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Auto Hell Dunkel
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Der ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com PodCast - Alles um die Themen Führung, Fliegen, Technik und Alltag. Von und mit Steve Schutzbier Archiv

388 Episoden
34 Minuten
Wow, wie die Zeit verfliegt. Schon wieder sind ein paar Wochen rum - neues Quartal, neues E-Auto-Glück! Und ja, es war wieder Bewegung im Markt! Aber das Thema, dass uns diesmal beschäftigen wird, sind die Tesla-Files. Über 100 Gigabyte Daten, die dem Handelsblatt zugespielt wurden. Es gibt erschreckende Einblicke in fehlerhafte Systeme, ignorante Firmenlenker und viele gebrochene Zusagen und auch einen erschreckenden Einblick in "Kundenservice" - wen man den bei Tesla so nennen möchte. Ganz wichtig übrigens, weil wir gerade von Kundenservice reden, auch die Reaktion von Musk und Tesla an sich: mit Anwalt drohen, sonst auf nichts reagieren. Wer hier einen Blick hineinwirft, sollte sich wirklich fragen, wie Tesla eine Straßenzulassung für seine Modelle erhalten hat - und wie bescheiden es um das Cybertruck-Fiasko aktuell steht.

Leider ist die maximale Zeichenanzahl für die Shownotes dank einer neuen Norm auf 4.000 Zeichen begrenzt. Daher kann ich den kompletten Blogtext und auch die Bilder nicht mehr in voller Länge in die Shownotes bringen.

Daher ist hier mit dem Text bedauerlicherweise schon Schluss.

Aber auf...

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13 Minuten
Ich war vor ein paar Tagen bei einer Veranstaltung, bei der am Ende herauskam, dass Piloten die besseren Führungskräfte sind. Freut mich, erst recht mit Blick auf die gesetzten Schwerpunkte: die Verantwortung. Die Vorbereitung. Die Landung. Allerdings blieb hier alles hart an der Oberfläche - und was hat eine normale Führungskraft am stets gleichen Schreibtisch im Ameisenhaufen denn für Optionen, um bei so einem Vergleich überhaupt ebenfalls heroisch abzuschneiden? Ich gehe mal einen typischen Sichtflug für euch durch, dann könnt ihr einordnen, was zu eurer Führungsrolle oder der Umsetzung durch euren Chef so passt und warum sich das meiner Meinung nach nicht vergleichen lässt!

Natürlich wollen Kinder, ganz im Spiel verloren, lieber Pilot oder Polizist sein, als Führungskraft. So ungefähr war auch der Aufbau einer Veranstaltung, an der ich teilnehmen durfte, die die Könige der Lüfte mit den Königen der Firmen vergleichen... wollten. Leider stellte sich schnell heraus, dass der Abend eher an der Oberfläche bleibt und einige der Vergleiche ziemlich hinkten. Ich bin kein Fan von Vergleichen, erst recht, wenn sich mir der Sinn dahinter nicht erschließt. Erst recht nicht, wenn die Veranstaltung eher hinkt und dann noch maximal an der Oberfläche kratzt. Genau deshalb habe ich meinen ursprünglichen Plan, hier die Thesen mal mit Praxisbezug gegenüberzustellen, verworfen. Der Zulauf scheint dem Veranstalter recht zu geben und seichte Unterhaltung war wohl der Wunsch des Abends.

Ich bin nun kein Airliner-Pilot, daher gehe ich mit euch die Phasen eines Sichtflugs durch - das könnt ihr dann gegen euren Chef oder eure Tätigkeit halten und ableiten, was ihr wollt - ich finde, solche Vergleiche hinken zu sehr. Aber wenn ihr Interesse am Fliegen habt, steigen wir nun in die Phasen zwischen Flugvorbereitung und Hangariern ein.

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12 Minuten
Ich kann mich noch erinnern: Ich saß da, mit meinem nagelneuen SonyEricsson XPERIA X1 und war am Überlegen, was ich mit diesem geilen Telefon alles machen kann. Vor allem, da es nahtlos sämtliche weltweiten Datenübertragungsnetze unterstütze. Ein Anruf bei meinem Carrier brachte schnell ein paar Megabyte zur freien und erstmalig wirklich mobilen Verfeuerung. Aber - was außer E-Mail kann man unterwegs schon nutzen? Ach ja, einen Browser hatte das Telefon auch... auf dem Farbdisplay, sowohl klein, hochkant, als auch im Querformat in Groß und Breit.

Und aus einem unbekannten Grund kam mir das damals in Deutschland noch relativ unbekannte "Twitter" in die Finger. Wie immer hatte ich da schon einen Account, aber meine Nutzung war eher in den toten Zahlen - also wollte ich das mit dem XPERIA nun ändern und eben mobil - äh, ja, was eigentlich? Genau, twittern! So it all began...

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28 Minuten
266 Es ist mir zuerst gar nicht aufgefallen, aber ich bin umringt von unnützem Zeug. Dabei sehe ich gar kein Werbefernsehen, daher teile ich das heute mit euch!

