Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
1 Stunde 28 Minuten
"Als der Sturm kam" – von Anja Marschall – Hörbahn on Stage
Lesung Anja Marschall (Hördauer 28 Minuten)
Gespräch zwischen Anja Marschall, Heike Stepprath und Uwe Kullnick [Co-Moderation] (Hördauer ca. 60 Minuten)
Moderation Heike Stepprath
»Als der Sturm kam« | Die Hamburger Sturmflut von 1962
Deiche brechen im Minutentakt, Straßen werden zu reißenden Flüssen, Menschen sind vom Wasser eingeschlossen. Es ist die Stunde der Wahrheit.
Für die spannende Reihe »Schicksalsmomente der Geschichte« erzählt Anja Marschall in ihrem zeitgenössischen Roman von Hamburgs dramatischsten Stunden seit dem Zweiten Weltkrieg:
Als die Flutkatastrophe über Hamburg hereinbricht, wird die Schreibkraft Marion der Leitung von Polizeisenator Helmut Schmidt unterstellt. Ein Krisenstab muss eingerichtet, NATO-Verbündete um Hilfe gebeten, Hubschraubereinsätze geplant werden. Marion kämpft gegen Müdigkeit und hat Angst um ihre bettlägerige Mutter, die mitten im überfluteten Gebiet von Wilhelmsburg in einer Gartenkolonie wohnt. Zur gleichen Zeit versucht der Hubschrauberpilot Hermann unter Einsatz seines Lebens, die Menschen von den Dächern ihrer Häuser zu retten. Die Nacht ist eiskalt, und das Wasser steigt noch immer …
100.000 vom Wasser eingeschlossene Menschen, 15.000 Helfer, 315 Tote: Die Hamburger Sturmflut von 1962 war für die Hansestadt die größte Katastrophe der Nachkriegszeit.
Im Februar 1962 wütet an der Nordseeküste ein Orkan. Gefühlt weit weg für die Hamburger, die sich in Sicherheit wähnen. Doch der Sturm ist längst auf dem Weg und überrascht die Menschen im Schlaf. Kurz nach Mitternacht brechen in Minutenfolge die Deiche, die Hamburg schützen sollen. Straßen werden zu reißenden Flüssen, in der gesamten Stadt fällt der Strom aus. Helmut Schmidt, damals Polizeisenator in Hamburg, beginnt noch in der Nacht, die Rettungsaktionen zu koordinieren.
Exzellent recherchiert und packend erzählt: Anja Marschall schildert in ihrem bewegendem Roman die Geschichte der Menschen, die in den Stunden der Sturmflut um ihr Leben kämpfen.
Anja Marschall kam im Jahr der Sturmflut in Hamburg zur Welt. Dort arbeitete sie vor ihrer schriftstellerischen Karriere u.a. als Lokaljournalistin und Pressereferentin.
Redaktion Heike Stepprath, Tontechnik Jupp Stepprath
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Lesung Anja Marschall (Hördauer 28 Minuten)
Gespräch zwischen Anja Marschall, Heike Stepprath und Uwe Kullnick [Co-Moderation] (Hördauer ca. 60 Minuten)
Moderation Heike Stepprath
»Als der Sturm kam« | Die Hamburger Sturmflut von 1962
Deiche brechen im Minutentakt, Straßen werden zu reißenden Flüssen, Menschen sind vom Wasser eingeschlossen. Es ist die Stunde der Wahrheit.
Für die spannende Reihe »Schicksalsmomente der Geschichte« erzählt Anja Marschall in ihrem zeitgenössischen Roman von Hamburgs dramatischsten Stunden seit dem Zweiten Weltkrieg:
Als die Flutkatastrophe über Hamburg hereinbricht, wird die Schreibkraft Marion der Leitung von Polizeisenator Helmut Schmidt unterstellt. Ein Krisenstab muss eingerichtet, NATO-Verbündete um Hilfe gebeten, Hubschraubereinsätze geplant werden. Marion kämpft gegen Müdigkeit und hat Angst um ihre bettlägerige Mutter, die mitten im überfluteten Gebiet von Wilhelmsburg in einer Gartenkolonie wohnt. Zur gleichen Zeit versucht der Hubschrauberpilot Hermann unter Einsatz seines Lebens, die Menschen von den Dächern ihrer Häuser zu retten. Die Nacht ist eiskalt, und das Wasser steigt noch immer …
100.000 vom Wasser eingeschlossene Menschen, 15.000 Helfer, 315 Tote: Die Hamburger Sturmflut von 1962 war für die Hansestadt die größte Katastrophe der Nachkriegszeit.
Im Februar 1962 wütet an der Nordseeküste ein Orkan. Gefühlt weit weg für die Hamburger, die sich in Sicherheit wähnen. Doch der Sturm ist längst auf dem Weg und überrascht die Menschen im Schlaf. Kurz nach Mitternacht brechen in Minutenfolge die Deiche, die Hamburg schützen sollen. Straßen werden zu reißenden Flüssen, in der gesamten Stadt fällt der Strom aus. Helmut Schmidt, damals Polizeisenator in Hamburg, beginnt noch in der Nacht, die Rettungsaktionen zu koordinieren.
Exzellent recherchiert und packend erzählt: Anja Marschall schildert in ihrem bewegendem Roman die Geschichte der Menschen, die in den Stunden der Sturmflut um ihr Leben kämpfen.
Anja Marschall kam im Jahr der Sturmflut in Hamburg zur Welt. Dort arbeitete sie vor ihrer schriftstellerischen Karriere u.a. als Lokaljournalistin und Pressereferentin.
Redaktion Heike Stepprath, Tontechnik Jupp Stepprath
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20 Minuten
Rätsel des Lebens – Kolumne von Dirk Kaesler & Stefanie von WietersheimDirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim
"Kampf um den Kopf" – Warum Frauenhaare zu Revolutionen führen – Kolumne von Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim (Hördauer ca. 20 Minuten)
Unter der Überschrift „Rätsel des Lebens“ schreiben wir jeden Monat in unserer Kolumne darüber, was uns in der aktuellen Gesellschaft als erstaunlich, rätselhaft, aufsehenerregend oder amüsant erscheint.
Rätsel des Lebens. Warum, um Gottes Willen, haben wir uns insgesamt 50 Folgen der Netflix-Serie „The Crown“ angesehen, von denen jede 58 Minuten dauert? Die Windsor-Story in Einzelhappen über Monate genossen oder als Binge Watching reingezogen – und dabei gefiebert, gelacht, geweint und schließlich getrauert, als alles vorerst vorbei war? ...
Den Text der Kolumne finden Sie hier
Dirk Kaesler Prof. Dr., war nach seiner Promotion und Habilitation an der Universität München von 1984 bis 1995 Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität Hamburg, von 1995 bis zu seiner Pensionierung 2009 an der Universität Marburg. Er lebt inzwischen in Potsdam. Zu seinen Forschungs- und Publikationsschwerpunkten gehören Wissenschafts- und Religionssoziologie, Politische Soziologie, Geschichte und Theorien der Soziologie, ihre Klassiker und Hauptwerke und dabei vor allem Max Weber. Zu seinen letzten Buchveröffentlichungen gehören die 2014 im Verlag C.H. Beck erschienene Biographie „Max Weber. Preuße, Denker, Muttersohn“ und sein zusammen mit Stefanie von Wietersheim 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft veröffentlichter Band "Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise".
