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Ruhrpodcast Archiv

171 Episoden
35 Minuten
Woran wir denken, wenn wir den Begriff „Mannschaft“ lesen? Wahrscheinlich an Fußball und an die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Herren bzw. Männer. So lautet es beim Marketing des DFB folgerichtig: DIE MANNSCHAFT. Soweit so gut, oder auch schlecht, je nachdem, wie man sich und seine Position in der Gesellschaft versteht. Fragen sind lästig Michael Schulze versteht sich so, dass er Fragen stellt. Das ist nicht immer gern gesehen, denn Fragen sind oftmals lästig. Lästig, weil sich bestimmte Personen mit bestimmten Themen nicht auseinandersetzen mögen, obwohl bestimmte Themen sehr wohl in ihren Zuständigkeitsbereich fallen. Lästig, weil diese Personen just zu diesen Fragen gerade keine Antwort wissen. Lästig zudem, weil diese Personen möglicherweise Gefahr laufen in Rechtfertigungszwänge zu kommen. Lästig, lästig, lästig. 
Die Mannschaft der Frauen Herren-Nationalmannschaft bzw. Nationalmannschaft der Herren ist eine Tautologie, so wie „eckiges Quadrat“ oder „weißer Schimmel“ (die Rede ist von einem Pferd). Der Begriff Frauen-Nationalmannschaft ist wortwörtlich betrachtet unsinnig, ebenso wie Nationalmannschaft der Frauen. Im Tennis wird auch von der Damen-Nationalmannschaft gesprochen. Man mag es etwas feiner, immerhin. Sprachlicher Dünnpfiff ist es dennoch. 
Was sagt der Duden? Hier heißt es, eine Mannschaft sei „eine Gruppe von Sportlern oder Sportlerinnen, die gemeinsam einen Wettkampf bestreiten“. Allerdings: Der Begriff Frauschaft steht auch im Duden und bezeichnet „ein aus weiblichen Mitgliedern bestehendes Team“. 
Warum im Duden nicht konsequenterweise steht, dass eine Mannschaft ein aus männlichen Mitgliedern bestehendes Team darstellt, bleibt im Dunklen. Mannschaft – Frauschaft, ist doch egal Nein, ist es nicht. Gerade im Fußball wird, wie in vielen anderen Mannschaftssportarten, strikt nach Geschlecht getrennt. "Mixed teams" gibt es zwar in einigen Sportarten (z. B. im Tennis und im Badminton), doch zumeist erfreuen sich diese Teams geringer öffentlicher Beachtung. Im Ruhrpodcast sprachen wir mit dem Mann (aha!) der es wichtig findet über den korrekten Gebrauch von Sprache nachzudenken. Es kann schon sehr spannend sein, was einer erlebt, der Fragen stellt. Weitere Info: www.nationalfrauschaft.de www.ruhrpodcast.de
45 Minuten
Wir wollten wissen, wie es in den letzten zwei Jahren für performende Künstler war und aktuell noch ist, da das Live-Geschäft aufgrund der Pandemie nahezu vollständig zum erliegen kam. Welche Folgen, nicht nur finanzielle, hatten Lockdown und Beschränkungen? Absagen, Psychohygiene, viel Aufwand, wenig Ergebnis? Dazu sprachen wir mit Till Beckmann und Martin Kaysh. Erstaunlicherweise entwickelte sich ein kultureller Rundumschlag zu Themen wie Geierabend, Ostermarsch 1985, The Who, Schauspielen an sich, Versorgungsmentalität im Ruhrgebiet, Paketzusteller, prekäre Arbeitsverhältnisse, DKP und Bottrop. Es wurde schnell, chaotisch und blitzgescheit. Hier macht Zuhören definitiv nicht dümmer. Großer Dank an dieser Stelle an Werner Boschmann für die Kontaktvermittlung. Biografische Notizen Till Beckmann, geboren 1985 in Recklinghausen, entstammt einer Theaterfamilie. Er hat vier Geschwister, drei von ihnen arbeiten als Schauspieler. Schon vor seiner Aufnahme an die Hochschule für Theater und Musik Hamburg spielte er unter der Leitung von Frank Hörner und Gabriele Kloke beim theaterkohlenpott in den Flottmannhallen, mitten im Ruhrgebiet.
Von 2006 an prägte er dieses Theater gemeinsam mit seinem Bruder Nils maßgeblich. Die Produktionen wurden zu verschiedenen Festivals eingeladen und mehrfach ausgezeichnet, zuletzt als Junges Theater des Jahres und beim NRW Theatertreffen für junges Publikum in Düsseldorf. 
Währenddessen führten Till Gastspiele und Engagements zu verschiedenen Theatern und Festivals. Darunter die Ruhrtriennale, die Duisburger Akzente, die Ruhrfestspiele, Theater Oberhausen, JES Stuttgart, Schauspiel Essen, Theater Dortmund, Schlosstheater Moers, FFT Düsseldorf, Comedia Theater Köln und das Kresch Theater Krefeld.
Till Beckmann ist zudem als Autor, Sprecher und Veranstalter tätig. Gemeinsam mit seinem Bruder schrieb er das Drehbuch zu dem Kinofilm »Junges Licht«.
