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mit Milch und Zucker Archiv

298 Episoden
24 Minuten
Takeover with Gerald Loaker and Katharine Chang (01:54) The first thing we are very proud of is the democracy of Taiwan. (02:22) Taiwan people are very friendly and very hospitable. (02:36) I encourage, and I welcome Austrians to visit Taiwan. (02:53) Austria and Taiwan share the common values of Freedom, Democracy and the Respect for Human Rights. (03:44) The people of Taiwan emphasize the importance of good education, family values and treating people nicely. (04:55) We have to be very strong not only to learn to survive but also to thrive. (08:20) China considers Taiwan a local Province. They carry out diplomatic functions for Taiwan, which is completely ungrounded. (08:47) We are isolated in the international community. (08:57) Between Austria and Taiwan there are no formal diplomatic ties. (10:02) We learned a good lesson how to deal with Covid during the SARS epidemic 2003. (10:18) We sensed the threat of COVID 19 and informed the WHO but the WHO didn't take it quite seriously. (11:38) Because of our success fighting the pandemic, we shared our experience with other countries and also donated facial masks and medical equipment to countries in need. (12:26) The virus knows no borders it requires global cooperation. (16:40) I think that it is important that all democracies, the friends, partners, the likeminded countries should work together to safeguard democracy, to safeguard our values. (16:55) When we work together, we will be able to uphold the values we cherish. (20:14) Taiwanese people are very outgoing and they enjoy making friends worldwide. (21:39) Austrians, you are most welcome to visit Taiwan.
1 Stunde 5 Minuten
(08:22) In Manhattan zur Arbeit spazieren zu können, ist einfach einer meiner schönsten Kaffeemomente gewesen. (11:34) In Amerika stellt das Krankenhaus ganz normal eine Rechnung für die Leistungen. (12:50) Wie können gar nicht genug wertschätzen in was für einem tollen Gesundheitssystem wir versorgt werden in Österreich. (13:20) Aufgrund der sehr komplizierten Finanzierung des Gesundheitssystems kann eigentlich keiner sagen was, wieviel kostet. (16:21) Die meisten Ärzte sind schlechte Unternehmer. (16:54) Ich bin für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genauso verantwortlich wie für meine Patientinnen und Patienten. (19:31) Die Medizin ist weiblich geworden. (23:42) Ich liebe meinen Beruf und mach‘s wahnsinnig gern, aber ich habe auch keine Lust mich kaputt zu machen. (23:50) Ich kann nicht auf die Gesundheit der anderen schauen und auf meine komplett vergessen. (31:21) Man muss auch das Immunsystem ein bisschen stressen. (33:52) In der Corona-Berichterstattung findet keine wissenschaftlicher Diskussion statt. Jeder glaubt, was er irgendwo gelesen hat. (35:35) Ich glaub es gibt in dieser Pandemie keinen einzigen Experten, der immer richtig gelegen ist. (40:54) Mentoring kennt man in Österreich nicht. (43:40) Ein Mentor ist nicht dafür da dir die Arbeit abzunehmen, sondern dir auch in regelmäßigen Abständen in den Hintern zu treten. (44:03) Das Leben beginnt am Ende der Komfortzone. (51:12) Wenn man Studierendenberatung gemacht hat, hat man gewusst welche Fernsehserien gerade aktuell sind. (53:05) Ich blicke mit Freude auf mein Jahr technisches Studium zurück und weiß es wäre nichts für mich gewesen. (53:19) Ich habe dadurch aber viele Freunde kennengelernt, die mich fast 30 Jahre begleiten. (56:35) Eines der Ziele ist auch, dass die Leute, die bei und mit mir arbeiten, gerne kommen. (58:12) Einer der positiven Nebeneffekte der letzten 15 Monate ist, dass jetzt Abstand gehalten wird.
