Payment & Banking Fintech Podcast Archiv
881 Episoden
1 Stunde 2 Minuten
Veranstaltungen zu organisieren und durchzuführen ist weiterhin schwierig – doch was macht man als Veranstalter beispielsweise der Banking Exchange 2020? - Genau, wir machen es trotzdem, nur eben digital und für jeden zugänglich. Nicole und Maik fassen in diesem Podcast nochmal zusammen und geben euch Insights rund um unsere #BEX20 im Juni. Die Krise zwingt auch uns umzudenken. Doch wie es aktuell bei so vielen Unternehmen ist, macht Not erfinderisch – und aktuell treibt sie viele zu ungewohnten Hochleistungen und dem klassischen Modell: Think out of the box. Deshalb haben auch wir uns einen Plan B überlegt. Einen Plan die Banking Exchange in qualitativer Weise durchzuführen und unseren sowie euren Anspruch gerecht zu werden. Unser Plan B sieht nicht vor das Event zu verschieben. Stattdessen werden wir die Banking Exchange in diesem Jahr zur reinen digital Konferenz entwickeln. Und proklamieren die diesjährige #BEX20 zu Deutschlands größter digitaler Banken-Konferenz. Zwei Tage gelebte Digitalisierung und Austausch auf Augenhöhe - nur eben digital. Dazu werden wir alle Panel-Diskussionen live ins Internet streamen. Die Banking Exchange lebt seit jeher vom Austausch und dem Netzwerken. Um dem Ursprungsgedanken auch in Zeiten von Corona gerecht zu werden, werden wir einen Slack-Kanal einrichten, in dem sich alle Teilnehmer digital austauschen, live Fragen gestellt werden können, an Umfragen teilgenommen und mitdiskutiert werden kann. Holt euch das Streaming Ticker für die #BEX20
58 Minuten
Deutsche Banken waren bisher vorwiegend mit der Umsetzung der PSD2 beschäftigt. Alle untersuchten Finanzinstitute bieten nun eine PSD2-konforme, dedizierte Schnittstelle für den Zugang zu Zahlungskonten für Drittanbieter an. Jedoch bieten nur 27 % aller untersuchten Entwicklerportale API Funktionalitäten, die über die regulatorischen Mindestanforderungen der PSD2 hinausgehen. Mit der aktualisierten PSD2 ist Open Banking nicht mehr länger freiwillig, sondern wird zur Verpflichtung für alle EU-Finanzinstitute. Online-Bezahlvorgänge sollen durch die Richtlinie günstiger, bequemer und – vor allem – sicherer werden. Um Transaktionen abzusichern, verlangt die PSD2 eine starke Authentifizierung, also zum Beispiel die Kombination einer PIN mit einem Einmal-Passwort. Außerdem erfolgt der Datenaustausch nur noch über spezielle technische (Daten-) Schnittstellen (API-Spezifikationen). Über diese können regulierte Drittanbieter (Fintechs, Finance-Start-ups u.a.) auf Daten und Kontoinformationen zugreifen und zum Beispiel Transaktionen direkt auslösen oder Aufträge einreichen, ohne (wie es bislang üblich war) den „Umweg“ über die Bank gehen zu müssen – das Monopol auf Kundendaten, das bislang bei den Banken lag, entfällt. In der 264. Podcast Ausgabe widmet sich André gemeinsam mit zwei Experten dem Thema APIs in Banken. Volker Broer und Raphael Vaino von Senacor diskutierten mit mir über ein Thema, was in jeder Bank aktuell auf der Agenda steht. Durchaus ein Thema was wir schon häufiger hier hatten aber zugleich noch nie in der Gänze diskutiert haben. Volker und Raphael mit ihrer Alltagserfahrung und beruflichen Expertise, waren dabei die perfekten Diskutanten das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Denn Senacor Technologies ist einer der führenden und wachstumsstärksten Anbieter für Business- und IT-Transformation, Digitalisierung und individuelle Softwareentwicklung im deutschsprachigen Raum. Sie bauen auf moderne Technologien und Methoden: agile Softwareentwicklung, interdisziplinäre Teams, modulare, teils eventbasierte Architekturen, leichtgewichtige Backend- und Frontend-Systeme, native Mobile Applications mit Swift und Java. In der Diskussion ging es vor allem um sehr grundlegende Fragen: - Was ist eine API? - Sind APIs was Neues oder gibt es das schon lange? - Was ermöglichen APIs? - Welche Kategorien von APIs gibt es? - Ist PSD2 gleich Banken APIs? - Was bedeuten APIs für Banken? - Was können Banken tun? Sie haben versucht alles mit Beispielen anschaulich zu machen. Man merkt schnell, dass jedes einzelne Thema das Potenzial für tiefere Diskussionen hat. Spannend vor allem, dass APIs es aus dem Keller der IT heraus in die Strategie und in die Führungskreise geschafft hat und an wie vielen Stellen in und an der Bank das Thema relevant geworden ist, denn auf technologischer Basis ist die API basierte Infrastruktur ein elementarer Anteil des Open-Banking-Mindsets. Danke an die beiden Kollegen von Senacor, die wir auch im Rahmen der BEX20 wieder sehen und hören werden.
