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mit Milch und Zucker Archiv

298 Episoden
35 Minuten
(02:28) 2022 war das stabilste Jahr seit langem. (03:39) Das Leben ist jetzt viel gesettelter als es letztes Jahr war. (04:57) Ich bin so schlecht mit Wünschen. (05:55) In der Timeline meines Lebens ist es ein guter Zeitpunkt. (07:01) Wenn ich wen reden hören will, hör ich den Podcast an. (09:54) Es ist eine positive Entwicklung in dieser Welt, dass man binnen Sekunden fragen kann: Hey, wie gehts. (14:44) Es war sehr schön sich für jemanden anderen zu freuen. (15:21) Du spielst auch eine sehr grosse Rolle in meinem Leben. (18:35) Manchmal ist ein ganz gscheit eine Maske zu nehmen, nicht nur wegen Corona, aber auch um sich für Grippe und Schnupfen zu schützen und mir ist es ja wurscht ob ich eine Maske trage oder nicht. (21:22) Wenn die grösste Einschränkung derzeit ist, dass wir hin und wieder eine Maske tragen, dann ist es kein Problem. (22:05) Wir trauen uns an mehr Themen ran. (24:55) Im Podcast muss eine gewisse Lieben drinnen stecken und es darf nicht nur eine zusätzliche Plattform sein. (27:30) Es ist einfach total schön Menschen zuzuhören wie sie ihre Geschichte erzählen und wir unsere manchmal besseren, manchmal schlechteren Fragen dazu stellen dürfen. (30:58) Wenn wir eine Podcastfolge aufnehmen, rede ich die nächsten 2 Wochen über die Inhalte der Episode. (32:06) Es geht bei mit Milch und Zucker darum, was unsere GästInnen erzählen wollen, weil darin sind sie ExpertInnen. (33:04) Wenn man am Jahresende auf die Liste der GästInnen zurückschaut, sieht man welche tollen Podcastbegegnungen wir hatten. (33:16) Wir haben in den letzten 4,5 Jahren 226 Podcastfolgen aufgenommen, da darf man schon ein bisschen stolz sein.
45 Minuten
(05:13) Ich fluch‘ am Anfang immer sehr über Weihnachtslieder. (06:25) Es kommt stark drauf an, wie viele Punsch ich schon getrunken hab. (07:08) Das habens mit meinem Ed Sheeran auch oft gmacht. (08:11) Ich bin ein großer Fan von „come together“ und „wuhu happy peppi“ (09:50) Meistens lass ich auch so viel Zeit verstreichen, dass der Druck da ist. (10:25) Weihnachten ist so ein Überthema wie Liebe. (10:46) Sobald ‚Jingle Bells‘ drinnen ist, ist es ein Weihnachtslied. (10:57) Das einzige was mit an Weihnachten taugt, sind die Lichterketten. (11:13) I love to give. (12:50) Leise rieselt der Schnee find ich schon schön. (13:46) Jedes Jahr muss ich einen CD Player organisieren, was ja kein Mensch mehr hat, weil zu Weihnachten immer dieselbe CD rennt. (14:25) Dann schauen wir uns 10 Minuten an bis diese deppaten Spritzlichter vorbei sind. (15:47) Wenn die Spritzlichter aus sind, dann fangt bei mir die Weihnachtsstimmung an. (20:56) „Es wird scho glei dumpa“ ist sensationell. (21:43) Leute die bei der zweiten Strophe „Stille Nacht, heilige Ancht“ noch mitsingen können. What is wrong with you? (22:32) Das ist ein Banger. (25:05) Weihnachten sollte der stressfreiste Tag sein. (27:50) weihnachten ohne meine Mama ist nicht Weihnachten. (29:58) Den Baum lasst ma stehen, bis er von selbst auseinader fallt. (31:26) Meine Mama hat den schönsten Christbaum auf der Welt. (35:21) Ich habe keine materiellen Wünsche. (41:00) Es is ned ois goid was glänzt. Manchmal ist es auch eine Spritzkerze. (42:51) Es ist als würd ich das Christkind vor mir sehen.