53 Minuten
(05:17) Ich glaube je mehr eine Mannschaft zusammen macht, desto erfolgreicher ist eine Mannschaft. (06:39) Der Charakter einer Mannschaft hat sehr viel mit dem Erfolg zu tun. (07:18) Die besten Spieler sind nicht die die den Ball am besten stoppen können, den Ball gut schießen können oder konditionell gut sind. Es ist ein Paket das mit dem Charakter, der Mentalität, der Qualität des Spielers und der körperlichen Verfassung zu tun hat. (08:27) Es werden Spieler in das Nationalteam einberufen, die auch für das Land alles geben. (08:40) Ich war der erste türkischstämmige Nationalteamspieler in Österreich. (09:22) Im Nationalteam hat man einen anderen Flair, man ist im Mittelpunkt des ganzen Landes, das ist wunderschön und macht auch stolz. (14:05) Der Fußballer ist sehr selten kritisch, da sind meistens andere schuld. (16:34) Ich sage immer zu meinen Mannschaften: das allererste was gilt, ist Ehrlichkeit und die Menschlichkeit. (17:37) Fehler kann jeder machen, aber wenn etwas passiert aufgrund von Lässigkeit, dann bekommt der Spieler etwas von mir zu hören. (19:41) Ich sage zu jedem Menschen, egal ob Du mich jetzt anlügst oder jemanden anderen aber lüg dich selbst nicht an. (20:11) Im Fußball ist es einfach, schießt du daneben, werden dich andere anfahren aber nach 2 Minuten ist alles vorbei. (21:10) Egal wie laut es im Stadion ist, den Trainer hörst du immer. (23:27) Einen guten Pass oder eine gute Ballannahme kann man lernen, was Messi kann kann man nicht lernen. (29:41) Der Bezirk fördert den Sport überhaupt nicht. (30:38) Wir wollen einen Verein aufbauen, der sich selber finanziert. (34:36) Je mehr Geld es im Fußball gibt, desto schlimmer wird es. (36:56) Wenn ein Spieler ein Hitzkopf am Platz ist, finde ich es okay. Für mich sind Werte wichtiger die außerhalb des Platzes passieren. (39:14) Jeder Spieler, der derzeit im Nationalteam spielt, kämpft für Österreich. (40:23) Wenn einer gut ist, gehört er zu uns, wenn er schlecht ist, gehört er zu den anderen. (41:06) Ich lache sehr, sehr gerne, aber ich schaue auch gern böse. (44:05) Italien sollte man sich immer anschauen.
1 Stunde
(04:49) Ich trinke ab zu Kaffee, aber nur gegen Kopfweh. (07:01) Ich fand Immobilien immer ur langweilig. (08:04) Immobilien hatten für mich einen ganz wesentlichen Vorteil, den ich sonst nicht gefunden habe, und zwar Banken sind bereit selbst Anfängern Geld dafür zu borgen. (09:30) Ich habe immer nur Immobilien gekauft, wo ich weiß, die nützen was, die bringen was. Da kann ein Mieter drinnen wohnen oder ein Supermarkt was verkaufen oder ein Büro drinnen sein, die zahlen dann Miete und das zahlt die Kreditrate. (10:17) Es gibt gute und schlechte Schulden. (15:44) Vor der Pandemie war der Speckgürtel um Wien, wo die Immobilienpreise überdurchschnittlich hoch sind, ca 30 Fahrminuten um Wien, jetzt ist der Speckgürtel ca 60 Fahrminuten um Wien. (21:15) Menschen die Wohnungen kaufen, um nicht darin zu wohnen, sind ein Teilgrund, warum Wohnen in Wien teuer ist. (22:45) Wenn es darum geht die Dachterrasse zu begrünen denkt der Investor: um was krieg ich unten mehr Miete wenn oben begrünt ist, nix, also bringts mir auch nichts, und die MieterInnen alleine können es nicht machen. (27:14) In Wien kannst Du mit Mieteinnahmen bei weitem nicht mehr die Kreditrate vom Kauf zurückzahlen. (32:15) Wer schon mal in einem Altbaukeller war weiß, da schimmeln sogar die Autoreifen. (34:23) Der stationäre Handel wird nicht tot sein, aber er wird weniger. (35:16) Ich weiß nicht, ob ihr den Ausdruck Paketwagenpolonaise kennt. (43:35) Ich liebe die Herausforderung mir zu überlegen, fällt mir nicht etwas ein, wie man eine lange leerstehende Immobilie neu nutzen kann ohne sie wegreißen und neu bauen zu müssen. (44:44) Es freut mich, wenn das Lebensalter und die Pandemie es geschafft haben meinen Job cooler zu machen. (45:19) Wenn man mit offenen Augen durch die Stadt geht, sieht man Immobilien an, ob sie ein Problem haben. (49:22) Work hard, party hard. Ich bin in einem Alter und mit Kindern, wo Party nicht mehr in der Disco stattfindet. (49:51) Ich mag intelligente Witze, aber in Ermangelung dieser, nehme ich auch blöde. (50:37) Ich habe einen Gerechtigkeitssinn und möchte auch die Welt zum Besseren verändern. (51:15) Erst wenn Du das Geld rausnimmst aus der Rechnung, weiß man ob man Leute motivieren kann oder nicht. (51:27) Wer einen Job schon einmal nur wegen dem Geld gemacht hat, weiß, wie schnell die Motivation auch mit Geld weg ist. (53:24) Manche Sachen können nur junge Leute gut gestalten. (55:33) Mein Ziel ist nicht die Pension, sondern nur die Arbeiten machen, auf die ich Lust habe, die die ich spannend und geil find.
