Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
5 Minuten
Sandra Hoffmann
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN 51 – "Hat keine Angst mehr vor dem Herbst" Hördauer ca. 5 Minuten
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
Jetzt bist du da, Roman, Berlin Verlag; 1. Edition (29. Juni 2023)
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN 51 – "Hat keine Angst mehr vor dem Herbst" Hördauer ca. 5 Minuten
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
Jetzt bist du da, Roman, Berlin Verlag; 1. Edition (29. Juni 2023)
1 Stunde 29 Minuten
"Rosies Wunderkind" – ein autistisches Kind! – Lydia Wünsch live im Pixel
Lydia Wünsch Lesung (Hördauer ca. 33 min)
Gespräch zwischen Lydia Wünsch und Uwe Kullnick (Hördauer ca. 57 min)
Moderation Uwe Kullnick
»Ja, Almanzo war ein entzückendes Kind. Da war sich die Welt einig. Das Problem war die Mutter.«
Rosie erfährt erst spät von der Behinderung ihres Sohnes. Dabei hat sie schon lange geahnt, dass etwas mit Almanzo nicht stimmt. Die Diagnose wird ihr Leben von da an bestimmen. Und auch die Herausforderungen mit einem autistischen Kind werden von Jahr zu Jahr mächtiger, bis Rosie schließlich zu einer Entscheidung kommt, die das Leben ihrer Familie von Grund auf verändern wird.
Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten und enthält Originaltexte des Autisten Amanzio.
Mit Rosie schafft Lydia Wünsch in ihrem Debut eine beeindruckende Heldin, die bis zur letzten Seite in ihrer Einfachheit Größe und Würde ausstrahlt.
Lydia Wünsch ist 1984 in München geboren, wo sie Literaturwissenschaft und Italianistik studiert hat. Als Halbitalienerin lebt sie zwischen den Kulturen. Sie schreibt Kurzgeschichten und ist Mitglied der Autorengruppe Prosathek. 2018 ist ihre Kurzgeschichte Die Erschaffung Adams in der Anthologie Gefangensein. Drinnen und Draußen im Muc Verlag erschienen. Rosies Wunderkind ist ihr erster Roman.
Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein
oder vielleicht in diese Sendung
Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen in Pixel (Gasteig München)
Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Lydia Wünsch Lesung (Hördauer ca. 33 min)
Gespräch zwischen Lydia Wünsch und Uwe Kullnick (Hördauer ca. 57 min)
Moderation Uwe Kullnick
»Ja, Almanzo war ein entzückendes Kind. Da war sich die Welt einig. Das Problem war die Mutter.«
Rosie erfährt erst spät von der Behinderung ihres Sohnes. Dabei hat sie schon lange geahnt, dass etwas mit Almanzo nicht stimmt. Die Diagnose wird ihr Leben von da an bestimmen. Und auch die Herausforderungen mit einem autistischen Kind werden von Jahr zu Jahr mächtiger, bis Rosie schließlich zu einer Entscheidung kommt, die das Leben ihrer Familie von Grund auf verändern wird.
Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten und enthält Originaltexte des Autisten Amanzio.
Mit Rosie schafft Lydia Wünsch in ihrem Debut eine beeindruckende Heldin, die bis zur letzten Seite in ihrer Einfachheit Größe und Würde ausstrahlt.
Lydia Wünsch ist 1984 in München geboren, wo sie Literaturwissenschaft und Italianistik studiert hat. Als Halbitalienerin lebt sie zwischen den Kulturen. Sie schreibt Kurzgeschichten und ist Mitglied der Autorengruppe Prosathek. 2018 ist ihre Kurzgeschichte Die Erschaffung Adams in der Anthologie Gefangensein. Drinnen und Draußen im Muc Verlag erschienen. Rosies Wunderkind ist ihr erster Roman.
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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
7 Minuten
zum 3. Advent
„Schöne Bescherung“ von Verena Ullmann (Hördauer ca. 8 Minuten)
Prosathek
aus der Anthologie
"Wenn der Schnee leise rieselt", schöne und schaurige Geschichten zur Weihnachtszeit
Die Geschenke liegen an Weihnachten meistens unterm Tannenbaum. Aber wie kommen sie dorthin? In der heutigen Weihnachtsgeschichte „Schöne Bescherung“ von Verena Ullmann dürfen wir hinter die Kulissen des Jobs eines Christkindes gucken. Es ist so viel zu erledigen, dass man mit dem Schlitten schon mal geblitzt werden kann. Außerdem sind die Kosten immens hoch, sodass man auf die Zuschüsse des Ministeriums für feierliche Angelegenheiten angewiesen ist. Sind denn alle Elfen nur Saisonarbeiter? Die Antworten hören Sie im Podcast.
Verena Ullmann liebt es, hinter Türchen eine Überraschung zu entdecken. Ihr Motto ist, zwischen Glühwein und Lebkuchen passt immer noch ein Gedicht.
An den Adventssonntagen bis zum 2. Weihnachtstag hören Sie jeweils mehr oder weniger stimmungsvolle Geschichten rund ums Weihnachtsfest. Sie sind in der Anthologie der Prosathek „Wenn der Schnee leise rieselt - schöne und schaurige Geschichten zur Weihnachtszeit“ erschienen. (Link zum Buch)
Text: Prosathek
Sprecherin: Heike Stepprath
Tontechnik: Jupp Stepprath
Realisation: Uwe Kullnick
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Prosathek
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Verena Ullmann liebt es, hinter Türchen eine Überraschung zu entdecken. Ihr Motto ist, zwischen Glühwein und Lebkuchen passt immer noch ein Gedicht.
An den Adventssonntagen bis zum 2. Weihnachtstag hören Sie jeweils mehr oder weniger stimmungsvolle Geschichten rund ums Weihnachtsfest. Sie sind in der Anthologie der Prosathek „Wenn der Schnee leise rieselt - schöne und schaurige Geschichten zur Weihnachtszeit“ erschienen. (Link zum Buch)
Text: Prosathek
Sprecherin: Heike Stepprath
Tontechnik: Jupp Stepprath
Realisation: Uwe Kullnick
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9 Minuten
"Beluga im Eis" – ein Hörstück aus der Arktis von Uwe Kullnick (Hördauer 10 Minuten)
Es gab zahlreiche Vorkommnisse, Gefahren und Erlebnisse auf meinen viele Reisen. Menschen und Tiere begegneten mir in Afrika, Asien, USA, Kanada, Süd- und Mittelamerika, Arabien, Alaska, Japan und Europa oder der Arktis. Die vielen Geschichten zu erzählen, wird den Rest meines Lebens dauern und ich freue mich darauf. Hier ist eine Geschichte aus der Kälte. Ich erzähle sie nicht gern, ging sie doch leider nicht gut aus.