48 Minuten
Wer suchet der findet? Welche Sprache spricht das Internet? (08:08) Bei der Mama gibts eine Kaffeemaschine, die wird aber eigentlich nie genutzt, sondern da gibts die schöne dzezva. (09:06) In Italien werden beim Kaffee die wichtigen Dinge beschlossen dann nur noch Hand drauf so machen wir. (09:42) In Bosnien und Kroatien ist immer Kaffee im Spiel. Für die Nerven. (09:50) In Italien ist mir immer die Wiener Kaffeehauskultur abgegangen aber weniger der Kaffee. (12:40) Ich habe bereits Optimierungen für 60 Länder gemacht. (13:23) Ich habe damals auch gegoogelt was SEO ist bevor ich mich bei einer SEO Agentur beworben habe. (14:51) Ich habe gesehen, daß es auch andere Möglichkeiten mit einem Sprachstudium gibt als zum Beispiel das Unterrichten. (15:25) Bei SEO geht es nicht nur darum wie die User suchen sondern auch um den Content der auf den Webseiten steht und da sind meine Kenntnisse der Literaturwissenschaft von Vorteil. (15:41) Meine Kenntnisse der Literaturwissenschaft für den Content auf Webseiten einzusetzen ist das was mir am meisten Spaß macht. (18:40) LiteraturwissenschafterInnen können mit grossen Mengen Content umgehen. (19:04) SEO ist ein bisschen wie eine Blackbox, es gibt zwar viele Informationen darüber aber auch wenn man sich beginnt einzulesen ist es ein bisschen kryptisch. (19:39) SEO ist ein bisschen wie Stalking. (21:23) Ich bin oft einer der wenigen Personen in Unternehmen die die ganze Webseite durchliest bevor das Ding live geht. (23:51) Kunden und ich stoßen oft gemeinsam auf neue Challenges. (26:10) Ich bin eine normale Userin die ein bisschen mehr Wissen über Suchmaschinenoptimierung hat als andere. (27:13) Was mich als Userin stört ist wenn ich nicht schnell finde was ich suche. (28:08) User sind online einfach ungeduldig. (30:15) Suchverhalten sind in verschiedenen Sprachen ähnlich aber doch an das Sprechverhalten der jeweiligen Kultur angepasst. (32:30) Die Basis von allem ist SEO. (34:04) Googeln kann ich. (38:04) Ich habe gelernt mich Veränderungen schneller anzupassen. (39:07) Ich lerne mehr über mich selbst zu lachen und nicht alles zu ernst zu nehmen. (40:08) Mir fehlt die Leichtigkeit die Italiener im Alltag leben, in Wien schon. (42:52) Für mich ist nach Italien fahren nicht wie auf Urlaub fahren sondern nach Hause kommen. (44:33) Wien ist für mich immer meine Basis, mein sicherer Hafen.
35 Minuten
Updates, Highlights, Monats-Rants aus dem November (2:15) Happy erster Schnee Wien. Ich hoffe die Öffis fahren noch. (02:49) Heute sinds noch 75 Tage dann bin ich in Wien. (06:39) Wenn man ein gutes Weihnachtsgeschenk sucht, wäre es eine schöne Idee Karten für ein Kunstevent zu buchen. (10:37) Ich bewundere es immer wie schön man Dinge sagen kann. (13:52) Da muss ich einen kurzen Rant loslassen. (15:08) Es kann doch nicht euer Ernst sein, dass ihr in 22 Tagen Weihnachten feiert, wo es um eine Familie geht die keine Unterkunft bekam, aber gleichzeitig sind die Menschen die jetzt Hilfe brauchen scheissegal, dann solltet ihr auch nicht Weihnachten feiern. (16:05) Die Menschenrechte sind Rechte auf die wir uns geeinigt haben aufgrund dessen was im zweiten Weltkrieg passiert ist. Eine Partei die diese ändern will, weil sie ein Korruptionsproblem hat, sollte eigentlich Minusprozente haben. (17:00) Es gibt wenig Worte die ich noch weniger mit der FPÖ verbinde wie das Wort Hoffnung. (17:29) Es ist eine Fortführung des Rants. (17:35) Ich finds sehr schön, dass Du meine Rants vollenden kannst. (20:13) Es geht bei Licht ins Dunkel darum, dass mit Spenden Sachen finanziert werden, die laut Menschenrechtskonvention, eigentlich vom Staat gedeckt werden sollten. (22:56) Wenn ich mir anschaue wieviel Geld für Inserate von der Regierung und der Stadt Wien ausgegeben wir, frage ich mich ob man es nicht für Menschen ausgeben könnte die es wirklich brauchen. (27:42) Vielleicht sind wir für Menschen die frieren, alle ein bisschen zuständig. (29:41) Es folgt meine monatliche Thilo Mischke Content Empfehlung. (30:46) Wenn Du mal bereit bist für True Crime habe ich dann eine ganze Liste. (30:54) Bevor ich mit True Crime anfreunde muss ich mich mal erkundigen was es mit dem Tulpenhandel auf sich hat. (32:30) Ich hab mir das Vanillekipferlrezept vom Sepp Schellhorn sofort gespeichert. (32:56) Du kannst eine Ziegel Butter ausrollen, Puderzucker drüber, ausstehen und Merry Christmas.
