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THERAPIEexperte - Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie. Archiv

164 Episoden
52 Minuten
Wie großartig wäre es, wenn wir unseren Patient:innen neben der Aufklärung in der Therapie auch immer ein Handout und Übungen mitgeben könnten, die genau auf sie zugeschnitten sind - vielleicht sogar in Form einer App und mit Videos. Im Bereich der Schluckstörungen ist diese Idee längst keine Utopie mehr und wir hatten das Glück, mit den tollen Menschen rund um das Forschungsprojekt Dys-Phappgy zu sprechen, die gerade an genau einer solchen App arbeiten und forschen.

 ️  “.. wir haben jetzt ganz viele Interviews durchgeführt [um] mit diesen Patientinnen und Patienten, Angehörigen und den betroffenen Therapeutinnen herauszufinden, was möchten diese Personen eigentlich überhaupt, um daraus sozusagen erste Prototypen zu entwickeln“ – Maike Hawighorst

Wir sprechen mit Maike und Hlynur, den beiden wissenschaftlichen Mitarbeitern des Projekts, darüber, wie sie dazu gekommen sind, welche Herausforderungen ein solches Projekt mit sich bringt und warum eine solche App vielen Menschen helfen könnte.

Deine Meinung zählt! Hast du Fragen oder einen Fall, den wir besprechen sollen? Wir freuen uns auf deine Ideen! Teile uns deine Wünsche mit: www.therapieexperte.de/themenwunsch

Credits:

Expert:in:

Hlynur A. Elsuson, Leitung Forschung (M.Sc.), Physio­­thera­­peut

Maike Hawighorst, Wiss. Mitarbeiterin und Logopädin (B.Sc.)

Jingle: Paul Thamm

Intro & Outro: Sven Nawrath

Schnitt & Design: Maria Wolff
1 Stunde 5 Minuten
Neben "Neuroathletik", "Dual-Tasking" und Begriffen wie der "Vikomotorik" tauchen in den letzten Jahren immer mehr neue Therapiekonzepte und Begriffe auf, die eines gemeinsam haben - die Kombination aus Motorik, Perzeption und Kognition.

Doch warum sind diese ganzheitlichen, "multimodalen" Therapieansätze in letzter Zeit so in den Fokus gerückt, warum gibt es so viele ähnliche Begriffe für ein ähnliches Konzept und stecken dahinter neue Erkenntnisse und Evidenz oder handelt es sich nur um alte Ansätze in neuem Gewand?

️ "Die Situation, wo ich nur kognitive Belastungen habe und keine Motorik, ist nicht wirklich lebensnah. Und eine motorische Belastung ohne visuellen kognitiven Load ist auch relativ lebensfern. Es gibt einzelne Situationen da findet das jeweils vielleicht mal statt. Wenn wir die Zeit am Tag, in der wir wach sind, mal zusammennehmen, dann ist der ganz, ganz große Teil immer eine Mischung." - Christian Hasler

Über diese und viele weitere Fragen sprechen wir mit Christian Hasler, Sportwissenschaftler und Unternehmer, um diese aktuelle Entwicklung aus therapeutischer, wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Sicht zu diskutieren.

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1 Stunde 7 Minuten
Grenzen, Herausforderungen und unausgeschöpfte Möglichkeiten – Aufgrund des progredienten Verlaufs von Parkinson, wird leider oft auch schnell von einer schlechten Prognose ausgegangen. Doch auch wenn langfristig generell von einer Zustandsverschlechterung ausgegangen werden kann, so ist das Ausmaß der Symptome und die Geschwindigkeit, in der sie fortschreiten hoch individuell und vor allem beeinflussbar.

