebenfalls in einem Trauma. Aus diesem wird eine Geschichte abgeleitet und als Propaganda erzählt. Die Macht dieser Erzählung wird erneut Folgen haben für mehrere Generationen….
Die Historikerin Barbara Stelzl-Marx ist Leiterin des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung (BIK) und Professorin an der Universität Graz für europäische Zeitgeschichte mit den Schwerpunkten Konflikt- und Migrationsforschung. Sie studierte Anglistik, Russisch und Geschichte in Graz, Studien- und Forschungsaufenthalte führten sie nach Wolgograd, Moskau, Oxford und Stanford. 1999 arbeitete sie im Rahmen eines Erwin-Schrödinger-Stipendiums des Wissenschaftsfonds FWF bei der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial Moskau. Ihre Habilitation verfasste sie im Rahmen eines APART-Stipendiums der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zum Thema „Stalins Soldaten in Österreich. Die Innensicht der sowjetischen Besatzung 1945–1955“.
Die Historikerin arbeitet aktuell an zwei, vom FWF geförderten Forschungsprojekten: Einerseits untersucht sie die Rolle tschechoslowakischer Nachrichtendienste im Nachkriegsösterreich und andererseits im Rahmen des Projektes „Encampment“ Lager, die 1945 in der sowjetischen Besatzungszone in Österreich für Flüchtlinge und Vertriebene errichtet wurden. Die Forschungsschwerpunkte der Grazerin sind Kriegsfolgen des Zweiten Weltkrieges, Kalter Krieg, Kinder des Krieges, Migration sowie Erinnern und Gedenken. Für ihre Vermittlungsarbeit wurde sie vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten zur „Wissenschaftlerin des Jahres 2019“ gekürt. Mit ihrer Forschung hat sie unter anderem zur Enttabuisierung und Vernetzung von Besatzungskindern in Österreich beigetragen.
Die Historikerin Barbara Stelzl-Marx beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit den Folgen des Zweiten Weltkrieges. Nicht aufgearbeitete Traumata aus dieser Zeit wirken generationenübergreifend bis heute. Ihr historischer Blickwinkel ist angesichts des Ukrainekrieges brandaktuell. Wieder wächst eine neue Generation von Kindern des Krieges heran. Die Motivation Putins, diesen Krieg zu beginnen, verortet die Historikerin ebenfalls in einem Trauma. Aus diesem wird eine Geschichte abgeleitet und als Propaganda erzählt. Die Macht dieser Erzählung wird erneut Folgen haben für mehrere Generationen….
Die Historikerin Barbara Stelzl-Marx ist Leiterin des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung (BIK) und Professorin an der Universität Graz für europäische Zeitgeschichte mit den Schwerpunkten Konflikt- und Migrationsforschung. Sie studierte Anglistik, Russisch und Geschichte in Graz, Studien- und Forschungsaufenthalte führten sie nach Wolgograd, Moskau, Oxford und Stanford. 1999 arbeitete sie im Rahmen eines Erwin-Schrödinger-Stipendiums des Wissenschaftsfonds FWF bei der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial Moskau. Ihre Habilitation verfasste sie im Rahmen eines APART-Stipendiums der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zum Thema „Stalins Soldaten in Österreich. Die Innensicht der sowjetischen Besatzung 1945–1955“.
Die Historikerin arbeitet aktuell an zwei, vom FWF geförderten Forschungsprojekten: Einerseits untersucht sie die Rolle tschechoslowakischer Nachrichtendienste im Nachkriegsösterreich und andererseits im Rahmen des Projektes „Encampment“ Lager, die 1945 in der sowjetischen Besatzungszone in Österreich für Flüchtlinge und Vertriebene errichtet wurden. Die Forschungsschwerpunkte der Grazerin sind Kriegsfolgen des Zweiten Weltkrieges, Kalter Krieg, Kinder des Krieges, Migration sowie Erinnern und Gedenken. Für ihre Vermittlungsarbeit wurde sie vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten zur „Wissenschaftlerin des Jahres 2019“ gekürt. Mit ihrer Forschung hat sie unter anderem zur Enttabuisierung und Vernetzung von Besatzungskindern in Österreich beigetragen.