Verschiedene Comedyprogramme, Leseshows und Kleinkunstprogramme brachten Till Beckmann mit Künstlern wie Hilmi Sözer, Adolf Winkelmann, Ketil Bjornstad, Ernest van der Kwast, Martin Walker, Michael Hofstetter und Peter Eisold zusammen.
Mit seinen Geschwistern gründete er 2009 das Ensemble SPIELKINDER, hier werden Herzensangelegenheiten realisiert. Zuletzt eine Revue mit der die Geschwister gemeinsam mit Christoph Jöde, Charly Hübner und Uwe Frisch-Niewöhner zahlreiche Auftritte hatten. Martin Kaysh ist Kabarettist, Alternativ-Karnevalist („Geierabend“) und Blogger. Er lebt freiwillig im Ruhrgebiet und betätigt sich zudem als Kolumnist im „Vorwärts“. Aus der lokalen Presse entnehmen wir: „Martin Kaysh prägt mit seinem bissigen Humor den Dortmunder Geierabend. Der Steiger ist eine zentrale Figur in der Karnevalsveranstaltung. Das Publikum ist begeistert.“ Auf seinem Grubenhelm sitzt ein Plüschgeier. Wenn der schlaksige Martin Kaysh als Steiger zu Beginn eines Geierabends in den Kohlewagen steigt, haben alle was zu lachen. Nur nicht die, die im Ruhrgebiet für politische Peinlichkeiten verantwortlich sind. Deren Untaten spießt der 58-Jährige gnadenlos auf, mit einem bissigen, zuweilen sogar boshaften Humor. Der Steiger ist eine zentrale Figur in der Dortmunder Karnevalsveranstaltung Geierabend, die mit einer Mischung aus abgedrehter Comedy, herzblutvollen Ruhrgebietshymnen und Szenen mit Tiefgang bis Aschermittwoch für volle Hallen auf Zeche Zollern sorgt. Das Publikum sitzt an Biertischen, die Stimmung ist ausgelassen. In diesem Jahr wird der Geierabend aufgrund der Pandemie erneut nicht stattfinden. Nur zur Erinnerung: Vorwärts und nicht vergessen,
Worin unsere Stärke besteht!
Beim Hungern und beim Essen,
Vorwärts und nie vergessen: die Solidarität! Weitere Info: www.geierabend.de www.literaturgebiet.ruhr/mitglied/till-beckmann/ www.ruhrpodcast.de
36 Minuten
Seit nunmehr sechs Jahren erscheint das MINT, Magazin für Vinyl-Kultur, alles sechs Wochen und bringt es aktuell auf Ausgabe Nummer 50. Grund genug für uns vom Ruhrpodcast mit Chefredakteur Dennis Plauk das Gespräch zu suchen. Plattenläden weltweit In Ausgabe 50 werden Schallplattenläden aus aller Welt präsentiert, Schallplattensammler und Sammlerinnen werden nach ihren Vinyl-Vorlieben befragt und schließlich und schlussendlich bekommt man zunehmend den Eindruck: Die Welt ist eine Scheibe. Und die läuft mit 33 1/3 Umdrehungen in der Minute. Märkte verändern sich
Wurde die Schallplatte, wie wir sie kennen, ab Beginn der 90er Jahre noch zum Auslaufmodell erklärt und der weltweite Verkauf ist bis Mitte der 2000er Jahre auf ein Minimum eingebrochen, so feiert das „Schwarze Gold“, wie die Vinyl-Schallplatte gerne genannt wird, seit einigen Jahren wieder deutliche Zuwächse in Verkauf und Akzeptanz. Der weltweite Schallplattenmarkt verändert sich dabei so sehr, dass es zunehmend zu Lieferengpässen und Verschiebungen von Releases kommt. Der Schallplattenladen als Treffpunkt
Gerne erinnert man sich an die Vielzahl von Schallplattenläden in der Innenstadt, wie es noch in den 70er und 80er Jahren noch in jeder Großstadt im Revier der Regelfall war. Dann kam das Vinylsterben und zahlreiche Läden schlossen ihre Pforten für immer. Dennis Plauk zeigt sich überzeugt, „dass das Erlebnis beim Schallplattenkauf im Laden um die Ecke kaum zu vergleichen ist mit der Order auf Onlineshops.“ Vielmehr gehe es auch darum diese Läden als schützenswertes Gut zu begreifen, da sie zahlreiche Aufgaben im sozialen Umfeld übernehmen. Das Heft nahm von Beginn an eine Eigendynamik
„Wir hatten keinen Plan, keine unternehmerischen Strategiepapiere.“ Natürlich war das Risiko aufgrund der Tatsache, dass man auf die Redaktion der „VISIONS“ zurückgreifen konnte, die im gleichen Verlag erscheint, vergleichbar gering. Dennoch ist man immer wieder erstaunt, wie gut das Heft aktuell läuft und dass es jeden Monat Zuwächse bei den Abonnenten gibt. Auch das eine Bewegung gegen den Trend. Ein lebhaftes Gespräch über Schallplatten, Schallplattenläden, Schallplattenkonsumenten und -konsumentinnen, darüber ein Magazin „zu machen“ und die Erkenntnis: „generell haben wir unsere Möglichkeiten noch gar nicht ausgeschöpft. Das Vinyl dreht also weiter und MINT bleibt dran. Weitere Info: www.mintmag.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de
