Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
8 Minuten
Ihr habt Zeit, wir haben Lesestoff. Katharina Glück stellt vier Bücher vor, die von Epidemien handeln.
Katharina Glück, geboren 1979 in Münster, studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Köln. Danach arbeitete sie als Dramaturgin in der Filmproduktion. Inzwischen ist sie freie Lektorin und Texterin in München und veröffentlicht Kurzprosa in Literaturzeitschriften und Anthologien. Ihre Geschichten hat sie in dem Band „Der ewige Anfang“ zusammengeführt. Ihr erster Roman mit dem Titel „Entgleist“ ist im August 2019 im acabus Verlag Hamburg erschienen.
Weitere Infos zur Autorin, zur Lektorin
Katharina Glück, geboren 1979 in Münster, studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Köln. Danach arbeitete sie als Dramaturgin in der Filmproduktion. Inzwischen ist sie freie Lektorin und Texterin in München und veröffentlicht Kurzprosa in Literaturzeitschriften und Anthologien. Ihre Geschichten hat sie in dem Band „Der ewige Anfang“ zusammengeführt. Ihr erster Roman mit dem Titel „Entgleist“ ist im August 2019 im acabus Verlag Hamburg erschienen.
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9 Minuten
Das hochspannende Finale der internationalen Bestseller-Trilogie.
Oslo: Ein Mitarbeiter des norwegischen Verteidigungsministeriums wird ermordet in einer Autowaschanlage gefunden. Das Wort “Verräter” wurde auf den Wagen geschmiert. Wenige Tage später verschwindet eine Reporterin spurlos. Sie hatte nicht nur in der Vergangenheit des Toten gewühlt, sie suchte auch nach Informationen über Hauptkommissar Fredrik Beiers verstorbenen Vater. Als während der Ermittlungen immer mehr Verbindungen zu Fredriks Vergangenheit auftauchen, muss er sich fragen, wem er noch trauen kann. Sogar seine Partnerin Kafa Iqbal scheint etwas vor ihm zu verbergen. Der Politskandal, dem Beier schließlich auf die Spur kommt, stellt alles Bisherige in den Schatten…
Gelesen von Dietmar Wunder
Ingar Johnsrud, Jahrgang 1974, wuchs in Holmestrand auf. Er studierte Film- und Medienwissenschaften und arbeitete fünfzehn Jahre als Journalist bei einem der größten norwegischen Medienunternehmen. Sein erster Thriller, "Der Hirte", wurde als bestes Krimidebüt für den Maurits Hansen Prisen nominiert und eroberte international die Bestsellerlisten.
Dietmar Wunder leiht seit Jahren Hollywoodstars wie Adam Sandler, Cuba Gooding Jr. und Daniel Craig seine Stimme. Außerdem ist er als Dialogregisseur tätig und ein sehr gefragter Hörbuchsprecher.
Rezension, Lesung, Schnitt Katharina Glück
Oslo: Ein Mitarbeiter des norwegischen Verteidigungsministeriums wird ermordet in einer Autowaschanlage gefunden. Das Wort “Verräter” wurde auf den Wagen geschmiert. Wenige Tage später verschwindet eine Reporterin spurlos. Sie hatte nicht nur in der Vergangenheit des Toten gewühlt, sie suchte auch nach Informationen über Hauptkommissar Fredrik Beiers verstorbenen Vater. Als während der Ermittlungen immer mehr Verbindungen zu Fredriks Vergangenheit auftauchen, muss er sich fragen, wem er noch trauen kann. Sogar seine Partnerin Kafa Iqbal scheint etwas vor ihm zu verbergen. Der Politskandal, dem Beier schließlich auf die Spur kommt, stellt alles Bisherige in den Schatten…
Gelesen von Dietmar Wunder
Ingar Johnsrud, Jahrgang 1974, wuchs in Holmestrand auf. Er studierte Film- und Medienwissenschaften und arbeitete fünfzehn Jahre als Journalist bei einem der größten norwegischen Medienunternehmen. Sein erster Thriller, "Der Hirte", wurde als bestes Krimidebüt für den Maurits Hansen Prisen nominiert und eroberte international die Bestsellerlisten.