28 Minuten
(02:58) Ich bin jetzt verlobt und werde heiraten. (C) (03:29) Magst du unseren Hörerinnen und Hörern erzählen von den Ups and Downs der großen Lieben am Magistrat. (B) (06:48) Wir konnten uns wirklich treffen. (B) (07:41) Es ist schön, dass es wieder Möglichkeiten gibt Sachen in echt miteinander zu teilen. (B) (09:22) Gefühlt wars der beschissenste Hangover, ohne dem Spaß davor. (B) (11:20) Riesengroßes Shout-out an die Pam, sie singt so gut. (C) (12:11) Wenn das Wetter wärmer gewesen wäre, wäre es uns schwer gefallen zu fahren. (B) (12:29) Das ist auch meine erste Empfehlung: Geht auf Konzerte. (B) (16:09) Simmering ist der Nabel der Welt, es wissen nur viele nicht. (C) (17:13) Der junge Hofstädter hat bei den Nestroyspielen angefangen. (C) (24:53) Wir sind fertig mit der Liebe. (C)
59 Minuten
Die Gleichberechtigung ist da. (06:25) Alkohol ist so das Klischee der Blechbläser. (10:22) Wir sind die Blechbläserfamilie. (11:24) Mit einer Posaune kann man in sehr vielen Bereichen spielen. (12:07) Wir haben als Familie ein ganzes Quintett ergeben. (16:09) Beim Blech muss man erstmal den Ton treffen, ich muss wissen wo ist der Ton und wie muss ich die Lippen spannen und wie muss ich die Atmung haben, damit der Ton sauber klingt. (18:13) Die Eltern haben gesagt dreimal die Woche eine Viertelstunde Üben ist drinnen und aus jetziger Sicht ist das super wenig. (18:22) Ich hab mich immer motiviert durch Gruppen. (23:44) Ich möchte das Vorbild sein, dass jede und jeder selbstbewusst Posaune spielen kann. (28:27) Bei 6 oder 7 Big Bands war eine Dirigentin dabei. (32:00) Wenn man die Position hat ein Festival Lineup zu erstellen kann man mitdenken und auch Bands mit Frauen buchen. (32:14) Es tut schon gut zu sehen, dass es auch Schlagzeugerinnen gibt. (35:57) Es ist schwierig in der Musikpädagogik nur zu singen, weils super persönlich ist (36:52) Man merkt auch irgendwann bei sich selber, dass die Stimme sehr viel von dir als Person transportiert. (40:02) Man denkt immer es ist alles Talent aber es nicht alles Talent es ist auch hinsetzen und üben, üben, üben. (40:10) Wenn man nicht konsequent übt, dann wird man auch nicht gut. (40:40) Musikalität ist nicht nur das ich ein Instrument spielen es ist ja auch ein Empfinden für die Musik. (44:52) Das tolle an Jazz ist die Improvisation. (57:24) Ich kann jedem empfehlen Posaune zu lernen.
