Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
20 Minuten
Wilhelm Busch "Fipps der Affe für Kinder" - Vergessen? (Hördauer 20 min)
Heinrich Christian Wilhelm Busch wurde am 15. April 1832 in Wiedensahl geboren und starb am 9. Januar 1908 in Mechtshausen.
Er war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Zwischen 1862 und 1888 hielt er sich oft in Wolfenbüttel auf, der Heimatstadt des Sprechers, was letzterem von Kindheit an ein besonderes Verhältnis zum Werk Wilhelm Buschs ermöglichte.
Wohl jeder kennt die Streiche von Max und Moritz. Auch die Bildergeschichten wie Hans Huckebein und Die fromme Helene sind immer noch in Erinnerung. Aber es gibt noch andere Seiten im Wirken von Wilhelm Busch, die weitgehend unbekannt sind. Seine große Leidenschaft war die Malerei und er schuf unzählige Zeichnungen und Gemälde, die er aber nie veröffentlichte, da er sie für nicht gut genug hielt.
Er war auch Dichter, aber die Gedichte und Erzählungen, die er veröffentlichte, sind von seinen Lesern nie wirklich angenommen worden. Die Menschen wollten nur seine lustigen Bildergeschichten lesen. Seine vom Stil Heinrich Heines und der Philosophie Arthur Schopenhauers beeinflusste Lyrik und Prosadichtung stießen beim Publikum, das mit seinem Namen nur komische Bildergeschichten verband, auf Unverständnis.
Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
Heinrich Christian Wilhelm Busch wurde am 15. April 1832 in Wiedensahl geboren und starb am 9. Januar 1908 in Mechtshausen.
Er war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Zwischen 1862 und 1888 hielt er sich oft in Wolfenbüttel auf, der Heimatstadt des Sprechers, was letzterem von Kindheit an ein besonderes Verhältnis zum Werk Wilhelm Buschs ermöglichte.
Wohl jeder kennt die Streiche von Max und Moritz. Auch die Bildergeschichten wie Hans Huckebein und Die fromme Helene sind immer noch in Erinnerung. Aber es gibt noch andere Seiten im Wirken von Wilhelm Busch, die weitgehend unbekannt sind. Seine große Leidenschaft war die Malerei und er schuf unzählige Zeichnungen und Gemälde, die er aber nie veröffentlichte, da er sie für nicht gut genug hielt.
Er war auch Dichter, aber die Gedichte und Erzählungen, die er veröffentlichte, sind von seinen Lesern nie wirklich angenommen worden. Die Menschen wollten nur seine lustigen Bildergeschichten lesen. Seine vom Stil Heinrich Heines und der Philosophie Arthur Schopenhauers beeinflusste Lyrik und Prosadichtung stießen beim Publikum, das mit seinem Namen nur komische Bildergeschichten verband, auf Unverständnis.
Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
14 Minuten
"Zeiten Enden" von Harald Welzerl - Rezension von Stephan Wolting - Literaturkritik.de (Hördauer 14 Minuten)
Harald Welzers Antwort auf den Begriff der Zeitenwende in seinem Buch „Zeiten Ende“
Harald Welzer gilt neben Richard David Precht als der Medienintellektuelle in Deutschland. Explizit vorstellen muss man ihn nicht, zumal er fast jedes Jahr ein neues Buch vorlegt. So hat er etwa im letzten Jahr zusammen mit Precht das vieldiskutierte und bestens verkaufte Werk über die Medien Die vierte Gewalt veröffentlicht. Sein neues Buch trägt den Titel Zeitenende. Er benutzt den Begriff im Sinne eines symbolischen Wortspiels in Anlehnung an den von Olaf Scholz in die Diskussion gebrachten Begriff der „Zeitenwende“ und spielt darauf an, dass Zeiten sich nicht nur wenden, sondern auch enden. …“
Eine Rezension von Stephan Wolting, den Text der Rezension finden Sie hier
Sprecher Matthias Pöhlmann
Schnitt Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
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Harald Welzers Antwort auf den Begriff der Zeitenwende in seinem Buch „Zeiten Ende“
Harald Welzer gilt neben Richard David Precht als der Medienintellektuelle in Deutschland. Explizit vorstellen muss man ihn nicht, zumal er fast jedes Jahr ein neues Buch vorlegt. So hat er etwa im letzten Jahr zusammen mit Precht das vieldiskutierte und bestens verkaufte Werk über die Medien Die vierte Gewalt veröffentlicht. Sein neues Buch trägt den Titel Zeitenende. Er benutzt den Begriff im Sinne eines symbolischen Wortspiels in Anlehnung an den von Olaf Scholz in die Diskussion gebrachten Begriff der „Zeitenwende“ und spielt darauf an, dass Zeiten sich nicht nur wenden, sondern auch enden. …“
Eine Rezension von Stephan Wolting, den Text der Rezension finden Sie hier
Sprecher Matthias Pöhlmann
Schnitt Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
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1 Stunde 32 Minuten
Mäda & Mäda: Gustav Klimt, die Wiener Werkstätte und die Familie Primavesi – Hörbahn on Stage mit Margret Greiner
Sie hören eine Aufzeichnung aus dem Buchpalast München
Margarete Greiner Lesung (Hördauer ca. 33 min)
Gespräch zwischen Margarete Greiner und Steven Lundström (Hördauer ca. 65 min)
Moderation Steven Lundström.
Leidenschaft für die Wiener Werkstätte!
Glanz und Elend, Erfolg und Ruin: Die packende Geschichte der Primavesi-Frauen zwischen Olmütz, Wien und Montréal – zwei Leben für die Kunst.
Mäda Primavesi senior und junior waren selbstbestimmte, eigenwillige Frauen, der Kunst und dem Kunstgewerbe verschrieben. Gustav Klimt hat sie beide porträtiert. Die Mutter wagt sich, nachdem sich ihr Mann Otto ruiniert hatte, selbst in die Unternehmensführung der Werkstätte, wirft ihre Person und ihr Vermögen in die Waagschale. Die Tochter geht eigene Wege, widmet sich ebenfalls dem Kunstgewerbe, wandert nach dem 2. Weltkrieg aus, verbindet die Liebe zu Kindern mit erfolgreicher Gründung und Führung eines Kinderheims in Kanada. Die Primavesis – zwei außergewöhnliche Frauen, die ihrer Zeit voraus waren. ...
Margret Greiner, aufgewachsen in Westfalen, Studium der Germanistik und Geschichte in Freiburg/Brsg und München. Viele Jahre Lehrerin, auch im Ausland: am palästinensischen Schmidt‘s Girls College in Jerusalem, an der Renmin Universität in Beijing. Daneben theaterpädagogische und journalistische Arbeit.
Während der zweiten Intifada von 2000 bis 2002 Aufenthalt in Jerusalem. Aus der unmittelbaren Erfahrung der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Israelis und Palästinensern entstanden ihre Bücher: "Miss, wie buchstabiert man Zukunft?" 2003 (malik-Verlag, jetzt Kindle-Buch), "Jefra heißt Palästina"2005 (Piper-Verlag, jetzt Kindle-Buch) und „Jerusalem ist eine Frau“ 2009 (Kindle Buch). Hinzu kamen Artikel in Zeitungen (u.a. Süddeutsche Zeitung, Stuttgarter Zeitung) und diverse Auftritte in Funk und Fernsehen.
Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland im Sommer 2004 entfaltete Margret Greiner eine rege Lese- und Vortragstätigkeit. Neben ungefähr zweihundert Lesungen aus ihren Büchern hielt sie Vorträge zu deutsch-jüdischen und israeli-schen Schriftstellern (u.a. Else Lasker-Schüler, Paul Celan, Ilana Shmueli, Scha-lom Ben-Chorin, David Grossman) und zu aktuellen Entwicklungen in Israel und Palästina
Seit einigen Jahren hat sich Margret Greiner einem anderen Themenfeld zugewandt: sie schreibt Romanbiografien über Künstlerinnen der jüngeren Geschichte, die zu lange im Schatten standen, oft im Schatten ihrer berühmten Männer. In „Auf Freiheit zugeschnitten“ (2014, Kremayr und Scheriau, jetzt btb-TB) setzt sie der Modeschöpferin Emilie Flöge, die bislang nur als Muse Gus-tav Klimts wahrgenommen wurde, ein Denkmal. “Ich will mir selbst gehören“, beschäftigt sich mit Charlotte Berend-Corinth, der Ehefrau Lovis Corinths, selbst eine bemerkenswerte und weithin vergessene Malerin. Ihre Romanbiografie erschien 2016 bei Herder-spektrum. Im März 2017 erschien –zum 100. Geburtstag im Knaus-Verlag ein Buch über die Malerin Charlotte Salomon, die in den Vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts im französischen Exil „ihr ganzes Leben“ malte. Sie wurde in Auschwitz ermordet,-ihre Kunst bleibt ein leidenschaftliches Bekenntnis zum Leben, etwas „Verrückt-Besonderes“.
2018 erschien ein Buch über Margaret Stonborough-Wittgenstein, der Grande Dame der Wiener Moderne. Die neueste Romanbiografie beschäftigt sich mit Leben und Werk der Schweizer Malerin Sophie Taeuber-Arp. Margret Greiner lebt in München.
Redaktion und Realisation Steven Lundström
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Margarete Greiner Lesung (Hördauer ca. 33 min)
Gespräch zwischen Margarete Greiner und Steven Lundström (Hördauer ca. 65 min)
Moderation Steven Lundström.
Leidenschaft für die Wiener Werkstätte!
Glanz und Elend, Erfolg und Ruin: Die packende Geschichte der Primavesi-Frauen zwischen Olmütz, Wien und Montréal – zwei Leben für die Kunst.
Mäda Primavesi senior und junior waren selbstbestimmte, eigenwillige Frauen, der Kunst und dem Kunstgewerbe verschrieben. Gustav Klimt hat sie beide porträtiert. Die Mutter wagt sich, nachdem sich ihr Mann Otto ruiniert hatte, selbst in die Unternehmensführung der Werkstätte, wirft ihre Person und ihr Vermögen in die Waagschale. Die Tochter geht eigene Wege, widmet sich ebenfalls dem Kunstgewerbe, wandert nach dem 2. Weltkrieg aus, verbindet die Liebe zu Kindern mit erfolgreicher Gründung und Führung eines Kinderheims in Kanada. Die Primavesis – zwei außergewöhnliche Frauen, die ihrer Zeit voraus waren. ...
Margret Greiner, aufgewachsen in Westfalen, Studium der Germanistik und Geschichte in Freiburg/Brsg und München. Viele Jahre Lehrerin, auch im Ausland: am palästinensischen Schmidt‘s Girls College in Jerusalem, an der Renmin Universität in Beijing. Daneben theaterpädagogische und journalistische Arbeit.
Während der zweiten Intifada von 2000 bis 2002 Aufenthalt in Jerusalem. Aus der unmittelbaren Erfahrung der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Israelis und Palästinensern entstanden ihre Bücher: "Miss, wie buchstabiert man Zukunft?" 2003 (malik-Verlag, jetzt Kindle-Buch), "Jefra heißt Palästina"2005 (Piper-Verlag, jetzt Kindle-Buch) und „Jerusalem ist eine Frau“ 2009 (Kindle Buch). Hinzu kamen Artikel in Zeitungen (u.a. Süddeutsche Zeitung, Stuttgarter Zeitung) und diverse Auftritte in Funk und Fernsehen.
Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland im Sommer 2004 entfaltete Margret Greiner eine rege Lese- und Vortragstätigkeit. Neben ungefähr zweihundert Lesungen aus ihren Büchern hielt sie Vorträge zu deutsch-jüdischen und israeli-schen Schriftstellern (u.a. Else Lasker-Schüler, Paul Celan, Ilana Shmueli, Scha-lom Ben-Chorin, David Grossman) und zu aktuellen Entwicklungen in Israel und Palästina
Seit einigen Jahren hat sich Margret Greiner einem anderen Themenfeld zugewandt: sie schreibt Romanbiografien über Künstlerinnen der jüngeren Geschichte, die zu lange im Schatten standen, oft im Schatten ihrer berühmten Männer. In „Auf Freiheit zugeschnitten“ (2014, Kremayr und Scheriau, jetzt btb-TB) setzt sie der Modeschöpferin Emilie Flöge, die bislang nur als Muse Gus-tav Klimts wahrgenommen wurde, ein Denkmal. “Ich will mir selbst gehören“, beschäftigt sich mit Charlotte Berend-Corinth, der Ehefrau Lovis Corinths, selbst eine bemerkenswerte und weithin vergessene Malerin. Ihre Romanbiografie erschien 2016 bei Herder-spektrum. Im März 2017 erschien –zum 100. Geburtstag im Knaus-Verlag ein Buch über die Malerin Charlotte Salomon, die in den Vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts im französischen Exil „ihr ganzes Leben“ malte. Sie wurde in Auschwitz ermordet,-ihre Kunst bleibt ein leidenschaftliches Bekenntnis zum Leben, etwas „Verrückt-Besonderes“.
2018 erschien ein Buch über Margaret Stonborough-Wittgenstein, der Grande Dame der Wiener Moderne. Die neueste Romanbiografie beschäftigt sich mit Leben und Werk der Schweizer Malerin Sophie Taeuber-Arp. Margret Greiner lebt in München.
Redaktion und Realisation Steven Lundström
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1 Stunde 8 Minuten
"Safari meines Lebens" – von Fabrizio Sepe und mit Petra Mattfeldt – Hörbahn on Stage
Gespräch mit kleinen Lesungen zwischen Fabrizio Sepe und Petra Mattfeldt (Hördauer ca. 69 min)
Moderation und Lesungen Petra Mattfeldt.
„Wir müssen lernen, mit den Tieren und der Natur zusammen in Harmonie zu leben. Auch um unsere Zukunft zu retten. Wir sollten das Leben feiern und dankbar für die Natur und den natürlichen Kreislauf sein. Alles ist miteinander verbunden.“
Der Serengeti-Park Hodenhagen ist einzigartig in Europa. 220 Hektar Land, 1500 Tiere, 40 Fahrgeschäfte, Shows und Übernachtungsmöglichkeiten. Jährlich kommen 700 000 Besucher in den Park.
Wer ist der Mann, der von sich sagt: „Der Park ist mein Leben“?
Fabrizio Sepe, Geschäftsführer, alleiniger Inhaber und Sohn des Gründers Paolo, erzählt die beeindruckende und emotionale Geschichte seiner italienischen Familie und des Aufbaus des größten Safari-Parks Europas.
Zwischen visionären Ideen, Risikobereitschaft und der Liebe zu Mensch und Tier schreibt Fabrizio Sepe über sein Leben und die Einzigartigkeit des Serengeti-Parks Hodenhagen, ein Stück Afrika in der Lüneburger Heide.