Dietmar Wunder leiht seit Jahren Hollywoodstars wie Adam Sandler, Cuba Gooding Jr. und Daniel Craig seine Stimme. Außerdem ist er als Dialogregisseur tätig und ein sehr gefragter Hörbuchsprecher.
Rezension, Lesung, Schnitt Katharina Glück
11 Minuten
A.L. Kennedy reiht in „Onkel Stan und Dan und das fast ganz ungeplante Abenteuer“ eine Absurdität an die nächste.
„Das weltberühmte McGloone-Lamaparadies. Willkommen im sonnigen Schottland! Hängematten in Spitzenqualität. Ballettunterricht rund um die Uhr. Kein Pieksen mit Stöcken. Wählen Sie kein minderwertiges Paradies! Sondern McGloones McTolles McFerienziel“. So lautete die Anzeige, die in den „Lama-Nachrichten aus Lima“ stand. Abenteuerlustige Lamas waren aufgefordert worden, kurze Gedichte zum Thema „Warum sind Socken nützlich?“ zu schreiben. Den vier Lamas mit den besten Gedichten winkte ein Gratisurlaub „auf der ganz wunderbaren McGloone-Farm“ im sonnigen Schottland, hieß es. …
Eine Rezension von Georg Patzer
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Es las Marlisa Thumm
„Das weltberühmte McGloone-Lamaparadies. Willkommen im sonnigen Schottland! Hängematten in Spitzenqualität. Ballettunterricht rund um die Uhr. Kein Pieksen mit Stöcken. Wählen Sie kein minderwertiges Paradies! Sondern McGloones McTolles McFerienziel“. So lautete die Anzeige, die in den „Lama-Nachrichten aus Lima“ stand. Abenteuerlustige Lamas waren aufgefordert worden, kurze Gedichte zum Thema „Warum sind Socken nützlich?“ zu schreiben. Den vier Lamas mit den besten Gedichten winkte ein Gratisurlaub „auf der ganz wunderbaren McGloone-Farm“ im sonnigen Schottland, hieß es. …
Eine Rezension von Georg Patzer
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Es las Marlisa Thumm
8 Minuten
Sie bleibt seltsam anonym. Fast namenlos, obwohl sie sich zeitlebens mit einem Titel schmückte, der in Finnland berühmt und berüchtigt zugleich war. „Die Frau des Obersts“. Wenn Rosa Liksom ihre Geschichte erzählt, dann ist dies sicher ein Roman. Daran besteht kein Zweifel. Es ist nicht die Lebensgeschichte von Annikki Kariniemi. Die hat sie in ihrer Autobiografie „Die Anatomie einer Ehe“ schon längst selbst erzählt. Wenn Rosa Liksom erzählt, dann innerhalb eines Rahmens, der bekannt erscheint, es aber doch nicht ist, weil ihre wahre Stärke in der Fiktion verborgen ist…
1 Stunde 5 Minuten
Susanna Bummel-Vohland liest aus ihren deutschen Übersetzungen der Kriegsgedichte des amerikanischen Lyrikers Stephen crane (1871-1900). Der letzte Teil der englisch-deutschen Gesamtausgabe von Stephen Cranes sämtlichen Gedichten, übersetzt von Wolkensteinern, wurde in die zwei Kapitel „In the Wilderness“ und „Strange People“ zusammengefasst. Im Auszug aus dem Nachwort Robert von Wolkensteins erfährt man in einem längeren Zitat auch von einem der Übersetzer und Ideengeber des ganzen Buches, Daniel Lester, von den Schwierigkeiten der Übertragung trotz der relativ einfachen Sprache. Beispiel ist das große „War is kind“. Wie übersetzt man „kind“?