45 Minuten
Arno Friedrich ist selbstständig im Bereich der Beratung für internationalen Vertrieb & Marketing. Er ist Mitglied des Finanzausschusses und Berufener für Wirtschaft, Kirchenkreis Niederberg der evangelischen Kirche im Rheinland. Zudem bietet er ehrenamtlich Berufsberatung in Vertrieb, Marketing und Außenhandel an weiterführenden Schulen und dem Berufskolleg Niederberg. Vertrieb aus Überzeugung Arno Friedrich ist der Überzeugung, dass Geschäfte zwischen Menschen gemacht werden. Dies sei zwar keine neue, aber doch eine deutlich zu wenig beachtete Erkenntnis. Zwar ließe sich die Auftragsabwicklung teilweise automatisieren, der Vertrieb hingegen nicht. Vertriebsarbeit als Wertschätzung Für Kunden und Interessenten ist die aktive Vertriebsarbeit auch Teil der Wertschätzung, zeigt sich Friedrich überzeugt, „meine Kunden mögen das, wenn sie persönlich besucht werden und vielleicht sogar exklusiv etwas vorgestellt bekommen.“ Diese Leistung sollte auch ohne einen konkreten Anlass wie Anfrage, Angebot oder Reklamation regelmäßig erfolgen, so Friedrich. Wird es den klassischen Vertrieb auch zukünftig geben? „Der klassische Außendienst, wie er früher üblich war, wird heute oftmals wegrationalisiert. Der klassische Handelsvertreter ist sicherlich eine aussterbende Spezies. Hingegen qualifizierte Vertriebsspezialisten wird es auch in der Zukunft geben.“ Die Dienstleistung der Vertriebsvertretung Wer so spricht, setzt genau dort sein Dienstleistungsangebot an: Arno Friedrich bietet seinen Kunden an, insbesondere deren B- und C- Kunden zu besuchen. Der Kontakt zu den Key Accounts sei zumeist da, allerdings wird zu selten ein Gespräch mit dem Kunden ohne Erwartungsdruck geführt. „Es ist erstaunlich, was das bewirkt und was man alles über die Probleme, die Chancen und den Markt des Kunden erfährt. Weitere Info: www.xing.com/profile/Arno_Friedrich/cv www.ruhrpodcast.de
20 Minuten
Kurz vor Weihnachten kam ein neues Buch im Verlag Henselowsky Boschmann heraus: „Die Heinzelmännekes“. Grund genug für uns, Benjamin Bäder zu interviewen, der zahlreiche Illustration für die Gestaltung des Bandes anfertigte. Wie erging es den Heinzelmännchen, nachdem sie aus Köln verbannt wurden? Warum landeten sie im Ruhrgebiet? Was stellten sie in der schönsten Region der Erde an? Werden sie wiederkommen? Fragen über Fragen, die es zu klären galt. Aus der Verlagsinfo: Die Heinzelmännkes haben sich diesen Namen gegeben, als sie ins Ruhrgebiet kamen; davor hießen sie „Heinzelmännchen“. Schwieriger ist es mit ihren Vornamen: Einer heißt Hinze, zwei heißen Heinz, drei heißen Heinzel, einer Hinz, zwei Hinzel, einer Hänz,  einer Hänzel, vier heißen Heinze, zwei heißen Heinzi, zwei Heinzeli und einer heißt Olli (er hatte eine schwere Kindheit). Die Heinzelmännkes heißen einfachheitshalber auch „Heinze“, und zwar sowohl in der Einzahl als auch in der Mehrzahl; also „der Heinze“ und „die Heinze“. Benjamin Bäder Jahrgang 1982; lebte immer irgendwo in der Nähe von Rhein, Emscher oder Ruhr. Er studierte Kommunikationsdesign und erzählt sehr gerne mit Texten und Illustrationen Geschichten. Diese dürfen einen Sinn ergeben, müssen es aber nicht. Nun freut er sich, die Heinzelmännkes zu illustrieren, die er zum ersten Male auf Jet-Ski an der Duisburger Sechs-Seen-Platte getroffen hat. Werner Boschmann Jahrgang 1951; lebt in Bottrop und ist nie über das Ruhrgebiet hinausgekommen. Er nutzt seinen Ruhestand, um die Region mit dem Fahrrad zu erkunden. Dabei ist er den Heinzelmännkes begegnet, als diese mit ihrem Schwimmwagen über die Emscher tuckerten. Die Gespräche mit ihnen haben ihn tief beeindruckt. Weitere Info: www.vonneruhr.de https://www.vonneruhr.de/heinzelmaennkes.html www.benjaminbaeder.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de
42 Minuten
Das Ruhrpodcast-Team Annika und Zepp schaut auf das ausgehende Jahr 2021 zurück und lässt noch einmal die einzelnen Folgen Revue passieren. Und zwischendrin gab es immer wieder einige Folgen von Smart and the City: www.smartcity-podcast.de Eine Übersicht mit Links zu allen Folgen in 2021 findet ihr in den Shownotes oder unter ruhrpodcast.de Weitere Info: www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de
29 Minuten
