Kekulés Gesundheits-Kompass von MDR AKTUELL Archiv
451 Episoden
60 Minuten
Jan Kröger und der Mediziner Alexander Kekulé sprechen erneut über Long Covid. Zunächst geht es um eine Studie aus Cardiff, die sich mit der Rolle des Komplementsystems befasst. Dieses war vor vier Wochen schon mal Thema im Podcast. Damals ging es um eine Studie aus Zürich. Deren Erkenntnisse seien jetzt von den Briten bestätigt, so Kekulé. Er erklärt, was die Wissenschaftler aus Cardiff untersucht haben. Die Ergebnisse seien der Anfang zu einer harten Diagnostik von Long Covid und ganz entfernt eine Tür, um irgendwann mal Therapien zu machen.
Anschließend geht es um eine Studie aus Dublin, die sich mit dem sogenannten Brain Fog beschäftigt. Kekulé beschreibt, unter welchen Symptomen Betroffene leiden. Die Studienautoren erklären, dass sie zum ersten Mal nachweisen konnten, dass undichte Blutgefäße im Gehirn zusammen mit einem hyperaktiven Immunsystem die Hauptursache für Brainfog im Zusammenhang mit Long Covid sein können. Kekulé schätzt die Untersuchung ein, würde aber im Ergebnis nicht so weit gehen.
Und als drittes sprechen Kröger und Kekulé über eine Studie aus Cambridge. Dabei geht es um einen Bluttest, der die Freisetzung von Interferon-gamma bei Long Covid misst. Interferone sind Signalstoffe, die bei Virusinfektionen von Zellen freigesetzt werden. Bei Long-Covid-Patienten seien sie auch nach sechs Monaten noch deutlich erhöht, so die Wissenschaftler. Links:
- Folge „Kekulés Gesundheits-Kompass“ vom 01.02.2024 zu Long Covid: https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/kekule-corona/audio-long-covid-lupus-studie-100.html
- Studie aus Cardiff zur Störung des Komplementsystems bei Long Covid: https://doi.org/10.1016/j.medj.2024.01.011 (14.02.2024)
- Studie aus Dublin zur Störung der Blut-Hirn-Schranke als Auslöser für Brain Fog: https://www.nature.com/articles/s41593-024-01576-9 (22.02.2024)
- Studie aus Cambridge: Bluttest misst Freisetzung von Interferon-gamma bei Long Covid: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38381822/ (24.02.2024)
Und ein Podcast-Tipp: Staffel 3 von „Tschüss Kohle, hallo Zukunft!“
https://www.ardaudiothek.de/sendung/tschuess-kohle-hallo-zukunft/10323013/
Für Fragen zu "Kekulés Gesundheits-Kompass" schreiben Sie gern an gesundheitskompass@mdraktuell.de. Oder Sie rufen kostenlos an unter 0800 300 2200.
Anschließend geht es um eine Studie aus Dublin, die sich mit dem sogenannten Brain Fog beschäftigt. Kekulé beschreibt, unter welchen Symptomen Betroffene leiden. Die Studienautoren erklären, dass sie zum ersten Mal nachweisen konnten, dass undichte Blutgefäße im Gehirn zusammen mit einem hyperaktiven Immunsystem die Hauptursache für Brainfog im Zusammenhang mit Long Covid sein können. Kekulé schätzt die Untersuchung ein, würde aber im Ergebnis nicht so weit gehen.
Und als drittes sprechen Kröger und Kekulé über eine Studie aus Cambridge. Dabei geht es um einen Bluttest, der die Freisetzung von Interferon-gamma bei Long Covid misst. Interferone sind Signalstoffe, die bei Virusinfektionen von Zellen freigesetzt werden. Bei Long-Covid-Patienten seien sie auch nach sechs Monaten noch deutlich erhöht, so die Wissenschaftler. Links:
- Folge „Kekulés Gesundheits-Kompass“ vom 01.02.2024 zu Long Covid: https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/kekule-corona/audio-long-covid-lupus-studie-100.html
- Studie aus Cardiff zur Störung des Komplementsystems bei Long Covid: https://doi.org/10.1016/j.medj.2024.01.011 (14.02.2024)
- Studie aus Dublin zur Störung der Blut-Hirn-Schranke als Auslöser für Brain Fog: https://www.nature.com/articles/s41593-024-01576-9 (22.02.2024)
- Studie aus Cambridge: Bluttest misst Freisetzung von Interferon-gamma bei Long Covid: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38381822/ (24.02.2024)
Und ein Podcast-Tipp: Staffel 3 von „Tschüss Kohle, hallo Zukunft!“
https://www.ardaudiothek.de/sendung/tschuess-kohle-hallo-zukunft/10323013/
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60 Minuten
Ein Mikrochip im Gehirn macht Schlagzeilen. Das Unternehmen Neuralink gehört dem umstrittenen Milliardär Elon Musk. Und der hat verkündet, dass die Firma einen kabellosen Mikrochip in ein menschliches Gehirn implantiert hat. Bei einem Menschen, der querschnittsgelähmt ist. Ziel solcher OPs ist es, neurologische Erkrankungen wie Alzheimer, Demenz und Rückenmarksverletzungen zu heilen. Computerchips im Kopf würden Telepathie und Zugriff auf alles Wissen der Welt ermöglichen, sagt Musk. Sind seine Versprechen Science Fiction oder wird das wirklich so werden? Wie funktioniert Neuralink? Darüber sprechen Susann Böttcher und der Mediziner Alexander Kekulé in dieser Folge.
