mit Milch und Zucker Archiv
298 Episoden
1 Stunde 2 Minuten
Metalhead oder Musikfan? Mit welchen Klischees muss man unbedingt mal aufräumen? (03:01) Mein Leben dreht sich wohl um Iron Maiden, der Lebensinhalt ist aber schon zivilisiert und salonfähig. (08:28) Ich bin vermutlich ein Metalhead. (09:15) Ich bin der, der bei einem Iron Maiden Konzert nicht zuerst den Bierstand aufsucht. (09:29) Ich versuche bei einem Konzert nicht die meiste Zeit beim Bier holen oder Klo gehen zu vergeuden. (10:53) Ein analoges Spotify. (11:26) Ich habe dann in der Bravo nachgelesen, oder wie man es heute nennen würde: analoges Instagram. (16:13) Es hat sich irgendwann eine Sammlerleidenschaft entwickelt. (19:48) Willst Dir nicht vielleicht mal ein normales T-Shirt kaufen? (20:09) Ich ziehe meine seltenen Tour T-Shirts nicht an. (23:39) Es geht nicht in allen Iron Maiden Texten um Tod, Teufel und Verdammnis sondern auch um wirklich tiefsinnige Informationen. (24:12) Metalmusik gesamt in eine Schublade zu packen ist nicht richtig. (26:19) Es gibt etliche Leute wenn ich denen sage ich höre Iron Maiden, sagen die: Was die leben noch? (27:29) In unserer Iron Maiden Community entstanden und entstehen Freundschaften. (30:34) Tempo, Art, Stil, Gefühl, dass mit Metal transportiert wird, ist keine Musik mit der man ein Kleinkind zum Schlafen bringt. (30:51) Es ist nicht immer Aggression die drinnen steckt sondern Energie. (33:05) Jeder kann alles schaffen, wenn er nur genügend Energie und Liebe hineinsteckt. (33:47) Vielleicht kann man von mir lernen wie man Musik am Besten erlebt. Kleiner Tip: Vielleicht nicht mit 10 Bier intus die man davor getrunken hat. (36:02) Irgendwann ist es für jede Band besser aufzuhören. (37:15) Ich setzte mich mit dem Gedanken auseinander, was ist wenn Iron Maiden mal nicht mehr spielen. (37:19) Ich habe eine echt geile Sammlung, echt geile Erinnerungen an Konzerte und echt geile Leute kennengelernt. (43:33) Iron Maiden ist eine Firma wie ein Uhrwerk. (44:17) Iron Maiden ist eine Band auf die man sich verlassen kann. (46:41) Mein Sohn hört auch Deutsch-Rap. (54:21) Fürs letzte Iron Maiden Konzert würde ich wirklich tief in die Tasche greifen. (55:42) In der Mitte so weit vorne wie möglich, sind die Menschen auf einem Konzert dies spüren wollen. (1:01:07) Hör die Musik die Du hören willst und nicht die die Masse vorgibt.
36 Minuten
(01:12) Wir könnten mal anfangen. (02:00) Die Besitzerin hat einen Boxer und einen anderen Hund und macht Videos mit denen. (02:46) Ich hab prinzipiell was zu Hundsis zu sagen. (07:12) Sehr nischig, aber sehr cool. (09:03) Über den Podcast, bin ich dann zu einem anderen gekommen. (10:09) Der Journalist war von Beginn an miteinbezogen und hat die Geschichte begleitet, bis sie wieder zurück in Deutschland war. (11:03) Es ist schwer zu hören und man weiß teilweise nicht, was man ihr glauben kann. (12:30) Die Frage, wie man mit diesen jungen Menschen umgeht, ist komplett in den Hintergrund gerückt. (17:31) Das ist das grausligste Wort, das ich jemals in meinem Leben gehört habe. (20:40) Mit diesen ganzen „Finde die Liebe Shows“, tu ich mir schwer. (22:41) Trash TV-Formate sind sehr männlich dominiert. (24:30) Da beschreiben sie die Gartenbeete und ich kann wieder nicht einschlafen, weil ich nicht weiß, wie Dahlien ausschauen. (26:10) Man lernt selber: Nichts was du tust ist gut genug und du musst immer noch eines draufsetzen, damit du gesellschaftlich anerkannter bist. (27:20) It is that oarg. (29:23) Nein tu ich nicht, schöne Grüße, Wiederschaun. (29:54) Es muss sich nicht immer was ändern und es kann auch so sein, wie es ist. (30:00) Mich nervt das Thema Alpbach. (32:12) Inwiefern hat das jetzt eine Auswirkung auf alle andren Leute, die das mitbekommen müssen? (32:25) Als hätten wir nicht genug politische Probleme in diesem Land, gibt’s auch noch Alpbach. (34:00) Kunst und Kultur darf nicht das erste sein was stirbt, das ist nämlich das, was uns progressiv immer weitergebracht hat. (34:40) Ich krieg zu September auch immer den Drang neue Notizbücher zu kaufen und neue Ordner. Aber ich habe nichts einzuordnen.
