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Treffpunkt Archiv

100 Episoden
57 Minuten
Schon in Urzeiten feierten Menschen die Ernte – wenn auch nicht mit ritualisierten und geregelten Erntedankfesten, wie sie in der Antike und heute noch gehalten werden. Feiern und danken für die Ernte sind jedenfalls untrennbar mit der Geschichte der Menschheit verbunden – und mit der Schweiz. Im Treffpunkt empfängt Daniel Fohrler den Kulturwissenschaftler Boris Previšić: Der Direktor des Urner Instituts Kulturen der Alpen erklärt, wie schon die ersten Menschen Ernte und Jagd zelebriert haben müssen. Überraschend: Die religiöse Note des Erntedanks kam erst in der Neuzeit dazu – in der Schweiz massgeblich durch die Reformierten. Eines der grössten Erntedank-Events in der Schweiz findet jedes Jahr auf dem Berner Bundesplatz statt: die Sichlete. Auch von dort berichtet der Treffpunkt.
57 Minuten
SRF 1 sendet live vom «Maison de la Rivière» bei Morges. Im Fokus steht das Thema Wasser. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Schweiz: Im interregionalen Radioprojekt «Les Autres 2026: Le tour de Suisse» berichten wir von SRF gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen von RTR, RSI und RTS. Diesmal senden wir live aus Tolochenaz bei Morges in der Romandie. Im Zentrum steht das Thema Wasser. Wir sprechen über die Folgen des heissen und trockenen Sommers für unsere Gewässer, darüber, wie sicher die Wasserreserven der Schweiz sind, und darüber, wie Wasser Künstlerinnen und Künstler musikalisch inspiriert.
57 Minuten
Im abgelegenen Calfeisental im St. Galler Oberland wartet der dramatische Höhepunkt der 2 tägigen Velo-Reise von SRF 1 Outdoor- Reporter Marcel Hähni. Bereits die Anreise ist ein Erlebnis: Die Strasse führt durch mehrere schmalen Tunnels und eröffnet immer wieder spektakuläre Ausblicke auf die Bergwelt. Der Gigerwaldstausee ist Teil einer faszinierenden Welt aus Tunnels, Druckleitungen, Kraftwerken und Staumauern. Eine Welt, die man als Wanderer und Velofahrer oft nur von aussen sieht – und deren Dimensionen man erst richtig begreift, wenn man direkt davorsteht. Vier Stauseen, vier völlig unterschiedliche Welten und eine Veloreise, die eindrücklich zeigt, wie Naturgewalt und Ingenieurskunst in der Schweiz verschmelzen. Gemeinsam mit SRF 1 Outdoor-Reporter Marcel Hähni führt die zweitägige Tour vom idyllischen Teufenbachweiher im Kanton Zürich über den geschichtsträchtigen Sihlsee und den imposanten Wägitalersee bis zum spektakulären Gigerwaldsee im St. Galler Oberland.
57 Minuten
Wie viel Essen werfen wir täglich weg, obwohl es eigentlich noch gut wäre? Was können wir zu Hause besser machen – beim Einkaufen, Lagern und Kochen? Und was unternimmt die Lebensmittelindustrie gegen die Verschwendung? Jedes Jahr landen riesige Mengen an Lebensmitteln im Abfall – obwohl vieles davon noch geniessbar wäre. Wir schauen auf unseren Alltag: Wie clever einkaufen, richtig lagern und Reste verwerten? Was bedeutet das Mindesthaltbarkeitsdatum wirklich? Und wann ist ein Lebensmittel tatsächlich nicht mehr gut? Aber Foodwaste entsteht nicht nur bei uns zu Hause. Auch Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie, Detailhandel und Gastronomie sind gefordert. Welche Lösungen gibt es dort bereits – und wo braucht es noch Veränderungen?
57 Minuten
Der Wägitalersee ist eine Pionierleistung der Schweizer Ingenieure im Staumauer-Bau. Der Stausee wurde 1924 etappenweise in Betrieb genommen und zählt damit zu den ältesten grossen Stauseen des Landes. Seine Staumauer war damals eine technische Sensation und gehörte zu den ersten über 100 Meter hohen Gewichtsstaumauern der Welt. Bis heute gilt sie als eindrückliches Zeugnis früher Schweizer Ingenieurskunst. Für Velofahrer und Wanderer bietet die Region eine eindrucksvolle Kombination aus Naturerlebnis und Technikgeschichte. Vier Stauseen, vier völlig unterschiedliche Welten und eine Veloreise, die eindrücklich zeigt, wie Naturgewalt und Ingenieurskunst in der Schweiz verschmelzen. Gemeinsam mit SRF 1 Outdoor-Reporter Marcel Hähni führt die zweitägige Tour vom idyllischen Teufenbachweiher im Kanton Zürich über den geschichtsträchtigen Sihlsee und den imposanten Wägitalersee bis zum spektakulären Gigerwaldsee im St. Galler Oberland.