2009 bis 2014 sind in "literaturkritik.de" regelmäßig seine Glossen "Abstimmungen mit der Welt" erschienen.
Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise.
Sprecher: Matthias Pöhlmann
Aufnahme, Schnitt und Realisation: Uwe Kullnick
Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal rein.
"Kampf um den Kopf" – Warum Frauenhaare zu Revolutionen führen – Kolumne von Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim (Hördauer ca. 20 Minuten)
Unter der Überschrift „Rätsel des Lebens“ schreiben wir jeden Monat in unserer Kolumne darüber, was uns in der aktuellen Gesellschaft als erstaunlich, rätselhaft, aufsehenerregend oder amüsant erscheint.
Rätsel des Lebens. Warum, um Gottes Willen, haben wir uns insgesamt 50 Folgen der Netflix-Serie „The Crown“ angesehen, von denen jede 58 Minuten dauert? Die Windsor-Story in Einzelhappen über Monate genossen oder als Binge Watching reingezogen – und dabei gefiebert, gelacht, geweint und schließlich getrauert, als alles vorerst vorbei war? ...
Den Text der Kolumne finden Sie hier
Dirk Kaesler Prof. Dr., war nach seiner Promotion und Habilitation an der Universität München von 1984 bis 1995 Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität Hamburg, von 1995 bis zu seiner Pensionierung 2009 an der Universität Marburg. Er lebt inzwischen in Potsdam. Zu seinen Forschungs- und Publikationsschwerpunkten gehören Wissenschafts- und Religionssoziologie, Politische Soziologie, Geschichte und Theorien der Soziologie, ihre Klassiker und Hauptwerke und dabei vor allem Max Weber. Zu seinen letzten Buchveröffentlichungen gehören die 2014 im Verlag C.H. Beck erschienene Biographie „Max Weber. Preuße, Denker, Muttersohn“ und sein zusammen mit Stefanie von Wietersheim 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft veröffentlichter Band "Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise".
2009 bis 2014 sind in "literaturkritik.de" regelmäßig seine Glossen "Abstimmungen mit der Welt" erschienen.
Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise.
Sprecher: Matthias Pöhlmann
Aufnahme, Schnitt und Realisation: Uwe Kullnick
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36 Minuten
SF & more: "Das Eden Protokoll" von Christian und Judith Vogt (Hördauer 36 Minuten)
Die Arbeit von übermorgen – 15 Kurzgeschichten aus der Zukunft Herausgegeben von Lars Schmeink und Ralf H. Schneider
Wie werden wir am Ende des 21. Jahrhunderts arbeiten? Haben uns die globalen Konzerne in der Hand oder schaffen wir neue Formen gemeinschaftlicher Tätigkeiten? Grundeinkommen, Fronarbeit, die Jagd auf Credits, Mikrojobs, Job-Tauschbörsen, Künstliche Intelligenz oder Klone? Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts FutureWork nehmen uns Autor*innen daher in 15 Science-Fiction-Kurzgeschichten in Zukunftsszenarien mit, in denen wir erfahren dürfen, wie sich Arbeitswelten am Ende des 21. Jh. anfühlen.
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Malte Aurich hat einen MSc in Biologie. Er schreibt Kurzgeschichten, Drehbücher und Romane, hauptsächlich SF
Sprecherin: Heike Stepprath
Tontechnik: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick
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Die Arbeit von übermorgen – 15 Kurzgeschichten aus der Zukunft Herausgegeben von Lars Schmeink und Ralf H. Schneider
Wie werden wir am Ende des 21. Jahrhunderts arbeiten? Haben uns die globalen Konzerne in der Hand oder schaffen wir neue Formen gemeinschaftlicher Tätigkeiten? Grundeinkommen, Fronarbeit, die Jagd auf Credits, Mikrojobs, Job-Tauschbörsen, Künstliche Intelligenz oder Klone? Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts FutureWork nehmen uns Autor*innen daher in 15 Science-Fiction-Kurzgeschichten in Zukunftsszenarien mit, in denen wir erfahren dürfen, wie sich Arbeitswelten am Ende des 21. Jh. anfühlen.
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Malte Aurich hat einen MSc in Biologie. Er schreibt Kurzgeschichten, Drehbücher und Romane, hauptsächlich SF
Sprecherin: Heike Stepprath
Tontechnik: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick
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15 Minuten
Emanzipation auf Indisch
Der bereits vor 30 Jahren geschriebene Generationenroman „Mai“ der indischen Autorin Geetanjali Shree zeigt den schwierigen Umgang mit dem kolonialen Erbe (Hördauer 14 Minuten)
Das Verhältnis der Generationen zueinander ist meist kein einfaches. Vor besondere Herausforderungen wird es gestellt, wenn eine traditionelle Segmentierung der Gesellschaft die Geschlechter oder gesellschaftliche Gruppen strikt voneinander abgrenzt. Ein Wandlungsprozess ist in der indischen Gesellschaft mit der Unabhängigkeit von der Kolonialmacht England 1947 angestoßen worden und auf unterschiedlichen Ebenen noch lange nicht abgeschlossen. Die indische Autorin Geetanjali Shree zeichnet die Auswirkung dieses Prozesses in ihrem bereits vor 30 Jahren erschienen Debütroman Mai nach. Die Autorin geht in ihrem Werk einen anderen Weg als viele ihrer indischen Kolleginnen und Kollegen, die aufgrund der vielen in Indien gesprochenen Sprachen auf Englisch schreiben, um ein großes Publikum zu erreichen. Im Gegensatz dazu veröffentlicht Shree in ihrer Muttersprache Hindi, die ihr eine adäquatere Ausdrucksweise bietet. Seit ihr letzter Roman Tomb of Sand (Originaltitel: Ret Samadhi) mit dem International Booker Prize 2022 für den besten ins Englische übersetzten fiktiven Text Aufmerksamkeit erlangt hat, ist die Autorin ins Blickfeld der westlichen literarischen Welt gerückt. Zwar ist der ausgezeichnete Roman noch nicht auf Deutsch erhältlich, allerdings hat der Unionsverlag den 2010 von Reinhold Schein aus dem Hindi ins Deutsche übersetzten Roman Mai nun neu aufgelegt. …“
Eine Rezension von Miriam Seidler, den Text der Rezension finden Sie hier
Sprecher Matthias Pöhlmann
Schnitt Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
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Der bereits vor 30 Jahren geschriebene Generationenroman „Mai“ der indischen Autorin Geetanjali Shree zeigt den schwierigen Umgang mit dem kolonialen Erbe (Hördauer 14 Minuten)
