Payment & Banking Fintech Podcast Archiv
881 Episoden
55 Minuten
Mit der PSD2 hat der Gesetzgeber auch das Mandat der Starken Authentifikation, in Englisch Strong Customer Authentication oder kurz SCA, für Payment-Transaktionen eingeführt. Ursprünglich zum PSD2 Stichpunkt letztes Jahr, wurde die Deadline für die SCA auf Ende 2020 verschoben, weil Handel, Acquirer und kartenausgebende Banken / Issuer als Industrie noch nicht bereit waren. Der Podcast diese Woche wirft ein aktuelles Licht auf den Status der SCA am Beispiel von Zalando, einem der wichtigsten Online-Händler zusammen mit Mastercard. Die bestehenden Sicherheitsprotokolle zur Kundenidentifikation von Kartentransaktionen, also 3DSecure werden gerade aktualisiert mit 3DSecure 2.0 und es besteht die Hoffnung, dass die Abbruchrate bei 3D Secure 2.0 deutlich niedriger ist. Der Podcast beginnt mit einem kurzem Abriss zur SCA und den Terminen. Was genau ist die Vorschrift und seit wann waren die Vorläufe. Wie hat Zalando auf den Zeitplan reagiert und ist die Planung bis zum Jahresende noch in Ordnung. Erschreckend müssen Aussagen von Zalando-Tests, dass 80 % der Banksysteme noch nicht gar nicht bereit sind. Täglich grüßt das Murmeltier, denn ähnliche Aussagen hörten wir im Podcast 216 https://paymentandbanking.com/psd2-und-der-mythos-des-open-banking-fintech-podcast-216/ von den Fintechs, die sich letztes Jahr über die fehlende Readyness der PSD2 Schnittstellen der Banken beschwerten. Ferner schauen wir im Podcast nach vorne. Was kann der Händler machen, außer mit PSPs/Acquirer? Welche Partnerschaften sind hilfreich? Wie wird sich der Paymentmix nach der SCA entwickeln? Veränderung der Marktanteile? Veränderung der Conversion? Sorgt die Aufsicht für ein Level Playing Field der Payment-Methoden? Gäste: Kai-Uwe Mokros, Geschäfsführer der Zalando Payments GmbH, Andreas Schmidt Product Owner Zalando Payment GmbH und David Klemm, VP Business Development bei Mastercard.
1 Stunde 5 Minuten
New Work und Fintech: Wie neue Organisationsstrukturen Innovationen fördern Wir erfahren seit einigen Jahren einen tiefgreifenden wirtschaftlichen und kulturellen Wandel. Neue Technologien, die Digitalisierung, die Automatisierung und die allumfassende Vernetzung führen dazu, dass bestimmte Berufe überflüssig werden. Die industrielle Produktion hat sich in den letzten Jahrzehnten radikal verändert. Industrie 4.0, autonome Fahrzeuge und Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz werden immer mehr Menschen der „Alten Arbeitswelt“ vor die Frage stellen, was sie in Zukunft machen wollen. Die Arbeitswelt erfährt einen grundlegenden und strukturellen Wandel. New Work ist der Inbegriff für diese Transformation. Die Auslöser für diese Entwicklung sind aber vielfältig. Die Digitalisierung, Konnektivität und Globalisierung sowie der demografische Wandel sind unter anderem die Ursachen für den Wandel der Arbeitswelt. Der Begriff New Work bedeutet auch den Mitarbeitern wieder zuhören und ihnen gewisse Gestaltungsspielräume zuzugestehen, ist sehr wertvoll. Denn sowohl Arbeitgeber, als auch Arbeitnehmer müssen sich ja an eine gewisse Freiheit gewöhnen – wenn man sich die Entwicklung der Arbeitswelt der letzten einhundert Jahre anschaut, wird deutlich, wie sehr wir uns abgewöhnt haben, uns von Prozessen zu