1 Stunde 12 Minuten
Wie geht’s dem Handel mit Corona? Brechen die Umsätze ein, zahlen die Kunden anders? Darüber haben wir mit vier Experten in unserem 5pm Club diskutiert und erfahren, warum der Krisengewinnler Blumenerde heißt... Gerade einmal vier Monate ist es her, da standen wir engumschlungen auf der PEX, haben miteinander diskutiert und gefeiert. Desinfektionsmittel? Das war höchstens der abendliche Schnaps an der Bar. Wer hätte damals gedacht, dass die Welt inzwischen eine ganz andere ist? Dass der Handel, egal ob E-Commerce oder stationär, mit völlig neuen Herausforderungen zu kämpfen hat? Die Coronakrise hat viele Wirtschaftszweige zum Erliegen gebracht. Andere Branchen haben einen Ansturm erlebt, der kaum zu bewältigen war. Um die vielen Meldungen, die seit Ausbruch der Krise durch die Medien geistern, einem Realitätscheck zu unterziehen, haben wir uns mit vier Payment-Spezialisten aus dem Handel unterhalten. In unserem nigelnagelneuen Format, dem 5pm Club. Denn frei nach dem Motto „Irgendwo auf der Welt ist es immer 17 Uhr“ sollt ihr euch natürlich auch während unserer Digital-Diskussionen gepflegt betrinken können. Unsere Mitdiskutanten waren: • Lukas Zühlke von der Otto Group • Matthias Nebus von Mybudapester • André Moeller von hagebau connect und • Vincent Hoursch von GetSteps Wer nicht live dabei war, kann unsere Diskussion im Podcast oder über Youtube nacherleben. Allen, die zwischen Homeoffice, Homeschooling und Hamsterkäufen keine Zeit dafür haben, liefern wir hier die wichtigsten Erkenntnisse. Der Handel leidet – stimmt oder stimmt nicht? Alle Teilnehmer waren sich einig: Der Schreck zu Beginn des Quasi-Lockdowns war groß. Vor allem die Händler mit stationärem Geschäft mussten rasch umdenken. Matthias von der Fashion-Plattform mybudapester berichtete, dass der Umsatz durch die Schließung der Läden zunächst um 20 Prozent eingebrochen sei. Ab April aber und spätestens zu Ostern begannen die Kunden, sich online einzudecken. Sein vorläufiges Fazit: Luxusgüter sind krisenfest – inzwischen sind die Verkaufszahlen fast besser als im Vorjahreszeitraum. Auch Lukas von der Otto Group berichtete von spannenden ersten Wochen, in denen sich die Kunden erst einmal sortieren mussten. Anschließend beobachtete er eine deutliche Verschiebung im Konsumverhalten: Homeoffice-Einrichtung wurde extrem stark nachgefragt, ebenso Fitnessgeräte – ihr Absatz stieg nach Schließung der Fitnessstudios um 500 bis 600 Prozent. Ob der E-Commerce langfristig als Top-Gewinner aus der Krise geht, wie es viele prognostizieren, lässt sich laut Lukas noch nicht erahnen. In verräterisch guter Laune zeigte sich André von hagebau connect. Kein Wunder, steht doch die halbe Republik Schlange vor dem Baumarkt, um es im Homeoffice so nett wie möglich zu haben. Aber auch er beschrieb „zwei Seiten der Medaille“: In manchen Ländern wie Österreich mussten die Hagebau-Märkte komplett schließen. In Deutschland wiederum galten pro Bundesland eigene Regelungen – ganz auf, ganz zu, nur zehn Kunden auf einmal, nur für B2B geöffnet... Eine große Herausforderung für den Konzern. Das beliebteste Produkt der letzten Wochen war übrigens, man höre und staune, Blumenerde in 20-Kilo-Säcken. Die Säcke sind laut André „wie bekloppt gelaufen“ und waren zwischenzeitlich ausverkauft. Auch unser PaB-Kollege Jochen Siegert outete sich in den Live-Kommentaren als Blumenerde-Hamsterkäufer. Vincent vom Schuheinlagen-Spezialisten GetSteps berichtete von Akquisekosten, die zunächst „durch die Decke“ geschossen seien. Inzwischen lägen sie um 50% niedriger als vor der Krise. Auch er beobachtete ein geändertes Konsumverhalten: Viel mehr Leute kauften plötzlich Sporteinlagen (den Neu-Joggern sei Dank), während sich andere Kunden den Weg zum Orthopäden sparten und ohne Rezept direkt bestellten. Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen In den meisten Branchen wirkt die Krise als Beschleuniger, so auch im Handel. Ein gutes
1 Stunde 19 Minuten
Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun, wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz persönliches aus dem Alltag, ganz egal. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Folge 13. – Ask me anything – mit Chris Bartz „Meine Frau kann Haare schneiden“, sagt Chris Bartz fast entschuldigend, als wir ihn – tatsächlich mit kurzen Haaren - via Zoom mitten in der Corona-Zeit wie aktuell so viele andere Gründer auch zu Hause erreichen. Im Hintergrund spielen unterdessen die beiden Kinder, während wir das „ask me anything“ aufzeichnen. Weil Bartz sonst gewöhnlich das ist, was man gemeinhin „Hans Dampf in allen Gassen“ nennt, genießt er die Zeit mit seiner Familie derzeit sehr. Bartz ist nicht nämlich nicht nur Gründer von Elinvar, eine Berliner Plattform für Vermögensverwalter, sondern unter anderem auch Vorsitzender des FinTech-Rates, der 2017 vom Bundesfinanzministeriums gegründet wurde. In dieser Position trifft er viele alte Bekannte seiner beruflichen Laufbahn, denn zuvor war Bartz unter anderem auch Venture Partner bei FinLeap. Mit Chris Bartz sprechen wir über die Pläne von Elinvar, klären aber auch, ob er sich als Vorsitzender eines beratenden Gremiums nicht auch irgendwann den Schritt in die Politik vorstellen könnte? Wir nehmen die Antwort vorweg: Kann er nicht! Doch welcher Ministerposten für ihr reizvoll wäre, verrät er im Laufe der kommenden Stunde.
44 Minuten
Daten sind ein wesentlicher Bestandteil jeder guten Kampagne - ohne sie hätte selbst der erfahrenste Marketer Mühe. Die beste Art und Weise, das Potenzial einer Kampagne zu maximieren, besteht darin, zu recherchieren und alle Informationen zu nutzen, die man in die Hände bekommen kann. Der Kauf von Daten ist ein hervorragender Weg, um sicherzustellen, dass Unternehmen so effizient wie möglich arbeiten - von der Möglichkeit, den Vertriebsmitarbeitern die Möglichkeit zu geben, ihre Pitches anzupassen, bis hin zur Unterstützung eines Marketingteams bei der Ansprache der richtigen Zielgruppe. Die richtigen Daten sind der absolut beste Weg, um eine Reihe von Prozessen zu maximieren. Doch ist es wirklich so einfach an die Daten - die immer noch als heiliger Gral gehandelt werden, zu kommen? Denn bei den guten alten Kaufdaten kommt der alte Vergleich mit den Teenagern und dem Sex zu tragen. Alle tanzen drum herum, jeder sieht „Potenzial to the moon“, keiner spricht drüber und sind wir wirklich so weit, sie zu nutzen? Als Endkunde oder als Händler? Kaufdaten sind technologisch, prozessual und sehr emotional. Gefühlt sind die „Schweinebauch“ Anzeigen und Flugblätter immer noch nicht „tot“ und der Retail dreht sich um sich selbst und fokussiert sich nur auf den Preis. Aber kann das auch in der „Nach Corona“-Zeit und jenseits der Krise noch funktionieren? Wie immer gilt es auch hier: Right time, right Place! Wir haben uns mit Mitul Jain von Leaf, an diesem durchaus „tricky“ Thema ausprobiert und ihm versucht die ein oder andere Antwort auf die Frage - Was sind eigentlich Kaufdaten ? - Das Thema “Kaufdaten” und die entsprechende Monetisierung gibt es ja schon länger - warum funktioniert es jetzt ? - Wie “einfach” bekommt man Daten vom Händler und rückt er seinen heiligen Gral heraus? Wie unterscheiden sich hier die Big Players (Supermärkte etc.) vom Long-Tail ? - Welche Rolle spielen die Big Techs - GAFA und BAT - oder welche Rolle werden Sie spielen? Und natürlich über das eigene Geschäftsmodell, den Umgang mit der Krise, Wettbewerb und vieles mehr.... zu entlocken. Als CEO von Leaf kümmert Mitul sich um Sales, Kooperationen & Technologie. Mitul kommt aus der Management-Beratung und hat über Jahre in den Bereichen Retail, Consumer Goods und Telekommunikation eng mit Unternehmen zusammengearbeitet. Datengetriebene Kundenbindungslösungen zu erarbeiten gehörte dabei genauso zu seinen täglichen Aufgaben wie stapelweise frustrierende Kassenbons für das Expense-Reporting zu sammeln. Bevor er Leaf gegründet hat, hat er bei OptioPay den Bereich Analytics & Data Products geleitet und dort die Engine hinter cleveren, auf Bankdaten basierenden finanziellen Empfehlungen für B2C Kunden entwickelt die inzwischen bei einigen Banken & Versicherungen eingesetzt wird.