Das Verhältnis der Generationen zueinander ist meist kein einfaches. Vor besondere Herausforderungen wird es gestellt, wenn eine traditionelle Segmentierung der Gesellschaft die Geschlechter oder gesellschaftliche Gruppen strikt voneinander abgrenzt. Ein Wandlungsprozess ist in der indischen Gesellschaft mit der Unabhängigkeit von der Kolonialmacht England 1947 angestoßen worden und auf unterschiedlichen Ebenen noch lange nicht abgeschlossen. Die indische Autorin Geetanjali Shree zeichnet die Auswirkung dieses Prozesses in ihrem bereits vor 30 Jahren erschienen Debütroman Mai nach. Die Autorin geht in ihrem Werk einen anderen Weg als viele ihrer indischen Kolleginnen und Kollegen, die aufgrund der vielen in Indien gesprochenen Sprachen auf Englisch schreiben, um ein großes Publikum zu erreichen. Im Gegensatz dazu veröffentlicht Shree in ihrer Muttersprache Hindi, die ihr eine adäquatere Ausdrucksweise bietet. Seit ihr letzter Roman Tomb of Sand (Originaltitel: Ret Samadhi) mit dem International Booker Prize 2022 für den besten ins Englische übersetzten fiktiven Text Aufmerksamkeit erlangt hat, ist die Autorin ins Blickfeld der westlichen literarischen Welt gerückt. Zwar ist der ausgezeichnete Roman noch nicht auf Deutsch erhältlich, allerdings hat der Unionsverlag den 2010 von Reinhold Schein aus dem Hindi ins Deutsche übersetzten Roman Mai nun neu aufgelegt. …“
Eine Rezension von Miriam Seidler, den Text der Rezension finden Sie hier
Sprecher Matthias Pöhlmann
Schnitt Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
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25 Minuten
Lyrik: "Historische Lyrik " Indien – Lyrik des Ostens
Unsere Reihe "Historische Lyrik des Ostens" zeigt eine außerordentliche Auswahl von Gedichten und poetischen Erzählungen aus dem nahen und fernen Osten. Sie hören heute Lyrik aus Indien. (Hördauer 25 min)
Quelle der Lesung (Auszüge) ist:
"Lyrik des Ostens" Carl Hanser Verlag, Herausgegeben von Wilhelm Gundet, Annemarie Schimmel, Walter Schubring, 3. Auflage 1953
Sprecher, Schnitt und Realisation: Uwe Kullnick
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Unsere Reihe "Historische Lyrik des Ostens" zeigt eine außerordentliche Auswahl von Gedichten und poetischen Erzählungen aus dem nahen und fernen Osten. Sie hören heute Lyrik aus Indien. (Hördauer 25 min)
Quelle der Lesung (Auszüge) ist:
"Lyrik des Ostens" Carl Hanser Verlag, Herausgegeben von Wilhelm Gundet, Annemarie Schimmel, Walter Schubring, 3. Auflage 1953
Sprecher, Schnitt und Realisation: Uwe Kullnick
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44 Minuten
Kath-Akademie Archiv: „Innerlich emigriert - Werner Bergengruen und Reinhold Schneider“ von Peter Steinbach (Hördauer: 45 Minuten)
Werner Bergengruen (1892-1964) war zu Lebzeiten von Lesern und Literaturkritik gleichermaßen hoch geschätzt. Er galt dann auch als einer der erfolgreichsten Autoren in der frühen Bundesrepublik. So gehört z.B. „Der letzte Rittmeister“ von 1952 zu den wohl beliebtesten Werken der Nachkriegszeit. Bergengruens Bücher verkauften sich in millionenfacher Auflage, und etliche der Texte wurden an Schulen zur Pflichtlektüre. Das änderte sich grundlegend nach 1968. Seine Ethik wurde als konservativ gescholten, und vor allem der unerschütterliche Glaube, die Welt sei von Gott geschaffen und somit im Kern „heil“, galt nun als nicht mehr zeitgemäß. Werner Bergengruen wurde zum christlichen Traditionalisten abgestempelt, geriet mehr und mehr in Vergessenheit.
In den letzten Jahren allerdings zeichnet sich erneut ein Wandel ab. So wird Bergengruen als Protagonist einer während der NS-Zeit in Wort und Tat konsequenten, unzweifelhaften „inneren Emigration“ herausgestellt, deren arrogante Aburteilung durch selbstgerechte spätere Generationen ihrerseits in die Krise geraten ist.
Die von der Werner Bergengruen-Gesellschaft zusammen mit der Katholischen Akademie in Bayern konzipierte Tagung anlässlich des 50. Todestages erkundet, u.a. über die Zeugenschaft von Zeitgenossen und Freunden Bergengruens sowie mit Blick auf seine Tagebuch-Aufzeichnungen, die geistige und religiöse Haltung, die ihn zum Widerstand gegen den Ungeist der Zeit und zur Behauptung der Poesie führte. Das Referat von Prof. Dr. Peter Steinbach, Professor em. für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Mannheim, trug den Titel: „Innerlich emigriert - Werner Bergengruen und Reinhold Schneider“.
Realisation Uwe Kullnick
Werner Bergengruen (1892-1964) war zu Lebzeiten von Lesern und Literaturkritik gleichermaßen hoch geschätzt. Er galt dann auch als einer der erfolgreichsten Autoren in der frühen Bundesrepublik. So gehört z.B. „Der letzte Rittmeister“ von 1952 zu den wohl beliebtesten Werken der Nachkriegszeit. Bergengruens Bücher verkauften sich in millionenfacher Auflage, und etliche der Texte wurden an Schulen zur Pflichtlektüre. Das änderte sich grundlegend nach 1968. Seine Ethik wurde als konservativ gescholten, und vor allem der unerschütterliche Glaube, die Welt sei von Gott geschaffen und somit im Kern „heil“, galt nun als nicht mehr zeitgemäß. Werner Bergengruen wurde zum christlichen Traditionalisten abgestempelt, geriet mehr und mehr in Vergessenheit.
In den letzten Jahren allerdings zeichnet sich erneut ein Wandel ab. So wird Bergengruen als Protagonist einer während der NS-Zeit in Wort und Tat konsequenten, unzweifelhaften „inneren Emigration“ herausgestellt, deren arrogante Aburteilung durch selbstgerechte spätere Generationen ihrerseits in die Krise geraten ist.
Die von der Werner Bergengruen-Gesellschaft zusammen mit der Katholischen Akademie in Bayern konzipierte Tagung anlässlich des 50. Todestages erkundet, u.a. über die Zeugenschaft von Zeitgenossen und Freunden Bergengruens sowie mit Blick auf seine Tagebuch-Aufzeichnungen, die geistige und religiöse Haltung, die ihn zum Widerstand gegen den Ungeist der Zeit und zur Behauptung der Poesie führte. Das Referat von Prof. Dr. Peter Steinbach, Professor em. für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Mannheim, trug den Titel: „Innerlich emigriert - Werner Bergengruen und Reinhold Schneider“.
Realisation Uwe Kullnick
44 Minuten
Kath-Akademie Archiv: „Die Behauptung der Poesie – Bergengruens Konversion zum Katholizismus“ von Lorenz Schütze (Hördauer: 49 Minuten)
Werner Bergengruen (1892-1964) war zu Lebzeiten von Lesern und Literaturkritik gleichermaßen hoch geschätzt. Er galt dann auch als einer der erfolgreichsten Autoren in der frühen Bundesrepublik. So gehört z.B. „Der letzte Rittmeister“ von 1952 zu den wohl beliebtesten Werken der Nachkriegszeit. Bergengruens Bücher verkauften sich in millionenfacher Auflage, und etliche der Texte wurden an Schulen zur Pflichtlektüre. Das änderte sich grundlegend nach 1968. Seine Ethik wurde als konservativ gescholten, und vor allem der unerschütterliche Glaube, die Welt sei von Gott geschaffen und somit im Kern „heil“, galt nun als nicht mehr zeitgemäß. Werner Bergengruen wurde zum christlichen Traditionalisten abgestempelt, geriet mehr und mehr in Vergessenheit.