An sich habe ich es erst gar nicht geschnallt. Im Bad tauchte eine Flasche Listerine auf, die auf dem Aufdruck behauptete, sie könne das Zahnfleisch pflegen. Nicht schlecht, also wollte ich meine eigene Flasche haben, vergaß es aber, bis ich in Bayern im Supermarkt stand. So gut kann die Optik gar nicht sein, dass man das Kleingedruckte problemlos erkennen konnte, also einfach mal als Test mitgenommen. Auch zu Hause musste ich ein Handybild schießen, um all die schrecklichen kleingedruckten Sachen endlich zu lesen. Und siehe da, welch eine Überraschung: Die Gurgellösung KANN bestenfalls das Zahnfleisch unterstützen, muss aber auch nicht. Ja, danke für die nutzlosen sechs Euro! Und da fiel es mir vorn den Augen: Ja, wenn es nur das eine Produkt wäre!

Im Detail, die Zahnfleischpflege

Seit Jahren, nein, Jahrzehnten, bin ich Karies-frei. Der Trick? Elektrische Schallzahnbürste, nicht ein drehbarer kleiner Kopf, sondern eben mit einer echten Zahnbürste, also, länglicher Kopf. Auf die Zahnbürste kommt eine moderne Zahnpaste ohne Schnickschnack, sehr wohl aber mit Fluorid und das nicht unter 1.450 Teilchen. Die gibt es am günstigsten beim Discounter oder auch bei Lebensmitteleinzelhändlern. Und, vielleicht auch nur Aberglaube, ich wechsle, obwohl ich eine besondere Handelsmarke bevorzuge, immer mal wieder für eine Tube zu einer anderen. Aber, ebenso wichtig, bevor die Zahnbürste mit der Pasta ran darf, gehe ich mit Zahnseide einmal durch alle Zahnkontaktpunkte. Wovon ich nicht so viel halte, ist das teils von Zahnärzten praktizierte "in die Taschen" zu säbeln. Mein Eindruck ist, dass in den meisten Fällen hier zu viel beschädigt wird, erst recht zu Hause, wenn man es selbst versucht, anzuwenden. Und, nach dem Putzen, runde ich das mit einer Mundspülung ab, die ebenfalls Fluorid beinhaltet.

Nun - ich bin kein Arzt und ich will euch hier auch nichts mit einer 100 %-igen Karies-frei-Garantie verkaufen! Aber...

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15 Minuten
265 Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist weder ein Kavaliersdelikt noch etwas, was Unternehmen "stolz" hinter Compliance Prozessen verstecken oder im Sande verlaufen lassen sollten! Und doch passiert es tagtäglich quer durch die Republik!

Es lief zu Hause nicht mehr ganz so. Die Romantik war raus, auch ging man sich aus dem Weg. Und plötzlich war da der Kollege, der eigentlich ein Vorgesetzter ist. Er hörte zu. Selbst eine gescheiterte Ehe. Er hatte Zeit, außer Firma erwartete ihn zu Hause niemand. Man kam sich im Büro zögerlich ein wenig privat näher. Aber immer mit klaren, aber unausgesprochenen Regeln der Professionalität. Bis zu jenem Morgen, als er sie an sich zog und sie küsste. In seinem Büro. Und nichts war mehr, wie es noch Sekunden zuvor gewesen ist. Und da war auch plötzlich das Bewusstsein, dass sie nie so weit gehen wollte!

Machen wir uns nichts vor, es passiert jeden Tag!

Es hängt ein wenig von der Branche ab, wie oft und mit welchen Methoden sexuelle Belästigung auf der Tagesordnung tritt. Gerade unsere Männerrunden, also Zulieferer und die eigentliche Automobilindustrie, würden am liebsten Mad-Men-like den Klops auf den Po noch im Alltag aktiv anwenden...

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30 Minuten
264 Apps, die einem das Leben mit einem E-Auto leichter machen - vor allem, im täglichen Einsatz!

Ich will euch ja nicht jedes Mal damit langweilen, aber ich hatte gute zehn Monate Zeit, mich auf die Lieferung meines E-Autos vorzubereiten. Und die Zeit habe ich umfangreich genutzt, indem ich mich mit Podcasts und YouTube auf all das vorbereitet habe, was auf mich zukommt. Deshalb möchte ich euch heute meine Top-Liste der Apps vorstellen, die mir im täglichen E-Fahren das Leben aus ganz verschiedenen Gesichtspunkten vereinfachen. Und auch wenn du schon Vorsprung hast, würde es mich nicht wundern, wenn das eine oder andere auch für dich dabei ist!

Gerade die "always-on"-Funktion von E-Autos machen sie zu einem lohnenden Objekt, um ganze App-Battalione auf sie loszulassen - hier eine erste Auswahl wichtiger Apps!

