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469 Episoden
48 Minuten
In der Arbeitswelt vollziehen sich derzeit fundamentale Veränderungen. Im Gespräch mit Stefan Lassnig analysiert „New Work“-Expertin Lena Marie Glaser, welche Ansprüche speziell junge Menschen an einen guten Arbeitsplatz stellen und wie sich diese Anforderungen verändert haben, was es mit der vielzitierten „Work-Life-Balance“ auf sich hat und warum Partizipation die hierarchische Befehlsstruktur ablösen sollte. Glaser erklärt auch, warum das Home Office nicht mehr weggehen wird und was das für die Organisationen bedeutet.

Für die Führungskräfte stellen diese Veränderungen eine große Herausforderung dar, oft sogar bis hin zur Überforderung. Expertin Glaser sichildert Beispiele aus der Praxis und beschreibt Optionen, erfolgreich diese Transformation zu bewältigen. Mit einem „Innovation Theatre“ werden die Unternehmen die Veränderung jedenfalls nicht bewältigen können, ist die Expertin überzeugt.

Glaser erklärt auch, warum die Politik die Rahmenbedingungen an diese neue Arbeitswelt anpassen muss und welche Rolle hier eine verstärkte Ausbildung spielen sollte.

Links zur Folge:

Homepage von Lena Marie Glaser

Tweet von Chris Herd "Ever time a competitor mentions return to office..."

Podcastempfehlung der Woche:

Jack - Gier frisst Schönheiten - über das Leben des Serienmörders Jack Unterweger

 

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57 Minuten
Journalisten zählen zu den Schwarzsehern der Gesellschaft.  Statt nach dem Guten zu graben, leuchten sie all das Schlechte aus, was uns umgibt. Zwischen Krieg und Pandemie, Klimakrise und sozialer Ungerechtigkeit, ist das allerhand. Doch dass es auch anders gehen kann, versucht das neue Bonn Institute für Journalismus und konstruktiven Dialog in der Branche zu beweisen. Gründerin Ellen Heinrichs erklärt im Gespräch mit Solmaz Khorsand, wie kritisch konstruktiver Journalismus sein kann, dass Satire ein dankbares Vehikel zur Informationsvermittlung ist und dass Diskutanten in Talkformaten andere Anreize geboten werden müssen, um sich weniger in hohlen Phrasen anzubrüllen und sich mehr substanziell zu unterhalten.

 

https://www.bonn-institute.org/

ZDF Talkformat:

https://www.zdf.de/kultur/13-fragen

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39 Minuten
Am 14.5.2022 hielt die ÖVP einen ausserordentlichen Parteitag in Graz ab, bei dem Bundeskanzler Nehammer mit hundert Prozent zum Parteichef gekürt wurde. Bereits zu Beginn der Veranstaltung ließ Nehammer mit einem schrägen Sager zum Corona-Virus aufhorchen. Im Gespräch mit Stefan Lassnig analysiert Peter Plaikner, Experte für politische Kommunikation, diesen Sager sowie wichtige Teile der Rede Nehammers anhand von Original-Ausschnitten. 

Besonders interessant zu hören ist, wie Nehammer den für ihn schwierigen Spagat schaffen will, mit der Ära Kurz abzuschließen und gleichzeitig aber die Delegierten nicht gegen sich aufzubringen. Nehammer setzt beim Thema "Chat- und Korruptionsaffären" verschiedene rhetorische Mittel ein, die Plaikner aufzeigt.

Mit Stefan Lassnig spricht Peter Plaikner auch über die mehrfache Betonung der "Aussenfeinde" der ÖVP und die Gründe dafür. Plaikner bewertet auch die Chancen der ÖVP, mit dieser neuen Aufstellung in die kommenden Herausforderungen, insbesondere jene des Wahljahres 2023, zu gehen.

