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Das Thema Archiv
330 Episoden
34 Minuten
Ein Atomkraftwerk hat das Dorf Neckarwestheim in Baden-Württemberg reich gemacht. Am 15. April soll es endgültig abgeschaltet werden. Was macht das mit dem Ort?
27 Minuten
Wir verbrauchen zu viel Holz: Schon heute liegt der weltweite Holzverbrauch gut 50 Prozent über dem, was wir nachhaltig wieder aufforsten können. So eine Schätzung der Umweltorganisation WWF. Und die Nachfrage steigt weiter, was Wälder auf der ganzen Welt gefährdet. Für die internationale Recherchekooperation "Deforestation Inc." haben 40 Medien aus 27 Ländern untersucht, wie die wertvolle Ressource Holz durch illegalen Holzeinschlag, weltweit steigende Nachfrage und fragwürdige Zertifizierungen bedroht wird. Für diese Folge spricht Christoph Cadenbach über seine Recherche in Rumänien: Hier werden mit illegal geschlagenen Bäumen jährlich Millionen verdient. Wie das System funktioniert und wer davon profitiert, erklärt er im Podcast. Produktion: Julia Ongyerth Moderation, Redaktion: Laura Terberl
44 Minuten
Als am 24. Februar 2022 der Krieg in der Ukraine ausbricht, ist die deutsche Politik überrascht. Bis zuletzt wollte man nicht an einen Angriff Putins glauben. Dabei gab es mehr als nur einen Hinweis: Die amerikanischen Geheimdienste hatten beispielsweise über Monate hinweg immer wieder vor einem Angriff gewarnt. Warum hat man diese Warnungen bis zuletzt nicht ernstgenommen? Warum hat der deutsche Nachrichtendienst die Situation so anders eingeschätzt - schließlich war der Chef des BND zu Kriegsbeginn noch in Kiew und musste am Morgen des 24. Februar evakuiert werden. Warum war Deutschland so unvorbereitet? Darum geht es in dieser Folge von "Das Thema", für die Redakteure des SZ-Parlamentsbüro mit vielen Regierungsmitgliedern und hochrangigen Beamten gesprochen haben. Die ganze Recherche von Michael Bauchmüller, Daniel Brössler, Boris Herrmann, Claus Hulverscheidt, Georg Ismar, Paul-Anton Krüger, Georg Mascolo, Nicolas Richter, Henrike Roßbach, Robert Roßmann und Mike Szymanski lesen Sie unter diesem Link: https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/ukraine-krieg-russland-bundesregierung-ueberraschung-e723639/ Produktion: Carlo Sarsky Moderation, Redaktion: Laura Terberl Audiomaterial von Phoenix, ARD, Reuters.
30 Minuten
Eine Hackergruppe hat im vergangenen Jahr Millionen interner Dokumente einer russischen Behörde erbeutet. Die Dokumente zeigen, wie der russische Staat das Internet überwacht und zensiert. Auf eigenen, russischen Plattformen funktioniert das schon sehr gut, die Behörde stellt aber auch gezielt Löschanfragen, damit unliebsame Kommentare (z.B. auf Youtube) entfernt werden. Marie-Louise Timcke leitet bei der SZ das Datenteam, das zusammen mit anderen Medien die Dokumente auswerten konnte. Im Podcast erklärt sie, wie der russische Zensurapparat genau funktioniert - und wie die russische Regierung künstliche Intelligenz einsetzen will, um in Zukunft das Internet noch besser überwachen zu können. Die ganze Recherche können Sie mit SZ Plus hier lesen: Datenleck im Herzen der russischen Zensur sz.de/7.330731 Im Maschinenraum der russischen Zensur sz.de/7.330733 Putins weiße Weste sz.de/7.330732 Rechercheteam: Yannik Achternbosch, Alexandra Ketterer, Natalie Sablowski. Redaktion, Produktion: Carolin Lenk Redaktion, Moderation: Laura Terberl
38 Minuten
