Streitkräfte und Strategien Archiv
547 Episoden
54 Minuten
Der Krieg im Nahen Osten geht in die zweite Woche: Israel, die USA und Iran setzen ihre gegenseitigen Angriffe fort. Im Interview mit Host Anna Engelke bewertet der Sicherheitsexperte Nico Lange den Krieg im Nahen Osten und erklärt, wie er sich auf die Ukraine auswirkt – etwa bei der Lieferung von Waffen. Das weltweite Rennen um bodengebundene Luftverteidigung und Lenkflugkörper sei durch den Krieg im Nahen Osten massiv verschärft worden. Lange spricht auch über das Durchhaltevermögen der iranischen Revolutionsgarden, die Blockade der Straße von Hormus und den Einsatz von Soldaten auf dem Boden. Aus Sicht des Sicherheitsexperten profitiert Russlands Machthaber Putin von dem Krieg. „Jeder Tag mit einem hohen Ölpreis ist für Putin wieder ein guter Tag“, so Nico Lange, Gründer des Instituts für Risikoanalyse und internationale Sicherheit (IRIS).
Auf die aktuelle Lage in der Ukraine schaut Astrid Corall. An der Front bewegt sich derzeit wenig, die Ukraine konnte aber im Februar Boden gut machen. Zwischen der Ukraine und Ungarn tobt derzeit ein Streit über Öllieferungen durch die Druschba-Pipeline. Das hat Folgen: Ungarn blockiert seit mehreren Wochen einen 90-Milliarden Euro Kredit der EU, den die Ukraine dringend braucht.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Interview mit Nico Lange, Sicherheitsexperte:
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:660643ed39956f49/
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp:
“An vorderster Front” – Doku über den Bundeswehr-Einsatz in Litauen:
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:05646ebc3e283afe/
Auf die aktuelle Lage in der Ukraine schaut Astrid Corall. An der Front bewegt sich derzeit wenig, die Ukraine konnte aber im Februar Boden gut machen. Zwischen der Ukraine und Ungarn tobt derzeit ein Streit über Öllieferungen durch die Druschba-Pipeline. Das hat Folgen: Ungarn blockiert seit mehreren Wochen einen 90-Milliarden Euro Kredit der EU, den die Ukraine dringend braucht.
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Interview mit Nico Lange, Sicherheitsexperte:
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:660643ed39956f49/
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp:
“An vorderster Front” – Doku über den Bundeswehr-Einsatz in Litauen:
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:05646ebc3e283afe/
52 Minuten
Der Krieg im Nahen Osten weitet sich weiter aus. Die Begründung der USA und Israels für den Konflikt - eine unmittelbare Bedrohung durch die iranischen Raketenarsenale und durch das Atomprogramm - haben Cornelius Adebahr nicht überzeugt. Über die möglichen Motive für den Angriff spricht der Politikwissenschaftler und Iran-Experte von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in dieser Folge des Podcasts Streitkräfte und Strategien mit Host Stefan Niemann. Die iranischen Gegenschläge richten sich nicht nur gegen US-Militärstützpunkte in der Region, sondern auch gegen die Energie-Infrastruktur in den Ölstaaten. Dies, die Folgen für den Tourismus, die Blockade der Straße von Hormus und steigende Ölpreise seien Dinge, die für die Staaten der arabischen Region überhaupt nicht wünschenswert seien, so Adebahr. Er erklärt, wer nun im Iran das Sagen hat, wie das Regime militärisch aufgestellt ist und er beschreibt Szenarien für den weiteren Verlauf des Krieges. Die Aufforderung von US-Präsident Trump an das iranische Volk, sich das Land „zurückzuholen“ habe etwas Zynisches. Außerdem schätzt Adebahr ein, wie die Zukunft des Iran aussehen könnte.
Die aktuelle Lage im Nahen Osten fasst Astrid Corall zusammen. Sie berichtet auch über widersprüchliche Aussagen der US-Regierung im Zusammenhang mit dem Krieg und über verschiedene Reaktionen – in westlichen Ländern, in Russland und der Ukraine. Präsident Selenskyj befürchtet, dass der US-amerikanische Einsatz im Iran und ein damit verbundener möglicher Munitionsmangel auch Folgen für sein Land hat, konkret für die ukrainische Luftabwehr. Weitere Themen im Podcast sind neueste Zahlen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Pläne von Frankreichs Präsident Macron zur nuklearen Abschreckung in Europa.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Interview mit Cornelius Adebahr:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/iran-experte-adebahr-das-hat-schon-etwas-zynisches,audio-433300.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipps:
11KM: der tagesschau-Podcast - Krieg gegen Iran: Warum jetzt?
https://1.ard.de/11KM_Krieg_gegen_Iran
Lost in Nahost - Iran-Krieg: Droht ein Flächenbrand?
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:dc392f33d27b106f/
Die aktuelle Lage im Nahen Osten fasst Astrid Corall zusammen. Sie berichtet auch über widersprüchliche Aussagen der US-Regierung im Zusammenhang mit dem Krieg und über verschiedene Reaktionen – in westlichen Ländern, in Russland und der Ukraine. Präsident Selenskyj befürchtet, dass der US-amerikanische Einsatz im Iran und ein damit verbundener möglicher Munitionsmangel auch Folgen für sein Land hat, konkret für die ukrainische Luftabwehr. Weitere Themen im Podcast sind neueste Zahlen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Pläne von Frankreichs Präsident Macron zur nuklearen Abschreckung in Europa.
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Interview mit Cornelius Adebahr:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/iran-experte-adebahr-das-hat-schon-etwas-zynisches,audio-433300.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipps:
11KM: der tagesschau-Podcast - Krieg gegen Iran: Warum jetzt?
https://1.ard.de/11KM_Krieg_gegen_Iran
Lost in Nahost - Iran-Krieg: Droht ein Flächenbrand?
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:dc392f33d27b106f/
37 Minuten
Nach den US-amerikanisch-israelischen Luftangriffen gegen den Iran steht fest, dass dessen geistlicher Führer, Ali Chamenei, getötet wurde. Auch Irans Verteidigungsminister, der Generalstabschef und der Anführer der mächtigen Revolutionsgarden, sind tot. Letztere haben blutige Rache geschworen. Viele Fragen sind offen. Für Dr. Bente Scheller, Nahost-Expertin bei der Heinrich-Böll-Stiftung, steht fest: Bis zu einem Zerfall des iranischen Regimes ist es ein weiter Weg. Für einen Umsturz ist viel Energie nötig – und ein langfristiges Engagement. Inwiefern US-Präsident Donald Trump dazu überhaupt bereit ist, darüber sprechen Anna Engelke und Stefan Niemann in dieser Sonderausgabe von "Streitkräfte und Strategien" mit der Politikwissenschaftlerin und ehemaligen Referentin der Deutschen Botschaft Damaskus: "Die Aufmerksamkeitsspanne von Trump hat gezeigt: Heute ist er hier, morgen macht er etwas ganz anderes", so Scheller. So könnte ein Moment für den Regimewechsel verpasst werden – wie im vergangenen Jahr im Libanon nach der Tötung des Hisbollah-Anführers Nasrallah: Dies in politisches Kapital umzumünzen, sei dort damals nicht gelungen, so die Expertin. Weiterhin zieht sie Parallelen zwischen der aktuellen Situation im Iran und dem US-Angriff gegen den Irak Anfang der 2000er Jahre und betont: Militärschläge könnten nur begrenzt etwas erreichen, etwa ein Machtvakuum – Verhandlungen seien aber wichtig, um dieses dann mit einer Sicherheitsarchitektur zu füllen, meint Scheller: "Wie wird umgebaut, wie wird aufgebaut? Das sind Fragen, die überhaupt nicht auf dem Tisch liegen".