In den letzten Jahren allerdings zeichnet sich erneut ein Wandel ab. So wird Bergengruen als Protagonist einer während der NS-Zeit in Wort und Tat konsequenten, unzweifelhaften „inneren Emigration“ herausgestellt, deren arrogante Aburteilung durch selbstgerechte spätere Generationen ihrerseits in die Krise geraten ist.
Die von der Werner Bergengruen-Gesellschaft zusammen mit der Katholischen Akademie in Bayern konzipierte Tagung anlässlich des 50. Todestages erkundet, u.a. über die Zeugenschaft von Zeitgenossen und Freunden Bergengruens sowie mit Blick auf seine Tagebuch-Aufzeichnungen, die geistige und religiöse Haltung, die ihn zum Widerstand gegen den Ungeist der Zeit und zur Behauptung der Poesie führte. Das Referat von Lorenz Schütze, Fuchstal, trug den Titel: „Bergengruens Konversion zum Katholizismus“.
Realisation Uwe Kullnick
Werner Bergengruen (1892-1964) war zu Lebzeiten von Lesern und Literaturkritik gleichermaßen hoch geschätzt. Er galt dann auch als einer der erfolgreichsten Autoren in der frühen Bundesrepublik. So gehört z.B. „Der letzte Rittmeister“ von 1952 zu den wohl beliebtesten Werken der Nachkriegszeit. Bergengruens Bücher verkauften sich in millionenfacher Auflage, und etliche der Texte wurden an Schulen zur Pflichtlektüre. Das änderte sich grundlegend nach 1968. Seine Ethik wurde als konservativ gescholten, und vor allem der unerschütterliche Glaube, die Welt sei von Gott geschaffen und somit im Kern „heil“, galt nun als nicht mehr zeitgemäß. Werner Bergengruen wurde zum christlichen Traditionalisten abgestempelt, geriet mehr und mehr in Vergessenheit.
In den letzten Jahren allerdings zeichnet sich erneut ein Wandel ab. So wird Bergengruen als Protagonist einer während der NS-Zeit in Wort und Tat konsequenten, unzweifelhaften „inneren Emigration“ herausgestellt, deren arrogante Aburteilung durch selbstgerechte spätere Generationen ihrerseits in die Krise geraten ist.
Die von der Werner Bergengruen-Gesellschaft zusammen mit der Katholischen Akademie in Bayern konzipierte Tagung anlässlich des 50. Todestages erkundet, u.a. über die Zeugenschaft von Zeitgenossen und Freunden Bergengruens sowie mit Blick auf seine Tagebuch-Aufzeichnungen, die geistige und religiöse Haltung, die ihn zum Widerstand gegen den Ungeist der Zeit und zur Behauptung der Poesie führte. Das Referat von Lorenz Schütze, Fuchstal, trug den Titel: „Bergengruens Konversion zum Katholizismus“.
Realisation Uwe Kullnick
45 Minuten
„Die Behauptung der Poesie – Über die Lyrik von Werner Bergengruen“ von Otto Betz (Hördauer: 46 Minuten)
Werner Bergengruen (1892-1964) war zu Lebzeiten von Lesern und Literaturkritik gleichermaßen hoch geschätzt. Er galt dann auch als einer der erfolgreichsten Autoren in der frühen Bundesrepublik. So gehört z.B. „Der letzte Rittmeister“ von 1952 zu den wohl beliebtesten Werken der Nachkriegszeit. Bergengruens Bücher verkauften sich in millionenfacher Auflage, und etliche der Texte wurden an Schulen zur Pflichtlektüre. Das änderte sich grundlegend nach 1968. Seine Ethik wurde als konservativ gescholten, und vor allem der unerschütterliche Glaube, die Welt sei von Gott geschaffen und somit im Kern „heil“, galt nun als nicht mehr zeitgemäß. Werner Bergengruen wurde zum christlichen Traditionalisten abgestempelt, geriet mehr und mehr in Vergessenheit.
In den letzten Jahren allerdings zeichnet sich erneut ein Wandel ab. So wird Bergengruen als Protagonist einer während der NS-Zeit in Wort und Tat konsequenten, unzweifelhaften „inneren Emigration“ herausgestellt, deren arrogante Aburteilung durch selbstgerechte spätere Generationen ihrerseits in die Krise geraten ist.
Die von der Werner Bergengruen-Gesellschaft zusammen mit der Katholischen Akademie in Bayern konzipierte Tagung anlässlich des 50. Todestages erkundet, u.a. über die Zeugenschaft von Zeitgenossen und Freunden Bergengruens sowie mit Blick auf seine Tagebuch-Aufzeichnungen, die geistige und religiöse Haltung, die ihn zum Widerstand gegen den Ungeist der Zeit und zur Behauptung der Poesie führte. Das Referat von Prof. Dr. Otto Betz (1917-2005), Professor em. für Allgemeine Erziehungswissenschaft und Religionspädagogik an der Universität Hamburg, trug den Titel: „Mein Zeichen ist ein Feuerscheit“ - Über die Lyrik von Werner Bergengruen.
Realisation Uwe Kullnick
Werner Bergengruen (1892-1964) war zu Lebzeiten von Lesern und Literaturkritik gleichermaßen hoch geschätzt. Er galt dann auch als einer der erfolgreichsten Autoren in der frühen Bundesrepublik. So gehört z.B. „Der letzte Rittmeister“ von 1952 zu den wohl beliebtesten Werken der Nachkriegszeit. Bergengruens Bücher verkauften sich in millionenfacher Auflage, und etliche der Texte wurden an Schulen zur Pflichtlektüre. Das änderte sich grundlegend nach 1968. Seine Ethik wurde als konservativ gescholten, und vor allem der unerschütterliche Glaube, die Welt sei von Gott geschaffen und somit im Kern „heil“, galt nun als nicht mehr zeitgemäß. Werner Bergengruen wurde zum christlichen Traditionalisten abgestempelt, geriet mehr und mehr in Vergessenheit.
In den letzten Jahren allerdings zeichnet sich erneut ein Wandel ab. So wird Bergengruen als Protagonist einer während der NS-Zeit in Wort und Tat konsequenten, unzweifelhaften „inneren Emigration“ herausgestellt, deren arrogante Aburteilung durch selbstgerechte spätere Generationen ihrerseits in die Krise geraten ist.
