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46 Minuten
Forschung an Vampirfledermäusen ist nicht ungefährlich. Neben dem Wissensdurst des Menschen verbindet man mit Erkenntnissen über diese Tiere auch Vorteile für den Menschen.

INFO

Wie Vampirfledermäuse Blut trinken, ohne krank zu werden

Vampirfledermäuse bürsten sich gegenseitig auf, enthüllen komplexe soziale Ordnung

Frühere Studien haben zwei wichtige gerinnungshemmende Verbindungen im Gift gewöhnlicher Vampirfledermäuse identifiziert: Toxine mit der Bezeichnung DSPA und das treffend als “Draculin” bezeichnete Toxin. Es ist wahrscheinlich, dass die Untersuchung der Tiere weitere faszinierende Verbindungen aufdecken wird.

“Diese Entdeckung ist ein weiteres Beispiel dafür, warum es so wichtig ist, die Natur auf breiter Basis zu schützen, da wir nicht vorhersagen können, woher die nächste grosse biologische Arzneimittelentdeckung kommen wird”, sagte Fry. “Giftige Tiere sind auf der ganzen Welt bedroht, noch mehr als die meisten anderen bedrohten oder gefährdeten Arten, und zwar aufgrund vorsätzlicher Verfolgung aus Angst oder Missverständnissen.

Während Vampirfledermäuse in der Populärkultur wegen ihrer blutsaugenden Tendenzen sehr verleumdet werden, hat ein internationales Team unter der Leitung von Forschern der Universität von Queensland (UQ), Australien, vor kurzem eine als vCGRP bekannte Verbindung in ihrem Gift identifiziert, die ihrer Meinung nach die Behandlung von Bluthochdruck und Herzinsuffizienz bis hin zu Nierenerkrankungen und Verbrennungen revolutionieren könnte.

Laut Bryan Fry, einem der Forscher von UQ, handelt es sich bei der Verbindung um eine mutierte Form des Calcitonin Gene Related Peptide (CGRP) in unserem Körper – eine Verbindung, die die Blutgefäße entspannt. Peptide sind im Wesentlichen Substanzen, die aus Aminosäureketten bestehen und durch Amidbindungen miteinander verbunden sind.

“Die Peptide aus den Fledermäusen sind in ihrer Wirkungsweise ungewöhnlich selektiv, was sie noch therapeutisch nützlicher macht als das CGRP, da sie weniger Nebenwirkungen haben”, sagte Fry in einer Erklärung. “Dies könnte Ärzten möglicherweise bei der Behandlung einer Reihe von Erkrankungen mit erhöhtem Druck in kleinen Blutgefässen helfen oder den Blutfluss zu beschädigtem oder transplantiertem Gewebe wie Hauttransplantationen verbessern.

Bisher haben die Wissenschaftler an einem Standort in Mexiko Proben von Vampirfledermäusen gesammelt, die für ihre Forschung von entscheidender Bedeutung sind. Das Gebiet wurde jedoch vor kurzem von Drogenhändlern überrannt, was ihre Feldarbeit behindert.

“Der Ort, an dem wir gearbeitet haben, ist jetzt im Grunde ein Kriegsgebiet”, sagte Fry gegenüber Newsweek. “Das ist natürlich der Grund, warum die Menschen über die Grenze in die USA fliehen. Für uns ist es eine Unannehmlichkeit, für unsere Forschung woanders hingehen zu müssen. Für die armen Menschen, die dort leben, heißt es fliehen oder sterben. Wenn Narcos ein Gebiet übernehmen, erschießen sie die Männer und versklaven die Frauen als Prostituierte. Das ist so schrecklich. Mexiko ist so ein schöner Ort und die Mexikaner sind so liebenswerte Menschen”.
1 Stunde 22 Minuten
Katharina Glück spricht mit Mary Cronos und Jan Gießmann über die neuen Formate  Livery und Livelystory

Livory: https://livory.app/

Lively Story: https://livelystory.com/

Mary Cronos wurde 1987 in einer idyllischen brandenburgischen Gemeinde am Rande der Hauptstadt geboren und studierte bis 2015 Theologie. 2013 wagte sie als freie Künstlerin den Sprung in die Selbstständigkeit und ist heute künstlerisch in den Bereichen Fotografie, Coverdesign, Illustration und natürlich als Autorin unterwegs. Ihre restliche Zeit nutzt sie zum Bloggen und Reisen und für ihr Charityprojekt Mission:Change.

https://mary-cronos.world/

Jan Gießmann ist in der kleinen Stadt Goslar geboren und aufgewachsen und lebt jetzt mit seiner Partnerin Bella und Colli-Dackel-Mix Benny in Pinneberg.