verabschieden, Verantwortung zu übernehmen oder nachhaltig zu wirtschaften. Deshalb ist New Work auch ganz eng mit dem Menschen verknüpft und sollte eingebettet sein in eine ganz neue Vorstellung von Wirtschaft und Gesellschaft. Das Bedürfnis nach Nachhaltigkeit sollte uns heute noch viel stärker ein Anliegen sein – nicht nur in Bezug auf ökologische Ressourcen, sondern auch in Bezug auf den Menschen und sein Kraft- und Zeitbudget. Und damit wird klar, welche Bedeutung Digitalisierung und Neue Arbeit für uns haben: Sie ermöglichen es uns, zum Kern zurückzukehren, zum Menschen und damit zu uns. Auch unser heutiger Podcast Gast, Björn Waide (CEO von smartsteuer) ist ein gelebter "New Workler". Gerade hat er ein ausführliches Interview bei Spiegel Online gegeben zum Thema: Arbeiten ohne Chef - Wir haben jeden zur Führungskraft gemacht. Seit sieben Jahren arbeitet Waide für smartsteuer, ein Unternehmen der Haufe Group. Er hat damals agiles Arbeiten eingeführt und zusammen mit seinem Team viele Projektmanagement-Methoden getestet. Wie so ein agiles Arbeiten mit keinen oder nur flachen Hierarchien vor allem in Fintechs geht und vieles mehr rund um das Thema, hört ihr im FinTech Podcast #252.
1 Stunde 1 Minute
In der letzten Woche haben wir noch ausgiebig unsere 250ste Folge FinTech Podcast als Jubiläum zelebriert. Doch in Zeiten von Corona, Wahldebakeln, Machtkämpfen und anderen Krisen widmen wir uns wieder ersteren Themen. Vielmehr unser "Altherren-Duo" Bajorat und Siegert, die in fast schon bundesligareifer Kommentator-Manier sich die wichtigsten Meldungen des vergangenen Monats vorknöpfen und unter die Lupe nehmen. Und darüber haben sie unter anderem gesprochen: Revolut steigt zum wertvollsten Fintech in Europa auf N26 sagt „bye bye“ zu Großbritannien Holvi sagt „hello“ zu Großbritannien ING führt Kontoführungsgebühr ein Geld für die DHB Ready2order aus Wien bekommt Geld Fino beteiligt sich an anybill Berliner Volksbank legen Fond für Fintechs auf Aus für Yomo Zusammenschluss von Worldline und Ingenico Management Buy-out bei Traxpay Yunar ist Geschichte Kein Interesse mehr an Apples Schnittstelle Immer stärkeres Interesse an Fintechs Velvon startet nun doch nicht in Deutschland Lending Club kauft sich eine Bank Iwoca um 100 Mio. Euro reicher B-Social stockt auf Daimler aus für Payment
1 Stunde 7 Minuten
Als André und Jochen, jeweils selbst schon lange Podcast-Konsumenten, im "Januar 2015, eher aus einer Laune heraus, den ersten FinTech Podcast aufgenommen haben, hätten sie nie gedacht welche Relevanz sie damit in unserer kleinen Nische erreichen würden. Als André am Anfang die Nummerierung der Podcasts dreistellig machte, also Podcast #001 mußte Jochen etwas grinsen. "Der hat doch nicht vor 100 Podcast-Episoden aufzunehmen? Unsere Themen sind zwar spannend, aber doch lange nicht derart spannend um 100mal 60 Minuten Lebenszeit zu investieren, oder?