Payment & Banking Fintech Podcast Archiv
881 Episoden
48 Minuten
Christoph Bornschein sprach auf der TRX19 zu: „Drei Chinesen mit dem Kontrabass oder warum uns China bei der Digitalisierung weit voraus ist“. Und Bornschein kennt sich aus: er sitzt im Aufsichtsrat der Deutschen Bank, ist Mitgründer und Geschäftsführer von TLGG und berät in seinen Tätigkeiten staatliche Stellen und internationale Unternehmen. In seiner Keynote ging es bei ihm vor allem um China und seinen Einfluss auf Payment und Banking. 80 Millionen Schüler lernen jeden Tag aktiv auf einer chinesischen Lernplattform. Das zeigt nochmal die Dimensionen, denn das entspricht natürlich der Bevölkerungszahl Deutschlands. "Code exportiert Werte", betont Bornschein. Wer also z.B. Facebook als Plattform bedient, kann auch entscheiden, was dort erlaubt ist - Brustwarzen beispielsweise nicht, Hakenkreuze dagegen schon. Übertragen auf chinesische Unternehmen stellt sich die Frage, welche Werte damit kommen. "Wie auch immer die Welt weitergeht - Europa wird keine große Rolle darin spielen.“ "Wir sitzen in der Mitte einer globalen Machtbewegung", so Bornschein. "Denn Europa hat dem einfach nichts entgegenzusetzen." Aber wir brauchen die Autarkie über irgendetwas, trotzdem herrscht Abhängigkeit vor, und das in vielen Bereichen. Technologie verändert die Wirtschaft und die verändert die Gesellschaft. Momentan wird in europäischen Unternehmen zu wenig in Big Data und KI investiert. Von einer Vertriebsorientierung ging es erst zu einer Kundenorientierung und sogar Kundenzentrierung. "Produkte müssen so verfasst sein, dass sie zu Menschen passen, da darf man sich nichts vormachen." Netflix ist da nur ein Beispiel - ein Produkt wird basierend auf Live-Daten kontinuierlich verbessert. Größe, Wachstum und Geschwindigkeit, darin übertreffen chinesische und amerikanische Unternehmen bei Weitem. "Wir müssen mehr investieren in die Veränderung, die wir sehen wollen", so Bornschein. Zunehmende Transparenz, Unkompliziertheit und globale Omnipräsenz führten zu einer Verschiebung, hin zu einer befähigten - oder verwöhnten - Gesellschaft, erklärt Bornschein. Was die Amerikaner verstanden haben, ist, dass der Staat gleichzeitig der Markt ist. Vor allem die Akzeptanz, dass man auch mal Scheitern kann, macht den amerikanischen Erfolg aus. Die Fehlerkultur in Deutschland wird schnell zum Insolvenzverfahren. China hat dabei viele Leistungen erbracht, unter anderem weniger Armut und der Versuch, in Sachen Blockchain die Vorherrschaft zu übernehmen. Unheimlich ist hier vielen der Social Credit Score. Dort werden Algorithmen trainiert, die zunehmend an Relevanz gewinnen werden - das kann man moralisch für verwerflich halten, aber ist in jedem Fall ein Vorteil für die Technologie. "My Phone is my Wallet" wird immer mehr Realität. "Wir müssen auch von diesem blöden Bargeld loskommen", betont Bornschein. Chinesische Unternehmen sind auch hier bei einem Kopf-an-Kopf-Rennen, dabei. Innovative Zahlungsmethoden werden immer mehr aus China kommen. Europa's Chancen Was kann Europa noch retten? Die Steckdosen! Nicht ganz, aber man muss auch immer darauf sehen, dass die USA und China große digitale Binnenmärkte sind. In Europa unterscheidet sich das alles fundamental, weil es so viele Binnenmärkte gibt. Hier muss ein einheitlicher digitaler Binnenmarkt geschaffen werden - und es braucht eine innovationsfreundlichere Umgebung für digitale Unternehmen. “Europa hat einen Vorteil: die Wertetiefe. Daraus sollten nicht nur Regulierungen entstehen, sondern auch Möglichkeiten. Wir brauchen Premiumwertschöpfung - das ist eine echte europäische Frage.” Politiker wie Macron fordern auch mehr Innovationen und vor allem die Grundlage dafür. All diese ökologischen, gesellschaftlichen und demografischen Entwicklungen erfordern einen starken und inklusiven Wettbewerb. "Es geht um Wachstum und Teilnahme", so Bornschein. Eliten müssen dafür das Vertrauen in die Digitalisierung schaffen. Außerdem sind wichtig: Nutzerfreundlicher Datenschutz E-Government Effiz
