Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
13 Minuten
Manfred Kyber
Geboren am 01.03.1880 in Riga, gestorben am 10.03.1933 in Löwenstein/Württemberg.
Kyber studierte von 1900 – 1902 Philosophie, Psychologie und Deutsche Literaturgeschichte in Leipzig. Er arbeitete als Verlagsangestellter und war Leiter der “Deutschen Volksbühne” in Riga. Kyber war ein Anhänger Rudolf Steiners, seine anthroposophischen Tiergeschichten zeigen diesen Einfluß. Kyber setzte sich vehement für den Tierschutz ein.
Sprecherin: Marlisa Thumm
Geboren am 01.03.1880 in Riga, gestorben am 10.03.1933 in Löwenstein/Württemberg.
Kyber studierte von 1900 – 1902 Philosophie, Psychologie und Deutsche Literaturgeschichte in Leipzig. Er arbeitete als Verlagsangestellter und war Leiter der “Deutschen Volksbühne” in Riga. Kyber war ein Anhänger Rudolf Steiners, seine anthroposophischen Tiergeschichten zeigen diesen Einfluß. Kyber setzte sich vehement für den Tierschutz ein.
Sprecherin: Marlisa Thumm
28 Minuten
Der soziale Aufstieg des dänischen Autoren trägt märchenhafte Züge: Der arme Sohn eines Schuhmachers aus der dänischen Provinz zieht in die Welt hinaus und wird zum gefeierten Schriftsteller und zum Mitglied der oberen Zehntausend.
23 Minuten
Uwe-Michael Gutzschhahn, Radioredakteur für Kids Corner, geboren in Langenberg im Rheinland, aufgewachsen in Dortmund, studierte Germanistik und Anglistik an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte dort 1978 mit einer Arbeit über den zeitgenössischen Schriftsteller Christoph Meckel. Uwe-Michael Gutzschhahn ist Verfasser von Erzählungen, Kinder- und Jugendbüchern und Gedichten. Daneben ist er als Herausgeber von Anthologien und als Übersetzer aus dem Englischen hervorgetreten. Daneben ist er als Herausgeber von Anthologien
Er erhielt 1979 den Förderpreis für Literatur des Landes Nordrhein-Westfalen, 1984 den Würzburger Literaturpreis sowie 1993 den Preis der Internationalen Bodenseekonferenz. 2011 wurde er gemeinsam mit dem Autor für Morris Gleitzmans Einmal mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet, den er 2019 für die Übersetzung Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen, zusammen mit dem australischen Autor Steven Herrick, erneut erhielt. 2019 wurde Uwe-Michael Gutzschhahn zu den Münchner Turmschreibern berufen.
Er arbeitete über zwei Jahrzehnte als Lektor in verschiedenen Kinder- und Jugendbuchverlagen und war bei Ravensburger und Hanser Programmleiter. 2001 verließ er die Verlagsarbeit und ist seither freiberuflich als Übersetzer, Autor, Herausgeber, Lektor und Literaturagent tätig. Seit 1996 lebt er in München.
Er erhielt 1979 den Förderpreis für Literatur des Landes Nordrhein-Westfalen, 1984 den Würzburger Literaturpreis sowie 1993 den Preis der Internationalen Bodenseekonferenz. 2011 wurde er gemeinsam mit dem Autor für Morris Gleitzmans Einmal mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet, den er 2019 für die Übersetzung Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen, zusammen mit dem australischen Autor Steven Herrick, erneut erhielt. 2019 wurde Uwe-Michael Gutzschhahn zu den Münchner Turmschreibern berufen.
Er arbeitete über zwei Jahrzehnte als Lektor in verschiedenen Kinder- und Jugendbuchverlagen und war bei Ravensburger und Hanser Programmleiter. 2001 verließ er die Verlagsarbeit und ist seither freiberuflich als Übersetzer, Autor, Herausgeber, Lektor und Literaturagent tätig. Seit 1996 lebt er in München.
9 Minuten
Geboren am 23.2.1820 in Breslau; gestorben am 21.8.1872 in Berlin.