Franzi ist Ruhrreporterin und hat gerade das notwendige Praktikum dazu bei Studio 47 absolviert. Das Projekt RUHRREPORTER – MEDIENMACHER 4.0 möchte Abiturienten, Studierenden & Nachwuchskräften einen Einblick in die Berufswelt von Journalismus, PR & Kommunikation bieten – mit theoretischen Grundlagen & Praxisphasen in Medienunternehmen und Verlagen. Ziel ist es, junge Menschen wieder für die Berufe als Journalist oder PR-Mitarbeiter zu begeistern & so das Nachwuchsproblem im Ruhrgebiet zu lindern. Unterstützung Die Staatskanzlei NRW ist die Staatskanzlei des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten mit Sitz in Düsseldorf. Die Ruhr-Konferenz hat Projekte für alle Lebensbereiche entwickelt, von Wirtschaft und Wissenschaft über Kultur und Gesellschaft bis Tourismus und Sport. Ziel ist es, die Metropole Ruhr zu stärken. Das Projekt RuhrReporter – Medienmacher 4.0 wird von der Ruhr-Konferenz unterstützt. Die Partner ProContent ist eine gemeinnützige Bildungseinrichtung für Aus- & Weiterbildung von Journalisten und PR-Leuten, die seit 1993 in Essen tätig ist.  STUDIO 47 ist der regionale TV-Sender für das westliche Ruhrgebiet & den Niederrhein mit Sitz in Duisburg. Seit März 2006 auf Sendung: mit Reportagen und Interviews, News und Talk, mit aktuellen Themen. Zielgruppe Das Projekt RuhrReporter – Medienmacher 4.0 richtet sich an alle, die sich für Journalismus & Kommunikation interessieren. Abiturienten und Schulabgänger, Quereinsteiger oder Studierende – wer einen Einblick in die Berufswelt von Journalismus, PR & Kommunikation erhalten möchte, kann am Programm teilnehmen. Unabhängig und crossmedial Die Teilnehmerinnen & Teilnehmer erhalten eine unabhängige sowie crossmediale Ausbildung in den Bereichen Journalismus, Social Media & Kommunikation. Sie können in den Praxisphasen den Arbeitsalltag unterschiedlicher Unternehmen & Redaktionen kennenlernen und wichtige Kontakte knüpfen. So eröffnen sich Möglichkeiten für weitere Praktika sowie einen Berufseinstieg. Der Abschluss Die Teilnehmerinnen & Teilnehmer erhalten nach Abschluss des Programms ein qualifiziertes Zeugnis - zum Nachweis fürs Studium & zur weiteren Bewerbung. Franzi hat den Abschluss nun in der Tasche – und diese Ausbildung absolvierte sie während sie ihre Bachelor-Arbeit geschrieben hat. Die junge Medienmacherin zeigt sich begeistert von der Ausbildung zur RuhrReporterin und spricht aus dem Nähkästchen. Wer auch immer sich mit dem Gedanken an eine Ausbildung im journalistischen Bereich trägt, sollte hier zuhören! Und in den Podcast „Politik – einfach so“, den Franzi mit Charlotte produziert, sollte man auch mal hineinhören. Weitere Info: www.ruhr-konferenz.nrw www.procontent.de Podcast: Politik – einfach so https://open.spotify.com/show/2UYp1j96MIknsGXvd5aTua?si=nL60ongfSZGD6C7ssZyFCg&utm_source=copy-link
https://instagram.com/politik_einfachso?utm_medium=copy_link www.ruhrpodcast.de
45 Minuten
Elisabeth Rosenbach, Jahrgang 1952, ist Dipl. Sozialpädagogin, Supervisorin M. A., Heilpraktikerin Psychotherapie, Mediatorin und Schamanin. Seit 1993 arbeitet sie als Mitarbeiterin des Jugendamtes der Stadt Duisburg in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern. Dazu gehören unter anderem:
• Beratung von Jugendlichen im Übergang von Schule in Beruf,
• interkulturelle Projekte mit Kindern, Jugendlichen und Frauen,
• Langjährige Leitungsaufgaben im Bereich der Kinder- und Jugendförderung,
• Referententätigkeiten, u.a. für die Universitäten Landau, Duisburg-Essen und das Landesjugendamt Rheinland für die Bereiche Mediation und interkulturelles Lernen,
• Projektmanagement für das Jugendamt der Stadt Duisburg,
• Ausbildungsleiterin für sozialraumorientierte Netzwerke, bezogen auf Mediation und Konfliktmanagement sowie
• interne Supervisorin beim Jugendamt der Stadt Duisburg. Weiterbildungen und Nebentätigkeiten