️ „[…] Was ich in dem Fall Versuche, ist immer einen Abgleich zu schaffen zwischen der Selbstwahrnehmung des/ der Betroffenen und zwischen meiner Wahrnehmung und dann findet man fast immer einen guten gemeinsamen Nenner und kann sich eben auf Ziele verständigen, die aber natürlich vor allem für den Betroffenen selbst wichtig sein sollten[…]“ – Annemarie Vogel

Gemeinsam Annemarie Vogel, Parkinson-Expertin und Patholinguistin, wollen wir in dieser Folge beleuchten wieviel Potenzial in der Behandlung von Parkinson steckt, welche Herausforderungen es gibt und was es für eine erfolgreichen Therapie braucht.

 

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Credits:

Expertin: Annemarie Vogel - Patholinguistin und klinisch experimentelle Linguistin mit Schwerpunt Parkinson

Jingle: Paul Thamm

Intro & Outro: Sven Nawra

Schnitt & Design: Maria Wolff
1 Stunde 3 Minuten
Wenn die visuelle Wahrnehmung nicht wie erwartet funktioniert, kann das weitreichende Folgen haben – von Problemen in der räumlichen Orientierung bis hin zu Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben. Doch welche diagnostischen Methoden stehen Therapeut:innen zur Verfügung, um Wahrnehmungsstörungen sicher zu erkennen? Und wie lassen sich visuell-kognitive von motorischen Störungen unterscheiden?

️ "Wenn es wirklich immer wiederkehrende Herausforderungen im Alltag gibt, die man trotz Übung nicht bewältigen kann, dann sollte man auch an die visuelle Wahrnehmung denken." - Norbert Lichtenauer

In dieser Folge tauchen wir gemeinsam mit Norbert Lichtenauer tief in die Grundlagen der visuellen Wahrnehmung und diagnostische Ansätze ein. Lerne mehr über die Grundlagen der visuellen Wahrnehmung und stelle dir die Frage: Wie können wir Störungen zuverlässig diagnostizieren?

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Credits:

Expert:in: Norbert Lichtenauer, M.Sc. Gesundheits- und Pflegewissenschaften, B.Sc. Ergotherapeut

Jingle: Paul Thamm

Intro & Outro: Sven Nawra

Schnitt & Design: Maria Wolff
54 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit den Ergotherapeutinnen Birgit Pammé und Karin Hirsch-Gerdes über ein Thema, das viele bewegt: Sensorische Integration (SI). Was genau bedeutet sie, für wen ist sie relevant und warum kann sie uns in der Therapie eine ganz neue Perspektive eröffnen? Birgit und Karin nehmen uns mit in ihre Welt der Wahrnehmung - von der frühkindlichen Entwicklung bis zur Neurologie bei Erwachsenen.

️ "Die kindliche Festplatte ist leer, da kann ich über verschiedene Materialien versuchen, sie zu füllen. Die erwachsene Festplatte ist voll, da sind nur Türen abgeschlossen – und ich muss einen neuen Weg finden, sie zu öffnen." - Karin Hirsch-Gerdes

Wir diskutieren, warum SI nicht nur für Kinder eine wichtige Rolle spielt, sondern auch in der neurologischen Rehabilitation von Erwachsenen Anwendung findet. Außerdem sprechen wir über die Bedeutung der Elternarbeit, die Herausforderung der interdisziplinären Zusammenarbeit und darüber, warum Pausen in der Therapie oft mehr bewirken als ständige Sitzungen. Hör rein und finde heraus, warum Sensorische Integration für Birgit und Karin so viel mehr ist als nur eine Methode!

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Credits:

Expert:in:

Birgit Pammé: Ergotherapeutin, SI- und Kinder-Bobath-Lehrtherapeutin, uvm.

Karin Hirsch-Gerdes: Ergotherapeutin, SI- und Kinder-Bobath-Lehrtherapeutin, uvm.

Jingle: Paul Thamm

Intro & Outro: Sven Nawra

Schnitt & Design: Maria Wolff
51 Minuten
In dieser Folge nehmen wir uns die Parteiprogramme zur kommenden Bundestagswahl vor – mit dem Fokus auf gesundheitspolitische Themen, die für uns Therapeut:innen relevant sind. Was sagen CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP, Die Linke, Volt und Co. zu wichtigen Punkten wie Zugang zu Leistungen, Akademisierung, bessere Arbeitsbedingungen und Vergütung, Digitalisierung oder Prävention?