Seine erste Geschichte schrieb er mit 6 Jahren, beziehungsweise eine ältere Freundin schrieb und er ersann die Geschichte.

Sein Faible für Fantasy entdeckte er, als er im Urlaub das Buch „Die Orks“ las. Dies war der Beginn eigener Fantasy-Geschichten und mit 14 Jahren war sein erster Roman fertig. Diesen bekamen allerdings nur einige Freunde und Bekannte zu sehen.

2014 veröffentlichte er mit „Die Gespielin des Lichts“ die erste Episode seiner Geschichte rund um Cilana, die 2017 als vollwertiger Roman erschien.

http://www.geweiht-roman.de/

LateNight Autoren. Das neue, gemeinsame Format von Mary Cronos und Jan Gießmann auf Twitch: Phantastik und Satire machen gemeinsam Jagd auf die Realität. Immer Freitags um 23:00!

https://www.twitch.tv/latenightautoren
15 Minuten
Literaturkritik.de: Der unbedingte Wille zur Selbstbestimmung – Deutschsprachige Autorinnen der Gegenwartsliteratur lassen in Lina Muzurs Anthologie „Sagte sie. 17 Erzählungen über Sex und Macht“ ausschließlich Protagonistinnen zu Wort kommen

Im Englischen gibt es eine Redewendung, die eine bestimmte Form von Konfliktsituationen benennt, in denen die beiden in Streit stehenden Parteien völlig gegensätzliche Aussagen über ein Erlebnis machen. Da es sich dabei zumeist um einen sexuellen Übergriff handelt, der einen Mann und eine Frau ohne weitere Zeug*innen involviert, wird ein solches zweifelhaftes Ereignis mit he-said-she-said bezeichnet. Keine der Personen kann konkrete Beweise für ihre Version vorbringen – dennoch macht es den Anschein, zu lange wäre nur seiner Sicht der Dinge Gehör geschenkt worden, bis 2017 unzählige Frauen mit der #MeToo-Bewegung den Mut fanden, ihre persönliche Geschichte zu erzählen. Aus diesem Grund sammelte Lina Muzur, stellvertretende Verlagsleiterin bei Hanser Berlin, 17 Erzählungen von deutschsprachigen Gegenwartsautorinnen wie Julia Wolf, Margarete Stokowsky oder Helene Hegemann – Geschichten, die ausschließlich die weibliche Perspektive wiedergeben: Sagte sie.

Eine Rezension von Michelle Hegmann

Den Text der Rezension finden Sie hier.

Es sprach Marlisa Thumm
20 Minuten
Meister Floh“ ist ein Kunstmärchen von E.T.A. Hoffmann, in dem er eine phantastische Geschichte erzählt, in die er reale Ereignisse satirisch hinein gearbeitet hat. So erschien das Märchen 1822 nur in zensierter Form und es dauerte fast einhundert Jahre, bis die vollständige Geschichte 1908 publiziert wurde. …

Sprecher ist Gerhard Luhofer
23 Minuten
Die kürzlich verstorbene deutsche Schriftstellerin Angelika Schrobsdorff erinnert in diesem biographischen Roman an ihre Mutter Else, zu der das Verhältnis sehr zwiespältig war. Ihre Mutter wurde als Tochter sogenannte „Textiljuden“ in Berlin geboren, strebte jedoch später danach, im christlichen Kulturkreis verankert zu sein. Dies gelang ihr auch unter bemerkenswerten Umständen, denn Else Schwiefert war eine intelligente, kreative, schöne und äußerst freizügige Frau. Der Krieg jedoch beendete diese dem Genuss gewidmete Lebensepoche, als Jüdin musste sie fliehen: mit ihren beiden Töchtern fand sie in Bulgarien Unterschlupf. Dort überlebten sie den Krieg, zusammen mit ihrer Tochter Angelika kam Else 1947 schwer erkrankt wieder nach Deutschland zurück und starb zwei Jahre später. …