Seit 2004 leistet sie freiberufliche Nebentätigkeit als Heilpraktikerin für Psychotherapie mit eigener Praxis in Duisburg-Rahm. Begleitend absolvierte sie ein Studium der systemisch, konstruktivistischen Supervision an der EFH Freiburg in Kooperation mit dem IBS Aachen (Institut für Beratung und Supervision). Hinzu kam eine zweijährige Ausbildung in Klientenzentrierter Gesprächsführung nach Rogers beim Europäischen Verband für Naturheilkunde e.V. sowie eine zweijährige Weiterbildung am Institut Medikon in Oberhausen, für tiefenpsychologisch ausgerichtete Psychotherapie mit Zertifikat als Heilpraktikerin für Psychotherapie. Es folgte eine Ausbildung zur Mediatorin nach den Richtlinien des Bund für Mediation. Ein sehr neugieriger Mensch Das ist natürlich alles sehr viel „aber so bin ich halt“, sagt Elisabeth Rosenbach. Doch damit nicht genug, durch den zufälligen Besuch einer Veranstaltung mit einer Freundin zusammen bei dem Vortrag eines Schamanen, wird ihr Interesse an dieser Form ethnischer Religion geweckt und sie schließt eine Ausbildung bei einem Meister ab. Ein Gespräch über Veränderung, Körper, geistige Wesen, Schöpfergeist und Menschen, die mit beiden Beinen auf dem Boden stehen. Weitere Info: www.supervision-rosenbach-duisburg.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de
37 Minuten
„Gedankenschrott“ nennt Ulli Engelbrecht seine Überlegungen hinsichtlich der Lebensgefühle und Klangwelten der 1970er und 1980er Jahre. Und den kramt er nur zu gerne aus den Tiefen seines Hirns, um all die angestauten Ereignisse, Erlebnisse und Eindrücke rund um die Rock- und Popmusik abzufahren – ob in Büchern oder bei seinen Lesungen. Entscheidende Erlebnisse nie ohne Musik Der erste Kuss, die erste Liebe – einschneidende Ereignisse im Leben sind in der Regel mit Musik verbunden. Für Ulli war der erste beeindruckende Popsong seines Lebens Penny Lane von den Beatles. Dieser Song regte die Fantasie beim Lego-Spiel an und förderte früh und nachhaltig sein Interesse an jeglicher Tonkunst zwischen Polydor-Schlagerparaden und Klassik, zwischen Beat und Hardrock, zwischen Pop und Jazzrock. Zwischen Lesebühne und Öffentlichkeitsarbeit Ulli Engelbrecht ist gebürtig aus Bochum, war gemeinsam mit Klaus Märkert und Juckel Henke Mitbegründer der Lesebühne "LIO - Lesen im Oveney" und lebt als multifunktionaler Öffentlichkeitsarbeiter, Autor, Vorleser, bekennender Nostalgieexperte und notorischer Schallplattenhörer mal in Bochum und mal in Hamburg. Vinylschallplatten sind heute noch erste Wahl Nach wie vor hört er Musik am liebsten in Form von Schallplatten, die er hin und wieder auch mehrfach kauft, damit er „die mit den Kratzern und dem Knacks aber bei Jazz und Klassik die gleiche dann ohne Nebengeräusche“ hören kann. Dabei macht seine Plattensammlung vor kaum einem Genre Halt. Lediglich „Hip-Hop und Rap“ sind nicht so sehr sein Ding. Die Top Ten der 70er und 80er Ulli liebt Rory Gallagher, Led Zeppelin, Vicky Leandros und Kate Bush. Im Podcast wollten wir wissen, welche drei unbedingten Hörtipps er für die 70er sowie für die 80er Jahre empfehlen kann. Das Ergebnis mag verwundern. Wie war das also damals, als man noch Schallplatten in der Hörkabine der Stadtbibliothek hören konnte? Status Quo, Black Sabbath oder Dire Straits? Das Lebensgefühl entschied. Von Ulli Engelbrecht sind bisher folgende Bücher erschienen: - Rock Around The Tannenbaum (BOD 2021) - Mir brennen die Schläfen (BOD 2019) - Mehr als nur ein dummes rundes Ding (BOD 2014) - Samtcord, Strass & Soundgewitter (BOD 2009) - In Zusammenarbeit mit Jürgen Boebers-Süßmann: - Skandal im Sperrbezirk" (Klartext, 1998) - "Licht aus - Spot an!" (Fischer-Taschenbuch 1996), - "Licht aus - Spot an!" (Klartext, 1995), allesamt vergriffen. Weitere Info: www.ulli-engelbrecht.de
43 Minuten
Am 31. Oktober erschien das neue Buch von Paula Brandt: Why I care und steigt direkt bei Amazon auf Platz 1 der Neuerscheinungen ein. Im Gesamtranking bei Job & Karriere steht es unmittelbar hinter „Das Café am Rande der Welt“ von Strelecky. Ein toller Erfolg, wie wir finden. Drei Tage zuvor haben wir uns im Ruhrpodcast-Studio unterhalten. Wer ist Paula Brandt Gemäß Info der Presseabteilung ihres Verges, steht Paula Brandt für eine Unternehmensführung mit einer nachhaltigen Wertehaltung. Sie stehe für die neue Generation der Impact-Unternehmer mit einer echten Mission: Paula Brandt ist demnach Expertin für nachhaltiges Unternehmertum, Buchautorin und begleitet ausgewählte Firmenlenker aus dem Mittelstand auf ihrem Weg zu einem verantwortungsvollen Wirtschaften, das Wertschöpfung völlig neu definiert und gesundes Wachstum mit einem positiven Impact auf Mensch und Gesellschaft verbindet. Puh, viel Anspruch. 