1 Stunde 32 Minuten
Folge 9. – Ask me anything – mit Christian von Hammel-Bonten, CEO der paydirekt GmbH Hochhäuser gibt es in Frankfurt viele. Zwar nicht ganz so hoch ist das Haus, in dem paydirekt seit Frühjahr dieses Jahres sein neues Quartier bezogen hat, dennoch blickt man von zahlreichen Büros des Zahlungsdienstleisters auf die imposanten Bankentürmen etablierter Banken der Mainmetropole – und damit vis-a-vis auf die Fassaden der Stakeholder des Bezahlverfahrens. Kurze Wege sind für Christian von Hammel-Bonten, Vorsitzender der Geschäftsführung, bestimmt manchmal sicher von Vorteil, denn als Paymentlösungen der deutschen Banken und Sparkassen gibt es immer wieder ausreichend Abstimmungsbedarf zwischen allen Beteiligten. Doch der auf über 1,90 m hochgewachsene von Hammel-Bonten bringt schon qua Größe den notwendigen Überblick mit, der in seiner Position notwendig ist, um alle Stimmen unter einen Hut zu bringen. Seit 2017 ist von Hammel-Bonten für paydirekt tätig. Privat zieht der gebürtige Norddeutsche, Familienvater und Hobby-Radsportler die Berge den Bankentürmen vor und vielleicht ist es trotz zentraler Lage kein Zufall, dass man von seinem Büro nur auf eine stinknormale Fassade blickt und zur Mittagszeit sogar die Glocken der nahe gelegenen Kirche hört. Der Finanzsektor scheint dann weiter weg, als er eigentlich ist.
51 Minuten
Mit fast 500 Teilnehmen startete am 19.11.19 mit der Transactions 19, das bisher größte Event von Payment & Banking. Die Transactions 19 bildete die Quintessenz der beiden Exchange-Veranstaltungen, der Payment Exchange und Banking Exchange, und war zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Die Transactions bietet nicht nur traditionellen Marktteilnehmern oder Startups neue Einblicke in technologische Trends oder die heißen Innovationsthemen der Branche, sondern adressiert auch ganz bewusst branchenfremde Teilnehmer, die sich zum ersten Mal mit der Payment- und Banking-Branche beschäftigen. Auf über 3.500 Quadratmetern trafen sich 25 der besten SpeakerInnen, welche die Branche zu bieten hat um den ganzen Tag über Digitalisierung, Payment und Banking zu diskutieren. Darüber hinaus fand am Abend die Verleihung des Fintech des Jahres Award statt. Einen Award an die interessanten und für uns relevantesten deutschen FinTech/Start-Ups zu verleihen, erachten wir weiterhin als wichtig und auch relevant. Ein Preis von der Branche, in der wir alle aktiv sind, für die Branche. Nicht gekauft, nicht extern beeinflusst, unserer Unabhängigkeit vorbehalten. Da wir divers sind und außerdem jeder andere Sichten und Schwerpunkte hat, ist daraus immer ein guter Mix enstanden. Die Nominierungen kommen von Herzen, doch den letztendlichen Bewertungsprozess geben wir ab und dieser ist völlig losgelöst von uns. Insgesamt haben wir 20 Fintechs nominiert, welche die Jury in den bestimmten Kategorien bewertet hat. Wie in jedem Jahr, wart natürlich auch ihr gefragt, als starke Stimme der Fintech-Community, um über euer Voting den Publikumsaward zu vergeben. Als Gewinner in der Kategorien “Fintech des Jahres Jury” konnten die achtköpfige Jury das Fintech Klarna und der Newcomer Trade Republic überzeugen. Aus dem Payment & Banking Publikumsvoting gingen die Gewinner N26 und zum zweiten Mal in Folge die Newcomer der Tomorrow GmbH hervor. André hat sich mit Inas Nureldin (Co-Founder von Tomorrow) und Georg Hauer (General Manager DACH von N26), den Gewinnern des Publikumsawards unterhalten und ihnen einige Fragen zum Unternehmen und dem Preis gestellt.