Ladekarten

Das wohl wichtigste für die Nutzung und den dauerhaften Betrieb eines E-Autos ist wahlweise eine Wallbox zu Hause - oder mindestens eine Ladekarte. Ich nutze in Summe hier Anbieter:

Ionity hatte einen freien Platz für mich, aber die Säule war defekt - also gegenüber zur komplett leerem EnBW zum Laden gefahren. / Bild-/Quelle: ibdnhubzs.de

EnBW+ (im ADAC-Tarif)

Eine Recherche über die App Chargeprice, die unter Punkt vier hier noch vorgestellt wird, hat meine potentiellen Gegenden, wo ich öfter mit dem Auto unterwegs sein werde, auf Ladesäulen und deren Anbieter durchsucht. Und Stand heute sind die meisten Schnellladersäulen dort von der EnBW. Daher, und auch dank der ADAC-Mitgliedschaft, die die Karte kostenfrei zur Verfügung stellt, ist die EnBW+-Ladekarte meine erste Wahl.

Skoda PowerPass (im Tarif Charge Faster DC Boost)

Mein Hersteller meines Vertrauens aus dem VW-Verbund hat, wie so gut wie jede andere Marke, hier eine eigene Ladekarte. Diese wiederum bietet für so gut wie jede Ladesäule, ich glaube nur Tesla und Fastned ausgeschlossen, einen Roaming-Preis, um dort den Enyaq zu laden....

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18 Minuten
263 Auf einen Flug von Berlin an die Ostsee, mitten im Juli 2021, der dann ein letztes grandioses Bild vom Tegel ergab...!

Ihr kennt meine Begeisterung fürs Fliegen. Was lag also nach Tegel-Schließung, wieder eine der dümmsten Entscheidungen einer unstrukturierten und jämmerlichen Dings-Stadt, im Juli näher, als sich eine Cessna zu schnappen und an einem sonnigen Tag in Richtung Ostsee zu verschwinden? Kurz gesagt: nichts! Der Flieger war einsatzbereit, betankt und wir zu zweit im Cockpit, bereit in etwas über einer Stunde die Füße in die Ostsee zu halten. Wetter war windig, die Sicht gut, also dem Turm erklärt, wie wir rollen wollen und auf der Piste die Startfreigabe eingeholt. Unser Abenteuer konnte beginnen!

Ein Ortskundiger und sein Pilot - auf dem Weg zur Ostsee! / Bild-/Quelle: ibdnhubzs.de

Flugvorbereitung erledigt, Wetter gecheckt, der Flieger aushangariert und geprüft, nun gilt es zur Tankstelle zu rollen und die beiden Tragflächen für den errechneten Hin- und Rückflug zu befüllen. Danach rollen wir direkt zum Rollhalt der Piste, letzte Checks und Abflug.

Sicht von Pol zu Pol, da stören auch ein paar Wolken nicht / Bild-/Quelle: ibdnhubzs.de

Das Wetter zeigte sich, kaum, dass wir unsere erste Reisehöhe erreicht hatten, wie zuvor in der Papierlage: Wind, reichlich Wolken ohne geschlossene Decke und Sonne pur. Ich trimmte die Maschine auf die aktuelle Höhe, bis wir die Kontrollzonen von Schönefeld und die Sperrzone über der Stadt hinter uns hatten. Dann sprangen wir weitere 1.000 Fuß (ca. 305 m) nach oben.

Grandiose Aussichten auf dem Weg zur Ostsee / Bild-/Quelle: ibdnhubzs.de

Der Flug zeigte sich Wetter-technisch wirklich von seiner schönsten Seite. Einzig die Windprognose ab 3.000 Fuß (ca. 914 m) und darüber sollte uns direkt auf die Nase blasen und das mit einer Geschwindigkeit, dass die vereinzelten Wolkenfelder über uns nur so davon geweht wurden. Ich warf einen Blick auf die beiden Tankuhren der Cessna - die leider nur in einem Zustand den korrekten Wert anzeigen: wenn beide Tanks absolut leer geflogen sind.

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54 Minuten
262 E-Auto-News, Marktbetrachtung, fehlende Ladetechnik und vieles mehr - die monatliche Zusammenfassung

Wow, wie die Zeit verfliegt. Schon wieder sind ein paar Wochen rum - neues Quartal, neues E-Auto-Glück! Und ja, es war wieder Bewegung im Markt! Auch hat das BAFA nun festgestellt, dass viele ihre Prämie doppelt kassiert haben - wie kann es nur sein, im Staate Deutschland? Auch wird das Thema Ladesäulen kritischer, an manchen Strecken braucht man gar nicht mehr in den Ladepark zu fahren, da alle vor einem bereits bis zur Abfahrt zurückstehen. Daher E-Mobilität abschreiben? Nein, lieber, wie immer in Deutschland, einfach nicht auf den maroden und in der Vergangenheit lebenden Staat hören!

Dein monatliches E-Mobility-Update - und los geht es! / Bild-/Quelle: https://unlimphotos.com

Die Zeitschrift Auto Straßenverkehr meldet, dass die E-Mobilität in Europa ins Stottern geraten ist. Da kratzt man sich verwirrt am Kopf, wenn man aber in dem besagten Artikel eine Zeile weiter liest, ist die Welt wieder in Ordnung: Es liege an Ost- und Südosteuropa und auch an Italien. Weltweit, also fast überall sonst, steigen E-Fahrzeuge rasant nach oben.