1 Stunde 9 Minuten
Woher kommt die Leidenschaft für Luftakrobatik? (05:44) Koffeinfreier Kaffee ist nicht dasselbe, es ist so wie alkoholfreies Bier. (06:31) Mein Lebenslauf ist ein Fleckerlteppich. (07:25) In meinem Leben war es oft so am richtigen Ort zur richtigen Zeit und ich hab immer auf mein Bauchgefühl gehört. (07:31) Ich bin einfach so, wenn ich etwas beginne, egal ob ich weiss wie es geht oder nicht, ich mache es zu 100 Prozent. (08:44) Diese 10 Euro haben mein ganzes Leben verändert. (11:43) Dieses Seil raufklettern ist für alle die ich kenne ein traumatisches Erlebnis gewesen. (12:36) Wir beginnen mit allen Dingen ganz nahe am Boden. (13:08) Es ist ein bisschen wie Häkeln oder Stricken, nur mit den Füssen. (14:37) Ich hatte und hab noch immer Höhenangst. (15:48) Wenn ich Aerial mache, macht es in meinem Kopf klick und ich bin hundert Prozent in diesem Moment. (16:37) Sich Stück für Stück zu überwinden, macht auch einen Reiz aus. (17:54) Für mich ist der soziale Faktor, in jedem Sport den ich mache, ein sehr grosser. (19:24) Wenn ich selber am Tuch bin, bin ich der ultimativen Kontrolle. (20:58) Für mich ist das Unterrichten so erfüllend. (21:51) Das Tuch ist für manche eine Einstiegsdroge in die Welt des Zirkus und Akrobatik, für mich ist das Tuch aber nicht mehr wegzudenken. (23:55) Etwas zum Beruf zu machen wofür man brennt ist nie eine schlechte Idee. (27:41) Ich glaube ich hätte, als der Lockdown und alles begonnen hat, Instagram löschen sollen. (31:58) Ich bin sehr gut in stressigen Situationen den Überblick zu bewahren und jeder dorthin geht wo er hingehen soll. (33:03) Ich kann sehr gut ruhig bleiben. (35:53) Ich finde es schön, dass beim Aerial Menschen etwas gemeinsam haben die sonst nie miteinander in Berührung geraten würden. (39:32) In der Aerial Welt gibt den Hashtag splits for claps. (39:40) Im commercial level wollen die Menschen Spagate und ganz arge Drops sehen. (41:53) Es ist oft die Frage: Für wen kreiert man etwas? (43:41) Die Beliebtheit von Spagat ist universell. (47:22) Bis fünf Minuten bevor wir mit der Aufnahme begonnen haben, habe ich Apfelmus und Tomatensauce eingekocht. (48:04) Wenn sich irgendetwas für mich nicht mehr gut anfühlt, bin ich schnell dabei zu sagen okay thats it. (48:25) Irgendwo einfach auszuharren und dabei unglücklich zu sein, ist für mich nicht denkbar. (51:39) Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und wenns etwas nicht gibt erfindet man es einfach. (52:44) Für mich ist es Freiheit von meinen Gedanken, weil wenn ich am Tuch bin, bin ich zu 100 Prozent in dem Moment und nirgends anders. (54:48) Turnen in der Schule hat mir nichts gegeben. (56:35) Lebenstraumtechnisch wäre ich gerne Chefin von einer Zirkusschule. (59:20) Zirkus braucht immer Höhe und ganz viel Platz. (1:00:06) Aerial und Clownerie wäre super zusammen aber bis jetzt gibt es kein Umfeld wo sich diese Menschen begegnen. (1:04:33) Den Körper in der Luft zu halten und zu bewegen, macht man nicht in vielen Sportarten. (1:04:41) Je mehr Körpergefühl man mitbringt, desto leichter tut man sich am Anfang, aber lernen kann man alles. (1:05:35) Schaukeln kann man gut.
1 Stunde 10 Minuten
Welche Fähigkeiten muss man fürs Trommeln bzw. Musik machen mitbringen? (07:40) Wenn ich jedes Mal wenn ich spiele hinterher noch drei Bier und drei Schnaps dann stehe ich es nicht durch. (08:13) Man erlebt als Publikum nur die Spitze des Eisberges nicht was alles hinter einem Konzert steckt. (08:43) Es wirkt oft glamouröser als es insgesamt ist. (09:51) Es hat mich genervt vom Musikbusiness so abhängig zu sein. (12:11) Schlagzeug ist eigentlich noch ein sehr junges Instrument. (12:28) Auf dem Schlagzeug kann man auch Trommeln. (14:48) Ich hatte auch kurz eine Blockflöte. (16:08) Ich habe meine kleine Trommel immer mehr erweitert mit irgendwelchen Wäschetrommeln und Keksdosen. (20:47) Wenn man von klein auf mit Musik aufwächst hat man automatisch ein musikalisches Verständnis. (22:18) Jemand der Stepptänzer ist kann vielleicht schneller die Hand-Fuß Koordination für Schlagzeug spielen lernen. (24:24) Früher habe ich gespielt und dachte ich übe, später habe ich gelernt üben bedeutet man beschäftigt sich mit etwas was man noch nicht kann. (26:16) Jeder professionelle Schlagzeuger, der als Freelancer arbeitet, der spielt am Anfang alle Musikrichtungen, weil selbst bei einem Schlagergig kann jemand sein der wieder jemanden anderen kennt der ein wichtiger Kontakt ist. (26:51) Bei Metal arbeitet man viel mit Doublebase drumming, also mit den Füssen, das ist dann eher Sport. (32:36) Unter Musikern weiß man, dass Schlagzeug und Bass das Grundgerüst sind. (34:50) Ich finde es eigentlich sehr interessant was genau einen berührt wenn man Musik hört. (35:18) Es geht darum etwas zu transportieren und die Leute auf einem Level zu berühren was gar nichts mit Theorie zu tun hat. (36:19) Wenn man auf der Bühne mit jemanden steht den man nicht ausstehen kann, dann funkts musikalisch auch nicht wo wie es könnte. (39:50) Ich versuche meinen Schlagzeugschülern mitzugeben, dass Musik machen mit anderen das Ziel sein sollte. (48:13) Bei mir spielen Schlagzeugschüler auf meinem Schlagzeug, egal was da gerade steht. (48:52) Man kann so ab 350/400 Euro schon ein okayes Schlagzeug bekommen. (49:53) Wenn Becken kacke klingen kann man auch nichts mehr daran ändern. (51:55) Mittlerweile versuche ich wenn ich auf Urlaub fahre 10 Tage gar nicht ans Schlagzeug spielen zu denken. (53:13) Lachen würde ich nur bei richtig schlechter Musik, Schlager oder so. (1:01:03) Ich hoffe, dass ich weiter wie jetzt viele Konzerte spielen kann. (1:07:09) Ich habe viele Schüler die sagen ich konnte nicht so gut üben weil sie durften nicht so laut spielen. (1:08:47) Geht alle viel auf Konzerte und ermöglicht Kindern Schlagzeug zu spielen.