Die von der Werner Bergengruen-Gesellschaft zusammen mit der Katholischen Akademie in Bayern konzipierte Tagung anlässlich des 50. Todestages erkundet, u.a. über die Zeugenschaft von Zeitgenossen und Freunden Bergengruens sowie mit Blick auf seine Tagebuch-Aufzeichnungen, die geistige und religiöse Haltung, die ihn zum Widerstand gegen den Ungeist der Zeit und zur Behauptung der Poesie führte. Das Referat von Prof. Dr. Otto Betz (1917-2005), Professor em. für Allgemeine Erziehungswissenschaft und Religionspädagogik an der Universität Hamburg, trug den Titel: „Mein Zeichen ist ein Feuerscheit“ - Über die Lyrik von Werner Bergengruen.
Realisation Uwe Kullnick
23 Minuten
Paradise Blues – Christof Mauch
Portland, Oregon - Reisen in Amerikas grüne Zukunft
Christof Mauch hat 15 Jahre in den USA gelebt und ist immer und immer wieder durchs Land gereist. Sein Augenmerk galt dabei atemberaubend schönen Landstrichen und den tiefen Wunden, die die Menschen in 200 Jahren in die Natur geschlagen haben. Und dennoch ist der Mythos vom großen, freien, unberührten, von Gott geschenkten Land bis heute eine tragende Säule amerikanischer Identität.
In diesem klug beobachteten, meisterhaft geschriebenen Buch erzählt und analysiert Mauch seine Reisen zu acht so unterschiedlichen wie ikonografischen Orten, die alle für einen Aspekt des Raubs an der Umwelt stehen: Alaska, Malibu, Memphis, St. Thomas, Dodge City, Niagara, Disneyland und Portland. Hören Sie auch die Sendung Hörbahn on Stage, in der der Autor erzählt, wie es zu dem Buch kam und warum er es geschrieben hat.
Formal ist das Buch nach besuchten Orten in den USA gegliedert. Wir lesen Auszüge aus diesem Buch. Unsere Sendungen werden je 2 im Monat erscheinen. Mit freundlicher Genehmigung des dtv
Sprecher, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Portland, Oregon - Reisen in Amerikas grüne Zukunft
Christof Mauch hat 15 Jahre in den USA gelebt und ist immer und immer wieder durchs Land gereist. Sein Augenmerk galt dabei atemberaubend schönen Landstrichen und den tiefen Wunden, die die Menschen in 200 Jahren in die Natur geschlagen haben. Und dennoch ist der Mythos vom großen, freien, unberührten, von Gott geschenkten Land bis heute eine tragende Säule amerikanischer Identität.
In diesem klug beobachteten, meisterhaft geschriebenen Buch erzählt und analysiert Mauch seine Reisen zu acht so unterschiedlichen wie ikonografischen Orten, die alle für einen Aspekt des Raubs an der Umwelt stehen: Alaska, Malibu, Memphis, St. Thomas, Dodge City, Niagara, Disneyland und Portland. Hören Sie auch die Sendung Hörbahn on Stage, in der der Autor erzählt, wie es zu dem Buch kam und warum er es geschrieben hat.
Formal ist das Buch nach besuchten Orten in den USA gegliedert. Wir lesen Auszüge aus diesem Buch. Unsere Sendungen werden je 2 im Monat erscheinen. Mit freundlicher Genehmigung des dtv
Sprecher, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
"Torschluss" über Arno Schmidt von Friedhelm Rathjen - Beitrag der Redaktion Literaturkritik.de –.de
4 Minuten
„Torschluß. Vorstöße aufs Textgelände Arno Schmidt“
Friedhelm Rathjen betrachtet Texte Arno Schmidts und einiger Kollegen. (Hördauer 04 Minuten)
Ein Beitrag der Redaktion Literaturkritik.de
Von Arno Schmidts Werk geht ein Sog aus, der dazu führt, daß passionierte Leser und Leserinnen mit Forschergeist den Texten immer näher auf den Leib zu rücken und immer tiefer in ihr Gehäuse einzudringen versuchen. Es geht darum, der inneren Verfaßtheit der Texte auf die Spur zu kommen, zu verstehen, warum Arno Schmidt sie erstens überhaupt und zweitens so, wie sie sind, geschrieben hat und warum und wie sie auf so vielfältige Weise zu faszinieren vermögen. Wenn wir uns den Texten immer weiter nähern, bis wir mit der Nase auf kleinste Details stoßen, besteht allerdings auch die Gefahr, den Textwald vor lauter Buchstaben nicht mehr zu sehen. Darum ist es gut, immer wieder einmal den geordneten Rückzug anzutreten und auf Distanz zu gehen, um die gewonnenen Detaileinblicke in größere Kontexte einzubetten und fruchtbar zu machen für weitergehende Erkenntnisse. In diesem Sinne wird im vorliegenden Band das Textgelände Arno Schmidt immer wieder aus einer Distanz betrachtet, in der benachbarte oder auch fernliegende literarische Äcker vergleichende Blicke erlauben. ...
Es las Uwe Kullnick.
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Realisation: Uwe Kullnick
Friedhelm Rathjen betrachtet Texte Arno Schmidts und einiger Kollegen. (Hördauer 04 Minuten)
Ein Beitrag der Redaktion Literaturkritik.de
Von Arno Schmidts Werk geht ein Sog aus, der dazu führt, daß passionierte Leser und Leserinnen mit Forschergeist den Texten immer näher auf den Leib zu rücken und immer tiefer in ihr Gehäuse einzudringen versuchen. Es geht darum, der inneren Verfaßtheit der Texte auf die Spur zu kommen, zu verstehen, warum Arno Schmidt sie erstens überhaupt und zweitens so, wie sie sind, geschrieben hat und warum und wie sie auf so vielfältige Weise zu faszinieren vermögen. Wenn wir uns den Texten immer weiter nähern, bis wir mit der Nase auf kleinste Details stoßen, besteht allerdings auch die Gefahr, den Textwald vor lauter Buchstaben nicht mehr zu sehen. Darum ist es gut, immer wieder einmal den geordneten Rückzug anzutreten und auf Distanz zu gehen, um die gewonnenen Detaileinblicke in größere Kontexte einzubetten und fruchtbar zu machen für weitergehende Erkenntnisse. In diesem Sinne wird im vorliegenden Band das Textgelände Arno Schmidt immer wieder aus einer Distanz betrachtet, in der benachbarte oder auch fernliegende literarische Äcker vergleichende Blicke erlauben. ...
Es las Uwe Kullnick.
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Realisation: Uwe Kullnick
6 Minuten
Alexander von Humboldt – 1789-1799 - Sämtliche Schriften
Bd. I Der junge Wissenschaftler
AvH 1/46 – „Entdeckung eines Magnetfelsens“ – 1796 (Hördauer 7 Minuten)
Gesammelte Schriften von Alexander von Humboldt
In dieser Reihe hören Sie zahlreiche Originaldokumente aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten. Zu jedem Kapitel, d. h. zu jedem Jahrzehnt, ist ein Expertengespräch geplant. es soll die Zusammenhänge und Hintergründe beleuchten. Hier werden die Herausgeber der sämtlichen Schriften, Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich, zur Verfügung stehen. FachwissenschaftlerInnen (z. B. Klimaforschung, Botanik, Zoologie, Geologie, Medizingeschichte und Geschichte) werden punktuell einbezogen werden. Moderieren wird der Initiator des Radio-Podcasts Uwe Kullnick. Vorgesehen ist, dass jeweils am 1. und 3. Mittwoch jeden Monats eine Sendung im Programm erscheinen wird. Lassen Sie sich inspirieren von Alexander von Humboldts Entdeckungen, Erfahrungen und dem Ton seiner Zeit. Er selbst forderte uns auf: "Mein Leben sucht in meinen Schriften!"