Laut KBA hat Deutschland über den Jahreswechsel 22 zu 23 die Million zugelassener E-Fahrzeuge erreicht: zum 01.01.2023 waren es 1.013.009 Autos, 2022 zum gleichen Zeitpunkt waren es 318.460 E-Autos. Trotz all der guten Nachrichten prognostizieren Experten für dieses Jahr, einzig aufgrund der eingebrochenen staatlichen Förderung, einen Rückgang um 50 %. Mal sehen, wie lange die Rückstände der Automobilhersteller das noch abfedern können...

Kurzmeldung, ganz ohne nennenswerten Inhalt: Olaf der Schweigsame hält weiter am Ziel der noch existenten Regierungskoalition fest, bis 2030, also in sieben Jahren, 15 Millionen reine Batterie-betriebene E-Autos im Deutschland zu haben. So ganz sicher ist sich Scholz bei seinen Aussagen nicht, schließlich ist er nach wie vor ein großer Treiber von E-Fuels, die der heutigen Gewinnung und Veredelung von Öl prozessual in nichts nachstehen werden.

Audi hat der Welt im Rahmen einer Pressemitteilung seine Ergebnisse zum Recycling vorgestellt. Halt - nein! Nicht Akkus, sondern der ganze Rest eines Autos. So wird Glas geschreddert und zu neuem Flachglas, ähnlich die Karosserieteile, die sich dann in Aluminium, Stahl und Plastik trennen lassen. Ich habe einige andere Hersteller namentlich im Kopf, die schon ein wenig früher als Audi ähnliches umgesetzt haben.

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27 Minuten
261 Die ersten Fahrten mit dem E-Auto und was ich an Zubehör tatsächlich gekauft habe

Ich hatte euch in meinem Blog und Podcast, zu dessen Zeitpunkt ich nur wusste, dass mein ENYAQ beim Händler meines Vertrauens steht und auf mich wartet, grob meine Theorie-Planung, wo ich hinfahre, aufgezählt. Nun ist der Wagen da und es folgt der Realitätscheck. Ich hatte den Händler gebeten, den Akku auf 80 % zu laden. Der Rest war offen. Und auch die Übergabe war kurz - der Kollege war sehr erstaunt, wie gut ich vorbereitet war und wie weit ich den ENYAQ schon kannte. Nun, ich hatte auch zehn Monate Zeit...! Allerdings muss ich gestehen, dass meine wenigen Tage in Bayern zu schnell vorbei und zu Homeoffice-lastig waren, um meine Liste tatsächlich durchzubekommen. Nichtsdestotrotz ist mehr passiert, als ich auf dem Zettel hatte und eingekauft habe ich auch noch!

...da steht er nun zu Hause und nutzt die PV auf dem Dach und die Wallbox in der Garage... Teile des Chaos sind dem schnellen Ausräumen des Superb zuzurechnen, rechts auf der Kiste in der runden schwarzen Verpackung mein einziger Neukauf // Bild-/Quelle: ibdnhubzs.de

Meine Liste, was ich so vorhatte und was daraus wurde

Ich wollte ein paar Freunde besuchen. Vor allem bei einem war ich auf die Navigation des ENYAQ gespannt. Dann wollte ich einen "Nachbarn", der bis dahin gar nicht wusste, dass wir Nachbarn sind, in der nächsten Ortschaft besuchen. Auch wollte ich zum Zahnarzt, meine Brille prüfen lassen und ein paar Einkäufe erledigen. Dafür hatte ich an dem Tag, an dem ich nach Bayern gereist bin, Urlaub. Am Folgetag wurde die Dashcam in den ENYAQ verkabelt, da hatte ich HomeOffice, der darauffolgende Tag war wieder frei. Auf dem Papier eine clevere Planung, um maximal viel Zeit für ein paar Fahrten zu haben.

In der Praxis hat das, wofür ich Zeit eingeplant hatte, nicht geklappt. Mein Freund mit der spannenden Anfahrt: keine Zeit. Mein Podcast-Nachbar kennt mich nun, es existiert ein Erinnerungsfoto, das um die Welt ging, nur leider mich noch nicht erreichte. Ein Grund mehr, nochmals aufzutauchen? Mal sehen...

Zahnarzt habe ich erledigt, die Dashcam läuft super und ist diesmal noch eine Stufe mehr professionell verkabelt, als wäre sie vom Hersteller bestellbares Zubehör. Und die Brille ist angepasst, jetzt aber schlimmer als vorher, was den Halt an der Nase angeht. Muss ich hier in Berlin nochmals nacharbeiten lassen - dann aber mit der U-Bahn.

Nur die Einkäufe habe ich, munter verteilt und alle stressfrei erledigt. Schließlich ist der Kofferraum groß genug und die Zuladung kein Problem.