4 Minuten
Sandra Hoffmann
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN – “Am Rand der Wiese”, gesprochen von der Autorin In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN – “Am Rand der Wiese”, gesprochen von der Autorin In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
11 Minuten
eine Rezension von Constanze Matthes Christa Wolf, Brigitte Reimann und Maxie Wander – Carolin Würfel porträtiert diese drei Ikonen der DDR-Literatur und wirft einen modernen Blick auf das große Versprechen des Sozialismus.
Christa Wolf, Brigitte Reimann, Maxie Wander – waren sie Träumerinnen oder Macherinnen, diese drei Frauen, die zu Ikonen der DDR-Literatur wurden? In ihrem atmosphärischen Porträt zeigt Carolin Würfel drei Schriftstellerinnen, die im Temperament unterschiedlicher kaum sein könnten und die doch eines eint: die Begeisterung für das Versprechen des Sozialismus, die Bereitschaft, den Traum vom neuen Menschen in ihrem Alltag, ihrer Arbeit und ihren Beziehungen umzusetzen. Mit welchem Selbstbewusstsein diese Frauen in den 1950er- und 1960er-Jahren ihre Ziele verfolgen, sich dabei als Freundinnen stützen – wie ihre Träume aber auch platzen, davon erzählt Carolin Würfel inspiriert und mitreißend und lässt ein Stück Zeitgeschichte lebendig werden. …
Constanze Matthes, ich bin Journalistin und leidenschaftliche Leserin. Die Liebe zu den Büchern begann im zarten Alter von vier, fünf Jahren, als meine Mutter mich zum ersten Mal in die kleine Bücherei unseres Dorfes mitnahm. Wenige Jahre später schleppte ich die Bücher dann stapelweise allein nach Hause. In der Schule las ich stets die Pflichtlektüre und war meinen Mitschülern ein gern gesehener Gesprächspartner, um den Inhalt des zu lesenden Buches in der Pause vor der Deutschstunde zu erzählen. Sollte man an dieser Stelle „verraten“ sagen?
Nach dem Abitur und einem Auslandsaufenthalt in Norwegen studierte ich im Hauptfach Germanistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft. Allerdings las ich dann nicht immer die Pflichtlektüre der mehrseitigen Lektüreliste und besuchte viel eher die wunderbare Bibliothek des Deutschen Literaturinstituts. Vor allem dann, wenn meine Mitbewohnerin den Koffer-Fernseher über das Wochenende wieder nach Hause mitnahm. Noch heute bin ich „fernseherlos“ und investiere vielmehr meine Zeit in große und kleine Geschichten, dicke und dünne Bücher.
Christa Wolf, Brigitte Reimann, Maxie Wander – waren sie Träumerinnen oder Macherinnen, diese drei Frauen, die zu Ikonen der DDR-Literatur wurden? In ihrem atmosphärischen Porträt zeigt Carolin Würfel drei Schriftstellerinnen, die im Temperament unterschiedlicher kaum sein könnten und die doch eines eint: die Begeisterung für das Versprechen des Sozialismus, die Bereitschaft, den Traum vom neuen Menschen in ihrem Alltag, ihrer Arbeit und ihren Beziehungen umzusetzen. Mit welchem Selbstbewusstsein diese Frauen in den 1950er- und 1960er-Jahren ihre Ziele verfolgen, sich dabei als Freundinnen stützen – wie ihre Träume aber auch platzen, davon erzählt Carolin Würfel inspiriert und mitreißend und lässt ein Stück Zeitgeschichte lebendig werden. …
Constanze Matthes, ich bin Journalistin und leidenschaftliche Leserin. Die Liebe zu den Büchern begann im zarten Alter von vier, fünf Jahren, als meine Mutter mich zum ersten Mal in die kleine Bücherei unseres Dorfes mitnahm. Wenige Jahre später schleppte ich die Bücher dann stapelweise allein nach Hause. In der Schule las ich stets die Pflichtlektüre und war meinen Mitschülern ein gern gesehener Gesprächspartner, um den Inhalt des zu lesenden Buches in der Pause vor der Deutschstunde zu erzählen. Sollte man an dieser Stelle „verraten“ sagen?