Zunächst geht es um „Vorläufer“ der Chips im Gehirn. Bekannt ist, dass viele Menschen mit Herzschrittmachern unter uns leben. Inzwischen gibt es auch Hirnschrittmacher, die Menschen mit Epilepsie helfen können. Kekulé erklärt, wie diese Schrittmacher funktionieren.
Mit Blick auf Neuralink verweist der Mediziner zunächst darauf, dass es neben Musks Firma noch andere Firmen gibt, die an Gehirnchips arbeiten. Musk kommuniziere aber offensiver nach außen. Neu ist, dass der Gehirnchip von Musk ohne Kabel auskommt. Das habe Vorteile, aber auch Nachteile, so Kekulé. Besonders sei bei Musk die Vision, wo der Milliardär mit seinen Gehirnchips hinwolle. Es gehe ihm letztlich um die Verschmelzung von Mensch und Computer. Aber wie funktioniert das, wenn ein Chip im Kopf sitzt und mit dem Hirn kommuniziert? Kekulé gibt eine Einführung in die faszinierende Geschichte der Forschung am Computer im Gehirn und er schaut voraus, wohin die Entwicklung gehen kann.
Links: - Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) bietet als eine der ersten Kliniken in Deutschland die Implantation des neuen innovativen Herzschrittmachers AVEIR VR: https://www.mhh.de/presse-news/mhh-kardiologie-implantiert-neuartigen-herzschrittmacher-ohne-elektroden (Okt. 2023)
- Nach siebenjähriger Entwicklung hat die Precisis GmbH mit Sitz in Heidelberg die CE-Zertifizierung für ihren minimalinvasiven Gehirn-Schrittmacher EASEE erhalten: https://www.aerzteblatt.de/archiv/228882/EASEE-sup-sup-jetzt-CE-zertifiziert-Minimalinvasiv-gegen-Epilepsie (Dtsch Arztebl 2022; 119(50): [35])
- Neuralink setzt erstes Gehirnimplantat ein- mit weiterführenden Links im Artikel: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/148950/Neuralink-setzt-Gehirnimplantat-erstem-Menschen-ein?rt=ba62e9f535cc34361fdc966cdd9e468c (Jan 2024)
- Diverse Konkurrenzunternehmen zu Neuralink: https://www.businessinsider.de/wirtschaft/international-business/diese-4-gehirn-computer-sind-neuralink-und-elon-musk-voraus/ (Feb 2024)
- Computersteuerung und Sprache trotz Locked in Syndrom: https://www.medicalnewstoday.com/articles/ai-tech-gives-back-voice-to-woman-with-post-stroke-locked-in-syndrome#What-is-locked-in-syndrome (Mai 2023)
Und ein Podcast-Tipp: Gefährliche Freundschaften - Im Hungern nicht allein - https://www.ardaudiothek.de/episode/swr2-feature/gefaehrliche-freundschaften-im-hungern-nicht-allein/swr2/13058385/
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Zunächst geht es um „Vorläufer“ der Chips im Gehirn. Bekannt ist, dass viele Menschen mit Herzschrittmachern unter uns leben. Inzwischen gibt es auch Hirnschrittmacher, die Menschen mit Epilepsie helfen können. Kekulé erklärt, wie diese Schrittmacher funktionieren.
Mit Blick auf Neuralink verweist der Mediziner zunächst darauf, dass es neben Musks Firma noch andere Firmen gibt, die an Gehirnchips arbeiten. Musk kommuniziere aber offensiver nach außen. Neu ist, dass der Gehirnchip von Musk ohne Kabel auskommt. Das habe Vorteile, aber auch Nachteile, so Kekulé. Besonders sei bei Musk die Vision, wo der Milliardär mit seinen Gehirnchips hinwolle. Es gehe ihm letztlich um die Verschmelzung von Mensch und Computer. Aber wie funktioniert das, wenn ein Chip im Kopf sitzt und mit dem Hirn kommuniziert? Kekulé gibt eine Einführung in die faszinierende Geschichte der Forschung am Computer im Gehirn und er schaut voraus, wohin die Entwicklung gehen kann.