41 Minuten
(05:06) Ich verbind mit Kaffee nicht viele Sachen, da ist mir lieber Wein oder Bier. (06:10) Ich habe die dreijährige Hotelfachschule gemacht, bin aber nie wirklich hauptberuflich in der Gastronomie geblieben. (06:21) Ich bin in die Hotelfachschule gekommen und war davon überzeugt, daß ich die HTL hätte machen sollen. (08:14) Ich war nie so wirklich der Schulfan. (08:46) Mein Vater hat immer gesagt: Essen werden die Leut' immer. Einer muss machen und einer muss bringen. (10:45) Mir ist es sehr wichtig mich mit einer Firma zu identifizieren. (11:04) Der rote Faden in meinem Berufsleben ist der Sicherheitsfaden. (11:12) Ich versuche das Risiko sehr zu berechnen und dann zu schauen ob es sich auszahlt. (13.40) Wenn 80 Prozent leiwand sind und 20 nicht, denk ich mir: Super Quote. (16:10) Ich bin nicht dieser Hard-core ITler, im Vergleich mit The Big Bang Theory bin ich dort die Penny. (16:46) Ich habe mich dann bei der Telekom beworben, weil ich mir dachte, ich bin jetzt 18 Jahre bei der AUA jetzt machen wir mal was anderes. (17:14) Ihr könnt euch nicht vorstellen was ich gegoogelt habe in den ersten zwei Jahren in der Firma. (18:29) Ich lerne gerne und ich hab viel gelernt und ich würde auch nie etwas machen was mich nicht glücklich macht dafür ist mir das Leben zu schade. (18:48) Was man von mir lernen kann ist, daß man nicht alles ernst nehmen soll. (20:27) Wenn ich mir das Anforderungspofil bei einem Job anschaue, denke ich mir: Das alles hat keiner, da kann ich mich bewerben. (23:00) Wenn ich mich vorher schon deppat mache was alles sein könnte, verbrauch ich extrem Energie. Ich mach mir Gedanken wenns soweit ist. (23:42) Ich mach oft Sachen und denke erst später darüber nach, ist nicht immer ein guter Plan. (26:49) Ich bin ein sehr Freizeit orientierter Mensch. (28:37) Zum Lachen bringen mich richtig gute Witze, gutes Kabarett und Politik im Moment. (30:57) Im Modul gab es zwar eine Uniform aber man hat am Dialekt erkannt, daß ich Floridsdorf komme. (31:50) Was kann passieren? Ich verdien vielleicht ein bisschen weniger Geld und kauf dann halt nicht mehr das Bio Zwickl vom Schladminger sondern das Gambrinus Bier. (37:14) Wenn Du etwas machen willst, wenns in die Hose geht dann mach etwas anderes. (38:57) Mach was Dir Spaß macht, du hast genau ein Leben.
55 Minuten
(05:32) Einen Tee verbinde ich immer mit angenehmen Gesprächen, sonst bestell ich mir ein Soda Zitron und geh wieder. (07:05) Humor ist und war für mich immer ein bisschen Weltflucht. (09:15) Träume waren immer das eine und Ängste das andere. Ich hatte immer Träume, bei denen ich die Ängste überwinden musste. (10:25) Ich war früher schon so ein bisschen schwierig, als Veganer, gegen die Kirche, am Land. (15:20) Größenwahnsinnig habe ich dann einfach ein ganzes Kabarett geschrieben, das war fast drei ein halb Stunden lang. (16:03) Mein Leben ist viel zu langweilig, als dass ich mich damit auf die Bühne stell. (18:11) Gott sei Dank habe ich die ersten Reihen gesehen, dass die wenigstens gegrinst haben. (26:19) Man kann mich Kabarettist, Humorist, Stand-Up Comedian, nur Comedian, Volltrottel nennen, das sind Synonyme. (27:27) Selbstironie liegt in meinem Naturell. (31:00) Lustig sein habe ich früher immer mit meinem Selbstwert verbunden, weil das war immer meins. (36:58) Vielleicht ist das Hinfahren und das Vorbereiten mühsam, aber der Auftritt ist immer geil. (42:24) Es gibt in Österreich sicher keinen der sich denkt: Gehen wir heute zum Hader oder zum Frauenlob? (44:41) Kabarett wird oft gleichgesetzt mit „alte Männer erzählen was, was sie lustig finden, mit ein bisschen Tagespolitik, was ich davor schon 10 mal früher und besser in der Tagespresse gelesen hab.“ (46:49) Ich bin einfach so stolz auf das Programm, dass ich gerade mit meiner Kollegin mach. (48:13) Ganz viel schreiben wäre der Traum. Und sich dabei nonaned die Hauptrollen schreiben. (49:05) Best Case Szenario ist für mich nicht einmal die Stadthalle, sondern Akademietheater.