Diese Podcast-Ausgabe beleuchtet auch Trumps Kriegsziele – ausgegeben hatte er die Zerstörung des iranischen Raketen- und Atomprogramms sowie einen Regimewechsel. Bente Scheller beobachtet eine "Abwesenheit von Meilensteinen", woran das Erreichen dieser Ziele gemessen werden könnte, etwa: wann ein relevanter Teil der Waffen, die Israel gefährlich werden könnten, zerstört sei. Der Krieg könnte sich auf diese Weise, mit einer "Unklarheit der Kriegsziele", noch lange ziehen, sagt die Expertin.
Fest steht, solange die Kampfhandlungen andauern, werde es Folgen für die Weltwirtschaft haben, wie aktuell bereits die iranische Blockade des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus zeigt. Anna Engelke und Stefan besprechen außerdem mögliche Szenarien für die iranischen (unbewaffneten) Oppositionellen und inwiefern ihnen Trumps "Hilfe zur Selbsthilfe" eine Chance bieten kann. Und sie schauen auf die Reaktionen innerhalb der USA und der sogenannten E3-Staaten auf den wohl völkerrechtswidrigen Angriff.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Interview mit Bente Scheller:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/scheller-fuer-einen-umsturz-ist-viel-energie-noetig-und-ein-langfristiges-engagement,audio-431856.html
Diese Podcast-Ausgabe beleuchtet auch Trumps Kriegsziele – ausgegeben hatte er die Zerstörung des iranischen Raketen- und Atomprogramms sowie einen Regimewechsel. Bente Scheller beobachtet eine "Abwesenheit von Meilensteinen", woran das Erreichen dieser Ziele gemessen werden könnte, etwa: wann ein relevanter Teil der Waffen, die Israel gefährlich werden könnten, zerstört sei. Der Krieg könnte sich auf diese Weise, mit einer "Unklarheit der Kriegsziele", noch lange ziehen, sagt die Expertin.
Fest steht, solange die Kampfhandlungen andauern, werde es Folgen für die Weltwirtschaft haben, wie aktuell bereits die iranische Blockade des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus zeigt. Anna Engelke und Stefan besprechen außerdem mögliche Szenarien für die iranischen (unbewaffneten) Oppositionellen und inwiefern ihnen Trumps "Hilfe zur Selbsthilfe" eine Chance bieten kann. Und sie schauen auf die Reaktionen innerhalb der USA und der sogenannten E3-Staaten auf den wohl völkerrechtswidrigen Angriff.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
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https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Interview mit Bente Scheller:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/scheller-fuer-einen-umsturz-ist-viel-energie-noetig-und-ein-langfristiges-engagement,audio-431856.html
50 Minuten
Bundeskanzler Merz ist zurück von seiner China-Reise. Das Land spielt bei der Unterstützung des russischen Kriegs gegen die Ukraine eine wichtige Rolle. In Peking wollte der Bundeskanzler u.a. seine Gastgeber dazu bringen, sich stärker für eine Beendigung des Ukraine-Krieges einzusetzen. In einem gemeinsamen deutsch-chinesischen Statement wird immerhin die "Ukraine-Frage" erwähnt. Und: Die früher regelmäßigen Regierungskonsultationen zwischen Deutschland und China sollen wieder aufgenommen werden, nachdem sie in den letzten Jahren ins Stocken geraten waren - ein Erfolg.
"Kanäle wieder aufzumachen" - das sei das Ziel des Bundeskanzlers, sagt Prof. Dr. May-Britt Stumbaum, die Direktorin des Spear-Instituts, einer sicherheitspolitischen Denkfabrik, und assoziierte Professorin an der Bundeswehr-Universität München. Allerdings: Auf Augenhöhe sehe sich China nur mit den USA, Russland sei für Peking "nützlich". Wichtig für Deutschland sei, "zu Hause" stark zu werden und den eigenen Mittelstand zu schützen - insbesondere vor chinesischer Technologie- und Wirtschaftsspionage, so Stumbaum, die auch Reserve-Offizierin der Luftwaffe ist. Sie berichtet im Gespräch mit Anna Engelke von Chinas kognitiver Kriegsführung. Dabei geht es darum, die Wahrnehmung des Gegners zu verändern.
Dafür nutze China auch TikTok: Durch kurze Videos solle die Konzentrationsfähigkeit der User:innen untergraben werden: "Innerhalb Chinas sind diese Reels wesentlich länger. Außerhalb Chinas sind diese Reels wesentlich kürzer und das hat die Auswirkung, dass sie die Konzentrationsfähigkeit systematisch untergraben. Und natürlich ist das Zentrum einer Demokratie, dass ich mich konzentrieren kann, um mich mit den Informationen auseinanderzusetzen", so die Sicherheits-Expertin. China habe sehr viel in KI und Big Data investiert: "Dass man damit eben Inhalte für soziale Medien kreieren kann und die stimulieren eben diese Polarisierung in der Gesellschaft", sagt Stumbaum.
Außerdem berichten Stefan Niemann und Kai Küstner von der aktuellen Lage in der Ukraine: Diese konnte den dritten erfolgreichen Treffer ihres Marschflugkörpers "Flamingo" gegen russische Ziele verzeichnen. Nach Erkenntnissen des US-Thinktanks Institute for the Study of War hat Russland nach zweijähriger Invasion die ostukrainische Stadt Pokrowsk eingenommen. Unterdessen hat der Haushaltausschuss des Bundestages grünes Licht für Kamikazedrohnen gegeben.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Aktueller Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW), u.a. zur russischen Eroberung Pokrowks:
https://understandingwar.org/research/russia-ukraine/russian-offensive-campaign-assessment-february-26-2026/
Interview mit Prof. Dr. May-Britt Stumbaum:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-429720.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp: “Ready for Liftoff! Der Raumfahrtpodcast”:
https://1.ard.de/ready-for-liftoff
"Kanäle wieder aufzumachen" - das sei das Ziel des Bundeskanzlers, sagt Prof. Dr. May-Britt Stumbaum, die Direktorin des Spear-Instituts, einer sicherheitspolitischen Denkfabrik, und assoziierte Professorin an der Bundeswehr-Universität München. Allerdings: Auf Augenhöhe sehe sich China nur mit den USA, Russland sei für Peking "nützlich". Wichtig für Deutschland sei, "zu Hause" stark zu werden und den eigenen Mittelstand zu schützen - insbesondere vor chinesischer Technologie- und Wirtschaftsspionage, so Stumbaum, die auch Reserve-Offizierin der Luftwaffe ist. Sie berichtet im Gespräch mit Anna Engelke von Chinas kognitiver Kriegsführung. Dabei geht es darum, die Wahrnehmung des Gegners zu verändern.
