Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Seelenfutter Archiv

312 Episoden
33 Minuten
Ein Frühlingsgedicht - gerade in dieser dunklen Zeit ist "Es färbte sich die Wiese grün" ein Seelen-Kräftiger. Susanne Garsoffky stellt das Gedicht von Novalis vor und spricht darüber mit Inga Wiele, die kurzfristig eingesprungen war für den erkrankten Friedemann Magaard. Wie tief Novalis fühlen kann, welche unterschiedlichsten Empfindungen er in einem Text beisammenhalten kann - faszinierend. Und dass das Frühlingswunder jedes Jahr neu das Herz berührt. 
43 Minuten
Dunkle Zeiten, es droht ein Krieg. Das Seelenfutter-Team stellt zwei Friedensgedichte vor, die vielleicht einen Weg aus der Schwere der Tage weisen. Susanne Garsoffky stellt "Frieden" vom urbayrischen Dichter Ludwig Thoma vor, ein kunstvoller Form und schon vom Tonfall friedvoll. Friedemann Magaard stellt "Abschwur" des Elsässers Rene Schickele dazu, nur wenige Jahr später geschrieben und doch formal wie tonal so anders. Ein großes utopischen Fließen. Dazu klingen Verse aus der Offenbarung und aus den Psalmen. Seelenlicht.
55 Minuten
Zum Jubiläum laden Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard wieder einen Gast zum Lyrik-Podcast Seelenfutter: Die Thüringer Lyrikerin Kristin Jahn hat als Jubiläumsgeschenk das Gedicht "Die Nacht" des romantischen Dichters Hermann von Gilm zu Rosenegg mitgebracht. Dazu stellen die beiden nordfriesischen Gastgeber "Mondzauber" von Terese Chromik und "Heimlich zur Nacht" von Else Lasker-Schüler. Das Mondmotiv und sein Zauber durchzieht die drei Texte voller Magie, Sinnlichkeit und Überraschungen. 
38 Minuten
Gar nicht abgehoben sind die beiden aktuellen Gedichte des 99. Lyrikpodcast "Seelenfutter", aber luftig geht's schon zu. Karoline von Günderrodes "Der Luftschiffer" lässt uns in eine Montgolfiere einsteigen, bis das Gesetz der Schwerkraft sein Recht einfordert. Als wäre es ein Seelen-Dialog, so klingt der Abschnitt aus "Prinz Friedrich von Homburg" von Heinrich von Kleist, Zeitgenosse und Seelenverwandter. Aber ins wirkliche Gespräch kommen die beiden nur in der Erzählung von Christa Wolf. Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard lassen sich auf die Vogelperspektive ein und auf Luftgeister unterschiedlicher Art. Dazu setzen sie Psalmworte - und die Seele wird ganz leicht. 
40 Minuten
"Wir müssen über Liebe reden" hieß es schon manchesmal beim Lyrik-Podcast Seelenfutter. Die aktuelle Folge greift den abschiedlichen Blick zurück auf, wenn Liebe nur im Plusquamperfekt zu haben ist. Die "Taxuswand" von der großen Annette von Droste-Hülshoff erzählt von unauslöschlichem Schmerz. Dagegen klingt Herrmann Hesses "Sommers Ende" eher nach einem traurigen Ende, das Raum für Neues lässt. In jedem Fall: Prallvolles Leben, über das Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard sprechen. Seelenfutter, in melancholischer Beschaffenheit.
1 Stunde
"Vom weinenden Regen, bedrückenden Kindergeburtstagen und einer einmal wiederkehrenden Hoffnung" - so lautet der Titel dieser besonderen Podcast-Folge, zu der Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs gewonnen haben. Zum Holocaust-Gedenktag präsentieren sie Gedichte im unmittelbaren Kontext von Judenhaß und Völkermord. Ivo Katz wurde mit 11 Jahren im KZ Teresienstadt ermordet, Selma Meerbaum-Eisinger kam ebenfalls als Jugendliche im KZ zu Tode. Ihre Gedichte gehen unter die Haut. Ebenso die "Kinderscene" des Leipziger Dichters Edwin Bormann aus der Kaiserzeit. Innige Momente des Verbundenheit mit den Opfern der Nazi-Herrschaft. 