47 Minuten
Updates, Highlights, Monats-Rants aus dem Oktober (01:09) Eigentlich gibts die Folge ja schon. (03:43) Es ist so nett wenn Leute schöne Sachen über einen sagen. (09:27) Der US Wahlkampf ist so komplett anders als bei uns. (09:34) Ich war Jahre mittendrin statt nur dabei in der österreichischen Wahlkampfszene. (15:28) Auf den Sesseln kleben und sich an die Macht klammern von Konservativen ist international nicht auszuhalten. (18:36) Politiker und Politikerinnen entlarvt man am Besten an ihren Inhalten. (19:10) Man hat keine Ahnung mehr warum einzelne Leute zur Wahl antreten. (19:38) Wenn jemand mit neuen Ideen in die Politik kommt, dann ist der Reflex der anderen zu sagen: Das muss aber ein Spaßkandidat sein. (20:59) Heute hört sich alles lustig an mit meiner Corona Stimme. (22:35) Meine ganz besonderen Freunde in dieser Pandemie ist das Gesundheitsministerium. (22:35) Die Stadt Wien hat diese Covid Geschichte so im Griff und der Bund so nicht im Griff. (24:26) Pax wie der Schrank von Ikea, L und Ovid wie Covid ohne C. (24:47) Es ist alles nicht so schlimm, ich bin vier Mal geimpft. Danke Wissenschaft. (28:26) Ich finde die Entwicklung sehr positiv, dass es Medikamente gegen Corona gibt. (34:18) Es ist witzig wenn man auf Reisen Musik von Freunden hört, die sind dann irgendwie dabei. (34:25) Vielleicht sollte ich Dir auch ein Lied aufnehmen. (37:49) Dort findet man jedes TrashTV Format das man sehen wollte. (39:20) Menschen die die Spice Girls gerne hören sollten einfach mal googeln: Nish Kumar Spice Girls. (45:17) Ich finds so cool, dass Joko und Klaas ihre Instagram Accounts für immer an Aktivistinnen im Iran übergeben haben.
54 Minuten
(07:38) Ich hab mein ganzes berufliches Leben damit verbracht, andere Leute in Szene zu setzen und die Bühne zu bauen auf der sie wirken können und das hat mir sehr lange sehr großen Spaß gemacht. (08:00) Und dann kam Ibiza. (09:06) Politik darf nie Selbstzweck sein, dass einen das irgendwo anders hinführt. (09:24) Bis zum Einzug war eigentlich für mich nicht klar, wird’s das Parlament oder das AMS. (11:18) Und dann komm ich daher und hab ständig nur Flausen im Kopf. (15:19) Wen muss man jetzt anrufen um zu sagen: „He, entschuldige, aber das ist ein Blödsinn, was ihr da aufgesetzt habts.“ (17:40) Politik muss man lernen. (18:15) Ich bin raus gegangen ans Rednerpult und hab in der Sekunde vergessen, worum es eigentlich gerade geht, weil ich drei verschiedene Themen vorbereitet hatte. (19:22) Von früh bis spät wird mir auf den unterschiedlichsten Kanälen gesagt, was ich anders machen sollte, was ich falsch mach, was ich besser machen sollte, wie ich meine Frisur verändern sollte, dass ich mir was anderes anziehen sollte. (19:46) Wenn der Ton unangenehm und persönlich wird, schreib ich da auch zurück. (24:15) Menschen verzeihen dir viele Dinge, wenn sie sehen, dass ein echtes Anliegen dahintersteht. (24:23) Wenn man sieht, das ist nur eine wandelnde Marketinghülle, sondern da ist jemand mit Leidenschaft dahinter, dann kriegt das seinen Respekt. (25:10) Ich glaub ich kann Begeisterung. (26:18) Wenn man sich überlegt und durchdenkt, was das schlimmste ist, was passieren kann, dann ist es überhaupt nicht schlimm. (34:09) Dann werde ich euch bekämpfen! (38:07) Plötzlich Prinzessin gibt es in Hollywood, ist aber auch ein sehr glattes Parkett. (39:10) Österreichs Politik ist keine Komödie, sondern eher ein Drama in endlosen Akten. (40:35) Politiker sind eigentlich alle ein bisserl eitel. (42:50) Als es um die Restitution afrikanischer Kunst ging, hat Österreich gesagt: „Hm jo na, sama ned daham.“ (44:02) Ich mach Dinge nicht, weil sie unmittelbar einen persönlichen Nutzen haben, sondern weil ich sie für richtig empfinde. (46:31) Wie ich das Einhorn in die Österreichische Innenpolitik brachte. (47:04) Diese Parteistandeln sind extrem reudig. (48:10) Drei Wochen habe ich von nichts anderem mehr gesprochen, als davon dieses Einhorn zu kaufen. (52:25) Ich kenn überall einen guten Fahrer und überall eine gute Bar.