️ "Das möchte ich zum Ende nochmal betonen, dass wir nicht wollen, dass die anderen weniger Beachtung finden. Das heißt, Ärztinnen sind super wichtig, Pflegekräfte sind super wichtig. Alle anderen neben haben ihre Daseinsberechtigung und ihre Position und auch die müssen gestärkt werden. Aber ich glaube, wir müssen auch daran arbeiten, unsere Position zu stärken." - Claudia Fröhlich

Wir geben euch einen Überblick, vergleichen Positionen und diskutieren, welche Partei uns als Physiotherapeut:innen, Ergotherapeut:innen und Logopäd:innen stärker in den Blick nimmt – oder eben nicht. Unser Fazit: Es lohnt sich, genauer hinzuschauen, sich eine eigene Meinung zu bilden und vor allem wählen zu gehen. Politik betrifft auch unseren Berufsalltag.

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Credits:

Jingle: Paul Thamm

Intro & Outro: Sven Nawra

Schnitt & Design: Maria Wolff
1 Stunde 1 Minute
Ob Ergotherapie, Logopädie oder Physiotherapie, Therapiematerial prägt unsere Arbeit. Die Wahl unserer Instrumente und Therapiemittel, die persönlichen Vorlieben und die Handhabung sind jedoch höchst individuell. Man kann also sagen, dass sie unsere persönliche Handschrift entscheidend prägen. Doch inwiefern sind Therapiematerialien für unsere Therapien unverzichtbar und welche Vor- und Nachteile haben selbst hergestellte Materialien im Vergleich zu von anderen zur Verfügung gestellten Werkzeugen?

️ „... natürlich denke ich mir [...] man erstellt eigene Materialien, weil ich als Therapeut meinen Patienten am besten kenne und am besten weiß, was seine Bedürfnisse sind [...] Aber oft ist die Zeit dafür einfach nicht da [...]“. - Sina Aschbacher

Gemeinsam mit Sina vom Therapiemarktplatz haben wir darüber gesprochen, wie wichtig Therapiematerialien für unsere Arbeit sind, was gutes Therapiematerial ausmacht und uns über unsere eigenen Erfahrungen bei der Erstellung von Therapiematerialien ausgetauscht.

 

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Credits:

Expert:in: Sina Aschbacher, Ergotherapeutin, Gründerin und Inhaberin von Therapiemarktplatz

Jingle: Paul Thamm

Intro & Outro: Sven Nawra

Schnitt & Design: Maria Wolff
51 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über Leistungsdruck am Arbeitsplatz und wie er entsteht. Gemeinsam mit Lisa Reinshagen betrachten wir Faktoren wie Perfektionismus, Angst vor Kritik und unrealistische Erwartungen. Außerdem tauschen wir Strategien aus, wie man mit diesem Druck besser umgehen kann - sowohl auf persönlicher als auch auf beruflicher Ebene.

️ "Leistungsdruck ist oft eine Form von Versagensangst, die stark von inneren und äußeren Faktoren beeinflusst wird." - Lisa Reinshagen

Lisa Reinshagen, erklärt, wie Persönlichkeitsmerkmale und Umweltfaktoren den Umgang mit Leistungsdruck beeinflussen. Lerne, wie du Druck reflektieren, realistische Ziele setzen und eine offene Kommunikationskultur schaffen kannst. Stelle dir die Frage: Wie gehe ich mit Leistungsanforderungen um, ohne mich zu überfordern?

