PSYCHO & DOC Archiv
133 Episoden
54 Minuten
Psychologie hinter Verschwörungstheorien 2/3.
In der zweiten Folge rund um die Psychologie hinter Verschwörungstheorien beschäftigen wir uns mit der Frage: Wer wird Verschwörungstheoretiker? Welche Umstände oder Eigenschaften lassen uns eher an Verschwörungstheorien glauben?
__[Infos und Quellen für Streber]
*Review: Douglas, K. M., Sutton, R. M., & Cichocka, A. (2017). The psychology of conspiracy theories. Current directions in psychological science, 26(6), 538-542.
*Swami, V., Chamorro-Premuzic, T., & Furnham, A. (2010). Unanswered questions: A preliminary investigation of personality and individual difference predictors of 9/11 conspiracist beliefs. Applied Cognitive Psychology, 24, 749-761.
*Swami, V., Coles, R., Stieger, S., Pietschnig, J., Furnham, A., Rehim, S., & Voracek, M. (2011). Conspiracist ideation in Britain and Austria: Evidence of a 64 monological belief system and associations between individual psychological differences and real-world and fictitious conspiracy theories. British Journal of Psychology, 102, 443-463.
In der zweiten Folge rund um die Psychologie hinter Verschwörungstheorien beschäftigen wir uns mit der Frage: Wer wird Verschwörungstheoretiker? Welche Umstände oder Eigenschaften lassen uns eher an Verschwörungstheorien glauben?
__[Infos und Quellen für Streber]
*Review: Douglas, K. M., Sutton, R. M., & Cichocka, A. (2017). The psychology of conspiracy theories. Current directions in psychological science, 26(6), 538-542.
*Swami, V., Chamorro-Premuzic, T., & Furnham, A. (2010). Unanswered questions: A preliminary investigation of personality and individual difference predictors of 9/11 conspiracist beliefs. Applied Cognitive Psychology, 24, 749-761.
*Swami, V., Coles, R., Stieger, S., Pietschnig, J., Furnham, A., Rehim, S., & Voracek, M. (2011). Conspiracist ideation in Britain and Austria: Evidence of a 64 monological belief system and associations between individual psychological differences and real-world and fictitious conspiracy theories. British Journal of Psychology, 102, 443-463.
1 Stunde 3 Minuten
Psychologie hinter Verschwörungstheorien 1/3
Bill Gates hat die WHO gekauft, Covid-19 gibt es nicht, die Mondlandung war ein Fake und die Erde ist eine Scheibe. Das ist natürlich nicht unsere Meinung, aber die einiger Verschwörungstheoretiker. Wie solche Verschwörungstheorien entstehen und warum die aktuelle Zeit rund um Corona so viele dieser Theorien hervorbringt, damit beschäftigen sich Psycho und Doc in dieser Folge.
P.S. Weil wir das Thema so spannend finden, hat diese Folge mindestens 2 Fortsetzungen!
__[Angeberwissen]
*fundamentaler Attributionsfehler = Tendenz die Rolle von Situationsfaktoren (z.B. Zufall) bei menschlichem Verhalten zu unterschätzen und dispositionale Faktoren (z.B. Persönlichkeitseigenschaften) zu überschätzen.
*Kausalfehlschluss (Post hoc ergo propter hoc) = Fehlschluss, bei dem das (korrelierte) Auftreten zweier Ereignisse ohne genauere Prüfung als Verursachung oder Begründung aufgefasst wird.
*Confirmation Bias (Bestätigungsfehler): Man glaubt eher Behauptungen die dem eigenen Selbstbild entsprechen und sucht auch eher nach solchen Infos.
__[Infos und Quellen für Streber]
Video Quarks &Co: Mit welchen Fragen man Zweifel schürt: https://www.youtube.com/watch?v=lu-3Nv555rA
Bill Gates hat die WHO gekauft, Covid-19 gibt es nicht, die Mondlandung war ein Fake und die Erde ist eine Scheibe. Das ist natürlich nicht unsere Meinung, aber die einiger Verschwörungstheoretiker. Wie solche Verschwörungstheorien entstehen und warum die aktuelle Zeit rund um Corona so viele dieser Theorien hervorbringt, damit beschäftigen sich Psycho und Doc in dieser Folge.