…" André sollte Recht behalten! Episode #100 ging im Mai 2017 “on air”. Episode #250 dann fast 3 Jahre später. Seit diesem Podcast haben wir unzählige Gäste einladen und begrüßen dürfen und einige unserer ersten Gäste wurden nicht nur Co-Hosts, sondern Mitherausgeber von Payment & Banking. Ausgehend von den ersten Sprechversuchen haben wir mittlerweile Bekanntheit und Relevanz erhalten. Menschen wollen mit ihren PR-Nachrichten unbedingt in den Podcast, der eine oder andere lädt sich sogar schon selbst ein und wundert sich, dass wir dann nicht sofort springen. Was wäre der FinTech Podcast ohne euch?! Auch haben wir seit 2015 einige Erfahrung in der Monetarisierung unseres “Hobbys” machen können. Podcasts sind mittlerweile ein ernstzunehmendes Audio-Medium geworden und auf dem Radar von großen Media-Agenturen. Unsere eigenen Versuche über Spenden ein wenig Geld einzunehmen, um die Kosten im Hintergrund zu deckeln, hat sich als grandioser Fehlschlag erwiesen. Was bei anderen Podcasts sehr gut klappt, fuktioniert irgendwie nicht bei unserer Zielgruppe – ausgerechnet denjenigen, die sich beruflich mit Finanzthemen auseinandersetzen. Ein Schelm der Böses dabei denkt! Mit BSPayone hatten wir unseren ersten Sponsor, der uns auch seit Jahren bei der Payment Exchange – Konferenz unterstützt. Vielen Dank, dass Ihr der Eisbrecher beim FinTech Podcast-Sponsoring gewesen seid! Den Kollegen von BSPayone folgten viele weitere Sponsoren und mittlerweile ist das Vermarkten und Werbung wahnsinnig beliebt, nicht zuletzt bei den Hörern. Wir wären nichts ohne unsere Gäste! Vielen Dank den unzähligen Gästen, die ihre spannenden Geschichten nicht nur mit uns, sondern unseren Hörern geteilt haben! Vielen Dank den vielen “Erklärbären”, die uns bis hierhin unterstützten und natürlich vielen Dank euch, die vielen Hörern die ihr uns stetig weiterempfehlen! Wie oft werde ich von Menschen angesprochen, die ich nicht kenne, aber die meine Stimme dafür sehr gut kennen. Vielen Dank für all euer konstruktives und hilfreiches Feedback! Wir freuen uns auf viele weitere Folgen. Bis dahin, bleibt uns treu und mit Spaß an der Sache! DANKE!
48 Minuten
Es ist zur heißgeliebten Tradition geworden: Jedes Jahr im Januar kommen Deutschlands Payment-Experten aus ihren Verstecken und bewegen sich aus allen Himmelsrichtungen in Richtung Berlin. So auch am 23./24. Januar 2020. Wir haben zur #PEX20 gerufen, ihr seid gefolgt. Der 5. Geburtstag der Payment Exchange wurde bunt gefeiert; getreu dem Motto “Stranger Payments” veranstalteten wir eine kleine Hommage an die 80er Jahre. An zwei Tagen trafen sich 180 Payment-Fans – darunter 22 Speaker für sechs Panels und sechs Keynotes, drei Gewinner der „Goldenen Transaktion“, Vertreter von 24 Sponsoren, zwei Drag Performance Acts, und, und, und. An zwei Tagen habt ihr 910 Tweets gepostet, die 3,4 Mio. Impressions erzeugten und über 360.000 Menschen erreichten. Ihr seid der Wahnsinn! Die Statistiken zu den Drinks sind mysteriöserweiser verschwunden… Ebenfalls haben wir es uns zur Tradition gemacht die interessantesten Panels und Keynotes als Podcast zu bringen, damit auch die Menschen den guten Input bekommen, die nicht die Chance hatten auf der Konferenz dabei zu sein. Passend zur neusten Pressemeldung aus dem Hause Sumup und dem dazu erschienen Artikel von Jochen zum Thema Issuing als neue Komponente des Acquiring im Payment und seiner Einordnung der Kooperation zwischen dem MPOS-Terminal-Anbieter Sumup und Mastercard bringen wir heute unseren zweiten Recap Podcast der letzten Payment Exchange. Denn auch hier schon debattierte Jochen Siegert zusammen mit Marc-Alexander Christ von SumUp und unsere Teammitglieder Miriam und Rafael über das Thema.