Sprecherin: Susanna Bummel-Vohland
Sprecherin: Susanna Bummel-Vohland
1 Stunde 24 Minuten
Erika und Klaus Manns extravagante Freundschaften
Was um 1920 hoffnungsvoll begann, endete ab 1933 in Exil und Untergang. Der Kreis um Erika und Klaus Mann bestand im Kern aus fünf Freunden, deren Kreativität sich gegenseitig beflügelte. Klaus Mann brach in seinen Romanen die Tabus um Homosexualität und freie Liebe, Mopsa Sternheim entwarf das Bühnenbild für seine Theaterfassungen, Erika Mann und Pamela Wedekind erarbeiteten Bühnenstücke, während Annemarie Schwarzenbach aus aller Welt berichtete. Die erotisch aufgeladene Freundschaft der fünf und deren Umkreis gewährt Einblick in radikale literarische und politische Umbrüche jener Zeit.
Armin Strohmeyr ist promovierter Germanist und Autor viel beachteter Biografien und Porträtsammlungen. Sein Buch „Verkannte Pioniere“ wurde von der Zeitschrift DAMALS beim Wettbewerb „Historisches Buch des Jahres“ mit dem 3. Platz prämiert und stand in Österreich auf der Shortlist für das „Wissenschaftsbuch des Jahres“. Im Piper Verlag erschienen bisher „Abenteuer reisender Frauen“, „Einflussreiche Frauen“, „Geheimnisvolle Frauen“, „Uns gehört die Welt“, „Die leuchtenden Länder“, „Annette Kolb“ und „Weltensammlerin“.
Was um 1920 hoffnungsvoll begann, endete ab 1933 in Exil und Untergang. Der Kreis um Erika und Klaus Mann bestand im Kern aus fünf Freunden, deren Kreativität sich gegenseitig beflügelte. Klaus Mann brach in seinen Romanen die Tabus um Homosexualität und freie Liebe, Mopsa Sternheim entwarf das Bühnenbild für seine Theaterfassungen, Erika Mann und Pamela Wedekind erarbeiteten Bühnenstücke, während Annemarie Schwarzenbach aus aller Welt berichtete. Die erotisch aufgeladene Freundschaft der fünf und deren Umkreis gewährt Einblick in radikale literarische und politische Umbrüche jener Zeit.
Armin Strohmeyr ist promovierter Germanist und Autor viel beachteter Biografien und Porträtsammlungen. Sein Buch „Verkannte Pioniere“ wurde von der Zeitschrift DAMALS beim Wettbewerb „Historisches Buch des Jahres“ mit dem 3. Platz prämiert und stand in Österreich auf der Shortlist für das „Wissenschaftsbuch des Jahres“. Im Piper Verlag erschienen bisher „Abenteuer reisender Frauen“, „Einflussreiche Frauen“, „Geheimnisvolle Frauen“, „Uns gehört die Welt“, „Die leuchtenden Länder“, „Annette Kolb“ und „Weltensammlerin“.
3 Stunden 11 Minuten
HERRSCHER DES GLÜCKS ist die Übersetzung des chinesischen Namens von Xiang Jun, dem Adoptivsohn des Autors, der von dessen abenteuerlicher Suche in Ost und West nach einem bewohnbaren Platz für ein SCHLITZAUGE erzählt. Aus der Perspektive der Hauptfigur und der deutschen und chinesischen Familienmitglieder werden die Jahre der Kindheit und Jugend, und die des jungen Erwachsenen in China, Deutschland und Japan beschrieben. Die Adoptivgeschichte spielt auf dem Hintergrund der politischen Entwicklung in der Zeit nach der Kulturrevolution, als im Rahmen der Öffnung nach Westen einigen wenigen Ausländern die Annahme eines chinesischen Kindes ermöglicht wurde. Das Adoptivkind wird mit Fragen der Fremdheit und Heimatlosigkeit, von Ressentiments, Mehrsprachigkeit, kultureller Vielfalt und der Suche nach einer Identität konfrontiert. Ein zweiter Erzählstrang führt einen deutsch-japanischen Jugendlichen, der ebenfalls seinen Weg zwischen den Kulturen sucht, auf eine japanische Insel und zu dem Aussteiger und Einsiedler Niki alias Schlitzauge, der ihm über den Generationsunterschied hinweg den Blick für alternative Lebensentwürfe öffnet, und ihn für den Gedanken an eine Zukunft in seinem japanischen Mutterland erwärmt. Die Erzählung richtet sich an jugendliche Leser und an Interessenten für die außergewöhnlichen Lebenswege junger Menschen in Asien und Europa.