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11 Minuten
260 ...Command & Conquer Remastered - die gute alte Zeit des sich gegenseitig strategisch wegfeuern und warum es trotzdem (k)einen Spaß macht!

Wow, ich kann es gar nicht fassen, dass es schon fast 30 Jahre her sein soll, dass Command & Conquer auf dem PC erschienen ist. Ich hatte damals doppelt das Nachsehen, war ich doch komplett auf einer Mac-Struktur in meiner Selbstständigkeit unterwegs. Und als es dann endlich, allen Gerüchten und Absagen zum Trotz kam, hatte EA nicht alle angekündigten Funktionen eingebaut. Zum Beispiel, dass man Mac und PC übers, damals noch junge Internet einwählen und so miteinander gegeneinander zocken kann. Somit saß ein alter Freund von mir fast jedes Wochenende bei mir an einem weiteren Mac mit einem Ethernetkabel und einer C&C-Installation und wir schossen uns stundenlang die Hucke voll. Kaum zu glauben, siehe auch das Bild unten, in der ich die Remastered-Bildqualität und in Teilen, die von 1995 und danach dargestellt habe. Aber: es macht heute noch Spaß, allerdings auch nicht wirklich!

Es ist so 30 Jahre her und doch macht es mit der neuen Qualität Spaß, es zu zocken, aber: Command&Conquer Remastered! / Bild-/Quelle: ibdnhubzs.de

An sich verwundert es nicht, dass die Westwood Studios, als ursprünglicher Entwickler von Command & Conquer einer Neuauflage zugestimmt haben. Und Electronic Arts, kurz EA, ohnehin nicht. Schade nur, dass man, wenn man nach C&C keinen neuen Klassiker mehr auf den Markt gebracht hat, obwohl man damit eine ganz neue Kategorie der Spiele aufgemacht hat, die Chance für ein echtes Revival nicht genutzt hat.

Stattdessen hat man, knapp dreißig Jahre danach, das erste und ursprüngliche C&C genommen, die Grafiken erneut durch einen Intel Pentium I gejagt und das Ergebnis als Download für eine kleine Summe zum Kauf angeboten.

Nur leider hat man sonst nichts geändert!

Gut, ich will nicht jammern, so bin ich für knapp 20 € gute 30 Jahre später auch in den Besitz (eigentlich Eigentum) der ersten Edition von Command and Conquer gekommen, da ich mittlerweile nur noch auf der Windows-Plattform unterwegs bin.

Ich hätte da aber ein ernstzunehmendes "ABER!" einzuwerfen: wenn man schon die Grafiken hochgerendert hat, aber für Nostalgiker mit einem Tastenkürzel jederzeit auf die 30 Jahre alte Pixelsuppe umschalten kann - warum hat man die Gesamtperformance des Spiels nicht einfach auch nach oben aufgebohrt?

Grafik hui, Spielegeschwindigkeit pfui!

Ich habe also Grafiken, die die grauen Punkte tatsächlich als Soldaten identifizieren lassen. Und größere graue Flecken sind nicht irgendwelche Fahrzeuge, sonst klar trennbare Panzer oder schnelle bewaffnete Buggys. Wunderbar.

Auch die Hunde sind nun zu erkennen und nicht erst, wenn ein Teil eines Baumstammes aus dem Nichts Beine bekommt und losrennt.
8 Minuten
259 Der lange Weg zur eigenen Wallbox und wie das mit der PV-Anlage läuft

Als die heimische PV-Anlage dann mal lief, lag, auch im Hinblick, wie sich die Automobilbranche so entwickelt, nahe, in jedem Fall eine Wallbox zu beschaffen. Ein E-Auto oder der Plan dafür, den gab es nicht. Aber es bot sich an, und sei es nur, um die Wallbox im Internet zu vermarkten. Dann stellte sich allerdings heraus, dass die bestehende Verkabelung es nicht erlaubt, die Wallbox in die Hauselektrik einzubinden. Und dann passierte, was nur dank der Fotovoltaik möglich ist, aber einen dicken Nachteil hat: ein direkter Anschluss.

Solarzellen auf dem Dach, eine wirklich tolle und effektive Art und Weise für eigene Autargie. / Bild-/Quelle: unlimphotos.com

Ich weiß nicht, wie viele Jahre ich immer und immer wieder auf den Sinn einer Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach, verbunden mit Solarmodulen für Warmwasser, hingewiesen habe. Den Mund habe ich mir fusselig geredet. Und immer war etwas anderes wichtiger.

Steter Tropfen höhlt den Stein!

Aber dann kam er endlich, mein Moment: Die halbe Dachfläche soll belegt werden und sowohl Strom als auch Wärme erzeugen. Welch Jubel! Welch Jauchzen!

Klar, seitdem ich immer und immer wieder damit kam, hat sich viel getan, man könnte hier noch ein wenig mehr machen - aber wer bin ich, der sein Glück nun auf die Probe stellen möchte? Eben!