Links: - Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) bietet als eine der ersten Kliniken in Deutschland die Implantation des neuen innovativen Herzschrittmachers AVEIR VR: https://www.mhh.de/presse-news/mhh-kardiologie-implantiert-neuartigen-herzschrittmacher-ohne-elektroden (Okt. 2023)
- Nach siebenjähriger Entwicklung hat die Precisis GmbH mit Sitz in Heidelberg die CE-Zertifizierung für ihren minimalinvasiven Gehirn-Schrittmacher EASEE erhalten: https://www.aerzteblatt.de/archiv/228882/EASEE-sup-sup-jetzt-CE-zertifiziert-Minimalinvasiv-gegen-Epilepsie (Dtsch Arztebl 2022; 119(50): [35])
- Neuralink setzt erstes Gehirnimplantat ein- mit weiterführenden Links im Artikel: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/148950/Neuralink-setzt-Gehirnimplantat-erstem-Menschen-ein?rt=ba62e9f535cc34361fdc966cdd9e468c (Jan 2024)
- Diverse Konkurrenzunternehmen zu Neuralink: https://www.businessinsider.de/wirtschaft/international-business/diese-4-gehirn-computer-sind-neuralink-und-elon-musk-voraus/ (Feb 2024)
- Computersteuerung und Sprache trotz Locked in Syndrom: https://www.medicalnewstoday.com/articles/ai-tech-gives-back-voice-to-woman-with-post-stroke-locked-in-syndrome#What-is-locked-in-syndrome (Mai 2023)
Und ein Podcast-Tipp: Gefährliche Freundschaften - Im Hungern nicht allein - https://www.ardaudiothek.de/episode/swr2-feature/gefaehrliche-freundschaften-im-hungern-nicht-allein/swr2/13058385/
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60 Minuten
Friendly Fire, Treffer aus den eigenen Reihen – das ist eigentlich Militärsprache. Aber so etwas gibt es auch in unserem Körper. Nämlich dann, wenn sich unser Immunsystem die falschen Gegner aussucht und gesunde Zellen angreift. Eine Studie hat untersucht, wie es auch in Zusammenhang mit Long Covid zu Friendly Fire kommt. Sie ist der Anlass für Jan Kröger und den Mediziner Alexander Kekulé, über das weite Feld der Autoimmunerkrankungen zu sprechen und über vielversprechende Therapien dagegen. Schweizer Wissenschaftler haben Long Covid erforscht und sind dabei auf die besondere Rolle des Komplementsystems aufmerksam geworden. Im Podcast erklärt Kekulé, was das System macht und wie es sich bei Long Covid laut den Studienmachern verändern kann. Die Schweizer Wissenschaftler glauben auch, dass mit ihren Erkenntnissen irgendwann ein Long-Covid-Test möglich wird. Da ist Kekulé aber skeptisch. Außerdem geht es um Autoimmunerkrankungen wie Diabetes Typ 1, Rheuma und Multiple Sklerose. Kekulé erklärt, was dabei im Körper passiert und warum das so fatal ist. Hoffnung geben neue Erkenntnisse bei der Therapie gegen Lupus.
Link: Züricher Studie zu Long Covid
Podcast-Tipp: Neue Folge im Podcast "Die Fascho-Jägerin?!"
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Link: Züricher Studie zu Long Covid
Podcast-Tipp: Neue Folge im Podcast "Die Fascho-Jägerin?!"
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1 Stunde 3 Minuten
Bei Corona gibt es Long Covid, aber wie sieht das eigentlich bei anderen Atemwegserkrankungen aus? Eine Studie hat sich mit den Langzeitfolgen von Grippeerkrankungen beschäftigt. Denn es gibt auch "Long Flu". Der Mediziner Alexander Kekulé erklärt das im Detail. Es geht um langfristige gesundheitliche Probleme und ein erhöhtes Sterberisiko in den Monaten nach der Erkrankung. Im Podcast besprechen wir die Studie, die Erkenntnisse und Unsicherheiten bei den Schlussfolgerungen.
Weitere Themen: Die aktuelle Infektionslage bei Corona, Influenza und Co. + Corona-Impfempfehlungen + Vogelgrippe: Eine Pandemie im Ozean
Links:
Epidemiologisches Bulletin: aktuelle STIKO-Empfehlung zur Corona-Impfung
Kohortenstudie: Langzeitfolgen von Covid-19 und Influenza im
Langzeitsymptome von Covid-19 im Vergleich mit anderen Atemwegsinfekten
Podcast-Tipp: Rasenball - Red Bull und der moderne Fußball
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Weitere Themen: Die aktuelle Infektionslage bei Corona, Influenza und Co. + Corona-Impfempfehlungen + Vogelgrippe: Eine Pandemie im Ozean
Links:
Epidemiologisches Bulletin: aktuelle STIKO-Empfehlung zur Corona-Impfung
Kohortenstudie: Langzeitfolgen von Covid-19 und Influenza im
Langzeitsymptome von Covid-19 im Vergleich mit anderen Atemwegsinfekten
Podcast-Tipp: Rasenball - Red Bull und der moderne Fußball
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1 Stunde 6 Minuten
Rotwein, Glühwein, Bier und Co. - die Weihnachtszeit und das Jahresende werden oft gründlich begossen. Viele versuchen sich danach an einem „Dry January“ und trinken einen Monat lang keinen Alkohol. In diesem Podcast nähern sich Susann Böttcher und der Mediziner Alexander Kekulé dem Alkohol zumindest verbal. Zunächst geht es darum, wie Alkohol genau auf den Körper wirkt. Kekulé fasst es so zusammen: Alkohol verlangsame und er enthemme. Früher habe es viele Mythen um die positive Wirkung des Alkohols gegeben. Inzwischen habe die Wissenschaft diese weitgehend kassiert. Und der Mediziner erklärt, welche Ähnlichkeiten ein Filmriss mit einer Narkose hat.
Im zweiten Teil des Podcasts geht es um die Frage, bis zu welcher Menge der Genuss von Alkohol in Ordnung ist. Und welche Schäden der Körper nimmt, wenn man zu viel trinkt oder gar süchtig wird. Die Alkoholsucht ist ein großes Problem, für Betroffene und die gesamte Gesellschaft. Böttcher und Kekulé sprechen deswegen auch darüber, was gegen die Sucht hilft.