P.S. Weil wir das Thema so spannend finden, hat diese Folge mindestens 2 Fortsetzungen!
__[Angeberwissen]
*fundamentaler Attributionsfehler = Tendenz die Rolle von Situationsfaktoren (z.B. Zufall) bei menschlichem Verhalten zu unterschätzen und dispositionale Faktoren (z.B. Persönlichkeitseigenschaften) zu überschätzen.
*Kausalfehlschluss (Post hoc ergo propter hoc) = Fehlschluss, bei dem das (korrelierte) Auftreten zweier Ereignisse ohne genauere Prüfung als Verursachung oder Begründung aufgefasst wird.
*Confirmation Bias (Bestätigungsfehler): Man glaubt eher Behauptungen die dem eigenen Selbstbild entsprechen und sucht auch eher nach solchen Infos.
__[Infos und Quellen für Streber]
Video Quarks &Co: Mit welchen Fragen man Zweifel schürt: https://www.youtube.com/watch?v=lu-3Nv555rA
1 Stunde 5 Minuten
Mehr Fragen?
https://www.instagram.com/doc.felix/?hl=de
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1 Stunde 7 Minuten
Weil ihr so cool seid, gibt es heute und morgen ein Special, in dem wir eure Fragen beantworten!
https://www.instagram.com/doc.felix/?hl=de
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1 Stunde 34 Minuten
Wir beantworten immer noch eure Fragen zum Medizinstudium und Psychologiestudium.
Mehr Fragen an:
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1 Stunde 19 Minuten
Nach 50 Folgen beantworten wir als Dankeschön eure Fragen zum Psychologiestudium und zum Medizinstudium. Teil 1
Weitere Fragen an:
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1 Stunde 34 Minuten
Psychologie und Medizin
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1 Stunde 22 Minuten
#resilienz #hakunamatata
Was ist eigentlich das Motto des Disney-Films der König der Löwen? Hakuna Matata, richtig? Falsch!! Leute, es geht ja wohl darum Verantwortung zu übernehmen und aus der Krise zu seinem wahren Ich zurückzufinden, und nicht sorglos so zu tun, als wäre nichts passiert! Warum Hakuna Matata dennoch der erste Schritt für Simba ist mehr Resilienz zu entwickeln, ob Timon und Pumba wirklich nach ihrem eigenen Motto leben und warum Nala die wahre Heldin ist, darüber reden wir im zweiten Teil von „König der Löwen – die psychologische Analyse“.
__Angeberwissen:
*Viele Namen bei König der Löwen kommen aus Kenia und sind Swahili: Simba („Löwe“), Mufasa („König“), Nala („Geschenk“), Rafiki („Freund“), Shenzi (Swahili „grob“/ „wild“), Banzai ( „lauern“) und Ed ( „Reicher Wächter“), Pumba („sorglos“/ „dumm“/ „tollpatschig“)
*Resilienz = psychologische Widerstandsfähigkeit oder die Fähigkeit zu Belastbarkeit und innerer Stärke; je nach Theorie/ Forschungsgrundlage gibt es 5-7 Säulen der Resilienz (also Eigenschaften, die resiliente Menschen besitzen), z.B.: Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientierung, Selbstwirksamkeit (Opferrolle verlassen), Verantwortungsübernahme, Netzwerkorientierung (großes soziales Netzwerk)
__Infos und Quellen für Streber:
*Mehr zu Resilienz: https://lexikon.stangl.eu/593/resilienz/
Was ist eigentlich das Motto des Disney-Films der König der Löwen? Hakuna Matata, richtig? Falsch!! Leute, es geht ja wohl darum Verantwortung zu übernehmen und aus der Krise zu seinem wahren Ich zurückzufinden, und nicht sorglos so zu tun, als wäre nichts passiert! Warum Hakuna Matata dennoch der erste Schritt für Simba ist mehr Resilienz zu entwickeln, ob Timon und Pumba wirklich nach ihrem eigenen Motto leben und warum Nala die wahre Heldin ist, darüber reden wir im zweiten Teil von „König der Löwen – die psychologische Analyse“.