ALEXANDER VON HUMBOLDT geboren 1769 in Berlin, gestorben 1859 ebenda, studierte in Frankfurt an der Oder, Göttingen, Hamburg und Freiberg u. a. Kameralistik und Hüttenwesen (1787–1792). Zusammen mit dem französischen Arzt Aimé Bonpland unternahm er eine fünfjährige Forschungsreise durch die spanischen Kolonien in Amerika (1799–1804). Die Ergebnisse seiner Expedition veröffentlichte er in 29 Bänden als Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau Continent (Paris: 1805–1838).
Eine zweite außereuropäische Forschungsreise unternahm er 1829 durch Russland und Sibirien.In drei Bänden erschienen sie unter dem Titel Asie centrale (1843). Auf Deutsch verfasste er die Ansichten der Natur (1808, 1826, 1849). Außerdem den fünfbändigen Kosmos (1845–1862), den er bis zu seinem Tod 1859 nicht mehr vollenden konnte. Neben Alexander von Humboldts Büchern erschienen weltweit rund 800 Aufsätze, Artikel und Essays. Der bei weitem größte Teil dieser bedeutenden Schriften ist nach Humboldts Tod nie wieder gedruckt worden. Sie wurden zu seinem 250. Geburtstag bei dtv zum ersten Mal gesammelt herausgegeben.
Oliver Lubrich ist Professor für Komparatistik an der Universität Bern. In seiner Forschung dokumentiert er die Zeugnisse internationaler AutorInnen aus Nazi-Deutschland – u. a. Thomas Wolfe, W. E. B. Du Bois und John F. Kennedy. Mit Primatologinnen und Ethnologen untersuchte er Die Affekte der Forscher. Mit Neurowissenschaftlern unternahm er Labor-Studien zur experimentellen Rhetorik. Er schrieb Bücher über Shakespeares Selbstdekonstruktion und Postkoloniale Poetiken – Nun Humboldt oder Wie das Reisen das Denken verändert. Oliver Lubrich ist Herausgeber zahlreicher Werke Alexander von Humboldts.
Thomas Nehrlich studierte Literaturwissenschaft in Berlin und Paris. Er forschte an der Freien Universität Berlin und hatte eine Gastdozentur in Long Beach, Kalifornien. Er ist Postdoc am Institut für Germanistik der Universität Bern. 2021 wurde er mit einer Arbeit zu Alexander von Humboldts Publizistik promoviert. Er veröffentlichte Editionen von Werken Alexander von Humboldts und eine Monographie zu Typographie und Interpunktion bei Heinrich von Kleist. Hinzu kam ein Reader zu Theorie und Geschichte der Superhelden.
Uwe Kullnick ist promovierter Biologe. Seine Fachgebiete sind Neuro-(elektro)physiologe, Anthropologie und forensische Sexualpsychologie. Er war Präsident des Freien deutschen Autorenverbandes. Bis heute ist er Präsident des European Chinese Culture Exchange (ECCE) e.V. Im Jahr 2010 wurde er Schriftsteller, Redakteur und Herausgeber. Seit 2015 ist er Gründer und Leiter des Podcast-Radios Literatur Radio Hörbahn. Uwe Kullnick macht und ist verantwortlich für zahlreiche Sendungen mit Schriftsteller*innen aus Literatur, Kunst und Wissenschaft, ist außerdem Sprecher und Moderator zahlreicher Radiosendungen, Hörbücher (Lyrik, Prosa) und Informations-Apps.
Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
Bd. I Der junge Wissenschaftler
AvH 1/46 – „Entdeckung eines Magnetfelsens“ – 1796 (Hördauer 7 Minuten)
Gesammelte Schriften von Alexander von Humboldt
In dieser Reihe hören Sie zahlreiche Originaldokumente aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten. Zu jedem Kapitel, d. h. zu jedem Jahrzehnt, ist ein Expertengespräch geplant. es soll die Zusammenhänge und Hintergründe beleuchten. Hier werden die Herausgeber der sämtlichen Schriften, Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich, zur Verfügung stehen. FachwissenschaftlerInnen (z. B. Klimaforschung, Botanik, Zoologie, Geologie, Medizingeschichte und Geschichte) werden punktuell einbezogen werden. Moderieren wird der Initiator des Radio-Podcasts Uwe Kullnick. Vorgesehen ist, dass jeweils am 1. und 3. Mittwoch jeden Monats eine Sendung im Programm erscheinen wird. Lassen Sie sich inspirieren von Alexander von Humboldts Entdeckungen, Erfahrungen und dem Ton seiner Zeit. Er selbst forderte uns auf: "Mein Leben sucht in meinen Schriften!"
ALEXANDER VON HUMBOLDT geboren 1769 in Berlin, gestorben 1859 ebenda, studierte in Frankfurt an der Oder, Göttingen, Hamburg und Freiberg u. a. Kameralistik und Hüttenwesen (1787–1792). Zusammen mit dem französischen Arzt Aimé Bonpland unternahm er eine fünfjährige Forschungsreise durch die spanischen Kolonien in Amerika (1799–1804). Die Ergebnisse seiner Expedition veröffentlichte er in 29 Bänden als Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau Continent (Paris: 1805–1838).
Eine zweite außereuropäische Forschungsreise unternahm er 1829 durch Russland und Sibirien.In drei Bänden erschienen sie unter dem Titel Asie centrale (1843). Auf Deutsch verfasste er die Ansichten der Natur (1808, 1826, 1849). Außerdem den fünfbändigen Kosmos (1845–1862), den er bis zu seinem Tod 1859 nicht mehr vollenden konnte. Neben Alexander von Humboldts Büchern erschienen weltweit rund 800 Aufsätze, Artikel und Essays. Der bei weitem größte Teil dieser bedeutenden Schriften ist nach Humboldts Tod nie wieder gedruckt worden. Sie wurden zu seinem 250. Geburtstag bei dtv zum ersten Mal gesammelt herausgegeben.
Oliver Lubrich ist Professor für Komparatistik an der Universität Bern. In seiner Forschung dokumentiert er die Zeugnisse internationaler AutorInnen aus Nazi-Deutschland – u. a. Thomas Wolfe, W. E. B. Du Bois und John F. Kennedy. Mit Primatologinnen und Ethnologen untersuchte er Die Affekte der Forscher. Mit Neurowissenschaftlern unternahm er Labor-Studien zur experimentellen Rhetorik. Er schrieb Bücher über Shakespeares Selbstdekonstruktion und Postkoloniale Poetiken – Nun Humboldt oder Wie das Reisen das Denken verändert. Oliver Lubrich ist Herausgeber zahlreicher Werke Alexander von Humboldts.