40 Minuten
Diese Woche kommen unsere GästInnen zum Thema Musik aus dem letzten Jahr nochmal zu Wort. Lisa (00:46) Musik war tatsächlich immer an erster Stelle. (01:03) Meine Eltern haben mich in meinen Träumen immer voll unterstützt. (03:43) Das auf der Bühne stehen wollen habe ich natürlich schon, aber tatsächlich ausschließlich im musikalischen. (04:11) Es ist natürlich, dass was man das was man geschaffen hat, präsentieren will und auch sich selbst als Schaffende. (04:26) Am wohlsten fühl ich mich singender Weise. (04:27) Es hat sehr lange gedauert, bis ich gefunden habe, dass es mehr als eine Sache gibt, die einen erfüllt und Spaß macht. Marco Pogo (04:57) Wenn ich mal mit irgendwas anfang, dann hör ich nicht auf. (07:18) Ich bin schon rational denkend aber auch fürchterlich unorganisiert. (07:31) Vom kreativen Prozess ist Buchschreiben wie Musik machen. Ein Kapitel ist ein Song. (09:12) Man muss mit Konventionen brechen. (09:47) Ich habe schon immer das Herz auf der Zunge gehabt. (11:36) Je skeptischer die Blicke sind, desto mehr bin ich davon überzeugt, dass meine Idee eine super Idee ist. (13:02) Story of my life ist: das chronische Unterschätzen meiner Person. Mit dem kokettier und spiel ich aber auch. (13:39) Ich habe mit Musik angefangen und meine Kommunikation aufzubauen, indem ich überhaupt keine Tabus kannte. Das darf man nicht verlieren oder sich nehmen lassen. (14:02) Ich fahre einen Spagat zwischen was darf ich sagen, was kann ich sagen, was sollte ich nicht sagen und was sollte ich sagen. Roman (15:54) Wenn man seinem Gefühl folgt, hat es mehr Wirkung als man glaubt. (16:08) Am besten ist es, wenn die Texte einfach da sind und ich denke mir "Woher kommt der Gedanke?" (16:41) Passts auf was mit mir redet, vielleicht wird's ein Lied. (17:15) Wenn man Deutsch singt und einen Pop Song hat, und ich sing da einen deutschen Text drauf, klingt es extrem schnell nach Schlager, sobald ich einen englischen Text drauf sing, klingts nach Welthit. (18:10) Zukunft ohne Musik ist einfach beschissen. Marcus Wiebusch (19:35) Ich kenne es, den Druck zu haben, dass man auch enttäuscht. (19:52) In letzter Konsequenz muss ich nur meinem eigenen Kompass folgen und das machen, woran ich glaube. (20:16) Ich denke da an meine eigenen Maßstäbe und das ist vielleicht das, was ich vom Punk gelernt habe. (20:29) Viele Künstler haben das Herz am rechten Fleck und haben die richtige Einstellung nur das in schlaue, tolle Texte oder Songs zu gießen, ist manchmal ganz schön schwer. (20:49) Man muss sich schon sehr, sehr anstrengen, um politisch relevante Texte zu machen die einen emotionalisieren, die einen mitnehmen, die einen aufrütteln vielleicht sogar und das kann man nicht von jedem Künstler erwarten. (21:57) Wir sind nicht so ernst wie man uns zuschreibt. (22:00) Bis eine Zeile auf Papier kommt habe ich sie im Kopf schon zu sehr durchdacht dass ich dann lustig darüber überrascht bin. (22:45) Ich wundere mich ja selber, dass so ein Song wie "Der Tag wird kommen" nicht schon vorher geschrieben wurde. (23:03) Geil, das hat noch keiner gesungen, jetzt bin ich dran. (23:05) Ich bin schon sehr stark auf der Suche nach Texten, die noch niemand geschrieben hat. (23:47) Man muss locker bleiben und sich weiter mit guten Ideen umgeben. (25:11) Die Kultur sollte man wertschätzen, als wenn sie bald wieder weg wäre. Sascha (25:55) Wir haben uns nie Regeln überlegt oder selbst auferlegt. (27:07) Die Konzerte mit „Vielleicht“ zu beginnen, ist ein Gänsehautmoment, weil es so viel aussagt. (27:36) Im allerbesten Fall entsteht aus einer Freundschaft eine Band. (30:05) Wir haben viel gefeiert, aber wir brauchten nicht wirklich einen Anlass dazu. (31:37) Es war uns immer bewußt und auch wichtig, daß wir so gut wie möglich spielen müssen. (31:56) Wir sind mit dem Widerstand gegen Atommüll groß geworden und da fordern wir dann keine Gage. (33:13) Wertekompass, ja unbedingt. (39:41) Man sollte sich generell Zeit nehmen Kultur zu geniessen.