27 Minuten
Überraschungs-Podcastgeburtstagsparty mit Familie und Freunden (02:33) Wenn Christiane über Geburtstage spricht, dann spricht sie über Smartieskuchen. (03:57) Jede Umarmung die man ihr schenken würde, schenken wir ihr jetzt. (04:27) Sie kann sich den Podcast immer wieder anhören wenn doch das Heimweh an ihr nagt. (04:35) Vielleicht gibt es sogar einen Smartieskuchen. (05:29) Kindergeburtstage haben bei uns immer im Hobbyraum stattgefunden. (05:59) Das Highlight war ein Schwedenbombenwettessen. (06:27) Gefeiert hat sie schon immer gerne. (07:54) Da hat sie sich auch einen sehr guten Keksebäcker ausgesucht. (08:26) Es war ein Zeit schwierig gemeinsam Geburtstag zu feiern, weil ich gerne mit Christianes Ausweis fort gegangen bin. (08:50) Stetig sind die Locations etwas anspruchsvoller geworden. (10:12) Wir feiern für sie und wir feiern mit ihr. (10:28) Bei jedem Smartie denke ich an sie. (10:59) Wir hören uns auf WhatsApp. (12:32) Es zeigt was für ein toller Mensch Christiane ist wenn sie so tolle Menschen in ihr Leben hereinlässt.
47 Minuten
Women, Life, Freedom – Der Kampf der Frauen im Iran um Ihre Freiheit (06:03) Im Iran gibt es nur eine Kaffeesorte und das ist Cappuccino. (06:26) Die iranische Kultur ist eigentlich keine Kaffeekultur sondern es wird eher schwarzer Tee getrunken. (10:09) Wenn man in Österreich geboren und aufgewachsen ist und noch nie ein Kopftuch getragen hat dann das erste Mal, eines zu tragen, schon etwas spannendes. (11:42) Die Menschen die man draussen sieht im Iran sind komplett andere als in den eigenen vier Wänden. (12:01) Unter jedem Mantel versteckt sich ein Kleid oder eine Jean. (12:50) Ich finde es wichtig, dass wir Social Media genau für Nachrichten nutzen wo Menschen sonst stimmlos wären und wir von den Untaten nichts erfahren würden. (15:33) Ich bin froh, dass es jetzt wieder Wege gibt mit der Familie und Freunden Kontakt zu haben. (15:40) Vor zwei Wochen wussten wir nicht was mit der Oma und der Tante ist, weil wir eine Woche nichts gehört haben. (16:14) Die Menschen sind zuversichtlich, dass sich der Iran wieder zu dem entwickelt was er vor 1979 war. (16:22) Die Leute sind sehr optimistisch und ich bin auch froh, dass sie diesen Mut und diese Kraft nicht verlieren. (17:04) Die Leute erwarten sich, dass wir lauter sind und diese Untaten aufzeigen. (19:22) Die Leute spielen mit dem Feuer wenn sie ein Video teilen, wenn es mit einem Gesicht oder sonst etwas ist, ohne Kopftuch. (19:34) Ich finde es stark und toll von den Frauen wenn sie trotzdem Videos teilen und Fotos von sich machen und vor allem wenn sie sich nicht unterkriegen lassen. (20:45) Gehts auf die Strasse, jeder Mensch der dort steht ist wichtig. (21:15) Wir leben in einer Demokratie, wir müssen laut sein für diese Menschen, die nicht laut sein können. (23:53) Für uns ist jeder Fremde auch ein Freund/eine Freundin. (28:19) Wartet die Revolution ab, es wird sicher irgendwann ein schönes Iran geben, ein Iran, dass wir von Bildern kennen und dann können wir dieses Land besuchen. (33:20) Wir haben sehr viele Musikerinnen die im Exil sind, weil sie ihr Instrument nicht mehr spielen durften und keine Konzerte mehr geben durften. (34:05) Das einzige was den Iran wie den Iran nach der Revolution anderes aussehen lässt ist das Kopftuch und die Bekleidung der Frau. (41:43) Das einzige Ziel von uns allen sollte sein, dass das Regime in sich zusammenfällt. (43:45) Bitte teilt Videos auf euren sozialen Netzwerken, diese Leute brauchen euch, wenn ihr Zeit habt geht auf Demos, es ist wichtig jetzt internationale Solidarität zu zeigen. (44:31) Seid die Stimme die sie nicht haben im Land.