Thomas Nehrlich studierte Literaturwissenschaft in Berlin und Paris. Er forschte an der Freien Universität Berlin und hatte eine Gastdozentur in Long Beach, Kalifornien. Er ist Postdoc am Institut für Germanistik der Universität Bern. 2021 wurde er mit einer Arbeit zu Alexander von Humboldts Publizistik promoviert. Er veröffentlichte Editionen von Werken Alexander von Humboldts und eine Monographie zu Typographie und Interpunktion bei Heinrich von Kleist. Hinzu kam ein Reader zu Theorie und Geschichte der Superhelden.
Uwe Kullnick ist promovierter Biologe. Seine Fachgebiete sind Neuro-(elektro)physiologe, Anthropologie und forensische Sexualpsychologie. Er war Präsident des Freien deutschen Autorenverbandes. Bis heute ist er Präsident des European Chinese Culture Exchange (ECCE) e.V. Im Jahr 2010 wurde er Schriftsteller, Redakteur und Herausgeber. Seit 2015 ist er Gründer und Leiter des Podcast-Radios Literatur Radio Hörbahn. Uwe Kullnick macht und ist verantwortlich für zahlreiche Sendungen mit Schriftsteller*innen aus Literatur, Kunst und Wissenschaft, ist außerdem Sprecher und Moderator zahlreicher Radiosendungen, Hörbücher (Lyrik, Prosa) und Informations-Apps.
Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
11 Minuten
Ein romantischer Dichter, der drei Jahre um die Welt segelte. Matthias Glaubrecht stellt in seiner neuen Biografie den Naturkundler und Welterforscher Adelbert von Chamisso vor (Hördauer 11 Minuten)
Eine Rezension von Manfred Orlick
Adelbert von Chamisso (1781-1838) (eigentlich: Louis Charles Adélaïde de Chamisso de Boncourt) kennt man in erster Linie als Autor der phantastischen Erzählung Peter Schlemihls wundersame Geschichte oder als Lyriker von meist romantischen Gedichten, Balladen und Liedern. Dass der dichtende „Franzose in preußischen Diensten“ sich auch als anerkannter Botaniker und Naturforscher betätigte, ist dagegen weniger bekannt. Also ein Mann mit doppelter Begabung, was auch zu Zeiten von Goethe und Humboldt eher selten war. In den Literaturgeschichten wird diese Tatsache jedoch meist nur mit wenigen Sätzen abgetan. ...
Es las Uwe Kullnick.
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Realisation: Uwe Kullnick
Eine Rezension von Manfred Orlick
Adelbert von Chamisso (1781-1838) (eigentlich: Louis Charles Adélaïde de Chamisso de Boncourt) kennt man in erster Linie als Autor der phantastischen Erzählung Peter Schlemihls wundersame Geschichte oder als Lyriker von meist romantischen Gedichten, Balladen und Liedern. Dass der dichtende „Franzose in preußischen Diensten“ sich auch als anerkannter Botaniker und Naturforscher betätigte, ist dagegen weniger bekannt. Also ein Mann mit doppelter Begabung, was auch zu Zeiten von Goethe und Humboldt eher selten war. In den Literaturgeschichten wird diese Tatsache jedoch meist nur mit wenigen Sätzen abgetan. ...
Es las Uwe Kullnick.
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Realisation: Uwe Kullnick
20 Minuten
Das Literatur Radio Hörbahn wünscht allen Zuhörenden ein wunderschönes Jahr 2024 (Hördauer: 20 Minuten)
Literatur Radio Hörbahn, das Online-Podcast-Radio für Literaturfreunde, wünscht allen Zuhörenden ein frohes neues Jahr. Das Team bedankt sich herzlich für die Treue im vergangenen Jahr und hofft, dass das Programm auch in Zukunft begeistern wird.
Das Jahr 2023 war für Literatur Radio Hörbahn ein Erfolg. Es gab jeden Tag eine neue Sendung und zahlreiche Serien. Zahlreiche Autoren und Autorinnen wurden interviewt und ihre Werke vorgestellt. Zudem gab es spannende Hörstücke, rezensionen, Lyrik und Lesungen. Doch das Team von Literatur Radio Hörbahn ruht sich nicht auf den Lorbeeren aus und plant für das Jahr 2024 noch mehr spannende Inhalte.
Die Zuhörenden dürfen sich auf Interviews mit bekannten Schriftstellern und Schriftstellerinnen, weitere Hörstücke aus eigener Produktion, Verlage on Stage, Hörbahn on Stage, Lyrik on Stage, Histothek on Stage, Lesungen und Diskussionen freuen. Auch die Rubrik "Buchtipps/Rezensionen" wird fortgeführt. Wir werden wie bisher Romane, und Sachbücher vorstellen.
Das Team von Literatur Radio Hörbahn wünscht allen, auch den Zuhörern in aller Welt, in über 70 Ländern, ein erfolgreiches und erfülltes Jahr 2024 und freut sich darauf, sie auch in diesem Jahr mit spannenden Inhalten zu begeistern.
Sie finden und überall wo es Podcasts gibt, auf Wordpress und auf Youtube.
Danke an alle unsere Partner, Freunde, an die Verlage für ihr Vertrauen, alle Organisationen für ihre Kooperation und alle Autorinnen und Autoren für ihr unentgeltliche Mitwirkung.
Wir werden im Januar 2024 unsere 200. Sendung Hörbahn on Stage und im Herbst unsere 2000. Sendung seit Bestehen unseres Radios. Wir werden auch darüber berichten.
Alles Gute euer
Uwe Kullnick
Kontakt:
Literatur Radio Hörbahn
E-Mail: info@hoerbahn.de
Literatur Radio Hörbahn, das Online-Podcast-Radio für Literaturfreunde, wünscht allen Zuhörenden ein frohes neues Jahr. Das Team bedankt sich herzlich für die Treue im vergangenen Jahr und hofft, dass das Programm auch in Zukunft begeistern wird.
Das Jahr 2023 war für Literatur Radio Hörbahn ein Erfolg. Es gab jeden Tag eine neue Sendung und zahlreiche Serien. Zahlreiche Autoren und Autorinnen wurden interviewt und ihre Werke vorgestellt. Zudem gab es spannende Hörstücke, rezensionen, Lyrik und Lesungen. Doch das Team von Literatur Radio Hörbahn ruht sich nicht auf den Lorbeeren aus und plant für das Jahr 2024 noch mehr spannende Inhalte.
Die Zuhörenden dürfen sich auf Interviews mit bekannten Schriftstellern und Schriftstellerinnen, weitere Hörstücke aus eigener Produktion, Verlage on Stage, Hörbahn on Stage, Lyrik on Stage, Histothek on Stage, Lesungen und Diskussionen freuen. Auch die Rubrik "Buchtipps/Rezensionen" wird fortgeführt. Wir werden wie bisher Romane, und Sachbücher vorstellen.
Das Team von Literatur Radio Hörbahn wünscht allen, auch den Zuhörern in aller Welt, in über 70 Ländern, ein erfolgreiches und erfülltes Jahr 2024 und freut sich darauf, sie auch in diesem Jahr mit spannenden Inhalten zu begeistern.
Sie finden und überall wo es Podcasts gibt, auf Wordpress und auf Youtube.
Danke an alle unsere Partner, Freunde, an die Verlage für ihr Vertrauen, alle Organisationen für ihre Kooperation und alle Autorinnen und Autoren für ihr unentgeltliche Mitwirkung.