23 Minuten
Ein Zusammenschnitt unserer GästInnen aus dem Bereich Medien im vergangenen Jahr Martina: (01:18) Ich hab das Zusammenspiel zwischen den „Zuagroasten“ und den „Hiesigen“ so spannend gefunden und hab mir dann aus Beobachtungen eine Geschichte zusammengesponnen. (02:59) Du darfst alles, außer langweilen. (04:15) Sonst landet man dann drei Stunden später in einem Onlineshop und kauft Schuhe. Sophie: (04:35) Es wird von uns allen erwartet, dass wir jetzt funktionieren, aber eigentlich sind wir eingeschränkt in unserem normalen Leben und das rückt auf die Stimmung. (05:50) Man kann mir sehr viel sagen, aber beim Impfen bin ich rigoros und da lass ich auch keine komischen Meinungen zu. (07:56) Mir ist es lieber, ich hab 200 Follower weniger und die sind weg, aber ich hab gesagt was ich sagen will, als ich schweige zu dem Thema. Thomas: (09:35) Ich packe mir gerade alles zusammen für meine Reise in die Ukraine. (11:53) Es gibt Gruppen auf Facebook und Telegram, auf denen sich Journalisten vernetzt haben. (14:47) Das kommt alles in einen großen Rucksack und dann stellt man fest, es ist viel zu viel. Magdalena: (17:40) Es gibt keinen Kompromiss, wenn es um Menschenrechte geht. (19:12) Oft reicht es schon, wenn man die Geschichte erzählt. Da muss man nicht mehr viel wertend dazu bringen. (20:13) Das ist so wahnsinnig übergriffig. Ich geh doch auch nicht zu den Leuten ins Büro und schau ob die ihre Arbeit richtig machen.
33 Minuten
Diese Woche kommen unsere GästInnen zum Thema Freundschaft aus dem letzten Jahr nochmal zu Wort. Margit & Andreas - I'll be there for you (17. Januar 2022) (00:47) 20 Jahre ist das jetzt her. Nicht zu fassen. (03:06) Das Vertraute hat sich bis heute fortgetragen. (04:13) Ich bin ihr auch dankbar, wenn sie mir offen ins G‘sicht sagt „Was machst denn für an Scheiß?“ (04:50) Jedesmal wenn ich den Andreas sehe, lerne ich etwas. (05:44) Wir brauchen keine einzige Sekunde darüber nachzudenken ob wir die richtigen Worte finde, weil wir eine gemeinsame Sprache haben. (07:42) Er kommt dann und hört erstmal zu und sagt gar nichts. (08:15) Jetzt wein ich gleich. (10:33) Eines der Grundbedürfnisse eines jenen Menschen ist, so gesehen zu werden, wie man ist. (11:43) Wir sind emotional verbundene Spontanfreunde. (12:20) Die Aktivitäts verbundenen Freunde sind wir über die Clownerie. (14:44) Unsere Freundschaft darf präsent Platz haben und darf auch einmal längere Pausen machen. (15:42) Wenn wir jetzt nicht miteinander Clownerie machen würden, würden wir uns wahrscheinlich weniger sehen. Niko & Sepp - Geschichten aus der letzten Reihe (25. Oktober 2021) (15:58) Es ist wie bei den Busreisen, die Coolen sitzen in der letzten Reihe. (16:31) Die Sitzzuordnung im Nationalrat hat mich zum Niko gebracht und wir wurden beste Freunde. (17:09) Wir haben uns gut verstanden und uns auch wahnsinnig gut anschweigen können und das braucht man auch in einer Freundschaft. (27:19) Schade, dass es im Parlament nicht wie im Handball ist, da wird mein ein- und ausgewechselt wie es notwendig ist. (28:14) Ich finde die Idee des wieder einwechseln ins Parlament super. (28:36) Es würde vielen Abgeordneten gut tun wenn die da draußen in der echten Welt, in echten Unternehmen etwas machen würden weil die Vorstellungen darüber wie das Leben funktioniert von machen schon sehr unrealistisch sind. (29:05) Ich hab mir gedacht ich hab die Gelassenheit von Dir gelernt.
28 Minuten
Diese Woche kommen unsere GästInnen zum Thema Kunst & Kultur aus dem letzten Jahr nochmal zu Wort: Camilla (04:30) Seitdem ich Dokumentationen und Filme schneide bin ich eine viel bessere Regisseurin geworden. (06:31) Die Leute die sagen: Ich möchte das einfach so ungedingt und die dranbleiben, dass sind die die dann auch die großen Jobs bekommen. Lily (10:43) Das möchte ich die nächsten 40 Jahre machen, ich will einfach ich sein. (12:14) Kunst kommt sicher nicht von Können sonder von Passion. (12:46) Ich möchte immer jemand sein der sich weiterentwickelt. Max (14:07) Ich habe meine meiste Inspiration durch Musik. (14:45) Für mich ist Video machen immer so ein Übersetzen der Gefühle die ich beim Song hören habe in Bilder für andere. (18:25) Mit dem 30igsten Geburtstag hab ich gedacht ich muss anfangen alles ein bisschen zu fokussieren. (19:34) Ich versuche die Welt des Videos an einer Schnittstelle mit der Welt des Theaters zusammenkommt. Sören (23:07) Kunst begegnet uns an allen Ecken und Enden, beim Zahnarzt, in der Zeitung und auf Instagram. (23:47) Dann war die Frage: Warum ist es einfacher sein Auto zu verkaufen als sein Kunstwerk. (26:18) Wir wollen bezahlbare Kunst auf den Markt bringen, dass Leute überlegen ob sie zu Ikea fahren und ein Poster kaufen, ob sie ein paar Euro mehr ausgeben und dafür ein Kunstwerk von einer lebenden KünsterIn kaufen.