Immerhin sollte es auch das Aus für die damalige Ölheizung bedeuten. Somit wurde groß umgebaut: Auf dem Dach für Strom und Warmwasser, im Keller für das Stromeinspeisen und den heimischen Akku, wenn man die Sonne eine kleine Pause macht. Und natürlich für das Heizungs- und Wasser-System, das nun auch von der Sonne gespeist wird.

Und irgendwie, aus dem Nichts, kam die Einsicht: Mensch, wenn schon, dann sollte auch in der Garage eine handelsübliche Wallbox hängen, die ein E-Auto mit bis zu 11 kW laden können sollte.

Eine Wallbox? Wie schwer kann das schon sein?

Bestellt war die Box gleich, nur mit der Lieferung sollte es nicht ganz so wunderbar klappen. Auch wenn sie denn dann mal geliefert werden sollte, war noch nicht klar, mit welcher Wartezeit man sich begnügen musste, bis der Karton vom zuständigen Experten geöffnet und eine Installation und Inbetriebnahme angestrebt werden konnte.

Uns so passierte, was auch wieder niemand im Blick hatte: plötzlich sollte die Familie einen ersten Zuwachs durch ein E-Auto bekommen, während der zweite Wagen dank einer vermuteten Lieferfrist von über einem Jahr noch etwas auf sich warten ließ.

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10 Minuten
258 Mein Testbericht über die Google Pixel 7 Pro - nettes und schön großes doch handliches Gerät mit Durchbruchgarantie!

Es gab eine Zeit, zu der konnte mir ein Handy-Display nicht groß genug sein. Verdorben zu dieser Einstellung hatte mich das SonyEricsson XPERIA X1, ein Windows-Handy aus dem Jahr 2008. Schick in einem Silberrahmen gefasst, mit einem Stift und beileibe die besten Apps für Kalender und Kontakte, die ich jemals auf einem Mobiltelefon hatte. Und dank Windows entsprechend offen für weitere Apps. Und, wenn die Nutzung des integrierten Stiftes zu anstrengend wurde oder mal schnell ein langer Text verfasst werden musste, konnte man das Telefon ins Querformat legen und eine fast vollwertige integrierte Tastatur ausfahren. Oh ja, das waren Zeiten...! Sollte man in 2023 denken, dass dies problemlos zu einem Bruchteil der damaligen Kosten jederzeit möglich sein sollte - jedoch sterben große Handys aus in integrierte Tastaturen hat man lange nicht mehr gesehen. Und wenn dann zumindest mal ein wirklich großes Telefon kommt, kommt es von Google - und der Konzern kann nun mal beileibe keine guten Telefone bauen!

Google Pixel 7 Pro - riesengroß und schnell kaputt / Bild-/Quelle: ibdnhubzs.de

Ich rolle das nur ungern alles wieder auf, daher sei, wenn ihr das Drama um die Rücksendung des oben abgebildeten Google Pixel 7 Pro nicht kennt, auf den Link hier im Text verwiesen.

Das Google Pixel 7 Pro und das Drama

Wem ich aber nicht widerstehen konnte, war die Möglichkeit, das Google Pixel 7 Pro zu einem echten Spotpreis zu bekommen. Also, wider jegliche Vernunft, da meine Zeiten, immer das größte Handy in der Hosentasche zu haben, lange vorbei sind, habe ich dieses riesige Flaggschiff bestellt.

Und ja, das Teil ist wirklich riesig! Ich war für ein oder zwei Denksekunden wirklich überrascht. Und ertappte mich selbst bei der Idee, das Telefon doch zu behalten. Aber dann kam die "Probezeit", das Einrichten ist automatisiert und schnell erledigt, auch war der Akku mit dem mitgelieferten Netzteil überraschend gut und stabil geladen.

Auch habe ich von Google eine Hülle mitbestellt. Zwischen meiner Bestellung und der Lieferung gab der Suchmaschinenkonzern ohne relevanter AI-Kenntnis leider überraschend bekannt, die Hüllen des Herstellers Spigen zu zertifizieren. Das war für mich insofern ärgerlich, als die bestellte und bis dato von Google empfohlene No-Name-Hülle teurer war als die namhafte Spigen.

Erste kognitive Dissonanz wegen ein paar Euro. Aber ist eben so.

Dann das eingerichtete und frisch geladene Telefon mit der Unbekannt-Hülle in Betrieb genommen und in eine gängige Anzugs-Hosentasche verfrachtet. Nach drei Schritten entnommen und in die Sakko-Innentasche verbannt. Nach einem halben Vormittag beschlossen, dass es wohl besser vor mir auf dem Tisch liegen sollte. Wieder ein bisschen mehr an Unzufriedenheit.

Als ich das Gerät dann so in meiner Hand trug und mehrfach meine Mails und Nachrichten geprüft hatte, fiel mir auf, dass - trotz der Hülle - ein zu Boden fallen ein Todesstoß für das Gerät darstellt.