1 Stunde 11 Minuten
Ist Recht immer gerecht? (05:32) Ich bin völlig grüner Tee süchtig. (06:39) Caldo! Si! (09:02) Es darf es bei mir nicht geben, dass jemand nach einer halben Stunde das Büro verlässt und sich nicht auskennt. (11:11) Recht und Gerechtigkeit müssen nicht dasselbe sein. (11:51) Der Rechtsstaat wird derzeit zertrümmert. (13:40) Die Justiz in Österreich funktioniert sehr sehr gut wenn man sie arbeiten lässt. (16:12) Wenn es um die Einschränkung von Grund- und Freiheitsrechten geht muss man sehr zurückhaltend und vorsichtig sein. (18:17) Da sitze ich zuhause bei einem Glas Tee und überlege mir: Was könnte ich machen. (19:01) In Österreich haben wir derzeit nicht einmal Emissionsbeschränkungen. (19:06) Wir haben zwar ein Klimaschutzgesetz aber dies ist letztes Jahr ausgelaufen. (20:07) Ich vertrete keine Corona-Leugner. (27:40) Wenn man derart schlechte Gesetze schafft, wo man von vorhin schon wissen muss, dass diese nicht durchsetzbar und umsetzbar sein werden, dann kann das nur verfassungswidrig sein. (28:18) Ich bin weder vom Recht noch von der Gerechtigkeit überzeugt. (29:05) Mein Gewissen erfordert etwas zu machen und der nachfolgenden Generation sagen zu können: Ich habe nicht zugeschaut, ich habe etwas gemacht. (38:34) Mein Prinzip ist: Man muss Klartext reden. (38:42) Gerade Juristinnen und Juristen dürfen nicht herumeiern. Die müssen sagen: Das ist wahrscheinlich, das ist sicher, das ist ausgeschlossen. (50:52) Recht ist für mich eine Sprache wie Mathematik. (51:02) Recht ist die Beschreibung wie menschliches Zusammenleben funktioniert. (54:23) Ich würde gerne jeder und jedem mitgeben: Hinterfragt Dinge. (01:06:30) Mit dem Recht hat man ein mächtiges Werkzeug in der Hand. (01:08:05) Ich bin übrigens ein völlig Podcastsüchtiger. (01:10:17) Bitte bleibt kritisch, bleibt nachdenkliche Menschen, hinterfragt alles bleibt aber gleichzeitig bleibt neugierig, werdet nicht zynisch bleibts liebende Menschen.
31 Minuten
Updates aus dem Monat Mai (03:24) Es gibt momentan sehr viel an Content, den man konsumieren kann. (C) (03:50) Es macht nicht Angst, sondern ein mulmiges Gefühl. (B) (04:55) Ich frag mich, ob das wirklich funktionieren wird. (B) (06:00) He, jetzt gehts wieder mit Treffen. Komm, Los! Lass uns treffen, lass uns treffen. (C) (06:18) Ich hab so ein leicht optimistisches Gefühl, dass das alles gut gehen wird. (C) (06:22) Ich hoffe, dass man aus dem letzten Jahr gelernt hat. (B) (06:48) Wie man vielleicht weiß, wohnen wir im schönsten Bezirk Wiens, Österreichs. Nein der Welt. In Simmering. (B) (08:20) Das find ich total cool weil es halt auch Lebensmittel sind die nicht verschwendet werden sollen (B). (14:12) Wenn man sich die Kommentare unter den Artikel zu Femiziden in Österreich durchliest, stehen dort die grauslichsten Sachen. (C) (15:38) Ich mag die Band, auch weil sie so super nett sind. (B) (16:42) John Krasinski war in Wien. (C) (16:50) Sie ist supercool und er ist auch cool. (C) (18:25) Es weht immer so ein lustiger Wind durch Wien wenn ein Hollywood Mensch in Wien dreht. (C) (21:16) Was fehlt noch? Podcasts. (B+C) (21:31) Ich habe das Gefühl ich bin Netflix schon ein bisschen durch. (B) (22:13) Ich hab den Podcast Wirtschaft - macht sonst keiner von Sepp Schellhorn gebingpodcast. (B) (23:53) Ich steh halt auf True Crime und Kriminalfälle und wenn sie auch noch echt sind. UUUHHHH. (C) (24:22) Außerdem unterstützen wir immer, immer, immer, österreichische Podcast KollegInnen. (C) (25:29) Florian Klenk, falls Sie zuhören. (C) (28:53) Natürlich wird unser Podcast immer gratis sein. (B) (29:55) Ich freu mich auf den Aperol und die Leute. (C) (30:06) Damit bleibt uns zu sagen: Prost. (B)
58 Minuten