Der Sohn eines liberal-aufgeklärten jüdischen Pelzhändlers mußte nach dem frühen Tod des Vaters eine kaufmännische Lehre aufnehmen. 1844 ging er nach Paris mit dem Ziel, Schriftsteller zu werden, arbeitete dort für verschiedene deutsche Zeitschriften, begegnete Karl Marx, war mit Heinrich Heine befreundet, verdingte sich nebenher als Fremdenführer und Verkäufer. 1846 kehrte er zurück, schrieb hier wieder für Zeitungen, war einige Zeit auch wieder in Berlin in kaufmännischer Stellung. Die Lokalposse »Hunderttausend Taler« brachte ihm den Durchbruch, er wurde einer der meistgespielten deutschen Bühnenautoren. Zusammen mit dem Verleger H. A. Hofmann gründete er die Zeitschrift »Kladderadatsch«, für die er bis zu seinem Lebensende hauptberuflich tätig war.
Der Sohn eines liberal-aufgeklärten jüdischen Pelzhändlers mußte nach dem frühen Tod des Vaters eine kaufmännische Lehre aufnehmen. 1844 ging er nach Paris mit dem Ziel, Schriftsteller zu werden, arbeitete dort für verschiedene deutsche Zeitschriften, begegnete Karl Marx, war mit Heinrich Heine befreundet, verdingte sich nebenher als Fremdenführer und Verkäufer. 1846 kehrte er zurück, schrieb hier wieder für Zeitungen, war einige Zeit auch wieder in Berlin in kaufmännischer Stellung. Die Lokalposse »Hunderttausend Taler« brachte ihm den Durchbruch, er wurde einer der meistgespielten deutschen Bühnenautoren. Zusammen mit dem Verleger H. A. Hofmann gründete er die Zeitschrift »Kladderadatsch«, für die er bis zu seinem Lebensende hauptberuflich tätig war.
40 Minuten
Es gibt ein Buch, das jeder gelesen haben muss, der wissen möchte, was es bedeutet, philosophisch und damit in analytischer Genauigkeit über einen Begriff und dessen Fragwürdigkeit zu sprechen. Bevor Sie erfahren, um welches Werk es sich handelt, zunächst jedoch ein kleines Experiment.
Finden Sie die Absurditäten folgender Argumentation 1: …
Eine Rezension von Dafni Tokas
Finden Sie die Absurditäten folgender Argumentation 1: …
Eine Rezension von Dafni Tokas
12 Minuten
Hendrik Rost (über-)hört das Vermächtnis der Stimmen, von Sabine Haupt.
Warum sind diese Gedichte schön? Eine „Methode“ dafür gibt es nicht. Das stellt Hendrik Rost schon im ersten Gedicht des Bandes Das Liebesleben der Stimmen klar. …
Eine Rezension von Sabine Haupt.
Es sprach Susanna Bummel-Vohland
Warum sind diese Gedichte schön? Eine „Methode“ dafür gibt es nicht. Das stellt Hendrik Rost schon im ersten Gedicht des Bandes Das Liebesleben der Stimmen klar. …
Eine Rezension von Sabine Haupt.
Es sprach Susanna Bummel-Vohland
10 Minuten
„Es ist vollbracht.“
Ich hatte einen Traum. Ich träumte von einer Reise zurück in die Zeit. 2000 Jahre hätten mir gereicht,um in der Gegend von Jerusalem auf Jesus zu treffen und mich mit ihm über Gott und die Welt zu unterhalten. Ein Traum, der wohl immer einer bleiben würde, das war mir schon klar. Und doch lagen mir so viele Fragen auf den Lippen, die ich bei dieser Gelegenheit gestellt hätte. Dass ich nun literarisch Erlösung fand, gehört zu DEN absoluten Überraschungen des Bücherjahres 2020. Dass es eine französische Schriftstellerin wagen würde, in die Haut von Jesus zu schlüpfen, und aus seiner Sicht in der Nacht vor seiner Kreuzigung über all das zu sprechen, was nie erzählt, nie zuvor betrachtet wurde und bisher in der offiziellen theologischen Sicht nie eine Rolle gespielt hat, ist für mich ein literarisches Erdbeben sondergleichen.
Amélie Nothomb, geboren 1967 in Kobe, Japan, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten hauptsächlich in Fernost verbracht. Seit ihrer Jugend schreibt sie wie besessen. In Frankreich stürmt sie mit jedem neuen Buch die Bestsellerlisten und erreicht Millionenauflagen. Ihre Romane erscheinen in 39 Sprachen. Für ›Mit Staunen und Zittern‹ erhielt sie den Grand Prix de l’Académie française. Amélie Nothomb lebt in Paris und Brüssel.