__Angeberwissen:
*Viele Namen bei König der Löwen kommen aus Kenia und sind Swahili: Simba („Löwe“), Mufasa („König“), Nala („Geschenk“), Rafiki („Freund“), Shenzi (Swahili „grob“/ „wild“), Banzai ( „lauern“) und Ed ( „Reicher Wächter“), Pumba („sorglos“/ „dumm“/ „tollpatschig“)
*Resilienz = psychologische Widerstandsfähigkeit oder die Fähigkeit zu Belastbarkeit und innerer Stärke; je nach Theorie/ Forschungsgrundlage gibt es 5-7 Säulen der Resilienz (also Eigenschaften, die resiliente Menschen besitzen), z.B.: Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientierung, Selbstwirksamkeit (Opferrolle verlassen), Verantwortungsübernahme, Netzwerkorientierung (großes soziales Netzwerk)
__Infos und Quellen für Streber:
*Mehr zu Resilienz: https://lexikon.stangl.eu/593/resilienz/
1 Stunde 1 Minute
Psychologisches Gutachten
Psycho und Doc haben mal wieder zu viel ferngeschaut. Deshalb steht jetzt eine psychologische Analyse eines Disney-Charakters auf dem Plan. Aber hier geht es nicht um irgendeinen Disney-Charakter, sondern um den wohl bösesten und manipulativsten Charakter, den Disney sich jemals ausgedacht hat: Scar! Welche Verhaltensweisen machen Scar zum Psychopathen und noch viel wichtiger: Wie konnte er so werden?
*Achtung! Spoileralarm! Wir beziehen uns nicht nur auf den Zeichentrickfilm von 1994 (den sollte ja wohl jeder kennen), sondern auch auf den neuen Film von 2019.
__Angeberwissen:
*Psychopathie = Untergruppe der der dissozialen / antisozialen Persönlichkeitsstörung
__Infos und Quellen für Streber:
*Mehr Theorien über Scar: https://koenigderloewen.fandom.com/de/wiki/Scar
Psycho und Doc haben mal wieder zu viel ferngeschaut. Deshalb steht jetzt eine psychologische Analyse eines Disney-Charakters auf dem Plan. Aber hier geht es nicht um irgendeinen Disney-Charakter, sondern um den wohl bösesten und manipulativsten Charakter, den Disney sich jemals ausgedacht hat: Scar! Welche Verhaltensweisen machen Scar zum Psychopathen und noch viel wichtiger: Wie konnte er so werden?
*Achtung! Spoileralarm! Wir beziehen uns nicht nur auf den Zeichentrickfilm von 1994 (den sollte ja wohl jeder kennen), sondern auch auf den neuen Film von 2019.
__Angeberwissen:
*Psychopathie = Untergruppe der der dissozialen / antisozialen Persönlichkeitsstörung
__Infos und Quellen für Streber:
*Mehr Theorien über Scar: https://koenigderloewen.fandom.com/de/wiki/Scar
1 Stunde 8 Minuten
#abitur #prüfung
Im Schlaf ganz nebenbei Lernen – Klingt wie ein Märchen? Tatsächlich trägt unser Schlaf aber wirklich dazu bei, dass wir uns Gelerntes besser behalten können. Wie ihr dieses Wissen für euren Lernprozess nutzen könnt und welche anderen Tricks es noch gibt, um das Gelernte besser zu behalten erfahrt ihr in dieser Folge.
__Angeberwissen:
*Stimmungskongruentes Lernen =Wenn man beim Lernen (Enkodieren) und beim Abrufen des Gelernten (Dekodieren) in der gleichen Stimmung ist, fällt die Dekodierung leichter.