Wie schmeckt Wien? (03:51) Ich hab viel zu viel Kaffee in meinem Leben getrunken und irgendwann hat er mir nicht mehr geschmeckt. (04:49) Es gibt Plätze da trinkst fix keinen Kaffee, da trinkst dann halt Schnaps. (06:36) Sachen die passieren, haben einen Grund. (06:49) Wenns nicht geht ist es geschickter, dass man aufgibt. (06:57) Ich habe immer viele Möglichkeiten bekommen aber auch immer wirklich viel gearbeitet und es hat mir immer Spaß gemacht. (07:04) Ohne Spaß würde ich viel nicht machen. (07:26) Ich habe meine Bühne mein ganzes Leben gehabt. (08:08) Ich versuche immer auf einer Augenhöhe und Respektsbasis zu agieren. (08:18) Wenn ich eine Geschichte hab die am Wochenende passiert ist kann sein, dass ich die 400mal 3 Tage lang erzähle. (08:28) Ich hoffe, dass die Leute kommen und in der Zeit, wo sie da sind ein bisschen ihren Alltag vergessen können. (15:12) Ich hab noch nie so lange am Abend nicht gearbeitet. (16:09) Ich geh raus in der Früh, da steht schon der Mistkübler da und dann reden wir schon und lachen schon und ich denk mir der Tag fängt schon gut an. (17:50) Ich habe mir in den letzten Jahren gelernt, dass man manchmal Nein sagen muss und verstehen lernen muss, dass die anderen dann nicht pissed sind, wenn man Nein gesagt hat. (19:16) Unser Pissoir ist wirklich super. (22:26) Hauptsache es ist paniert. (22:50) Schnitzel geht immer. (24:14) Das Lokal ist immer aufgedeckt. Immer wenn man reinschaut, ist alles fertig. (24:27) Es gibt immer ein Mittagsmenü, das kostet seit 12 Jahren 8,50€. (26:07) Was mich nervt sind Sachen, die ich nicht selber antreiben oder bewerkstelligen kann. (28:07) Es ist jetzt so wie es ist und ich gehe mit der Situation um wie sie ist und ich denke nicht darüber nach was gewesen wäre wenns anders gewesen wäre. (43:18) Ich bin die Meisterin des sinnlosen Smalltalks. (43:41) Ich lach eigentlich sehr gern. (44:58) Ich bring schon gern Leute zum Lachen. (49:39) Es gibt so Tage im Herbst da denkt man sich: Heute wäre der perfekte Tag zum Spazieren am Zentralfriedhof. (55:02) Wenn ich Leute einlade, gibts Schinken-Käste Toast. (55:08) In meiner Familie gehts um miteinander, es geht gar nicht darum was um Teller ist sondern ums zusammensitzen und eine gute Zeit haben. (56:19) Humor nicht vergessen.
57 Minuten
(4:51) Der persönliche Kontakt hat einen ganz neuen Stellenwert bekommen. Egal ob digital oder wirklich persönlich persönlich. (7:03) Ich habe gemerkt, es geht nicht mehr. (9:30) Schlimm ist zwar, dass man nicht darauf vorbereitet war, aber schlimm ist auch, dass man immer noch nicht damit umgehen kann. (10:59) Ich hab ein bisschen zu spät gemerkt, dass ich mich auf die wirklich wichtigen Dinge fokussieren muss, aber es war ein gutes Aufwachen. (12:49) Es klingt komisch, wenn man sagt „Ich schau jetzt auf mich!“ und gründet dann etwas, aber ich wollte Dinge tun die mir Spaß machen. (14:05) Geld verdienen ist ein Ergebnis, nicht das Ziel. (15:30) Es ist eine Balance aus „cool, neue Verantwortung“ und „was ist das eigentlich?“ (21:53) Ich finde es furchtbar, dass diese Krise so politisiert worden ist. (23:30) Du konntest dir aussuchen Medium A oder B und je nachdem hast du unterschiedliche Fakten oder Nicht-Fakten gekriegt. (23:39) Wenns nach dem einen Medium geht, sind wir morgen alle tot, wenns nach dem anderen geht, ist eh alles wurscht. (25:58) Mir ist das wurscht wer den Impfstoff organisiert hat, die Leute gehören geimpft. (27:53) Von mir kann man lernen, wie man Sachen nicht machen sollte. (28:19) Fehlerkultur und dass es ok ist Fehler zu machen, ist wesentlich. (29:15) Man kann nicht gewinnen, wenn man sich jeden Tag verkleidet. (31:28) Der Anspruch an Veränderung ist bei mir generell schon ausgeprägt. (33:48) Wenn wir eine Sache alle im letzten Jahr gelernt haben sollten, dann dass man wirklich nichts kontrollieren kann. (34:30) Ich kenn niemanden, wo ich die Hand dafür ins Feuer legen würde, dass es ihm oder ihr immer gut geht. (34:56) Wir bestehen nicht zu 100% aus „alles ist gut“. (36:33) In meiner letzten Arbeit habe ich gesehen, dass es ganz viel Wahnsinn gibt, im Sinne von überbordender Struktur. (37:25) Unternehmen setzen sich Monate lang mit sich selbstauseinander und vergessen darauf, dass sie eine ganz andere Aufgabe haben. (39:26) Wenn ich mir bei einem Regenschirm überlege, ob die Spitze Silber, Gold oder Bronze werden soll, die Leute aber einfach nur nicht nass werden wollen, dann läuft etwas falsch! (42:37) Es ist irrsinnig lustig, weil was soll, schon abgehen? Er steht halt jetzt bei der Bushaltestelle und wir beim Auto. (44:18) Dadurch, dass wir jetzt schon viel mehr Zeit miteinander verbringen, merke ich schon, dass das Thema „Vorbild“ ein viel größeres wird. (47:08) Es hängt auch sehr viel davon ab, mit wem man arbeiten kann und will. (51:46) Das beste was mir passieren kann ist, dass meine Familie und die Menschen die mir Nahe sind gemeinsam mit mir gut aus dieser Situation gekommen sind.
