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Der Diskurs, dass es sich auch bei ADHS - ähnlich wie bei
Autismus - eher um ein Spektrum als um eine starre Diagnose
handelt, ist sicher nicht an dir vorbeigegangen. Und gerade weil
die Ausprägung von ADHS so individuell ist, ist auch eine
individuelle Betrachtung der Fälle angebracht. Das betrifft aber
oft nicht nur die Kinder, sondern die ganze Familie. Auch die
aktuelle S3-Leitlinie (Stand: 02.05.2017, in Überarbeitung) sagt:
Je jünger das Kind, desto wichtiger ist die Einbeziehung der
Eltern.

"Die Verantwortungsübergabe ist etwas, das uns immer wieder
begegnet. Hier mit mir stimmt ja alles, mein Kind funktioniert
irgendwie nicht so und deshalb schicke ich es ja auch zur
Therapie [...] und mit mir oder mit uns als Familie hat das ja
gar nichts zu tun. Und diese Verantwortungsübertragung die [...]
in einem Therapieprozess stattfindet, da bin ich immer sehr
schnell allergisch und fühle mich da auch als Fachkraft schnell
instrumentalisiert." - Norbert Lichtenauer

Doch auch wenn Elternarbeit ein zentraler Aspekt ist, ziehen
nicht immer alle Eltern mit uns an einem Strang. In dieser
Episode sprechen wir daher mit Norbert Lichtenauer, der nicht nur
seine eigenen Erfahrungen aus der Praxis mitbringt, wie man die
Empathie und das Verständnis der Eltern für die Herausforderungen
ihrer Kinder fördern und sie einbeziehen kann, sondern auch den
aktuellen Stand der Forschung.

Deine Meinung zählt! Hast du Fragen oder einen
Fall, den wir besprechen sollen? Wir freuen uns auf deine Ideen!
Teile uns deine Wünsche mit: www.therapieexperte.de/themenwunsch.

Credits:

Expert:in: Norbert Lichtenauer, M.Sc.
Gesundheits- und Pflegewissenschaften, B.Sc. Ergotherapeut

Jingle: Paul Thamm

Intro & Outro: Sven Nawra

Schnitt & Design: Maria Wolff
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„ADHS: Welche Rolle spielt die Elternarbeit?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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