9 Minuten
Man könnte den alten Volkswagen-Slogan auf Martin Walser, den ewig aktuellen und letzten Großschriftsteller seiner Art, abwandeln in: Er schreibt und schreibt und schreibt … Und mit jedem Werk, das Walser seit über sechs Jahrzehnten in bewundernswerter Produktivität und Regelmäßigkeit vorlegt, wird deutlich, wie sehr er dabei Leben in Literatur verwandelt, wie untrennbar Literatur und Leben – besonders in seinem Fall – verbunden sind, und das immer auch, als ein weiterer Aufweis an Kreativität, auf verschiedenen Ebenen. Und mit jedem Werk unterstreicht er einmal mehr: Er ist – „Heilandzack“ nochmal, würden die Zürns seines Œuvres sagen – als „Seel-Sorger der Seinen“, so der Arzt, Maler, Schriftsteller und Theologe Andreas Beck mit Blick auf seine Leserschaft wie auch auf die von Walser unterstützten zahlreichen Autorinnen und Autoren, vor allem ein Liebes-Lebens-Lesensbegeisterter und -begeisternder. Und als solcher ist Martin Walser auch ein „Seel-Sorger“ seiner Figuren: „ich bin nicht ich. / Ich ist nur ein Wort. / Ich bin doch kein Wort. / Ich bin lieber, was ich wäre, wenn ich nicht ich zu sein hätte. / Also, was bitte, wäre ich lieber als ich? / Alles andere als ich.“ …
Eine Rezension von Anton Philipp Knittel
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Es las Marlisa Thumm
Eine Rezension von Anton Philipp Knittel
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Es las Marlisa Thumm
49 Minuten
Susanna Bummel-Vohland liest aus ihren deutschen Übersetzungen der Kriegsgedichte des amerikanischen Lyrikers Stephen crane (1871-1900). Zu Cranes „God is gone“ noch etwas über die literarische Einordnung dieses 28 Jährigen als „Realist“… Und dann zur Lebensart der Amerikaner aus seiner Sicht um 1900: „American Way of Life“. Englisch und Deutsch.
Sprecherin: Susanna Bummel-Vohland
Sprecherin: Susanna Bummel-Vohland
1 Stunde 11 Minuten
Was liest München? Und was schreiben die Münchner Autorinnen und Autoren gerade? In der Reihe „MON liest“ stellen waschechte Münchner Autorinnen und Autoren in Lesung und Gespräch ihre aktuellen Romane vor. In dieser Ausgabe stellt der preisgekrönte Autor Jonas Lüscher seine Poetik vor.
Wie erklären wir uns die Welt? Welche Sprache, welche Zeichen und Modelle nutzen wir hierfür und warum? Für Jonas Lüscher, der seit seiner Novelle “Frühling der Barbaren” und seinem Roman “Kraft” ein viel beachteter Autor der Gegenwartsliteratur ist, sind dies ganz persönliche Fragen. Sie betreffen unmittelbar sein eigenes Schreiben. Gemeinsam mit der Literaturwissenschaftlerin Enikő Dácz spricht er über seine Vorstellungen vom Erzählen, über engagierte Literatur und darüber, was Literatur kann.
Einführung Lisa-Katharina Förster.
Jonas Lüscher, geboren 1976 in der Schweiz, lebt in München. Seine Novelle “Frühling der Barbaren” (C.H.Beck 2017) stand auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis und wurde in rund 20 Sprachen übersetzt. Lüschers Roman “Kraft” (C.H.Beck 2017) gewann 2017 den Schweizer Buchpreis. Jonas Lüscher wurde u.a. mit dem Hans-Fallada-Preis und dem Prix Franz Hessel ausgezeichnet.
Enikő Dácz studierte Germanistik, Anglistik und Mitteleuropäische Studien in Rumänien, Deutschland, Ungarn und Österreich. Sie promovierte über die Gegenwartsrezeption des Nibelungenliedes und ist seit 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Kultur und Geschichte an der LMU München.
