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  3. EvidenzUpdate – für klügere Medizin Podcast

Episoden

46 Minuten
Heute gibt es eine Episode ohne Studie, ohne Metaanalyse, ohne Effektstärken und Konfidenzintervalle. Heute gibt es ein neues Format: das EvidenzUpdate Extra. Und darin sprechen wir über Nazis, über das Dritte Reich, über Zwangsarbeit im Gesundheitswesen und über die Frage, was das alles mit uns zu tun hat. Wir sprechen über das Erinnerungsprojekt „Das leere Sprechzimmer“. Und zu Gast haben wir **Thomas Maibaum aus Rostock,** der sich gemeinsam mit Kahina Toutaoui um das Projekt kümmert.
1 Stunde 18 Minuten
Andere Länder rechnen längst aus, was ein gewonnenes Lebensjahr kosten darf. Wir in Deutschland tun das aber nicht. Während wir uns davor „drücken“, dem Leben einen Preis zu geben, verstopfen gleichzeitig Praxen, Kliniken und Co mit Krimskrams. Und jede neue Innovation nimmt ein immer größeres Stück vom Kuchen. Die Hoffnungen der einen reduzieren die Chancen der anderen. Oder mit anderen Worten: Die richtige Priorisierung gelingt nicht so, wie man sich das wünscht. Wir überlassen sie den Leuten in der Praxis und am Krankenbett. Wie sich das ändern ließe, darüber reden wir in dieser Episode mit Uwe Popert. Unsere Frage: Sollten wir für eine bessere, systematische Priorisierung künftig Kosten-Nutzen-Bewertungen machen und so rechnen, wie es die Briten machen, also mit QALYs? Würde dann alles gut?
37 Minuten
Guten Abend! Nein, heute geht es nicht um die 64. Fußball-Bundesliga-Saison und die einen oder anderen bemerkenswerte Ergebnisse der ersten beiden Spieltage. Es geht um das, was manchen Fußballlehrer ereilt beim Betrachten seiner Mannschaft: Hochdruck. Zwei frische Metaanalysen zur arteriellen Hypertonie sind uns untergekommen. Ergebnis der ersten: Der Nutzen der Blutdrucksenkung entsteht früh und wächst dann nicht mehr. Ergebnis der zweiten: Manche Kombinationen sind besser verträglich als die Monotherapie, einzelne sogar besser als Placebo. Und manchmal macht eine Kombi weniger Probleme als ein einzelner Wirkstoff daraus.
55 Minuten
Nachdem wir in der letzten Episode besprochen haben, warum man Jahrzehnte und Hunderttausende Probanden braucht bzw. was die Alternativen und ihre Grenzen sind, um einen möglichen Nutzen von Krebs-Screenings zu ermitteln, wird es heute konkreter. Im zweiten Teil unserer Doppel-Folge nehmen wir uns neben der Koloskopie auch die Mammografie, das Lungen-CT und den brandneuen Vorbericht zur Prostata-Ca-Früherkennung vor. Wir machen kurze Ausflüge ins wunderschöne Empfehlungsdelta zwischen Leitlinien und Nutzenbewertungen (immer eine Reise wert!) und nach Wien (auch schön dort!).
41 Minuten
Gute Nacht! Wer wissen will, ob ein Krebsscreening was kann, der braucht dafür Jahrzehnte und Hunderttausende Probanden. Und wenn dann irgendwann die Ergebnisse vorliegen, waren Realität, ärztlicher Praxis und technischer Fortschritt eh schneller, ist die Studie überholt. Wie wäre es mit einer Abkürzung? Statt auf die Toten zu warten, zählen wir fortgeschrittene Tumorstadien. Die kommen früher. Ob ja eine gute Idee, prüfen wir in diesen zwei Episoden.
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Über diesen Podcast

Betrachtungen über sogenannte "Wahrheiten" in der Medizin. Wir schauen auf die medizinische Wissenschaft, auf Studienergebnisse und Expertenaussagen. Wir ordnen ein, was wir eigentlich wissen können und was nicht. Und wo es schlicht Grenzen gibt – für Ärztinnen und Ärzte und für alle, die mehr wissen wollen. Neue Episoden gibt es (mindestens!) wöchentlich. Wir, das sind Martin Scherer, Past-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), und Denis Nößler, Medizinjournalist. Mehr Inhalte und Einordnung, alle Details zu den Episoden und von Menschen (!) liebevoll aufgeschriebene Transkripte gibt es auf www.evidenzupdate.de
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„EvidenzUpdate – für klügere Medizin“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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