1 Stunde 13 Minuten
Wofür erhebst du deine Stimme? (07:38) Musik machen ist für mich schon ein bisschen wie Kaffee trinken. (07:41) Gin trinke ich, wenn ich gut drauf bin, und möglicherweise bleiben will. (08:53) Ich bin ja Balladenkönigin und liebe es Balladen zu schreiben. (09:40) Wenn ich über ein gewisses Thema geschrieben habe, dann habe ich einen Haken daruntergesetzt und dann ist es abgearbeitet. (11:10) Ich will jedem ein bisschen Raum in meinen Liedern lassen, damit man sich darin finden kann. (15:54) 2019 war der Punkt, wo ich gesagt habe: Ich will mich nicht mehr hinter etwas verstecken, weil ich nicht finde, dass ich mich hinter etwas verstecken muss. (17:12) Musik ist meine absolute Leidenschaft. (20:42) Es ist als Frau schwieriger gehört zu werden. (23:33) Wenn man eine Leidenschaft hat, dann hängt man sich gern rein. (25:21) Für sich selbst aufstehen braucht so viel Mut und so viel Überwindung, aber es ist so ein geiles Gefühl, wenn man es gemacht hat. (25:47) Wenn Neid hinter Kritik versteckt wird, darf man ruhig die Ohren verschließen. (26:42) Im Entstehen eines Liedes ist der ärgste Moment das erste Mal herzeigen. (28:26) Ich habe immer gesagt, wenn wir etwas über mich wissen wollt, hört euch meine Lieder an. Ehrlicher wirds nimma. (30:34) Das erste Jahr hat mir der Mikroständer das Leben gerettet, weil ich mich daran festgeklammert hab. (32:34) Irgendwann wars genug mit den Wohnzimmerkonzerten und man hat auch schon das Wohnzimmer von jedem gekannt. (38:55) Es lebt sich schon viel, viel leichter, wenn man sich selbst gern hat. (47:03) Das meiste an Singen habe ich im Auto gelernt. (47:20) Pendeln ist kein Problem für ich, da habe ich wenigstens Zeit zum Üben. (51:24) Wir kommen auf keinen grünen Nenner. (53:08) Ich finde schon, dass ein gewisses Maß an Fantasie in jedem steckt und jeder nur seinen Bereich finden muss, wo er es ausleben kann. (54:43) Eine Setlist muss etwas Kontinuierliches haben, einen roten Faden, wie ein Film. (55:31) Ich werde ja auf der Bühne auch manchmal zum Möchtegern-Standup-Comedian. (58:12) Als Vorband muss man sich schon viel mehr anstrengen, weil die Leute kommen nicht wegen dir, aber wenn du die dann überzeugst sind es treue Fans.