Sprecher ist Gerhard Luhofer
11 Minuten
Gelesen von Marlisa Thumm (aus Projekt Gutenberg)

Sándor Friedrich Rosenfeld

Alexander Roda Roda

Nikolaus Suchy, geboren am 13. April 1872 in Drnowitz/Mähren; gestorben am 20. August 1945 in New York

Noch in des Autors Geburtsjahr übersiedelte seine Familie nach Puszta Zdenci in Slawonien, wo der Vater die Stelle eines Gutsverwalters übernahm. 1890 bis 1893 studierte er in Wien Jura, brach das Studium ab und wurde zum Berufsoffizier ausgebildet; 1907 wurde ihm die Offizierscharge aberkannt: er hatte in verschiedenen Zeitschriften witzige kleine Geschichten über das k. k. Militär veröffentlicht. Zunächst in Zusammenarbeit mit seiner Schwester Mi (Maria) verfaßte er unter dem Namen »Roda & Roda« Romane und Erzählungen. 1906 übersiedelte er nach München und führte seither den in Roda Roda geänderten Familiennamen. Im 1. Weltkrieg war er Kriegsberichterstatter für die »Neue Freie Presse«. Nach Kriegsende lebte er in München, 1926-1928 in Paris, danach in Berlin; 1933 übersiedelte er nach Graz, 1938 in die Schweiz, auf Aufforderung der Behörden emigrierte er 1940 in die USA.

Quelle: Killy Literaturlexikon

Sprecherin: Marlisa Thumm
8 Minuten
Wenige Tage nach Weihnachten wurde Theodor Fontane geboren, vor 200 Jahren, am 30. Dezember 1819 in Neuruppin. Die zeitliche Nähe seines Geburtstags zum Weihnachtsfest dürfte einer der Gründe dafür sein, dass dieses in seinem Werk, in seinen Romanen, Erzählungen, Gedichten, Erinnerungen an die Kinderjahre und Briefen, ein auffallend häufiges und vielfältig variiertes Motiv ist. Weihnachten, Geburtstag und Jahreswechsel sind für ihn und seine literarischen Figuren dreifache Anlässe, Bilanzen zum bisherigen Leben zu ziehen – wie in dem Gedicht zum 24. Dezember 1890 vor seinem 71. Geburtstag:  …

Eine Rezension von Thomas Anz
17 Minuten
„Einer für alle – alle für einen“ – mit diesem Wahlspruch stürzten sich die Helden von Alexandre Dumas ins Getümmel. Er war einer der erfolgreichsten, beliebtesten und produktivsten Schriftsteller seiner Zeit, der Abenteuergeschichtenerzähler des 19. Jahrhunderts. Er erfand nicht nur Die drei Musketiere sondern auch den märchenhaften Rachefeldzug des Grafen von Monte Christo. Mit seinen Mantel-und-Degen-Geschichten – häufig in gekürzten Jugendbuchausgaben – sind Generationen von Lesern aufgewachsen, und sie wurden unzählige Male verfilmt. …

von  Manfred Orlick

Sprecher ist Uwe Kullnick

Manfred Orlick, Diplom-Physiker. Nach Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zunächst im Universitätsrechenzentrum dann als Kliniksphysiker an der Klinik für Nuklearmedizin tätig. Er ist, neben seinem naturwissenschaftlichen Beruf, immer auch literarisch tätig gewesen. Regelmäßig Beiträge in Regionalzeitungen von Halle und Leipzig, dazu zahlreiche Rezensionen. Publikationen: “Man will es einfach nicht glauben” (Glossen, 2009), “Freizeitführer Saalekreis” (2012), “Wahre Geschichten entlang der Straße der Romanik” (2016), “Wahre Geschichten um den Lutherweg S.-A.” (2017). Seit 2015 Hrsg. “literarisches echo” (Magazin für Literaturgeschichte).
14 Minuten
Der Erstling des Nobelpreisträgers für Literatur des Jahres 2014 ist ein faszinierendes und gleichzeitig verstörendes Werk über den französischen Antisemitismus im 2. Weltkrieg …