47 Minuten
(01:32) Alles, was wir jemals miteinander geredet haben, ist aufgenommen. (Christiane) (05:35) Der Hinflug war einfach die Hölle. (Christiane) (10:05) Ist es jetzt echt ein Thema, dass wir Menschen, die vor einem Krieg flüchten, mit der Handysignatur quälen? (Brenda) (12:15) Ich habs jetzt mal kennengelernt, als nicht Staatsangehörige wohin zu kommen und zu sagen: Hey, hier bin ich jetzt, was machma? (Christiane) (13:44) Long story short, ich habe jetzt eine Arbeitserlaubnis. (Christiane) (13:59) Es bricht niemanden ein Zacken aus der Krone zu anderen Menschen zumindest höflich zu sein. (Brenda) (14:59) Ich glaub, wir würden uns auf der Welt besser tun, wenn wir alle nett zueinander wären. Oder zumindest höflich. (Brenda) (19:22) Happy Birthday Viktor. Mögen die gemeinsamen Kaffees immer so gut schmecken. (Christiane + Brenda) (20:28) Du kannst auf Deiner Liege liegen und aufs Meer schauen und basta. (Brenda) (21:49) Besseren Urlaub gibts nicht als in Italien am Strand liegen und nichts zu tun, zwischendurch essen zu gehen und dann weiter nichts tun. (Christiane) (22:28) Wenn ich mir aussuchen könnte, 1 Woche Strandurlaub in Jesolo oder 2 Wochen Urlaub auf Bali, würde ich mit Handkuss die Woche in Jesolo nehmen. (Christiane) (25:37) Sehr viel Kuhcontent im Buch mag ich auch sehr gerne. (Christiane) (26:11) 1 Babyelefant Abstand zu Kühen find ich wichtig. (Brenda) (29:08) Ich bin immer noch in meiner Hazel-Brugger-Obsession gefangen. (Christiane) (31:14) Ich habe eine andere Podcastobsession wie du, ich hab sie mit dem Alles muss raus Podcast von Thilo Mischke. (Brenda) (32:59) Man muss sagen, dass Abtreibung in Österreich nicht legal, sondern nur straffrei ist. (Christiane) (34:26) Nicht weiter als bis zur Nasenspitze gedacht und wenn die Nasenspitze die eines alten weißen Mannes ist, dann ist auch eine bestimmte Welt, in der wir leben. (Christiane) (35:14) Die Freiheiten, wie sie jetzt sind müssen so bleiben wie sie sind, weil es geht viel zu schnell, dass man sie uns Frauen wegnimmt. (Brenda) (37:00) Es macht mich wütend, welche Menschen sich in die Abtreibungsdebatte einmischen und plötzlich eine Meinung haben, die einfach keine Meinung zu haben haben. (Brenda) (37:40) Es gibt viele Männer, die im Zwiegespräch sagen, natürlich stehe ich hinter euch, bin Feminist, das glaube ich euch allen, aber dann machts halt auch was. (Christiane) (37:54) Jetzt, wo uns Frauen die Rechte weggenommen werden, brauchen wir Alliierte. (Brenda) (44:49) Ich find auch nicht, dass man zum Hochzeitstag auch noch was schenken muss, eigentlich. (Christiane)
46 Minuten
(06:03) Man muss im Leben nicht immer wissen, wo man hinwill, um das richtige Ziel zu finden. (07:10) Ich war mit viel mehr Energie dabei, auch wenn ich noch nicht wusste, was daraus wird. (08:01) Für mich war es bereichernd unterschiedliches Knowhow aus verschiedenen Welten zu haben und verknüpfen zu können. (09:03) Man kann lernen um Hilfe zu bitten, spannender ist aber die Frage wie kann es gelingen. (11:15) In der Therapie geht es auch darum in der Biografie zu arbeiten. (12:45) Der erste Schritt ist ein Kennenlernen. (13:44) Das Wichtigste für die Klientinnen und Klienten ist es zu schauen, ob ich mit diesem Therapeuten oder dieser Therapeutin mit meinen intimsten Dingen arbeiten kann. (18:17) Aus Patientinnen und Patienten wurden Klientinnen und Klienten. (19:20) Es gibt Menschen, die sind krank und dadurch im Alltag unterschiedlich eingeschränkt und es gibt Menschen, die Psychotherapie zur Weiterentwicklung oder zur Entscheidungshilfe nutzen. (20:01) Menschen kommen erst dann, wenn die subjektive Not schon sehr groß ist. (21:21) Es gibt wenig Bewusstsein dafür, welche Faktoren unsere Zufriedenheit beeinflussen. (21:58) Es braucht viel Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsschaffung. (22:20) Alle gehen davon aus, dass es funktioniert und wenn es dann nicht funktioniert, sind alle überrascht. (25:27) Wir eröffnen jede Runde mit: „Wie geht es dir denn gerade mit deiner Mutter?“ – das tun wir natürlich nicht. (25:47) Es ist mehr als ein Beruf, es ist eher eine Haltung. (29:52) Der eine wäre vielleicht dankbar für den kleinen Stoß, der andere wäre total empört darüber. (31:22) Prozesse lassen sich in den seltensten Fällen beschleunigen. (33:02) Nach dem 2. Weltkrieg wäre Therapie in Europa so wichtig gewesen und ist auch heute noch nicht so verfügbar, wie sie erforderlich wäre. (36:22) In erster Linie ist es wichtig sich jemanden zu suchen, bei dem man das Gefühl hat, gut aufgehoben zu sein. (37:50) Humor hat eine therapeutische Funktion. (39:30) Ich habe die eigene Erfahrung gemacht wie lohnend es ist mit sich und seinem Leben auseinanderzusetzen. (40:35) Ich hab mich vor kurzem am Radl am Weg in die Praxis ertappt wie sehr ich mich freue da jetzt hinzufahren. Früher war das nicht immer so.