Nach dem Abitur und einem Auslandsaufenthalt in Norwegen studierte ich im Hauptfach Germanistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft. Allerdings las ich dann nicht immer die Pflichtlektüre der mehrseitigen Lektüreliste und besuchte viel eher die wunderbare Bibliothek des Deutschen Literaturinstituts. Vor allem dann, wenn meine Mitbewohnerin den Koffer-Fernseher über das Wochenende wieder nach Hause mitnahm. Noch heute bin ich „fernseherlos“ und investiere vielmehr meine Zeit in große und kleine Geschichten, dicke und dünne Bücher.
1 Stunde 14 Minuten
Martin Arz: Ghosting Giesing – Krimi (Hirschkäfer Verlag) Thomas Michael Glaw: Siegmunds Rache – Benedict Schönheits fünfter Fall (Mediathoughts Verlag) Forschungsstelle August Seidel (Hg.): August Seidel – Romantische Aquarelle von Alt-München (Anton H. Konrad Verlag) Christine Rädlinger: München leuchtet – Geschichte der Straßenbeleuchtung in München (Franz Schiermeier Verlag) Verabschiedung durch die Histonauten Klaus Reichold, Thomas Endl
Die Welt der bayerischen Bücher ist unerschöpflich: Bildbände und Heimatkrimis gehören dazu, Kinderbücher, Kochbücher und Wanderführer, Biographien, Romane und Monographien, die leichte Muse ebenso wie die wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit landeshistorischen Themen.
Wir sind stolz darauf, Ihnen auf der litera bavarica eine Vielfalt von Publikationen präsentieren zu können, die Sie so in keiner Buchhandlung finden.
Als Aussteller sind die führenden Bavarica-Verlage vertreten, außerdem Institutionen wie der Bayerische Landesverein für Heimatpflege und Zeitschriften wie „Literatur in Bayern“.
Entdecken Sie literarische Kostbarkeiten. Freuen Sie sich auf den Reichtum an Unterhaltung und Wissen, den die litera bavarica vor Ihnen ausbreitet. Kommen Sie ins Gespräch mit Autorinnen, Buchhändlerinnen und Verlegerinnen, die bei der litera bavarica persönlich anwesend sind.
Die litera bavarica steht unter der Schirmherrschaft von Gerald Huber, der als Autor und Rundfunkredakteur zu den Themen Sprache, Literatur und Geschichte ein großes Publikum um sich schart.
Und über allem wacht König Ludwig I. von Bayern. Er hat St. Bonifaz gegründet, ist hier auch zur letzten Ruhe gebettet und war schon vor 200 Jahren der Überzeugung, dass Kunst, Literatur und Geschichte nicht „Biskuit fürs Volk“ seien, sondern „täglich Brot“.
Die Welt der bayerischen Bücher ist unerschöpflich: Bildbände und Heimatkrimis gehören dazu, Kinderbücher, Kochbücher und Wanderführer, Biographien, Romane und Monographien, die leichte Muse ebenso wie die wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit landeshistorischen Themen.
Wir sind stolz darauf, Ihnen auf der litera bavarica eine Vielfalt von Publikationen präsentieren zu können, die Sie so in keiner Buchhandlung finden.
Als Aussteller sind die führenden Bavarica-Verlage vertreten, außerdem Institutionen wie der Bayerische Landesverein für Heimatpflege und Zeitschriften wie „Literatur in Bayern“.
Entdecken Sie literarische Kostbarkeiten. Freuen Sie sich auf den Reichtum an Unterhaltung und Wissen, den die litera bavarica vor Ihnen ausbreitet. Kommen Sie ins Gespräch mit Autorinnen, Buchhändlerinnen und Verlegerinnen, die bei der litera bavarica persönlich anwesend sind.
Die litera bavarica steht unter der Schirmherrschaft von Gerald Huber, der als Autor und Rundfunkredakteur zu den Themen Sprache, Literatur und Geschichte ein großes Publikum um sich schart.