Weitere Themen: Der Alkohol und der Schlaf + Was bringen Mittel gegen den Kater? + Sinn und Unsinn des „Dry January“ + Wie Alkohol in der Schwangerschaft das ungeborene Kind vergiftet
Links:
- Wie eine Gentherapie Alkoholkrankheit heilen könnte
- Ketamin in der Therapie gegen Alkoholkrankheit
- Schwerwiegende Schäden durch Alkohol während der Schwangerschaft
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Im zweiten Teil des Podcasts geht es um die Frage, bis zu welcher Menge der Genuss von Alkohol in Ordnung ist. Und welche Schäden der Körper nimmt, wenn man zu viel trinkt oder gar süchtig wird. Die Alkoholsucht ist ein großes Problem, für Betroffene und die gesamte Gesellschaft. Böttcher und Kekulé sprechen deswegen auch darüber, was gegen die Sucht hilft.
Weitere Themen: Der Alkohol und der Schlaf + Was bringen Mittel gegen den Kater? + Sinn und Unsinn des „Dry January“ + Wie Alkohol in der Schwangerschaft das ungeborene Kind vergiftet
Links:
- Wie eine Gentherapie Alkoholkrankheit heilen könnte
- Ketamin in der Therapie gegen Alkoholkrankheit
- Schwerwiegende Schäden durch Alkohol während der Schwangerschaft
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38 Sekunden
Nach knapp vier Jahren und 361 Folgen stellen wir den Corona-Kompass ein. Es geht aber an dieser Stelle weiter, mit "Kekulés Gesundheits-Kompass". Der Mediziner Prof. Alexander Kekulé wird also weiter Orientierung geben - die nächste Folge erscheint an dieser Stelle am 11. Januar 2024.
1 Stunde 11 Minuten
361 Folgen, rund 20.000 Minuten - fast vier Jahre lang hat "Kekulés Corona-Kompass" Orientierung in Sachen Corona gegeben. Prof. Alexander Kekulé war in dieser Zeit einer der Erklärer der Pandemie. Dafür gebührt ihm unser Dank! Nun stellen wir "Kekulés Corona-Kompass" ein. Das Ende ist das aber nicht. Auf diesem Feed wird Alexander Kekulé weiter Orientierung in Gesundheitsfragen geben. Ab Anfang Januar erscheint an dieser Stelle aller 14 Tage "Kekulés Gesundheits-Kompass". Auch Corona kann dabei immer mal wieder eine Rolle spielen.
In dieser letzten Folge des "Corona-Kompasses" blicken Host Jan Kröger und Prof. Alexander Kekulé zurück auf die großen Themen der Pandemie. Dabei stellt der Virologe fest, dass die deutsche Politik zwar am Ende oft die richtigen Entscheidungen getroffen habe. Diese seien aber oft zu spät erfolgt. Das größte Versäumnis sei es gewesen, dass man bei den Lockdown-Maßnahmen teilweise zu lange gewartet habe. In dem Podcast wurden auch regelmäßig brisante Themen angefasst wie die Nebenwirkungen des Astrazeneca-Impfstoffs. Kröger und Kekulé kommen auch auf die 21.802 Fragen zu sprechen, die Hörerinnen und Hörer geschickt haben.
Es geht in der letzten Folge aber auch um die Zukunft. Wie gut ist das deutsche Gesundheitssystem auf eine mögliche neue Pandemie vorbereitet? Welche offenen Fragen gibt es noch bei den mRNA-Impfstoffen? Dabei kommt Kekulé auch auf angebliche DNA-Verunreinigungen zu sprechen. Außerdem widerspricht er Gesundheitsminister Karl Lauterbach, der behauptet hat, dass eine Impfung zu 50 Prozent vor Long Covid schütze. Es gebe nicht eine Studie, die das belege. Darüber hinaus äußert sich der Virologe besorgt darüber, dass die Ständige Impfkommission neu besetzt werden soll.
Künftig erscheint auf diesem Feed "Kekulés Gesundheits-Kompass". Ihre Fragen schicken Sie bitte an gesundheitskompass@mdraktuell.de. Oder Sie rufen kostenlos an unter 0800 300 2200.
In dieser letzten Folge des "Corona-Kompasses" blicken Host Jan Kröger und Prof. Alexander Kekulé zurück auf die großen Themen der Pandemie. Dabei stellt der Virologe fest, dass die deutsche Politik zwar am Ende oft die richtigen Entscheidungen getroffen habe. Diese seien aber oft zu spät erfolgt. Das größte Versäumnis sei es gewesen, dass man bei den Lockdown-Maßnahmen teilweise zu lange gewartet habe. In dem Podcast wurden auch regelmäßig brisante Themen angefasst wie die Nebenwirkungen des Astrazeneca-Impfstoffs. Kröger und Kekulé kommen auch auf die 21.802 Fragen zu sprechen, die Hörerinnen und Hörer geschickt haben.
Es geht in der letzten Folge aber auch um die Zukunft. Wie gut ist das deutsche Gesundheitssystem auf eine mögliche neue Pandemie vorbereitet? Welche offenen Fragen gibt es noch bei den mRNA-Impfstoffen? Dabei kommt Kekulé auch auf angebliche DNA-Verunreinigungen zu sprechen. Außerdem widerspricht er Gesundheitsminister Karl Lauterbach, der behauptet hat, dass eine Impfung zu 50 Prozent vor Long Covid schütze. Es gebe nicht eine Studie, die das belege. Darüber hinaus äußert sich der Virologe besorgt darüber, dass die Ständige Impfkommission neu besetzt werden soll.
Künftig erscheint auf diesem Feed "Kekulés Gesundheits-Kompass". Ihre Fragen schicken Sie bitte an gesundheitskompass@mdraktuell.de. Oder Sie rufen kostenlos an unter 0800 300 2200.