Sprecher ist Gerhard Luhofer
17 Minuten
In Meister Eders Werkstatt läuft alles schief. Wo ist nur die Feile? Warum fallen die Nägel in seiner Werkstatt ständig herunter? Und bewegt sich da nicht gerade der Leimtopf …? Der alte Schreinermeister staunt nicht schlecht, als er sieht, wer da an seinem Leimtopf klebt: ein waschechter Kobold! Und von nun an ist nichts mehr, wie es war. Zum Glück! Denn Pumuckl stellt Eders Leben auf den Kopf und gemeinsam erleben sie viele lustige Abenteuer.

BRIGITTA RAMBECK ist promovierte Literaturwissenschaftlerin (Romanistik,Germanistik, Altphilologie) und lebt als Autorin und Malerin in München. 2005 erhielt sie den Schwabinger Kunstpreis, 2017 den Bayerischen Verdienstorden.Werkauswahl: „Henri Bosco, Dichter, Erzähler, Philosoph und Christ“ (1973). “Schwabing, ein abenteuerlicher Weltteil“ (1980, 2000, Illustrationen). Deutsche Adaptation von „Mein visuelles Tagebuch“ (Xiao Hui Wang, 2006). „Meisterschule Hinterglasmalerei“ (1993). Herausgeberin von Anthologien, Verfasserin von Erzählungen, Gedichten sowie Fachartikeln und Jubiläumsschriften in den Bereichen Literatur und Bildende Kunst. Brigitta Rambeck leitet den literarischen „Seerosenkreis“ in München, organisiert und moderiert die Literaturbühne des „Corso Leopold“ und gehört der Jury des Münchner Hoferichter-Preises, dem Vorstand des Malura-Museums in Oberdiessen sowie der Redaktion der Zeitschrift „Literatur in Bayern“ an.
12 Minuten
Orlick, Diplom-Physiker. Nach Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zunächst im Universitätsrechenzentrum dann als Kliniksphysiker an der Klinik für Nuklearmedizin tätig. Er ist, neben seinem naturwissenschaftlichen Beruf, immer auch literarisch tätig gewesen. Regelmäßig Beiträge in Regionalzeitungen von Halle und Leipzig, dazu zahlreiche Rezensionen. Publikationen: “Man will es einfach nicht glauben” (Glossen, 2009), “Freizeitführer Saalekreis” (2012), “Wahre Geschichten entlang der Straße der Romanik” (2016), “Wahre Geschichten um den Lutherweg S.-A.” (2017). Seit 2015 Hrsg. “literarisches echo” (Magazin für Literaturgeschichte).
6 Minuten
In Amorbach, einem seiner schönsten und persönlichsten Texte, horcht Adorno dem »Echo des längst Vergangenen« nach: Erinnerungen an sein »Lieblingsstädtchen«, an die ländliche Idylle im Odenwald, in der er jedes Jahr die Ferien verbrachte. Der ausführliche Anhang des Bandes blättert das Fotoalbum der Familie Wiesengrund auf und läßt mit einer Fülle unbekannter Abbildungen Adornos Welt, das verlorene Paradies seiner Kindheit, wieder lebendig werden.

Darüber hinaus konnte der Herausgeber eine Vielzahl biographischer Quellen erschließen, die keinem anderen Forscher zugänglich waren. Wir erfahren Neues nicht nur über Adornos Vater, den Weinhändler Oscar Wiesengrund, seine Mutter und seine Tante – beide Sängerinnen von Beruf –, sondern auch über Adornos musikalische Anfänge. Und wir werden in das Amorbach der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurückversetzt. Wir begleiten »Teddie« auf seinen Wanderungen durch die »Sommerfrischenwälder« nach Miltenberg oder in Dörfer der Umgebung wie Ottorfszell und Ernsttal und können die Schauplätze und Personen betrachten, die ihm ein Leben lang imGedächtnis blieben.