Links zur Folge:

Viren-Sager Nehammer am ÖVP-Parteitag (Puls 24)

Rede Nehammer am ÖVP-Parteitag (Puls 24)

Biographie Peter Plaikner

Podcastempfehlung der Woche:

Grundsatz, der Podcast der Politischen Akademie der ÖVP 

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42 Minuten
In der Regierungssitzung vom 4. Mai 2022 wurde ein neues Tierschutzgesetz beschlossen, das von Tierschutzorganisationen hart kritisiert wird. Auch Eva Rosenberg, Geschäftsführerin der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten", gehen die beschlossenen Änderungen nicht weit genug. "Die ÖVP hat sich hier zum Nachteil der Tiere klar durchgesetzt", hält Rosenberg im Gespräch mit Stefan Lassnig fest und spricht von "Klientelpolitik." Rosenberg erläutert, warum der Tierschutz nicht bei den Haustieren aufhören, sondern insbesondere die "sogenannten Nutztiere" nicht ausklammern sollte. Die "Vier-Pfoten"-Geschäftsführerin erklärt auch, warum Tierschutz Auswirkungen auf Gesundheits-, Klima- und Gesellschaftspolitik hat und ob die Österreicher:innen künftig gänzlich auf ihr geliebtes Schnitzel verzichten sollten. 

Links zur Folge:

ORF-Bericht zur Tierschutzgesetz-Novelle

Aussendung von "Vier Pfoten" zur Tierschutzgesetz-Novelle

Website "Vier Pfoten"

Podcastempfehlung der Woche:

Sonne & Stahl

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36 Minuten
Den Wiener Community Sender Okto TV gibt es seit über 17 Jahren. Generationen von Studierenden und Medieninteressierten haben dort ihre ersten Schritte als Fernsehmacher_innen getan. Der Sender war Treffpunkt für die unterschiedlichste Communities der Stadt und Spiegelbild ihrer Debatten und Probleme, aber auch ein Ort, an dem soziale Gruppen eine Plattform fanden, die ihnen sonst medial verwehrt wurde und wird. 

Nun droht dem Sender das Aus, denn die Stadt Wien hat die Förderung nicht verlängert. Was ist der politische Hintergrund dieser Entscheidung, wie will der Sender weitermachen und was passiert eigentlich mit einer Medienwelt, in der nur noch das kommerzielle bzw. politische Kalkül zählt und als Argument für das Weiterexistieren eines Mediums herangezogen wird? 

Wie soll Medienkompetenz außerhalb von Bürgermedien unmittelbar vermittelt werden und welchen Stellenwert hat die soziale Gemeinschaft, wenn man sich aus politischer Sicht in die Vereinzelung der Social Media Kanäle zurückziehen soll? 

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1 Stunde 23 Minuten
"Wir verteidigen Ihre Reputation im Gerichtssaal der Öffentlichkeit" - so beschreibt PR-Expertin Verena Nowotny die Aufgabe von Litigation-PR auf der Website ihrer Agentur gaisberg. Rund um diese Definition entwickelt sich bereits am Anfang dieser Folge eine interessante Diskussion mit dem Strategie-Analyst Josef Barth, der immer wieder Teile der Justiz und der Staatsanwältevereinigung beraten hat. Gemeinsam mit Host Stefan Lassnig beleuchten die beiden die zunehmende Verlagerung von Politik in Gerichtssäle oder gerichtsähnliche Verfahren wie Untersuchungsausschüsse. 

So wird auch besprochen, wieso das "Leaken" von Akten in einem frühen Stadium der Ermittlungen problematisch sein kann, welche Rolle "Social Media" spielt, ob zwischen den verschiedenen Akteur:innen  Waffengleichheit herrscht und welche Auswirkungen ein dauerndes Hinterfragen der Justiz auf Demokratie und Rechtsstaat hat.

In einem Punkt sind sich beide Gäste einig: Alle beteiligten Akteur:innen müssen in ihrer Arbeit ethische Grundsätze beachten, weil das Recht alleine hier nicht ausreicht.

Podcast-Empfehlung der Woche:

Stets bereit, der militär- und sicherheitspolitische Podcast von und mit Herbert Bauer

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49 Minuten
In dieser Folge spricht Alexandra Maritza Wachter mit PULS24-Chronik-Chefreporterin Magdalena Punz über die Frage, welche Gefahren sie im und für den Journalismus wahrnimmt. 