59 Minuten
Eine Koproduktion mit PayTechTalk Im iPhone gibt es einen NFC-Chip, den Apple allerdings unter Verschluss hält und nur exklusiv mit Apple Pay nutzbar macht – was dem eigenen Zahlungsdienst quasi das Monopol auf dem eigenen Smartphone sichert. Aufgrund des geringen iPhone-Marktanteils ist das grundsätzlich kein Problem, doch die deutsche Politik möchte dem nun trotzdem sehr schnell einen Riegel vorschieben. In Windeseile wurde ein Gesetzesentwurf entwickelt, der Apple dazu zwingen würde, den NFC-Chip für Entwickler freizugeben und somit den Weg für alle anderen Zahlungsdienste freimachen würde. Vom Bundestag wurde das Gesetz bereits durchgewunken und die „Lex Apple Pay“ wurde vom Bundesrat bestätigt. Derzeit gibt es zwar Diskussionen darüber, ob ein solches Gesetz noch den Segen der EU-Kommission benötigt – was ein Angriffspunkt für Apples Anwälte sein dürfte – aber auch die Kommission soll Apple Pay schon seit längerer Zeit im Visier haben. Sollte es dazu kommen, werden die Karten für Apple Pay völlig neu gemischt – in vielerlei Hinsicht. Denn Apple würde nicht nur Konkurrenz bekommen, sondern müsste wohl auch das Geschäftsmodell anpassen. Aktuell zeigt sich Apple darüber besorgt, dass eine Öffnung Probleme in puncto Sicherheit und Datenschutz mit sich bringen könnte. Der deutsche Bundestag hat also das Gesetz „zur Umsetzung der Änderungsrichtlinie zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie“ gemäß der am 13. November vom Finanzausschuss vorgelegten Beschlussvorlage verabschiedet. Damit ist auch die unter Artikel 4 (Änderung des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes) §58 a enthaltene, brisante Erweiterung – besser bekannt als „Lex Apple Pay“ – beschlossene Sache: Demnach müssen künftig „Systemunternehmen“ mit mehr als zwei Millionen registrierten Nutzern, die durch technische Infrastrukturleistungen zum Erbringen von Zahlungsdiensten oder dem Betreiben des E-Geld-Geschäfts in Deutschland beitragen, Zahlungsdienstleistern diese technischen Infrastrukturleistungen „gegen angemessenes Entgelt unverzüglich und unter Verwendung angemessener Zugangsbedingungen zur Verfügung zu stellen.“ Im Kern besagt dieser §58a also, dass Apple seine NFC-Schnittstelle für konkurrierende Lösungen freigeben muss. "Als Überraschungscoup wird die Entscheidung des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages gewertet, die Änderungsrichtlinie zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie anzupassen. Bei der Anpassung ging es darum, dass Anbieter von technischen Infrastrukturen, die zur Erbringung von Zahlungsdiensten benötigt werden, diese Infrastrukturen auch Dritten (z.B. Banken) zur Verfügung stellen müssen." Was hat es also mit dem "Lex Apple Pay" auf sich? Im heutigen Doppel Podcast mit PayTechTalk hat Frank Müller, Susanne Grohé, Kilian Thalhammer und Hanno Bender als Gäste eingeladen und sie haben eine lebhafte Diskussion zum Lex Apple Pay geführt. Hanno, der lange schon das Ende der „digitalen Wegelagerei“ fordert, sah sich Susanne gegenüber, die sich nicht richtig für das Lex Apple Pay erwärmen konnte. Eine wahrlich diskussionsfreudige Runde mit Lehrpotential.
1 Stunde 5 Minuten
Unsere Payment&Banking Autorin Christina Cassala hat auch für den Monat November wieder die wichtigsten/relevantesten FinTech-Nachrichten kuratiert. https://paymentandbanking.com/newsschau-im-november-das-wichtigste-zum-schluss/ Jochen und André besprechen und kommentieren die jeweiligen Nachrichtenmeldungen und ordnen sie für die Hörer ein. Bevor sie die News des Monats November besprechen, schaut Jochen kurzfristig auf die letzte Woche zurück, da er in der letzten Woche die Nachrichten der Woche für den freitäglichen Payment&Banking Newsletterversand zusammengestellt hatte. https://us14.campaign-archive.com/?u=c35d8413e2a11e4245d72288b&id=c338586e8f Viel Spaß, gebt uns gerne 5* wenn ihr uns mögt und beachtet unsere Sponsoren!