Die Tiere:
Belugas, weiße Wale, eingeschlossen an einem Atemloch im Eis, zu weit weg vom offenen Wasser um es tauchend zu erreichen.
Ein hungriger Eisbär
Uwe Kullnick ist Naturwissenschaftler. Neben seiner biologischen Forschung, arbeitete er in der strategischen Unternehmensleitung und war Senior Manager eines internationalen Konzerns und zuständig für 150 Länder. Seine akademischen Schwerpunkte als Dr. rer. nat. sind Biologie (Zoologie), Neurophysiologie und Sexualpsychologie. Manchmal ist er ein kompromissloser Biologist, wenn ihm jemand erzählen will, wie essenziell der Erhalt einer bestimmten Froschart ist, oder er ist analytisch bis zum Bersten seiner Diskussionspartner und ihm ist obendrein nichts Sexuelles zu fremd, um ihn noch staunen zu lassen. Heute ist er freier Autor und publiziert, Bücher, Hörbücher, Essays, Erzählungen, Kurzgeschichten, Podcasts. Als Gründer und Betreiber des Literatur Radio Hörbahn produzierte er in den vergangenen Jahren rund 1800 Sendungen und erreichte damit hunderttausende Hörer.
Als Neurophysiologe und selbst Betroffener hat er ein vielbeachtetes Buch über das Restless Legs Syndrom geschrieben: Restless Legs - Pest in den Beinen
Spezialeffekte: Jupp Stepprath
Autor, Sprecher, und Realisation Uwe Kullnick
Facebook: http://facebook.com/uwe.kullnick
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Die Tiere:
Belugas, weiße Wale, eingeschlossen an einem Atemloch im Eis, zu weit weg vom offenen Wasser um es tauchend zu erreichen.
Ein hungriger Eisbär
Uwe Kullnick ist Naturwissenschaftler. Neben seiner biologischen Forschung, arbeitete er in der strategischen Unternehmensleitung und war Senior Manager eines internationalen Konzerns und zuständig für 150 Länder. Seine akademischen Schwerpunkte als Dr. rer. nat. sind Biologie (Zoologie), Neurophysiologie und Sexualpsychologie. Manchmal ist er ein kompromissloser Biologist, wenn ihm jemand erzählen will, wie essenziell der Erhalt einer bestimmten Froschart ist, oder er ist analytisch bis zum Bersten seiner Diskussionspartner und ihm ist obendrein nichts Sexuelles zu fremd, um ihn noch staunen zu lassen. Heute ist er freier Autor und publiziert, Bücher, Hörbücher, Essays, Erzählungen, Kurzgeschichten, Podcasts. Als Gründer und Betreiber des Literatur Radio Hörbahn produzierte er in den vergangenen Jahren rund 1800 Sendungen und erreichte damit hunderttausende Hörer.
Als Neurophysiologe und selbst Betroffener hat er ein vielbeachtetes Buch über das Restless Legs Syndrom geschrieben: Restless Legs - Pest in den Beinen
Spezialeffekte: Jupp Stepprath
Autor, Sprecher, und Realisation Uwe Kullnick
Facebook: http://facebook.com/uwe.kullnick
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10 Minuten
"Paul Celan – Die rumänische Dimension" von Petre Solomon - Rezension von Anke Pfeifer - Literaturkritik.de (Hördauer 10 Minuten)
Celans Dichtung als Ausdruck des Schicksals – Ein Zeitgenosse erinnert sich
Der rumänische Dichter Petre Solomon über seine Begegnungen mit Paul Celan in Bukarest und Paris und zu Einflüssen auf dessen Werk
Paul Celan gilt als einer der bedeutendsten Lyriker deutscher Sprache des 20. Jahrhunderts. Sein Leben und Werk sind seit Jahrzehnten und bis heute Gegenstand unzähliger germanistischer Interpretationen. Seine jüdische Herkunft und das Trauma, das er durch das Schicksal seiner Eltern und den Verlust der Heimat, das multikulturelle Czernowitz/Cernăuți in der Bukowina, erlitten hat, sind allgemein bekannt. Die Jahre 1945–1947, die er als junger Mann in Bukarest verbrachte, dürften jedoch weniger im Bewusstsein der Forschung sein. Zur Schließung dieser Lücke trägt der vorliegende Band insofern bei, als er Einsichten und Wertungen des Zeitgenossen Petre Solomons enthält, die sich aus seinem direkten Kontakt und der Korrespondenz mit Paul Celan speisen sowie aus der Auseinandersetzung mit dessen Werk, vor allem mit den Mitte der 1940er Jahre in Bukarest entstandenen Texten in rumänischer Sprache. …“
Eine Rezension von Anke Pfeifer. Den Text der Rezension finden Sie hier.
Sprecher Matthias Pöhlmann, Schnitt Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
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Celans Dichtung als Ausdruck des Schicksals – Ein Zeitgenosse erinnert sich
Der rumänische Dichter Petre Solomon über seine Begegnungen mit Paul Celan in Bukarest und Paris und zu Einflüssen auf dessen Werk
Paul Celan gilt als einer der bedeutendsten Lyriker deutscher Sprache des 20. Jahrhunderts. Sein Leben und Werk sind seit Jahrzehnten und bis heute Gegenstand unzähliger germanistischer Interpretationen. Seine jüdische Herkunft und das Trauma, das er durch das Schicksal seiner Eltern und den Verlust der Heimat, das multikulturelle Czernowitz/Cernăuți in der Bukowina, erlitten hat, sind allgemein bekannt. Die Jahre 1945–1947, die er als junger Mann in Bukarest verbrachte, dürften jedoch weniger im Bewusstsein der Forschung sein. Zur Schließung dieser Lücke trägt der vorliegende Band insofern bei, als er Einsichten und Wertungen des Zeitgenossen Petre Solomons enthält, die sich aus seinem direkten Kontakt und der Korrespondenz mit Paul Celan speisen sowie aus der Auseinandersetzung mit dessen Werk, vor allem mit den Mitte der 1940er Jahre in Bukarest entstandenen Texten in rumänischer Sprache. …“
Eine Rezension von Anke Pfeifer. Den Text der Rezension finden Sie hier.
