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Das Thema Archiv

330 Episoden
38 Minuten
Die längste Zeit des Jahres galt der Bundeswirtschaftsminister als beliebtester Politiker des Landes. Jetzt steht er zunehmend in der Kritik. Was zeichnet ihn aus und welche Kritik ist gerechtfertigt?
50 Minuten
Nach dem Attentat bei den olympischen Spielen 1972 gehen die Wettbewerbe schnell weiter. "The Games must go on", lautet die Maxime von IOC-Chef Avery Brundage. Und so gehen die Spiele weiter, ohne, dass dabei groß den Opfern des Anschlags gedacht wird - weder von Seiten der Politik noch des IOC. Im Gegenteil. Jahrzehntelang werden die Angehörigen der Opfer vertröstet und ignoriert. In der Aufarbeitung des Attentats passieren zahlreiche Versäumnisse. Eigene Fehler sowie die Beteiligung Deutscher Neo-Nazis am Anschlag werden ignoriert. Die Angehörigen müssen jahrelang um Anerkennung kämpfen.
58 Minuten
Vor 50 Jahren finden in Deutschland Olympische Sommerspiele statt. Die heiteren Spiele sollen es werden, ganz anders als Hitlers Spiele 1936. Und am Anfang sind sie das auch. Aber dann verändert eine Geiselnahme durch palästinensische Terroristen alles - 11 israelische Sportler und ein deutscher Polizist sterben. Der Polizeieinsatz wirft bis heute Fragen auf. Und die Tat wird die Olympischen Spiele für immer verändern.
47 Minuten
Ein Podcast über die Zensur und Propaganda im chinesischen Internet - was längst auch uns betrifft. In der ersten Folge: Als sich Anfang 2020 das Coronavirus erst in der Stadt Wuhan, dann in ganz China ausbreitet, tut die chinesische Regierung das, was sie am besten kann: Sie verhaftet Whistleblower, verbreitet Propaganda und zensiert das Internet. Die Pandemie zeigt, wie perfekt dieses System inzwischen funktioniert. Auch als es dann 2022 in Shanghai wieder passiert. "Ich habe verstanden" ist die erste Folge der achtteiligen Podcastserie The Great Firewall: Wie China das Internet verändert. In jeder Folge geht es um einen Begriff, der im chinesischen Internet zensiert ist. Eine Produktion der Süddeutschen Zeitung - überall, wo es Podcasts gibt.
35 Minuten
Vor zwei Jahren explodieren im Hafen von Beirut 2750 Tonnen Ammoniumnitrat. Wie das Land bis heute unter Schock steht und die Aufklärung stockt.
41 Minuten
Im Juli 2021 erlebt das Ahrtal eine der schlimmsten Naturkatastrophen der deutschen Geschichte. Der Pegel der Ahr steigt auf Rekordhöhe, der Fluss tritt über die Ufer und zerstört Häuser, Brücken - die komplette Infrastruktur. Gianna Niewel ist als SZ-Korrespondentin unter anderem für Rheinland-Pfalz zuständig und war 2021 nur wenige Tage nach der Flutkatastrophe zum ersten Mal im Ahrtal. Seitdem hat sie die Region immer wieder besucht - um herauszufinden, wie so eine Katastrophe einen Ort verändert. Gelingt der unbürokratische Wiederaufbau, der ja von vielen Politikerinnen und Politikern versprochen wurde? Und können wir ausschließen, dass so eine Katastrophe wieder passiert? Und weiß man heute mehr, wer die politische Verantwortung für die Katastrophe trägt? Darüber spricht Gianna Niewel in dieser Folge. Zum Weiterlesen: https://www.sueddeutsche.de/politik/flut-ahrtal-nrw-rheinland-pfalz-hilfen-1.5619252 https://www.sueddeutsche.de/politik/flutkatastrophe-traumatherapie-scharping-interview-1.5618317 https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/flut-im-ahrtal-ein-jahr-danach-e259838/ Redaktion, Moderation: Laura Terberl Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über dpa und Phoenix
34 Minuten
Diese Folge ist ursprünglich am 27.10.2021 erschienen. Während der Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig ein Zuhause ist, das den eigenen Bedürfnissen entspricht. Arbeit, Schule, Familie - plötzlich fand alles in den eigenen vier Wänden statt. Während des ersten Lockdowns hat das in vielen Haushalten zu Streits geführt. Und diejenigen, die alleine lebten, fühlten sich damals oft einsam. Wie diese Probleme mit dem Wohnungsbau in Deutschland zusammenhängen, das weiß Laura Weißmüller. Sie schreibt für das Feuilleton der SZ über Architektur - und sie sagt: Die meisten Neubauten sind Betonklötze, die nicht mehr zeitgemäß sind, weil sie unseren Bedürfnissen kaum noch entsprechen. Weil sie zum Beispiel nicht darauf ausgelegt sind, dass man zuhause auch arbeitet.