"Der Park ist mein Leben. Es war nicht immer einfach und wird es auch in der Zukunft nicht sein. Die Verantwortung für die Tiere und die Mitarbeiter*innen. Aber in erster Linie mache ich es für die Menschen. Um ihnen Freude zu bringen." Fabrizio Sepe.
Fabrizio Sepe, geboren 1970, wurde mit drei Jahren von seiner in Mailand lebenden Mutter zu seinem Vater in Hodenhagen gebracht, wo dieser gerade den Serengeti-Park aufbaute. Seine Kindheit verbrachte er mit seiner Stieffamilie und seinem Vater Paolo, der fast immer auf Reisen war. Seine engsten Freunde wurden die Tiere des Parks: Leoparden, Schimpansen, Krokodile, Elefanten, mit ihnen fühlte er sich enger verbunden als mit jedem anderen. In seiner Jugend lebte er sowohl in Mailand als auch in Hodenhagen, ehe er schließlich ein Internat in der Schweiz besuchte. Nach einem abgeschlossenen Marketing-Studium in Mailand und dem Erreichen eines Doktortitels kehrte er 1993 nach Hodenhagen zurück und begann seine Arbeit im Park. Seit 2011 ist er Geschäftsführer der Serengeti-Park Stiftung und seit 2017 Geschäftsführer und alleiniger Inhaber des Serengeti-Parks Hodenhagen.
Petra Mattfeldt, ich bin 1971 in einer norddeutschen Kleinstadt nahe Bremen geboren. Schon sehr früh habe ich das Schreiben für mich entdeckt, damals nur in kurzen Geschichten. Außerdem habe ich immer viel gelesen, aber das Ende konnte mich nicht immer überzeugen. Noch heute höre ich die Stimme meiner Großmutter in den Ohren, die mir sagte „Dann mach es besser und schreib das Ende neu.“ Schnell reichte es mir nicht mehr, andere Geschichten zu verändern, ich wollte meine eigenen Ideen zu Papier bringen. Besonders als Jugendliche gefiel es mir, in andere Welten abzutauchen und meine ersten Figuren entstehen zu lassen.
Dann erging es mir wie vielen anderen und ich wollte einen „richtigen“ Beruf lernen. Als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte begrub ich für die nächsten Jahre meinen Traum. In dieser Zeit hatte ich dafür das große Glück zu heiraten und drei Kinder zu bekommen. Erst als ich wieder hobbymäßig mit dem Schreiben begann und meinem Mann ein paar Texte zu lesen gab, kam ich der Schriftstellerei wieder näher. Er war fest davon überzeugt, dass ich es zu etwas bringen könnte.
Seit 2019 habe ich mich mit meinem eigenen Verlag, der „Maximum Verlags GmbH“ selbstständig gemacht und kann so anderen helfen, ebenfalls erfolgreich mit ihren Büchern zu werden.
Redaktion und Realisation Steven Lundström
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Gespräch mit kleinen Lesungen zwischen Fabrizio Sepe und Petra Mattfeldt (Hördauer ca. 69 min)
Moderation und Lesungen Petra Mattfeldt.
„Wir müssen lernen, mit den Tieren und der Natur zusammen in Harmonie zu leben. Auch um unsere Zukunft zu retten. Wir sollten das Leben feiern und dankbar für die Natur und den natürlichen Kreislauf sein. Alles ist miteinander verbunden.“
Der Serengeti-Park Hodenhagen ist einzigartig in Europa. 220 Hektar Land, 1500 Tiere, 40 Fahrgeschäfte, Shows und Übernachtungsmöglichkeiten. Jährlich kommen 700 000 Besucher in den Park.
Wer ist der Mann, der von sich sagt: „Der Park ist mein Leben“?
Fabrizio Sepe, Geschäftsführer, alleiniger Inhaber und Sohn des Gründers Paolo, erzählt die beeindruckende und emotionale Geschichte seiner italienischen Familie und des Aufbaus des größten Safari-Parks Europas.
Zwischen visionären Ideen, Risikobereitschaft und der Liebe zu Mensch und Tier schreibt Fabrizio Sepe über sein Leben und die Einzigartigkeit des Serengeti-Parks Hodenhagen, ein Stück Afrika in der Lüneburger Heide.
"Der Park ist mein Leben. Es war nicht immer einfach und wird es auch in der Zukunft nicht sein. Die Verantwortung für die Tiere und die Mitarbeiter*innen. Aber in erster Linie mache ich es für die Menschen. Um ihnen Freude zu bringen." Fabrizio Sepe.
Fabrizio Sepe, geboren 1970, wurde mit drei Jahren von seiner in Mailand lebenden Mutter zu seinem Vater in Hodenhagen gebracht, wo dieser gerade den Serengeti-Park aufbaute. Seine Kindheit verbrachte er mit seiner Stieffamilie und seinem Vater Paolo, der fast immer auf Reisen war. Seine engsten Freunde wurden die Tiere des Parks: Leoparden, Schimpansen, Krokodile, Elefanten, mit ihnen fühlte er sich enger verbunden als mit jedem anderen. In seiner Jugend lebte er sowohl in Mailand als auch in Hodenhagen, ehe er schließlich ein Internat in der Schweiz besuchte. Nach einem abgeschlossenen Marketing-Studium in Mailand und dem Erreichen eines Doktortitels kehrte er 1993 nach Hodenhagen zurück und begann seine Arbeit im Park. Seit 2011 ist er Geschäftsführer der Serengeti-Park Stiftung und seit 2017 Geschäftsführer und alleiniger Inhaber des Serengeti-Parks Hodenhagen.
Petra Mattfeldt, ich bin 1971 in einer norddeutschen Kleinstadt nahe Bremen geboren. Schon sehr früh habe ich das Schreiben für mich entdeckt, damals nur in kurzen Geschichten. Außerdem habe ich immer viel gelesen, aber das Ende konnte mich nicht immer überzeugen. Noch heute höre ich die Stimme meiner Großmutter in den Ohren, die mir sagte „Dann mach es besser und schreib das Ende neu.“ Schnell reichte es mir nicht mehr, andere Geschichten zu verändern, ich wollte meine eigenen Ideen zu Papier bringen. Besonders als Jugendliche gefiel es mir, in andere Welten abzutauchen und meine ersten Figuren entstehen zu lassen.
Dann erging es mir wie vielen anderen und ich wollte einen „richtigen“ Beruf lernen. Als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte begrub ich für die nächsten Jahre meinen Traum. In dieser Zeit hatte ich dafür das große Glück zu heiraten und drei Kinder zu bekommen. Erst als ich wieder hobbymäßig mit dem Schreiben begann und meinem Mann ein paar Texte zu lesen gab, kam ich der Schriftstellerei wieder näher. Er war fest davon überzeugt, dass ich es zu etwas bringen könnte.
Seit 2019 habe ich mich mit meinem eigenen Verlag, der „Maximum Verlags GmbH“ selbstständig gemacht und kann so anderen helfen, ebenfalls erfolgreich mit ihren Büchern zu werden.