57 Minuten
Ein Recap zur Transactions 2019 Alles ändert sich, auch das Bankenwesen. Dabei war hier noch lange die alte Hausbank das gängige Modell – und bleibt es an vielen Ecken noch. Denn die Banken hängen einfach an diesem Modell. Wie also Bewegung reinbringen – lieber durch Rebuilding oder Unbundling? Und kann die Plattform-Ökologie hier helfen? Das erste Panel unser diesjährigen Transactions 19 wollte darauf Antworten finden. Mit diskutiert haben: - Annette Siragusano (comdirect) - Sibylle Strack (Kontist) - Sascha Dewald (DKB) - Reiner Brüggestrat (Hamburger Volksbank) Moderator dieses Panels war André M. Bajorat. Selbst die Panel-Gäste nicht mehr bei ihrer alten Hausbank - fast alle haben gewechselt, aber oft bezieht man diesen Begriff auf die neue Bank, die dann irgendwann zu etwas Vergleichbaren wie der klassischen Hausbank wird. Was macht eine Hausbank aus? Einige oft genannte Punkte sind: - Exklusivität - gute Beratung - hoher Informationsvorteil - räumliche Nähe Am Ende des Tages wollen wir Innovationsführer sein - als moderne Hausbank", erklärt Sascha Dewald. "Leute brauchen sofort Hilfe, egal wo sie sind. Und das wollen wir leisten." Zwar gibt es keine räumliche Nähe, aber durch neue Möglichkeiten der Digitalisierung eben auch ganz neue Möglichkeiten, diese Nähe anders herzustellen, z.B. über Videochat. Und wie viel Hausbank steckt in meinem Handy? Das Handy wird einem immer näher, und genau darauf muss man bei seinen Kunden achten. Nähe trotz räumlicher Distanz "Das Thema Nähe ist entscheidend", betont Sibylle Strack. "Man muss nicht nebenan sein, um nahe zu sein. Aber wichtig ist das Ambitionsniveau. Bei Kontist geht es nicht nur ums Banking, sondern um viel mehr, wir wollen ganz für die Kunden da sein." Das alles und viel mehr, wurde auf dem diesjährigen Panel der ersten TRX19 am 19.11.2019 in Frankfurt besprochen.
1 Stunde 6 Minuten
Eine Softwareanwendung für den Endnutzer, wird normalerweise so entwickelt, dass die Anwendung möglichst einfach, schnell, leicht und nutzerfreundlich ist. Software selbst hingegen hat keine Augen, Emotionen oder Intuition und braucht dementsprechend auch keine nutzerfreundliche Bedienoberfläche, wenn es darum geht, Dienste für eine weitere Anwendung (und nicht für den Endnutzer) zur Verfügung zu stellen. Was sie dennoch braucht, ist – genau wie bei einer Benutzeroberfläche, die auf den Endanwender ausgelegt ist – eine Schnittstelle, die die Datenverarbeitung einfach macht. Eine API besteht aus einer Reihe erprobter Routinen und Standards, die die Verarbeitung der Funktionen durch Anwendungen erlaubt. Diese müssen über die Implementierungsaspekte der Software selbst weder etwas wissen noch in sie involviert sein, sondern nutzen einfach nur ihre Dienste. APIs definieren dabei nur die Programmanbindung auf Quelltextebene, sind also nicht visuell lesbar. Banken nutzen diese Schnittstellen schon von jeher. Die Nutzung offener APIs fördert ein kundenfokussiertes Ökosystem und offene Innovation. In der heutigen Folge, die wir bereits vor einigen Wochen aufnahmen haben wir uns zwei Freude und schon lange Wegbegleiter eingeladen. Die beiden Branchenfachmänner Klaus Igel und Jürgen Weiß. Beide sind echte Experten in dem Thema Banken APIs und seit Jahren als Experten und Dienstleister im Online-Banking unterwegs. Klaus eher auf der API-Seite in seiner Rolle als Gesellschafter und Geschäftsführer der Subsembly GmbH Jürgen eher aus der 2FA Ecke kommend und als Gesellschafter und Geschäftsführer der Seal One AG und zudem noch in selber Rolle bei der Novosec AG. Unsere Diskussion startete wie so oft auf Twitter zum Thema Kontozugriff via API für den Kunden: https://twitter.com/mib_jojo/status/1187883279212527616?s=21 Im Podcast selbst haben wir dann in einen sehr nerdigen Tiefe rund eine Stunde folgende Themen besprochen: Was meint Nutzung der API durch den Kunden? Warum überhaupt? Überblick der “Schnittstellen” HBCI FinTS EBICS vormals FTAM XS2A TPP AISP Use Cases? Gab es das nicht mit HBCI? Ist EBICS (k)eine Alternative? Haben wir das nicht mit PSD2? Gibt es einen Markt? Preisschild? Wie kann sowas aussehen? Technik Sicherheit Haftung Prozesse Gibt es das in anderen Industrien?