1 Stunde 4 Minuten
Im April war viel los. Nicht nur Mediziner sprechen angesichts der Corona-Pandemie von einer „historischen Zeit“, auch die Wirtschaft steht vor Herausforderungen von bislang unbekanntem Ausmaß. Es wird die traditionelle Wirtschaft ebenso treffen, wie Digitalunternehmen und auch die Fintechs. Die aktuelle Lage fordert uns allen viel ab. Zumindest gab es viele News rund um das allgegenwärtige Thema. Jochen und André haben sich demnach wieder zum Kommentieren verabredet und sind die News des letzten Monats durchgegangen. Und darüber haben sie gesprochen: - Pleo liefert DATEV-Anbindung - Honey testet den deutschen Markt - InsurTech xbAV sammelt 25 Mio. Euro ein - N26: Digitale Karten können sofort nach Kontoeröffnung genutzt werden - Rocket Internet mutiert zur Kreditbank für Startups - Finanzguru plant eine Karte für alle Konten - Getsafe beantragt Lizenz für Versicherungen - Schufa partnert mit Fino - Finleap und Deutsche Börse kooperieren - Smartsteuer launcht Ableger für türkischstämmige Community - Solarisbank legitimiert Händler auf Otto-Marktplatz - Krypto-Startup Bitpanda mit neuem Investor - Trade Republic sammelt 40 Mio Euro bei Investoren ein - Taxfix erhält 59 Millionen Euro - DEVK und Sparda-Bank West rollen vorzeitig Online-Beratung aus - Kooperation zwischen Deposit Solutions und der Deutschen Bank wird ausgeweitet - Georgische TBC Bank will „Space" nach Deutschland bringen - Revolut gründet wegen Brexit Unternehmen in Litauen - Yapily sammelt zwölf Millionen Euro - Wirex erreicht Marke von 3 Millionen Nutzern - Google arbeitet an eigener Debitkarte - Bank Cler arbeitet an Krypto-Wallet - Schweizer FinTech Loanboox in Deutschland lizensiert - Numbrs verwirft Geschäftsmodell - Fitbit Pay startet für Commerzbank-Kunden
47 Minuten
Die Corona-Pandemie drückt, wenig überraschend, auf die Stimmung im Land. Wie man Krisen durchsteht, ist abhängig davon, wie man diese erlebt und bewertet. Optimismus ist eine grundsätzliche Lebenseinstellung, sie führt zu höherer Zufriedenheit, zu besserer Stressbewältigung, Optimisten sind sozial anpassungsfähiger als Pessimisten. Optimisten verlieren auch dann den Mut nicht, wenn sich die Lebensumstände verdüstern. Wäre es also hilfreich, wenn wir in der Corona-Pandemie alle zu Optimisten würden? Optimismus ist nämlich keine endliche Ressource, es ist genug für alle da! Man gewinnt ihn nicht aus der Betrachtung der Gegenwart, sondern aus der Bewertung der Zukunftsaussichten. Es geht nicht um gute Laune durch Schönreden oder um Geduld angesichts der gegenwärtigen Lage. Es geht darum, sich eben gerade nicht mit der Gegenwart abzufinden und darin verzweifelt sein kleines Quarantäne-Glück zu suchen. Wenn die Zukunft in unseren Köpfen entsteht, dann wäre es fatal, gerade jetzt das Denken einzustellen. Ja, wir erleben eine historische Herausforderung und werden tagtäglich, stündlich und auf diversen Newsportalen auch minütlich mit all den Negativkonsequenzen konfrontiert. Jedoch sind so mancher Krise auch wundersame Entwicklungen gefolgt. Und viele davon