1 Stunde 13 Minuten
Folge 10. – Ask me anything – mit Dr. Katrin Stark Aufnahmegerät und Mirkos sind schnell aufgebaut, weswegen wir das folgende „Ask me anything“ werde in einem stylischen Start-up Büro noch in einem eleganten Büro-Konferenzraum geführt haben, sondern in einem Hotel-Zimmer im Soho-Haus im Retro-Stil. Anlässlich der #PEX20, dem Branchenevent von Payment & Banking, war auch Dr. Katrin Stark nach Berlin gereist, die sich im aktuellen „Ask me anything“ - Interview den Fragen der Community stellte – und das waren eine ganze Menge! Das ist aber auch kein Wunder, denn Katrin Stark blickt auf viele interessante Stationen ihrer beeindruckenden Karriere zurück. Im ersten Leben strebte sie nämlich eine Karriere in der Wissenschaft an und promovierte über Künstliche Intelligenz, noch ehe das Thema in aller Munde war. Später wechselte sie in die Bankenwelt und arbeite bei der Commerzbank und war als Vorstand bei der Deutschen Bank tätig, sowie bei der Silicon Valley Bank kurz nach deren Start in Deutschland. Nun hat der heimische Schreibtisch sie wieder, an dem sie sich vermutlich wenig aufhält, da sie junge, aufstrebende Fintechs auf ihrem Weg in eine erfolgreiche Zukunft berät und mit ihrer Expertise unterstützt. Was sie dabei genau macht, wie sie die aktuelle Lage für Gründer in der Finanzwelt einschätzt und was sie persönlich antreibt und welchen Stellenwert gute Bücher dabei haben, erzählt sie in der kommenden Stunde, die zu ihrer eigenen Überraschung „total schnell vorüberging“, wie sie im Anschluss an das Interview verriet.
1 Stunde 5 Minuten
Wir lassen uns jederzeit gerne und immer inspirieren und da wir auch viel in fremden Podcast Gefilden schwimmen und uns an manch veregnetem Wochenende gerne durch eine breite Palette an Podcasts hören ist auch Podcast #248 inspiriert von einem großen Vorbild: dem “Exiting Commerce” Podcast von Jochen Krisch und Marcel Weiss. Marcel und Jochen diskutieren dort vor einigen Tagen wie es dazu kam, das Mobile Payment cool geworden ist und diese neu gewonnene Coolness, das Shopping Verhalten manches/r KonsumentIn beeinflusst und infolgedessen, welche Player in diesem Zusammenhang eine neue oder veränderte Rolle spielen oder spielen könnten? https://excitingcommerce.de/2020/02/01/exchanges-245-mobile-payment-goes-shopping Was lernen wir also schonmal: Payment war gestern, Shopping ist der Trend! Wie sagen wir schon immer und jeher: der Kunde will kaufen, nicht bezahlen. Und was könnte sinnbildlich besser passen als der kürzlich geschlossene Deal zwischen dem Bezahlriesen PayPal und der Shopping-Bonus Plattform “Honeypot“ - wir berichteten. Es geht also um die “Endkunden-Shoppingexperience“ und der Versuch, damit zu Punkten? Bonus, Rabatte, Coupons, Loyalty – die Standard Buzz Words, wenn wir über Value Added Services im Payment Umfeld sprechen. So richtig geschafft, dies mit dem Payment zu koppeln (und daraus ein Geschäft zu entwickeln) hat es bisher keiner. Die Strategie von PayPal ist schonmal nicht die schlechteste, aber macht sie sich auch langfristig bezahlt. Bisher ist PayPal daran immer gescheitert. Neben dem PayPal Deal ging es im Podcast aber vor allem um die Frage, ob wir da zahlen, wo wir kaufen oder ob sich das Thema dreht und wir in Zukunft da shoppen, wo wir zahlen? ochen (also unser), Kilian und André haben in einer guten Stunde versucht das Thema noch einmal zu vertiefen und haben sich nahezu alle relevanten Player vorgenommen und darüber diskutiert: Paypal und Poneypot Paypal und Venmo Google Shopping Klarna Wechat Alipay Huawei Apple Mastercard Visa Amazon Viel Spaß beim Hören.