Tritte und Peitschenhiebe, Elektroschocks und Vergewaltigungen: In iranischen Gefängnissen geht das Regime brutal gegen die eigenen Bürger vor. Das Ziel ist offenbar, die Menschen zu brechen und von weiteren Protesten abzuhalten. Proteste, die vor einigen Monaten nach dem Tod der Kurdin Jina Mahsa Amini begonnen hatten - die kurz zuvor von der iranischen Sittenpolizei verhaftet wurde. Seitdem wurden mehr als 500 Menschen bei Protesten getötet, mindestens 19 000 wurden inhaftiert. Doch was passiert mit den Menschen, wenn sie verhaftet wurden? Um das herauszufinden, haben Journalistinnen und Journalisten der SZ, von NDR und WDR Videos verifiziert, mit entlassenen Inhaftierten und mit einem mittlerweile geflüchteten iranischen Gefängniswärter gesprochen. Im Podcast erzählen Kristiana Ludwig und Carim Soliman von der Recherche. Die ganze Recherche der Kolleginnen und Kollegen können Sie mit einem SZ-Plus-Abo hier lesen: https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/folter-proteste-folter-evin-mahsa-amini-e812382/ Mehr Infos zu den iranischen Geheimdiensten finden sich in dieser Recherche von "The Intercept": https://theintercept.com/series/iran-cables/ Im Podcast geht es auch um Videos, die im vergangenen Jahr aus dem Evin-Gefängnis geleakt wurden. Den Report von Amnesty International dazu lesen Sie hier: https://www.amnesty.org/en/latest/news/2021/08/iran-leaked-video-footage-from-evin-prison-offers-rare-glimpse-of-cruelty-against-prisoners/ Redaktion: Laura Terberl, Sabrina Höbel Produktion: Carolin Lenk
38 Minuten
Die Ukraine fordert Kampfpanzer, auch von Deutschland. Doch die Regierung will sich bisher nicht festlegen. Wie wichtig wären die Panzer für den Krieg in der Ukraine - und könnte Deutschland überhaupt liefern? Zuletzt hat die Bundeswehr eher Schlagzeilen damit gemacht, dass viele Geräte veraltet und nicht einsatzfähig sind. Auch der moderne Puma-Panzer hat technische Mängel. Könnte der Rücktritt von Christine Lambrecht die Kehrtwende im Verteidigungsministerium einläuten? Darüber spricht in dieser Folge Joachim Käppner, SZ Redakteur mit dem Schwerpunkt Sicherheit. Er erklärt, warum das Thema Verteidigung so lange von der Regierung vernachlässigt wurde - und was sich jetzt ändern muss. Mehr zu Boris Pistorius lesen Sie unter diesem Link: sz.de/1.5733784 Redaktion: Laura Terberl, Sabrina Höbel Produktion: Carolin Lenk
39 Minuten
Weil wir derzeit eine kurze Weihnachtspause machen, wollen wir Sie auf eine Audio-Serie aufmerksam machen, die wir vor kurzem exklusiv bei SZ Plus veröffentlicht haben.
36 Minuten
Weil wir derzeit eine kurze Weihnachtspause machen, wollen wir Sie auf eine Audio-Serie aufmerksam machen, die wir vor kurzem exklusiv bei SZ Plus veröffentlicht haben. „Who the f*** is Alice?“ handelt von Deutschlands bekanntester Frauenrechtlerin Alice Schwarzer, die Anfang Dezember 80 Jahre alt geworden ist. Deren Lebenswerk inzwischen aber schwer angekratzt ist. Heute ist die Feministin umstrittener denn je. Wie konnte es soweit kommen? Darüber sprechen die SZ-Magazin Redakteurinnnen Susan Djahangard und Gabi Herpell, zwei Frauen aus zwei Generationen, in insgesamt sechs Episoden. Hier im Feed hören sie die erste Folge, alle weiteren können Sie mit SZ Plus hören unter sz.de/alice-schwarzer
55 Minuten
Anfang Dezember 2021 zog sich Sebastian Kurz aus der Politik zurück. Ein Jahr später ist seine Partei, die ÖVP, aber immer noch mit den Folgen seiner Zeit an der Parteispitze beschäftigt. Aus der Ibiza-Affäre wurde die inzwischen noch größere Chat-Affäre. Und inzwischen gibt es sogar einen Untersuchungsausschuss im österreichischen Parlament, der ausschließlich zu Korruption bei der Kanzlerpartei ÖVP ermittelt. Trotzdem sind ehemalige Kurz-Vertraute weiter in der Politik aktiv. Die politischen Debatten im Land bleiben dadurch weiter aufgeregt, die Politikverdrossenheit nimmt zu. Hat sich seit der Ibiza Affäre also nichts im Land geändert? Oder anders gefragt: Was müsste dringend anders werden, damit Menschen wieder mehr Vertrauen in die Politik in Österreich haben? Damit beschäftigt sich diese Folge von Das Thema, diesmal mit einer Live-Aufzeichnung von der Wiener Buchmesse. Mit dabei waren Cathrin Kahlweit, Wien Korrespondentin der SZ, Leila Al-Serori, stellvertretender Nachrichtenchefin der SZ und Peter Filzmaier, Politologe, bekannt für seine unterhaltsamen und scharfen Analysen österreichischer Innenpolitik im ORF-Fernsehen.