Redaktion und Realisation Steven Lundström
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15 Minuten
zum 2. Weihnachtstag
"Falsches Passwort" von Victoria Grader (Hördauer 15 Minuten)
Prosathek
aus der Anthologie
"Wenn der Schnee leise rieselt", schöne und schaurige Geschichten zur Weihnachtszeit
Die meisten von uns haben heute bereits ihre Weihnachtsgeschenke erhalten. Was lag bei Ihnen unterm Christbaum? Etwa auch ein neues It-Phone wie bei der Protagonistin von „Falsches Passwort“? Victoria Grader lässt uns dabei sein, wie die ältere Dame mühsam das Smartphone mit ihrem Laptop synchronisiert und irgendwie doch keinen Zugang zum Internet bekommt, weil sie einfach nicht erkannt wird.
Victoria Grader backt zu Weihnachten Plätzchen nach einem Rezept ihres Urgroßvaters. Bereits im November richtet sie die Wohnung mit Lichterketten und Lametta her. Weil alles so schön nach Vanille riecht, findet das Christkind ganz bestimmt Victorias Wohnung.
An den Adventssonntagen bis zum heutigen 2. Weihnachtstag hörten Sie jeweils mehr oder weniger stimmungsvolle Geschichten rund ums Weihnachtsfest. Sie sind in der Anthologie der Prosathek „Wenn der Schnee leise rieselt - schöne und schaurige Geschichten zur Weihnachtszeit“ erschienen. (Link zum Buch)
Text: Prosathek
Sprecherin: Heike Stepprath
Tontechnik: Jupp Stepprath
Realisation Uwe Kullnick
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Victoria Grader backt zu Weihnachten Plätzchen nach einem Rezept ihres Urgroßvaters. Bereits im November richtet sie die Wohnung mit Lichterketten und Lametta her. Weil alles so schön nach Vanille riecht, findet das Christkind ganz bestimmt Victorias Wohnung.
An den Adventssonntagen bis zum heutigen 2. Weihnachtstag hörten Sie jeweils mehr oder weniger stimmungsvolle Geschichten rund ums Weihnachtsfest. Sie sind in der Anthologie der Prosathek „Wenn der Schnee leise rieselt - schöne und schaurige Geschichten zur Weihnachtszeit“ erschienen. (Link zum Buch)
Text: Prosathek
Sprecherin: Heike Stepprath
Tontechnik: Jupp Stepprath
Realisation Uwe Kullnick
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6 Minuten
Sandra Hoffmann
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN 52 – "Beim Beobachten der Rehe und Betrachten ihres Albums. Ende der Kolumne Hördauer ca. 5 Minuten
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
Jetzt bist du da, Roman, Berlin Verlag; 1. Edition (29. Juni 2023)
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im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN 52 – "Beim Beobachten der Rehe und Betrachten ihres Albums. Ende der Kolumne Hördauer ca. 5 Minuten
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Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
Jetzt bist du da, Roman, Berlin Verlag; 1. Edition (29. Juni 2023)
8 Minuten
zum 1. Weihnachtstag
"Weihnachten vielleicht allein" von Verena Ullmann (Hördauer ca. 8 Minuten)
Prosathek
aus der Anthologie
"Wenn der Schnee leise rieselt", schöne und schaurige Geschichten zur Weihnachtszeit
Als die andere Frau ist man „Weihnachten vielleicht allein“ wie es auch die Protagonistin in Verena Ullmanns Weihnachtsgeschichte ist. Der Abend mit leckerem Essen, sanfter Musik und vor allem prickelnden Geschenken verläuft jedenfalls ganz anders als erwartet.
Verena Ullmann liebt es, hinter Türchen eine Überraschung zu entdecken. Ihr Motto ist, zwischen Glühwein und Lebkuchen passt immer noch ein Gedicht.
An den Adventssonntagen bis zum morgigen 2. Weihnachtstag hören Sie jeweils mehr oder weniger stimmungsvolle Geschichten rund ums Weihnachtsfest. Sie sind in der Anthologie der Prosathek „Wenn der Schnee leise rieselt - schöne und schaurige Geschichten zur Weihnachtszeit“ erschienen. (Link zum Buch)
Text: Prosathek
Sprecherin: Heike Stepprath
Tontechnik: Jupp Stepprath
Realisation: Uwe Kullnick
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Prosathek
aus der Anthologie
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Als die andere Frau ist man „Weihnachten vielleicht allein“ wie es auch die Protagonistin in Verena Ullmanns Weihnachtsgeschichte ist. Der Abend mit leckerem Essen, sanfter Musik und vor allem prickelnden Geschenken verläuft jedenfalls ganz anders als erwartet.
Verena Ullmann liebt es, hinter Türchen eine Überraschung zu entdecken. Ihr Motto ist, zwischen Glühwein und Lebkuchen passt immer noch ein Gedicht.
An den Adventssonntagen bis zum morgigen 2. Weihnachtstag hören Sie jeweils mehr oder weniger stimmungsvolle Geschichten rund ums Weihnachtsfest. Sie sind in der Anthologie der Prosathek „Wenn der Schnee leise rieselt - schöne und schaurige Geschichten zur Weihnachtszeit“ erschienen. (Link zum Buch)
Text: Prosathek
Sprecherin: Heike Stepprath
Tontechnik: Jupp Stepprath
Realisation: Uwe Kullnick
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2 Stunden 41 Minuten
Schachnovelle
Die Schachnovelle ist von Stefan Zweig, die er 1941 und 1942 im brasilianischen Exil schrieb. Es ist sein letztes und zugleich bekanntestes Werk.
Nehmt euch Zeit und hört diese Geschichte als mein persönliches Weihnachtsgeschenk an. Sie handelt von so viel mehr, als nur von Schach. (Hördauer 162 Minuten)
Allen im Folgenden aufgeführten Personen und Institutionen möchte ich ganz herzlich für Ihre Hörtreue, idelle oder praktische Unterstützung, Geduld, Toleranz, Arbeit in vielfältigster Form Vertrauen und Freundschaft danken.
In diesen 8 Jahren des Radiomachen habe ich enorm viel Schönes, Ehrliches, Offenes und Wahrhaftiges, Liebes, Hilfreiches, Rührendes, Treues und Unerwartetes erfahren.
Ich danke:
All denen, die im In- und Ausland unsere Sendungen hören, liken und abonniert haben
den Ko-operationspartnern,
allen AutorInnen,
HerausgeberInnen
Verlagen, LektorInnen, ÜbersetzerInnen
LiteraturvermittlerInnen,
dem Kulturreferat, Sozialreferat und Referat für Bildung und Sport, die mir das Pixel (Im Gasteig) unentgeltlich zur Verfügung stellen)
Bayerische Einigung, eV. (Carl H. Engleitner) die meine Veranstaltungen in Schwabing unentgeltlich ermöglichen
meinem unermüdlichen Team in München, Halle, (Studio) Hamburg, (selbstverständlich auch denen, die nicht mehr dabei sind oder sein können)
Angelika, die mich durch gesundheitlich schwere Zeiten bis heute immer unterstützt hat und ein nicht wegzudenkender Teil des Radios ist
all denen, die seit Jahren mit mir zusammenarbeiten
all denen, die unter schwierigen persönlichen Verhältnissen bei uns auftraten
all denen, die sich bei den unterschiedlichsten Thema in meine moderierenden Hände begaben und uns zu tollen Sendungen verhalfen
all denen, die mir unverlangt Bücher, Hörspiele etc. zugesandt habe und denen ich vergessen habe persönlich zu danken, auch wenn sie im Programm keine Berücksichtigung fanden.
all denen, die mir meine vollständige Freiheit und Unabhängigkeit ermöglichen, unterstützen und dadurch ein von allen Einflüssen freien, von Anfang an ehrenamtlichen, werbefreien Radiopodcast ermöglichen.
schlussendlich all denen, die mir meine Fehler, Fettnäpfchen, Unzulänglichkeiten und meinen (hoffenlich im goetheschen Sinne Dilletantismus auf vielen Gebieten) verzeihen konnten.