Und über allem wacht König Ludwig I. von Bayern. Er hat St. Bonifaz gegründet, ist hier auch zur letzten Ruhe gebettet und war schon vor 200 Jahren der Überzeugung, dass Kunst, Literatur und Geschichte nicht „Biskuit fürs Volk“ seien, sondern „täglich Brot“.
1 Stunde 8 Minuten
Markus Richter: Königsherz – Neuschwanstein- Thriller zum Ende Ludwigs II. (edition tingeltangel) Uschi und Klaus Pfaffeneder: Die Schwester des Ketzers – Historischer Roman (Liccaratur Verlag) Uwe Neumahr: Das Schloss der Schriftsteller – Nürnberg ʼ46 (Verlag C.H.Beck), SPIEGEL-Bestseller Norbert Göttler/Elisabeth Tworek: Kriegerdenkmäler in Oberbayern – Von der Heldenverehrung zum Friedensmahnmal (Verlag Friedrich Pustet)
Die Welt der bayerischen Bücher ist unerschöpflich: Bildbände und Heimatkrimis gehören dazu, Kinderbücher, Kochbücher und Wanderführer, Biographien, Romane und Monographien, die leichte Muse ebenso wie die wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit landeshistorischen Themen.
Wir sind stolz darauf, Ihnen auf der litera bavarica eine Vielfalt von Publikationen präsentieren zu können, die Sie so in keiner Buchhandlung finden.
Als Aussteller sind die führenden Bavarica-Verlage vertreten, außerdem Institutionen wie der Bayerische Landesverein für Heimatpflege und Zeitschriften wie „Literatur in Bayern“.
Entdecken Sie literarische Kostbarkeiten. Freuen Sie sich auf den Reichtum an Unterhaltung und Wissen, den die litera bavarica vor Ihnen ausbreitet. Kommen Sie ins Gespräch mit Autorinnen, Buchhändlerinnen und Verlegerinnen, die bei der litera bavarica persönlich anwesend sind.
Die litera bavarica steht unter der Schirmherrschaft von Gerald Huber, der als Autor und Rundfunkredakteur zu den Themen Sprache, Literatur und Geschichte ein großes Publikum um sich schart.
Und über allem wacht König Ludwig I. von Bayern. Er hat St. Bonifaz gegründet, ist hier auch zur letzten Ruhe gebettet und war schon vor 200 Jahren der Überzeugung, dass Kunst, Literatur und Geschichte nicht „Biskuit fürs Volk“ seien, sondern „täglich Brot“.
Die Welt der bayerischen Bücher ist unerschöpflich: Bildbände und Heimatkrimis gehören dazu, Kinderbücher, Kochbücher und Wanderführer, Biographien, Romane und Monographien, die leichte Muse ebenso wie die wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit landeshistorischen Themen.
Wir sind stolz darauf, Ihnen auf der litera bavarica eine Vielfalt von Publikationen präsentieren zu können, die Sie so in keiner Buchhandlung finden.
Als Aussteller sind die führenden Bavarica-Verlage vertreten, außerdem Institutionen wie der Bayerische Landesverein für Heimatpflege und Zeitschriften wie „Literatur in Bayern“.
Entdecken Sie literarische Kostbarkeiten. Freuen Sie sich auf den Reichtum an Unterhaltung und Wissen, den die litera bavarica vor Ihnen ausbreitet. Kommen Sie ins Gespräch mit Autorinnen, Buchhändlerinnen und Verlegerinnen, die bei der litera bavarica persönlich anwesend sind.
Die litera bavarica steht unter der Schirmherrschaft von Gerald Huber, der als Autor und Rundfunkredakteur zu den Themen Sprache, Literatur und Geschichte ein großes Publikum um sich schart.
Und über allem wacht König Ludwig I. von Bayern. Er hat St. Bonifaz gegründet, ist hier auch zur letzten Ruhe gebettet und war schon vor 200 Jahren der Überzeugung, dass Kunst, Literatur und Geschichte nicht „Biskuit fürs Volk“ seien, sondern „täglich Brot“.