__Infos und Quellen für Streber:
*Beitrag Quarks mit der Studie: https://www.youtube.com/watch?v=sdH-fEEh1uY
*Interview mit Schlafforscher: https://www.tk.de/techniker/magazin/life-balance/besser-schlafen/schlaf-lernen-gedaechtnis-interview-jan-born-2059292
Im Schlaf ganz nebenbei Lernen – Klingt wie ein Märchen? Tatsächlich trägt unser Schlaf aber wirklich dazu bei, dass wir uns Gelerntes besser behalten können. Wie ihr dieses Wissen für euren Lernprozess nutzen könnt und welche anderen Tricks es noch gibt, um das Gelernte besser zu behalten erfahrt ihr in dieser Folge.
__Angeberwissen:
*Stimmungskongruentes Lernen =Wenn man beim Lernen (Enkodieren) und beim Abrufen des Gelernten (Dekodieren) in der gleichen Stimmung ist, fällt die Dekodierung leichter.
__Infos und Quellen für Streber:
*Beitrag Quarks mit der Studie: https://www.youtube.com/watch?v=sdH-fEEh1uY
*Interview mit Schlafforscher: https://www.tk.de/techniker/magazin/life-balance/besser-schlafen/schlaf-lernen-gedaechtnis-interview-jan-born-2059292
54 Minuten
#abi #lernen
In Zeiten von Homeschooling, kurz vorm Abi oder den 10er-Abschlussprüfungen wird es wichtiger denn je: Das Lernen lernen! Welche Lernmethoden helfen wirklich und welche nicht? Das erfahrt ihr in dieser und der nächsten Folge (schon am Freitag!).
__Infos und Quellen für Streber:
*Review zu den Lerntypen: Pashler, H., McDaniel, M., Rohrer, D., & Bjork, R. (2008). Learning styles: Concepts and evidence. Psychological science in the public interest, 9(3), 105-119.
*Studie Lerntypen: Rogowsky, B. A., Calhoun, B. M., & Tallal, P. (2020). Providing instruction based on students’ learning style preferences does not improve learning. Frontiers in Psychology, 11, 164.
*Studie Kinder lernen "offener" als Erwachsene: Lucas, C. G., Bridgers, S., Griffiths, T. L., & Gopnik, A. (2014). When children are better (or at least more open-minded) learners than adults: Developmental differences in learning the forms of causal relationships. Cognition, 131(2), 284-299.
In Zeiten von Homeschooling, kurz vorm Abi oder den 10er-Abschlussprüfungen wird es wichtiger denn je: Das Lernen lernen! Welche Lernmethoden helfen wirklich und welche nicht? Das erfahrt ihr in dieser und der nächsten Folge (schon am Freitag!).
__Infos und Quellen für Streber:
*Review zu den Lerntypen: Pashler, H., McDaniel, M., Rohrer, D., & Bjork, R. (2008). Learning styles: Concepts and evidence. Psychological science in the public interest, 9(3), 105-119.
*Studie Lerntypen: Rogowsky, B. A., Calhoun, B. M., & Tallal, P. (2020). Providing instruction based on students’ learning style preferences does not improve learning. Frontiers in Psychology, 11, 164.
*Studie Kinder lernen "offener" als Erwachsene: Lucas, C. G., Bridgers, S., Griffiths, T. L., & Gopnik, A. (2014). When children are better (or at least more open-minded) learners than adults: Developmental differences in learning the forms of causal relationships. Cognition, 131(2), 284-299.