Dafür nutze China auch TikTok: Durch kurze Videos solle die Konzentrationsfähigkeit der User:innen untergraben werden: "Innerhalb Chinas sind diese Reels wesentlich länger. Außerhalb Chinas sind diese Reels wesentlich kürzer und das hat die Auswirkung, dass sie die Konzentrationsfähigkeit systematisch untergraben. Und natürlich ist das Zentrum einer Demokratie, dass ich mich konzentrieren kann, um mich mit den Informationen auseinanderzusetzen", so die Sicherheits-Expertin. China habe sehr viel in KI und Big Data investiert: "Dass man damit eben Inhalte für soziale Medien kreieren kann und die stimulieren eben diese Polarisierung in der Gesellschaft", sagt Stumbaum.
Außerdem berichten Stefan Niemann und Kai Küstner von der aktuellen Lage in der Ukraine: Diese konnte den dritten erfolgreichen Treffer ihres Marschflugkörpers "Flamingo" gegen russische Ziele verzeichnen. Nach Erkenntnissen des US-Thinktanks Institute for the Study of War hat Russland nach zweijähriger Invasion die ostukrainische Stadt Pokrowsk eingenommen. Unterdessen hat der Haushaltausschuss des Bundestages grünes Licht für Kamikazedrohnen gegeben.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Aktueller Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW), u.a. zur russischen Eroberung Pokrowks:
https://understandingwar.org/research/russia-ukraine/russian-offensive-campaign-assessment-february-26-2026/
Interview mit Prof. Dr. May-Britt Stumbaum:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-429720.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp: “Ready for Liftoff! Der Raumfahrtpodcast”:
https://1.ard.de/ready-for-liftoff
55 Minuten
Vier Jahre nach Beginn der russischen Vollinvasion senden wir eine besondere Folge von Streitkräfte und Strategien - produziert in Kiew. Stefan Niemann und Kai Küstner besuchen eine ukrainische Familie, die seit Wochen ohne Strom und Heizung lebt. Der fünfjährige Lew sagt, er warte darauf, dass der Krieg endlich vorbei sei. Seine Eltern harren aus - trotz Kälte, Dunkelheit und nächtlicher Angriffe. "Wir werden kämpfen. Wenn es schwierig wird, unterstützen wir uns gegenseitig und bleiben eine Einheit", sagt sein Vater Wsewolod.
Die Hosts erleben an einem Tag junge Menschen bei einer Techno-Nacht in Kiew, die sich zwischen Luftalarm und Lebenswillen ein paar Stunden Normalität gönnen. An einem anderen Tag besuchen sie eine geheime Drohnenfabrik. Unter größten Sicherheitsvorkehrungen wurden sie an den Ort gebracht - Handys eingeschlossen im Faradayschen Käfig, Kameras tabu. Das deutsche Start-up Quantum Systems entwickelt dort gemeinsam mit einem ukrainischen Partner moderne Aufklärungsdrohnen. Ein seltener Einblick in eine Hightech-Produktion - an einem Ort, der selbst zum Angriffsziel werden könnte. Im Gespräch mit dem Leiter des ARD-Studios Kiews, Vassili Golod, geht es um sein Exklusiv-Interview mit Präsident Wolodymyr Selenskyj und um die Perspektiven im beginnenden fünften Kriegsjahr. Golod beschreibt auch das Dilemma bei der Mobilisierung: "Alle Ukrainer wollen siegen, aber nicht alle wollen kämpfen".
Zudem besuchen die beiden Hosts die ARD-Korrespondentin Rebecca Barth in ihrer Wohnung. Sie berichtet über das Leben in den von Russland besetzten Gebieten, die sie als eine Art "Freiluftgefängnis" beschreibt. Es geht um systematische Russifizierung, Repression - und darum, was das für Kinder und ihre Familien bedeutet.
Diese besondere Ausgabe über Widerstandswillen und Erschöpfung geht der Frage nach, woher die Menschen in der Ukraine nach vier Jahren Krieg die Kraft nehmen, weiterzumachen.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Vier Jahre im Verteidigungskampf:
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-russland-vier-jahre-krieg-100.html
Wie der Krieg Deutschland verändert hat:
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/ukraine-krieg-deutschland-102.html
Gespräch mit Rebecca Barth:
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:9e2dbaea8c947e04/
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Tipp: ARD Story - “Putin und Trump · Ziemlich beste Feinde?”
https://1.ard.de/Ziemlich_beste_Feinde
Die Hosts erleben an einem Tag junge Menschen bei einer Techno-Nacht in Kiew, die sich zwischen Luftalarm und Lebenswillen ein paar Stunden Normalität gönnen. An einem anderen Tag besuchen sie eine geheime Drohnenfabrik. Unter größten Sicherheitsvorkehrungen wurden sie an den Ort gebracht - Handys eingeschlossen im Faradayschen Käfig, Kameras tabu. Das deutsche Start-up Quantum Systems entwickelt dort gemeinsam mit einem ukrainischen Partner moderne Aufklärungsdrohnen. Ein seltener Einblick in eine Hightech-Produktion - an einem Ort, der selbst zum Angriffsziel werden könnte. Im Gespräch mit dem Leiter des ARD-Studios Kiews, Vassili Golod, geht es um sein Exklusiv-Interview mit Präsident Wolodymyr Selenskyj und um die Perspektiven im beginnenden fünften Kriegsjahr. Golod beschreibt auch das Dilemma bei der Mobilisierung: "Alle Ukrainer wollen siegen, aber nicht alle wollen kämpfen".
Zudem besuchen die beiden Hosts die ARD-Korrespondentin Rebecca Barth in ihrer Wohnung. Sie berichtet über das Leben in den von Russland besetzten Gebieten, die sie als eine Art "Freiluftgefängnis" beschreibt. Es geht um systematische Russifizierung, Repression - und darum, was das für Kinder und ihre Familien bedeutet.
Diese besondere Ausgabe über Widerstandswillen und Erschöpfung geht der Frage nach, woher die Menschen in der Ukraine nach vier Jahren Krieg die Kraft nehmen, weiterzumachen.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Vier Jahre im Verteidigungskampf:
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-russland-vier-jahre-krieg-100.html
Wie der Krieg Deutschland verändert hat:
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/ukraine-krieg-deutschland-102.html
Gespräch mit Rebecca Barth:
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:9e2dbaea8c947e04/
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Tipp: ARD Story - “Putin und Trump · Ziemlich beste Feinde?”