Sprecher Matthias Pöhlmann, Schnitt Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
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22 Minuten
C.BERTELSMANN
Literatur Radio Hörbahn stellt dieses Buch in besonderer Weise vor. Können die Menschen in einer Diktatur tatsächlich glücklich an einem Badestrand liegen? Frisch verliebt durch die Straßen schlendern, in ein Café oder ins Kino gehen? Können sie ausgelassen tanzen, lachen und zufrieden sein? Fußball spielen und in den Urlaub fahren, eine Familie gründen und ihre Zukunft planen? Solche Vorstellungen scheinen auf den ersten Blick nicht zu unserem Bild vom »Dritten Reich« zu passen.
Formal ist das Buch chronologisch nach den Monaten des Jahres 1923 gegliedert. Unsere 12 Sendungen werden durch das ganze Jahr führen. Jeweils am 15. des Monats erscheinen die entsprechenden Kapitel. Unsere Serie schließt am 15. Dezember 2023 mit dem Dezember 1939.
Sprecher:
Uwe Kullnick
Dr. Tillmann Bendikowski, geb. 1965, ist Journalist und promovierter Historiker. Als Gründer und Leiter der Medienagentur Geschichte in Hamburg schreibt er Beiträge für Printmedien und Hörfunk und betreut die wissenschaftliche Realisierung von Forschungsprojekten und historischen Ausstellungen. Seit März 2020 ist er als Kommentator im NDR Fernsehen zu sehen, wo er in der Reihe "DAS! historisch" Geschichte zum Sprechen bringt. Bei C. Bertelsmann erschienen zuletzt »Ein Jahr im Mittelalter« (2019), »1870/71: Der Mythos von der deutschen Einheit« (2020) und »Hitlerwetter. Das ganz normale Leben in der Diktatur: Die Deutschen und das Dritte Reich 1938/39«
Literatur Radio Hörbahn stellt dieses Buch in besonderer Weise vor. Können die Menschen in einer Diktatur tatsächlich glücklich an einem Badestrand liegen? Frisch verliebt durch die Straßen schlendern, in ein Café oder ins Kino gehen? Können sie ausgelassen tanzen, lachen und zufrieden sein? Fußball spielen und in den Urlaub fahren, eine Familie gründen und ihre Zukunft planen? Solche Vorstellungen scheinen auf den ersten Blick nicht zu unserem Bild vom »Dritten Reich« zu passen.
Formal ist das Buch chronologisch nach den Monaten des Jahres 1923 gegliedert. Unsere 12 Sendungen werden durch das ganze Jahr führen. Jeweils am 15. des Monats erscheinen die entsprechenden Kapitel. Unsere Serie schließt am 15. Dezember 2023 mit dem Dezember 1939.
Sprecher:
Uwe Kullnick
Dr. Tillmann Bendikowski, geb. 1965, ist Journalist und promovierter Historiker. Als Gründer und Leiter der Medienagentur Geschichte in Hamburg schreibt er Beiträge für Printmedien und Hörfunk und betreut die wissenschaftliche Realisierung von Forschungsprojekten und historischen Ausstellungen. Seit März 2020 ist er als Kommentator im NDR Fernsehen zu sehen, wo er in der Reihe "DAS! historisch" Geschichte zum Sprechen bringt. Bei C. Bertelsmann erschienen zuletzt »Ein Jahr im Mittelalter« (2019), »1870/71: Der Mythos von der deutschen Einheit« (2020) und »Hitlerwetter. Das ganz normale Leben in der Diktatur: Die Deutschen und das Dritte Reich 1938/39«
1 Stunde 19 Minuten
Im Bann des Nationalsozialismus: Das protestantische Berlin im Dritten Reich von Manfred Gailus – Gespräch mit Uwe Kullnick – Hörbahn on Stage
Lesung Manfred Gailus (Hördauer 11 Minuten)
Gespräch zwischen Manfred Gailus und Uwe Kullnick (Hördauer 69 Minuten)
Loblieder über Bonhoeffer und Niemöller sind zur Genüge gesungen worden. Hier wird die Geschichte des ganzen Protestantismus im Dritten Reich am Beispiel der Hauptstadtkirche erzählt. Das war keine Erfolgsgeschichte. Mittäterschaft mit dem NS-Regime in Gestalt der antisemitischen Deutschen Christen, Kollaboration mit NSDAP und NS-Staat, viel Anpassung und wenig Widerstand – so stellt sich das Gesamtbild dar. Der heftige Kirchenkampf zerriss den Großstadtprotestantismus in zwei feindliche Lager – Deutsche Christen und Bekennende Kirche –, die sich einen verbissenen »Bruderkampf im eigenen Haus« lieferten. Dabei drangen NS-Ideen tief in die alte Kirche ein und formten sie im völkischen Sinn um. Nur wenige Männer und Frauen opponierten. Nicht wenige Pfarrer bejubelten schließlich Hitlers Eroberungskrieg. Das Schlusskapitel beschreibt den hilflosen Umgang der Nachkriegskirche mit einer weithin beschwiegenen und verdrängten Vergangenheit. Kurz: ein schweres protestantisches Erbe, dessen Aufarbeitung noch lange nicht abgeschlossen ist.
Manfred Gailus, Prof. Dr., geb. 1949, studierte Bildende Künste in Nürnberg und Düsseldorf und Geschichte und Politische Wissenschaften an der FU Berlin. 1988 promovierte er über sozialen Protest in der Revolution von 1848/49, 1999 folgte die Habilitation an der TU Berlin über Protestantismus und Nationalsozialismus am Beispiel Berlins. Seit 2006 ist Gailus apl. Professor für Neuere Geschichte an der TU Berlin, zuletzt am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin.
Tontechnik Jupp Stepprath
Moderation, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
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Hörbahn on Stage - live im Pixel am Gasteig - Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!
Lesung Manfred Gailus (Hördauer 11 Minuten)
Gespräch zwischen Manfred Gailus und Uwe Kullnick (Hördauer 69 Minuten)
Loblieder über Bonhoeffer und Niemöller sind zur Genüge gesungen worden. Hier wird die Geschichte des ganzen Protestantismus im Dritten Reich am Beispiel der Hauptstadtkirche erzählt. Das war keine Erfolgsgeschichte. Mittäterschaft mit dem NS-Regime in Gestalt der antisemitischen Deutschen Christen, Kollaboration mit NSDAP und NS-Staat, viel Anpassung und wenig Widerstand – so stellt sich das Gesamtbild dar. Der heftige Kirchenkampf zerriss den Großstadtprotestantismus in zwei feindliche Lager – Deutsche Christen und Bekennende Kirche –, die sich einen verbissenen »Bruderkampf im eigenen Haus« lieferten. Dabei drangen NS-Ideen tief in die alte Kirche ein und formten sie im völkischen Sinn um. Nur wenige Männer und Frauen opponierten. Nicht wenige Pfarrer bejubelten schließlich Hitlers Eroberungskrieg. Das Schlusskapitel beschreibt den hilflosen Umgang der Nachkriegskirche mit einer weithin beschwiegenen und verdrängten Vergangenheit. Kurz: ein schweres protestantisches Erbe, dessen Aufarbeitung noch lange nicht abgeschlossen ist.