Einerseits wenn man sich den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ansieht und die Verschwörungsmaschinerie des Kremls. Die Süddeutsche Zeitung berichtet etwa, dass Daten zeigen, WIE systematisch Russland versucht, mit Propaganda Fakten zu schaffen. 

Und andererseits geht es um die Corona-Demonstrationen und die Attacken, denen Magdalena Punz damals als Reporterin ausgesetzt war. 

Die Glaubwürdigkeit des Journalismus hat in der Pandemie abgenommen, zeigt die aktuelle, repräsentative Befragung des Instituts für Jour­na­lis­tik der TU Dortmund. Ein Problem für den Journalismus selbst und damit für unsere Gesellschaft.

Spenden für die Kinder aus dem ukrainischen Waisenhaus:

Spendenkonto: Kleine Herzen in Österreich

Bank: Raiffeisenbank NÖ-Wien

Swift (BIC): RLNWATWW

IBAN: AT13 3200 0000 0870 0361

Links zur Folge:

Biographie Magdalena Punz: 

https://www.linkedin.com/in/magdalena-punz-3b2559116

Posting zu den ukrainischen Waisenkindern:

https://twitter.com/MagdalenaPunz/status/1511672538463625220

Der Leiter des Waisenhauses in der Ukraine Petro Pastukh spricht im Interview mit PULS 24 Chronik-Reporterin Magdalena Punz u.a. über die Flucht aus der Ukraine mit den Kindern:

https://www.puls24.at/video/puls-24/waisenhaus-leiter-ueber-flucht-aus-ukraine-kinder-haben-gefahr-verstanden/v-cj2ymqaqluxl

PULS 24-Doku „Du gehörst mir! Wenn Gewalt an Frauen tödlich endet“: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20201209_OTS0081/exklusiv-puls-24-doku-du-gehoerst-mir-wenn-gewalt-an-frauen-toedlich-endet-morgen-um-2000-uhr

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57 Minuten
Hat Frankreich mit Marine Le Pen bald eine rechtsextreme Präsidentin? Oder schafft es Amtsinhaber Emmanuel Macron die Stichwahl diesen Sonntag für sich zu entscheiden? Vor fünf Jahren konnte er die „republikanische Front“ gegen die Rechtsextreme für sich aktivieren, dieses Mal zweifelt selbst er daran. Zurecht, sagt Nadia Pantel. Die Journalistin berichtet seit vier Jahren für die Süddeutsche Zeitung aus Frankreich. Im Gespräch mit Solmaz Khorsand beleuchtet sie Macrons Präsidentschaft, den Zerfall von Frankreichs Parteiensystem und die Präsenz rechtsextremer Figuren wie Eric Zemmour, der mit seinem radikalen Programm und professoralen Habitus den Rechtsextremismus auch Pariser Großbürgern schmackhaft gemacht hat.

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45 Minuten
Herwig Czech hat jahrelang am Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands gearbeitet und geforscht, bevor er Professor für Medizingeschichte an der MedUni Wien wurde. Er erklärt die Zusammenhänge zwischen völkischem Denken, der sogenannten Rechtsesoterik und alternativmedizinischer Behandlungsmethoden wie Anthroposophie oder Homöopathie. 

Czech sieht auch direkte Verbindungen zwischen der Bewegung der Impfgegner:innen und der Anhängerschaft sogenannter "alternativer medizinischer Behandlungen". Er hat herausgefunden, dass viele Zugänge der „Komplementärmedizin“ sich aus medizinisch überholten Praktiken speisen, die teils hunderte Jahre zurückliegen und in der evidenzbasierten Medizin kaum noch Verwendung finden würden. Als besonders extremen Fall nennt er das Aderlassen.

Der Historiker führt aus, inwiefern „Schulmedizin“ ein ideologischer Kampfbegriff ist und warum er dafür plädieren würde, ihn heutzutage nicht mehr zu verwenden. 