Das besprochene Gedicht ‚Einmal‘ ist unter dem Namen von Ivo Katz veröffentlicht in: Einen Schmetterling habe ich hier nicht gesehen. Kinderzeichnungen und Gedichte ausTerezín, Prag 1993. Inzwischen haben wir erfahren, dass der Text vermutlich auf ein älteres Gedicht von Joh. Chr. Günther zurückgeht. Wir danken Frau Susanne Brandt für den Hinweis.
37 Minuten
Eine furiose Louise Aston, Freiheitskämpferin und brillante Lyrikerin, und ein nachdenklicher Wilhelm Wackernagel. Beide schauen auf das Leben, die eine nennt ihr "Lebensmotto", der andere feinsinnig über "Nur ein Leben". Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard sind schlicht begeistert. Ein Seelenbooster für graden Rücken und aufrechten Gang.
37 Minuten
"Zu spät" heißt das berührende Miniatur-Gedicht der zeitgeössischen Lyrikerin Eri Krippner, und dazu stellen die Lyrik-Podcaster Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Gedicht "An meinen längst verstorbenen Vater" von Joachim Ringelnatz. Es geht um die Zeit, um die rechte Zeit und um die Kunst, die Zeit auszukosten. Seelenkost.
35 Minuten
Licht-Texte stehen im Mittelpunkt des neuen Lyrik-Podcast "Seelenfutter", wobei: Wer über Licht spricht, darf die Dunkelheit nicht verschweigen. Friedrich Rückerts "Gekommen in die Nacht der Welt" singt prallvoll davon, wie das Licht die Menschen durchdringt. Sie werden selbst zum Stern. Vorsichtiger und von melancholischer Sehnsucht dichtet Georg Busse-Palma seinen "Abendfalter". Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard gehen auf diese Lichtreise und setzen Psalmworte und einen Vers aus dem Johannes-Prolog dazu. Das richtige Seelen-Programm für dunkle Januarzeiten.
36 Minuten
Was ist mit dem Nackmull in Kassel auf sich hat, in launniger Silvesterrunde, und was dem Volke redlich zu wünschen sei - die Seelenfutter-Folge zum Jahreswechsel präsentiert zwei höchst unterschiedliche Neujahrsgedichte. 200 Jahre liegen zwischen der Moritat von Christian Maintz und dem "Neujahrswunsch 1817" des würtemberger Dichter und Politiker Ludwig Uhland. Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard schaffen damit leichtherzig den Übergang vom alten zum neuen Jahr, verbunden mit Psalmwort von Wandel und Bständigkeit und einem Jesaja-Text zur Freiheit.
57 Minuten
Hohoho, klingeling, es ist Weihnachten! Mona Harry tritt als Weihnachtswichtel auf und legt ein drittes Gedicht unter den Tannenbaum. Zarte Nachstimmungen, feine Sternendeutungen und ein satter Weihnachtssegen - der Lyrik-Podcast Seelenfutter trägt zum Lichtfest Feststimmung in die Stuben. Am Ende legt die gefeierte Poetry-Slamerin Mona Harry noch einen eigenen Text dazu, über die Liebe und wie das Große der Welt plötzlich ganz zart und fein daherkommt.   
40 Minuten
"Die Huch" ist wieder zu Gast beim Lyrik-Podcast Seelenfutter. "Uralter Worte kundig kommt die Nacht". Hallo?! Das ist einfach großartig! Dazu stellen Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das schwebende "der hügel wo wir wandeln" von Stefan George. Traumschön. Dazu Bibelworte aus Psalm und Lukasevangelium. Adventsfutter.
37 Minuten
Eine junge Frau schaut aufs Leben, ein älterer Mann blickt zurück. Außerordentliche Gedichte von der außerordentlichen Lou Andreas-Salome und dem lebensreifen Theodor Fontane haben Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard für ihren Lyrik-Podcast zusammengestellt, dazu Bibelworte von Paulus und aus den Psalmen.  
36 Minuten
Voll musikalisch gehts diesmal zu beim Seelenfutter. Ganz im Zeichen der Husumer Orgelweihe schmettert das Gedicht "Macht-Rausch", das einen ganz ungewöhnlichen Christian Morgenstern zeigt, unverschmitzt, expressiv, ein rauschendes Orgelfest. Dazu das subtile ""Nun suche ich" von Leon Vandersee - eine brillianten Entdeckung von Susanne - chapeau! Dazu klingen Bibelworte aus Psalm und Kollosserbrief. Hach... Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard lassen es krachen, irgendwie, beim Lyrik-Podcast von der Nordseeküste. 
36 Minuten
Zum 1. Advent gibt es eine Extraportion Hoffnung. Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard präsentieren das fragile, durchschimmernde Gedicht von Erich Mühsam mit dem Titel "Kriecht die Hoffnung aus dem Loche" und ein standfeste Hoffnungsgedicht von dem fast unbekannten Gustav Legerlotz. Dazu gibt es Bibelworte von Paulus und aus dem Jesaja-Buch. Ende November braucht es ein paar Lichtworte von den Seelenfütterern aus Nordfriesland.
Seelenfutter

Seelenfutter