54 Minuten
Eine Spritze, die ganz einfach beim Abnehmen hilft. Das klingt für Menschen, die mit den Kilos kämpfen, wie ein kleines Weihnachtswunder. Und tatsächlich geben diverse Medikamente dieses Versprechen. Wegovy zum Beispiel. Medizinerinnen und Mediziner bezeichnen den enthaltenen Wirkstoff Semaglutid sogar als "Gamechanger" für die Adipositas-Therapie. Doch rund um Wegovy und das Pharmaunternehmen Novo Nordisk gibt es viel Stoff für Diskussionen. Darüber sprechen Susann Böttcher und der Mediziner Alexander Kekulé in dieser Folge.
In Deutschland bekommen Menschen mit Übergewicht das Medikament nur unter bestimmten Voraussetzungen verschrieben. Kekulé sagt, es könne bei Übergewicht durchaus helfen. Dennoch sieht er die Entwicklung kritisch. Wegovy sei ein Lifestyle-Produkt. Semaglutid habe auch deswegen einen solchen Erfolg, weil es bezahlbar sei und nur einmal pro Woche verabreicht werden müsse. Es helfe durchaus gegen Übergewicht, aber oft nicht langfristig. Nachhaltigen Erfolg gebe es nur, wenn sich nach dem Absetzen auch das Essverhalten grundlegend ändere. Außerdem erklärt Kekulé, welche Medikamente es neben Wegovy noch gibt.
Und noch eine wichtige Info: Kekulés Gesundheits-Kompass zieht um! Im neuen Jahr werden Sie neue Folgen auf diesem Feed hören, auf dem bisher Kekules Corona-Kompass erscheint. Sie finden den Podcast auch bei Spotify, Apple, Amazon und Google.
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In Deutschland bekommen Menschen mit Übergewicht das Medikament nur unter bestimmten Voraussetzungen verschrieben. Kekulé sagt, es könne bei Übergewicht durchaus helfen. Dennoch sieht er die Entwicklung kritisch. Wegovy sei ein Lifestyle-Produkt. Semaglutid habe auch deswegen einen solchen Erfolg, weil es bezahlbar sei und nur einmal pro Woche verabreicht werden müsse. Es helfe durchaus gegen Übergewicht, aber oft nicht langfristig. Nachhaltigen Erfolg gebe es nur, wenn sich nach dem Absetzen auch das Essverhalten grundlegend ändere. Außerdem erklärt Kekulé, welche Medikamente es neben Wegovy noch gibt.
Und noch eine wichtige Info: Kekulés Gesundheits-Kompass zieht um! Im neuen Jahr werden Sie neue Folgen auf diesem Feed hören, auf dem bisher Kekules Corona-Kompass erscheint. Sie finden den Podcast auch bei Spotify, Apple, Amazon und Google.
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1 Stunde 2 Minuten
Die Welle mit Atemwegserkrankungen rollt. Laut Prof. Alexander Kekulé nimmt die Bedeutung von Corona dabei zu. Positiv sei festzuhalten, dass die gestiegenen Zahlen keine erhöhte Belegung in den Krankenhäusern nach sich zögen. Die Lage sei also nicht kritisch.
In dieser Folge geht es schwerpunktmäßig ums Impfen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) beklagt eine mangelnde Impfbereitschaft in Deutschland. Kekulé sagt, es sei richtig, dass Lauterbach zur Impfung aufrufe. Viele Menschen fielen derzeit aber nicht unter die Impfempfehlung, weil ihre letzte Impfung oder die letzte Infektion mit Corona noch nicht lange zurücklägen. Für andere sei es durchaus ratsam, sich mit dem Arzt oder der Ärztin zu besprechen und eine erneute Impfung in Betracht zu ziehen.
Weitere Themen: Die deutsche Malaise beim Abwassermonitoring + Lauterbach plant einen größeren Umbau der Ständigen Impfkommission + Neu angepasster Impfstoff von Novavax nun auch in Deutschland erhältlich + Mögliche Nebenwirkungen, die im Zuge der jüngsten Impfkampagne in den USA festgestellt worden sind
Links:
- Studie zur Impfung vor und während der Schwangerschaft
- Preprint: Schlaganfallrisiko bei gleichzeitiger Covid-19- und Influenza-Impfung
- Preprint zu Fieberanfällen bei Kindern als mögliche Nebenwirkung der Impfung)
Für Fragen zu "Kekulés Corona-Kompass" schreiben Sie gern an mdraktuell-podcast@mdr.de. Oder Sie rufen kostenlos an unter 0800 300 2200.
In dieser Folge geht es schwerpunktmäßig ums Impfen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) beklagt eine mangelnde Impfbereitschaft in Deutschland. Kekulé sagt, es sei richtig, dass Lauterbach zur Impfung aufrufe. Viele Menschen fielen derzeit aber nicht unter die Impfempfehlung, weil ihre letzte Impfung oder die letzte Infektion mit Corona noch nicht lange zurücklägen. Für andere sei es durchaus ratsam, sich mit dem Arzt oder der Ärztin zu besprechen und eine erneute Impfung in Betracht zu ziehen.