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1 Stunde 3 Minuten
Daniel Landau ist ein vielfältiger Mensch, er selbst bezeichnet sich unter anderem als "Bildungsaktivist". Mit Stefan Lassnig spricht er über die von ihm mitgegründete Bewegung #yeswecare, über die Abgrenzung zwischen Politik, Aktionismus, Aktivismus und Zivilgesellschaft und über die gefährlichen Auswirkungen von Identitätspolitik, die Ängste schürt und vor allem auf das Trennende achtet. Landau erklärt, warum sich Politik an den Rändern der Gesellschaft entscheidet und wie man durch Bildung verhindern kann, dass bei Kindern und Jugendlichen "leere Augen" entstehen, wie es Landau schon oft beobachtet hat. Mit der Politik der "türkisen Volkspartei" geht Landau hart ins Gericht, ebenso aber auch mit jener von Burgenlands Landeshauptmann Peter Doskozil. Landau weist darauf hin, wie falsch der Begriff "sozialschwach" ist, wo doch die soziale Stärke in finanzschwachen Bevölkerungsschichten oft sehr ausgeprägt ist.

Werbepartner dieser Folge:

Entgeltliche Einschaltung des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie:

www.kesseltausch.at

Links zur Folge:

Daniel Landau Homepage

Daniel Landau auf Twitter

Interview in der "Furche"

#yeswecare

Podcast-Empfehlung der Woche:

Smart Casual Business von Elisabeth Oberndorfer

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59 Minuten
Am 3. April wird in Ungarn gewählt, von einer Schicksalswahl ist die Rede. Denn zum ersten Mal in 12 Jahren werden der Opposition mit ihrem Kandidaten, dem Konservativen Péter Márki-Zay, ernsthafte Chancen eingeräumt Ministerpräsident Viktor Orbán zu schlagen. Der ehemalige ARD-Südosteuropa Korrespondent Stephan Ozsváth erklärt im Gespräch mit Solmaz Khorsand, wie diese Aussichten zu bewerten sind, wie Viktor Orbán Ungarns Demokratie Schritt für Schritt ausgehöhlt hat und wie die EU ihm dabei nicht nur zugesehen hat, sondern auch noch finanziell unterstützt hat. Und Ozsváth erklärt mit welchen Gesetzen Orbán seine Macht und jene seiner Partei, der Fidesz einzementieren konnte, sodass er – selbst bei einer Niederlage am 3.April – immer noch das Sagen in Ungarn hat.

Wir empfehlen eine sehenswerte Doku auf 3sat zu den ungarischen Kulturschaffenden und ihren Kampf gegen das System Orbán: https://www.3sat.de/kultur/kulturdoku/gegenwind-fuer-viktor-orban-100.html

Und zu Stephan Ozsváths Podcast, „Tschuschenaquarium“: https://www.tschuschenaquarium.com/wiener-typen/

 

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56 Minuten
Stefan Lassnig spricht mit dem Militärexperten Herbert Bauer über den Ukraine-Krieg, die russischen Angriffe auf zivile Ziele in der Ukraine und die Handlungsmöglichkeiten der westlichen Staaten. Er analyisiert in dieser Episode den Zustand des österreichischen Bundesheers, die Sinnhaftigkeit der Neutralität, die militärischen Bündnis-Optionen Österreichs und die daraus resultierenden Konsequenzen für Politik und Landesverteidigung. Bauer verfügt über 46 Jahre Erfahrung als Soldat, zuletzt als Militärkommandant in Tirol im Range eines Generalmajors, und hat als Kabinettchef des damaligen Verteidigungsministers Günther Platter auch politische Erfahrung gesammelt. 

Links zur Folge

Umfrage zur Landesverteidigung (Quelle: krone.at)

Aufrüstung der NATO an der "Ostflanke"

Herbert Bauer (Wikipedia)

Österreichische Neutralität (Wikipedia)

NATO (Wikipedia)

Linkempfehlungen von Herbert Bauer

Institute for the Study of War - https://www.understandingwar.org/

Ukraine Crisis Media Center (UCMC) - https://uacrisis.org/de/

TASS Russian News Agency - https://tass.com/

Gravitas Plus | Explained: The Russia-Ukraine crisis - https://www.youtube.com/watch?v=nK-yJD_fAtk

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Würtemberg - Ukraine-Krieg 2022 - https://www.lpb-bw.de/ukrainekonflikt