Wie erklären wir uns die Welt? Welche Sprache, welche Zeichen und Modelle nutzen wir hierfür und warum? Für Jonas Lüscher, der seit seiner Novelle “Frühling der Barbaren” und seinem Roman “Kraft” ein viel beachteter Autor der Gegenwartsliteratur ist, sind dies ganz persönliche Fragen. Sie betreffen unmittelbar sein eigenes Schreiben. Gemeinsam mit der Literaturwissenschaftlerin Enikő Dácz spricht er über seine Vorstellungen vom Erzählen, über engagierte Literatur und darüber, was Literatur kann.
Einführung Lisa-Katharina Förster.
Jonas Lüscher, geboren 1976 in der Schweiz, lebt in München. Seine Novelle “Frühling der Barbaren” (C.H.Beck 2017) stand auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis und wurde in rund 20 Sprachen übersetzt. Lüschers Roman “Kraft” (C.H.Beck 2017) gewann 2017 den Schweizer Buchpreis. Jonas Lüscher wurde u.a. mit dem Hans-Fallada-Preis und dem Prix Franz Hessel ausgezeichnet.
Enikő Dácz studierte Germanistik, Anglistik und Mitteleuropäische Studien in Rumänien, Deutschland, Ungarn und Österreich. Sie promovierte über die Gegenwartsrezeption des Nibelungenliedes und ist seit 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Kultur und Geschichte an der LMU München.
44 Minuten
Kommissar Casper Munk ermittelt
Der Schauspieler Greger Lind hat gerade den Vertrag seines Lebens unterschrieben: er soll den charismatischen Ex-Regierungschef Olof Palme spielen, der vor mehr als 30 Jahren erschossen wurde. Zeitgleich wird in einem Stockholmer Grand Hotel eine Edelprostituierte tot aufgefunden. Die Todesumstände sowie das Motiv sind rätselhaft. Hat Greger Lind sie etwa mit seinem eigenen Körpergewicht erdrückt? Oder hat jemand falsche Spuren gelegt, um ihm den Mord in die Schuhe zu schieben und damit seine Karriere zu zerstören? Und was hat ein fast 100 Jahren zurückliegendes Verbrechen, bei dem ebenfalls eine Prostituierte erdrückt wurde und ein Stummfilmstar der 1920er-Jahre unter Verdacht geriet, damit zu tun?
Kommissar Casper Munk und sein Team nehmen die Ermittlungen auf. Bald gibt es einen zweiten Toten. Und dann werden Teile einer dritten Leiche entdeckt – mit einer überraschenden DNA. Caspar Munk sucht den Mörder unter Staranwälten, Schauspielern – auch ein Pantomime gerät unter Verdacht – und Zuhältern. Er stößt dabei auf das geheime Doppelleben des ersten Opfers und findet ganz nebenbei, während er in diesem immer mysteriöser werdenden Fall ermittelt, sein privates Glück – in einer Hypochonder-Klinik in Norwegen …
Opfer ohne Blut ist der erste Krimi um Kommissar Caspar Munk, seine beste Freundin Luna, Oma Andersson und ihre Enkelin, die Polizistin Leila, Hauptkommissar Halldor Selander und den Kriminaltechniker Jari Huskonen.
Lasse Blom
Lasse Blom ist das Pseudonym von Gerhard Fischer. Er liebt Stieg Larsson, Henning Mankell und wegen des Humors und der Spannung skurrile Krimis. Sein Wunsch ist es, seine Fantasie zu Papier zu bringen. Er schreibt dann am Nymphenburger Kanal, im Zug, im Kaffeehaus oder einfach Zuhause. Im richtigen Leben hat er Geschichte und Politik studiert, war Nordeuropa-Korrespondent der SZ und lebte einige Jahre in Stockholm. Inzwischen ist er Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung. Nicht nur die Pippi-Darstellerin Inger Nilsson, die Krimi-Legende Maj Sjöwall, schwedische Elchjäger und die isländische Elfenbeauftragte hat er getroffen und über sie geschrieben. Er schaute auch zu, wie die Fußballer Grönlands den Ball ins eiskalte Meer schossen und nicht nur so entstanden erfolgreiche Bücher über den Fußball und seine Spieler.