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48 Minuten
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine geht am 24. Februar in sein fünftes Jahr. Anlässlich des Jahrestages sind die Hosts von Streitkräfte und Strategien, Stefan Niemann und Kai Küstner, in die Ukraine gereist. In dieser Ausgabe melden sie sich aus Lwiw in der Westukraine. Im Podcast fassen sie ihre Eindrücke aus einer Stadt zusammen, in der der Krieg auf den ersten Blick weit weg zu sein scheint. Beim genauen Hinsehen und in Gesprächen aber ist er allgegenwärtig. Kai und Stefan berichten über den bewegenden und ergreifenden Austausch mit Menschen, die im Krieg schwer verletzt worden sind und sich zurück ins Leben kämpfen. Patienten haben den Hosts in einer Klinik ihr Schicksal geschildert, ein Soldat aus der Ostukraine hat über seinen Einsatz für gefallene Kameraden erzählt, die er aus den Frontgebieten birgt, damit deren Familien sie beerdigen können. Außerdem berichten Kai und Stefan über den Besuch einer Firma, die neue Boden-Drohnen produziert.
Einen Blick auf die Front werfen die beiden Hosts mit der ARD-Korrespondentin Susanne Petersohn. Sie hat in der Ostukraine in Frontnähe ukrainische Soldaten begleitet und mit ihnen über Fortschritte und Frustrationen gesprochen. Man merke schon, dass die Stimmung sehr gedrückt sei, die Soldaten seien sehr, sehr müde. Sie haben der Korrespondentin erklärt, was sie im Abwehrkampf gegen Russland brauchen und ob aus ihrer Sicht Gebietsabtretungen eine Option sind.
Nach dem Besuch von Lwiw fahren Kai und Stefan weiter nach Kiew, wo sie weitere Eindrücke sammeln, Gespräche führen und am Dienstag die kommende Ausgabe von Streitkräfte und Strategien produzieren.
Schickt uns gerne Fragen, die wir in der Ukraine stellen sollen: streitkraefte@ndr.de
Video von ARD Korrespondentin Susanne Petersohn von der ukrainischen Front
https://www.tagesschau.de/tagesschau_20_uhr/video-1557008.html
Kommentar zu Ukraine Gesprächen in Genf
https://www.tagesschau.de/kommentar/ukraine-gespraeche-genf-104.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
TV Doku: Selenskyj – das entscheidende Jahr
https://1.ard.de/Selenskyj-Das-entscheidende-Jahr
Einen Blick auf die Front werfen die beiden Hosts mit der ARD-Korrespondentin Susanne Petersohn. Sie hat in der Ostukraine in Frontnähe ukrainische Soldaten begleitet und mit ihnen über Fortschritte und Frustrationen gesprochen. Man merke schon, dass die Stimmung sehr gedrückt sei, die Soldaten seien sehr, sehr müde. Sie haben der Korrespondentin erklärt, was sie im Abwehrkampf gegen Russland brauchen und ob aus ihrer Sicht Gebietsabtretungen eine Option sind.
Nach dem Besuch von Lwiw fahren Kai und Stefan weiter nach Kiew, wo sie weitere Eindrücke sammeln, Gespräche führen und am Dienstag die kommende Ausgabe von Streitkräfte und Strategien produzieren.
Schickt uns gerne Fragen, die wir in der Ukraine stellen sollen: streitkraefte@ndr.de
Video von ARD Korrespondentin Susanne Petersohn von der ukrainischen Front
https://www.tagesschau.de/tagesschau_20_uhr/video-1557008.html
Kommentar zu Ukraine Gesprächen in Genf
https://www.tagesschau.de/kommentar/ukraine-gespraeche-genf-104.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
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TV Doku: Selenskyj – das entscheidende Jahr
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48 Minuten
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz waren die Beziehungen zwischen den USA und Europa das Top-Thema. Die Hosts Anna Engelke und Stefan Niemann schildern in dieser Sonderfolge von Streitkräfte und Strategien ihre Eindrücke und analysieren die Reden. Am ersten Tag hatte Bundeskanzler Merz sich von der US-Politik unter Präsident Trump abgegrenzt und deutlich gemacht, dass es einen starken europäischen Pfeiler innerhalb der NATO braucht. Nach den harschen Aussagen von US-Vizepräsident Vance im vergangenen Jahr war vor allem die Rede des US-Außenministers Rubio mit Spannung erwartet worden. Dieser würdigte zwar die Geschichte des transatlantischen Bündnisses, sprach aber auch von Fehlern, die gemacht worden seien, und stellte sich klar hinter die Politik von US-Präsident Trump.
Über die Rede von Rubio sprechen Tina Hassel und Kai Küstner mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas. Sie betont, man wolle weiterhin starke transatlantische Bindungen. Gleichzeitig verweist auch sie auf einen stärkeren europäischen Pfeiler in der NATO. Außerdem äußert sie sich im Interview zur Diskussion über die europäische atomare Abschreckung und den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine: „Ich will nicht mehr Nuklearwaffen. Im Gegenteil, das könnte sonst eine sehr, sehr gefährliche Welt werden“, so Kallas im Interview. Den meisten Applaus bei der Sicherheitskonferenz hat Präsident Selenskyj bekommen, berichtet Anna. Er bat die westlichen Verbündeten einmal mehr eindringlich um raschere Waffenlieferungen und erinnerte daran, welchen Preis sein Land bisher für den Krieg bezahlt hat.
Eine große Rolle spielte bei der Sicherheitskonferenz auch der Iran. Der Sohn des letzten Schahs von Persien, Reza Pahlavi, erklärte, er strebe im Fall eines erfolgreichen Regierungswechsels im Iran keine Führungsrolle an. Pahlavi nahm an einer Demonstration von mehr als 250.000 Exil-Iranern in München teil, die gegen das Mullah-Regime in Teheran protestierten.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Europas neues Selbstbewusstsein auf der Münchner Sicherheitskonferenz
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/msc-kallas-eu-usa-102.html
Analyse der Rede von US-Außenminister Rubio in München
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/rubio-rede-sicherheitskonferenz-100.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp “Bosettis Woche” mit Florian Schroeder
http://1.ard.de/extra-3-bosettis-Woche-schroeder-sus
Über die Rede von Rubio sprechen Tina Hassel und Kai Küstner mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas. Sie betont, man wolle weiterhin starke transatlantische Bindungen. Gleichzeitig verweist auch sie auf einen stärkeren europäischen Pfeiler in der NATO. Außerdem äußert sie sich im Interview zur Diskussion über die europäische atomare Abschreckung und den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine: „Ich will nicht mehr Nuklearwaffen. Im Gegenteil, das könnte sonst eine sehr, sehr gefährliche Welt werden“, so Kallas im Interview. Den meisten Applaus bei der Sicherheitskonferenz hat Präsident Selenskyj bekommen, berichtet Anna. Er bat die westlichen Verbündeten einmal mehr eindringlich um raschere Waffenlieferungen und erinnerte daran, welchen Preis sein Land bisher für den Krieg bezahlt hat.