25 Jahre 9/11

57 Minuten
Mittlerweile sind diese Attentate 25 Jahre her. Unsere Generation wird das Ereignis nie vergessen. Aber was ist mit denen, die damals noch gar nicht auf der Welt waren? Es ist ein Ereignis, das sich tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt hat: Am 11. September 2001 erschütterten die Terroranschläge in den USA die Welt. Für viele von uns ist noch genau präsent, wo wir waren, als wir von den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon erfuhren. Doch inzwischen sind 25 Jahre vergangen. Eine ganze Generation ist herangewachsen, die damals noch gar nicht auf der Welt war. Für diese jungen Menschen ist der 11. September Geschichte – etwas, das sie aus Erzählungen, Bildern, Dokumentationen und aus der Schule kennen. Aber wie wird heute über den 11. September gesprochen? Ist 9/11 Teil des Geschichtsunterrichts? Wie vermitteln Lehrpersonen ein Ereignis, das für ihre Schülerinnen und Schüler bereits so weit zurückliegt? Und welche Ereignisse schaffen es überhaupt in unsere Geschichtsbücher?
57 Minuten
Im Sihlsee bei Einsiedeln SZ liegen versunkene Dörfer und eine geflutete Geschichte. Eine 33 Meter hohe Staumauer hält die gewaltigen Wassermassen zurück und ermöglicht deren Nutzung zur Stromproduktion der SBB. Heute fährt jeder 10. Zug mit Strom aus dem Sihlsee. Beim Bau in den 1930er-Jahren wurden mehrere Weiler, Höfe und Verkehrswege überflutet. Der Sihlsee ist zudem ein beliebtes Ziel für Wassersportlerinnen, Wanderer und Velofahrende. Die Kombination aus Natur, Geschichte und geheimnisvoller Atmosphäre verleiht ihm einen ganz besonderen Charakter. Vier Stauseen, vier völlig unterschiedliche Welten und eine Veloreise, die eindrücklich zeigt, wie Naturgewalt und Ingenieurskunst in der Schweiz verschmelzen. Gemeinsam mit SRF 1 Outdoor-Reporter Marcel Hähni führt die zweitägige Tour vom idyllischen Teufenbachweiher im Kanton Zürich über den geschichtsträchtigen Sihlsee und den imposanten Wägitalersee bis zum spektakulären Gigerwaldsee im St. Galler Oberland.
57 Minuten
Ausgang auf dem Land hat in der Schweiz eine lange Tradition. Fahrende Discos, «Chäferfeste», Dancings in Dorfbeizen und Tanzlokalen prägten das Nachtleben. Oft reisten sogar Städter aufs Land, weil dort musikalisch und gesellschaftlich besonders viel los war. Und heute? Nicht nur die Städte waren Zentren des Nachtlebens. In vielen Regionen der Schweiz wurde auf dem Land die Nacht zum Tag gemacht, etwa in Nidwalden. Eine Ausstellung in Stans erinnert an 150 Jahre Musik- und Tanzkultur in der Innerschweiz. Sie erzählt von legendären Treffpunkten, Konzerten und Tanzlokalen, die Menschen aus Nah und Fern anzogen. In der Sendung «Treffpunkt» schauen wir zurück auf die Schweizer Ausgehkultur zwischen Dorfbeiz, Festzelt und Disco. Wir gehen der Frage nach, warum das Land über Jahrzehnte ein Magnet für Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer war und ob diese Tradition heute noch weiterlebt.
57 Minuten
Der Teufenbachweiher bei Schönenberg ist ein stiller, aber wichtiger Energielieferant über dem Zürichsee. Unterhalb von Schönenberg im Kanton Zürich liegt der Teufenbachweiher eingebettet zwischen Wald und Wiesen. Seine ruhige Lage am Waldrand macht ihn zu einem beliebten Ziel für Spaziergängerinnen, Spaziergänger und Velofahrer. Die spiegelglatte Wasserfläche und das Vogelgezwitscher sorgen für eine beinahe meditative Stimmung. Gleichzeitig ist der Weiher Teil eines ausgeklügelten Systems zur regionalen Stromproduktion. Vier Stauseen, vier völlig unterschiedliche Welten und eine Veloreise, die eindrücklich zeigt, wie Naturgewalt und Ingenieurskunst in der Schweiz verschmelzen. Gemeinsam mit SRF-1-Outdoor-Reporter Marcel Hähni führt die zweitägige Tour vom idyllischen Teufenbachweiher im Kanton Zürich über den geschichtsträchtigen Sihlsee und den imposanten Wägitalersee bis zum spektakulären Gigerwaldsee im St. Galler Oberland.
56 Minuten
Am 5. September 1976 flimmerte die erste Folge «Die Muppet Show» über die TV-Geräte. Der Auftakt einer Erfolgsgeschichte. Der US-amerikanische Puppenspieler Jim Henson entwickelte schon in seiner Studienzeit Spielfiguren und feierte mit der Kindersendung «Sesamstrasse» erste Erfolge. Mit «Die Muppet Show» wollte er eine Puppenshow auch für Erwachsene präsentieren. Die US-Fernsehsender zeigten wenig Interesse. So wurde «Die Muppet Show» in London produziert und zum ersten Mal ausgestrahlt. Die vielen Figuren wie Kermit, Miss Piggy, Fozzie Bär oder Gonzo wurden zu Stars mit Fans auf der ganzen Welt.