Wir werden im Januar 2024 unsere 200. Sendung Hörbahn on Stage und im Herbst unsere 2000. Sendung seit Bestehen unseres Radios. Wir werden auch darüber berichten.
Alles Gute euer
Uwe Kullnick
Kontakt:
Literatur Radio Hörbahn
E-Mail: info@hoerbahn.de
10 Minuten
Frau Goethe liest (FGL) - "Aktion Phoenix" von Christian Herzog – Rezension (Hördauer 10 Minuten)
Berlin, 1936. Vom 1. bis 16. August zeigte sich die Reichshauptstadt im besten Licht. Der Nationalsozialismus pausierte, um der Welt eine trügerische Harmlosigkeit vorzugaukeln. Aktion Phoenix von Christian Herzog versetzt uns wieder in diese Zeit und zeigt aus drei Perspektiven die gängige Gesellschaft aus Akteuren, Mitläufern und Widerstand.
Christian Herzog verwebt in seinem Roman eine komplexe Handlung vor der Kulisse der 11. Olympischen Spiele von 1936. Er beschreibt die 16 Tage der Spiele mit den Bemühungen des Regimes, eine weltoffene Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Stellvertretend für die Gesellschaft, den Widerstand und die Regierung hat er dafür drei Hauptfiguren platziert, um die sich ein perfider Plan rankt. Belegte Historie und Fiktion sind kaum mehr zu erkennen in diesem spannenden Krimi.
Eine Rezension von Heike Stepprath. Die Rezension zu Aktion Phoenix lesen Sie auf der Blogseite von Frau Goethe liest.
Sprecherin: Heike Stepprath
Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick
Hat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese Sendung.
Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.
Wenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
Unsere Live-Sendungen im Pixel (Gasteig)
Berlin, 1936. Vom 1. bis 16. August zeigte sich die Reichshauptstadt im besten Licht. Der Nationalsozialismus pausierte, um der Welt eine trügerische Harmlosigkeit vorzugaukeln. Aktion Phoenix von Christian Herzog versetzt uns wieder in diese Zeit und zeigt aus drei Perspektiven die gängige Gesellschaft aus Akteuren, Mitläufern und Widerstand.
Christian Herzog verwebt in seinem Roman eine komplexe Handlung vor der Kulisse der 11. Olympischen Spiele von 1936. Er beschreibt die 16 Tage der Spiele mit den Bemühungen des Regimes, eine weltoffene Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Stellvertretend für die Gesellschaft, den Widerstand und die Regierung hat er dafür drei Hauptfiguren platziert, um die sich ein perfider Plan rankt. Belegte Historie und Fiktion sind kaum mehr zu erkennen in diesem spannenden Krimi.
Eine Rezension von Heike Stepprath. Die Rezension zu Aktion Phoenix lesen Sie auf der Blogseite von Frau Goethe liest.
Sprecherin: Heike Stepprath
Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick
Hat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese Sendung.
Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.
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51 Minuten
Kath-Akademie Archiv: „Behauptung der Poesie III – Wie über den Ersten Weltkrieg schreiben?“ von Günter Scholdt (Hördauer: 52 Minuten)
Werner Bergengruen (1892-1964) war zu Lebzeiten von Lesern und Literaturkritik gleichermaßen hoch geschätzt. Er galt dann auch als einer der erfolgreichsten Autoren in der frühen Bundesrepublik. So gehört z.B. „Der letzte Rittmeister“ von 1952 zu den wohl beliebtesten Werken der Nachkriegszeit. Bergengruens Bücher verkauften sich in millionenfacher Auflage, und etliche der Texte wurden an Schulen zur Pflichtlektüre. Das änderte sich grundlegend nach 1968. Seine Ethik wurde als konservativ gescholten, und vor allem der unerschütterliche Glaube, die Welt sei von Gott geschaffen und somit im Kern „heil“, galt nun als nicht mehr zeitgemäß. Werner Bergengruen wurde zum christlichen Traditionalisten abgestempelt, geriet mehr und mehr in Vergessenheit.
In den letzten Jahren allerdings zeichnet sich erneut ein Wandel ab. So wird Bergengruen als Protagonist einer während der NS-Zeit in Wort und Tat konsequenten, unzweifelhaften „inneren Emigration“ herausgestellt, deren arrogante Aburteilung durch selbstgerechte spätere Generationen ihrerseits in die Krise geraten ist.
Die von der Werner Bergengruen-Gesellschaft zusammen mit der Katholischen Akademie in Bayern konzipierte Tagung anlässlich des 50. Todestages erkundet, u.a. über die Zeugenschaft von Zeitgenossen und Freunden Bergengruens sowie mit Blick auf seine Tagebuch-Aufzeichnungen, die geistige und religiöse Haltung, die ihn zum Widerstand gegen den Ungeist der Zeit und zur Behauptung der Poesie führte. Das Referat von Prof. Dr. Günter Scholdt, Leiter em. des Literaturarchivs Saar-Lor-Lux-Elsass, Saarbrücken, trug den Titel: „Wie über den Ersten Weltkrieg schreiben? Kleine Poetik am Beispiel von Werner Bergengruen“.
Realisation Uwe Kullnick
Werner Bergengruen (1892-1964) war zu Lebzeiten von Lesern und Literaturkritik gleichermaßen hoch geschätzt. Er galt dann auch als einer der erfolgreichsten Autoren in der frühen Bundesrepublik. So gehört z.B. „Der letzte Rittmeister“ von 1952 zu den wohl beliebtesten Werken der Nachkriegszeit. Bergengruens Bücher verkauften sich in millionenfacher Auflage, und etliche der Texte wurden an Schulen zur Pflichtlektüre. Das änderte sich grundlegend nach 1968. Seine Ethik wurde als konservativ gescholten, und vor allem der unerschütterliche Glaube, die Welt sei von Gott geschaffen und somit im Kern „heil“, galt nun als nicht mehr zeitgemäß. Werner Bergengruen wurde zum christlichen Traditionalisten abgestempelt, geriet mehr und mehr in Vergessenheit.
In den letzten Jahren allerdings zeichnet sich erneut ein Wandel ab. So wird Bergengruen als Protagonist einer während der NS-Zeit in Wort und Tat konsequenten, unzweifelhaften „inneren Emigration“ herausgestellt, deren arrogante Aburteilung durch selbstgerechte spätere Generationen ihrerseits in die Krise geraten ist.
Die von der Werner Bergengruen-Gesellschaft zusammen mit der Katholischen Akademie in Bayern konzipierte Tagung anlässlich des 50. Todestages erkundet, u.a. über die Zeugenschaft von Zeitgenossen und Freunden Bergengruens sowie mit Blick auf seine Tagebuch-Aufzeichnungen, die geistige und religiöse Haltung, die ihn zum Widerstand gegen den Ungeist der Zeit und zur Behauptung der Poesie führte. Das Referat von Prof. Dr. Günter Scholdt, Leiter em. des Literaturarchivs Saar-Lor-Lux-Elsass, Saarbrücken, trug den Titel: „Wie über den Ersten Weltkrieg schreiben? Kleine Poetik am Beispiel von Werner Bergengruen“.
Realisation Uwe Kullnick