Eine große Rolle spielte bei der Sicherheitskonferenz auch der Iran. Der Sohn des letzten Schahs von Persien, Reza Pahlavi, erklärte, er strebe im Fall eines erfolgreichen Regierungswechsels im Iran keine Führungsrolle an. Pahlavi nahm an einer Demonstration von mehr als 250.000 Exil-Iranern in München teil, die gegen das Mullah-Regime in Teheran protestierten.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Europas neues Selbstbewusstsein auf der Münchner Sicherheitskonferenz
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/msc-kallas-eu-usa-102.html
Analyse der Rede von US-Außenminister Rubio in München
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/rubio-rede-sicherheitskonferenz-100.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp “Bosettis Woche” mit Florian Schroeder
http://1.ard.de/extra-3-bosettis-Woche-schroeder-sus
37 Minuten
Vor der Münchner Sicherheitskonferenz analysieren Anna Engelke und Kai Küstner die Probleme der transatlantischen Beziehungen. Der ehemalige US-Botschafter Wolfgang Ischinger spricht von einer „erheblichen Vertrauens- und Glaubwürdigkeitskrise“ zwischen Europa und den USA durch die unberechenbare Politik der Trump-Regierung. Der Leiter der MSC wünscht sich als Konferenzleiter, dass die Europäer in Zukunft mit Selbstbewusstsein und Selbstachtung ihre eigene Zukunft gestalten. Die Politologin Constanze Stelzenmüller gibt im Interview den Europäern einen praktischen Tipp im Umgang mit Trump: „Mach es wie die Ente – oben ganz ruhig, unten stark rudern.“ Kühl, ruhig und gefasst müssten sie sich auf allen möglichen Irrsinn einlassen und gleichzeitig sehr energisch dafür sorgen, sich nicht angreifbar und verwundbar zu machen, so die Direktorin des Center on the United States and Europe und erste Inhaberin des Fritz-Stern-Chair bei der Brookings Institution, einem Washingtoner Think Tank. Das bedeute auch, dass sich Europa gegenüber Eingriffen, Angriffen, Interventionen, Sabotage und Propaganda wehren muss – nicht nur aus China und Russland, sondern leider auch aus Amerika. Insgesamt wollen zur Sicherheitskonferenz mehr als 60 Staats- und Regierungschefs nach München kommen.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Reparaturarbeiten am transatlantischen Verhältnis
https://www.tagesschau.de/inland/muenchner-sicherheitskonferenz-erwartungen-100.html
NATO startet Arktik-Mission zur Abschreckung und Verteidigung
https://www.tagesschau.de/ausland/nato-arktis-mission-100.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp: Synapsen über personalisierte Medizin
https://1.ard.de/Synapsen- ein Wissenschaftspodcast von NDR Info
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Reparaturarbeiten am transatlantischen Verhältnis
https://www.tagesschau.de/inland/muenchner-sicherheitskonferenz-erwartungen-100.html
NATO startet Arktik-Mission zur Abschreckung und Verteidigung
https://www.tagesschau.de/ausland/nato-arktis-mission-100.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp: Synapsen über personalisierte Medizin
https://1.ard.de/Synapsen- ein Wissenschaftspodcast von NDR Info
40 Minuten
Donald Trump kündigte Ende 2025 eine massive Aufrüstung der US-Marine an: neue, gigantische Schlachtschiffe, eine eigene "Trump-Klasse" mit maximaler Feuerkraft. Er nennt sie die "goldene Flotte". Doch sind solche Stahlkolosse im Zeitalter von Drohnen und Hyperschallwaffen überhaupt noch zeitgemäß? In der aktuellen Folge spricht Stefan Niemann mit dem Admiral a.D. Manfred Nielson über Trumps Pläne und die Frage, wie eine Seemacht im 21. Jahrhundert aussehen sollte. Nielson ist der Meinung: "Moderne Einheiten müssen heute nicht über Größe überzeugen, sondern durch Technologie". Dabei geht es auch um den strategischen Wettbewerb mit China und um die Rolle der US-Navy in den kommenden Jahrzehnten. Ein historischer Rückblick zeigt, dass die Debatte über militärische Stärke nicht neu ist. Schon im US-Wahlkampf 2012 reagierte Barack Obama auf Kritik an der schrumpfenden amerikanischen Flotte mit dem Hinweis, dass moderne militärische Fähigkeiten nicht durch bloßes Zählen von Schiffen zu erfassen seien - ein Argument, das heute aktueller denn je erscheint.
Zuvor blickt Kai Küstner wie gewohnt auf den russischen Krieg gegen die Ukraine. Nachdem die Ukraine im vergangenen Jahr mit der Produktion von Drohnen in Deutschland begonnen hatte, erwartet Präsident Selenskij nun eine erste Auslieferung bereits in den nächsten Tagen. Überhaupt verzahnen sich die Rüstungsindustrien der Ukraine und ihrer europäischen Partner zunehmend: Kyjiw vollzieht einen Strategiewechsel und will künftig Waffen exportieren. Außerdem geht es um den Test einer deutsch-britischen Hyperschallrakete und um die Frage, ob der anfangs so gepriesene ukrainischen Marschflugkörper “Flamingo" hinter den Erwartungen zurückblieb. Auch die Lage an den Fronten und die anhaltenden russischen Luftangriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur werden eingeordnet.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Interview mit Admiral a.D. Manfred Nielson
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-412636.html
Flamingo - erfüllt Erwartungen bislang nicht:
https://kyivindependent.com/ukraine-strikes-russias-oreshnik-launch-site-in-kapustin-yar-with-flamingo-missiles-general-staff-says/
https://www.tagesspiegel.de/internationales/da-stimmt-was-nicht-ist-der-gross-beworbene-ukrainische-marschflugkorper-flamingo-ein-flop-15207640.html
Trump kündigt Bau neuer Kriegsschiffe an:
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-kriegsschiffe-100.html
Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp: 15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen
https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:b84b465ae5abcd64/
Zuvor blickt Kai Küstner wie gewohnt auf den russischen Krieg gegen die Ukraine. Nachdem die Ukraine im vergangenen Jahr mit der Produktion von Drohnen in Deutschland begonnen hatte, erwartet Präsident Selenskij nun eine erste Auslieferung bereits in den nächsten Tagen. Überhaupt verzahnen sich die Rüstungsindustrien der Ukraine und ihrer europäischen Partner zunehmend: Kyjiw vollzieht einen Strategiewechsel und will künftig Waffen exportieren. Außerdem geht es um den Test einer deutsch-britischen Hyperschallrakete und um die Frage, ob der anfangs so gepriesene ukrainischen Marschflugkörper “Flamingo" hinter den Erwartungen zurückblieb. Auch die Lage an den Fronten und die anhaltenden russischen Luftangriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur werden eingeordnet.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Interview mit Admiral a.D. Manfred Nielson
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-412636.html
Flamingo - erfüllt Erwartungen bislang nicht:
https://kyivindependent.com/ukraine-strikes-russias-oreshnik-launch-site-in-kapustin-yar-with-flamingo-missiles-general-staff-says/
https://www.tagesspiegel.de/internationales/da-stimmt-was-nicht-ist-der-gross-beworbene-ukrainische-marschflugkorper-flamingo-ein-flop-15207640.html
Trump kündigt Bau neuer Kriegsschiffe an:
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-kriegsschiffe-100.html
Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp: 15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen
https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:b84b465ae5abcd64/
47 Minuten
Der letzte Atomwaffen-Abrüstungsvertrag zwischen den USA und Russland ist ausgelaufen. Weder Russland noch die USA hätten jedoch ein Interesse an einem neuen Wettrüsten, so schätzt es Fabian Hoffmann im Podcast Streitkräfte und Strategien ein. Der Militärexperte an der Universität Oslo sieht im Gespräch mit Host Kai Küstner nach dem Aus des New-START-Vertrags für Europa keine neue Bedrohungslage. Schon jetzt könne Russland jedes Bevölkerungszentrum in Europa mit seinem Atomwaffenarsenal treffen, so Hoffmann. Weil beiden Ländern aber die finanziellen Mittel und industriellen Kapazitäten fehlen, werde sich vermutlich auch an der Zahl der Sprengköpfe zunächst nichts verändern, so die Einschätzung des Wissenschaftlers, der für das Oslo Nuclear Project forscht.