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Credits:

Expert:in: Lisa Reinshagen, Psychologin & approbierte Kinder- & Jugendlichenpsychotherapeutin (Fachkunde: Verhaltenstherapie)

Jingle: Paul Thamm

Intro & Outro: Sven Nawra

Schnitt & Design: Maria Wolff
1 Stunde 7 Minuten
Die Diagnose eines Complex Regional Pain Syndrome (CRPS) ist für viele Patient:innen ein einschneidendes Erlebnis. Sie sehen sich nicht nur oft mit enormen Schmerzen und anderen Symptomen konfrontiert, sondern können von einem Tag auf den anderen ihr Leben nicht mehr so führen, wie sie es sich wünschen. Je nach Therapieziel geht es dann u.a. auch darum, die Patient:innen bei der Schmerzbewältigung zu unterstützen.

️ "Da geht es natürlich sehr viel um Psychoedukation, über das Krankheitsbild zu informieren, viele Fragen zu beantworten, Unsicherheiten auszuräumen und auch realistische Vorstellungen zu schaffen, wie lange das Ganze eben auch möglicherweise dauern kann und dass man jetzt nicht damit rechnen kann, dass sie in zwei Wochen mit wiederhergestellter Funktion wieder herauskommen." - Helge Poesthorst

Helge Poesthorst ist Psychologische Psychotherapeutin und hat sich auf Schmerzpsychotherapie spezialisiert. In dieser Episode erzählt sie uns von ihren Erfahrungen aus der Praxis und verrät uns, wie sie mit Angst, Vermeidungsverhalten, negativen Gedankenmustern aber auch Katastrophisierungen von Patient:innen umgeht und welche Methoden sich für sie und in der Forschung bewährt haben.

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Credits:

Expert:in: Helge Poesthorst, psychologische Psychotherapeutin und spezialisiert auf Schmerzpsychotherapie

Jingle: Paul Thamm

Intro & Outro: Sven Nawra

Schnitt & Design: Maria Wolff
57 Minuten
Mit der letzten Folge des Jahres blicken wir auf unsere erreichten Ziele zurück und geben dir Einblicke hinter unsere Kulissen. Dazu genießen wir gemeinsam einen weihnachtlichen Iced Coffee Latte und Früchtetee und lassen das Jahr so entspannt, wie vor der Weihnachtszeit möglich, ausklingen.

️ „Ich hab nochmal über das Jahr bildlich dargestellt nachgedacht: ich sehe die Jahreszeiten eher auf einer Sinuskurve. Unten Winter, dann Frühling bergauf, Sommer oben und runter in den Herbst. Und so weiter.“ – Sarah Tenhaaf

Luca und ich nehm dich mit auf eine Reise durch das vergangene Jahr. Gemeinsam reflektieren wir nicht nur über unsere Meilensteine, sondern teilen Geschichten und kreative Gedankenexperimente: Wie visualisiert sich unser Team ein Jahr? Von Kalenderblättern über Sinuskurven bis hin zu Straßenabschnitten mit Hausnummern - Schnapp dir ein Getränk deiner Wahl und starte mit uns in die letzten Tage des Jahres 2024.

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Credits:

Jingle: Paul Thamm

Intro & Outro: Sven Nawra

Schnitt & Design: Maria Wolff
32 Minuten
Nachdem erste Blankoverordnungen in der Ergo- und Physiotherapie für mehr Autonomie der Therapeut:innen in der Praxis sorgen, rückt auch der Direktzugang für Therapeut:innen mehr in den Fokus. Während es in anderen Ländern bereits selbstverständlich ist, ohne ärztliche Verordnung zur Therapie zu gehen, wird das Thema in Deutschland noch kontrovers diskutiert. Warum eigentlich?

"Wir haben uns natürlich auch gefragt, welche Risiken der Direktzugang birgt. Also zum einen steigt mit der Einführung des Direktzugangs, wie eben schon erwähnt, der Verantwortungsbereich, aber natürlich auch der Druck für Therapeut:innen erheblich. Sie müssen in der Lage sein, prätherapeutische Entscheidungen zu treffen und auch Risiken wie Kontraindikationen selbstständig zu erkennen." - Nadine Barske

Studierende der Alice Salomon Hochschule Berlin haben eine Physiotherapeutin interviewt, die bereits im Ausland Erfahrungen mit dem Direktzugang sammeln konnte. Ihre Erfahrungen ergänzen sie in dieser Folge mit Studien aus anderen Ländern und beleuchten neben der internationalen Umsetzung auch die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Einführung in Deutschland. Wie verändert dieser Ansatz den Zugang zu therapeutischen Leistungen für Patient:innen und welche Chancen stehen uns dadurch offen, aber auch welchen Herausforderungen müssen wir uns stellen?