sind jetzt bereits ersichtlich! In der 260. Ausgabe des Podcasts traf André auf zwei bekannte und stets optimistische Freunde des Hauses: - Sibylle Strack, CEO, von Kontist - und Arnulf Keese, CDO von der DKB Gleich zu Beginn wurden die Rollen getauscht und Arnulf hat die Moderation der Runde übernommen. Wir widmeten uns der Corona-Krise - mit dem klaren Ziel, trotz aller Härten der Krise ausschließlich optimistische Perspektiven zu finden. Wir wollten gezielt mit Optimismus die möglichen Chancen in der Krise suchen und die Errungenschaften würdigen, die trotz aller Probleme entstanden sind. Die negativen Auswirkungen der Krise sind uns bewusst und wir wollen sie nicht herunterspielen oder sie zynisch ignorieren. Der Austausch war klar gemeint als Gegenpol zu der überwiegend deprimierenden Nachrichtenflut, die uns seit Wochen und Monaten umspült. In der knappen Stunde haben wir dann verschiedene Themen und Bereiche angesprochen und in Teilen tiefer diskutiert. Es ging um uns als Menschen und wie die Isolation unser Verhalten im Zusammenleben verändert. Es ging um gesellschaftliches Leben und die Auswirkungen auf Kunst und Kreativität. Es ging natürlich auch um Wirtschaft und die ökonomischen Folgen und wie in jedem Thema rund um die Corona-Krise auch um Politik und die Folgen der Zusammenarbeit in der Zukunft. Es war eine bunte Stunde und uns hat es gutgetan - Arnulfs Phrasenschwein war erstaunlich leer am Ende, aber wir haben vereinbart, dass wir nach der Krise einmal ein Fazit ziehen und schauen, was aus unserem Positiv-Orakel und auch ein wenig “Wunschzettel” wirklich wahr wurde. Lasst uns wissen, was eure positiven Erlebnisse sind - hier im Kommentar oder auf den bekannten sozialen Plattformen.
1 Stunde 19 Minuten
Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun, wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz persönliches aus dem Alltag, ganz egal. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Folge 12. – Ask me anything – mit Tom Dapp Irgendwann hatten wir schon fast die Hoffnung aufgegeben, dass wir unser „Ask me anything“ überhaupt noch über die Bühne bringen können wurden. Denn mit Voranschreiten der aktuellen Situation wurde aus einem langfristig geplanten Treffen vis-a-vis ein Zoom Call. Doch selbst das musste mehrmals verschoben werden, denn als Chief Digital Officer der KfW Bankengruppe war Tom Dapp in den letzten Wochen der Pandemie mehr noch als sonst eingespannt. Im Think Tank der KfW analysiert er normalerweise das Einsatzpotential digitaler Technologien im Bankensektor. Aber: Wo ein Wille, da ein Weg! Nach vielen Versuchen war Tom Dapp schlussendlich zu Hause zu erreichen, wo er wie aktuell so viele andere den Spagat zwischen Home-Office und Home Vollzeit-Kinderbetreuung gemeinsam mit seiner Frau zu stemmen versucht. Herausgekommen ist ein überaus anregendes Gespräch über die beruflichen und privaten Herausforderungen in der aktuellen Situation, über den schönen Schwarzwald und warum er trotzdem kein Förster geworden ist und was Volkswirtschaft mit Corona zu tun hat.