Ich hatte einen Traum. Ich träumte von einer Reise zurück in die Zeit. 2000 Jahre hätten mir gereicht,um in der Gegend von Jerusalem auf Jesus zu treffen und mich mit ihm über Gott und die Welt zu unterhalten. Ein Traum, der wohl immer einer bleiben würde, das war mir schon klar. Und doch lagen mir so viele Fragen auf den Lippen, die ich bei dieser Gelegenheit gestellt hätte. Dass ich nun literarisch Erlösung fand, gehört zu DEN absoluten Überraschungen des Bücherjahres 2020. Dass es eine französische Schriftstellerin wagen würde, in die Haut von Jesus zu schlüpfen, und aus seiner Sicht in der Nacht vor seiner Kreuzigung über all das zu sprechen, was nie erzählt, nie zuvor betrachtet wurde und bisher in der offiziellen theologischen Sicht nie eine Rolle gespielt hat, ist für mich ein literarisches Erdbeben sondergleichen.
Amélie Nothomb, geboren 1967 in Kobe, Japan, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten hauptsächlich in Fernost verbracht. Seit ihrer Jugend schreibt sie wie besessen. In Frankreich stürmt sie mit jedem neuen Buch die Bestsellerlisten und erreicht Millionenauflagen. Ihre Romane erscheinen in 39 Sprachen. Für ›Mit Staunen und Zittern‹ erhielt sie den Grand Prix de l’Académie française. Amélie Nothomb lebt in Paris und Brüssel.
16 Minuten
Am 30. Dezember 2019 war der 200. Geburtstag von Theodor Fontane
Im Dezember spielt dieses Kapitel aus dem Zyklus “Vor dem Sturm” Weihnachtsmorgen. Wenn auch in der damaligen Zeit nicht alles ideal war, so spürt man doch in dieser kleinen Szene wieviel Atmosphäre Fontane aus der Anfangszeit seines Jahrhunderts in den Zyklus “Vor dem Stiurm” brachte. Es ist, obwohl nicht sein “Hauptwerk, doch eines in dem es Charaktere gibt, die später immer wieder in bearbeiteter Form auftauchen und dann wie gute, alte Bekannte wirken.
Das Werk Theodor Fontanes hat auch lange nach dem Tod des Autors nichts von seiner Faszination verloren. Der herausragende Vertreter des poetischen Realismus in Deutschland schrieb neben zahlreichen Romanen auch Dramen, Gedichte, Biografien, Briefe, Tagebücher, Theaterkritiken und setzte mit den “Wanderungen durch die Mark Brandenburg” ein wichtiges Zeichen für eine ganze Region.
Ich bin seit vielen Jahren ein Fan seiner Bücher und interessierte mich auch für ihn als Menschen. Selten lasse ich mich auf denjenigen ein, dessen Bücher ich mag. Fontane ist eine Ausnahme. Meine Sammlung an Sekundärliteratur ist recht umfangreich. Die Anzahl kleinerer Schriften zeigt, wer Fontane war und wie und wann er lebte.
Im Dezember spielt dieses Kapitel aus dem Zyklus “Vor dem Sturm” Weihnachtsmorgen. Wenn auch in der damaligen Zeit nicht alles ideal war, so spürt man doch in dieser kleinen Szene wieviel Atmosphäre Fontane aus der Anfangszeit seines Jahrhunderts in den Zyklus “Vor dem Stiurm” brachte. Es ist, obwohl nicht sein “Hauptwerk, doch eines in dem es Charaktere gibt, die später immer wieder in bearbeiteter Form auftauchen und dann wie gute, alte Bekannte wirken.
Das Werk Theodor Fontanes hat auch lange nach dem Tod des Autors nichts von seiner Faszination verloren. Der herausragende Vertreter des poetischen Realismus in Deutschland schrieb neben zahlreichen Romanen auch Dramen, Gedichte, Biografien, Briefe, Tagebücher, Theaterkritiken und setzte mit den “Wanderungen durch die Mark Brandenburg” ein wichtiges Zeichen für eine ganze Region.
Ich bin seit vielen Jahren ein Fan seiner Bücher und interessierte mich auch für ihn als Menschen. Selten lasse ich mich auf denjenigen ein, dessen Bücher ich mag. Fontane ist eine Ausnahme. Meine Sammlung an Sekundärliteratur ist recht umfangreich. Die Anzahl kleinerer Schriften zeigt, wer Fontane war und wie und wann er lebte.