1 Stunde 9 Minuten
Triggerwarnung: In dieser Folge wird das Thema Abtreibung besprochen. (03:56) Zwischenmenschliche Beziehungen, die mir was bedeuten, machen mir am meisten Freude. (05:24) Der beste Kaffee ist tatsächlich jeder erste Kaffee des Tages, wenn die Nacht überstanden ist. (07:05) Wie wir erfahren haben, dass der Emil das Downsyndrom hat, haben wir nach einer Möglichkeit gesucht zu verstehen, was das bedeutet und die einzige wirkliche Hilfe dabei war Instagram. (07:40) Mir war das ein Anliegen, das hinauszutragen in der Hoffnung, dass sich die Leute dann ein bisschen weniger anscheißen. (09:16) Allein das Wording dieser Testseiten ist so heftig, dass wir es mit uns nicht vereinbaren konnten. (09:34) Gewickelt wird, was rauskommt. (10:09) Unerwarteterweise ist auch für mich eine Welt zusammengebrochen, worüber ich mich im Nachhinein wahnsinnig ärgere. (10:56) Ich kann nachvollziehen, dass man diese Fragen hat, es kommt aber darauf an, wie man mit der Antwort umgeht. (12:56) Es war schmerzhaft, dass das für uns bedeutet, dass unsere Elternschaft potenziell komplizierter wird, aber wir haben es geschafft, uns trotzdem zu freuen. (14:25) Ich hab mich davor schon gefragt, wie andere Frauen das als „schönste Zeit ihres Lebens“ bezeichnen können. (15:46) Er ist auf die Welt gekommen und hatte keine Ahnung wie viele Gedanken man sich um ihn gemacht hat. (18:15) Es waren fast nur positive oder neutrale Reaktionen, auch wenn immer ein bisschen Mitleid dabei war. (18:35) Das sind lauter so Sätze, die gut gemeint sind, aber wenn man sie zerstückelt und schaut, was eigentlich damit gemeint ist, ziemlich org sind. (19:05) Das Downsyndrom ist keine Krankheit, das ist eine Neurodivergenz oder eine Behinderung. (19:26) Der Emil wird von allen das Herzwärmerchen genannt. (21:33) Ein leukämisches Syndrom nach der Geburt ist nicht untypisch für Babys mit Downsyndrom. (21:52) Er hat sich nach 6 Wochen von dem leukämischen Schub erholt und das ist viel aufregender, als wann er gehen wird können, ob er Bruttoinlandsprodukt buchstabieren kann oder ob er mal Auto fahren wird. (25:53) Wir leben in einer Gesellschaft, wo man das gerne wegzaubern möchte. (27:39) Sobald du erfährst, dass dein Kind nicht der Norm entsprechen wird, rattern in dir alle unbewussten und blinden Flecken, ob du das jetzt möchtest oder nicht. (29:09) Wir bieten dem Emil in unserem Rahmen alles, was wir können. (31:12) Mich strengt Muttersein wahnsinnig an. (32:55) Wenn mir jemand sagt, dass er noch nie gern sein Kind abgegeben hätte, dann schwanke ich zwischen Unglauben und Neid. (42:53) Ich wusste, dass man das machen kann, weil meine Mama mir ein großes Vorbild war. (47:02) Es war arg zu sehen, dass Ärztinnen und Ärzte in ihren 40ern oder 50ern am Emil noch was lernen. (49:05) Es gibt keinen Grund, vorm Downsyndrom Angst zu haben. (50:58) Das Allerwichtigste ist, dass der Emil lieb ist zu anderen. (56:13) Es gibt einiges, vor dem man Angst haben muss, aber das Downsyndrom ist es nicht. (58:57) Die erste Anlaufstelle sind immer andere Eltern. (1:01:00) Man wird sehr schön aufgenommen in die Familie der Menschen mit Downsyndrom. (1:03:05) Die Liebe zu deinem Kind ist derartig groß, dass du Bäume versetzen kannst. (1:05:00) Ich ermutige alle: Es geht schon. (1:07:01) Ich würde mich irre freuen, wenn man mich öfter darauf anspricht, ob mein Kind Trisomie 21 hat.
1 Stunde 26 Minuten
(04:34) Wir haben uns nie Regeln überlegt oder selbst auferlegt. (07:13) Dann waren wir halt so: Nie wieder Major, alles scheiße! (08:00) Die Konzerte mit „Vielleicht“ zu beginnen, ist ein Gänsehautmoment, weil es so viel aussagt. (09:56) Der hat uns auch Musiktheorie beigebracht, was beim Komponieren natürlich wahnsinnig hilfreich ist. (11:26) Unser fünftes Album hätte nicht besser werden können. (11:43) Im allerbesten Fall entsteht aus einer Freundschaft eine Band. (14:42) Wir sind kein typisches Produkt der Musikindustrie. (16:05) Wir haben früh gelernt, auch „Nein“ zu sagen. (16:52) Seit es Tokio Hotel gibt, verdient die Plattenfirma an allem mit. (18:03) Vieles passiert und funktioniert mittlerweile einfach. (19:15) Streamingzahlen sind nicht so wichtig wie Verkaufszahlen. (20:30) Wir haben im ersten Jahr 120 Konzerte gespielt, teilweise drei oder vier an einem Wochenende. (21:30) Dann haben wir das Video zum ersten Mal auf MTV gesehen, so war das damals vor 17 Jahren. (21:49) Wir haben viel gefeiert, aber wir brauchten nicht wirklich einen Anlass dazu. (24:23) Promotouren machen wir auch gar nicht mehr, weil uns die Radios eh nicht spielen. (25:32) Ich hab auch schon mit Menschen geredet, die mir gesagt haben: „Ey, du warst voll das Arschloch.“ (30:05) Seit 17 Jahren steigen unsere Verkaufszahlen für die Liveauftritte. (32:51) Wir haben noch nie einer Plattenfirma Geld gebracht oder durch Alben Verkäufe Geld verdient. (36:35) Bei wirtschaftlichen Veranstaltungen verkaufen wir uns nicht unterm Wert. (38:15) Wir sind mit dem Widerstand gegen Atommüll groß geworden und da fordern wir dann keine Gage. (44:05) Wenn wir auf Tour sind, sind wir auf Tour und alles andere stört. (48:35) Die beste Kritik ist die, aus der man etwa ziehen kann. (01:00:56) Der Refrain ging erst anders, bis unsere Mutter dann meinte: „Ganz schön oft ‚perfekt‘, willst du nicht lieber ‚Perfektion‘ singen?“ (01:05:10) Es gibt Songs, die sind einfach nicht mehr aktuell, weil sich die Welt verändert hat. (01:05:04) Es wird bei uns keinen Soundcheck geben, wo wir dann noch einmal üben. (01:08:40) Dieses Denglisch geht mir total auf die Nerven. (01:13:03) Ich finds live immer gut, wenn es nicht genauso klingt wie auf Platte. (01:17:04) Es ist ja mittlerweile schon viel verlangt, sich drei Minuten lang ein Lied anzuhören. (01:23:55) Meine famous last words sind: Seid lieb.