1 Stunde 13 Minuten
Ulrike Hofmann: TRUE CRIME Starnberger See – Mord im Hause Adlon (Allitera Verlag)
Evi Lemberger (Hg.): 15 Gipfel – Reportagen und Touren zum Wandern im Bayerischen Wald (lichtung verlag) Lea Hermann: Hirnweh – Romandebüt (Morisken Verlag), „herrlich komisch und tiefgründig“ (BR) Alfred Schmidt: Gröttrup und das Universum der erfinderischen Zwerge – Romanbiographie über einen genialen Ingenieur (STROUX edition)(Hördauer 10 Minuten)
Die Welt der bayerischen Bücher ist unerschöpflich: Bildbände und Heimatkrimis gehören dazu, Kinderbücher, Kochbücher und Wanderführer, Biographien, Romane und Monographien, die leichte Muse ebenso wie die wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit landeshistorischen Themen.
Wir sind stolz darauf, Ihnen auf der litera bavarica eine Vielfalt von Publikationen präsentieren zu können, die Sie so in keiner Buchhandlung finden.
Als Aussteller sind die führenden Bavarica-Verlage vertreten, außerdem Institutionen wie der Bayerische Landesverein für Heimatpflege und Zeitschriften wie „Literatur in Bayern“.
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Die litera bavarica steht unter der Schirmherrschaft von Gerald Huber, der als Autor und Rundfunkredakteur zu den Themen Sprache, Literatur und Geschichte ein großes Publikum um sich schart.
Und über allem wacht König Ludwig I. von Bayern. Er hat St. Bonifaz gegründet, ist hier auch zur letzten Ruhe gebettet und war schon vor 200 Jahren der Überzeugung, dass Kunst, Literatur und Geschichte nicht „Biskuit fürs Volk“ seien, sondern „täglich Brot“.
Evi Lemberger (Hg.): 15 Gipfel – Reportagen und Touren zum Wandern im Bayerischen Wald (lichtung verlag) Lea Hermann: Hirnweh – Romandebüt (Morisken Verlag), „herrlich komisch und tiefgründig“ (BR) Alfred Schmidt: Gröttrup und das Universum der erfinderischen Zwerge – Romanbiographie über einen genialen Ingenieur (STROUX edition)(Hördauer 10 Minuten)
Die Welt der bayerischen Bücher ist unerschöpflich: Bildbände und Heimatkrimis gehören dazu, Kinderbücher, Kochbücher und Wanderführer, Biographien, Romane und Monographien, die leichte Muse ebenso wie die wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit landeshistorischen Themen.
Wir sind stolz darauf, Ihnen auf der litera bavarica eine Vielfalt von Publikationen präsentieren zu können, die Sie so in keiner Buchhandlung finden.
Als Aussteller sind die führenden Bavarica-Verlage vertreten, außerdem Institutionen wie der Bayerische Landesverein für Heimatpflege und Zeitschriften wie „Literatur in Bayern“.
Entdecken Sie literarische Kostbarkeiten. Freuen Sie sich auf den Reichtum an Unterhaltung und Wissen, den die litera bavarica vor Ihnen ausbreitet. Kommen Sie ins Gespräch mit Autorinnen, Buchhändlerinnen und Verlegerinnen, die bei der litera bavarica persönlich anwesend sind.
Die litera bavarica steht unter der Schirmherrschaft von Gerald Huber, der als Autor und Rundfunkredakteur zu den Themen Sprache, Literatur und Geschichte ein großes Publikum um sich schart.
Und über allem wacht König Ludwig I. von Bayern. Er hat St. Bonifaz gegründet, ist hier auch zur letzten Ruhe gebettet und war schon vor 200 Jahren der Überzeugung, dass Kunst, Literatur und Geschichte nicht „Biskuit fürs Volk“ seien, sondern „täglich Brot“.