Doch Paulas langjährige Erfahrung und ihre Definition von Nachhaltigkeit und Erfolg bilden – so die Info weiter – das Fundament ihres Unternehmercoaching-Ansatzes, der sich ganz gezielt an Unternehmen im deutschen Mittelstand richtet. 
 Tätigkeiten für Weltmarktführer
 »Als Unternehmensgründerin und ehemalige Managerin bei Weltmarktführern wie Microsoft und Accenture, wo sie verschiedenste sensible Restrukturierungsprozesse verantwortet hat, verfügt Paula Brandt über langjährige Erfahrung und umfangreiches Wissen um die Organisation und Mentalität am Puls der Unternehmensspitze. Ihre leichte Form des Asperger-Syndroms verleiht ihr die Fähigkeit, selbst hochkomplexe Situationen zu lösen und aus einer besonderen Perspektive auf die Herausforderungen der aktuellen Zeit zu blicken. Die spezielle Methodik des Unternehmercoachs und Speakers gibt Unternehmern das Rüstzeug an die Hand, ihren Kern, ihr „Why“, in konkrete Schritte für ihr Unternehmen zu übersetzen.« Soweit die Presseinfo. Paula Brandt im Podcast
 Im Ruhrpodcast erleben wir eine Paula Brandt, die Funken sprüht. Mit Host Zepp Oberpichler thematisiert sie das „Neue“ Unternehmertum, spricht über Start-ups früher und heute, über zukünftiges arbeiten, Homeoffice, Mitarbeiter aus dem Strafvollzug, gelebte Kommunikation versus unterlassene Unternehmenskommunikation, Verantwortung und die tiefe Überzeugung, dass es streng genommen schon nach 12 ist und sie dennoch aufstehen muss und Hilfestellung geben möchte. Mein persönlicher Lieblingssatz im neuen Buch „Why I care“ lautet wie folgt: „Im Leben geht es nicht ums „Durchkommen“, ohne wirklich aufzufallen, sondern darum, die Welt positiv zu gestalten, Verantwortung zu übernehmen und Spuren zu hinterlassen – und dies alles mit Freude und dem Potenzial, persönlich daran zu wachsen.“ Als wäre es für den Ruhrpodcast geschrieben. ;-) Weitere Info: www.paula-brandt.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de
35 Minuten
Nach seiner Ausbildung zum Hörgerätetechniker, seinem bestandenen Meisterabschluss und einigen Jahren in Entwicklungsabteilungen von Hörgeräteherstellern, verschlug es Thomas Müller für einige Zeit in die Schweiz, um dort das Thema Vertrieb genauer kennenzulernen. Zurück in Duisburg stellte er sich die Frage: Was hat sich denn in den letzten acht Jahren getan im aktiven Kundenverkehr? Enttäuscht musste er erkennen: Nicht viel. So fragte er sich weiter: Was kann ich denn tun, wenn ich innovativ mit einem eigenen Ladenlokal im Bereich der Hörgeräteversorgung antreten möchte? Und so entwickelte der passionierte Rockmusik-Liebhaber mit einem Kumpel, der zufällig auch noch studierter Tontechniker ist eine Art Standard-Testsignal zur Hörgeräteanpassung, das es so bis dato schlicht nicht gab und nannte es: Natural Fitting. Was ist Natural Fitting? Natural Fitting ist ein neuartiges Anpassungs-Verfahren, das dafür sorgt, Hörsysteme in Klang und Lautstärke möglichst realitätsgetreu auf jeden Menschen und sein individuelles Hörvermögen abzustimmen. Und zwar in interaktivem Austausch. Das zudem hilft, wenn Hörgeräte schon eine Weile getragen werden und somit „gewohnt“ sind.  Das derzeitige Verfahren Eine wichtige Erkenntnis ist, dass objektiv gleichlaute Tonsignale (mit demselben messbaren Schalldruck) unterschiedlich laut wahrgenommen werden. So werden hohe Töne typischerweise als lauter empfunden als tiefe Töne. Gängige Verfahren zur Anpassung von Hörgeräten tragen dem nur unzureichend Rechnung, was auch an den verwendeten Testtönen oder Testprotokollen liegt. Der Anpassungsprozess von Natural Fitting Natural Fitting bedient sich keiner standardisierten Anpassungsformeln als Grundlage der Konfiguration. Standards hören da auf, wo individuelles Hören als Ziel gesetzt werden soll. Es sorgt mit einem Schritt für Schritt Abgleich für eine Individualisierung der Verstärkung unterschiedlicher Frequenz- und Dynamikbereiche auf genau die Bedürfnisse des Patienten. Dazu bezieht es das psychoakustische Lautheitsempfinden des jeweiligen Patienten in die Konfiguration