Wieder zurück in München, blieb ein Teil von ihm in Skandinavien und er schreibt nun Schweden-Krimis. Opfer ohne Blut ist sein erster Krimi um Kommissar Munk, seine beste Freundin Luna, Oma Andersson und ihre Enkelin, die Polizistin Leila, Hauptkommissar Halldor Selander und den Kriminaltechniker Jari Huskonen.
Der Schauspieler Greger Lind hat gerade den Vertrag seines Lebens unterschrieben: er soll den charismatischen Ex-Regierungschef Olof Palme spielen, der vor mehr als 30 Jahren erschossen wurde. Zeitgleich wird in einem Stockholmer Grand Hotel eine Edelprostituierte tot aufgefunden. Die Todesumstände sowie das Motiv sind rätselhaft. Hat Greger Lind sie etwa mit seinem eigenen Körpergewicht erdrückt? Oder hat jemand falsche Spuren gelegt, um ihm den Mord in die Schuhe zu schieben und damit seine Karriere zu zerstören? Und was hat ein fast 100 Jahren zurückliegendes Verbrechen, bei dem ebenfalls eine Prostituierte erdrückt wurde und ein Stummfilmstar der 1920er-Jahre unter Verdacht geriet, damit zu tun?
Kommissar Casper Munk und sein Team nehmen die Ermittlungen auf. Bald gibt es einen zweiten Toten. Und dann werden Teile einer dritten Leiche entdeckt – mit einer überraschenden DNA. Caspar Munk sucht den Mörder unter Staranwälten, Schauspielern – auch ein Pantomime gerät unter Verdacht – und Zuhältern. Er stößt dabei auf das geheime Doppelleben des ersten Opfers und findet ganz nebenbei, während er in diesem immer mysteriöser werdenden Fall ermittelt, sein privates Glück – in einer Hypochonder-Klinik in Norwegen …
Opfer ohne Blut ist der erste Krimi um Kommissar Caspar Munk, seine beste Freundin Luna, Oma Andersson und ihre Enkelin, die Polizistin Leila, Hauptkommissar Halldor Selander und den Kriminaltechniker Jari Huskonen.
Lasse Blom
Lasse Blom ist das Pseudonym von Gerhard Fischer. Er liebt Stieg Larsson, Henning Mankell und wegen des Humors und der Spannung skurrile Krimis. Sein Wunsch ist es, seine Fantasie zu Papier zu bringen. Er schreibt dann am Nymphenburger Kanal, im Zug, im Kaffeehaus oder einfach Zuhause. Im richtigen Leben hat er Geschichte und Politik studiert, war Nordeuropa-Korrespondent der SZ und lebte einige Jahre in Stockholm. Inzwischen ist er Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung. Nicht nur die Pippi-Darstellerin Inger Nilsson, die Krimi-Legende Maj Sjöwall, schwedische Elchjäger und die isländische Elfenbeauftragte hat er getroffen und über sie geschrieben. Er schaute auch zu, wie die Fußballer Grönlands den Ball ins eiskalte Meer schossen und nicht nur so entstanden erfolgreiche Bücher über den Fußball und seine Spieler.
Wieder zurück in München, blieb ein Teil von ihm in Skandinavien und er schreibt nun Schweden-Krimis. Opfer ohne Blut ist sein erster Krimi um Kommissar Munk, seine beste Freundin Luna, Oma Andersson und ihre Enkelin, die Polizistin Leila, Hauptkommissar Halldor Selander und den Kriminaltechniker Jari Huskonen.