10 Minuten
eine Rezension von Constanze Matthes
„Ich selbst bin es, der ich in deinem Schrei begegne.“
1905 entstanden, zeigt ein Öl-Gemälde den berühmten Künstler als Selbstporträt und seine Geliebte an seiner Seite. Längst war da die wechselvolle Beziehung in die Brüche gegangen. Gut drei Jahren waren Edvard Munch (1863 – 1944) und Mathilde „Tulla“ Larsen (1869 – 1942), die Frau mit den roten Haaren, ein Paar. Doch die Dominanz Munchs, der körperlich wie seelisch angeschlagen war und unter erheblichen Selbstzweifeln leidete, brachte auch Tulla Larsen an den Rand der Verzweiflung. Die norwegische Autorin, Dramatikerin und Regisseurin Lene Therese Teigen hat sich intensiv mit beiden und deren Beziehung beschäftigt. Entstanden ist ein faszinierender wie erhellender Roman, der nicht nur den Fokus auf die Sicht der Frau auf diese schwierige Partnerschaft lenkt, sondern auch von der fehlenden Anerkennung von Künstlerinnen in dieser Zeit erzählt …
Constanze Matthes, ich bin Journalistin und leidenschaftliche Leserin. Die Liebe zu den Büchern begann im zarten Alter von vier, fünf Jahren, als meine Mutter mich zum ersten Mal in die kleine Bücherei unseres Dorfes mitnahm. Wenige Jahre später schleppte ich die Bücher dann stapelweise allein nach Hause. In der Schule las ich stets die Pflichtlektüre und war meinen Mitschülern ein gern gesehener Gesprächspartner, um den Inhalt des zu lesenden Buches in der Pause vor der Deutschstunde zu erzählen. Sollte man an dieser Stelle „verraten“ sagen?
Nach dem Abitur und einem Auslandsaufenthalt in Norwegen studierte ich im Hauptfach Germanistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft. Allerdings las ich dann nicht immer die Pflichtlektüre der mehrseitigen Lektüreliste und besuchte viel eher die wunderbare Bibliothek des Deutschen Literaturinstituts. Vor allem dann, wenn meine Mitbewohnerin den Koffer-Fernseher über das Wochenende wieder nach Hause mitnahm. Noch heute bin ich „fernseherlos“ und investiere vielmehr meine Zeit in große und kleine Geschichten, dicke und dünne Bücher.
„Ich selbst bin es, der ich in deinem Schrei begegne.“
1905 entstanden, zeigt ein Öl-Gemälde den berühmten Künstler als Selbstporträt und seine Geliebte an seiner Seite. Längst war da die wechselvolle Beziehung in die Brüche gegangen. Gut drei Jahren waren Edvard Munch (1863 – 1944) und Mathilde „Tulla“ Larsen (1869 – 1942), die Frau mit den roten Haaren, ein Paar. Doch die Dominanz Munchs, der körperlich wie seelisch angeschlagen war und unter erheblichen Selbstzweifeln leidete, brachte auch Tulla Larsen an den Rand der Verzweiflung. Die norwegische Autorin, Dramatikerin und Regisseurin Lene Therese Teigen hat sich intensiv mit beiden und deren Beziehung beschäftigt. Entstanden ist ein faszinierender wie erhellender Roman, der nicht nur den Fokus auf die Sicht der Frau auf diese schwierige Partnerschaft lenkt, sondern auch von der fehlenden Anerkennung von Künstlerinnen in dieser Zeit erzählt …
Constanze Matthes, ich bin Journalistin und leidenschaftliche Leserin. Die Liebe zu den Büchern begann im zarten Alter von vier, fünf Jahren, als meine Mutter mich zum ersten Mal in die kleine Bücherei unseres Dorfes mitnahm. Wenige Jahre später schleppte ich die Bücher dann stapelweise allein nach Hause. In der Schule las ich stets die Pflichtlektüre und war meinen Mitschülern ein gern gesehener Gesprächspartner, um den Inhalt des zu lesenden Buches in der Pause vor der Deutschstunde zu erzählen. Sollte man an dieser Stelle „verraten“ sagen?
Nach dem Abitur und einem Auslandsaufenthalt in Norwegen studierte ich im Hauptfach Germanistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft. Allerdings las ich dann nicht immer die Pflichtlektüre der mehrseitigen Lektüreliste und besuchte viel eher die wunderbare Bibliothek des Deutschen Literaturinstituts. Vor allem dann, wenn meine Mitbewohnerin den Koffer-Fernseher über das Wochenende wieder nach Hause mitnahm. Noch heute bin ich „fernseherlos“ und investiere vielmehr meine Zeit in große und kleine Geschichten, dicke und dünne Bücher.