Stefan Niemann bilanziert die zweite Gesprächsrunde in Abu Dhabi, wo die Delegationen beider Kriegsparteien spürbar bemüht sind, die Amerikaner bei Laune zu halten. Die Ukraine wolle den impulsiven Trump nicht provozieren, Russland suche, den US-Präsidenten als Hebel zu benutzen, um auf dem Verhandlungsweg zu erringen, was sich im Donbass bisher militärisch nicht erobern ließ. Einen Durchbruch hat Abu Dhabi nicht gebracht, aber einen größeren Gefangenenaustausch zwischen Kiew und Moskau. Weitere Themen dieser Folge sind Selenskyjs jüngste Äußerungen zur Zahl der ukrainischen Gefallenen und die erneute Unterstützung der russischen Streitkräfte durch nordkoreanische Soldaten, die von Russland aus die Ukraine angreifen.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Interview mit Militärexperte Fabian Hoffmann
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-409560.html
Neues atomares Wettrüsten nach Ende von New Start?
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/atomwaffenvertrag-new-start-endet-100.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp: “Raus aus der Depression” mit Jonathan Hilbert
https://1.ard.de/raus-aus-der-depression
Podcast-Tipp: Der Sportschau Olympia Podcast
https://1.ard.de/sportschau-olympia-podcast
Stefan Niemann bilanziert die zweite Gesprächsrunde in Abu Dhabi, wo die Delegationen beider Kriegsparteien spürbar bemüht sind, die Amerikaner bei Laune zu halten. Die Ukraine wolle den impulsiven Trump nicht provozieren, Russland suche, den US-Präsidenten als Hebel zu benutzen, um auf dem Verhandlungsweg zu erringen, was sich im Donbass bisher militärisch nicht erobern ließ. Einen Durchbruch hat Abu Dhabi nicht gebracht, aber einen größeren Gefangenenaustausch zwischen Kiew und Moskau. Weitere Themen dieser Folge sind Selenskyjs jüngste Äußerungen zur Zahl der ukrainischen Gefallenen und die erneute Unterstützung der russischen Streitkräfte durch nordkoreanische Soldaten, die von Russland aus die Ukraine angreifen.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Interview mit Militärexperte Fabian Hoffmann
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-409560.html
Neues atomares Wettrüsten nach Ende von New Start?
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/atomwaffenvertrag-new-start-endet-100.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
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Podcast-Tipp: “Raus aus der Depression” mit Jonathan Hilbert
https://1.ard.de/raus-aus-der-depression
Podcast-Tipp: Der Sportschau Olympia Podcast
https://1.ard.de/sportschau-olympia-podcast
53 Minuten
Zweistellige Minusgrade, Stromausfälle, zerstörte Heizkraftwerke: Rebecca Barth schildert dem Host Kai Küstner eindrücklich den Alltag aus Kyjiw. Es ist nur wenige Stunden her, dass US-Präsident Trump erklärte, Putin habe ihm zugesichert, eine Woche auf Schläge gegen die Infrastruktur zu verzichten. Doch dann erfolgte einer der schwersten Angriffe auf Kijiw und Charkiw überhaupt. In einer der kältesten Nächte dieses Winters. Reparaturteams arbeiten am Limit, Ersatzteile fehlen, alte sowjetische Anlagen stoßen an ihre Grenzen - und trotzdem zeige die Bevölkerung enorme Resilienz und Trotz, berichtet die die ARD-Korrespondentin. In dieser Folge geht es um den Widerspruch zwischen Diplomatie und anhaltendem Krieg. Während Gespräche über ein mögliches Kriegsende in Abu Dhabi angekündigt sind, setzt Russland seine massiven Luftangriffe auf zivile Ziele und die Energieinfrastruktur der Ukraine fort.
Im Schwerpunkt der Sendung spricht Kai Küstner mit der ehemaligen deutschen Botschafterin in Washington, Emily Haber. Sie analysiert die zweite Amtszeit Donald Trumps, die sich aus ihrer Sicht deutlich von der ersten unterscheidet: Sie sei stärker auf den Präsidenten selbst zugeschnitten und mit weniger Einfluss klassischer Experten, Trump setze auf "Machtmaximierung", so Haber. Für Europa bedeute das: geschlossen auftreten, eigene Fähigkeiten stärken und neue Partnerschaften ausbauen. Die ehemalige Diplomatin sorgt sich darum, dass die Europäer bei den Ukraine-Verhandlungen einmal mehr außen vor bleiben und schätzt auch die Chancen für mögliche Gespräche zwischen den USA und dem Iran ein.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Interview mit Emily Haber:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-405838.html
Weniger Öl aus Russland? Das USA-Indien-Abkommen:
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/usa-indien-handelsabkommen-100.html
Massive Angriffe auf Energieanlagen in der Ukraine bei minus 20 Grad:
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-krieg-russland-selenskyj-rutte-nato-100.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp: Die Entscheidung - "Der Taliban-Deal"
https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:e7bcaf8eea1771e3/
Im Schwerpunkt der Sendung spricht Kai Küstner mit der ehemaligen deutschen Botschafterin in Washington, Emily Haber. Sie analysiert die zweite Amtszeit Donald Trumps, die sich aus ihrer Sicht deutlich von der ersten unterscheidet: Sie sei stärker auf den Präsidenten selbst zugeschnitten und mit weniger Einfluss klassischer Experten, Trump setze auf "Machtmaximierung", so Haber. Für Europa bedeute das: geschlossen auftreten, eigene Fähigkeiten stärken und neue Partnerschaften ausbauen. Die ehemalige Diplomatin sorgt sich darum, dass die Europäer bei den Ukraine-Verhandlungen einmal mehr außen vor bleiben und schätzt auch die Chancen für mögliche Gespräche zwischen den USA und dem Iran ein.