11 Minuten
Eine bessere soziale Sicherung soll zu besserem Sex für Frauen führen? Wenn Bismarck selig das geahnt hätte! Zu wünschen wäre es allen Beteiligten, in welcher Konstellation auch immer. Aber hinter diesem provokanten Titel – Warum Frauen im Sozialismus besseren Sex haben, sehr dekorativ und vielsagend durch eine realsozialistische Speerwerferin auf dem Umschlag untermalt – verbirgt sich eine darüber hinausreichende Botschaft: Gesellschaften, die sich um eine grundsätzliche Gleichbehandlung aller bemühen und sich zudem um eine intensive soziale Absicherung kümmern, die also den wirtschaftlich und sozial Schwächeren Unterstützung zugestehen und die Stärkeren mit dazu heranziehen, sind gerechter, ihre Mitglieder sind zufriedener und es gibt weniger Konflikte. Hier sind alle besser dran. Und weniger frei sind sie auch nicht – ganz im Gegenteil, sozial ausgleichende Gesellschaften erhöhen die Handlungsfreiheit ihrer Bürger. In bestimmter Weise gilt das sogar für die realsozialistischen Staaten bis zum Ende der 1980er Jahre. …
Eine Rezension von Walter Delabar
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Es las Marlisa Thumm
Eine Rezension von Walter Delabar
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Es las Marlisa Thumm
1 Stunde 2 Minuten
Eine Münchner Praxis, eine Frühstückspension im bayerischen Oberland und zwei vergessene Sommer an der Ostsee – Schauplätze im Leben der Ärztin Elsa und eines jahrzehntelang gehüteten Geheimnisses. Bis eine Fremde Briefe schreibt und ein Ringen darum entbrennt, ob jemand das Schweigen bricht und wenn ja, wer … München, 1999: Die Ärztin Elsa reibt sich im Alltag auf. Frisch getrennt von ihrem Lebenspartner, steckt sie in der Krise. Da erscheint in ihrer Praxis eine seltsame Patientin. Merkwürdig ist, dass sich ihre Jugendliebe Torsten bei ihr meldet. Kurz darauf bekommt sie rätselhafte Briefe von einer unbekannten Frau. Diese erzählt von ihrer Kindheit an der Ostsee, was Elsa sehr berührt. Eine Tote und ein Brief verändern schließlich alles: Elsa stellt ihr Leben infrage und muss über sich und ihre Beziehungen neu nachdenken. Sie bricht auf, eine Reise in die Vergangenheit. Weil sie Antworten finden will für die eigenen Wendepunkte, gerät ihr Leben ein weiteres Mal aus den Fugen. “Elsas Tochter” von Ruth G. Gross ist ein dichter, ebenso sensibel wie kompetent geschriebener Familienroman, in dem es besonders um das Verhältnis von Müttern und Töchtern geht, um Verrat und Verschweigen, um den Preis, den man für eine Liebe glaubt zahlen zu müssen, um die Macht der Verdrängung und die Mühen, diese Macht zu brechen. Ruth G. Gross Roman hat eine ungewöhnlich schöne Sprache, nuanciert und bedeutungsreich, feinnervig und präzise, die Autorin kann eine Vielzahl unterschiedlicher Figuren so glaubwürdig darstellen, wie sie wechselnde Stimmungen und Tonlagen vermitteln kann, und so folgen wir ihr gern in dieser spannenden und dramatischen Geschichte, die seelische und geographische Orte geschickt miteinander verknüpft. (Martin Hielscher) …
Ruth G. Gross Gross ist in Oberbayern geboren und dort aufgewachsen. Sie studierte Medizin, arbeitete als Hausärztin und Medizinjournalistin und heute in eigener psychotherapeutischer Praxis in München.
Sie veröffentlichte in Anthologien, z.B. Literabiles des Freien Deutschen Autorenverbandes und nahm an literarischen Wettbewerben teil. 2012 Publikumspreis Lesen! des Literaturhauses Salzburg, 2017 Longlist des Goldegg Poetry Book Slam.
Der Roman “Elsas Tochter” ist das Debut der Autorin.
Ruth G. Gross lebt mit ihrer Familie in München.
Die Moderation hat Uwe Kullnick.
Ruth G. Gross Gross ist in Oberbayern geboren und dort aufgewachsen. Sie studierte Medizin, arbeitete als Hausärztin und Medizinjournalistin und heute in eigener psychotherapeutischer Praxis in München.
Sie veröffentlichte in Anthologien, z.B. Literabiles des Freien Deutschen Autorenverbandes und nahm an literarischen Wettbewerben teil. 2012 Publikumspreis Lesen! des Literaturhauses Salzburg, 2017 Longlist des Goldegg Poetry Book Slam.
Der Roman “Elsas Tochter” ist das Debut der Autorin.