57 Minuten
Der Hitzesommer hat auch Auswirkungen auf das Obst. Die Früchte sind generell kleiner als sonst, dafür ist der Zuckergehalt grösser. Was heisst das für die Schweizer Obstbäuerinnen und -bauern? Gast im Studio ist der Präsident des Schweizer Obstverbandes, Jürg Hess. Er ist selber Landwirt und hat neben Ackerbau und Milchwirtschaft auch Äpfel- und Birnenbäume auf seinen 50 Hektar Land. In der Sendung «Treffpunkt» erzählt er, wie es um die diesjährige Obsternte steht und wie sich die Früchte in der Schweiz in Zukunft verändern werden.
57 Minuten
Eine Freundin antwortet mit ChatGPT, der neue Schwarm lässt seine Nachrichten von Google-Gemini formulieren und der Chef seine «persönliche» Dankeskarte. Ist das praktische Schreibhilfe oder eine Täuschung? Der «Treffpunkt» fragt Sie: Wo darf KI mitschreiben, und wo wird sie zum Vertrauensbruch? Geburtstagsgrüsse, Liebesnachrichten oder Entschuldigungen: KI findet schnell die richtigen Worte. Doch was, wenn ein Text gar nicht mehr nach dem Menschen klingt, der ihn verschickt? Wie reagieren wir, wenn Partner, Freundinnen oder Vorgesetzte persönliche Botschaften von ChatGPT schreiben lassen? Im «Treffpunkt» diskutieren wir, wo KI eine legitime Schreibhilfe ist, wo sie zum No-Go wird und ob wir ihren Einsatz offenlegen sollten.
56 Minuten
Der Börsencrash von 1929 stürzte die Welt in eine jahrelange Krise. Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann erklärt, warum es so weit kam, weshalb die Schweiz besonders lange litt, welche Lehren Politik und Wirtschaft daraus zogen und ob sich eine solche Krise wiederholen kann. Der Börsencrash von 1929 löste eine Weltwirtschaftskrise aus, die auch die Schweiz hart traf: Exporte brachen ein, die Arbeitslosigkeit stieg, Armut breitete sich aus. Doch weshalb waren die Folgen damals viel gravierender als bei späteren Börsencrashs? Und wie gut wären die Schweiz und die Welt heute gegen eine ähnliche Krise gewappnet? Im «Treffpunkt» spricht SRF Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann, Macher des Podcasts «Weltwirtschaftskrise», über die Ursachen, die Fehler der Schweizer Politik und die Lehren aus 1929.
56 Minuten
Eine Trennung oder eine Scheidung gehört zu den schwierigsten Phasen im Leben. Aber die Trennung muss nicht zwingend im Streit enden. Wie können Paare in emotionalen Zeiten Lösungen finden? Rund 40 Prozent der Schweizer Ehen enden in der Scheidung. Auch viele langjährige Beziehungen gehen irgendwann zu Ende. Danach wird oftmals gestritten. Wer bekommt das Haus? Wer bekommt das Auto? Wie erziehen wir die Kinder? Wer schaut zum Hund? Unser Gast zeigt auf, wie solche Streitigkeiten gelöst werden können und wie der Schritt in eine normale Beziehung nach der Trennung gelingt. Gast: Tatjana Michaelis, Mediatorin und Trennungsberaterin
57 Minuten
Von Filmstars bis zu Popidolen: Die «Bravo» prägte Generationen von Jugendlichen. Wie wurde aus einer Zeitschrift mit Schauspielerporträts das einflussreichste Jugendmagazin im deutschsprachigen Raum? Als die Jugendzeitschrift «Bravo» 1956 in der damaligen BRD gegründet wurde, stand noch nicht die Popmusik im Mittelpunkt. Das Magazin berichtete zunächst vor allem über Filme, Fernsehen und die grossen Leinwandstars der Zeit. Schauspielerinnen und Schauspieler zierten die Titelseiten, ihre Geschichten und Porträts begeisterten ein junges Publikum. Mit dem Aufstieg der Pop- und Rockmusik wandelte sich die «Bravo» vom Film- und Fernsehmagazin zum Leitmedium der Jugendkultur. Hitparaden, Starposter und exklusive Geschichten über Musikstars begeisterten Millionen von Leserinnen und Lesern. Kultstatus erlangte das Blatt aber auch mit der Rubrik Dr. Sommer, deren Antworten auf intime Fragen für viele Jugendliche zur wichtigsten Quelle in Sachen Liebe und Sexualität wurden. Wie gelang der Wandel von der Film- und TV-Zeitschrift zum Kultmagazin für Popmusik und Jugendkultur? Und warum übt die «Bravo» bis heute eine so grosse Faszination aus? Darüber sprechen wir im Treffpunkt.
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