Manfred Gailus, Prof. Dr., geb. 1949, studierte Bildende Künste in Nürnberg und Düsseldorf und Geschichte und Politische Wissenschaften an der FU Berlin. 1988 promovierte er über sozialen Protest in der Revolution von 1848/49, 1999 folgte die Habilitation an der TU Berlin über Protestantismus und Nationalsozialismus am Beispiel Berlins. Seit 2006 ist Gailus apl. Professor für Neuere Geschichte an der TU Berlin, zuletzt am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin.
Tontechnik Jupp Stepprath
Moderation, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
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1 Stunde 30 Minuten
Tukan-Kreis: Sylvie Schenk liest aus ihrem Roman „Maman“
Lesung Sylvie Schenk - (Hördauer 72 Minuten)
Steven Lundström spricht mit Sylvie Schenk (Hördauer 20 Minuten)
Eine Annäherung an die eigene Mutter und eine schmerzhafte Abrechnung: 1916 wird Sylvie Schenks Mutter geboren, die Großmutter stirbt bei der Geburt. Angeblich war diese eine Seidenarbeiterin, wie schon die Urgroßmutter. Aber stimmt das? Und welche Geschichte wird den Nachkommenden mit auf den Weg gegeben? Als Kind leidet Sylvie Schenk unter dieser Unklarheit, als Schriftstellerin ist sie deshalb noch immer von großer Unruhe geprägt. Mit poetischer Präzision spürt sie den Fragen nach, die die eigene Familiengeschichte offenlässt. „Maman“ ist waghalsiges Unterfangen und explosive Literatur zugleich. Nach „Schnell, dein Leben“ hat die Autorin erneut einen Text voll Schönheit und Temperament geschrieben.
Tukan-Kreis
Der Tukan-Kreis, bestehend seit 1930, ist eine der ältesten literarischen Institutionen Münchens. Hier werden monatlich Autorenlesungen und -gespräche zu aktuellen Büchern, aber auch themenzentrierte Abende oder Gedenkveranstaltungen für einzelne AutorInnen veranstaltet. Die besondere Mischung macht die Qualität der Tukan-Lesungen aus: Wichtige Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, seien es bekannte und arrivierte oder junge und vielversprechende, kommen zu Wort. Vorgestellt werden primär belletristische Werke, aber auch literarische Essays und Sachbücher. Charakteristisch für die Veranstaltungen des Tukan-Kreises, die meist in den atmosphärischen Räumen der Seidlvilla in Schwabing stattfinden, sind die Begegnung zwischen Autor und Publikum, das Gespräch und der Austausch.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Tukan-Kreis! Jeder ist willkommen. Die Veranstaltungen sind öffentlich. BesucherInnen mit besonderem Interesse können aber auch jederzeit dem Kreis der »Tukan-Freunde« beitreten.
Seit 1983 leitet und fördert der Verleger Dr. Hans Dieter Beck den Tukan-Kreis. Zu Beginn seiner Amtszeit steht die Umwandlung in einen eingetragenen Verein, dessen Vorsitz er seither innehat. Unterstützt wird er von einem beratenden Gremium, dem VertreterInnen des Literaturbetriebs und einige andere angehören.
Aufzeichnung Steven Lundström
Tontechnik Jupp Stepprath
Realisation Uwe Kullnick
Wem dies gefiel, der kann ja hier mal reinhören.
oder hier:
Unsere Live-Termine
Lesung Sylvie Schenk - (Hördauer 72 Minuten)
Steven Lundström spricht mit Sylvie Schenk (Hördauer 20 Minuten)
Eine Annäherung an die eigene Mutter und eine schmerzhafte Abrechnung: 1916 wird Sylvie Schenks Mutter geboren, die Großmutter stirbt bei der Geburt. Angeblich war diese eine Seidenarbeiterin, wie schon die Urgroßmutter. Aber stimmt das? Und welche Geschichte wird den Nachkommenden mit auf den Weg gegeben? Als Kind leidet Sylvie Schenk unter dieser Unklarheit, als Schriftstellerin ist sie deshalb noch immer von großer Unruhe geprägt. Mit poetischer Präzision spürt sie den Fragen nach, die die eigene Familiengeschichte offenlässt. „Maman“ ist waghalsiges Unterfangen und explosive Literatur zugleich. Nach „Schnell, dein Leben“ hat die Autorin erneut einen Text voll Schönheit und Temperament geschrieben.
Tukan-Kreis
Der Tukan-Kreis, bestehend seit 1930, ist eine der ältesten literarischen Institutionen Münchens. Hier werden monatlich Autorenlesungen und -gespräche zu aktuellen Büchern, aber auch themenzentrierte Abende oder Gedenkveranstaltungen für einzelne AutorInnen veranstaltet. Die besondere Mischung macht die Qualität der Tukan-Lesungen aus: Wichtige Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, seien es bekannte und arrivierte oder junge und vielversprechende, kommen zu Wort. Vorgestellt werden primär belletristische Werke, aber auch literarische Essays und Sachbücher. Charakteristisch für die Veranstaltungen des Tukan-Kreises, die meist in den atmosphärischen Räumen der Seidlvilla in Schwabing stattfinden, sind die Begegnung zwischen Autor und Publikum, das Gespräch und der Austausch.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Tukan-Kreis! Jeder ist willkommen. Die Veranstaltungen sind öffentlich. BesucherInnen mit besonderem Interesse können aber auch jederzeit dem Kreis der »Tukan-Freunde« beitreten.
Seit 1983 leitet und fördert der Verleger Dr. Hans Dieter Beck den Tukan-Kreis. Zu Beginn seiner Amtszeit steht die Umwandlung in einen eingetragenen Verein, dessen Vorsitz er seither innehat. Unterstützt wird er von einem beratenden Gremium, dem VertreterInnen des Literaturbetriebs und einige andere angehören.