56 Minuten
#Corona #coronakompass #coronaupdate
Irgendwas ist anders gerade? Vielleicht etwas diffuses, vielleicht wisst ihr auch, was euch besonders stört. Jede*r kennt größere oder auch kleinere Krisenzeiten, nicht nur jetzt während Corona die Welt auf den Kopf stellt. Dabei neigen wir gerne dazu auf das Problem zu fokussieren: Warum habe ich das Problem? Was habe ich falsch gemacht? Doch diese Fragen helfen uns oft nicht weiter. Psycho ud Doc stellen euch heute eine andere Methode zur Selbstreflexion vor: Lösungsorientierte Gesprächsführung. Diese geht davon aus, dass wir das Problem nicht vollkommen verstanden haben müssen, um eine Lösung zu entwickeln. Lösungen entstehen viel mehr aus dem, was wir können: aus unseren Fähigkeiten und Ressourcen. Um diese zu aktivieren, haben wir euch unsere Lieblingsfragen mitgebracht, die übrigens nicht nur in Krisenzeiten, sondern auch so ganz gut für ein psychologisches Check-Up funktionieren:
Wie geht es mir gerade? Skala 1-10 (1 =miserabel, 10=mega, besser geht`s nicht)
Woran merke ich, dass es diese Zahl ist (z.B. dass es eine 5) ist?
Warum nicht weniger?
Was könnte ich tun, um einen Skalenpunkt nach oben zu kommen?
In welchen Situationen, Momenten, Orten,.. geht es mir bereits so?
Wie habe ich bereits ähnliche Probleme in der Vergangenheit bewältigt?
Trotz aller Schwierigkeiten / Probleme: Was darf sich auf keinen Fall verändern? Was möchte ich an meinem aktuellen Leben auf jeden Fall bewahren, so wie es ist?
Wofür bin ich dankbar?
Was mache ich wirklich gerne? Was daran macht mir Spaß? Was kann ich gut
Achtung: Wenn ihr merkt, dass es euch schwer fällt diese Fragen zu beantworten: das geht vielen so! Unser Problemfokus ist so sehr in uns verankert, dass es schon etwas Übung für diese Fragen braucht.
Wenn ihr in einer sehr schwierigen Krise festsitzt, dann verlasst euch bitte nicht nur auf unseren Podcast: Wir sind kein Ersatz für eine psychologische Beratung oder Therapie! Wenn ihr Hilfe braucht, wendet euch an einen Psychotherapeuten, einer psychologischen Beratungsstelle in eurer Stadt oder eurem Hausarzt. Wenn ihr sofort jemandem zum reden braucht, hilft die Telefonseelsorge: https://www.telefonseelsorge.de/
_Infos und Quellen für Streber (aus der letzten Folge):
*Studie Progressive Muskelentspannung: Dolbier, C. L., & Rush, T. E. (2012). Efficacy of abbreviated progressive muscle relaxation in a high-stress college sample. International Journal of Stress Management, 19(1), 48.
*Mehr zum Entschleunigten Ausatmen. https://soulsweet.de/wp-content/uploads/2018/12/Entschleunigtes-Atmen.pdf
Irgendwas ist anders gerade? Vielleicht etwas diffuses, vielleicht wisst ihr auch, was euch besonders stört. Jede*r kennt größere oder auch kleinere Krisenzeiten, nicht nur jetzt während Corona die Welt auf den Kopf stellt. Dabei neigen wir gerne dazu auf das Problem zu fokussieren: Warum habe ich das Problem? Was habe ich falsch gemacht? Doch diese Fragen helfen uns oft nicht weiter. Psycho ud Doc stellen euch heute eine andere Methode zur Selbstreflexion vor: Lösungsorientierte Gesprächsführung. Diese geht davon aus, dass wir das Problem nicht vollkommen verstanden haben müssen, um eine Lösung zu entwickeln. Lösungen entstehen viel mehr aus dem, was wir können: aus unseren Fähigkeiten und Ressourcen. Um diese zu aktivieren, haben wir euch unsere Lieblingsfragen mitgebracht, die übrigens nicht nur in Krisenzeiten, sondern auch so ganz gut für ein psychologisches Check-Up funktionieren:
Wie geht es mir gerade? Skala 1-10 (1 =miserabel, 10=mega, besser geht`s nicht)
Woran merke ich, dass es diese Zahl ist (z.B. dass es eine 5) ist?
Warum nicht weniger?