Vielleicht feiert Ihr ja am 11. Jan. 2024 mit uns die 200. Sendung Hörbahn on Stage und Mitte des Jahres 2024 die 2.000. Sendung des Radios.
Sprecher, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Euch allen schöne Weihnachten und gutes Jahr 2024.
Komm doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.
Die Schachnovelle ist von Stefan Zweig, die er 1941 und 1942 im brasilianischen Exil schrieb. Es ist sein letztes und zugleich bekanntestes Werk.
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Allen im Folgenden aufgeführten Personen und Institutionen möchte ich ganz herzlich für Ihre Hörtreue, idelle oder praktische Unterstützung, Geduld, Toleranz, Arbeit in vielfältigster Form Vertrauen und Freundschaft danken.
In diesen 8 Jahren des Radiomachen habe ich enorm viel Schönes, Ehrliches, Offenes und Wahrhaftiges, Liebes, Hilfreiches, Rührendes, Treues und Unerwartetes erfahren.
Ich danke:
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Angelika, die mich durch gesundheitlich schwere Zeiten bis heute immer unterstützt hat und ein nicht wegzudenkender Teil des Radios ist
all denen, die seit Jahren mit mir zusammenarbeiten
all denen, die unter schwierigen persönlichen Verhältnissen bei uns auftraten
all denen, die sich bei den unterschiedlichsten Thema in meine moderierenden Hände begaben und uns zu tollen Sendungen verhalfen
all denen, die mir unverlangt Bücher, Hörspiele etc. zugesandt habe und denen ich vergessen habe persönlich zu danken, auch wenn sie im Programm keine Berücksichtigung fanden.
all denen, die mir meine vollständige Freiheit und Unabhängigkeit ermöglichen, unterstützen und dadurch ein von allen Einflüssen freien, von Anfang an ehrenamtlichen, werbefreien Radiopodcast ermöglichen.
schlussendlich all denen, die mir meine Fehler, Fettnäpfchen, Unzulänglichkeiten und meinen (hoffenlich im goetheschen Sinne Dilletantismus auf vielen Gebieten) verzeihen konnten.
Vielleicht feiert Ihr ja am 11. Jan. 2024 mit uns die 200. Sendung Hörbahn on Stage und Mitte des Jahres 2024 die 2.000. Sendung des Radios.
Sprecher, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Euch allen schöne Weihnachten und gutes Jahr 2024.
Komm doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.
12 Minuten
zum 4. Advent
„Diese Art von Mensch“ von Lydia Wünsch (Hördauer ca. 12 Minuten)
Prosathek
aus der Anthologie
"Wenn der Schnee leise rieselt", schöne und schaurige Geschichten zur Weihnachtszeit
In der heutigen Weihnachtsgeschichte „Diese Art von Mensch“ nimmt Lydia Wünsch die Call-Center unter die Lupe. In einer Welt, in der es nur um Verkaufszahlen geht, dürfen wir das Gespräch zwischen Laura und einem älteren Herrn verfolgen. Die Autorin emotionalisiert mit ihrer Geschichte und bringt die Bedeutung von Zusammensein auf den Punkt.
Für Lydia Wünsch sind bunte Lichter und der Duft von Zimt Vorfreude auf Weihnachten. Zu dieser Jahreszeit fällt ihr das Schreiben besonders leicht und es entstehen viel weihnachtlichen Geschichten.
An den Adventssonntagen bis zum 2. Weihnachtstag hören Sie jeweils mehr oder weniger stimmungsvolle Geschichten rund ums Weihnachtsfest. Sie sind in der Anthologie der Prosathek „Wenn der Schnee leise rieselt - schöne und schaurige Geschichten zur Weihnachtszeit“ erschienen. (Link zum Buch)
Text: Prosathek
Sprecherin: Heike Stepprath
Tontechnik: Jupp Stepprath
Realisation: Uwe Kullnick
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Prosathek
aus der Anthologie
"Wenn der Schnee leise rieselt", schöne und schaurige Geschichten zur Weihnachtszeit
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Für Lydia Wünsch sind bunte Lichter und der Duft von Zimt Vorfreude auf Weihnachten. Zu dieser Jahreszeit fällt ihr das Schreiben besonders leicht und es entstehen viel weihnachtlichen Geschichten.
An den Adventssonntagen bis zum 2. Weihnachtstag hören Sie jeweils mehr oder weniger stimmungsvolle Geschichten rund ums Weihnachtsfest. Sie sind in der Anthologie der Prosathek „Wenn der Schnee leise rieselt - schöne und schaurige Geschichten zur Weihnachtszeit“ erschienen. (Link zum Buch)
Text: Prosathek
Sprecherin: Heike Stepprath
Tontechnik: Jupp Stepprath
Realisation: Uwe Kullnick
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10 Minuten
"Salzruh" von Susan Kreller - Rezension von - Literaturkritik.de
Susan Kreller lotet in „Salzruh“ alle Facetten menschlicher Handlungsunfähigkeit angesichts absurder Begleitumstände aus und schafft ein grandioses Kammerspiel des Bedrohlichen (Hördauer 10 Minuten)
Neun sehr unterschiedliche Personen haben sich in der aus der Zeit gefallenen Pension Bertoldi, gelegen mitten in einem fiktiven Waldgebiet namens Salzruh in der Altmark, für einen Kurzurlaub versammelt. Jede von ihnen hat einen anderen Grund, hier zu sein: der ehemalige Schuldirektor Dieter Wassla, der um seine verstorbene Frau trauert, sich jedoch auf eine Kontaktanzeige hin mit einer potenziellen neuen Liebe treffen möchte; die Krankenschwester Jördis, die eigentlich ein Klassentreffen in ihrer alten Heimat besuchen will, mit ihrem zehnjährigen Sohn Petja; das Ehepaar Trommer, von dem nur Gerhard die bevorstehende Goldene Hochzeit begehen möchte – für die an seiner Seite dahinvegetierende Veronika gibt es keinen Grund zum Feiern; die alkoholkranke Kneipenwirtin Enna, die einen kontemplativen Ort sucht, um, wie sie sich ausdrückt, „ihre Toten zu zählen“; der schüchterne Chemiker Robert, der seine in der Nähe lebenden Eltern besuchen möchte und schließlich der junge Herr Kammrath und seine schöne Freundin Katharina, die Robert sogleich fasziniert und die er, da er ihren wirklichen Namen nicht kennt, in seiner Vorstellung Sophie getauft hat. …“
Eine Rezension von Marcus Neuert, den Text der Rezension finden Sie hier
Sprecher Matthias Pöhlmann
Schnitt Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
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Susan Kreller lotet in „Salzruh“ alle Facetten menschlicher Handlungsunfähigkeit angesichts absurder Begleitumstände aus und schafft ein grandioses Kammerspiel des Bedrohlichen (Hördauer 10 Minuten)