40 Minuten
Im August wurde der 16-jährige Mouhamed Dramé bei einem Polizeieinsatz getötet. Eine Gefahr für andere war er allerdings zunächst nicht: Er saß nur da und hielt sich sich ein Messer gegen seinen Bauch. Der junge Geflüchtete befand sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation. Der Einsatzleiter der Polizei gab den Befehl, Pfefferspray gegen ihn einzusetzen, dadurch eskalierte die Situation. Der Tod von Mouhamed Dramé ist leider kein Einzelfall: Zu oft sterben psychisch kranke Menschen bei Polizeieinsätzen. Das ergibt eine SZ-Recherche, an der unter anderem Lena Kampf und Nadja Tausche aus dem Investigativteam beteiligt waren. Im Podcast erzählen sie von ihrer Recherche und erklären, was sich ändern müsste. Die ganze Investigativrecherche können Sie unter diesem Link lesen: https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/polizei-psychose-tod-dortmund-amsterdam-e311083/ Wir schenken ihnen Lesezeit:** Wenn Sie jetzt ein Jahresabo für 2023 abschließen, lesen Sie bis Ende des Jahres umsonst. Und mit einem SZ-Abo können Sie nicht nur alle Artikel auf SZ.de lesen, sondern auch unsere Podcast-Serien hören, wie zum Beispiel die Mafiaprinzessin oder die Kunst zu stehlen. Sie finden das Angebot unter: **sz.de/lesezeit-podcast
30 Minuten
Viele Kinder- und Jugendpsychiatrien in Deutschland sind am Limit. Seit der Corona-Pandemie sind die Wartelisten noch länger, die Notfälle häufen sich. Wie die Kliniken versuchen, gegenzusteuern - und welche Probleme es dabei gibt. Bei immer mehr Jugendlichen werden Depressionen, Angststörungen oder Essstörungen diagnostiziert. Experten vermuten, dass die Auswirkungen der Pandemie der Grund dafür sind. Viele Schülerinnen und Schüler haben durch die Schulschließungen auch sozial den Anschluss verpasst. Dazu kam der Kontrollverlust: Experten gehen davon aus, dass vor allem Mädchen versucht haben, durch Essen die Kontrolle wiederzubekommen und deshalb eine Essstörung entwickelt haben. Mit einer gewissen Zeitverzögerung zeigen sich diese Probleme jetzt auch in den Kinder- und Jugendpsychiatrien. Ärztinnen und Ärzte erzählen, dass neuerdings auffallend viele schwere Fälle dabei sind. Michaela Schwinn aus dem Politikressort hat vor Ort mit Patientinnen, Eltern und Ärzten gesprochen. Im Podcast erzählt sie vom Alltag in so einer Kinder- und Jugendpsychiatrie und wie man dort versucht, den Kindern zu helfen. Redaktion, Produktion: Carolin Lenk Redaktion, Moderation: Laura Terberl Wenn Sie sich von Suizidgedanken betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (http://www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten. Wir schenken ihnen Lesezeit: Wenn Sie jetzt ein Jahresabo für 2023 abschließen, lesen Sie bis Ende des Jahres umsonst. Und mit einem SZ-Abo können Sie nicht nur alle Artikel auf SZ.de lesen, sondern auch unsere Podcast-Serien hören, wie zum Beispiel die Mafiaprinzessin oder die Kunst zu stehlen. Sie finden das Angebot unter: sz.de/lesezeit-podcast
34 Minuten
In den vergangenen Jahren sind die Preise für Häuser und Wohnungen vor allem in den Ballungsräumen immer weiter gestiegen. Jetzt scheint sich der Markt zu drehen - unter anderem wegen teurer Kredite und den höheren Baukosten. Auf dem erfolgsverwöhnten Immobilienmarkt herrscht also eine latente Krisenstimmung. Es ist allerdings sehr unwahrscheinlich, dass die Preise stark nachgeben werden, erklärt Stephan Radomsky aus dem SZ-Wirtschaftsressort in dieser Folge. Zwar gibt es am Markt gerade eine enorme Unsicherheit, für einen wirklichen Crash müssten aber in kurzer Zeit sehr viele Immobilienkredite platzen - und dafür ist die Immobilienfinanzierung in Deutschland zu solide aufgestellt. Die Unsicherheit hat aber andere Folgen: Es wird weniger gebaut, Investitionen stocken. Warum das langfristig auch für Mieterinnen und Mieter zum Problem werden könnte. Wir schenken ihnen Lesezeit: Wenn Sie jetzt ein Jahresabo für 2023 abschließen, lesen Sie bis Ende des Jahres umsonst. Und mit einem SZ-Abo können Sie nicht nur alle Artikel auf SZ.de lesen, sondern auch unsere Podcast-Serien hören, wie zum Beispiel die Mafiaprinzessin oder die Kunst zu stehlen. Sie finden das Angebot unter: sz.de/lesezeit-podcast