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Interview mit Emily Haber:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-405838.html
Weniger Öl aus Russland? Das USA-Indien-Abkommen:
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/usa-indien-handelsabkommen-100.html
Massive Angriffe auf Energieanlagen in der Ukraine bei minus 20 Grad:
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-krieg-russland-selenskyj-rutte-nato-100.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp: Die Entscheidung - "Der Taliban-Deal"
https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:e7bcaf8eea1771e3/
49 Minuten
Dass sich die Europäer nicht mehr auf die USA verlassen können, ist spätestens seit dem Wiedereinzug von Donald Trump ins Weiße Haus klar. In der aktuellen Ausgabe von Streitkräfte und Strategien spricht Host Anna Engelke mit Jana Puglierin über ihr neues Buch "Wer verteidigt Europa?". Die Autorin leitet das Berliner Büro der Denkfabrik European Council on Foreign Relations. Puglierins Kernthese: die Europäer müssen sich auf eine Zukunft einrichten, in der die Amerikaner nicht die Rollen spielen, die sie bislang gespielt haben. Die Sicherheitsanalystin erklärt, was das für die NATO bedeutet, wie sich das Bündnis verändert hat bzw. ändern muss und welche Aufgaben sie für die Europäer sieht. Weitere Themen im Gespräch sind die nukleare Abschreckung in Europa sowie das Verhältnis zu China und Russland. Das Land, so Puglierin, werde immer autokratischer, militaristischer und verschlossener und sehe inzwischen vor allem Europas Demokratien als Hauptgegner.
Derweil hat Russland in den vergangenen Tagen die Ukraine weiter aus der Luft angegriffen. Stefan Niemann fasst die Lage zusammen. Er berichtet von zehntausenden Bewohnern in Kiew, die weiterhin unter Kälte und Dunkelheit leiden. Im Fokus steht auch die Stadt Odessa, wo wichtige Häfen in jüngster Zeit unter verstärktem Beschuss der russischen Angreifer stehen. US-Präsident Trump hatte verkündet, Machthaber Putin habe zugestimmt, eine Woche lang die Waffen ruhen zu lassen. Der Kreml will sich darauf aber offenbar nicht festlegen.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Interview mit Sicherheits-Analystin Jana Puglierin
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-402402.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp: Dark Matters - Geheimnisse der Geheimdienste
https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:870aeeecdf31b1b9/
Derweil hat Russland in den vergangenen Tagen die Ukraine weiter aus der Luft angegriffen. Stefan Niemann fasst die Lage zusammen. Er berichtet von zehntausenden Bewohnern in Kiew, die weiterhin unter Kälte und Dunkelheit leiden. Im Fokus steht auch die Stadt Odessa, wo wichtige Häfen in jüngster Zeit unter verstärktem Beschuss der russischen Angreifer stehen. US-Präsident Trump hatte verkündet, Machthaber Putin habe zugestimmt, eine Woche lang die Waffen ruhen zu lassen. Der Kreml will sich darauf aber offenbar nicht festlegen.
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Interview mit Sicherheits-Analystin Jana Puglierin
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-402402.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp: Dark Matters - Geheimnisse der Geheimdienste
https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:870aeeecdf31b1b9/
40 Minuten
Unter Vermittlung der USA haben sich Ukrainer und Russen in Abu Dhabi getroffen. Über die Verhandlungen und welche positiven Signale davon ausgehen, berichtet Kai Küstner. Er sagt aber auch: Von einem handfesten Ergebnis im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind wir nach wie vor meilenweit entfernt. Unter anderem, weil Russland die Frage über Territorien als einen der Haupt-Streitpunkte identifiziert hat, so erhebt der Kreml weiter Anspruch auf den Donbass. Im Podcast beleuchten die Hosts auch Trumps neue Nationale Verteidigungsstrategie. Die Europäer, analysiert Stefan Niemann, könnten mit der neuen Strategie nun zum zweiten Mal schwarz auf weiß lesen, dass sie mehr auf sich gestellt sein werden. Der Blick der USA richtet sich in dem Papier vor allem auf China. Aussagen von US-Präsident Trump über die Rolle der NATO-Verbündeten in Afghanistan haben bei den Europäern einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Weitere Themen im Podcast: das Freihandelsabkommen der EU mit Indien und die aktuelle Lage in der Ukraine, wo Russland seine Angriffe auf die Energie-Infrastruktur und die Zivilbevölkerung gnadenlos fortsetzt.