47 Minuten
(06:55) Vereinsrecht klingt halt nicht so spannend wie eine internationale Verschmelzung zu machen. (07:24) Es ist in Vereinen, von der Streiterei zwischen zwei ob sie einen Kirschlorbeer oder eine Thujenhecke haben wollen, zu arbeitsrechtlichen Themen mit tausenden Mitarbeiter in Grossvereinen, alles dabei. (08:25) Es kommt nicht von ungefähr, dass jeder Österreicher mindestens ein Präsident oder ein Obmann ist. (10:04) In den knapp 10 Jahren, in denen ich als Anwalt arbeite, hatte ich noch einen Tag an dem ich sagte: Ich mag nicht arbeiten gehen. (10:20) Ich bin in der glücklichen Situation, dass ich meine Arbeit so gerne mag, dass es für mich ein Hobby ist. (15:46) Ich kann als Verein auch unternehmerisch tätig werden. (18:40) Es würde das zivile Leben der Blaulichtorganisationen nicht funktionieren ohne Vereinswesen. (21:36) Werdet Unternehmer, es ist schön. (23:49) Es gibt in Hietzing keine Maschendrahtzäune sondern nur echte Zäune. (26:46) Manche Leute müssen es von Dritten hören, dass ihr Anliegen kein Thema ist über das man streiten muss und wo es sich zu streiten lohnt. (27:02) Es ist ein wichtiges Thema meiner Profession, dass man Menschen aus Streits raushält. (27:59) Manchmal ist es halt so, die Fronten sind verhärtet und man wills wissen im Namen der Republik. (30:15) Die meisten meiner Gerichtsverfahren gewinne ich am Schreibtisch. (36:51) Ich bin sehr dankbar, dass ich nie schlecht aufgelegt bin. (40:56) Ich bin tatsächlich Mitglied in 21 Vereinen. (45:29) Ich freue mich darauf vielleicht wieder eine Problem aus der Welt geschafft zu haben.