Weitere Themen: Die deutsche Malaise beim Abwassermonitoring + Lauterbach plant einen größeren Umbau der Ständigen Impfkommission + Neu angepasster Impfstoff von Novavax nun auch in Deutschland erhältlich + Mögliche Nebenwirkungen, die im Zuge der jüngsten Impfkampagne in den USA festgestellt worden sind
Links:
- Studie zur Impfung vor und während der Schwangerschaft
- Preprint: Schlaganfallrisiko bei gleichzeitiger Covid-19- und Influenza-Impfung
- Preprint zu Fieberanfällen bei Kindern als mögliche Nebenwirkung der Impfung)
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50 Minuten
Wir beherbergen und ernähren sie: Kopfläuse, Bandwürmer oder Bettwanzen. Sie alle sind Parasiten. Sie leben zum Beispiel von unserem Blut. Die ungebetenen Gäste sind lästig. Manche Parasiten können auch Krankheiten übertragen. Wo lauern hohe Ansteckungsgefahren und wie kann man sich schützen? Darüber sprechen Susann Böttcher und der Arzt und Virologe Alexander Kekulé in dieser Folge des Gesundheits-Kompasses.
Zunächst schauen sie auf einen einmaligen Fall aus Australien: Einer Frau ist aus dem Gehirn ein lebender Wurm entfernt worden. Es handelte sich um einen Parasiten, der normalerweise in Pythons lebt. Alexander Kekulé erklärt, wie der Wurm ins Gehirn der Frau gelangen konnte und an welchen Symptomen Ärzte den Befall früher hätten erkennen können.
Außerdem geht es um die Bilharziose, auch Schistosomiasis. Sie wird in Süßwasser übertragen und kommt vor allem in Afrika, Asien, Südamerika vor. Es gibt aber auch einen Hotspot auf Korsika. Erreger sind Saugwürmer. Kekulé erklärt die Parasiten und wie sich Urlauber schützen könne.n So sollte man in betroffenen Regionen am besten nicht in Süßwasser baden.
Parasiten in unseren Breitengerade sind Kopfläuse, Spulwürmer, Fuchsbandwürmer und Bettwanzen. Wie hoch ist das Risiko und worauf sollte man achten?
Alexander Kekulé hat sogar einen Lieblingsparasiten: Loaloa. Sein Name klingt noch putzig, aber dann hört es auch schon auf. Bei einem Befall kommen Würmer aus der Bindehaut am Auge.
Weiterführende Links:
Wurm überlebte im Gehirn einer Frau
Übersicht Bandwurminfektionen
Haben Sie Fragen rund um die Gesundheit an Alexander Kekulé? Schreiben Sie an gesundheitskompass@mdraktuell.de. Oder rufen Sie kostenlos an unter 0800 300 2200.
Podcast-Empfehlung: Die Fascho-Jägerin?!
Zunächst schauen sie auf einen einmaligen Fall aus Australien: Einer Frau ist aus dem Gehirn ein lebender Wurm entfernt worden. Es handelte sich um einen Parasiten, der normalerweise in Pythons lebt. Alexander Kekulé erklärt, wie der Wurm ins Gehirn der Frau gelangen konnte und an welchen Symptomen Ärzte den Befall früher hätten erkennen können.
Außerdem geht es um die Bilharziose, auch Schistosomiasis. Sie wird in Süßwasser übertragen und kommt vor allem in Afrika, Asien, Südamerika vor. Es gibt aber auch einen Hotspot auf Korsika. Erreger sind Saugwürmer. Kekulé erklärt die Parasiten und wie sich Urlauber schützen könne.n So sollte man in betroffenen Regionen am besten nicht in Süßwasser baden.
Parasiten in unseren Breitengerade sind Kopfläuse, Spulwürmer, Fuchsbandwürmer und Bettwanzen. Wie hoch ist das Risiko und worauf sollte man achten?
Alexander Kekulé hat sogar einen Lieblingsparasiten: Loaloa. Sein Name klingt noch putzig, aber dann hört es auch schon auf. Bei einem Befall kommen Würmer aus der Bindehaut am Auge.
Weiterführende Links:
Wurm überlebte im Gehirn einer Frau
Übersicht Bandwurminfektionen
Haben Sie Fragen rund um die Gesundheit an Alexander Kekulé? Schreiben Sie an gesundheitskompass@mdraktuell.de. Oder rufen Sie kostenlos an unter 0800 300 2200.
Podcast-Empfehlung: Die Fascho-Jägerin?!
13 Minuten
In dieser Folge vertritt Jörg Schneider den erkrankten Host Jan Kröger. Schneider und der Virologe Prof. Alexander Kekulé sprechen zunächst über die aktuelle Infektionslage. Kekulé sagt, wir stünden derzeit am Anfang einer Infektionswelle von Atemwegserkrankungen. Dabei spiele auch Corona eine relevante Rolle. Nach derzeitigen Zahlen sei das Coronavirus für ein Fünftel der Erkrankungen verantwortlich.
Außerdem geht es um die neue Variante JN.1. Einige Experten warnen, sie sei möglicherweise ansteckender. Kekulé macht sich deswegen wenig Sorgen. Es handle sich nur um eine weitere Omikron-Subvariante.
Weitere Themen: Maskenpflicht in Krankenhäusern? + Doppelimpfung Grippe/Corona sinnvoll? + Studie: Schützt die Impfung gegen Long Covid? + Wann kommt die Grippewelle?
Für Fragen zu "Kekulés Corona-Kompass" schreiben Sie gern an mdraktuell-podcast@mdr.de. Oder Sie rufen kostenlos an unter 0800 300 2200.
Außerdem geht es um die neue Variante JN.1. Einige Experten warnen, sie sei möglicherweise ansteckender. Kekulé macht sich deswegen wenig Sorgen. Es handle sich nur um eine weitere Omikron-Subvariante.