1 Stunde 31 Minuten
Das Payment & Banking Podcast Duo Bajorat & Siegert haben es sich zur schönen Tradition gemacht sich unseren News Rückblick des jeweils letzten Monats zur Vorlage zu nehmen und die wichtigsten Meldungen ausschweifend bei einem Glas "Eppelwoi" zu kommentieren. Und darüber haben sie u.a. gesprochen: - Raisin übernimmt US-amerikanische Choice Financial Solutions - GetSafe startet Tochterfirma in UK - Übernahme 1: Visa kauft Plaid auf - Übernahme 2: Giroxx geht an INTL FCStone - Übernahme, die Dritte: Heidelpay übernimmt die Frankfurter Universum Group - Finanzspritze für XPAY - Neuer Schwung für paydirekt dank neuer Eigentümerstruktur? - Ryd sammelt neues Geld ein - Qonto startet in Deutschland und hat hierfür viel Geld zur Verfügung - H&M dehnt Rechnungskauf in USA aus - Sparkassen verzichtet auf Zugriff auf Schnittstellen - N26 bringt es aktuell auf fünf Millionen Kunden - Nufin bekommt neues Geld von Bestandsinvestoren - Geldsegen für britische Fintechs - Frisches Kapital für Kreditech - Neues Geld für US-amerikanisches Insurtech Gabi
40 Minuten
Es ist zur heißgeliebten Tradition geworden: Jedes Jahr im Januar kommen Deutschlands Payment-Experten aus ihren Verstecken und bewegen sich aus allen Himmelsrichtungen in Richtung Berlin. So auch am 23./24. Januar 2020. Wir haben zur #PEX20 gerufen, ihr seid gefolgt. Der 5. Geburtstag der Payment Exchange wurde bunt gefeiert; getreu dem Motto “Stranger Payments” veranstalteten wir eine kleine Hommage an die 80er Jahre. An zwei Tagen trafen sich 180 Payment-Fans – darunter 22 Speaker für sechs Panels und sechs Keynotes, drei Gewinner der "Goldenen Transaktion", Vertreter von 24 Sponsoren, zwei Drag Performance Acts, und, und, und. An zwei Tagen habt ihr 910 Tweets gepostet, die 3,4 Mio. Impressions erzeugten und über 360.000 Menschen erreichten. Ihr seid der Wahnsinn! Die Statistiken zu den Drinks sind mysteriöserweiser verschwunden… Ebenfalls haben wir es uns zur Tradition gemacht die interessantesten Panels und Keynotes als Podcast zu bringen, damit auch die Menschen den guten Input bekommen, die nicht die Chance hatten auf der Konferenz dabei zu sein. Anfangen wollen wir heute mit der Keynote von keinem Geringeren als "Supergraf" Alexander Graf, der uns zeigte, was beim Shoppen heute so alles geht.