Was könnte ich tun, um einen Skalenpunkt nach oben zu kommen?
In welchen Situationen, Momenten, Orten,.. geht es mir bereits so?
Wie habe ich bereits ähnliche Probleme in der Vergangenheit bewältigt?
Trotz aller Schwierigkeiten / Probleme: Was darf sich auf keinen Fall verändern? Was möchte ich an meinem aktuellen Leben auf jeden Fall bewahren, so wie es ist?
Wofür bin ich dankbar?
Was mache ich wirklich gerne? Was daran macht mir Spaß? Was kann ich gut
Achtung: Wenn ihr merkt, dass es euch schwer fällt diese Fragen zu beantworten: das geht vielen so! Unser Problemfokus ist so sehr in uns verankert, dass es schon etwas Übung für diese Fragen braucht.
Wenn ihr in einer sehr schwierigen Krise festsitzt, dann verlasst euch bitte nicht nur auf unseren Podcast: Wir sind kein Ersatz für eine psychologische Beratung oder Therapie! Wenn ihr Hilfe braucht, wendet euch an einen Psychotherapeuten, einer psychologischen Beratungsstelle in eurer Stadt oder eurem Hausarzt. Wenn ihr sofort jemandem zum reden braucht, hilft die Telefonseelsorge: https://www.telefonseelsorge.de/
_Infos und Quellen für Streber (aus der letzten Folge):
*Studie Progressive Muskelentspannung: Dolbier, C. L., & Rush, T. E. (2012). Efficacy of abbreviated progressive muscle relaxation in a high-stress college sample. International Journal of Stress Management, 19(1), 48.
*Mehr zum Entschleunigten Ausatmen. https://soulsweet.de/wp-content/uploads/2018/12/Entschleunigtes-Atmen.pdf
53 Minuten
#coronakompass #coronaupdate
Irgendwas ist anders gerade? Vielleicht etwas diffuses, vielleicht wisst ihr auch, was euch besonders stört. Jede*r kennt größere oder auch kleinere Krisenzeiten, nicht nur jetzt während Corona die Welt auf den Kopf stellt. Dabei neigen wir gerne dazu auf das Problem zu fokussieren: Warum habe ich das Problem? Was habe ich falsch gemacht? Doch diese Fragen helfen uns oft nicht weiter. Psycho ud Doc stellen euch heute eine andere Methode zur Selbstreflektion vor: Lösungsorientierte Gesprächsführung. Diese geht davon aus, dass wir das Problem nicht vollkommen verstanden haben müssen, um eine Lösung zu entwickeln. Lösungen entstehen viel mehr aus dem, was wir können: aus unseren Fähigkeiten und Ressourcen. Um diese zu aktivieren, haben wir euch unsere Lieblingsfragen mitgebracht, die übrigens nicht nur in Krisenzeiten, sondern auch so ganz gut für ein psychologisches Check-Up funktionieren:
Wie geht es mir gerade? Skala 1-10 (1 =miserabel, 10=mega, besser geht`s nicht)
Woran merke ich, dass es diese Zahl ist (z.B. dass es eine 5) ist?
Warum nicht weniger?
Was könnte ich tun, um einen Skalenpunkt nach oben zu kommen?
In welchen Situationen, Momenten, Orten,.. geht es mir bereits so?
Wie habe ich bereits ähnliche Probleme in der Vergangenheit bewältigt?
Trotz aller Schwierigkeiten / Probleme: Was darf sich auf keinen Fall verändern? Was möchte ich an meinem aktuellen Leben auf jeden Fall bewahren, so wie es ist?
Wofür bin ich dankbar?
Was mache ich wirklich gerne? Was daran macht mir Spaß? Was kann ich gut
Achtung: Wenn ihr merkt, dass es euch schwer fällt diese Fragen zu beantworten: das geht vielen so! Unser Problemfokus ist so sehr in uns verankert, dass es schon etwas Übung für diese Fragen braucht.