32 Minuten
Die jungen Frauen wurden via Kleinanzeige auf die Studie aufmerksam, es ginge um Schmerzempfindlichkeit bei Stromschlägen. Sie müssten nur ein paar Versuche an sich selber vornehmen und bekämen dafür Geld. Ein Mediziner überwache das ganze per Videoanruf. Fast 80 Frauen aus ganz Deutschland haben mitgemacht und sich 230 Volt durch den Körper gejagt - lebensgefährlich. Nur: Der Mann am anderen Ende des Videoanrufs ist kein Mediziner. Er ist ein 30 Jahre alter IT-Mitarbeiter, der die Frauen dabei filmt, wie sie sich selber Schaden zufügen. Annette Ramelsberger ist seit zehn Jahren Gerichtsreporterin bei der Süddeutschen Zeitung. Sie hat schon über viele Fälle für die SZ berichtet. Doch dieser ist ihr besonders in Erinnerung geblieben. Warum, erzählt sie in dieser Folge von "Das Thema". Am 26. Juni startet die neue SZ-Serie "Unvergessen - Deutschlands große Kriminalfälle" - alle Texte finden Sie hier: https://bit.ly/3OfmObY Annette Ramelsberger hat auch über den NSU-Prozess berichtet. Hier finden Sie die dazugehörige Podcast-Serie: sz.de/nsu-podcast
28 Minuten
100 Milliarden Euro werden in den nächsten Jahren zusätzlich in die Bundeswehr gesteckt. Was das Sondervermögen und der Krieg in der Ukraine für die Rüstungsindustrie in Deutschland bedeutet.
31 Minuten
Nordkorea hatte sich lange massivst abgeschottet, um eine Ausbreitung des Coronavirus im Land zu verhindern. Doch jetzt im Mai hat die Regierung bekanntgeben müssen, dass es derzeit Millionen Infizierte gibt. Experten befürchten eine humanitäre Krise: Die Gesundheitsversorgung im Land ist schlecht, darüber hinaus sind viele Bewohner des Landes mangelernährt - auch weil durch die Abschottung lange keine Hilfsgüter mehr ins Land kamen. Gleichzeitig versucht Kim Jong-un militärische Stärke zu demonstrieren: Jahrelang hatte man auf Raketentests verzichtet, seit Beginn des Jahres werden diese wieder regelmäßig durchgeführt. Thomas Hahn ist SZ-Korrespondent für Japan und Südkorea. Im Podcast erklärt er, wieso der Konflikt gerade wieder zu eskalieren scheint und wie gefährlich Nordkorea momentan ist.
38 Minuten
1,5 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Demenz. Was das für sie und ihre Angehörigen bedeutet.
31 Minuten
Leiharbeit ist ein guter Deal für viele Unternehmen in Deutschland: Seit 50 Jahren können sie sich Personal von einer Vermittlungsagentur ausleihen und diese Menschen an den verschiedensten Stellen einsetzen. Am Fließband, auf dem Bau, in der Reinigungsbranche, als Paketzusteller und in vielen anderen Bereichen. Die Anzahl der Leiharbeitenden hat sich seit den Neunzigerjahren fast verzehnfacht. Der große Vorteil für die Firmen: Man kann die Angestellten schnell und unkompliziert kündigen, wenn man sie nicht mehr braucht. Denn angestellt sind diese Menschen ja bei der Leiharbeitsfirma und nicht bei dem Unternehmen, für das sie letztendlich jeden Tag arbeiten. Sophie Kobel hat recherchiert, wie es Leiharbeiterinnen und Leiharbeitern in Deutschland geht. Sie erzählt, mit welchen Problemen Leiharbeitende zu kämpfen haben und welche Gesetzesinitiativen es gibt, die die Situation verbessern sollen. Außerdem in dieser Folge zu hören ist Andreea Garlonta. Sie leitet ein Beratungszentrum in München und erzählt, warum es oft so schwierig ist, gegen schlechte Arbeitsbedingungen vorzugehen.
26 Minuten
Ein ehemaliger Schüler erschießt am Erfurter Gutenberg-Gymnasium 16 Menschen. Hören Sie jetzt die erste Folge der neuen Podcast-Serie des SZ-Magazins und alle weiteren Folgen mit SZ Plus auf sz-magazin.de/71schuesse Alle SZ-Plus-Podcastserien finden Sie unter www.sz.de/plus-podcast
34 Minuten
Provisionen in Millionenhöhe, Gewinnmargen im zweistelligen Bereich: Als der Staat im Frühjahr 2020 panisch versucht hat, möglichst viel Schutzkleidung zu organisieren, konnten einige Personen ordentlich Profit machen. Darunter auch namhafte CSU-Politiker und ihre Vertrauten. SZ-Redakteur Klaus Ott hat während der Pandemie immer wieder zu den sogenannten Maskendeals recherchiert: Welche Fehler gemacht wurden, wie intransparent die Prozesse waren und wie schwierig es jetzt für die Ermittlungsbehörden ist, Fehlverhalten nachzuweisen und vor allem auch zu ahnden. Ein Überblick über Bayerns Maskenskandale - und die müden Maßnahmen gegen den politischen Filz.
40 Minuten
Russland verbreitet derzeit viele Gerüchte und Falschinformationen. Doch der russische Informationskrieg begann schon viele Jahre vor dem Krieg in der Ukraine.
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