Neun sehr unterschiedliche Personen haben sich in der aus der Zeit gefallenen Pension Bertoldi, gelegen mitten in einem fiktiven Waldgebiet namens Salzruh in der Altmark, für einen Kurzurlaub versammelt. Jede von ihnen hat einen anderen Grund, hier zu sein: der ehemalige Schuldirektor Dieter Wassla, der um seine verstorbene Frau trauert, sich jedoch auf eine Kontaktanzeige hin mit einer potenziellen neuen Liebe treffen möchte; die Krankenschwester Jördis, die eigentlich ein Klassentreffen in ihrer alten Heimat besuchen will, mit ihrem zehnjährigen Sohn Petja; das Ehepaar Trommer, von dem nur Gerhard die bevorstehende Goldene Hochzeit begehen möchte – für die an seiner Seite dahinvegetierende Veronika gibt es keinen Grund zum Feiern; die alkoholkranke Kneipenwirtin Enna, die einen kontemplativen Ort sucht, um, wie sie sich ausdrückt, „ihre Toten zu zählen“; der schüchterne Chemiker Robert, der seine in der Nähe lebenden Eltern besuchen möchte und schließlich der junge Herr Kammrath und seine schöne Freundin Katharina, die Robert sogleich fasziniert und die er, da er ihren wirklichen Namen nicht kennt, in seiner Vorstellung Sophie getauft hat. …“
Eine Rezension von Marcus Neuert, den Text der Rezension finden Sie hier
Sprecher Matthias Pöhlmann
Schnitt Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
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9 Minuten
"Gestern, im Jahr 634" von Marion Kemmerzell - Rezension von Johanna Maria Falchi - Literaturkritik.de (Hördauer 09 Minuten)
Marion Kemmerzell präsentiert mit Gestern, im Jahr 634 einen gut recherchierten und spannend rekonstruierten historischen Roman. Die 1955 in Offenbach am Main geborene Autorin erzählt die Lebensgeschichte der beiden Kinder Grimo und Ermengundis. Diese beruht auf einem Grabfund aus dem Jahr 1992 im Frankfurter Dom und dem bislang ältesten erhaltenen Testament des frühen Mittelalters, dessen Inhalt die Rheinlande berührt. Aus dem Testament des Verduner Diakons Adalgisel-Grimo aus dem Jahr 634 geht großer Landbesitz im Maas-Mosel-Raum hervor, sodass die Frage aufkommt, wer dieser Mann war. …“
Eine Rezension von Johanna Maria Falchi, den Text der Rezension finden Sie hier
Sprecher Matthias Pöhlmann
Schnitt Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
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Marion Kemmerzell präsentiert mit Gestern, im Jahr 634 einen gut recherchierten und spannend rekonstruierten historischen Roman. Die 1955 in Offenbach am Main geborene Autorin erzählt die Lebensgeschichte der beiden Kinder Grimo und Ermengundis. Diese beruht auf einem Grabfund aus dem Jahr 1992 im Frankfurter Dom und dem bislang ältesten erhaltenen Testament des frühen Mittelalters, dessen Inhalt die Rheinlande berührt. Aus dem Testament des Verduner Diakons Adalgisel-Grimo aus dem Jahr 634 geht großer Landbesitz im Maas-Mosel-Raum hervor, sodass die Frage aufkommt, wer dieser Mann war. …“
Eine Rezension von Johanna Maria Falchi, den Text der Rezension finden Sie hier
Sprecher Matthias Pöhlmann
Schnitt Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
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1 Stunde 24 Minuten
"Jeder ist wer" – Josef Brustmann spricht mit Uwe Kullnick - Hörbahn on Stage
Josef Brustmann Lesung (Hördauer ca. 33 min)
Uwe Kullnick spricht mit Josef Brustmann (Hördauer ca. 56 min)
Menschenwege in Herzgegenden
Josef Brustmann wächst in großer Armut als achtes von neun Kindern auf. Zwei sterben viel zu früh, die anderen wärmen einander mit Singen, Lachen und Musizieren. Der Vater, für 8 Jahre von Krieg und Kriegsgefangenschaft verschluckt; dass er Josef liebt, zeigt sich erst ganz spät, aber auch, dass es dafür nie zu spät ist. Josef gibt alle Liebe weiter an seine Kinder und Enkelkinder. Seine eigenen Großväter kürzten unglücklich ihr Leben ab. Trauer, die lange nachhallt in den nächsten Generationen. Vertrieben werden aus der Heimat, zufällig stranden im »gelobten« Land Bayern, in Waldram bei Wolfratshausen, ehemals Föhrenwald, ehemals Displaced-Persons-Lager und jüdisches Schtetl. Wie schnell die einen »vergessen« können, die anderen nie; was ist der Mensch, was ist das Leben? Für beides gibt es keine Generalprobe.
Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
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Josef Brustmann Lesung (Hördauer ca. 33 min)
Uwe Kullnick spricht mit Josef Brustmann (Hördauer ca. 56 min)
Menschenwege in Herzgegenden
Josef Brustmann wächst in großer Armut als achtes von neun Kindern auf. Zwei sterben viel zu früh, die anderen wärmen einander mit Singen, Lachen und Musizieren. Der Vater, für 8 Jahre von Krieg und Kriegsgefangenschaft verschluckt; dass er Josef liebt, zeigt sich erst ganz spät, aber auch, dass es dafür nie zu spät ist. Josef gibt alle Liebe weiter an seine Kinder und Enkelkinder. Seine eigenen Großväter kürzten unglücklich ihr Leben ab. Trauer, die lange nachhallt in den nächsten Generationen. Vertrieben werden aus der Heimat, zufällig stranden im »gelobten« Land Bayern, in Waldram bei Wolfratshausen, ehemals Föhrenwald, ehemals Displaced-Persons-Lager und jüdisches Schtetl. Wie schnell die einen »vergessen« können, die anderen nie; was ist der Mensch, was ist das Leben? Für beides gibt es keine Generalprobe.
Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
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18 Minuten
Alexander von Humboldt – 1789-1799 - Sämtliche Schriften
Bd. I Der junge Wissenschaftler
I/37 „Die Lebenskraft oder der rhodische Genius" – 1790“ (Hördauer 15 Minuten)
Gesammelte Schriften von Alexander von Humboldt
In dieser Reihe hören Sie zahlreiche Originaldokumente aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten. Zu jedem Kapitel, d. h. zu jedem Jahrzehnt, ist ein Expertengespräch geplant. es soll die Zusammenhänge und Hintergründe beleuchten. Hier werden die Herausgeber der sämtlichen Schriften, Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich, zur Verfügung stehen. FachwissenschaftlerInnen (Klimaforschung, Botanik, Zoologie, Geologie, Medizingeschichte und Geschichte) werden punktuell einbezogen werden. Moderieren wird der Initiator des Radio-Podcasts Uwe Kullnick. Vorgesehen ist, dass jeweils am 1. und 3. Mittwoch jeden Monats eine Sendung im Programm erscheinen wird. Lassen Sie sich inspirieren von Alexander von Humboldts Entdeckungen, Erfahrungen und dem Ton seiner Zeit. Er selbst forderte uns auf: "Mein Leben sucht in meinen Schriften!"
ALEXANDER VON HUMBOLDT geboren 1769 in Berlin, gestorben 1859 ebenda, studierte in Frankfurt an der Oder, Göttingen, Hamburg und Freiberg u. a. Kameralistik und Hüttenwesen (1787–1792). Zusammen mit dem französischen Arzt Aimé Bonpland unternahm er eine fünfjährige Forschungsreise durch die spanischen Kolonien in Amerika (1799–1804). Die Ergebnisse seiner Expedition veröffentlichte er in 29 Bänden als Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau Continent (Paris: 1805–1838).