49 Minuten
Holvi, der digitale Banking-Service für Selbstständige expandierte im Februar dieses Jahres auf die Insel und will somit sein Wachstum in Europa voranbringen.„Das Vereinigte Königreich ist einer der wichtigsten Märkte für Fintechs und seit jeher als Nation der Selbstständigen bekannt“, sagt Holvi-Gründer Antti-Jussi Suominen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Helsinki, Finnland wurde 2011 gegründet und ist ein digitaler Banking-Service für Freelancer und Selbstständige. Durch die Verbindung von starken Finanz-Management-Tools mit einem nutzerfreundlichen Geschäftskonto bietet es eine Banking Möglichkeit, welche die Selbstständigkeit etwas vereinfachen soll. Holvi, auf Deutsch Tresor, bietet also Selbstständigen die Möglichkeit, Kontoführung und Rechnungsstellung nun von einem Ort aus, zu koordinieren und alle Dokumente an einem Ort digital zu archivieren. Holvi untersteht der finnischen Bankenaufsicht und darf somit den Bankbetrieb, über die anderen Tools hinaus, europaweit anbieten. Im Newspodcast #251 hatten Jochen und André die Expansion von Holvi ins UK bereits besprochen, die dies mehr oder weniger parallel zu N26's Rückzug aus dem Markt kommunizierten. Im Podcast haben André und Jochen noch gerätselt, über welche Lizenz Holvi das abwickelt? Die Kollegen von Holvi hörten unsere Fragen im Podcast und uns dann angeboten in einem eigenen Podcast über Holvi und die geplante Expansion nach UK zu besprechen. Kilian und Jochen haben daher die Chance genutzt mit Antti-Jussi Suominen, dem CEO der finnischen Challengerbank für KMUs, einen Podcast aufzuzeichnen. Sie besprachen zuerst die Historie von Holvi als eine ganz frühe Challengerbank, die 2016 von der BBVA übernommen wurde, die Expansion nach Deutschland und die Erfahrung von IBAN-Diskrimierung, die zu einer deutschen Payment-Institution-Lizenz geführt hat. Last but not least ging es um das eigentliche Thema: Die Expansion nach UK, den Markt, der laut Antti-Jussi viel weiterreichender als Deutschland ist.
45 Minuten
Kinder sind die Zukunft. Ein Satz, der mit Sicherheit breite Zustimmung findet und aus dem man ableiten könnte, dass es die Aufgabe der Gesellschaft ist, die Kinder auf die Zukunft vorzubereiten und sich auf Sie einzustellen. Wie steht es um diesen Auftrag im Finanzumfeld? Die These, dass diese Zielgruppe noch einiges an Potenzial bietet, scheint nicht so weit hergeholt. Schon oft haben wir darüber gesprochen wie unsere Kinder mit Geld umgehen. Über Geld spricht man nicht, genauso wenig wie über Sex. Deshalb überlassen wir die sexuelle Aufklärung der Schule und die Aufklärung wie man mit Geld umgeht dem Knax-Klub. Wer nicht bei KNAX organisiert war, der wurde vielleicht von der Sparbiene Sumsi (Raiffeisen-Bank) oder Mike, dem Taschengeldexperten (Volksbank) über die wichtigen Dinge im Umgang mit Geld geschult. Oder eben nicht. Auch wenn es die KNAX Comics noch immer gibt, stellt sich die berechtigte Frage, ob in Zeiten der Digitalisierung dieses Format der Realität gerecht wird. In Zeiten von Snapchat, TikTok, Instagram und Co. braucht es da vielleicht andere Wege um Kinder den Umgang mit Geld und Zahlungsverkehr näher zu bringen? Oder ist das am Ende alles Quatsch? Rein faktisch gesehen scheint die Zielgruppe „Kinder & Jugendliche“ für Finanzdienstleister schon mal attraktiv. Sie ist ausreichend groß (EU-weit macht sie ca. 10 % der Bevölkerung aus) sowie klar abgrenz- und adressierbar (laut dem Statistischen Bundesamt von 15 bis 24 Jahren), vor allem mit den immer noch sehr rudimentären Segmentierungsmöglichkeiten der Marketingbranche (Alter), und in einigen Fällen auch durchaus kaufkräftig. Doch noch immer gibt es viel zu wenig Finanzdienstleister die sich mit dem Thema Geld und Kinder/Jugendliche intensiv beschäftigen. Im Podcast #258 haben André und Jochen mit Jes Henning, Gründer und CEO von Pockid gesprochen. Pockid ist ein noch sehr junges Start-up. Es ist eine Challenger-“Bank” für Familien und geht den gleichen Weg, den die Gründer von N26 ursprünglich gingen: Ein Konto mit Karte für Kinder und Jugendliche. Viele Paymentlösungen exkludieren Kinder und Jugendliche, entsprechend bietet sich hier eine bisher nur kaum adressierbare Nische. Diese Zielgruppe kauft auch im Internet ein und möchte mit dem Taschengeld bezahlen. Dieses Problem löst das Start-up Pockid, die eine Karte plus Konto Kinder und Jugendlichen ab 7 Jahre zur Verfügung stellt mit entsprechender App für die Erziehungsberechtigten. André und Jochen sprechen mit Jes Henning, dem Gründer über sein Start-up, die Zielgruppe, die Größe des Marktes, den Wettbewerb und last but not least seine Banking-Historie, die zu der Gründung des Start-ups führte.