44 Minuten
Es gibt viele tolle Orte, an denen man mit vielen tollen Menschen Interviews führen kann. Doch das Bundeskanzleramt ist auch für das Team von Payment & Banking etwas Besonderes – und daher war ein bisschen Neugierde natürlich auch dabei. Und zugegeben: Der Ausblick über das abendliche Berlin ist schon beeindruckend und macht – zugegeben! – auch ein bisschen ehrfürchtig. Vor allem aber freuten wir auf unseren Interviewgast: Dorothee Bär, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, mit der wir uns über das Thema Diversität und Chancengleichheit unterhalten wollten. Denn es ist augenscheinlich, dass gerade in der Finanz- und Technikbranche noch einmal weniger Frauen arbeiten, als ohnehin schon in der deutschen Wirtschaft. Was sind die Gründe hierfür? Haben Frauen etwa generell ein geringeres Interesse an der FinTech-Branche, oder liegt es an der Dominanz der männlichen Vorbilder? Was ist zu tun und wie kann Politik das steuern? Mit diesen und vielen weiteren klugen Fragen rund um die Themen Fintech und Bankenlandschaft betraten wir das großzügige Büro und konfrontierten Dorothee Bär damit. Wie bringt sie beispielsweise das Thema Finanzen ihren Kindern bei und wie verhält es sich eigentlich mit Instagram? Die Staatsministerin ist immerhin eine recht aktive Nutzerin des Kanals. Interessante Fragen führen in der Regel zu interessanten Antworten und so hatten wir am Ende des Gesprächs nur etwa die Hälfte unseres Kataloges durch. Als Team von Payment & Banking würden wir uns daher sehr freuen, das Gespräch irgendwann mal an gleicher Stelle fortzusetzen und über die nächsten Schritte der Bundesregierung hin zu mehr Diversität und Chancengleichheit zu debattieren. Vielleicht ergibt sich ja nochmals die Möglichkeit. Wir sind gespannt. Und wenn nicht mit Dorothee Bär, dann mit den tollen, interessanten Frauen der Branche da draußen. Vielleicht ja schon auf der kommenden #BEX20.
56 Minuten
SWIFT hört sich erstmal wie ein wunderbarer Modebegriff an. Ist in unser Branche allerdings ein alter Hut. Wer noch nichts davon gehört hat, Bitteschön... SWIFT, oder S.W.I.F.T ist ein Begriff aus dem Auslandszahlungsverkehr und die Abkürzung für die Gesellschaft: „Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunications“. SWIFT ist eine Gesellschaft mit Sitz in Belgien, deren Eigner die Banken selbst sind. Dazu kommen noch Finanzinstitute wie Broker, Investmentfirmen, Börsen und Clearingstellen für Wertpapiere. Das Kommunikationssystem und die Gesellschaft SWIFT gibt es dabei schon seit 1973, die Vereinheitlichung von In- und Auslandsüberweisungen mit IBAN und BIC wurde aber erst vor einigen Jahren in Deutschland und der EU verbindlich. Der SWIFT Code, oder auch SWIFT-BIC, ist gebräuchlich eher als BIC-Code bekannt und dient seit einigen Jahren als Ersatz für die Bankleitzahl. Jedes SWIFT-Teilnehmerinstitut erhält seine eigene Kennung, welche aus 8-11 Zeichen besteht. Grundsätzlich enthalten SWIFT (BIC) einen 2-stelligen Ländercode (z.B. DE für Deutschland), einen 4-stelligen Bankcode (add Penta BIC?) und einen 2-stelligen Standortcode (z.B. BB für Berlin). Eine SWIFT Überweisung (Auslandsüberweisung) funktioniert mittlerweile wie eine normale Überweisung, denn mit der Einführung von IBAN und BIC sind auch Auslandsüberweisungen zu ganz normalen Überweisungen geworden. Das Einloggen auf das eigene Bankkonto und Ausfüllen des Überweisungsformulars reichen aus, um eine Überweisung zu tätigen. Dafür braucht es nur die IBAN und BIC (SWIFT Code) des Empfängers. Im Grunde gibt es mit der Vereinheitlichung von Auslands- und Inlandsüberweisungen keine großen Unterschiede mehr bei Überweisungen. Der einzige wirkliche Unterschied ist, dass Sie für Inlandsüberweisungen kein BIC oder SWIFT Code benötigen, für Auslandsüberweisungen aber schon. Der SWIFT Code teilt der ausführenden Bank nämlich mit in welchem Land und bei welchem Bankinstitut das Empfängerkonto zu finden ist, was in Deutschland schon direkt über die IBAN möglich ist. Zusammen mit Dr. Mario Reichel und Dr. Hubertus von Poser von PPI Consulting Frankfurt erklärt Jochen die Begrifflichkeit und wo das mit dem SWIFT denn herkommt, klärt die Rollen in Swift, sprechen über die Implikationen des Modells über Entwicklung der Übertragung und Formate, Betrugserkennung und über die Zukunft von Swift.