Aufzeichnung Steven Lundström
Tontechnik Jupp Stepprath
Realisation Uwe Kullnick
Wem dies gefiel, der kann ja hier mal reinhören.
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41 Minuten
SF & more: "Die Wiederverwertung" von Jol Rosenberg (Hördauer 41 Minuten)
Die Arbeit von übermorgen – 15 Kurzgeschichten aus der Zukunft
Herausgegeben von Lars Schmeink und Ralf H. Schneider
Wie werden wir am Ende des 21. Jahrhunderts arbeiten? Haben uns die globalen Konzerne in der Hand oder schaffen wir neue Formen gemeinschaftlicher Tätigkeiten? Grundeinkommen, Fronarbeit, die Jagd auf Credits, Mikrojobs, Job-Tauschbörsen, Künstliche Intelligenz oder Klone? Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts FutureWork nehmen uns Autor*innen daher in 15 Science-Fiction-Kurzgeschichten in Zukunftsszenarien mit, in denen wir erfahren dürfen, wie sich Arbeitswelten am Ende des 21. Jh. anfühlen.
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Sprecherin: Nadine Edel
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Realisation: Uwe Kullnick
Die Arbeit von übermorgen – 15 Kurzgeschichten aus der Zukunft
Herausgegeben von Lars Schmeink und Ralf H. Schneider
Wie werden wir am Ende des 21. Jahrhunderts arbeiten? Haben uns die globalen Konzerne in der Hand oder schaffen wir neue Formen gemeinschaftlicher Tätigkeiten? Grundeinkommen, Fronarbeit, die Jagd auf Credits, Mikrojobs, Job-Tauschbörsen, Künstliche Intelligenz oder Klone? Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts FutureWork nehmen uns Autor*innen daher in 15 Science-Fiction-Kurzgeschichten in Zukunftsszenarien mit, in denen wir erfahren dürfen, wie sich Arbeitswelten am Ende des 21. Jh. anfühlen.
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Sprecherin: Nadine Edel
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Realisation: Uwe Kullnick
5 Minuten
Sandra Hoffmann
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn"
DRAUSSEN (49) – "Sammelt auf, was es da gibt, um Bilder zu machen im Kopf" Hördauer ca. 5 Minuten
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
Jetzt bist du da, Roman, Berlin Verlag; 1. Edition (29. Juni 2023)
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn"
DRAUSSEN (49) – "Sammelt auf, was es da gibt, um Bilder zu machen im Kopf" Hördauer ca. 5 Minuten
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
Jetzt bist du da, Roman, Berlin Verlag; 1. Edition (29. Juni 2023)
7 Minuten
zum 2. Advent
„Waldemar Popov hat eine Erleuchtung“ von Arina Molchan (Hördauer ca. 8 Minuten)
aus der Anthologie der
Prosathek
"Wenn der Schnee leise rieselt" - schöne und schaurige Geschichten zur Weihnachtszeit
Die Adventszeit ist auch die Zeit der erleuchteten Fenster und Vorgärten. Es werden Tannen mit Lichterketten verziert, Kerzen aufgestellt und Sterne blinken zu einem unhörbaren Takt. In der heutigen Geschichte „Waldemar Popov hat eine Erleuchtung“ von Arina Molchan schauen wir dem Herrn über die Schulter, wie er seinen Garten weihnachtstauglich macht. Aus Verlängerungskabeln, Seilen und Flauschfolie kreiert er seine Märchenlandschaft des Schreckens.
Doch auf der anderen Seite ist der Weihnachtsmann, der die Wünsche erfüllen soll, die ihm auf den Wunschzetteln mitgeteilt wurden. In unserer heutigen Geschichte begleiten wir den bärtigen Mann vom Nordpol zusammen mit Rentier Rudi und bekommen einen Eindruck, wie sich das Fest für ihn anfühlt.
An den Adventssonntagen bis zum 2. Weihnachtstag hören Sie jeweils mehr oder weniger stimmungsvolle Geschichten rund ums Weihnachtsfest. Sie sind in der Anthologie der Prosathek „Wenn der Schnee leise rieselt - schöne und schaurige Geschichten zur Weihnachtszeit“ erschienen. (Link zum Buch)
Arina Molchan bestaunt gerne die Weihnachtsdekorationen ihrer Nachbarn. Die Mitbegründerin der Prosathek hat allerdings selbst kein Händchen für geschmückte Bäume oder einfallsreiche Adventskalender. Von ihr sind weitere Kurzgeschichten in Anthologien erschienen.
Text: Prosathek
Sprecherin: Heike Stepprath
Tontechnik: Jupp Stepprath
Realisation: Uwe Kullnick
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Doch auf der anderen Seite ist der Weihnachtsmann, der die Wünsche erfüllen soll, die ihm auf den Wunschzetteln mitgeteilt wurden. In unserer heutigen Geschichte begleiten wir den bärtigen Mann vom Nordpol zusammen mit Rentier Rudi und bekommen einen Eindruck, wie sich das Fest für ihn anfühlt.
An den Adventssonntagen bis zum 2. Weihnachtstag hören Sie jeweils mehr oder weniger stimmungsvolle Geschichten rund ums Weihnachtsfest. Sie sind in der Anthologie der Prosathek „Wenn der Schnee leise rieselt - schöne und schaurige Geschichten zur Weihnachtszeit“ erschienen. (Link zum Buch)
Arina Molchan bestaunt gerne die Weihnachtsdekorationen ihrer Nachbarn. Die Mitbegründerin der Prosathek hat allerdings selbst kein Händchen für geschmückte Bäume oder einfallsreiche Adventskalender. Von ihr sind weitere Kurzgeschichten in Anthologien erschienen.
Text: Prosathek
Sprecherin: Heike Stepprath
Tontechnik: Jupp Stepprath
Realisation: Uwe Kullnick
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25 Minuten
SF & more: "Die moralische Instanz" von Heidrun Jänchen (Hördauer 25 Minuten)
Die Arbeit von übermorgen – 15 Kurzgeschichten aus der Zukunft
Herausgegeben von Lars Schmeink und Ralf H. Schneider
Wie werden wir am Ende des 21. Jahrhunderts arbeiten? Haben uns die globalen Konzerne in der Hand oder schaffen wir neue Formen gemeinschaftlicher Tätigkeiten? Grundeinkommen, Fronarbeit, die Jagd auf Credits, Mikrojobs, Job-Tauschbörsen, Künstliche Intelligenz oder Klone? Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts FutureWork nehmen uns Autor*innen daher in 15 Science-Fiction-Kurzgeschichten in Zukunftsszenarien mit, in denen wir erfahren dürfen, wie sich Arbeitswelten am Ende des 21. Jh. anfühlen.