37 Minuten
(03:57) Gespräche, die nicht aufgenommen werden, sind nicht ganz so sinnvoll. (B) (04:35) Machen wir eine alles-außer-Corona Regel? (B) (05:25) Wenn man uns schon länger hört und wenn man uns auch so kennt, glaubt man es kommt halt das eine Monat AWFNR und das nächste Baywatch Berlin. (C) (05:42) AWFNR und Baywatch Berlin sind unsere generellen Empfehlungen. (C) (08:20) Bevor ich eine Empfehlung habe, habe ich eine Meinung dazu. (B) (09:49) Selbstverständlich ist der Standard oft der Meinung der ich auch bin. (C) (10:50) Ich würd‘s jetzt nicht als Podcast bezeichnen. (C) (11:10) Wenn ich mir neue Podcasts anschaue und die durchschnittliche Folgenlänge unter 20 Minuten ist, höre ich den Podcast nicht. (B) (13:01) Scheiß auf tagesaktuell und Politik. (B) (17:04) Auch das hier ist ein Lernpodcast. (C) (18:07) Unsere Frauenquote ist momentan der Shit. (C) (26:24) Es geht nicht nur um Menschen, die wegen Corona im Krankenhaus sind, sondern es geht auch um Menschen, die im Krankenhaus sind wegen anderen Erkrankungen. (B) (26:38) Ich würde mir wünschen, dass den Menschen in Österreich auch mehr Raum gegeben wird, die so viel leisten für uns. #nichtselbstverständlich (B) (27:01) Wir sollten nach der Corona Geschichte mal darüber reden ob die Zustände und die Bezahlung für Menschen, die im Sozialbereich arbeiten so ok ist. (B) (27:58) Alles von Feminismus bis zur Bierpartei ist bei uns vertreten. (C) (32:42) Seid‘s lieb zueinander wäre mir noch ein Anliegen. (C) (33:50) Ich tu mir extrem schwer damit Leute nicht darauf hinzuweisen, dass es extrem deppat ist, was sie machen. (B) (36:41) Ich glaub wir sind mit dieser Folge durch. Besser wirds nicht. (C)
1 Stunde 4 Minuten
Weche Rolle hast Du heute? (05:09) Ich liebe es Kaffee in Kaffeehäusern zu trinken. (07:07) Man muss sich ein bisschen anpassen wenn man Kinder hat. (09:28) Man kann nie zum genau gleichen Zeitpunkt, dem einen oder dem anderen, genauso viel Aufmerksamkeit geben. (10:47) Der Punkt Me-Time hat in meiner Vorstellung eine grössere Rolle gehabt. (11:22) Man lernt ganz ganz viel über sich selber wenn man Kinder hat. (14:25) Ich hatte immer das Gefühl in der Strassenbahn ich werde angeschaut wenn das Kind nur irgendeinen Muks macht. (18:33) Ich habe einen Ausgleich gebraucht. Einen Ausgleich für mich persönlich. (24:57) Simmering hat immer so etwas ur wienerisches gehabt. (28:15) Mein Mann ist ganz verwundert, dass ich alleine in die Volksschule gegangen bin. (29:45) Die Kinder fühlen sich dort wohl wo sich die Erwachsenen wohlfühlen. (34:36) Was uns sehr geholfen hat ist eine Babysitterin. (37:35) Es ist nicht so lange her, dass man nie Väter mit Kinderwagen auf der Strasse gesehen hat. (42:01) Mein Mann und ich beneiden uns gerade gegenseitig um unsere Jobs. (46:46) An Themen für den Podcast fehlt es mir nicht. (47:16) Ich habe beim Podcast Gesprächspartner einerseits meine Oma und andererseits Menschen aus dem öffentlichen Leben.
1 Stunde 13 Minuten
Wenn du keinen Raum findest, bau ihn dir. (08:50) Mich hat diese eine Freundin, die schon aufgelegt hat, angerufen hat und gesagt hat: Du Nane, ich mach dich berühmt. (09:01) Okay was muss ich tun. (10:31) Ein Spongebob war an dem Abend auf einmal da. (10:55) Über 10 Jahre hindurch haben wir keine einzige Booking Anfrage verschickt, sondern sind immer von selber gebucht worden. (12:11) Jeder hatte ein Selbstverwirklichungstool und das heißt Etepetete und jeder kann machen was er will und wir treffen uns alle dort. (12:49) Ich spiel das, was mir selbst am besten gefällt. (14:37) Es war eine totale kreative Spielwiese, der ich alles untergeordnet habe. (15:52) Wir waren verlässlich, wir waren pünktlich und wir waren immer respektvoll miteinander. (17:02) Das Schöne an unserer Freundschaft ist immer gewesen, dass ein Veto nur kam, wenn etwas so groß war, dass es die Freude der anderen überdeckt hat. (25:10) Ich habe eine gesunde Distanz zu Parteipolitik gehegt. (25:50) Dann habe ich Irmgard Griss geschrieben: Für Sie möchte ich gerne arbeiten. (32:48) Ich akzeptiere generell nichts was mir einfach vorgesetzt wird. (33:15) Ich bin nicht ehrgeizig, aber ich bin extrem hartnäckig. (33:58) Meine Mutter hat immer gesagt: Du kannst nicht mit dem Kopf durch die Wand. Ich habs mir dann immer vorgestellt und gedacht: Warum eigentlich nicht. (35:30) Ich habe glaube ich die größte Freude, wenn ich etwas ausprobieren kann. (36:34) Wenn es gut ist glaub ich, entgegen der Politik, vermarktet es sich von alleine. (41:15) Ich habe einen gewissen Grant gehabt auf die Selfcare Leute, weil ich hab keine Zeit für den Schas weil ich hackel. (52:01) Ich hätte es gerngehabt, wenn wir als Parlament mal einen guten Rave machen. (52:54) Ich brauche beides, die Kultur wo ich kreativ und nicht messbar sein kann und ich brauch das objektiv bewertbare. (56:23) Es ist mir total wichtig, dass man immer auf Augenhöhe bleibt, wurscht mit wem. (01:00:32) Die Idee einer guten Unterhaltung oder Freundschaft ist, dass man sich selbst auch mal rausnimmt und den anderen voll und ganz inhaliert. (01:01:10) Man sollte das Gegenüber so sein lassen, wie es ist. (01:05:14) Ich hole mir die Energie nicht über soziale Kontakte, ich kann mir alleine auch gut Energie geben und halten.