35 Minuten
In weniger als drei Wochen stehen in den USA die Midterms an. In beiden Kammern, die zusammen den Kongress bilden, ist es sehr knapp. Jeder Sitz zählt und beide Parteien versuchen, ihre Anhänger zu mobilisieren. Bei den Republikanern ist eigentlich der Senator Mitch McConnell dafür verantwortlich, den Wahlkampf zu koordinieren. Allerdings hat ihm bei der Kandidatenauswahl diesmal jemand reingeredet, den man eigentlich gar nicht mehr auf dem Schirm hatte: Ex-Präsident Donald Trump. Der hat es sich zur Aufgabe gemacht, möglichst viele Politiker zu unterstützen, die ihm wohlgesonnen sind - auch falls er 2024 wieder als Präsident kandidieren sollte. Können sich die Republikaner dagegen nicht wehren? Oder wollen sie es vielleicht gar nicht? Welche Alternativen gäbe es zu Trump? Das erklärt in dieser Folge Christian Zaschke. Er ist US-Korrespondent für die SZ in New York.
34 Minuten
Seit einem Monat ist Liz Truss neue Premierministerin in Großbritannien. Doch mit ihrem neuen Notfall-Haushaltsplan hat sie direkt eine kleine Wirtschaftskrise ausgelöst. Die ambitionierten Steuersenkungspläne der Regierung führte zu Panik an der Börse. Die britische Währung stürzte ab und die Bank of England musste mit dem Kauf von Staatsanleihen gegensteuern. Nachdem Liz Truss und ihr Finanzminister Kwasi Kwarteng erst noch zu dem Plan gestanden und die Maßnahmen verteidigt hatten, ruderte die Premierministerin Anfang der Woche dann doch zurück. Die Umfragewerte der Partei sind trotzdem im Keller. Auf dem Parteitag der Tories versuchte Liz Truss, die Stimmung in ihrer Partei zu drehen - mit mäßigem Erfolg. SZ-Korrespondent Michael Neudecker war beim Parteitag in Birmingham vor Ort. In dieser Folge von "Das Thema" erzählt er von den ersten chaotischen Wochen der neuen Regierung - und ordnet ein, wie gut die Chancen stehen, dass Liz Truss das Land halbwegs durch die anstehende Energie- und Wirtschaftskrise bringt. Zum Weiterlesen: Der U-Turn der britischen Regierung: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/truss-kwarteng-steuerpolitik-spitzensteuersatz-1.5668082 Der Parteitag der Labour Party: https://www.sueddeutsche.de/politik/grossbritannien-keir-starmer-wirtschaft-opposition-1.5664978 Wie die britische Regierung Chaos am Finanzmarkt auslöste: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/grossbritannien-steuern-liz-truss-1.5668487
31 Minuten
Start einer neuen Podcast-Serie auf SZ Plus Das Grüne Gewölbe in Dresden ist eines der am besten gesicherten Museen in Deutschland. Aber was heißt das schon? Am 25. November 2019 brechen mehrere Männer in die Schatzkammer von August dem Starken ein. Mit einer Axt brechen sie eine Vitrine auf und entwenden Schmuck im Wert von 113 Millionen Euro. Juwelen, die zu den wichtigsten der Sammlung gehörten - und Teil der "kulturellen Identität aller Sachsen" seien, wie es schnell heißt. Wer steckt dahinter? Wer klaut überhaupt Kunst in Deutschland? Und was wurde wohl aus den gestohlenen Diamanten? Darum geht es in "Die Kunst zu stehlen". Und auch um andere spektakuläre Kunstdiebstähle. Um die Faszination, die diese Verbrechen auf uns ausüben, um die Höhen des überhitzten Kunstmarkts und die Tiefen der organisierten Kriminalität. Hören Sie die erste Folge kostenlos - alle weiteren wöchentlich mit SZ Plus unter www.sz.de/kunstzustehlen Alle SZ-Plus-Podcasts finden Sie unter www.sz.de/plus-podcast