mit ein. Die speziell entwickelten Testsignale umfassen verschiedene Frequenzbereiche und werden als psychoakustisch gleichlaut empfunden. Ein natürlicher Höreindruck Im Ergebnis werden vor allem leise Pegel über die Hörschwelle hinaus verstärkt. Natural Fitting stellt so sicher, dass alle vom Hörgerät verstärkten Frequenzbereiche als gleichlaut wahrgenommen werden, kompensiert etwaige klangverzerrende Effekte des Hörgerätes und ermöglicht einen natürlichen Höreindruck. Dem Patienten wird ein wesentlich detaillierteres und vollständiges Klangbild der akustischen Realität dargeboten. Gleichzeitig minimiert es störende Nebengeräusche besonders in akustisch Schwierigen Umgebungen. Ein Gespräch über Lautheit, Rockmusik, gutes Hören, Hörhygiene und aktuelle Trends im Bereich der Hörgerätetechnik, bei dem zum Ende der dringende Aufruf steht, jedes Jahr einen Hörtest zu machen. It’s about healthcare, stupid. Und es ist kostenlos. Weitere Info: www.naturalfitting.de www.ruhrpodcast.de www.durian-pr.de
48 Minuten
Am 8. Januar 2020 haben wir eine erste Folge mit Cyrus Overbeck im Ruhrpodcast gebracht. Wir sprachen seinerzeit über künstlerisches Arbeiten, das Werk an sich, Ölmalerei, Radierung und Druckkunst. Dieses Mal wollten wir über seine neuen Arbeiten sprechen, die über einen Zeitraum von mehreren Jahren in seinem Atelier entstehen werden. Allerdings verlief das Gespräch dann völlig anders.
51 Minuten
2016 veräußert Michael Schulze sein Unternehmen und hält lediglich einen halbtägigen Beratungsjob im Hause des Käufers. Bis dahin war er politisch nicht aktiv und engagierte sich auch ansonsten nicht in politischer Hinsicht. Das lag vor allem daran, dass er – beruflich bedingt – lediglich wenig Zeit zu erübrigen hatte. Endlich Zeit für Engagement Mit neuem Zeitkontingent entscheidet er sich nach dem Unternehmensverkauf, sich zu engagieren und „etwas für die Stadt Duisburg zu tun“. 2016 läuft passenderweise die städtische Kampagne "Ideen für Duisburg" an. Schulze entwickelt ein Online-Werbe-System für den innerstädtischen Handel und bietet diese Leistungen kostenfrei den innerstädtischen Akteuren an. Er besucht rund 400 Händler und schreibt alle Parteien sowie relevante Organisationen vor Ort an, um auf den neuen Dienst aufmerksam zu machen. Dies wiederholt er dreimal. Das Resultat ist ernüchternd: lediglich drei Händler, ein Gastronom und ein Hotelier möchten an dem Online-Portal teilnehmen. Von den ansonsten Angeschriebenen meldet sich nur einmal die für Events zuständige städtische Beteiligungsgesellschaft namens Duisburg-Kontor, um ihm mitzuteilen, dass man sein Engagement nicht bräuchte.
 „Was wollen Sie denn?“
 Schulze hatte das Projekt bereits abgeschrieben, da wird er unerwartet vom OB zum Gespräch eingeladen. Laut eigener Aussage trifft er pünktlich um 15 Uhr am 7.7.2016 im Rathaus ein. Eine Dame empfängt ihn, um ihm mitzuteilen, dass der OB keine Zeit hätte, aber eine Vertreterin schicken würde. Diese kommt rund fünf Minuten später und begrüßt Schulze mit der Frage: „Was wollen Sie denn?“
Es folgt ein 30-minütiges Gespräch zu dritt, bei dem ihm unmissverständlich klar gemacht werden soll, dass man auf seine Ideen und Unterstützungsangebote keinen Wert lege. 
 Kein Online-Portal gewünscht
 Schulze stellte sein Projekt zur Stärkung des Einzelhandels wieder ein. Nach dem Vorfall im Rathaus wollte er die vermeintliche Niederlage allerdings nicht auf sich beruhen lassen und von dem Tag an beschäftigte er sich mit den politischen Strukturen in der Stadt, mit den Parteien, mit der Wirtschaft, mit der Presse sowie weiteren möglichen Themen und Zusammenhängen.
 IFG und GO NRW Anfragen
Michael Schulze macht von den Möglichkeiten des IFG NRW Gebrauch. Resultat nach rund einem Jahr: Rund 130 IFG-Anfragen und max. 30 Antworten, die mehr schlecht als recht ausfallen. Zudem wird ihm nunmehr der Ruf des Querulanten angebappt.
Per GO NRW §24 stellt Schulze ca. 30 Anträge an den Rat, wovon nur rund 10 jemals bearbeitet werden. Sein Ruf als noch größerer Querulant wird zementiert.