1 Stunde 8 Minuten
(06:45) Das Kaffee trinken hat sich mit meiner Masterarbeit ergeben. (07:43) Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass ich bis dahin Spanisch kann, das ist aber ein bisschen in die Hose gegangen. (09:46) Eigentlich hat meine Familie immer gesagt ich soll mir überlegen Lehrerin zu werden und dann wollte ich es eigentlich aus Prinzip nicht. (12:43) Ich habe das Sonderschullehramt in drei Jahren gemacht, mittlerweile sind es fünf Jahre. (12:54) Die Politik ist nicht begeistert von Sonderschulen. (14:20) Der Unterschied ist der Lehrplan. (14:46) Die Kinder und Jugendlichen bekommen zwar den Stempel „Sonderschüler*in“ aufgedruckt, im Endeffekt ist es aber was Gutes, weil sie mehr Zeit haben und weniger Druck. (15:37) Eine Sonderschule hört nicht nach vier Jahren auf. (18:03) Die Stempel verteilt eigentlich die Gesellschaft. (19:43) Es ist ein gang langer Prozess, bis ein sonderpädagogischer Förderbedarf vergeben wird. (21:05) Ich möchte die Kinder schon fordern und fördern und gemeinsam mit ihnen erreichen was geht. (21:25) Ich würde einem Kind nie sagen, dass etwas nicht möglich ist. (22:50) In unserer kapitalistischen Welt sind Kinder mit Beeinträchtigungen weniger wert, weil sie zu wenig Geld und Leistung bringen und das finde ich falsch. (23:19) Die Kinder in meiner Klasse sind so großartig, ich würd sie am liebsten auf ein Podest stellen und allen Leuten vorstellen. (28:49) Es ist ur viel Bürokratie. (31:44) Na servas, da hätt ich mich aber vorbereitet, bei den Fragen. (32:27) Ich bin viel gelassener geworden und kann jetzt Dinge nehmen, wie sie sind. (32:40) Es nervt mich, dass uns so viele Steine in den Weg gelegt werden. (35:40) Wenn es länger dauert, dann dauert es halt länger. Is so. (37:32) Die meisten Leute wissen nicht, wie sie mit Menschen mit Behinderung umgehen sollen und defacto eigentlich so, wie mit jedem anderen Menschen auch. (42:45) Manch Einer möchte mich vielleicht nach diesem Satz aufsuchen und mit mir diskutieren. (43:46) Um Inklusionsklassen so umzusetzen, dass wirklich jedes Kind davon profitiert, braucht es viel, viel, viel mehr Personal. (49:58) Ich bin nicht die ernsteste Person auf dieser Welt. (54:43) Manche Menschen wissen es wirklich nicht besser, da erklär ich ihnen das, aber wenn es dann immer noch nicht klar ist, dann kann ich dem auch nicht mehr helfen. (57:09) Man muss sich bei mir nicht bedanken, ich machs ja eh gern, aber so ein „Danke“ prägt sich trotzdem ein und man möchte den Menschen dann gerne umarmen. (58:30) Ich bin seit 2011 in der Sonderpädagogik tätig und ich spüre, dass ich jetzt einen Wechsel brauche. (01:00:00) Nur weil mein Feuer weniger wird, will ich nicht, dass ich das Feuer der Kinder weniger strahlen lassen kann und das macht eine gute Pädagogin aus, finde ich. (01:01:22) Es gehört alles neu, ich würde das gesamte System auf den Kopf stellen.
58 Minuten
(01:14) Wir setzen vor diese Folge einen Disclaimer: Es wird ein bisschen politisch werden. (01:19) Mit ein bisschen mein ich hauptsächlich. (08:16) Wann gäbe es eine wichtigere und bessere Zeit sich zusammenzuraufen und sagen okay es geht jetzt nicht um politisches Kleingeld, es geht nicht um den nächsten Wahltag sondern es geht darum, dass wir das Beste für die Bevölkerung, die wir vertreten, machen. (09:05) Man kann es doch nicht gut heißen wenn Menschen aufhören Politik ernst zu nehmen. (16:29) Ich glaube schon, dass Menschen denen kalt sein wird im Winter in Simmering, bezirksrelevant sind. (19:39) Es ist nicht die Hauptaufgabe eines Bundespräsidenten Regierungen abzusetzen. (20:02) Vielleicht ist der Bundespräsident der oberste HR Chef von Österreich. (24:22) Prinzipiell möchte ich von Menschen die ich wähle wissen wo sie politisch stehen. (25:04) Wenn man sich überlegt wieviel Geld in diesem Wahlkampf auf den Schädel gehaut wird, auch vom amtierenden Bundespräsidenten, in einer Zeit wo es so viele Menschen bräuchten, dann muss man darüber diskutieren ob das wirklich okay ist. (25:43) Was ist eigentlich mit dem amtierenden Bundespräsidenten, was macht der gerade? (30:55) Ich wähle sehr gerne. (36:55) Mich wundert es eh, dass man den Klimabonus und Teurungsbonus nicht persönlich bei einem grünen und einem schwarzen Ministerium abholen musste. (39:20) Wie schon Marcus Wiebusch singt: und das Geld kommt aus der Wand. (40:52) Ich find 3sat eh nicht schlimm, gibts das noch? (44:35) Wir haben getrennt von einander, gemeinsam die Dokumentation gesehen. (46:40) Nichts berührt einen so wie die afghanischen Menschen die in dieser Doku vorkommen. (47:39) Die Dokumentation zeigt eine Mischung aus Mut und Emotion, die ich sehr anregend finde. (48:47) Es ist auch die Aufgabe von uns sich aktiv über die Vorgänge im Iran zu informieren. (52:49) Man sollte Menschen die Kultur schaffen definitiv unterstützen. (52:54) Sascha Madsen hören, BummZack der Podcast, man lernt gute neue Musik kennen. (56:36) und jetzt zum Wetter. Awww endlich.