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Heidrun Jänchen (*1965), ist Physiker, arbeitet als Systemarchitekt in der optischen Industrie. Sie findet, dass ihr Geschlecht dabei keine Rolle spielt. Sie lebt in Jena und hat ein Krimi-Drehbuch, 1.33 Fantasyromane, den SF-Roman Simon Goldsteins Geburtstagsparty und zahlreiche Storys, u. a. den Erzählungsband Willkommen auf Aurora, veröffentlicht. 2009 erhielt sie für ihre Story „Ein Geschäft wie jedes andere" (aus Lotus-Effekt, Wurdack 2008) den Kurd-Laßwitz-Preis, 2012 den Deutschen Science-Fiction Preis für die Story „In der Freihandelszone" (aus Emotio, Wurdack 2011). Daneben betreibt sie ein Hotel für Insekten.
Sprecherin: Nadine Edel
Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal hinein.
Realisation: Uwe Kullnick
Die Arbeit von übermorgen – 15 Kurzgeschichten aus der Zukunft
Herausgegeben von Lars Schmeink und Ralf H. Schneider
Wie werden wir am Ende des 21. Jahrhunderts arbeiten? Haben uns die globalen Konzerne in der Hand oder schaffen wir neue Formen gemeinschaftlicher Tätigkeiten? Grundeinkommen, Fronarbeit, die Jagd auf Credits, Mikrojobs, Job-Tauschbörsen, Künstliche Intelligenz oder Klone? Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts FutureWork nehmen uns Autor*innen daher in 15 Science-Fiction-Kurzgeschichten in Zukunftsszenarien mit, in denen wir erfahren dürfen, wie sich Arbeitswelten am Ende des 21. Jh. anfühlen.
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Heidrun Jänchen (*1965), ist Physiker, arbeitet als Systemarchitekt in der optischen Industrie. Sie findet, dass ihr Geschlecht dabei keine Rolle spielt. Sie lebt in Jena und hat ein Krimi-Drehbuch, 1.33 Fantasyromane, den SF-Roman Simon Goldsteins Geburtstagsparty und zahlreiche Storys, u. a. den Erzählungsband Willkommen auf Aurora, veröffentlicht. 2009 erhielt sie für ihre Story „Ein Geschäft wie jedes andere" (aus Lotus-Effekt, Wurdack 2008) den Kurd-Laßwitz-Preis, 2012 den Deutschen Science-Fiction Preis für die Story „In der Freihandelszone" (aus Emotio, Wurdack 2011). Daneben betreibt sie ein Hotel für Insekten.
Sprecherin: Nadine Edel
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Realisation: Uwe Kullnick
17 Minuten
Lyrik: Wiedergehört – "Les Fleurs du Mal – Die Blumen des Bösen" von Charles Baudelaire Teil 1 (Hördauer 17 Minuten)
Charles Baudelaire, geboren am 9. April 1821 in Paris wo er am 31. August 1867 gestorben ist, gilt heute als einer der bedeutendsten französischen Lyriker und als wichtiger Wegbereiter der literarischen Moderne in Europa.
Ins Deutsche übertragen von Terese Robinson
Sprecher ist Uwe Kullnick
Charles Baudelaire, geboren am 9. April 1821 in Paris wo er am 31. August 1867 gestorben ist, gilt heute als einer der bedeutendsten französischen Lyriker und als wichtiger Wegbereiter der literarischen Moderne in Europa.
Ins Deutsche übertragen von Terese Robinson
Sprecher ist Uwe Kullnick
60 Minuten
20. Welle - mit Uwe Kalkowski (Hördauer ca.60 Minuten)
Willkommen bei der Welle mit dem Kaffeehaussitzer
Wir schreiben die 20. Welle unserer kleinen literarischen Strömung. Zu diesem Anlass haben wir uns einen ganz besonderen Gast eingeladen. Einen Gast, dessen malerischer Name vermuten lässt, wir hätten uns für dieses Gespräch in einem Kaffeehaus verabredet.
„Für mich ist das Lesen etwas, durch das ich mich lebendig fühle und das mir hilft, mich ich der Welt immer wieder neu zu verorten.“
Das sind die Worte unseres Gastes. Und Lesen ist bei ihm nicht bloß ein Hobby geblieben, es hat sich zur Leidenschaft entwickelt, die ihn seit 30 Jahren durch die Buchbranche trägt. Als Buchhändler, als Produktmanager eines Verlages und als Literaturblogger. Mit dem malerischen Namen „Kaffeehaussitzer“ schreibt er sich in die Herzen der Büchermenschen.
Wieso, weshalb, warum – das gilt es in dieser Folge herauszufinden.
Die Runde in der Glockenbachbuchhandlung:
Pamela Scholz – Buchhändlerin der Glockenbachbuchhandlung
Steffi Sack – Literaturblog „Nur Lesen ist schöner“
Uwe Kalkowski – Produktmanager beim Eichborn Verlag und Betreiber des Literaturblogs „Kaffeehaussitzer“
Worum geht es dieses Mal?
Mit Uwe haben wir uns einen Menschen an die Seite geholt, der in seiner Liebe zur Literatur so unheimlich vielfältig und vor allem produktiv ist. Er ist einer der ganz wenigen Blogger, der nicht nur Bücher rezensiert, sondern sein ganzes Herz da reinpackt und sich auch noch so ausdrücken kann, dass schon allein die Rezensions-Lektüre ein wahrer Genuss ist. Wir möchten dieses Mal also einfach gemeinsam mit euch da draußen ein Gespräch mit jemanden genießen, der sich mit seinem Herz und seiner Seele und mit einem Stift und Kaffeetasse bewaffnet der weiten Welt der Literatur entgegenstellt.