Weitere Themen: Maskenpflicht in Krankenhäusern? + Doppelimpfung Grippe/Corona sinnvoll? + Studie: Schützt die Impfung gegen Long Covid? + Wann kommt die Grippewelle?
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52 Minuten
In dieser Folge spricht Host Susann Böttcher mit Arzt und Epidemiologe Prof. Alexander Kekulé über Männergesundheit. Anlass ist der "Movember". Das Wort setzt sich zusammen aus November und dem englischen Wort moustache (deutsch: Schnurrbart). Im "Movember" lassen sich weltweit Männer Schnurrbärte wachsen, um Aufmerksamkeit für Männerkrankheiten wie Prostatakrebs zu schaffen. Zunächst klären Böttcher und Kekulé, ob Männer gegenüber Frauen genetisch benachteiligt sind. Danach gehen sie der Frage nach, warum Männer statistisch früher sterben. Dabei schauen sie sich auch eine neue US-Studie an, bei der festgestellt wurde, dass der Unterschied bei der Lebenserwartung zwischen Frauen und Männern zugenommen hat. 2010 lag der Unterschied noch bei knapp fünf Jahren, jetzt sind es knapp sechs Jahre. Kekulé nennt als Hauptgrund Corona, das Männern mehr zu schaffen mache.
Kommen Männer in die Wechseljahre? Auch auf diese Frage gibt Kekulé Antworten. Wechseljahre bei Männern seien nach derzeitigem Stand biologisch nicht vorhanden. Trotzdem fänden auch bei ihnen Veränderungen statt. So nehme das männliche Sexualhormon Testosteron im Laufe des Lebens allmählich ab. Die Symptome hielten sich aber vergleichsweise in Grenzen. Kekulé erklärt, warum Männer manchmal trotzdem das Gefühl haben, in den Wechseljahren zu sein. Können Testosteron-Therapien helfen? Kekulé rät davon ab. Sie seien potenziell gefährlich. Prof. Alexander Kekulé erklärt auch die Besonderheiten von Prostatakrebs und warum er so tückisch ist. Es handelt sich um die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Welche Untersuchungen helfen? Sind Behandlungen immer sinnvoll? Wie lassen sich die Überlebenschancen steigern? Ist Fahrradfahren ein Risiko?
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Und hier unser Podcast-Tipp: Hormongesteuert
Kommen Männer in die Wechseljahre? Auch auf diese Frage gibt Kekulé Antworten. Wechseljahre bei Männern seien nach derzeitigem Stand biologisch nicht vorhanden. Trotzdem fänden auch bei ihnen Veränderungen statt. So nehme das männliche Sexualhormon Testosteron im Laufe des Lebens allmählich ab. Die Symptome hielten sich aber vergleichsweise in Grenzen. Kekulé erklärt, warum Männer manchmal trotzdem das Gefühl haben, in den Wechseljahren zu sein. Können Testosteron-Therapien helfen? Kekulé rät davon ab. Sie seien potenziell gefährlich. Prof. Alexander Kekulé erklärt auch die Besonderheiten von Prostatakrebs und warum er so tückisch ist. Es handelt sich um die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Welche Untersuchungen helfen? Sind Behandlungen immer sinnvoll? Wie lassen sich die Überlebenschancen steigern? Ist Fahrradfahren ein Risiko?
Für Fragen zu "Kekulés Gesundheits-Kompass" schreiben Sie gern an gesundheitskompass@mdraktuell.de. Oder Sie rufen kostenlos an unter 0800 300 2200.
Und hier unser Podcast-Tipp: Hormongesteuert
57 Minuten
Die Zahl der Atemwegserkrankungen, darunter Corona, hat sich in Deutschland weiter erhöht. In dieser Folge sprechen Jan Kröger und Virologe Alexander Kekulé über die aktuelle Lage und besonders über die Situation bei Kindern. Die Erkrankungszahlen bei den Kleinen und Kleinsten sind hoch, dennoch rät Kekulé zu einem entspannten Umgang mit den Zahlen. Kröger und Kekulé sprechen in dieser Folge über zwei Studien zu Corona und Kindern. Eine zeigt, dass Kinder bei Corona weniger ansteckend sind als Erwachsene. Die andere bietet Hinweise, warum Kinder im Vergleich zu Erwachsenen weniger stark erkranken, wenn sie Corona bekommen.
Eine britische Studie geht außerdem der Frage nach, wie sich die Pandemie auf ältere Menschen ausgewirkt hat. Der alarmierende Befund: Seit 2020 hat sich der kognitive Verfall bei Älteren deutlich beschleunigt. Auch mit Blick auf das Demenzrisiko. Kekulé erklärt zunächst genau, wie die Erkenntnisse gewonnen wurden. Die Studie zeige, dass der Verfall teilweise mit den Corona-Erkrankungen zusammenhänge. Noch stärkere Auswirkungen hätten aber die Corona-Maßnahmen gehabt. Daraus könne man einiges lernen für den Umgang mit künftigen Pandemien.
Links
Britische Studie zum kognitiven Verfall während der Corona-Pandemie
Kalifornische Studie: Wie lange verbreiten Kinder nach Omikron-Infektion das Virus?
"Cell"-Studie: Warum die Immunantwort von Babys und Kleinkindern länger anhält als bei Erwachsenen
Für Fragen zu "Kekulés Corona-Kompass" schreiben Sie gern an mdraktuell-podcast@mdr.de. Oder Sie rufen kostenlos an unter 0800 300 2200.