Eine zweite außereuropäische Forschungsreise unternahm er 1829 durch Russland und Sibirien.In drei Bänden erschienen sie unter dem Titel Asie centrale (1843). Auf Deutsch verfasste er die Ansichten der Natur (1808, 1826, 1849). Außerdem den fünfbändigen Kosmos (1845–1862), den er bis zu seinem Tod 1859 nicht mehr vollenden konnte. Neben Alexander von Humboldts Büchern erschienen weltweit rund 800 Aufsätze, Artikel und Essays. Der bei weitem größte Teil dieser bedeutenden Schriften ist nach Humboldts Tod nie wieder gedruckt worden. Sie wurden zu seinem 250. Geburtstag bei dtv zum ersten Mal gesammelt herausgegeben.
Oliver Lubrich ist Professor für Komparatistik an der Universität Bern. In seiner Forschung dokumentiert er die Zeugnisse internationaler AutorInnen aus Nazi-Deutschland – u. a. Thomas Wolfe, W. E. B. Du Bois und John F. Kennedy. Mit Primatologinnen und Ethnologen untersuchte er Die Affekte der Forscher. Mit Neurowissenschaftlern unternahm er Labor-Studien zur experimentellen Rhetorik. Er schrieb Bücher über Shakespeares Selbstdekonstruktion und Postkoloniale Poetiken – Nun Humboldt oder Wie das Reisen das Denken verändert. Oliver Lubrich ist Herausgeber zahlreicher Werke Alexander von Humboldts.
Thomas Nehrlich studierte Literaturwissenschaft in Berlin und Paris. Er forschte an der Freien Universität Berlin und hatte eine Gastdozentur in Long Beach, Kalifornien. Er ist Postdoc am Institut für Germanistik der Universität Bern. 2021 wurde er mit einer Arbeit zu Alexander von Humboldts Publizistik promoviert. Er veröffentlichte Editionen von Werken Alexander von Humboldts und eine Monographie zu Typographie und Interpunktion bei Heinrich von Kleist. Hinzu kam ein Reader zu Theorie und Geschichte der Superhelden.
Uwe Kullnick ist promovierter Biologe. Seine Fachgebiete sind Neuro-(elektro)physiologe, Anthropologie und forensische Sexualpsychologie. Er war Präsident des Freien deutschen Autorenverbandes. Bis heute ist er Präsident des European Chinese Culture Exchange (ECCE) e.V. Im Jahr 2010 wurde er Schriftsteller, Redakteur und Herausgeber. Seit 2015 ist er Gründer und Leiter des Podcast-Radios Literatur Radio Hörbahn. Uwe Kullnick macht und ist verantwortlich für zahlreiche Sendungen mit Schriftsteller*innen aus Literatur, Kunst und Wissenschaft, ist außerdem Sprecher und Moderator zahlreicher Radiosendungen, Hörbücher (Lyrik, Prosa) und Informations-Apps.
Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
Bd. I Der junge Wissenschaftler
I/37 „Die Lebenskraft oder der rhodische Genius" – 1790“ (Hördauer 15 Minuten)
Gesammelte Schriften von Alexander von Humboldt
In dieser Reihe hören Sie zahlreiche Originaldokumente aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten. Zu jedem Kapitel, d. h. zu jedem Jahrzehnt, ist ein Expertengespräch geplant. es soll die Zusammenhänge und Hintergründe beleuchten. Hier werden die Herausgeber der sämtlichen Schriften, Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich, zur Verfügung stehen. FachwissenschaftlerInnen (Klimaforschung, Botanik, Zoologie, Geologie, Medizingeschichte und Geschichte) werden punktuell einbezogen werden. Moderieren wird der Initiator des Radio-Podcasts Uwe Kullnick. Vorgesehen ist, dass jeweils am 1. und 3. Mittwoch jeden Monats eine Sendung im Programm erscheinen wird. Lassen Sie sich inspirieren von Alexander von Humboldts Entdeckungen, Erfahrungen und dem Ton seiner Zeit. Er selbst forderte uns auf: "Mein Leben sucht in meinen Schriften!"
ALEXANDER VON HUMBOLDT geboren 1769 in Berlin, gestorben 1859 ebenda, studierte in Frankfurt an der Oder, Göttingen, Hamburg und Freiberg u. a. Kameralistik und Hüttenwesen (1787–1792). Zusammen mit dem französischen Arzt Aimé Bonpland unternahm er eine fünfjährige Forschungsreise durch die spanischen Kolonien in Amerika (1799–1804). Die Ergebnisse seiner Expedition veröffentlichte er in 29 Bänden als Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau Continent (Paris: 1805–1838).
Eine zweite außereuropäische Forschungsreise unternahm er 1829 durch Russland und Sibirien.In drei Bänden erschienen sie unter dem Titel Asie centrale (1843). Auf Deutsch verfasste er die Ansichten der Natur (1808, 1826, 1849). Außerdem den fünfbändigen Kosmos (1845–1862), den er bis zu seinem Tod 1859 nicht mehr vollenden konnte. Neben Alexander von Humboldts Büchern erschienen weltweit rund 800 Aufsätze, Artikel und Essays. Der bei weitem größte Teil dieser bedeutenden Schriften ist nach Humboldts Tod nie wieder gedruckt worden. Sie wurden zu seinem 250. Geburtstag bei dtv zum ersten Mal gesammelt herausgegeben.
Oliver Lubrich ist Professor für Komparatistik an der Universität Bern. In seiner Forschung dokumentiert er die Zeugnisse internationaler AutorInnen aus Nazi-Deutschland – u. a. Thomas Wolfe, W. E. B. Du Bois und John F. Kennedy. Mit Primatologinnen und Ethnologen untersuchte er Die Affekte der Forscher. Mit Neurowissenschaftlern unternahm er Labor-Studien zur experimentellen Rhetorik. Er schrieb Bücher über Shakespeares Selbstdekonstruktion und Postkoloniale Poetiken – Nun Humboldt oder Wie das Reisen das Denken verändert. Oliver Lubrich ist Herausgeber zahlreicher Werke Alexander von Humboldts.
Thomas Nehrlich studierte Literaturwissenschaft in Berlin und Paris. Er forschte an der Freien Universität Berlin und hatte eine Gastdozentur in Long Beach, Kalifornien. Er ist Postdoc am Institut für Germanistik der Universität Bern. 2021 wurde er mit einer Arbeit zu Alexander von Humboldts Publizistik promoviert. Er veröffentlichte Editionen von Werken Alexander von Humboldts und eine Monographie zu Typographie und Interpunktion bei Heinrich von Kleist. Hinzu kam ein Reader zu Theorie und Geschichte der Superhelden.
Uwe Kullnick ist promovierter Biologe. Seine Fachgebiete sind Neuro-(elektro)physiologe, Anthropologie und forensische Sexualpsychologie. Er war Präsident des Freien deutschen Autorenverbandes. Bis heute ist er Präsident des European Chinese Culture Exchange (ECCE) e.V. Im Jahr 2010 wurde er Schriftsteller, Redakteur und Herausgeber. Seit 2015 ist er Gründer und Leiter des Podcast-Radios Literatur Radio Hörbahn. Uwe Kullnick macht und ist verantwortlich für zahlreiche Sendungen mit Schriftsteller*innen aus Literatur, Kunst und Wissenschaft, ist außerdem Sprecher und Moderator zahlreicher Radiosendungen, Hörbücher (Lyrik, Prosa) und Informations-Apps.
Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
18 Minuten
Paradise Blues – Christof Mauch
Walt Disney World – Florida (Hördauer 18 Minuten)
Christof Mauch hat 15 Jahre in den USA gelebt und ist immer und immer wieder durchs Land gereist. Sein Augenmerk galt dabei atemberaubend schönen Landstrichen und den tiefen Wunden, die die Menschen in 200 Jahren in die Natur geschlagen haben. Und dennoch ist der Mythos vom großen, freien, unberührten, von Gott geschenkten Land bis heute eine tragende Säule amerikanischer Identität.
In diesem klug beobachteten, meisterhaft geschriebenen Buch erzählt und analysiert Mauch seine Reisen zu acht so unterschiedlichen wie ikonografischen Orten, die alle für einen Aspekt des Raubs an der Umwelt stehen: Alaska, Malibu, Memphis, St. Thomas, Dodge City, Niagara, Disneyland und Portland.
Hören Sie auch die Sendung Hörbahn on Stage, in der der Autor erzählt, wie es zu dem Buch kam und warum er es geschrieben hat.
Formal ist das Buch nach besuchten Orten in den USA gegliedert. Wir lesen Auszüge aus diesem Buch. Unsere Sendungen werden je 2 im Monat erscheinen. Mit freundlicher Genehmigung des dtv
Christof Mauch, geboren 1960, ist Direktor des Rachel Carson Center for Environment and Society an der LMU München, des weltweit größten geistes- und sozialwissenschaftlichen Instituts für Umweltfragen, und ist Professor für Amerikanische Kulturgeschichte und Transatlantikstudien. Mauch hat viele Jahre in den USA gelebt, war in Washington Direktor des Deutschen Historischen Instituts, hatte Gastprofessuren in Australien, Indien, Kanada, Österreich, Polen und den USA inne und ist Ehrenprofessor der Renmin-Universität in Peking. Für sein wissenschaftliches Wirken wurde Christof Mauch mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. Er hat fünfzehn Jahre lang als passionierter Radfahrer sein Leben auf den Straßen Washingtons riskiert. Außerdem hat Mauch per Rad mehr als 20 Länder erkundet und mit seinen beiden Söhnen Europa von Spanien bis zum Nordkap durchquert. In der Verbindung von Natur, Umweltschutz und Kulturgeschichte hat Mauch sein Lebensthema gefunden.
Sprecher Matthias Pöhlmann
Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Wenn dir die Sendung gefallen hat, hör doch mal hier hinein.
Komm doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.
Walt Disney World – Florida (Hördauer 18 Minuten)
Christof Mauch hat 15 Jahre in den USA gelebt und ist immer und immer wieder durchs Land gereist. Sein Augenmerk galt dabei atemberaubend schönen Landstrichen und den tiefen Wunden, die die Menschen in 200 Jahren in die Natur geschlagen haben. Und dennoch ist der Mythos vom großen, freien, unberührten, von Gott geschenkten Land bis heute eine tragende Säule amerikanischer Identität.
In diesem klug beobachteten, meisterhaft geschriebenen Buch erzählt und analysiert Mauch seine Reisen zu acht so unterschiedlichen wie ikonografischen Orten, die alle für einen Aspekt des Raubs an der Umwelt stehen: Alaska, Malibu, Memphis, St. Thomas, Dodge City, Niagara, Disneyland und Portland.
Hören Sie auch die Sendung Hörbahn on Stage, in der der Autor erzählt, wie es zu dem Buch kam und warum er es geschrieben hat.
Formal ist das Buch nach besuchten Orten in den USA gegliedert. Wir lesen Auszüge aus diesem Buch. Unsere Sendungen werden je 2 im Monat erscheinen. Mit freundlicher Genehmigung des dtv
Christof Mauch, geboren 1960, ist Direktor des Rachel Carson Center for Environment and Society an der LMU München, des weltweit größten geistes- und sozialwissenschaftlichen Instituts für Umweltfragen, und ist Professor für Amerikanische Kulturgeschichte und Transatlantikstudien. Mauch hat viele Jahre in den USA gelebt, war in Washington Direktor des Deutschen Historischen Instituts, hatte Gastprofessuren in Australien, Indien, Kanada, Österreich, Polen und den USA inne und ist Ehrenprofessor der Renmin-Universität in Peking. Für sein wissenschaftliches Wirken wurde Christof Mauch mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. Er hat fünfzehn Jahre lang als passionierter Radfahrer sein Leben auf den Straßen Washingtons riskiert. Außerdem hat Mauch per Rad mehr als 20 Länder erkundet und mit seinen beiden Söhnen Europa von Spanien bis zum Nordkap durchquert. In der Verbindung von Natur, Umweltschutz und Kulturgeschichte hat Mauch sein Lebensthema gefunden.
Sprecher Matthias Pöhlmann
Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
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20 Minuten
Wilhelm Busch "Fipps der Affe für Kinder" - Vergessen? (Hördauer 20 min)
Heinrich Christian Wilhelm Busch wurde am 15. April 1832 in Wiedensahl geboren und starb am 9. Januar 1908 in Mechtshausen.
Er war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Zwischen 1862 und 1888 hielt er sich oft in Wolfenbüttel auf, der Heimatstadt des Sprechers, was letzterem von Kindheit an ein besonderes Verhältnis zum Werk Wilhelm Buschs ermöglichte.
Wohl jeder kennt die Streiche von Max und Moritz. Auch die Bildergeschichten wie Hans Huckebein und Die fromme Helene sind immer noch in Erinnerung. Aber es gibt noch andere Seiten im Wirken von Wilhelm Busch, die weitgehend unbekannt sind. Seine große Leidenschaft war die Malerei und er schuf unzählige Zeichnungen und Gemälde, die er aber nie veröffentlichte, da er sie für nicht gut genug hielt.
Er war auch Dichter, aber die Gedichte und Erzählungen, die er veröffentlichte, sind von seinen Lesern nie wirklich angenommen worden. Die Menschen wollten nur seine lustigen Bildergeschichten lesen. Seine vom Stil Heinrich Heines und der Philosophie Arthur Schopenhauers beeinflusste Lyrik und Prosadichtung stießen beim Publikum, das mit seinem Namen nur komische Bildergeschichten verband, auf Unverständnis.
Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
Heinrich Christian Wilhelm Busch wurde am 15. April 1832 in Wiedensahl geboren und starb am 9. Januar 1908 in Mechtshausen.
Er war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Zwischen 1862 und 1888 hielt er sich oft in Wolfenbüttel auf, der Heimatstadt des Sprechers, was letzterem von Kindheit an ein besonderes Verhältnis zum Werk Wilhelm Buschs ermöglichte.
Wohl jeder kennt die Streiche von Max und Moritz. Auch die Bildergeschichten wie Hans Huckebein und Die fromme Helene sind immer noch in Erinnerung. Aber es gibt noch andere Seiten im Wirken von Wilhelm Busch, die weitgehend unbekannt sind. Seine große Leidenschaft war die Malerei und er schuf unzählige Zeichnungen und Gemälde, die er aber nie veröffentlichte, da er sie für nicht gut genug hielt.
Er war auch Dichter, aber die Gedichte und Erzählungen, die er veröffentlichte, sind von seinen Lesern nie wirklich angenommen worden. Die Menschen wollten nur seine lustigen Bildergeschichten lesen. Seine vom Stil Heinrich Heines und der Philosophie Arthur Schopenhauers beeinflusste Lyrik und Prosadichtung stießen beim Publikum, das mit seinem Namen nur komische Bildergeschichten verband, auf Unverständnis.
Sprecher und Realisation Uwe Kullnick