17 Minuten
Die noch nicht 20jährigen Freunde Walter Urban und „Fiete“ Caroli werden noch im Februar 1945 in die SS zwangseingezogen und nach Osten an die Front geschickt. In Ungarn wird Fiete verletzt und beschließt, zu desertieren. Er wird gefasst und vor ein Exekutionskommando gestellt, dem auch Walter Urban angehört….. Siebzig Jahre nach dem Ende des letzten Weltkrieges ein solches Buch: auch ein Zeichen dafür, daß es notwendig ist, über diese Zeit noch zu reden, daß es noch Wunden gibt, die auch Jahrzehnte überdauert haben – und daß es um Fragen geht, die zeitlos sind, Fragen nach Schuld und Nicht-Schuld, Fragen nach dem Umgang mit solchen Traumata und wie sich diese auf andere Menschen auswirken. …
Sprecher ist Gerhard Luhofer
Sprecher ist Gerhard Luhofer
11 Minuten
Lyriker lieben Krimis. Jan Wagner “Der verschlossene Raum. Beiläufige Prosa“. Von Dietmar Jacobsen
Auch als Essayist, Reisender, Dankesredner und Laudator ist Jan Wagner eine Klasse für sich, seine „beiläufige Prosa“ so kenntnisreich wie lesenswert. …
Eine Rezension von Dietmar Jacobsen
Es sprach Susanna Bummel-Vohland
Auch als Essayist, Reisender, Dankesredner und Laudator ist Jan Wagner eine Klasse für sich, seine „beiläufige Prosa“ so kenntnisreich wie lesenswert. …
Eine Rezension von Dietmar Jacobsen
Es sprach Susanna Bummel-Vohland
7 Minuten
Es war eine der größten Überraschungen in der Geschichte des Literatur-Nobelpreises, als im Jahr 2000 der in der westlichen Welt so gut wie unbekannte Schriftsteller Gao Xingjian von der Stockholmer Akademie für ein Werk „von universaler Gültigkeit, bitterer Einsicht und sprachlichem Sinnreichtum“ ausgezeichnet wurde. Im deutschen Sprachraum war er damals ein absolut unbeschriebenes Blatt; es lagen nur wenige Exemplare seiner übersetzten Werke in einem Bochumer Kleinverlag vor.
Seit 1987 lebt Gao in Paris, hat seinen chinesischen Pass zurückgegeben, galt und gilt in seinem Geburtsland als persona non grata. Daran hat auch die bedeutendste literarische Auszeichnung der Welt nichts geändert. In China sind seine Werke weiterhin nur hinter vorgehaltener Hand oder über das Internet zugänglich. …
Eine Rezension Peter Mohr
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Seit 1987 lebt Gao in Paris, hat seinen chinesischen Pass zurückgegeben, galt und gilt in seinem Geburtsland als persona non grata. Daran hat auch die bedeutendste literarische Auszeichnung der Welt nichts geändert. In China sind seine Werke weiterhin nur hinter vorgehaltener Hand oder über das Internet zugänglich. …
Eine Rezension Peter Mohr
Den Text der Rezension finden Sie hier.
45 Minuten
Der Vatikan gilt als eine der letzten Männerdomänen. Dennoch befinden sich unter den Begräbnisstätten in der Basilika von St. Peter in Rom vier Gräber von Frauen. Welche historischen Umstände führten dazu, dass Mathilde von Canossa, Charlotte Lusignan-Savoyen, Christine von Schweden und Maria Clementina Stuart dort begraben und in Stein verewigt wurden? Diesen Fragen geht Martha Schad, eine der profiliertesten Sachbuchautorinnen Deutschlands, nach. In ihrem Buch zeigt sie Jahrhunderte der Religionsgeschichte aus einem ganz neuen Blickwinkel.
Dr. Martha Schad, geboren 1939 in München, studierte Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Augsburg, wo sie auch promovierte. Sie schrieb zahlreiche Bücher über Frauen in der Geschichte und Zeitgeschichte, unter anderem „Bayerns Königinnen“, „Kaiserin Elisabeth und ihre Töchter“, „Cosima Wagner und Ludwig II. König von Bayern: Briefe“ und „Frauen gegen Hitler“. Sie lebt als freiberufliche Historikerin und Autorin in Augsburg. Zuletzt veröffentlichte sie „Gottes mächtige Dienerin. Schwester Pascalina und Papst Pius XII.“.