1 Stunde 23 Minuten
Zur heutigen Podcast Ausgabe haben sich Kilian und André einen weiteren Podcaster als Gast dazugeholt, Sven Schmidt. Bekannt auch aus den Podcast von Deutsche Startups und aus regelmäßigen Gastspielen bei Philipp Westermeyer im OMR Podcast. Hintergrund der Zusammenkunft mit Sven am späten Sonntag Abend ist unser durch die Berichterstattung aufgekommenes Interesse an Neufund. Ein Berliner Cryto-Unternehmen, welches in den letzten Wochen und Monaten durch verschiedene Meldungen in den Schlagzeilen war. Zuletzt wegen einer Meldung der BaFin in Zusammenhang mit dem Livegang von Greyp Bikes auf Neufund. Unsere direkten Anfragen an Neufund via Twitter, waren nach einer ersten positiven Rückmeldung leider dann doch nicht erfolgreich. Da wir das Thema aber gern nach den weiteren Berichterstattungen hier: https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/blockchain-platzierung-greyp-bikes-600-prozent-rendite-mit-der-e-bike-firma-des-kroatischen-elon-musk/25235058.html https://cryptoticker.io/de/probleme-neufund/ https://financefwd.com/de/bafin-neufund-greyp/ einmal vertiefen wollten, haben wir den Weg zu Sven gesucht. Er hat Neufund bereits in der Vergangenheit mehrfach in den oben besprochenen Podcast erwähnt und das Model einmal in einem Gastartikel bei OMR näher betrachtet: https://financefwd.com/de/zur-neufund-debatte-ein-gastbeitrag-von-omr-podcast-stammgast-sven-schmidt/ Im Podcast selbst haben Kilian und André dann rund 80 Minuten zusammen mit Sven das generelle Thema Crowdfunding, Crowdinvesting und Crowdlending an Hand von Beispielen besprochen, haben den Kritikpunkt der adversen Selektion näher beleuchtet, sind der Frage nach der Rolle von Liquidität nachgegangen, um gegen Ende auch einen stärkeren Blick auf Neufund und die Spezifika zu werfen. (Korrektur/Hinweis: Im Eifer wurde Companisto mit Kapilendo verwechselt beim Von-Floerke-Crowdfunding. Es wurde bei Kapilendo durchgeführt!) Aber hört einfach selber rein.
1 Stunde 20 Minuten
Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz Persönliches aus dem Alltag, ganz egal. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein neues, interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Folge 8. – Ask me anything – mit Dr. Danyal Bayaz, Mitglied des deutschen Bundestages und Abgeordneter Bündnis90/Die Grünen Nicht nur Fintechs reden über Fintechs, Geld und Kryptowährungen, sondern zuweilen auch die Politiker. Einer, der das sogar ganz besonders häufig tut, ist Danyal Bayaz, der seit 2017 Bundestagsabgeordneter und Startup-Beauftragter sowie Leiter des Wirtschaftsbeirats der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ist. Im Bundestag ist er außerdem Mitglied im Finanzausschuss und stellvertretendes Mitglied im Wirtschaftsschusses und im Ausschuss für Digitale Agenda. Das klingt nach ganz schön vielen Aufgaben für einen Mann, der eigentlich nicht wirklich geplant hatte, in die Politik zu gehen. Zwar studierte er Politik und Wirtschaft an der Uni Stuttgart-Hohenheim und promovierte später auch über Finanzmärkte, aber obwohl schon Mitglied der Bündnis90/Grünen arbeitete er bis zu seinem Einzug in den Bundestag vier Jahre als Unternehmensberater für Boston Consulting Group. Wie er dahin geraten ist, ist überraschend, denn Bayaz verkörpert so ganz und gar nicht das (vielleicht ja auch falsche?) Klischee des klassischen Unternehmensberaters. Bei den Grünen scheint er trotzdem gut aufgehoben zu sein, denn statt in Anzug und Krawatte empfängt er zum Interview in Jeans und Sneakern. Interessant auch: Statt eines Bildes der großen Altvorderen der Partei hängt in seinem Büro Muhammad Ali an der Wand – sein großes Vorbild, obwohl Bayaz überhaupt nicht boxen kann „uns vermutlich sofort k.o. ginge“, wie er etwas zerknirscht zugibt. Nach dem Interview flitzt Bayaz zum Bahnhof, denn seiner Heimatstadt Heidelberg ist er treu geblieben. „Nirgendwo ist es schöner“, schwärmt er im Kurpfälzer Dialekt über die Studenten-Stadt am Neckar. Das Interview findet zum Glück trotzdem auf Hochdeutsch statt! Danyal Bayaz wird auf der Transactions 19 zusammen mit Miriam Wohlfarth, Delia König (solarisBank), Tobias Schweigert (hawk:AI), Sascha Gartenbach (Via Technologies) und Stephan Schubert (STS Ventures GmbH) zu Gast sein und darüber sprechen, welche Möglichkeiten uns Data Driven Products im internationalen Wettbewerb geben. Bei datengetriebener Innovation ist “ungefähr richtig” besser, als “genau falsch”. Wo stehen wir hinsichtlich Readiness und Umsetzung - was fehlt , was muss getan werden? Darüber werden sie diskutieren.