1 Stunde 1 Minute
Judith Bis wohin und wo weiter? Volunteer-Arbeit in Griechenland (06:43) Ich hab total viel Zeit damit verbraucht Tee zu kochen und versucht die Leute kennenzulernen. (12:16) Das wichtigste ist da zu sein für die Person, als Mensch und einfach sagen, auch wenn du in einer schwierigen Situation bist, du bist genauso viel wert, wie wenn du diesen Job oder diese Wohnung hast. (13:18) Es war vielleicht leichter mit mir über schwierige Dinge zu reden, weil ich vielleicht ähnliche Probleme hatte. Mit 18 Jahren, was will ich machen, wohin geht mein Weg, so grundlegende Fragen. (14:19) Ich habe gelernt, dass es verschiedene Wege gibt ein Problem zu lösen. (16:56) Ich war für einen Aufnahmetest 2015 im Sommer in Wien und habe am Westbahnhof die vielen Menschen gesehen. Ich war eigentlich schockiert, dass der Staat versagt und in der Lage gar nichts macht. (18:18) Wie haben vier Tage die Woche, täglich 2 Deutschkurse veranstaltet, und einen Tag die Woche war ich dabei. (20:32) Es war oft zum Improvisieren, aber es war beeindruckend, wie es geschafft worden ist. 26:39) Vor meiner ersten Deutschstunde war ich sehr nervös. Ich wusste nicht was mich erwartet, wie soll ich mit den Leuten reden, bis ich gemerkt habe: Judith, sei einfach Du selbst, so wie immer und geh auf die Menschen zu. (30:09) Es waren viele Herausforderungen, wo es viele verschiedene Ansätze braucht. Irgendwann steht man als Einzelperson an und dann musste auch was von der Politik und den großen Institutionen organisiert werden. (32:53) Es gab dann die Demo und das Lichtermeer, wo ganz viele Menschen in Wien waren. Das hat total viel Kraft gegeben, zu merken, dass es viele Menschen gibt, die auch sehen, dass die Situation so nicht geht. (34:40) Ich habe 2019 meinen Bachelor gemacht und wollte dann nochmal praktische Erfahrungen sammeln. (34:39) Ich war dann 2019 das erste Mal in Griechenland für drei Monate. (36:18) Für mich war es total wichtig, dass ich bei einer Organisation mitmache, wo die Menschen auf Augenhöhe miteinander arbeiten. (38:10) Im Community Center gab es für jedes Projekt eine geflüchtete Person, die dafür verantwortlich war und wir Freiwilligen aus Europa haben unterstützt. (40:00) Es wäre furchtbar, wenn sich das Gemeinschaftszentrum an den Bedürfnissen der Volunteers richten würde, sondern es ist wichtig loszulassen und zu fragen: Was wollt ihr machen. (40:38) Es gibt so wenige Dinge, die die Menschen auf der Flucht selbst bestimmen können. (44:35) Viele Leute die gerne Volunteering machen wollen, wissen nicht man es sich finanzieren kann. (45:08) Einfach auf das Wesentliche konzentrieren und es gibt dann immer Menschen die einem helfen. (56:43) Ich würde gerne in fünf Jahren nach Lesbos fliegen und merken, dass es dieses Lager nicht mehr gibt. (59:30) Egal was man macht, es ist super, wenn man irgendwas macht.