Wenn ihr in einer sehr schwierigen Krise festsitzt, dann verlasst euch bitte nicht nur auf unseren Podcast: Wir sind kein Ersatz für eine psychologische Beratung oder Therapie! Wenn ihr Hilfe braucht, wendet euch an einen Psychotherapeuten, einer psychologischen Beratungsstelle in eurer Stadt oder eurem Hausarzt. Wenn ihr sofort jemandem zum reden braucht, hilft die Telefonseelsorge: https://www.telefonseelsorge.de/
_Infos und Quellen für Streber (aus der letzten Folge):
*Studie Progressive Muskelentspannung: Dolbier, C. L., & Rush, T. E. (2012). Efficacy of abbreviated progressive muscle relaxation in a high-stress college sample. International Journal of Stress Management, 19(1), 48.
*Mehr zum Entschleunigten Ausatmen. https://soulsweet.de/wp-content/uploads/2018/12/Entschleunigtes-Atmen.pdf
Irgendwas ist anders gerade? Vielleicht etwas diffuses, vielleicht wisst ihr auch, was euch besonders stört. Jede*r kennt größere oder auch kleinere Krisenzeiten, nicht nur jetzt während Corona die Welt auf den Kopf stellt. Dabei neigen wir gerne dazu auf das Problem zu fokussieren: Warum habe ich das Problem? Was habe ich falsch gemacht? Doch diese Fragen helfen uns oft nicht weiter. Psycho ud Doc stellen euch heute eine andere Methode zur Selbstreflektion vor: Lösungsorientierte Gesprächsführung. Diese geht davon aus, dass wir das Problem nicht vollkommen verstanden haben müssen, um eine Lösung zu entwickeln. Lösungen entstehen viel mehr aus dem, was wir können: aus unseren Fähigkeiten und Ressourcen. Um diese zu aktivieren, haben wir euch unsere Lieblingsfragen mitgebracht, die übrigens nicht nur in Krisenzeiten, sondern auch so ganz gut für ein psychologisches Check-Up funktionieren:
Wie geht es mir gerade? Skala 1-10 (1 =miserabel, 10=mega, besser geht`s nicht)
Woran merke ich, dass es diese Zahl ist (z.B. dass es eine 5) ist?
Warum nicht weniger?
Was könnte ich tun, um einen Skalenpunkt nach oben zu kommen?
In welchen Situationen, Momenten, Orten,.. geht es mir bereits so?
Wie habe ich bereits ähnliche Probleme in der Vergangenheit bewältigt?
Trotz aller Schwierigkeiten / Probleme: Was darf sich auf keinen Fall verändern? Was möchte ich an meinem aktuellen Leben auf jeden Fall bewahren, so wie es ist?
Wofür bin ich dankbar?
Was mache ich wirklich gerne? Was daran macht mir Spaß? Was kann ich gut
Achtung: Wenn ihr merkt, dass es euch schwer fällt diese Fragen zu beantworten: das geht vielen so! Unser Problemfokus ist so sehr in uns verankert, dass es schon etwas Übung für diese Fragen braucht.
Wenn ihr in einer sehr schwierigen Krise festsitzt, dann verlasst euch bitte nicht nur auf unseren Podcast: Wir sind kein Ersatz für eine psychologische Beratung oder Therapie! Wenn ihr Hilfe braucht, wendet euch an einen Psychotherapeuten, einer psychologischen Beratungsstelle in eurer Stadt oder eurem Hausarzt. Wenn ihr sofort jemandem zum reden braucht, hilft die Telefonseelsorge: https://www.telefonseelsorge.de/
_Infos und Quellen für Streber (aus der letzten Folge):
*Studie Progressive Muskelentspannung: Dolbier, C. L., & Rush, T. E. (2012). Efficacy of abbreviated progressive muscle relaxation in a high-stress college sample. International Journal of Stress Management, 19(1), 48.
*Mehr zum Entschleunigten Ausatmen. https://soulsweet.de/wp-content/uploads/2018/12/Entschleunigtes-Atmen.pdf