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Seelenfutter Archiv

312 Episoden
42 Minuten
Nachtgedichte, aufwühlend, tröstend, staunend, versöhnend. Die beiden Gedichte vom Lyrik-Podcast Seelenfutter hören in die blaue Stunde hinein und lauschen dann in die Schwärze der Nacht. Baudelaire's "Abendklänge" und "An die Nacht" von Michelangelo Buonarroti stellen Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard in Beziehung, auch wenn rund 300 Jahre zwischen den Dichtern liegen. Egal: Den Zauber der Nacht erfassen beide mit unendlich schönen Worten. Dazu Psalmverse. Seelenfutter, auch für dunkle Stunden.
45 Minuten
Was auf dem Papier besteht, was durch das Papier besteht: Zwei Gedichte der Beständigkeit und der Vergänglichkeit. Der kleine mahnende Text des irischen Schriftstellers George Bernard Shaw "Lass die sich beklagen" steht zusammen mit "Papier ohne Ende" von Hoffmann von Fallersleben. Weil aufklärerische und aufbegehrende Gedichte, feinstes Seelenfutter, finden Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard. 
41 Minuten
Das Unperfekte steht im Mittelpunkt des aktuellen Lyrik-Podcast Seelenfutter, das Leiden an der eigenen Unzulänglichkeit. In "Der Halbpoet" lässt Marie von Ebner-Eschenbach der Ohnmacht freien Raum, das Große zu spüren, aber keine Worte dafür zu finden. Der zeitgenössische Lyriker Max Richard Lessmann kommt vom Selbstzweifel zu einer Art Gottesbeweis, auf dem Weg einer augenzwinkernden Negation - wunderbar. Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard spiegeln die Gedichte in Bibelworten aus dem Jakobusbrief und den Sprüchen Salomos.  
38 Minuten
"Den gelben Astern ein Lied" dichtet die siebzehnjährige Selma Meerbaum-Eisinger, eineinhalb Jahre später wird sie in einem KZ der Nazis zu Tode kommen. Durch die Tristess des Regens hindurch lässt sie es zu, dass Blumen sie tief erfreuen können. "Die Blume" von Alexander Puschkin sinniert dem Leben einer Blume nach, die sich gepresst in einem Buch findet. Zwei bezaubernde Blumengedichte, die je auf die eigene Art tief hinter die Blütenblätter blicken. Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard stellen zu diesen Seelen-Texten Bibelworte aus Hiob und von Paulus.
38 Minuten
Das Gute im Menschen. Zwei Gedichte singen vom Ringen um das Gute. Wolfgang Borcherts "Versuch es" schreibt vom Sein und von dem Appell, das gut zu sein zu versuchen. Dagegen lässt Kristin Jahn mit dem Gedicht "Sonntagsherz" Gott selbst die eine oder andere ethische Erwartung aussprechen. Dies Maß an Anspruch finden Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard mal genau richtig und statten ihren Lyrikpodcast "Seelenfutter" noch mit Bibelworten aus dem Hebräerbrief und dem Matthäusevangelium aus.
40 Minuten
Seh ehrlich sprechen die Gedichte der aktuellen Folge vom Seelenfutter. Die Welt ist nicht in Ordnung, wirklich nicht - eine bestürzend zeitlose Analyse. Aber Empatie lässt sich nicht betrügen, und Liebe hält gegen die bleiernen Schatten kraftvoll dagegen. Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard tauchen ein in "Wirrwarr" von Rose Ausländer und "Weltende" von Else Lasker-Schüler. Und stellen Worte aus Johannes und dem Hohelied dazu. Denn die Klarheit hilft zum Leben.  
58 Minuten
Heiß geht's her im Hochsommer-Spezial. Hitze, die kaum noch Freude macht. Als Hochsommergast haben Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard den Poetry-Gottvater Björn Högsdal eingeladen. Träge schmort es so vor sich hin, im "Sommermittag am See" von Max Hermann-Neiße. "Sommer" von der Droste dörrt am Ufer des Bodensees, Björn ist als Jugendlicher in den Gemächern der von Droste-Hülshoff aus und ein gegangen. Georg Brittings "Sommer" überschreitet die Grenze zum Überhitzten am deutlichsten: "Der Sommer ist fürchterlich". Jedes der drei Gedichte kennt aber einen Ausweg, eine lindernde Abkühlung. Tröstlich überhaupt: Es wird ja auch wieder Herbst.     