Mit der Frage, wie die deutsche Wirtschaft auf einen Konfliktfall vorbereitet ist, beschäftigt sich Alex Drost im Gespräch mit Host Stefan Niemann. Jedes Unternehmen müsse anders vorsorgen, um durch eine mögliche Krise durchzukommen. Außerdem geht es um die Fragen, wie Firmen sich darauf vorbereiten können, falls Mitarbeiter von den Streitkräften eingezogen werden oder wie sie die Energieversorgung sicherstellen können.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Neue US-Verteidigungsstrategie
https://media.defense.gov/2026/Jan/23/2003864773/-1/-1/0/2026-NATIONAL-DEFENSE-STRATEGY.PDF
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp: Weltspiegel-Podcast “Trumps neue Welt Kuba soll fallen”
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:b4c34f82245583fa/
Podcast-Tipp: “Freiheit Deluxe” mit Gast Herfried Münkler
https://1.ard.de/FreiheitDeluxe_Herfried_Muenkler?ndr
Mit der Frage, wie die deutsche Wirtschaft auf einen Konfliktfall vorbereitet ist, beschäftigt sich Alex Drost im Gespräch mit Host Stefan Niemann. Jedes Unternehmen müsse anders vorsorgen, um durch eine mögliche Krise durchzukommen. Außerdem geht es um die Fragen, wie Firmen sich darauf vorbereiten können, falls Mitarbeiter von den Streitkräften eingezogen werden oder wie sie die Energieversorgung sicherstellen können.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Neue US-Verteidigungsstrategie
https://media.defense.gov/2026/Jan/23/2003864773/-1/-1/0/2026-NATIONAL-DEFENSE-STRATEGY.PDF
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
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Podcast-Tipp: Weltspiegel-Podcast “Trumps neue Welt Kuba soll fallen”
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Podcast-Tipp: “Freiheit Deluxe” mit Gast Herfried Münkler
https://1.ard.de/FreiheitDeluxe_Herfried_Muenkler?ndr
1 Stunde
“Dieser Kriegswinter ist der bisher härteste”, sagt Denis Trubetskoy. Der ukrainische Journalist schildert im Interview mit Host Anna Engelke die Situation in Kiew, wo die Menschen bei eiskalten Temperaturen stundenlang ohne Strom und Heizung auskommen müssen. Denn Russland greift immer wieder die Energie-Infrastruktur der Ukraine an. Ein Problem sei, so Trubetskoy, dass Russland die Drohnenproduktion massiv erhöht hat. Der politische Journalist spricht auch über seine Erwartungen an die Gespräche zwischen Vertretern Russlands, der Ukraine und den USA. Er glaubt nicht, dass es bald zum Frieden kommt. Außerdem blickt er auf die Europäer, denen Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj beim Weltwirtschaftsforum in Davos zu wenig Unterstützung vorgeworfen hatte. Beim Treffen in der Schweiz standen vor allem US-Präsident Trump und Grönland im Mittelpunkt. Astrid Corall fasst zusammen, was in den vergangenen Tagen in der Schweiz passiert ist. Sie beleuchtet die Kehrtwende von Trump. Der US-Präsident will doch keine Strafzölle gegen europäische Länder erheben und hat sich mit NATO-Generalsekretär Rutte mit Blick auf Grönland auf den Rahmen für eine künftige Vereinbarung geeinigt. Die Europäer haben bei einem Sondergipfel in Brüssel über die aktuellen Entwicklungen beraten und diskutiert, welche Lehren aus dem jüngsten Streit mit den USA zu ziehen sind.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Rede von Mark Carney, Premierminister von Kanada, beim WEF in Davos
https://www.ardmediathek.de/video/phoenix-vor-ort/phoenix/Y3JpZDovL3Bob2VuaXguZGUvNTE2ODE4OQ
Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/verhandlungen-ukraine-abu-dhabi-100.html
Streit um Grönland
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/daenemark-groenland-rote-linien-100.html
Interview mit Denis Trubetskoy
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-395694.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp: ARD Klima Update
https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:71acd059ed116dc2/
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Rede von Mark Carney, Premierminister von Kanada, beim WEF in Davos
https://www.ardmediathek.de/video/phoenix-vor-ort/phoenix/Y3JpZDovL3Bob2VuaXguZGUvNTE2ODE4OQ
Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/verhandlungen-ukraine-abu-dhabi-100.html
Streit um Grönland
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/daenemark-groenland-rote-linien-100.html
Interview mit Denis Trubetskoy
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-395694.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
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Podcast-Tipp: ARD Klima Update
https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:71acd059ed116dc2/
51 Minuten
Genau ein Jahr ist Donald Trump zum zweiten Mal im Amt. Unter seiner Ägide ist das transatlantische Verhältnis so schlecht wie nie. Zuletzt hat der US-Präsident die Verbündeten mit seinem Anspruch auf Grönland und neuen Zolldrohungen gegen sich aufgebracht. Ist die NATO damit tot - oder kann man ihr neues Leben einhauchen? Die jüngsten Entwicklungen beleuchten im Podcast Host Kai Küstner und Stefan Niemann. Sie erklären, wie der US-Präsident seine Ansprüche rechtfertigt. Sie analysieren, welche Motive ihn antreiben und welche Rolle persönliche Be- und Empfindlichkeiten spielen. Außerdem fasst Stefan die auf Trumps Alleingänge folgenden Reaktionen der Europäer zusammen, die sich in ihrem Vorgehen allerdings alles andere als einig sind.
Während sich der Westen streitet, terrorisiert Russlands Machthaber Putin weiter die Ukraine, vor allem mit Angriffen auf die Energie-Infrastruktur - mitten im eisigen Winter. Trotzdem will Trump Putins Russland in den neu geschaffenen Friedensrat für Gaza aufnehmen, der auch weitere Konflikte entschärfen und den Vereinten Nationen Konkurrenz machen soll.
Im Schwerpunkt dieser Ausgabe spricht Kai Küstner mit dem BR-Kollegen Kilian Neuwert über den neuen Wehrdienst. In den vergangenen Tagen hat die Bundeswehr die ersten Briefe an diejenigen verschickt, die in diesem Jahr schon 18 geworden sind oder es noch werden. Kilian erklärt das Prozedere und wie die Bundeswehr versucht, junge Menschen anzuwerben. "Ich gehe so weit, zu sagen, sie ist einfach insgesamt inzwischen viel präsenter in der Öffentlichkeit." Ein junger Mann, Nils, ist zur Bundeswehr gegangen, hat sich nach der Ausbildungszeit aber für einen anderen Weg entschieden. Kilian hat mit ihm über seine Erfahrungen gesprochen. Genau so wie mit Kritikern des Wehrdienstes und der Bundeswehr im Allgemeinen.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Wie soll Europa auf Trumps Grönland-Drohungen reagieren?
https://edition.cnn.com/2026/01/20/politics/nato-tactics-trump-greenland-analysis
Podcast-Tipp: Weltspiegel Podcast “Trumps neue Welt Grönland im Visier”
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:5d352dcdfaca6f0b/
Podcast-Serie von BR24, die sich dem Thema Wehrdienst widmet:
https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:e7bcaf8eea1771e3/
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Während sich der Westen streitet, terrorisiert Russlands Machthaber Putin weiter die Ukraine, vor allem mit Angriffen auf die Energie-Infrastruktur - mitten im eisigen Winter. Trotzdem will Trump Putins Russland in den neu geschaffenen Friedensrat für Gaza aufnehmen, der auch weitere Konflikte entschärfen und den Vereinten Nationen Konkurrenz machen soll.
Im Schwerpunkt dieser Ausgabe spricht Kai Küstner mit dem BR-Kollegen Kilian Neuwert über den neuen Wehrdienst. In den vergangenen Tagen hat die Bundeswehr die ersten Briefe an diejenigen verschickt, die in diesem Jahr schon 18 geworden sind oder es noch werden. Kilian erklärt das Prozedere und wie die Bundeswehr versucht, junge Menschen anzuwerben. "Ich gehe so weit, zu sagen, sie ist einfach insgesamt inzwischen viel präsenter in der Öffentlichkeit." Ein junger Mann, Nils, ist zur Bundeswehr gegangen, hat sich nach der Ausbildungszeit aber für einen anderen Weg entschieden. Kilian hat mit ihm über seine Erfahrungen gesprochen. Genau so wie mit Kritikern des Wehrdienstes und der Bundeswehr im Allgemeinen.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Wie soll Europa auf Trumps Grönland-Drohungen reagieren?
https://edition.cnn.com/2026/01/20/politics/nato-tactics-trump-greenland-analysis
Podcast-Tipp: Weltspiegel Podcast “Trumps neue Welt Grönland im Visier”
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:5d352dcdfaca6f0b/
Podcast-Serie von BR24, die sich dem Thema Wehrdienst widmet:
https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:e7bcaf8eea1771e3/
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
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