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Credits:

Expert:innen: Bellana Schymura (Physiotherapeutin) und Nadine Barske (Ergotherapeutin) stellvertretend für Ihre Projektgruppe des Studiegangs Ergotherapie/Physiotherapie (PQS) der Alice-Salomon-Hochschule Berlin

Jingle: Paul Thamm

Intro & Outro: Sven Nawra

Schnitt & Design: Maria Wolff
58 Minuten
In der heutigen therapeutischen Versorgung besteht ein Missverhältnis zwischen Bedarf und Inanspruchnahme. Lebenswelt und Lebensweltorientierung sind dabei zentrale Begriffe, um Patient:innen besser zu verstehen und nachhaltiger zu behandeln. Fühlst du dich manchmal auch in der „Symptombehandlung“ gefangen? Dann könnte diese Episode genau das Richtige für dich sein.

"Die subjektive Wahrnehmung der Lebenswelt: Es ist eben nicht so, dass alle Menschen unter gleichen Bedingungen leben und diese Bedingungen gleich wahrnehmen, sondern dass wir einerseits auch in unterschiedlichen Lebenswelten leben und unter unterschiedlichen Voraussetzungen auch Gesundheit entwickeln oder einfach auch unser Leben gestalten." - Nadia El-Seoud

In dieser Folge sprechen Lara Brandstetter, Studentin im primärqualifizierenden Studiengang Physiotherapie, und Nadja El-Seoud, Autorin von Perspektiven lebensweltorientierter Physiotherapie, über die Rolle der Lebensweltorientierung in der therapeutischen Praxis. Sie diskutieren, wie dieses Konzept dazu beitragen kann, gerechtere Versorgungsansätze zu schaffen und Patient:innen ganzheitlicher zu unterstützen.

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Credits:

Expert:innen:

Die Studierenden der Alice-Salomon-Hochschule Berlin des Studiengangs Ergotherapie/ Physiotherapie (PQS)

Nadja El-Seoud, Physiotherapeutin, Dr.Public Health, Gründungsmitglied des deutschsprachigen Critical Physiotherapy Networks

Jingle: Paul Thamm

Intro & Outro: Sven Nawra

Schnitt & Design: Maria Wolff
59 Minuten
Obwohl die Musiktherapie ihr wichtigstes Unterscheidungsmerkmal im Namen trägt, ist die Antwort auf die Frage, was Musiktherapie eigentlich ausmacht, deutlich komplexer, als man erst annehmen mag. Dies liegt nicht nur an der Schwierigkeit, zwischen spezialisierter Musiktherapie und dem „einfachen“ Einsatz von Musik in der Therapie zu unterscheiden, sondern auch an der Vielzahl unterschiedlicher Ansätze und Konzepte.

"Der Begriff Musiktherapie ist leider nicht geschützt. Doch da ist die DMTG, die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft, zurzeit hinterher. [Aktuell] kann sich tatsächlich jeder Musiktherapeut nennen" – Katherina Papadopulos

Begleite Katherina Papadopulos und uns auf der Suche nach der Quintessenz der spezialisierten Musiktherapie, was sie vom kreativen Einsatz von Musik in anderen therapeutischen Kontexten unterscheidet und warum ein Begriffsschutz so wichtig ist.