53 Minuten
Begrüßung I Klaus Reichold, Christian Baumann, Thomas Endl
Begrüßung II Schirmherr Gerald Huber
Reinhard. M. Michl – Aus den Skizzenbüchern 1975 – 2022 (Kunstverlag Josef Fink Diana Hillebrand: Isarrauschen – Münchner Kurzgeschichten (Volk Verlag) Die Welt der bayerischen Bücher ist unerschöpflich: Bildbände und Heimatkrimis gehören dazu, Kinderbücher, Kochbücher und Wanderführer, Biographien, Romane und Monographien, die leichte Muse ebenso wie die wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit landeshistorischen Themen.
Wir sind stolz darauf, Ihnen auf der litera bavarica eine Vielfalt von Publikationen präsentieren zu können, die Sie so in keiner Buchhandlung finden.
Als Aussteller sind die führenden Bavarica-Verlage vertreten, außerdem Institutionen wie der Bayerische Landesverein für Heimatpflege und Zeitschriften wie „Literatur in Bayern“.
Entdecken Sie literarische Kostbarkeiten. Freuen Sie sich auf den Reichtum an Unterhaltung und Wissen, den die litera bavarica vor Ihnen ausbreitet. Kommen Sie ins Gespräch mit Autorinnen, Buchhändlerinnen und Verlegerinnen, die bei der litera bavarica persönlich anwesend sind.
Die litera bavarica steht unter der Schirmherrschaft von Gerald Huber, der als Autor und Rundfunkredakteur zu den Themen Sprache, Literatur und Geschichte ein großes Publikum um sich schart.
Und über allem wacht König Ludwig I. von Bayern. Er hat St. Bonifaz gegründet, ist hier auch zur letzten Ruhe gebettet und war schon vor 200 Jahren der Überzeugung, dass Kunst, Literatur und Geschichte nicht „Biskuit fürs Volk“ seien, sondern „täglich Brot“.
Begrüßung II Schirmherr Gerald Huber
Reinhard. M. Michl – Aus den Skizzenbüchern 1975 – 2022 (Kunstverlag Josef Fink Diana Hillebrand: Isarrauschen – Münchner Kurzgeschichten (Volk Verlag) Die Welt der bayerischen Bücher ist unerschöpflich: Bildbände und Heimatkrimis gehören dazu, Kinderbücher, Kochbücher und Wanderführer, Biographien, Romane und Monographien, die leichte Muse ebenso wie die wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit landeshistorischen Themen.
Wir sind stolz darauf, Ihnen auf der litera bavarica eine Vielfalt von Publikationen präsentieren zu können, die Sie so in keiner Buchhandlung finden.
Als Aussteller sind die führenden Bavarica-Verlage vertreten, außerdem Institutionen wie der Bayerische Landesverein für Heimatpflege und Zeitschriften wie „Literatur in Bayern“.
Entdecken Sie literarische Kostbarkeiten. Freuen Sie sich auf den Reichtum an Unterhaltung und Wissen, den die litera bavarica vor Ihnen ausbreitet. Kommen Sie ins Gespräch mit Autorinnen, Buchhändlerinnen und Verlegerinnen, die bei der litera bavarica persönlich anwesend sind.
Die litera bavarica steht unter der Schirmherrschaft von Gerald Huber, der als Autor und Rundfunkredakteur zu den Themen Sprache, Literatur und Geschichte ein großes Publikum um sich schart.
Und über allem wacht König Ludwig I. von Bayern. Er hat St. Bonifaz gegründet, ist hier auch zur letzten Ruhe gebettet und war schon vor 200 Jahren der Überzeugung, dass Kunst, Literatur und Geschichte nicht „Biskuit fürs Volk“ seien, sondern „täglich Brot“.
5 Minuten
Sandra Hoffmann
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN – “Mit Handke im Wald”, gesprochen von der Autorin
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN – “Mit Handke im Wald”, gesprochen von der Autorin
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019