58 Minuten
(15:18) Ich habe da viele Antworten darauf. (Brenda) (16:06) Das ist ja eine gute Frage: Ist Sziget Urlaub oder nicht? (Christiane) (17:13) Die mit Milch und Zucker Klausur in Kroatien war ein Startschuss für mich fürs aufrappeln. (Christiane) (19:50) Der beste Kaffee, ist die mit Milch und Zucker Geschichte. (Christiane) (21:05) Unser Aufnahmekalender tut hier nichts zur Sache. (Christiane) (22:05) Von den 200 Folgen wissen wir nicht mehr von jeder Gästin oder jedem Gast wie sie ihren Kaffee trinken. (24:54) Es ist auch durch den Podcast besser geworden, dass ich Menschen wirklich zuhört und sie halt wirklich reden lässt. (Christiane) (25:15) Mann muss nicht immer alles gut können was man meint, dass man gut kann. (Christiane) (26:50) Von Dir kann man lernen auch mal nichts zu sagen. (Brenda) (27:22) Man hält es aus nicht immer die Pappn offen zu haben. (Brenda) (30:09) Du kannst Dich in jedes Thema einlesen und Dich für jedes Thema interessieren. (Christiane) (30:22) Jedes mal wenn ein Gast oder eine Gästen sagt: Oh gute Frage, klopfen wir uns ein bisschen auf die Schulter. (Christiane) (30:43) Man sucht die Anerkennung dann doch. (Brenda) (30:48) Es ist auch das was mit Milch und Zucker ausmacht, dass wir miteinander funktionieren. (Brenda) (31:15) Ich finde man sollte alle Unterhaltungen aufnehmen. (Brenda) (32:50) Von mir kann man lernen nervig zu sein. Sag doch hartnäckig dazu. (Brenda - Christiane) (35:48) Ich könnte mir überhaupt nicht vorstellen so etwas wie einen Podcast mit jemand anderen außer dir zu machen. (Brenda) (36:53) Mit Milch und Zucker gäbe es nicht schon 200 Folgen wenn wir nicht auch miteinander und aneinander gewachsen wären. (Brenda) 37:00 - 39:06 BABBEL (39:22) Wenn ich anderen Menschen von unserem Podcast erzähle, weiss ich nicht welche Fragen du normalerweise stellst. (Brenda) (41:12) Eigentlich ist es eh arg, dass noch nichts gröberes passiert ist bei irgendwelchen uploads oder so. (Christiane) (42:10) Es ist nichts so gravierendes, dass wir den 200 Folgen Streak unterbrochen hätten. (Christiane) (42:38) Es gibt beim Podcast schneiden echt nicht viel zu lachen. (Christiane) (43:07) 100 %ig. Also ziemlich sicher. (Christiane) (44:11) Man kann voll gut mit dir lachen wenn du vergisst, dass deine Kopfstimme auch laut rauskommt. (Brenda) (44:33) Da kommt die ganz wahre Christiane raus und die is echt hart. (Christiane) (46:08) Wenn mir überhaupt nicht nach lachen zumute ist und mich jemand versucht zum Lachen zu bringen, das hasse ich. (Christiane) (51:18) Ich glaube wir brauchen einen neuen Meilenstein. (Brenda) (54:30) Ich hoffe, wenn wir in fünf Jahren auf dieses Gespräch zurückblicken, dass wir dem was wir mit mit Milch und Zucker machen wollten treu geblieben sind. (Brenda) (55:03) Ich hab total viel zu sagen, dauernd. Deswegen machen wir einen Podcast. (Brenda - Christiane) (55:28) Es gibt keinen besseren Menschen mit dem man mit Milch und Zucker machen Könnte wie mit dir. (Brenda) (56:30) Wir bemühen uns jede Woche eine schöne Podcastfolge zu machen. (Christiane) (57:34) Sagt den Mensch was nettes wenn sie etwas gutes machen. (Christiane) Sponsor dieses Podcasts ist Babbel, die weltweit erfolgreichste Sprachlern-App mit der du 14 verschiedene Sprachen erlernen und schneller echte Gespräche führen kannst. Mit dem Rabattcode **Zucker** erhaltet ihr auf **[Babbel.com/audio](https://begin.babbel.com/audio/)** ein Babbel Jahresabo zum Preis von nur 6 Monaten. Der Code ist bis 30.06.2022 gültig. ---- Alles weitere erfährst du unter [**www.mitmilchundzucker.at**](http://www.mitmilchundzucker.at) auf Instagram [**@mit.milch.und.zucker**](https://www.instagram.com/mit.milch.und.zucker) oder Facebook [**@mitmilchuzucker**](https://www.facebook.com/mitmilchuzucker)
1 Stunde 2 Minuten
(06:03) Zitronensaft trink ich eh gern, aber den kaum gerösteten, grünen Kaffee nicht. (07:12) Es kommt selbstverständlich die Frage: Caffè? (07:23) Es muss dann auch gar nicht die Siebträgermaschine sein, die klassische Bialetti macht einen herrlichen Kaffee. (07:34) Kaffee trinken ist in Italien vielleicht mehr Gewohnheit, so wie Kaugummi kauen bei uns. (08:54) Ist nicht die Neutralität nicht viel eher ein Feigenblatt des ersten "Opfers"? (09:30) Ich tu mir ja mit dem Begriff Solidarität leichter als mit dem Begriff Gemeinschaft. (10:32) Ich fühl mich wie ein Golden Retriever, mit wedelndem Schwanz, der gleich einen Herzinfarkt bekommt, weil ich so glücklich bin, dass wieder Feste passieren oder du auf der Straße gehst und Leute triffst. (11:19) Ich fühl mich jetzt endlich wieder in Gemeinschaft. (12:37) Ich