Ein einzigartiges Buch über Adornos frühe Jahre.
20 Minuten
Spielerisches Vokabellernen mit den Abenteuern des kleinen Drachen Kokosnuss: Als der kleine Drache in die Schule kommt, holen seine Eltern den AuPair-Jungen Robert Robertson von der Insel Britanica ins Haus, um Kokosnuss beim Englischlernen zu unterstützen.

Basierend auf Ingo Siegners Hörbuch “Der kleine Drache Kokosnuss kommt in die Schule” vermitteln Native Speaker Robert Metcalf und Kokosnuss-Stimme Philipp Schepmann den jungen Zuhörern einen ersten Einstieg in die englische Sprache.

In ihrer Audible-Bibliothek auf unserer Website finden Sie für dieses Hörbuch eine PDF-Datei mit zusätzlichem Material.
8 Minuten
Der georgische Schriftsteller und Philosoph Giwi Margwelaschwili spekuliert und philosphiert in diesem schmalen, mit Illustrationen aus dem Frankfurter Grafikstudios von Zubinski geschmückten Büchlein über die Frage, wie Bücher, ihre Figuren und die Menschen, die deren Geschichten lesen, interagieren. Die Aufmachung des Buches ist bibliophil und – das ist die Besonderheit – jedes der auf 1500 Exemplare limitierten Auflage ist ein Unikat, in dem die einzelnen Abschnitte und die Illustrationen in einzigartiger Art und Weise aufeinander folgen. …

Sprecher ist Gerhard Luhofer
36 Minuten
Gedichte zu wichtigen Themen rund um den Nahostkonflikt. Bemerkenswerte politische Gedichte von Ellen Rohlfs.

In diesem Buch präsentiert die Menschenrechtlerin und Übersetzerin Milena Rampoldi des Presseportals für die Menschenrechte ProMosaik das Engagement der deutschen Menschenrechtlerin und Übersetzerin Ellen Rohlfs und eine Auswahl ihrer Gedichte zu wichtigen Themen rund um den Nahostkonflikt. Mit ausgewählten Gedichten und einem Nachwort von Dr. Milena Rampoldi.

Gedichte sind für die Autorin die Sprache der Seele; denn Poesie und Menschenrechtsarbeit, Kunst und Friedensarbeit lassen sich nicht voneinander trennen. Poesie für die Menschenrechte ist in diesem Sinne eine dialogische Poesie. Über die kolonialistische Beschaffenheit des Nahostkonflikts schreibt Milena Rampoldi: „Für mich ist der israelisch-palästinensische Konflikt kein religiöser Konflikt und kein Kampf zwischen Religionen, sondern ein Kampf um Land, Ressourcen, Siedlungen, Wasser und Macht. Aber Religionen können den Konflikt wiederum auf mikro-sozialer Ebene ohne Zweifel lösen.“

Die Menschenrechtsarbeit ist eine Lebensaufgabe und pessimistisch ausgedrückt ist sie eine Sisyphusarbeit, der aber Ellen Rohlfs unermüdlich nachgeht. Im Nachwort schreibt Evelyn Hecht-Galinski über Ellen Rohlfs: „Tatsächlich verbindet mich mit  Ellen ein politischer Einklang, da auch ich mich als bekennende Anti-Zionistin dagegen wehre, dass Deutschland dieses „besondere“ Verhältnis zu Israel pflegt, unter Ausblendung der international geächteten Völkerrechts- und Menschenrechtsverbrechen. Keine deutsche Staatsräson für die ethnische Säuberung Palästinas! Demzufolge gibt der Holocaust dem „Jüdischen Staat“ nicht das Recht als koloniales Terror-Regime im illegal besetzten Palästina zu herrschen und ein anderes Volk, das palästinensische, zu vertreiben, zu enteignen und jeglicher Rechte zu berauben.“

Sprecher: Uwe Kullnick