Worauf ihr euch freuen dürft:
Bücher so dick wie Backsteine
wenn man sich in Bücher fallen lassen kann
eine Melange von Fragen
wenn Textstellen sich wie Pflaster auf offene Wunden legen
über die Anfänge des Bloggens
vom Handbuch zum Blog
wie ein letzter Satz eines Buches zum Lebensmotto wird
Gegen das Vergessen – warum das Unerzählbare erzählt werden sollte
Ein Lesejournal der weiblichen Moderne
Bücher des Lebens – wenn Bücher Lebensbegleiter werden
wie gemeinsame Lesestunden in der Kindheit den Grundstein für das spätere Leben legen kann
Lektüre als Trostspender
24 Stunden Moby Dick – ein Vorleseprojekt
Wir wünschen viel Freude beim Hören …
Leitartikel zur Welle mit dem Kaffeehaussitzer
Projektseite auf Nur Lesen ist schöner
Projektseite der Glockenbachbuchhandlung
Uwes Blog „Kaffeehaussitzer“
Realisation Uwe Kullnick
Willkommen bei der Welle mit dem Kaffeehaussitzer
Wir schreiben die 20. Welle unserer kleinen literarischen Strömung. Zu diesem Anlass haben wir uns einen ganz besonderen Gast eingeladen. Einen Gast, dessen malerischer Name vermuten lässt, wir hätten uns für dieses Gespräch in einem Kaffeehaus verabredet.
„Für mich ist das Lesen etwas, durch das ich mich lebendig fühle und das mir hilft, mich ich der Welt immer wieder neu zu verorten.“
Das sind die Worte unseres Gastes. Und Lesen ist bei ihm nicht bloß ein Hobby geblieben, es hat sich zur Leidenschaft entwickelt, die ihn seit 30 Jahren durch die Buchbranche trägt. Als Buchhändler, als Produktmanager eines Verlages und als Literaturblogger. Mit dem malerischen Namen „Kaffeehaussitzer“ schreibt er sich in die Herzen der Büchermenschen.
Wieso, weshalb, warum – das gilt es in dieser Folge herauszufinden.
Die Runde in der Glockenbachbuchhandlung:
Pamela Scholz – Buchhändlerin der Glockenbachbuchhandlung
Steffi Sack – Literaturblog „Nur Lesen ist schöner“
Uwe Kalkowski – Produktmanager beim Eichborn Verlag und Betreiber des Literaturblogs „Kaffeehaussitzer“
Worum geht es dieses Mal?
Mit Uwe haben wir uns einen Menschen an die Seite geholt, der in seiner Liebe zur Literatur so unheimlich vielfältig und vor allem produktiv ist. Er ist einer der ganz wenigen Blogger, der nicht nur Bücher rezensiert, sondern sein ganzes Herz da reinpackt und sich auch noch so ausdrücken kann, dass schon allein die Rezensions-Lektüre ein wahrer Genuss ist. Wir möchten dieses Mal also einfach gemeinsam mit euch da draußen ein Gespräch mit jemanden genießen, der sich mit seinem Herz und seiner Seele und mit einem Stift und Kaffeetasse bewaffnet der weiten Welt der Literatur entgegenstellt.
Worauf ihr euch freuen dürft:
Bücher so dick wie Backsteine
wenn man sich in Bücher fallen lassen kann
eine Melange von Fragen
wenn Textstellen sich wie Pflaster auf offene Wunden legen
über die Anfänge des Bloggens
vom Handbuch zum Blog
wie ein letzter Satz eines Buches zum Lebensmotto wird
Gegen das Vergessen – warum das Unerzählbare erzählt werden sollte
Ein Lesejournal der weiblichen Moderne
Bücher des Lebens – wenn Bücher Lebensbegleiter werden
wie gemeinsame Lesestunden in der Kindheit den Grundstein für das spätere Leben legen kann
Lektüre als Trostspender
24 Stunden Moby Dick – ein Vorleseprojekt
Wir wünschen viel Freude beim Hören …
Leitartikel zur Welle mit dem Kaffeehaussitzer
Projektseite auf Nur Lesen ist schöner
Projektseite der Glockenbachbuchhandlung
Uwes Blog „Kaffeehaussitzer“
Realisation Uwe Kullnick
6 Minuten
Alexander von Humboldt – 1789-1799 - Sämtliche Schriften
Bd. I Der junge Wissenschaftler
I/2 Abhandlung vom Wasser im Basalt (Hördauer 6 Minuten)
Gesammelte Schriften von Alexander von Humboldt
In dieser Reihe hören Sie zahlreiche Originaldokumente aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten. Zu jedem Kapitel, d. h. zu jedem Jahrzehnt, ist ein Expertengespräch geplant. es soll die Zusammenhänge und Hintergründe beleuchten. Hier werden die Herausgeber der sämtlichen Schriften, Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich, zur Verfügung stehen. FachwissenschaftlerInnen (z. B. Klimaforschung, Botanik, Zoologie, Geologie, Medizingeschichte und Geschichte) werden punktuell einbezogen werden. Moderieren wird der Initiator des Radio-Podcasts Uwe Kullnick. Vorgesehen ist, dass jeweils am 1. und 3. Mittwoch jeden Monats eine Sendung im Programm erscheinen wird. Lassen Sie sich inspirieren von Alexander von Humboldts Entdeckungen, Erfahrungen und dem Ton seiner Zeit. Er selbst forderte uns auf: "Mein Leben sucht in meinen Schriften!"
ALEXANDER VON HUMBOLDT geboren 1769 in Berlin, gestorben 1859 ebenda, studierte in Frankfurt an der Oder, Göttingen, Hamburg und Freiberg u. a. Kameralistik und Hüttenwesen (1787–1792). Zusammen mit dem französischen Arzt Aimé Bonpland unternahm er eine fünfjährige Forschungsreise durch die spanischen Kolonien in Amerika (1799–1804). Die Ergebnisse seiner Expedition veröffentlichte er in 29 Bänden als Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau Continent (Paris: 1805–1838).
Eine zweite außereuropäische Forschungsreise unternahm er 1829 durch Russland und Sibirien.In drei Bänden erschienen sie unter dem Titel Asie centrale (1843). Auf Deutsch verfasste er die Ansichten der Natur (1808, 1826, 1849). Außerdem den fünfbändigen Kosmos (1845–1862), den er bis zu seinem Tod 1859 nicht mehr vollenden konnte. Neben Alexander von Humboldts Büchern erschienen weltweit rund 800 Aufsätze, Artikel und Essays. Der bei weitem größte Teil dieser bedeutenden Schriften ist nach Humboldts Tod nie wieder gedruckt worden. Sie wurden zu seinem 250. Geburtstag bei dtv zum ersten Mal gesammelt herausgegeben.