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17 Minuten
257 ER IST DA! Ich kann es immer noch nicht fassen! (wohl ein Erster von noch einigen kommenden Teilen)

Meine Güte, wie oft habe ich euch im Blog und auch im Podcast mein Schicksal einer Auto-Bestellung geschildert, die zum einen begleitet durch Mikrochipmangel und dann auch noch durch Lieferkettenengpässe gezeichnet ist. Bestellt Pfingsten 2022, Liefertermin Juni 2023, guter Tipp meines Händlers des Vertrauens, nicht vor August 2023 damit rechnen. Aber im Februar ist mir noch was eingefallen, kurzer Anruf und schon wurde mir mitgeteilt, die Lieferung wäre Mitte Februar terminiert. Ihr werdet es jetzt nicht glauben, wenn ich euch sage, dass aktuell selbst Lieferungen ganzer Autos nicht klappen, da Fahrer und LKW fehlen. Gleichwohl, im März war es endlich so weit: Mein Škoda Enyaq iV 80 ist endlich da - ein erster Bericht von jemand, der bisher Autofahren einfach nur gehasst hat und ob und wie sich das jetzt ändert...!

Leider gibt und gab es bei meinem Podcast-Hoster über Ostern eine technische Panne, die bis heute (12.04.2023) noch nicht komplett behoben wurde.

Daher die Verspätung der Veröffentlichung des Podcasts - und daher auch ohne Shownotes heute.

Für Shownotes bitte auf den Blog gehen:

https://ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com/

und auf den Post 257 gehen.

Danke für das Verständnis!

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1 Stunde 12 Minuten
256 Eine Diskussion mit Sven Becker vom Podcast "Sven sagt" zum Thema Vorstellungsgespräche - mit unbekanntem Ausgang!

Danke, Sven, dass du meine Podcast-Episode 229 (Link zu Apple Podcast) vom 04.10.2022 aufgegriffen und in deinem Podcast "Sven sagt" aufgegriffen und kommentiert hast. Nun steht also meine Meinung im Raum und ergänzend hierzu deine. Aber das kann so nicht bleiben, da das Risiko, dass wir zwei so das Universum zerstören könnten, zu groß ist. Daher: Sven eingeladen, zu einer offenen Diskussion, dass in Teilen ein Vorstellungsgespräch sein könnte. Und nicht unbedingt ein gutes, da es einfach so läuft, wie es eben heute so läuft. Und so tasten wir uns mal ran, an die Wahrheit, mal sehen, was wir so herausfinden!

Klassische Szene: ein ausgedruckter Lebenslauf, eifriges Mitschreiben und Abklopfen auf Realität, um den Bewerber kennenzulernen - an sich überholt, aber angeblich gelebte Praxis in vielen HR-Bereichen / Bild-/Quelle: unlimphotos.com

Aus meinem Pod (#229 vom 04.10.2022) und ergänzt durch Sven Becker am 12.10. im "Sven Sagt"-Podcast, haben wir beschlossen, mal wieder das Thema Personaler und Bewerbungsgespräche aufzugreifen. Wir haben im aktuellen Podcast darüber gesprochen:

Chronologische Reihenfolge: Ankommen: "Empfangstest" - machen oder lassen? - Unser Votum: klar nutzen! Warten am Empfang, dass dich jemand einsammelt und du bist pünktlich: max. fünf Minuten oder mehr oder weniger? Endlich im Raum: Anwesende: HR + zukünftiger Chef und/oder wer noch? Höflichkeit: Getränke anbieten: Wasser oder Softdrink? Kaffee oder Tee? Smalltalk mit Anreise und Dings machen oder lassen? Höflichkeit: Vorstellung mit Name und Funktion und kurze Worte zur künftigen Zusammenarbeit oder einfach nur Name und los? Vorstellung der Firma durch Personaler oder Führungskraft/Chef sowie Rolle und Erwartung durch Chef? Oder soll hier der "Neue" gleich mal schwitzen und skizzieren, was ihn tagtäglich so erwartet? Runterbeten gesamter Lebenslauf oder Frage nach Fokus im Rahmen der letzten Positionen zur heutigen Rolle? Und würde das den Personaler nicht in Teilen "entzaubern"? Oder mehr als "Management Summary" von kurz zu detailliert anbieten? Praxisbeispiel durch Chef zur Lösung vor Ort mitbringen (also keine "Anzahl Tischtennisbälle im durchschnittlichen Luxusautokofferraum"-Google-Apple-Dings-Scheiß) Motivationsfragen - ja, es gibt immer noch genug, die darauf nicht vorbereitet sind! Fragerunde für den Eingeladenen: wichtiger Bestandteil oder nur Qual? Und wenn ja, welche Fragen? Was immer geht: Aufstiegschancen, Teamgrößen, genauer zu Fragen und Aufgaben sowie Verantwortung in Bezug auf Stelle, Erläuterung zu Mitarbeiterbewertungen nach welchem Verfahren, wichtige Dinge, die dem Chef wichtig sind etc. Gekonnter Abgang: Dank für die Einladung und das gute Gespräch, Frage nach Fristen und nächsten Schritten, Angebot, telefonisch verfügbar zu sein Verabschiedung und auch beim Hinausgehen am Empfang etc. Ablauf eines Vorstellungsgesprächs Fünf Phasen

