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Episoden

55 Minuten
Nachdem wir in der letzten Episode besprochen haben, warum man Jahrzehnte und Hunderttausende Probanden braucht bzw. was die Alternativen und ihre Grenzen sind, um einen möglichen Nutzen von Krebs-Screenings zu ermitteln, wird es heute konkreter. Im zweiten Teil unserer Doppel-Folge nehmen wir uns neben der Koloskopie auch die Mammografie, das Lungen-CT und den brandneuen Vorbericht zur Prostata-Ca-Früherkennung vor. Wir machen kurze Ausflüge ins wunderschöne Empfehlungsdelta zwischen Leitlinien und Nutzenbewertungen (immer eine Reise wert!) und nach Wien (auch schön dort!).
41 Minuten
Gute Nacht! Wer wissen will, ob ein Krebsscreening was kann, der braucht dafür Jahrzehnte und Hunderttausende Probanden. Und wenn dann irgendwann die Ergebnisse vorliegen, waren Realität, ärztlicher Praxis und technischer Fortschritt eh schneller, ist die Studie überholt. Wie wäre es mit einer Abkürzung? Statt auf die Toten zu warten, zählen wir fortgeschrittene Tumorstadien. Die kommen früher. Ob ja eine gute Idee, prüfen wir in diesen zwei Episoden.
42 Minuten
Gude! Es gibt Studien, deren wichtigste Zahl gar nicht in der Studie steht. Wir knöpfen uns heute eine vor, die zeigen wollte, was die neue amerikanische Hypertonie-Leitlinie in der Bevölkerung anrichtet. Dafür vergleicht sie Menschen, die Blutdrucksenker nehmen, mit Menschen, die keine nehmen. Und dann steht in der Tabelle, dass beide Gruppen exakt denselben Blutdruck haben. Verrückt? Spoiler: Finden wir schon. Es kommt aber schlimmer: Die Arbeit rechnet 200.000 angeblich gerettete Leben vor, verrechnet sich dabei mit den Toten – und alle acht Autoren geben keine Interessenkonflikte an. Wir haben nachgesehen. Was das alles mit Batman zu tun hat, mit Carsten Linnemann und Tino Sorge, besprechen wir ebenfalls. Unten gibt es das Evidenz-Quickie zur Studie und auch eine kleine Analyse, ob weniger Krankenkassen etwas bringen würden.
57 Minuten
Ein Kind, ein Rücktritt, eine Debatte über Freiheit und Autonomie, und mittendrin eine Frau, über die kaum jemand redet: die Leihmutter. Wir nehmen die Causa Spahn zum Anlass, aber wollen nicht werten. Wir stellen uns eine schlichte klinische Frage: Was bedeutet eine Leihmutterschaft für die, die das Kind, das nicht ihres ein soll, austrägt? Nicht moralisch, sondern mit Zahlen.
27 Minuten
Haha! Wusstet ihr, dass das hier die 200. Episode vom EvidenzUpdate-Podcast ist? Wir wussten es bis neulich auch nicht, hätten es fast (in Paris) verpennt. Aus einer Laune heraus hatten wir vor sechs Jahren diesen Podcast gestartet. Geworden ist daraus etwas, das uns immer noch und immer häufiger Freude macht, und das immer mehr von euch uns zuhören lässt (aus dem Hörsaal, der Praxis und Klinik, aus Plenarsälen, aus Ministerien, sogar aus der Industrie). Aber ausschließlich unidirektional finden wir es auf Dauer etwas eintönig. Wir wollen mit euch ins Gespräch kommen. Deswegen haben wir uns für die Zukunft (neben anderem, das wir heute noch nicht verraten) einiges vorgenommen: Wir wollen mehr mit euch ins Gespräch kommen.
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Über diesen Podcast

Betrachtungen über sogenannte "Wahrheiten" in der Medizin. Wir schauen auf die medizinische Wissenschaft, auf Studienergebnisse und Expertenaussagen. Wir ordnen ein, was wir eigentlich wissen können und was nicht. Und wo es schlicht Grenzen gibt – für Ärztinnen und Ärzte und für alle, die mehr wissen wollen. Neue Episoden gibt es (mindestens!) wöchentlich. Wir, das sind Martin Scherer, Past-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), und Denis Nößler, Medizinjournalist. Mehr Inhalte und Einordnung, alle Details zu den Episoden und von Menschen (!) liebevoll aufgeschriebene Transkripte gibt es auf www.evidenzupdate.de
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„EvidenzUpdate – für klügere Medizin“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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