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Credits:

Expert:in: Katherina Papadopulos, Logopädin und Musiktherapeutin

Jingle: Paul Thamm

Intro & Outro: Sven Nawra

Schnitt & Design: Maria Wolff
1 Stunde 10 Minuten
Der Diskurs, dass es sich auch bei ADHS - ähnlich wie bei Autismus - eher um ein Spektrum als um eine starre Diagnose handelt, ist sicher nicht an dir vorbeigegangen. Und gerade weil die Ausprägung von ADHS so individuell ist, ist auch eine individuelle Betrachtung der Fälle angebracht. Das betrifft aber oft nicht nur die Kinder, sondern die ganze Familie. Auch die aktuelle S3-Leitlinie (Stand: 02.05.2017, in Überarbeitung) sagt: Je jünger das Kind, desto wichtiger ist die Einbeziehung der Eltern.

"Die Verantwortungsübergabe ist etwas, das uns immer wieder begegnet. Hier mit mir stimmt ja alles, mein Kind funktioniert irgendwie nicht so und deshalb schicke ich es ja auch zur Therapie [...] und mit mir oder mit uns als Familie hat das ja gar nichts zu tun. Und diese Verantwortungsübertragung die [...] in einem Therapieprozess stattfindet, da bin ich immer sehr schnell allergisch und fühle mich da auch als Fachkraft schnell instrumentalisiert." - Norbert Lichtenauer

Doch auch wenn Elternarbeit ein zentraler Aspekt ist, ziehen nicht immer alle Eltern mit uns an einem Strang. In dieser Episode sprechen wir daher mit Norbert Lichtenauer, der nicht nur seine eigenen Erfahrungen aus der Praxis mitbringt, wie man die Empathie und das Verständnis der Eltern für die Herausforderungen ihrer Kinder fördern und sie einbeziehen kann, sondern auch den aktuellen Stand der Forschung.

Deine Meinung zählt! Hast du Fragen oder einen Fall, den wir besprechen sollen? Wir freuen uns auf deine Ideen! Teile uns deine Wünsche mit: www.therapieexperte.de/themenwunsch.

Credits:

Expert:in: Norbert Lichtenauer, M.Sc. Gesundheits- und Pflegewissenschaften, B.Sc. Ergotherapeut

Jingle: Paul Thamm

Intro & Outro: Sven Nawra

Schnitt & Design: Maria Wolff
1 Stunde
Ein Schlaganfall ist oft ein einschneidendes Ereignis im Leben der Betroffenen und auch ihrer Angehörigen. Oft folgt ein langer Weg der Rehabilitation. Im Verlauf dieses Weges werden Patient:innen immer wieder gefragt, was ihr Ziel der Behandlung ist. Nicht nur, dass diese Frage die Patient:innen oft überrumpelt, wenn sie dann nicht gleich eine Antwort parat haben, ist die Zeit oft auch schon wieder vorbei. Jürgen kennt diese Situation nur zu gut und hat daher gemeinsam mit dem Schlaganfall-Ring Schleswig-Holstein e.V. die Schlaganfall-Ring-Box für Patient:innen entwickelt.

"Die Schlaganfall-Ring-Box ist ein Tool, das wir geschaffen haben, das Betroffene in die Lage versetzt, ihren Zustand nach einem Schlaganfall möglichst vollständig zu beschreiben und mit den Behandlern zu kommunizieren" - Jürgen Langemeyer

Jürgen hatte vor ca. 20 Jahren selbst einen schweren Schlaganfall, der ihn und seine Familie damals und heute vor viele Herausforderungen stellt. Vor 10 Jahren hat er deshalb zusammen mit anderen Betroffenen den Schlaganfall Ring Schleswig-Holstein e.V. gegründet, um anderen Betroffenen die Hilfe zu geben, die er sich selbst gewünscht hätte.

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Credits:

Expert:in: Jürgen Langemeyer, Vorsitzender bei SRSH Schlaganfall Ring Schleswig-Holstein e.V.

Jingle: Paul Thamm

Intro & Outro: Sven Nawra

Schnitt & Design: Maria Wolff
THERAPIEexperte - Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie.

THERAPIEexperte - Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie.

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