59 Minuten
(05:26) Ich war nie die klassische Kaffeehausgängerin. (06:22) Weggetrieben hat mich meine Veränderung. (06:37) Ich habe gesagt, wenn ich neu anfange, dann in Vorarlberg. (07:35) Ich bin nicht als die Anna, die ich jetzt bin, zur Welt gekommen. (07:44) Ich habe 48 Jahre ein Leben gelebt, das nicht stimmig war. (07:58) Du versuchst immer die Rolle zu erfüllen, die dir von der Gesellschaft vorgegeben wird: der Bub zu sein, der Mann zu sein. (10:17) Bevor die Menschen spekulieren, sie können mich offen fragen. (12:00) Ich kann nicht 47 Jahre aus meinem Leben auslöschen, aber ich kann sie richtig einordnen und sie sind vergangen. (12:50) Alles braucht seine Zeit und hat seine Zeit. (14:44) Das ist die wahre Anna ohne Schutzhülle. (16:47) Der Weg bleibt niemanden erspart. (17:05) Ich glaube, dass dieser Prozess auch ganz gut ist und dich intensiv mit dir auseinanderzusetzen. (19:34) Dann stehst vorm Spiegel und denkst dir: Hat sich schon was verändert? (20:00) Es braucht Monate, bis du erste Veränderungen siehst. (20:08) Es ist eine schwierige Zeit, wenn du wegen der Hormone nicht mehr eindeutig Mann bist, aber auch nicht eindeutig Frau. (20:51) Alles, was du als Mann ganz selbstverständlich gemacht hast, ist jetzt anders. (26:37) Ich mache es in Schulklassen im Rahmen von Workshops, dass ich dort mit Kindern und Jugendlichen über das Thema Identität, Transidentität spreche. (28:04) Die Pubertät machst in der Hormontherapie durch. (30:45) Ich glaube, es ist jeder Mensch gut und perfekt, wie er ist, und so sollte man ihn auch versuchen zu sehen. (36:13) Ich bin dankbar, dass ich diesen Weg gehen durfte und ich möchte der Gesellschaft den Kindern und Jugendlichen etwas zurückgeben.
51 Minuten
(05:34) Ein Espresso-Martini, so trink ich meinen Kaffee. Aber natürlich nicht jeden Tag. (06:15) Ich bin kein Mensch, der lange auf Partys bleibt, ich geh eher früh heim. (07:30) Ikea ist schon sehr fest verankert in unserer Kultur. (07:45) Jeder hat seinen eigenen Stil und das passt auch dann zu den Leuten. Ich mags nur nicht, wenn es unaufgeräumt ist. (08:30) Ich würde nicht von selbst zu jemanden gehen und sagen: „Deine Wohnung schaut furchtbar aus.“ (10:08) Meine Urmotivation Vintage zu kaufen war, dass ich immer ein bisschen aus der Masser herausstechen wollte. (11:10) Irgendwann war mein Platz auch verbraucht, deswegen dachte ich mir, ich mache einen Shop. (12:35) Vintage bei Möbeln sind mittlerweile die frühen 90er Jahre. Das Problem ist nur, dann hat Ikea geboomt. (14:30) Der ökologische Aspekt ist mir schon sehr wichtig. (14:50) Ich möchte das viele Leute einen Zugang zu Vintage Möbeln haben. (17:45) Es war mir wichtig in Wien zentral und öffentlich gut erreichbar zu sein. (20:40) Oft sind es Designerstücke, die mir gefallen. (24:10) Die Leute stellen sich das oft einfach vor, als es ist. (26:05) Ich schau halt gern. (26:10) Ich liebe die skurrilen Leute, die es dort gibt und die skurrilen Sachen, die zum Verkauf stehen. (27:02) Es ist alles Trial-and-Error. (38:57) Die Lieferung findet zum frühestmöglichen Zeitpunkt statt. (39:40) Es freut mich, wenn jemand ein Teil bei mir findet, dass er schon ewig lang gesucht hat. (40:06) Es ist schön, wenn Personen in mein Geschäft kommen und sagen ein Möbel erinnert sie an etwas, das ihre Oma auch in der Wohnung hatte. (46:06) Dadurch, dass ich das wirklich gerne mache, sehe ich es nicht nur als Arbeit.