 DUISTOP wird geboren 
Interessierte Menschen werden auf Michael Schulze aufmerksam und gemeinsam gründet man die Initiative DUISTOP (Duisburg is' TOP). Daraus entsteht ein Online-Magazin mit aktuell fast 2.200 Beiträgen und Artikeln (www.duistop.de).

Inzwischen besitzt DUISTOP sämtliche Presseeigenschaften, doch trotz Pressegesetz NRW und Medienstaatsvertrag verweigert die Stadt jegliche Auskunft. Es werden nach wie vor nahezu keine Presseanfragen beantwortet.
 Ein intensives Gespräch über indirekte Zensur und die Nichtbeachtung eines engagierten Bürgers, der lediglich seine demokratischen Grundrechte verkörpert sehen möchte. Weitere Info: http://www.duistop.de/ www.ruhrpodcast.de
47 Minuten
Im Gespräch mit Robert Tonks, Deutsch-Britischer-Doppelstaatler und Wahl-Duisburger. Gibt es ein „Denglisch-Diplom“? 
Ja, denn Robert Tonks hat es erfunden und ins Leben gerufen. Was hat es also damit auf sich? Denglisch versus Germish
Das Thema der Folge könnte man grob mit „Sprache“ umschreiben. Wie verändert sich Sprache in Zeiten von Social-Media? Wo liegen die Unterschiede zwischen Denglisch und Germish? Der Unterschied zwischen einem Nachthemd und einer schlichten Unterhose liegt häufig in der Betonung. Es wird viel gelacht. What about Mister Outlet? Wir alle kennen Einzelhandelsgeschäfte, die sich qua Namensgebung künstlich aufblähen wollen. Hier lohnt ein zweiter Blick. Allerdings sollte dieser geschult werden, ansonsten wird „Mister Outlet“ noch eine Selbstverständlichkeit. Merke: Es kommt immer auf den Kontext an. Wo bleibt die Sprachpolizei? Natürlich wird viel Quatsch erzählt. Das weiß jeder, der mal mit offenen Ohren durch das Ruhrgebiet läuft. Doch auch den Augen bietet sich mancherlei Blödsinn, oder gibt es etwas denglischeres als „bad design“? Können Produzenten und Produzentinnen solcher Geistesblitze nicht verknackt werden? Wer will den wilden Sprachwuchs eindämmen, oder sind wir bereits dermaßen abgestumpft, dass wir jede irgendwie anglophile Äußerung als hochgeistigen Qualitätserguss identifizieren? Ein lebhaftes Gespräch über Sprache, Sprechen, Literatur, Medien und den Umgang der Menschen miteinander. Voll dufte und heavy on wire! Der „denglisch“ Buch-Autor Robert Tonks hat einige Bücher geschrieben: 
“It is not all English what shines – English makes German Werbung funny!”, 
„Denglisch in Pool Position - English makes German Werbung funny! 2”, „The Denglisch Doosh Reader 4 Bad and Worse – English make German Werbung funny! 3”, „The Denglisch Master Teil 1/Part 1“, „Fack Ju Korona“ Fack! Fack! Fack! Tipps 4 User” Weitere Info: https://www.robert-tonks.de 
www.ruhrpodcast.de
42 Minuten
Im Gespräch mit Martin Tazl, Kreativkopf aus Duisburg mit Sitz in Krefeld Design ist der Ausgangspunkt von allem Martin Tazl ist überzeugt, dass Design das erste ist, was wir sehen, der erste Eindruck. Es kann auch das erste sein, was wir hören, schmecken oder fühlen können. Zudem sei Design auch das, was am Ende über alles entscheidet. Über Erfolg oder Untergang eines Produkts, einer Marke, einer Präsentation oder eines Events. Design ist seine ewige Liebe und seine große Kompetenz.  Sexy Produkte und Botschaften Ein Gespräch über sexy Produkte, Apple, das Liebeswerben bei Tieren und dem Boden der Tatsachen. Heute muss sich ein Marketer mehr denn je die Frage stellen, wo sich Zielgruppen finden, wo sich Kunden antreffen lassen. Dabei fällt auf, dass nahezu jeder Mensch in unseren Breitengraden den Empfänger für jegliche Botschaften mit sich herumträgt – und zwar in der Hosentasche. Zielgruppenbestimmung Tazl führt aus, dass es heute wesentlich einfacher sei die Zielgruppen zu definieren und sie anzusteuern. Die Erfassung von Reichweiten und tatsächlichen Lesern von Botschaften sei erst heute gut gelungen. Man hat die Botschaften unter Kontrolle, man kann als Werber das Budget immer exakter bestimmen und damit seine öffentliche Wirkung optimal steuern. Verkaufen lernen Im Marketing geht es immer um Neukunden. Der Marketer wird zum Schauen in die Zukunft angewiesen, immer mit der Frage ausgestattet, wohin sich der Markt bewegt. Es geht um ein neues Verständnis von „Verkaufen“. Und viel mehr Schließlich wurde es auch noch zu einem Gespräch über „Let the Music play“, die Abwahl von OB Sauerland, den Arbeiterkampf der Kruppianer, die Solidarität in einem Duisburg der 80er Jahre. Weitere Info: www.martintazl.de www.ruhrpodcast.de
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