Die russische Bataillonskampfgruppe - https://www.youtube.com/watch?v=wSDP-CmwcNM

Die "Bataillonstaktische Gruppe" im Angriff - https://www.youtube.com/watch?v=5n7jAXgxFRQ

Die militärische Lage in der Ukraine - https://www.youtube.com/watch?v=p4I07aRlPcQ

Podcastempfehlung der Woche:

KURIER Dayli

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50 Minuten
Seit 24. Februar herrscht Krieg in Europa. Russland hat die Ukraine angegriffen und viele wollen helfen. Auch im Netz ist die Hilfsbereitschaft groß. Da überrascht es nicht, dass das Hackerkollektiv Anonymous zum Cyberwar gegen Russland aufgerufen hat, dem sich jeder anschließen kann, der möchte. Doch was versteht man eigentlich unter diesem Begriff, wen kann ein Cyberwar treffen und ist Russland diesen Angriffen gegenüber wirklich machtlos? Die IT Journalistin Sarah Kriesche erklärt die Ursprünge des Cyberwars und berichtet von Vorfällen in Estland und der Ukraine aus der Vergangenheit, bei denen Cyberangriffe bereits wichtige Infrastruktur lahmgelegt haben. Sie beschreit, wie schwierig es ist, solche Angriffe einzelnen Gruppen und damit auch Staaten zuordnen zu können und deckt auf, was hinter dem Mythos des „russischen Hackers“ steckt, der ja für vieles im Infowar verantwortlich gemacht wird. 

Links zur Folge:

Sarah Kriesche auf Twitter

Anonymous auf Wikipedia

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39 Minuten
In dieser Folge spricht Alexandra Maritza Wachter mit Laura Leyser, der Geschäftsführerin von "Ärzte ohne Grenzen". Es geht um den Krieg in der Ukraine und den Einsatz ihrer Organisation vor Ort. Wie arbeitet "Ärzte ohne Grenzen" in so einer Situation und wie geht es den Zivilistinnen und Zivilisten? Außerdem behandelt diese Folge auch zunehmende gezielte Angriffe auf medizinische Einrichtungen in Krisengebieten - Laura Leyser appeliert hier an die Internationale Gemeinschaft, mehr zu tun, um die zivile Bevölkerung zu schützen.

Aufruf SOS-Kinderdorf:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220302_OTS0085/aufruf-sos-kinderdorf-sucht-gastfamilien-in-wien-fuer-unbegleitete-ukrainische-jugendliche

https://twitter.com/SOSKinderdorfAT

Links zur Folge:

https://www.aerzte-ohne-grenzen.at/person-profile/laura-leyser

https://www.aerzte-ohne-grenzen.at/artikel/ukraine-so-helfen-wir

https://wien.orf.at/stories/3144589/

https://orf.at/stories/3251444/

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37 Minuten
Der 24. Februar 2022 wird in die Geschichtsbücher eingehen. An diesem Tag marschierten russische Truppen in die Ukraine ein und überraschten mit diesem Angriffskrieg die meisten Expertinnen und Experten. Im Gespräch mit Stefan Lassnig erläutert der Innsbrucker Universitätsprofessor und Russland-Experte Gerhard Mangott die wichtigsten Wurzeln für diesen Konflikt und wie sich Wladimir Putin seit Anfang der 2000er-Jahre in seiner Persönlichkeit verändert hat. Mangott analysiert die Haltung der Menschen in den betroffenen Gebieten, vor allem in Russland und in der Ukraine, zum jetzt ausgebrochenen Krieg. Auch die Handlungsoptionen, die sowohl die westlichen Länder als auch Russland jetzt vorfinden, werden von Mangott beleuchtet. Zum Schluss dieser Folge werfen Host Stefan Lassnig und Experte Gerhard Mangott noch einen Blick auf die Verflechtungen Russlands mit der österreichischen Politik und Wirtschaft.

Links zur Folge

Gerhard Mangott (Homepage)

Gerhard Mangott (Wikipedia)

Gerhard Mangott (Twitter)

Podcastempfehlung der Woche:

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