50 Minuten
Neue Auflage von Stadler und Waldorf und dazu noch in Mission der Podcast- Optimierung. Am letzten Sonntag haben sich Jochen und André spontan ein neues Podcast Tool ausprobiert, was wir in der Zukunft sicher häufiger nutzen werden: Studio-link.de. Studio-Link ermöglicht euch als Hörern direkt live am Podcast teilzunehmen und ihr könnt auch live Kommentare bei bei Twitter abgeben und somit natürlich den Inhalt des Podcasts beeinflussen, Fragen zusenden, Meinungen abgeben und direktes Feedback geben.Der erste Versuch war noch ein wenig holprig, funktionierte aber in Summe ganz gut. In der ersten Live-Folge waren nur wenige Zuhörer dabei, was sich mit entsprechender Ankündigung hoffentlich ändern wird. Gesprochen haben die beiden wieder über die News der letzten Wochen und in bewährter Manier versucht diese einzuordnen und zu kommentieren. Themen waren u.a.: Unser neue Kolumne in der Berliner Zeitung Das Finanz-Barcamp der comdirect Die Fintech Week 2019 transactions.io Neufund Deutsche Börse und Cashlink werden Partner Neuer Investor bei ID Now Geldsegen für Billie Blackrock wird Partner von Trade Republic Enttäuschte Brexit-Hoffnungen Sparda West schliesst 43 ihrer 82 Bankfilialen Was verdient ein Fintech-Gründer? Can Uber Money Compete With Apple Pay? – Motley Fool Gute Downloadzahlen, schlechtes Feedback – so lief der US-Start von N26 Digitales Allfinanz-Ökosystem Ping An (Ralf Keuper (Bankstil)) Größter deutscher Sparkassen-Versicherer steigt bei Finleap ein (Heinz-Roger Dohms)
1 Stunde 11 Minuten
Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz Persönliches aus dem Alltag, ganz egal. 1992 erschien ein Buch mit dem Titel „Ask Me Anything: A Sex Therapist Answers the Most Important Questions for the 90’s“, daraus machte AOL irgendwann einen Chatroom und dieses Konzept wurde dann letzendlich in den unzähligen Internet Foren immer beliebter. Das Format so einfach wie simpel, jeder kann alles fragen. So einfach ist das. Die Mischung aus profan und gehaltvoll macht es letztendlich interessant. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein neues, interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Regelmäßig werden wir euch künftig immer wieder über unsere zahlreichen Kanäle auffordern, uns Fragen zuzusenden und zwar jene, die ihr unserem Interviewgast schon immer einmal stellen wolltet – von A wie Aktien bis Z wie Zinsverfall. Folge 7. – Ask me anything – mit Sascha Dewald Senior Vice President Retail Banking (Bereichsleiter Privatkundengeschäft) der DKB „Eigentlich habe ich schon Urlaub“, sagt Sascha Dewald, während er freundlich lachend die Hand schüttelt, „morgen geht’s auf die Insel.“ Was also macht er noch im Büro? Wieso packt er nicht seinen Koffer, Badeshose und Sonnencreme rein, fertig! Er erklärt: Nicht mehr wirklich im Büro (natürlich doch!) zu sein, habe einen entscheidenden Vorteil: Das Telefon klingelt nicht ständig, eMails müssen nicht sofort beantwortet werden und Meetings finden auch nicht statt. Für den Tausendsassa Dewald ist das kein Problem. Schließlich weiß er, wie hoch der Stresspegel manchmal sein kann. Bereits als Chef des erfolgreichen Berliner B2B-Startups Finreach gab es wenig Atempausen, seit Februar dieses Jahres verstärkt er die Bereichsleitung Privatkunden bei der DKB. Nun hat er sein Büro in der Finleap-Schmiede Finreach gegen ein helles Büro im Herzen Berlins quasi eingetauscht. Statt Startup Mentalität nun Konzern, aber für Dewald kaum weniger agil. Dewald ist ohnehin kein Typ, dem langweilig wird. Familie, Beruf oder Sport? Das ist für ihn kein entweder oder, sondern am liebsten alles gleichzeitig. Doch im Urlaub darf die Arbeit warten – jetzt geht’s erst einmal auf das Surbrett!