33 Minuten
Manchmal können wir es selbst nicht glauben, wir gehen mit unserer Payment Exchange in das 5. Jahr. Am 23. und 24. Januar 2020 ist es wieder soweit: Die #PEX20 öffnet im Berliner Soho House ihre schmiedeeisernen Pforten. Was als familiäres Branchentreffen startete, hat sich dank erstklassiger Themen und Teilnehmer zur Leitveranstaltung der Szene entwickelt. Mit der Payment Exchange bringen wir seit jeher Experten zusammen, bündeln das Branchen-Know-how und bieten allen Gästen einen entspannten Rahmen, um gemeinsam Probleme und Lösungen zu erörtern, Partnerschaften anzubahnen und über die echten Innovationen der Branche zu sprechen. Getreu unserem Motto: Weniger PowerPoint-Präsentationen, mehr aktiver Austausch. 2020 sagen wir: HAPPY BIRTHDAY, LIEBE PEX! Um ihren fünften Geburtstag zu feiern, zelebrieren wir die #PEX20 stilecht und neonbunt als Hommage an die 80er-Jahre unter dem Motto „Stranger Payments“. Bunt wird auch unser Programm: Wir unternehmen eine Zeitreise durch die Payment-Historie, starten Expeditionen in die E-Commerce und an den POS, durchforsten komplexe Regulatorik-Themen und beleuchten die schillernden Unterwelten, die sich bei den Themen Fraud und deutsche Payment-Schemes auftun. Angereichert wird das fabelhafte PEX-Programm mit Network-Pausen, exklusiven Dinnern und Parties, der Preisverleihung zur Goldenen Transaktion und dem Wühlen in hochkarätigen Goodie Bags. Zum fünften Jubiläum der PEX sprechen Julia und Miriam darüber wie es alles angefangen hat, was so alles passiert ist und was wir 2020 erwarten können. Doch bevor wir starten, möchten wir sagen: DANKE! Wir hoffen, dass die #PEX20 für alle Gäste ein unvergessliches Erlebnis wird. Das verdanken wir auch unseren Sponsoren, die unser Event-Format so toll unterstützen. Mit ihren Sachspenden oder finanziellem Sponsoring geben sie uns die Möglichkeit, die Payment Exchange stattfinden zu lassen, weiter zu verbessern und als feste Größe in der Payment-Landschaft zu erhalten. Deshalb geht unser nicht enden wollender Dank an: Mastercard, Senacor, DKB, DeuBa, Adyen, PAYONE, Concardis, emailage, Payback, regis24, barzahlen, collect AI, Computop, EOS Deutschland, First Cash Solution, identity/BSS, optile, paydirekt, Planet Payment, RatePAY, Schufa, Stripe, traxpay Und nun geht's ab zum Podcast, wir Spaß beim Zuhören. Wir sehen uns auf der #PEX20!