Und hier unser Podcast-Tipp: Unter Verdacht
Eine britische Studie geht außerdem der Frage nach, wie sich die Pandemie auf ältere Menschen ausgewirkt hat. Der alarmierende Befund: Seit 2020 hat sich der kognitive Verfall bei Älteren deutlich beschleunigt. Auch mit Blick auf das Demenzrisiko. Kekulé erklärt zunächst genau, wie die Erkenntnisse gewonnen wurden. Die Studie zeige, dass der Verfall teilweise mit den Corona-Erkrankungen zusammenhänge. Noch stärkere Auswirkungen hätten aber die Corona-Maßnahmen gehabt. Daraus könne man einiges lernen für den Umgang mit künftigen Pandemien.
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Britische Studie zum kognitiven Verfall während der Corona-Pandemie
Kalifornische Studie: Wie lange verbreiten Kinder nach Omikron-Infektion das Virus?
"Cell"-Studie: Warum die Immunantwort von Babys und Kleinkindern länger anhält als bei Erwachsenen
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Und hier unser Podcast-Tipp: Unter Verdacht
55 Minuten
Durch die US-Gazetten fliegen derzeit Begriffe wie Gen-Schere CRISPR-Cas9 und Gen-Editierung. Hinter diesen Begriffen verbergen sich aufregende Entwicklungen. Aber von vorn: Es geht um die genetische Erkrankung Sichelzell-Anämie. Da hilft bisher nur eine Knochenmarkspende. Allerdings fehlen Spender und es können lebensbedrohliche Nebenwirkungen auftreten. Also wird an Alternativen geforscht – unter anderem an der Gen-Schere CRISPR-Cas9. Aber wie funktioniert das? Und wie groß ist die Gefahr, dass die Gen-Schere etwas schneidet, das nicht abgeschnitten werden soll? Darum geht es in dieser Folge des Gesundheits-Kompasses. Alexander Kekulé erklärt zunächst, wie bei der Sichelzell-Anämie der Sauerstofftransport im Blut gestört wird und was das mit den Betroffenen macht. Ein übles Krankheitsbild, so der Mediziner. CRISPR-Cas9 soll nun helfen. Hinter der sperrigen Bezeichnung verberge sich ein Schutzmechanismus, mit dem sich Bakterien vor Virusinfektionen schützten. Dabei komme eine Gen-Schere zum Einsatz, die Viren ausschalte. Nun werde geforscht, wie dieser Mechanismus für die Bekämpfung der Sichelzell-Anämie einsetzen lasse. Die Hoffnung reicht noch weiter. Ärzte wollen damit auch Krebserkrankungen bekämpfen. Doch das Ganze ist teuer. Und es gibt weitere kritische Punkte: Die Gen-Schere ist nicht immer ganz passgenau. Was passiert, wenn sie an der falschen Stelle schneidet? Und was passiert, wenn es unerwartete Nebeneffekte gibt? Auch ethisch tun sich Fragen auf. Brauchen wir ein Menschenrecht auf Erbgut? Für Fragen zu "Kekulés Gesundheits-Kompass" schreiben Sie gern an gesundheitskompass@mdraktuell.de. Oder Sie rufen kostenlos an unter 0800 300 2200. Und hier unser Podcast-Tipp: Kein Kinderwunsch
1 Stunde 18 Minuten
In dieser Folge sprechen Jan Kröger und der Virologe Prof. Alexander Kekulé zunächst über die aktuelle Infektionslage. Die verfügbaren Zahlen zeigen, dass es derzeit ein verstärktes Infektionsgeschehen gibt. Besorgniserregend ist die Lage laut Kekulé aber nicht. Liegt das Geheimnis zur Erforschung von COVID-19 im menschlichen Darm? Das könnte man meinen, wenn man sich mit zwei aktuellen Studien befasst. Bei der einen geht es um die Ursache für schwere Krankheitsverläufe, bei der anderen geht es um Long Covid. Zunächst wird im Podcast die Studie einer New Yorker Universität besprochen. Sie legt nahe, dass schwere Verläufe in Zusammenhang mit einer Störung der Darmflora stehen könnten. Kekulé erklärt die Studie. Und er sagt, warum er sie interessant findet, von ihrer Schlussfolgerung aber nicht restlos überzeugt ist. In der zweiten Studie aus den USA geht es um Serotoninmangel infolge der Einnistung von Coronaviren im Darm. Dieser Mangel könnte nach Ansicht der Wissenschaftler Long Covid begünstigen. Auf Anregung vieler Hörerinnen und Hörer geht es in dieser Folge auch um einen Artikel, der viele impfkritische Standpunkte zusammenfasst und wissenschaftlich untermauern will. Das Stichwort lautet: Spikeopathie. Die These: Das Spike-Protein infolge der Impfung sei gefährlicher als das Spike-Protein des eigentlichen Coronavirus. Kekulé erklärt, warum einige Aspekte an der Theorie stimmen, die These insgesamt aber nicht schlüssig ist. Teile davon seien an den Haaren herbeigezogen. Links: Studie: Ein Darmpilz macht anfällig für schwere Verläufe Studie: Serotoninmangel als Erklärung für Long Covid Und hier der Link zum MDR-Podcast „Die Fascho-Jägerin?! – Der Fall Lina E. und seine Folgen“. Für Fragen zu "Kekulés Corona-Kompass" schreiben Sie gern an mdraktuell-podcast@mdr.de. Oder Sie rufen kostenlos an unter 0800 300 2200.