Oliver Lubrich ist Professor für Komparatistik an der Universität Bern. In seiner Forschung dokumentiert er die Zeugnisse internationaler AutorInnen aus Nazi-Deutschland – u. a. Thomas Wolfe, W. E. B. Du Bois und John F. Kennedy. Mit Primatologinnen und Ethnologen untersuchte er Die Affekte der Forscher. Mit Neurowissenschaftlern unternahm er Labor-Studien zur experimentellen Rhetorik. Er schrieb Bücher über Shakespeares Selbstdekonstruktion und Postkoloniale Poetiken – Nun Humboldt oder Wie das Reisen das Denken verändert. Oliver Lubrich ist Herausgeber zahlreicher Werke Alexander von Humboldts.
Thomas Nehrlich studierte Literaturwissenschaft in Berlin und Paris. Er forschte an der Freien Universität Berlin und hatte eine Gastdozentur in Long Beach, Kalifornien. Er ist Postdoc am Institut für Germanistik der Universität Bern. 2021 wurde er mit einer Arbeit zu Alexander von Humboldts Publizistik promoviert. Er veröffentlichte Editionen von Werken Alexander von Humboldts und eine Monographie zu Typographie und Interpunktion bei Heinrich von Kleist. Hinzu kam ein Reader zu Theorie und Geschichte der Superhelden.
Uwe Kullnick ist promovierter Biologe. Seine Fachgebiete sind Neuro-(elektro)physiologe, Anthropologie und forensische Sexualpsychologie. Er war Präsident des Freien deutschen Autorenverbandes. Bis heute ist er Präsident des European Chinese Culture Exchange (ECCE) e.V. Im Jahr 2010 wurde er Schriftsteller, Redakteur und Herausgeber. Seit 2015 ist er Gründer und Leiter des Podcast-Radios Literatur Radio Hörbahn. Uwe Kullnick macht und ist verantwortlich für zahlreiche Sendungen mit Schriftsteller*innen aus Literatur, Kunst und Wissenschaft, ist außerdem Sprecher und Moderator zahlreicher Radiosendungen, Hörbücher (Lyrik, Prosa) und Informations-Apps.
Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
Bd. I Der junge Wissenschaftler
I/2 Abhandlung vom Wasser im Basalt (Hördauer 6 Minuten)
Gesammelte Schriften von Alexander von Humboldt
In dieser Reihe hören Sie zahlreiche Originaldokumente aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten. Zu jedem Kapitel, d. h. zu jedem Jahrzehnt, ist ein Expertengespräch geplant. es soll die Zusammenhänge und Hintergründe beleuchten. Hier werden die Herausgeber der sämtlichen Schriften, Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich, zur Verfügung stehen. FachwissenschaftlerInnen (z. B. Klimaforschung, Botanik, Zoologie, Geologie, Medizingeschichte und Geschichte) werden punktuell einbezogen werden. Moderieren wird der Initiator des Radio-Podcasts Uwe Kullnick. Vorgesehen ist, dass jeweils am 1. und 3. Mittwoch jeden Monats eine Sendung im Programm erscheinen wird. Lassen Sie sich inspirieren von Alexander von Humboldts Entdeckungen, Erfahrungen und dem Ton seiner Zeit. Er selbst forderte uns auf: "Mein Leben sucht in meinen Schriften!"
ALEXANDER VON HUMBOLDT geboren 1769 in Berlin, gestorben 1859 ebenda, studierte in Frankfurt an der Oder, Göttingen, Hamburg und Freiberg u. a. Kameralistik und Hüttenwesen (1787–1792). Zusammen mit dem französischen Arzt Aimé Bonpland unternahm er eine fünfjährige Forschungsreise durch die spanischen Kolonien in Amerika (1799–1804). Die Ergebnisse seiner Expedition veröffentlichte er in 29 Bänden als Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau Continent (Paris: 1805–1838).
Eine zweite außereuropäische Forschungsreise unternahm er 1829 durch Russland und Sibirien.In drei Bänden erschienen sie unter dem Titel Asie centrale (1843). Auf Deutsch verfasste er die Ansichten der Natur (1808, 1826, 1849). Außerdem den fünfbändigen Kosmos (1845–1862), den er bis zu seinem Tod 1859 nicht mehr vollenden konnte. Neben Alexander von Humboldts Büchern erschienen weltweit rund 800 Aufsätze, Artikel und Essays. Der bei weitem größte Teil dieser bedeutenden Schriften ist nach Humboldts Tod nie wieder gedruckt worden. Sie wurden zu seinem 250. Geburtstag bei dtv zum ersten Mal gesammelt herausgegeben.
Oliver Lubrich ist Professor für Komparatistik an der Universität Bern. In seiner Forschung dokumentiert er die Zeugnisse internationaler AutorInnen aus Nazi-Deutschland – u. a. Thomas Wolfe, W. E. B. Du Bois und John F. Kennedy. Mit Primatologinnen und Ethnologen untersuchte er Die Affekte der Forscher. Mit Neurowissenschaftlern unternahm er Labor-Studien zur experimentellen Rhetorik. Er schrieb Bücher über Shakespeares Selbstdekonstruktion und Postkoloniale Poetiken – Nun Humboldt oder Wie das Reisen das Denken verändert. Oliver Lubrich ist Herausgeber zahlreicher Werke Alexander von Humboldts.
Thomas Nehrlich studierte Literaturwissenschaft in Berlin und Paris. Er forschte an der Freien Universität Berlin und hatte eine Gastdozentur in Long Beach, Kalifornien. Er ist Postdoc am Institut für Germanistik der Universität Bern. 2021 wurde er mit einer Arbeit zu Alexander von Humboldts Publizistik promoviert. Er veröffentlichte Editionen von Werken Alexander von Humboldts und eine Monographie zu Typographie und Interpunktion bei Heinrich von Kleist. Hinzu kam ein Reader zu Theorie und Geschichte der Superhelden.
Uwe Kullnick ist promovierter Biologe. Seine Fachgebiete sind Neuro-(elektro)physiologe, Anthropologie und forensische Sexualpsychologie. Er war Präsident des Freien deutschen Autorenverbandes. Bis heute ist er Präsident des European Chinese Culture Exchange (ECCE) e.V. Im Jahr 2010 wurde er Schriftsteller, Redakteur und Herausgeber. Seit 2015 ist er Gründer und Leiter des Podcast-Radios Literatur Radio Hörbahn. Uwe Kullnick macht und ist verantwortlich für zahlreiche Sendungen mit Schriftsteller*innen aus Literatur, Kunst und Wissenschaft, ist außerdem Sprecher und Moderator zahlreicher Radiosendungen, Hörbücher (Lyrik, Prosa) und Informations-Apps.
Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecher und Realisation Uwe Kullnick