Dr. Martha Schad, geboren 1939 in München, studierte Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Augsburg, wo sie auch promovierte. Sie schrieb zahlreiche Bücher über Frauen in der Geschichte und Zeitgeschichte, unter anderem „Bayerns Königinnen“, „Kaiserin Elisabeth und ihre Töchter“, „Cosima Wagner und Ludwig II. König von Bayern: Briefe“ und „Frauen gegen Hitler“. Sie lebt als freiberufliche Historikerin und Autorin in Augsburg. Zuletzt veröffentlichte sie „Gottes mächtige Dienerin. Schwester Pascalina und Papst Pius XII.“.
24 Minuten
Für die Hörversion leicht bearbeitet von Marlisa Thumm
Geboren am 23.2.1820 in Breslau; gestorben am 21.8.1872 in Berlin.
Der Sohn eines liberal-aufgeklärten jüdischen Pelzhändlers musste nach dem frühen Tod des Vaters eine kaufmännische Lehre aufnehmen. 1844 ging er nach Paris mit dem Ziel, Schriftsteller zu werden, arbeitete dort für verschiedene deutsche Zeitschriften, begegnete Karl Marx, war mit Heinrich Heine befreundet, verdingte sich nebenher als Fremdenführer und Verkäufer. 1846 kehrte er zurück, schrieb hier wieder für Zeitungen, war einige Zeit auch wieder in Berlin in kaufmännischer Stellung. Die Lokalposse »Hunderttausend Taler« brachte ihm den Durchbruch, er wurde einer der meistgespielten deutschen Bühnenautoren. Zusammen mit dem Verleger H. A. Hofmann gründete er die Zeitschrift »Kladderadatsch«, für die er bis zu seinem Lebensende hauptberuflich tätig war.
Quelle: Wikipedia, Killy Literaturlexikon
Es sprach Marlisa Thumm
Geboren am 23.2.1820 in Breslau; gestorben am 21.8.1872 in Berlin.
Der Sohn eines liberal-aufgeklärten jüdischen Pelzhändlers musste nach dem frühen Tod des Vaters eine kaufmännische Lehre aufnehmen. 1844 ging er nach Paris mit dem Ziel, Schriftsteller zu werden, arbeitete dort für verschiedene deutsche Zeitschriften, begegnete Karl Marx, war mit Heinrich Heine befreundet, verdingte sich nebenher als Fremdenführer und Verkäufer. 1846 kehrte er zurück, schrieb hier wieder für Zeitungen, war einige Zeit auch wieder in Berlin in kaufmännischer Stellung. Die Lokalposse »Hunderttausend Taler« brachte ihm den Durchbruch, er wurde einer der meistgespielten deutschen Bühnenautoren. Zusammen mit dem Verleger H. A. Hofmann gründete er die Zeitschrift »Kladderadatsch«, für die er bis zu seinem Lebensende hauptberuflich tätig war.
Quelle: Wikipedia, Killy Literaturlexikon
Es sprach Marlisa Thumm
19 Minuten
Irene Suchy (*1960 in Wien), hat Studien der Musikwissenschaft und Germanistik in Wien und Tokyo absolviert. Sie ist Musikredakteurin bei Radio Ö1, Ausstellungsmacherin, Moderatorin, Dramaturgin und Lehrbeauftragte an internationalen Universitäten. Sie hat Publikationen herausgebracht zur neueren Musikgeschichte, über Paul Wittgenstein, Otto M. Zykan und Friedrich Gulda, zur Geschichte der abendländischen Musik in Japan, zu NS-Verfolgten und zur NS-Musikexilgeschichte, zu feministischer Musikologie. Und 2013 erschien in der Edition Ausblick Henzes Utopie. Jugend. Musik. Fest. in der Bibliothek der Provinz der Gedichtband Litanei gottloser Gebete.
Bearbeitung für das Literatur Radio Hörbahn: Katharina Glück und Uwe Kullnick
Bearbeitung für das Literatur Radio Hörbahn: Katharina Glück und Uwe Kullnick
6 Minuten
Christian Morgenstern, am 06.05.1871 als Nachkomme einer Malerfamilie in München geboren, studierte zunächst Volkswirtschaft und Jura, später Philosophie und Kunstgeschichte. Seine ersten heiter-grotesken Dichtungen wie »Galgenlieder« und »Palmström« machten ihn sehr rasch bekannt. Eine innere Krise beendete Morgensterns »weltliche Epoche« und führte ihn zu Nietzsche, Kierkegaard und Meister Eckhart. Morgenstern starb am 31.03.1914 in Meran.
Es sprach Marlisa Thumm
Es sprach Marlisa Thumm