50 Minuten
Im letzten Jahrzehnt (ja darf man jetzt sagen) gerieten unsere Banken immer mehr ins wanken. Seit der Finanzkrise leiden viele unter Regulatorik und fehlenden Business Modellen sowie Nullzinsphasen und Imageprobleme. Lösungen werden dahingegen händeringend gesucht. Wie sieht also das Banking von morgen aus? Wagen wir mal einen Rückblick nur auf das letzte Jahr. Was ist 2019 so alles passiert? Und man kommt automatisch zur Frage, wie kann Banking im Leben des Kunden stattfinden? Und da kommt man dann relativ schnell zu GAFA oder anderen Anbietern, die stärker im Lifestyle des Kunden integriert sind. Es kam also Bewegung seitens GAFA in den Markt (Apple Card, Libra, Google kündigt Current Accounts an). Das Thema Europäisches Scheme ist öfter mal aufgepoppt Neue/ Mobile/ Challenger Banken sind weiter gewachsen und wurden weiterhin sehr "gehyped". Wobei sich in dem Zusammenhang immer stärker die Frage stellt: Ist die Zukunft von Banking wirklich eine Bank? Und darüber kommen wir dann zur Geschäftsmodellfrage - wann läuft sich das Wachstum eigentlich tot? - und warum ist noch keiner wirklich eine Plattform? Wir haben in letzter Zeit vermehrt Angebote gesehen, die sich stärker am sogenannten Lifestyle von Kunden orientieren als das sie reines Banking sind: z.B. jedes Mal wenn du bezahlst, wird ein Baum gepflanzt. Und auch andere Dienste (sogenannte “Nicht-Banken”), die schon stärker auf den Lifestyle des Konsumenten ausgerichtet sind, haben sich stärker in Richtung Payment & Banking bewegt und haben Banking aus anderen Use Cases (z.B. Retail) herausentwickeln. Beispiele hierfür sind Klarna (jetzt mit Karte) oder Stocard die eigenes Payment launchen. Wie kann Banking im Leben des Kunden stattfinden? Was wird im Alltag relevant sein? Man könnte sagen, Banking ist ja eigentlich nur eine Hilfsfunktion um bestimmte andere Dinge wie z.B. Einkaufen zu erledigen. Banking an sich wird also wohl nicht der Treiber für Finanzidienstleistungen der Zukunft sein. Google ist Top of Funnel, Amazon eine massive Platform: Was bedeutet das in diesem Kontext? Was sind Treiber für die tägliche Relevanz? Über die spannende Frage und Ansätze wie das Retail Banking der Zukunft aussehen könnte, diskutieren im FinTech Podcast #242, Kilian zusammen mit Rafael und dem CEO von Stocard, Björn Goß.
1 Stunde 7 Minuten
Grundlage des ersten Podcasts in diesem Jahr war ein sehr gutes Papier, dass Artur Burghardt, managing Partner bei Core SE, im November veröffentlichte.: https://core.se/de/techmonitor/apple-identity-wallet In diesem geht Artur im Details auf verschiedene Identity Provider und Player ein, die auch ein solcher werden könnten. Im Podcast haben Maik Klotz und André Bajorat dann mit Artur vor allem folgende Fragen versucht zu beantworten: 1. Was ist eine digitale ID? 2. Unterscheidung Identifizierung, Authentifizierung, Authorisierung 3. Warum ist es ein Thema auch für die Politik? 4. Was unternimmt die Politik? 5. Welche Player gibt es? Bzw welche Rollen gibt es? 6. gibt es Vorbilder? 7. Wie geht es weiter? Identity war, ist und bleibt sicher noch eine Zeit ein spannendes Thema unserer Branche.
55 Minuten
Unsere Payment & Banking Kollegin und Autorin Christina Cassala hat wieder die relevanten FinTech-News des Monats Dezember im Blog kuratiert. https://paymentandbanking.com/newsschau-im-dezember-das-wichtigste-zum-schluss/ André und Jochen kommentieren die jeweiligen Nachrichten in diesem, letzten FinTech Podcasts des ablaufenden Jahrzehnts. Wir schließen damit auch das Fintech-Jahr 2019 im Podcast ab und bedanken und Euch für das Interesse, die Treue und das viele positive Feedback. Euere Reaktionen treiben uns weiter an und motivieren uns jede Woche immer neuen Content zu produzieren und uns vor allem die Zeit dafür zu nehmen! Euch einen guten Start ins neue Jahrzehnt, welches uns bestimmt viele spannende FinTech-Stories bescheren wird!