1. Smalltalk-Phase: Schnelle Sympathie schaffen

2. Kennenlern-Phase: Professionelle Vorstellung eigener Person und Know-how

3. Präsentations-Phase: Das Unternehmen und der zukünftige Bereich stellt sich vor

4. Rückfragen-Phase: Interessierter künftiger Folge direkt herunterladen
9 Minuten
255 ...warum Heim- und Hausautomation bei mir mittlerweile kein Thema mehr ist - und warum Philips daran die größte Mitschuld trägt

Ach, wie schön war die Pionierzeit. Erste "kluge" LED-Birnen lassen sich per App, Automatismus und sogar Sprachbefehl steuern. Und die Preisschilder haben wir alle bewusst ignoriert für den Luxus, nach dem Öffnen der Haustür mit einem Wort Licht zu haben. Oder sobald das Handy in ein definites Gebiet kommt. Oder auch nach Zeitschaltung. So viele Möglichkeiten! Und so viele Pannen und fehlerhafte Produktbeschreibungen und Anleitungen! Und was mich damals schon mit seiner Möchtegern-proprietären Hardware genervt hat und bis heute daran Schuld ist, dass nun wieder Schalter benutzt werden, ist und bleibt: Philips.

Wenn selbst der telefonische Kundendienst bei jeder Frage mit dem Backend sprechen muss und keine Antwort nur im Ansatz richtig oder hilfreich war, willkommen bei Philips! / Bild-/Quelle: ibdnhubzs.de

Ich weiß es noch wie heute, als meine erste Bridge und ein Set aus drei Birnen von amazon direkt an meine Haustür verschickt kam. Es war der Beginn etwas Großem. Etwas Strom-sparenden. Etwas Digitalem. Und dass nichts davon so geklappt hat, wie es im Handbuch stand, haben wir alle mit technischem Wissen und Google als auch ein paar wertlosen Anrufen mehr oder weniger hinbekommen. Nur die Birnen und Spots zu resetten, das ist mir trotz Mails und Telefonaten mit der Philips-Hotline bis heute nicht gelungen. Wobei sie mittlerweile ein dummes Dasein als LED-Birne verbringen, also, Scheiß auf Reset.

Die Bridge von Philips, ein Stückchen Elektroschrott, der selbst im Jahr 2023 keine Möglichkeit kennt, die blauen LED auszuschalten. Eine App, die mit jedem Update schlimmer wird. Und die steigenden Preise. Es gibt wirklich keinen sinnvollen Grund mehr, Heimautomatisierung im heimischen Bereich durchzuziehen. Und schon gar nicht mit Produkten von Philips.

Aber es war ein weiter Weg, der mir hier die Augen geöffnet hat.

Als das Starterset kam, war es schnell ins WiFi eingebunden und über die App steuerbar. Bei den LED-Birnen fiel es nicht auf, wenn die Birne "Schlafzimmer" in der "Küche" Licht spendete. Aber wenn man drei LED-Strahler, die sogenannten Spots, mit Links, Mitte, Rechts benannt hat und die Zuweisung nicht fehlerfrei geklappt hat, eine Umbenennung selbst mit Kundendienst-Anweisung nicht klappt - mehr als nur ein Ärgernis.

Drittanbieter-Apps bieten hier Abhilfe, haben aber andere Defizite. Also strickt man eine Notlösung nach der nächsten, die einem spätestens nach einem Umbau oder einer Erneuerung der technischen Komponenten wieder auf die Füße fällt. Merke: Man kann eine technische Dokumentation noch so detailliert schreiben, wenn man sie mit Blitz-Alzheimer und schnell, schnell braucht, ist sie völlig wertlos und führt nur in die falsche Richtung.

Und wenn dann Handbuch, Kundendienst und Produkt nicht so wollen, wie sie sollen, macht sich Frust breit. Als ich jung und naiv LED-Spots anging, war mir nicht klar, dass diese, einmal benamt, um in der App getestet zu werden, ob sie die Lieferung überlebt haben, sich nie wieder reseten lassen. Und nur mit viel Aufwand einen neuen Namen geben lassen. Was beides dazu führt, dass sie schlimmstenfalls von nichts mehr angesprochen werden können. Bei den damaligen Preisen vom um die 30 € je Spot ein Witz!

Auch war Automatisierung die Hölle auf Erden: jeder Hersteller mit eigener App, teilweise nur rudimentäre oder schlechte Einbindung bei Amazon und Google, in kaum einem Fall beides. So habe ich eine Eigenlösung nach der nächsten gebaut. Teilweise sogar über den Raspi mit Sensoren. Es täuscht aber der Eindruck, wer glaubt, dass das alles reibungslos funktioniert hat.

Völlig übermüdet aus den USA zurückgekehrt, habe ich Licht ein und Steckdose an per Sprachbefehl gestartet, den Schlafanzug aus dem Koffer geholt und di Folge direkt herunterladen
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