1 Stunde 5 Minuten
Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun, wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz persönliches aus dem Alltag, ganz egal. Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community. Folge 11. – Ask me anything – mit Christoph Bornschein Unser Interviewformat „ask me anything …“ lebt auch von der persönlichen Begegnung mit dem Interviewgast. Doch in so verrückten Zeiten wie diesen muss improvisiert werden, und so feierten wir mit dem Interviewgast Christoph Bornschein, Gründer und CEO der TLGG GmbH, Premiere, denn das AMA fand erstmals via Zoom statt. Allerdings erwischen wir ihn auch an diesem Tag, „eine Ausnahme!“ - in seinem Büro, doch während normalerweise das pralle Agenturleben toben würde, herrscht gähnende Stille im Hintergrund seines Schreibtisches. Die TLGG GmbH zählt mittlerweile 200 Mitarbeiter an Standorten in Berlin und NYC. Christoph Bornschein berät internationale Unternehmen, Marken und staatliche Institutionen bei der strategischen Nutzung digitaler Technologien. Er ist Autor zahlreicher Fachbeiträge und gefragter Referent auf Konferenzen und Kongressen. Seit Dezember 2018 sitzt er – neben weiteren Beiratsmandaten – im Aufsichtsrat der Deutschen Bank und berät zu digitalen Themen und Fragestellungen. Wie es dazu gekommen ist und welche Geschichte mit der Namensgebung der Agentur „Torben, Lucie und die Gelbe Gefahr“ (kurz: TLGG) verbunden ist, welche Rolle Kaffeebecher seinerzeit dabei spielten und wie er als Berater die derzeitige Situation für Fintechs und Banken beurteilt - Chance oder ein Desaster -, verrät er in der folgenden unterhaltsamen Stunde.
1 Stunde 10 Minuten
Auch in der Podcast-Ausgabe #257 geht es um das allgegenwärtige Thema: Corona und seine Folgen. Dieses Mal wollen wir über die Folgen für die Start-up-Welt sprechen. Dafür haben sich Jochen und André zwei sehr schlaue Menschen als Gäste dazugeholt, welche die Szene perfekt überblicken, kennen und uns somit eine sehr gute Einschätzung geben konnten. In rund einer Stunde haben wir mit: - Alex Frankenberg - Geschäftsführer HTGF (Hightech Gründer Fonds) aus Bonn - Jan Sessenhausen - Geschäftsführer TEV (Tengelmann Ventures) über die Wirkung der Corona-Krise auf Start-ups und VCs gesprochen, so wie die aktuellen Rettungspakete der Bundesregierung beleuchtet. Gerade Alex hat dazu eine Menge zu sagen, da der HTGF ein elementarer Teil der Lösung sein wird. Im weiteren Verlauf ging es um die Bereiche die eben mehr oder weniger betroffen sind oder sein werden, die Auswirkungen auf Corporate VCs, die Chancen für Merger und Acquisition,was ist bisher von staatlicher Seite geschaffen worden, wer ist am meisten betroffen, welche Trends verstärken sich gerade und über konkrete Tipps für Gründer und Taktiken die wir bei VCs in den kommenden Wochen und Monaten wohl erwarten können. Alles in allem eher ein Start in eine vielseitige und vielschichtige Diskussion statt einer generalisierten Aussage. Vor allem, wenn man es mit den letzten Krisen vergleicht, dann bemerkt man einen Riesenunterschied, da die “Branche” auch in der öffentlichen Wahrnehmung stattfindet und dank eines neu aufgestellten Verbandes gehört wird. Wir werden das Thema in den kommenden Wochen sicher noch einmal mit weiteren Kollegen besprechen.