1 Stunde 8 Minuten
Warum sind die Banken in den Nordics, deren Kunden die Identservices bereits täglich nutzen, so viel weiter voran geschritten und was sind die Learnings, die wir aus diesem Erfolg hier in Deutschland ziehen können? Die Banken in Skandinavien sind mit ihren Ident-Lösungen bereits deutlich erfolgreicher im Massenmarkt im Vergleich zu uns. Im Podcast #152 hatten wir uns Ende April 2018 über Identification in Skandinavien mittels der BankID ausführlich unterhalten. Im aktuellen Podcast, knapp 1,5 Jahre später, wollen wir ein Follow-Up machen. Was hat sich seit dem damaligen Blick über den Tellerand getan? Es diskutieren unter der Moderation von Jochen, aus Banksicht Sebastian Schroeder; Head of Product Management und Murat Taskin Head of Marketing & D2C (beide Ikano Bank), Kurt Rindle von Signcat und Frank Wunderlich von Arkwright Consulting Der Podcast startet mit einem Rückblick auf den alten Podcast #152 und den damaligen Thesen. Danach diskutierte das Team den StatusQuo von eID in Deutschland und die Herleitung was der Markt und der Kunde eigentlich braucht und will. Murat und Sebastian von der Ikano Bank führen dann aus Banksicht die eID aus dem Kontext Neukundengewinnung und Absatzfinanzierung.
40 Minuten
Im heutigen Podcast hat sich ein weiteres dynamisches Duo zusammengefunden. Kilian und André sind allerdings in eigener Sache unterwegs und erzählen von unseren eigenen Formaten, der baldig stattfinden Transactions 19 (#TRX19) und der anhängig, alles rund um die Verleihung zum diesjährigen FinTech des Jahres Award. Nach all unseren Exchange Veranstaltungen haben wir gelernt, dass der Bedarf für eine offene Veranstaltung enorm ist. Deswegen haben wir neben der PEX & BEX ein weiteres Format ins Leben gerufen: die Transactions 19. Am 19. November 2019 starten wir mit der Transactions 19 ein völlig neues Konferenzformat. Wir präsentieren nationale und internationale Größen der Payment & Banking-Branche, aber auch die Hidden Champions der Szene. Das neue Format findet im alten Stahlbau in Frankfurt statt, einer der beeindruckendsten Locations in Offenbach/Frankfurt. Auf der Transactions 19 werden für einen Tag die zukunftsweisenden Trends der Payment- und Banking Branche diskutiert aber auch Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Konzepte der Branche gegeben. Im Fokus stehen nicht nur die Menschen auf der Bühne: Vor allem auch den Gästen wird Raum gegeben um sich untereinander und mit Experten und Impulsgebern der Branche auszutauschen. Kurz gesagt, stellen wir uns an einem Tag die Frage: Was bedeuten die Digitalisierung und digitale Transaktionen sowie Prozesse für unsere Branche? Seit dem Jahr 2014 verleihen wir den Award an die interessanten und für uns relevantesten deutschen FinTech /Start-Ups. Der “Fintech des Jahres 2019” und seine Vorgänger, sind der erste deutsche FinTech Award, welcher ausschließlich verliehen wird und nicht über “Sponsoring” gekauft werden kann. Ein Award der von Herzen kommt jedoch von einer knallharten und total kompetenten Jury vergeben wird. Das Team von Payment & Banking nominiert die FinTechs, keiner von uns ist jedoch in den Auswahlprozess der Jury involviert. In diesem Jahr vergeben wir den Award schon zum zweiten Mal, denn ab jetzt wird der Branchen-Award* “FinTech des Jahres” immer im Rahmen der Transactions vergeben und die findet erstmalig am 19. November 2019 statt. Wir möchten dem Award gerecht werden und eine entspechend große Bühne bieten und die Transactions bietet genau das: ein breites und großes Fachpublikum und einen entsprechenden Rahmen!