35 Minuten
Die Magie einer Sternennacht, die Weisheit einer Abendstimmung. Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard lassen sich im Lyrik-Podcasst diesmal von andächtigen Naturstimmungen tragen: Auf Hebbels "Nachtlied" antwortet "Abend im Frühherbst" von Maria Luise Weissmann. Dazu Bibelworte. Es ist zum in die Sterne schauen....
38 Minuten
Ein Lächeln irrt verflogen durch einen lauten Saal - wohin es möchte und wer es verloren hat, darüber sprechen Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard im Lyrikpodcast Seelenfutter. "Ein Lächeln irrt verflogen" von Christian Morgenstern macht den Auftakt, Hermann Lingg´s "Kleines Glück" antwortet verschmitzt. Dazu Bibelworte aus der Bergpredigt und den Psalmen - ein Seelenvergnügen. 
43 Minuten
Sehr besonders, wie Janna Horstmann dreizehn Worte zu einer poetischen Einheit formt. Ein Gedicht, das sich 2021 zu einer Klavierkomposition von Jan Simowitsch formte. Dazu stellen die Lyrik-Podcaster Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das "Gebet" von Rainer Maria Rilke. Gedichte, die zueinander sprechen. Dazu Bibelworte aus Jeremia und den Psalmen. Und am Ende die Musik von Jan Simowitsch aus dem Sundevit-Zyklus, zu der Janna Horstmann unlängst gedichtet hat. Seelennahrung.
40 Minuten
"Auf diesem Hügel überseh ich meine Welt!" Der Hügel, die Heimat; die Welt, das Ferne. Bettina von Arnim weiß, dass ihre Sehnsucht nur in der Nähe gestillt werden kann. Zu ihrem wundervollen Gedicht stellen Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard im Lyrik-Podcast Seelenfutter "Freundliche Vision" von Otto Julius Bierbaum. Wie eine Antwort auf das Bettinas Sehnen: Er nimmt an die Hand und führt in den Frieden. Seelenfutter vom Feinsten.
33 Minuten
Wir müssen - wieder! - über Liebe reden! Wie voller Unruhe Liebende sein können! in "Liebe" der jungen romantischen Dichterin Karoline von Günderrode zerreisst es einen förmlich. Dagegen kommt der Vagabund Jakob Haringer in dem hinreißenden "Weißt du's?" an, findet Heimat in dem Moment, in dem alles, wirklich alles stimmt. Hach! Gutes für die Seele, finden Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard
37 Minuten
Wir müssen über Liebe reden. Wieder einmal. Den die Liebe ist die Großmacht des Universums, und damit ein Zentralthema der Lyrik. Ricarda Huch dichtet von tiefer Hingabe, in ihrem Gedicht "Wenn je ein Schönes mir zu bilden glückte". Dagegen klingt das Gedicht "Einer, der aufhört, sich selbst zu sehen" vom mittelalterlichen muslimischen Mystiker Rumi wie ein Grundsatztext, zunächst distanzierter, und dann geht es doch um die Hingabe als Aufgabe des Selbst, um "voll mit Liebe" zu werden. Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard sind begeistert von dieser sehr besonderen Liebeslyrik - tut der Seele gut!
41 Minuten
Erstaunlich, was sich da in einer Hafenspelunke ereignet. Gott beim Weinschoppen, unter schlechtrasierten Gestalten. Alfred Mombert ist eine bezaubernde Miniatur gelungen mit seinem Gedicht "Gott ist vom Schöpferstuhl gefallen". Ein Predigtauszug von Meister Eckart kontrastiert dagegen in wunderbarer lyrischer Gestalt, dass der Mensch gar nicht wahrnimmt, wie nah das Himmlische ihm ist. Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard stellen im 119. Seelenfutter aparte poetische Texte zusammen, die einmal das ganz Grundsätzliche in den Blick nehmen. 
40 Minuten
Liebe. Die höchste und tiefste ewige Kraft. Liebe, die Scham und Schuld wegnimmt. Liebe, deren Anarchie die Ordnungskräfte herausfordert. Zwei ausgesprochen spirituelle Liebesgedichte präsentieren Susanne Garsoffky und Friedemann im 118. Seelenfutter. "Love III" geht direkt ins Herz, George Herbert hat es gedichtet, die große Simone Weil las es Tag um Tag. "Der Garten der Liebe" von William Blake arbeitet sich an den Feinden der Liebe ab - sie tragen schwarze Talare. Vorsicht: Amtskirche-Bashing! Dazu Bibelworte aus den Psalmen und dem Lukasevangelium. Es geht um die Liebe.
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