56 Minuten
Im März war viel los. Nicht nur Mediziner sprechen angesichts der Corona-Pandemie von einer „historischen Zeit“, auch die Wirtschaft steht vor Herausforderungen von bislang unbekanntem Ausmaß. Es wird die traditionelle Wirtschaft ebenso treffen, wie Digitalunternehmen und auch die Fintechs. Die aktuelle Lage fordert uns allen viel ab. Zumindest gab es viele News rund um das allgegenwärtige Thema. Jochen und André haben sich demnach wieder zum Kommentieren verabredet und sind die News des letzten Monats durchgegangen. Und darüber haben sie gesprochen: - Bundesregierung beschließt historisches Hilfspaket für Firmenrettungen - Kontist entwickelt Tool zur schnellen Hilfe - Penta startet Petition für Selbständige und Unternehmer - Leaf und Stripe rufen Gutscheinportal ins Leben - Mastercard erhöht Limit für PIN-loses Zahlen - SumUp bietet Distanzzahlungen an - Deutsche zahlen zunehmend kontaktlos - Modularbank startet in Deutschland - Ant Financial führt Klarna wieder an die Spitz - Transferwise ermöglicht künftig Überweisung an Alipay-Nutzer - Funding Circle schließt Berliner Büro - Deutsche Börse startet Nachhaltigkeits-DAX - Hohe Geldspritze für Fincompare - Business-Angel investieren in Trade Republic - Neuer Kooperationspartner für Raisin - Wirecard bietet Integration von WeChat Pay an - Revolut startet Finanz-App eigens für Kinder - Digital Identity: Finleap investiert in „The Ego Company“ - Finata stellt Deutschlandgeschäft ein - Monedo erhält 3,2 Millionen Euro - Check24 stellt Finanzmanager ein - Bunq bringt grüne Kreditkarte in 30 europäische Länder - Revolut startet in den USA
1 Stunde 45 Minuten
Seit fast zwei Jahren schon, sind ein paar “wilde” Typen zu einer virtuellen Sportgruppe zusammengekommen. Verbunden über Wearables und einen gemeinsamen Slack-Channel konkurrieren wir Woche für Woche über einen einzigen KPI: Aktivitätskalorien. Um Sport allein ging es in diesem Podcast aber gar nicht in der Hauptsache, sondern Arnulf Keese, Klaus Igel, Jochen Siegert, Frank Müller, Kilian Thalhammer und André M. Bajorat unterhielten sich über ihre Erfahrungen im Corona-Home-Office. Wie läuft es mit der Vereinbarkeit von: - Job - Familie - Sport Der Überschrift zu entnehmen, bei dem ein oder anderen weniger gut. Dazu gab es ein paar Tipps, wie zum Beispiel den Life-Hack, dass man Telkos auch wunderbar im Wald oder bei einem ausgedehnten Spaziergang machen kann. Noch mehr unterhaltsame Tipps und Anekdoten findet ihr im FinTech Podcast #255.
1 Stunde 53 Minuten
In außergewöhnlichen Zeiten braucht es außergewöhnliche Maßnahmen. Aber was für den oder die Eine, eine außergewöhnliche Maßnahme ist, ist für andere seit Jahren gelebte Realität. Wir stecken alle in der gleichen Situation. Was wir bei Payment & Banking schon lange aktiv Leben gilt in der Tat gerade für viele Mitarbeiter - auch für alle aus dem Payment & Banking Team. Ganz realistisch allerdings müssen wir diese Zeit als ein Projekt sehen und die können mitunter ziemlich nervenaufreibend, belastend, anstrengend und auch mal zum Kotzen sein. Welche Erfahrungen das Payment & Banking Team in der ersten Woche Home-Office gemacht hat, welche immensen Herausforderungen einzelne Unternehmen gerade stemmen darüber haben wir knapp zwei Stunden lang in einer lockeren Runde mit dem kompletten Team geredet. Dabei gewähren wir euch ganz private Einblicke in unsere familiären Situationen. Das Thema Corona, deren aktuelle außergewöhnliche Umstände, Maßnahmen und mögliche Folgen (im Guten wie im Schlechten) werden uns wohl noch einige Zeit begleiten und sicherlich auch noch Stoff für weitere Podcasts liefern. Auch wir haben zum Schluss sehr faserig versucht einen kleinen Blick in die Kristallkugel zu werfen. Die Situation ist neu, die Nachrichten sind oft deprimierend. Seid geduldig mit euch selbst, seid geduldig mit allen anderen. Und wenn ihr Familie und Kinder bei euch habt: Seid für sie da, nehmt euch Zeit, macht euch frei von Ängsten, besprecht die Einzelheiten mit euren Teams. Wo der normale Alltag ganz automatisch Ordnung geschaffen hat, wo die Zeiten fürs Lernen, Spielen, Arbeiten, Aufräumen, Beieinandersein weitgehend definiert waren, muss das jetzt aktiv gestaltet und umorganisiert werden: Bringt Ordnung in den Tag, verteilt und übernehmt Aufgaben, vertraut einander. Man kann nicht alles planen, bleibt flexibel! Das ist der Plan…