finde, dass so einfache Kniffe wie eine Masken tragen oder Gratistests zu vollziehen, jedem zumutbar sind. (15:17) In was für einer wohlstandsverwahrlosten Gesellschaft der Selbstverständlichkeiten leben wir, dass man immer nur erwartet, dass man bekommt oder erhält. (15:44) Uns geht so gut und ich bin da so demütig dafür, dass wir zufällig auf die Butterseite des Lebens, auf diese Insel der Seeligen, gefallen sind. (16:04) Warum ist überhaupt jemals das Wort Freiheitseinschränkung in den Mund genommen worden wenn es doch logisch ist, dass sich jetzt jeder mal kurz zurücknimmt um on the long run, einen besseren Effekt zu erzielen. (20:40) Die Impfung per se ist der ultimative Akt der Solidarität. (21:41) It's a Ninja round. (25:02) In Schiliften und in Zügen bin ich gefürchtet weil ich sag jedem, dass es eine Maskenpflicht gibt und ich hab mich auch schon richtig gestritten. (29:42) Was wird Menschen im Gesundheitssystem durch Impfgegner zugemutet? Sie sind da dazu da zu helfen, also stellen sie den Rettern praktisch ein Haxl. (38:14) Ich bin eine sehr große Verfechterin des "Check your privilege". (40:15) Es ist ernüchternd, dass wir unser größtes Versprechen, auch der Neutralität, des "nie wieder", gebrochen haben. (44:08) Wir müssen immer ein bisschen selbst bedroht sein um zu sehen, dass es auch anderen hilft wenn man sein Verhalten ändert. (48:59) Es zeugt halt davon, dass wir alle keine Ahnung haben, wie gut es uns geht. (54:29) Vor fünf Jahren wären die Affenpocken eine Meldung hinten in der Zeitung gewesen, jetzt haben wir einfach Angst. (55:03) Es gibt ja Hinweise, dass es nur sexuell übertragbar ist und so wild sind wir nicht in Österreich. (56:52) Wir sollten uns alle mehr bewusst sein, dass Kooperation besser ist als Konkurrenz und dass wir unseren individuellen Auftrag in dieser Welt ein bisschen mehr wahrnehmen, weil wir gesehen haben, dass die unendliche Glückseligkeit und Problemlosigkeit in der wir leben einfach nicht selbstverständlich ist. (1:00:48) May all beings everywhere be happy and free and may all my thoughts, words and actions contribute to that happiness and freedom for all.
49 Minuten
(06:49) Musik war tatsächlich immer an erster Stelle. (07:06) Meine Eltern haben mich in meinen Träumen immer voll unterstützt. (09:37) Ich habe angefangen an dieser Produktion zu arbeiten und habe gemerkt, dass ich angekommen bin. (10:12) Mir war immer wichtig, dass ich einen Job finde, in dem ich flexibel bin oder die Ressourcen habe, Zeit für meine Musik zu finden. (14:12) Das auf der Bühne stehen wollen habe ich natürlich schon, aber tatsächlich ausschließlich im musikalischen. (15:20) Es ist natürlich, dass was man das was man geschaffen hat, präsentieren will und auch sich selbst als Schaffende. (15:31) Mit großen Reden kann man mich jagen. (15:48) Am wohlsten fühl ich mich singender Weise. (19:55) Es hat mich erkennen lassen, es muss nicht immer das eigene Ding sein, das man auf die Bühne bringt. Es gibt auch ganz viel andere Dinge und Wege, die man einschlagen kann, wo man das machen kann wo die Leidenschaft drinnen steckt. (20:32) Mit wem will man sich einen Release-Tag teilen, wenn nicht mit PÄM. (20:54 – 22:47) WERBEEINSCHALTUNG BABBEL (24:33) Oft brauchts da einfach jemanden der dir sagt: Geh einen Schritt zurück, schau ma mal, was wie stattfinden muss. (29:09) Es hat sich als sehr erleichternd herausgestellt Musik mit anderen Menschen gemeinsam zu machen. (30:16) Womit ich gut umgehen kann, ist Kritik am Songwriting. (30:57) Ich habe mich früher sehr gerne hinter der englischen Sprache versteckt. (32:24) Es gibt einfach Dinge, auch wenn sie Oarsch sind, die einfach gesagt und behandelt werden müssen. (32:33) Es war eine Entscheidung nicht mehr zu sagen: "Lies den Text und nimm dir mit was du brauchst", sondern "He das habe ich mir dabei gedacht, vielleicht kannst du auch was damit anfangen." (36:22) Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass das Thema Flöte kurz aufgekommen ist, aber das ist schnell im Keim erstickt worden. (37:52) Wenn man mich ganz leicht zum Lachen bringen will, muss man einfach nur vor mir niesen. (38:47) Humor ist, wenn man trotzdem lacht. (39:48) Musik und Songschreiben ist die Art mit Dingen umzugehen und Dinge zu sagen, die sich anders schwer sagen lassen. (40:14) Ich glaub ich bin im Formulieren von traurigen Dingen einfach besser. (41:44) Es ist auf jeden Fall unterhaltsamer, wenn mit mir noch ein paar mehr Leute auf der Bühne sind. (44:32) Es hat sehr lange gedauert, bis ich gefunden habe, dass es mehr als eine Sache gibt, die einen erfüllt und Spaß macht.