1 Stunde 18 Minuten
Stadler und Waldorf sind zurück...äh ich meine Bajorat und Siegert. In ursprünglicher Podcast-Besetzung haben sich das allseits beliebte Podcast Power-Duo diese Woche zusammen auf ihren virtuellen Balkon gesetzt und mal wieder die Fintech & Banking-News der letzten Wochen kommentiert. Vorher haben wir natürlich gefragt, welches die spannenden und heißen Themen für euch waren. Hier die wichtigsten Themen die es in der kürze der Zeit auf die Liste geschafft haben: Letzte Entwicklungen zu Libra. Hierzu auch die Empfehlung des Podcast “Bitcoin, Fiat & Rock’n Roll” von Alexander Bechtel Neue Strategie der Commerzbank inkl. Übernahme der Comdirect BAFIN-Treffen der FinTechs mit Banken zum Thema PSD2 und ein generelles Update zur PSD2 Übersicht über die letzten relevanten FinTech-Fundings sowie den Reverse IPO von Savedroid N26 - Kundenprobleme oder nicht vs. brauchen wir mehr N26s? Update zu Xpay, oder keines? In dem Kontext den Hinweis auf die Infografik “Versuche deutscher Banken Relevanz im digitalen Payment zu erhalten” Wer xpay ähm xmal viel versprochen aber nichts geliefert hat, wem glaubt man dann zum xten Mal? Kurze Meldungen Neue CEOs bei der deutschen Handelsbank Revolut 1 Mrd Funding Smava IPO or no IPO Wirecard vs FT zum xten Mal Masterpass buy buy? PayPal & Sofort & Lastschrit Nominierte Award Fintech des Jahres 2019 inkl. Informationen zur Verleihung bei der Transactions 19 Diverse Fragen aus der Crowd via Twitter
53 Minuten
Die Banking Exchange 2019 ist Geschichte, aber was für eine! 170 Teilnehmer folgten inhaltlich bei allerbester Atmosphäre zwei Tage lang insgesamt acht Panneldiskussionen und vier Keynotes. 34 Speaker/innen stellten sich kritischen Fragen der Moderatoren und vor allem der Teilnehmer. Denn das bedeutet Exchange: Austausch auf Augenhöhe. Inhaltlich wurden auf der Banking Exchange 2019 – Episode III alle wichtigen Themen der deutschen Kreditwirtschaft diskutiert und mit wertvollen Insights von z.B. Knowledge Partner McKinsey abgerundet. Die Banking Exchange bot genügend Raum und vor allem das richtige Ambiente für Diskussionen. Auf insgesamt acht Panels wurde sehr lebhaft über Themen wie die Entwicklung und den Status Quo von Open Banking & PSD2, den Stand von FinTechs in China, der mangelnde Tech-Kompetenz in der deutschen Kreditwirtschaft sowie der Stand der Bankbranche nach 15 Jahren Digitalisierung teils kontrovers diskutiert. Des Weiteren haben wir über den Status Quo im SME und Corporate Banking oder wie es beim Thema künstliche Intelligenz im Banking weitergeht orakelt und auch versucht eine Antwort auf die Frage zu finden ob wir eigentlich über Krypto ausreichend Bescheid wissen. Alles bei bestem Sonnenschein, einzigartigem Ambiente und tollem Catering. Aber vor allem waren es die Teilnehmer und Gäste, welche die Banking Exchange zu einem einzigartigen Event gemacht haben. Zu Gast und als MitduskutantInnen hatte André Bajorat, Steffen von Blumroeder (DKB), Cornelia Schwertner (finleap connect), Ruth Ernst (BaFin), Joris Hensen (Deutsche Bank) und Volker Broer (Senacor). Mit der aktualisierten PSD2 ist Open Banking nicht mehr länger freiwillig sondern wird zur Verpflichtung für alle EU-Finanzinstitute. Online-Bezahlvorgänge sollen durch die Richtlinie günstiger, bequemer und – vor allem – sicherer werden. Um Transaktionen abzusichern, verlangt die PSD2 eine starke Authentifizierung, also zum Beispiel die Kombination einer PIN mit einem Einmal-Passwort. Außerdem erfolgt der Datenaustausch nur noch über spezielle technische (Daten-) Schnittstellen (API-Spezifikationen). Über diese können regulierte Drittanbieter (Fintechs, Finance-Start-ups u.a.) auf Daten und Kontoinformationen zugreifen und zum Beispiel Transaktionen direkt auslösen oder Aufträge einreichen, ohne (wie es bislang üblich war) den „Umweg“ über die Bank gehen zu müssen – das Monopol auf Kundendaten, das bislang bei den Banken lag, entfällt. Auf der BEX19 haben Banken mit Technologieanbietern und Regulatoren über den Status Quo der PSD2 diskutiert und interessante Einblicke zur aktuellen Lage der Umsetzung gegeben.