Ruth G. Gross lebt mit ihrer Familie in München.
Die Moderation hat Uwe Kullnick.
28 Minuten
Jakob Michael Reinhold Lenz war ein hervorragender Vertreter des Sturm und Drang, vor allem als begnadeter Dramatiker ist sein Ruf heute unbestritten. Er stand jedoch zeitlebens im Schatten Johann Wolfgang Goethes und blieb seinen Zeitgenossen weitgehend unbekannt. Zu Unrecht wäre er fast dem Vergessen anheim gefallen, hätte sich Georg Büchner 1835 mit seiner Novelle Lenz nicht seinem tragischen Schicksal gewidmet und dem „unglücklichen Poeten Namens Lenz“ ein literarisches Denkmal gesetzt. Das novellistische Porträt beginnt mit dem klassischen (fast schon legendären) ersten Satz „Den 20. Jänner ging Lenz durchs Gebirg“ und ist ein Psychogramm des psychisch kranken Dichters. Büchner beschreibt dabei den 20-tägigen Aufenthalt von Lenz im elsässischen Steintal, wo er sich bei dem Pastor und Sozialreformer Johann Friedrich Oberlin aufhält, um einen Ausbruch seiner Schizophrenie zu verhindern. Zunächst bessert sich sein Zustand, auch durch die beruhigende Atmosphäre in dem Pfarrhaus. Nachdem der Unglückliche aber mehrfach rastlos durch das Gebirge auf beschwerlichen Wanderungen streift, entfernt er sich wieder von der Realität. Als sein Wahnsinn endgültig ausbricht, schickt Oberlin den „bedauernswürdigen Patienten“ wieder nach Straßburg zurück. In seinem grandiosen Seelengemälde lässt Büchner neben der fortschreitenden psychischen Erkrankung aber auch die Genialität des verwirrten Dichters durchblitzen. …
von Manfred Orlick
Sprecher ist Uwe Kullnick
Manfred Orlick, Diplom-Physiker. Nach Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zunächst im Universitätsrechenzentrum dann als Kliniksphysiker an der Klinik für Nuklearmedizin tätig. Er ist, neben seinem naturwissenschaftlichen Beruf, immer auch literarisch tätig gewesen. Regelmäßig Beiträge in Regionalzeitungen von Halle und Leipzig, dazu zahlreiche Rezensionen. Publikationen: “Man will es einfach nicht glauben” (Glossen, 2009), “Freizeitführer Saalekreis” (2012), “Wahre Geschichten entlang der Straße der Romanik” (2016), “Wahre Geschichten um den Lutherweg S.-A.” (2017). Seit 2015 Hrsg. “literarisches echo” (Magazin für Literaturgeschichte).
von Manfred Orlick
Sprecher ist Uwe Kullnick
Manfred Orlick, Diplom-Physiker. Nach Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zunächst im Universitätsrechenzentrum dann als Kliniksphysiker an der Klinik für Nuklearmedizin tätig. Er ist, neben seinem naturwissenschaftlichen Beruf, immer auch literarisch tätig gewesen. Regelmäßig Beiträge in Regionalzeitungen von Halle und Leipzig, dazu zahlreiche Rezensionen. Publikationen: “Man will es einfach nicht glauben” (Glossen, 2009), “Freizeitführer Saalekreis” (2012), “Wahre Geschichten entlang der Straße der Romanik” (2016), “Wahre Geschichten um den Lutherweg S.-A.” (2017). Seit 2015 Hrsg. “literarisches echo” (Magazin für Literaturgeschichte).
1 Stunde 19 Minuten
Susanna Bummel-Vohland liest aus ihren deutschen Übersetzungen der Kriegsgedichte des amerikanischen Lyrikers Stephen crane (1871-1900). “Love is gone. God is gone”. Sie hören Cranes Liebesgedichte und seine Religionskritik. Zudem erfahren Sie etwas über seinen „Zeilenstil“.
Nach jedem englischen Original folgt die deutsche Übertragung.
Sprecherin: Susanna Bummel-Vohland
Nach jedem englischen Original folgt die deutsche Übertragung.
Sprecherin: Susanna Bummel-Vohland