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100 Episoden
57 Minuten
Ein Doppelmord, der die Schweiz erschütterte: Die dreiteilige SRF True-Crime-Serie «Der Klebebandmörder» rekonstruiert eines der brutalsten Verbrechen der Schweizer Kriminalgeschichte. Warum aber töten Menschen, obwohl sie wissen, dass Töten moralisch falsch ist? Am 4. Juni 2016 macht ein Velofahrer bei Boppelsen (ZH) eine grausige Entdeckung: In einem Waldstück findet er eine Leiche. Was folgt, sind Ermittlungen, die eines der aufsehenerregendsten Kriminalfälle der Schweiz ans Licht bringen. «Der Klebebandmörder» erzählt die Geschichte eines der brutalsten Verbrechen der Schweizer Kriminalgeschichte: Ein scheinbar unauffälliges Ehepaar aus dem Kanton Bern steht im Verdacht, aus Geldnot zwei Menschen brutal getötet zu haben. Beide Opfer wurden gefesselt und mit Klebeband erstickt. Die dreiteilige SRF True-Crime-Serie zeigt die Herausforderungen für Polizei und Justiz, die Wendungen im Verlauf der Ermittlungen und die Perspektive von Direktbetroffenen. Doch was bringt Menschen dazu, eine solche Tat zu begehen? Woher kommt Gewalt? Und wie entsteht die Bereitschaft, einen anderen Menschen zu töten? Darüber sprechen wir im Treffpunkt mit Jérôme Endrass, Experte für Forensische Psychologie. Wir gehen der Frage nach, welche psychologischen, sozialen und situativen Faktoren Menschen zu Tätern machen können und ob das Böse tatsächlich in jedem von uns steckt.
57 Minuten
Was sind die Herausforderungen, die der Klimawandel beim Obstanbau mit sich bringt? Welche neuen Obstsorten können in der Schweiz wachsen und wie sieht die Zukunft im Obstbau aus? Gast ist Achim Walter, Professor für Kulturpflanzenwissenschaften am Institut für Agrarwissenschaften der ETH Zürich.
56 Minuten
Eintauchen in die Wälder des Engadins. Viele Menschen kommen in den Engadiner Wäldern zur Ruhe. Der Trend stammt ursprünglich aus Japan und ist dort unter dem Begriff «Shinrin Yoku» bekannt. Heute findet das Waldbaden auch im Engadin immer mehr Anhängerinnen und Anhänger. Die einzigartige Naturkulisse, die klare Bergluft und die besondere Stille machen die Region zu einem idealen Ort, um zur Ruhe zu kommen, neue Energie zu tanken und die Natur bewusst zu geniessen. Waldbaden im Engadin bedeutet, die Natur ganz bewusst und mit allen Sinnen zu erleben. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Kilometer zurückzulegen oder einen Gipfel zu erreichen. Im Mittelpunkt stehen das langsame Gehen, das bewusste Wahrnehmen und das Eintauchen in die besondere Atmosphäre des Waldes. Perfekte Voraussetzungen für SRF 1- Moderator Ralph Wicki. Er taucht in der Sendung «Treffpunkt» in den Arven- und Lärchenwald des Engadins und versucht hinter das Geheimnis des beliebten Waldbadens zu kommen.
57 Minuten
Das Engadin ist nicht nur eine Region für den Tourismus. Auch literaturbegeisterte Menschen zieht es immer wieder in diese Region. Zum Beispiel ins legendäre Hotel Waldhaus nach Sils. Das Engadin ist nicht nur eine Region von beeindruckender Schönheit, sondern auch eine bedeutende Literaturlandschaft. Die Region hat zahlreiche Schriftstellerinnen und Schriftsteller inspiriert und hervorgebracht. Besonders eng mit dem Engadin verbunden ist die rätoromanische Literatur, die einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Identität des Tals leistet. Viele Autorinnen und Autoren haben die Engadiner Natur, das Leben in den Bergdörfern und die Herausforderungen zwischen Tradition und Moderne in ihren Werken verarbeitet. In der Sendung «Treffpunkt» steigt Ralph Wicki im Hotel Waldhaus in Sils ab. Das Hotel hat sich schon lange der Literatur verschrieben. Viele Autorinnen und Autoren übernachten eine Zeitlang im Hotel, um sich für neue Werke inspirieren zu lassen. Ralph Wicki trifft dort die Engadiner Schriftstellerin Flurina Badel. Die Bündnerin Flurina Badel greift in ihrem Buch «Nebelflüchtige» ein aktuelles politisches Thema auf: Die Nachfrage nach Ferienwohnungen im Engadin macht erschwinglichen Wohnraum für Einheimische knapp.
57 Minuten
Im Engadin sprich man zwei verschiedene romanische Idiome - Puter und Vallader. Beide Idiome prägen das Tal. Die rätoromanische Sprache gehört zum Engadin wie die Seen, die Berge und die typischen Engadiner Häuser. Sie ist eine der vier Landessprachen der Schweiz und prägt die Identität der Region bis heute. Im Engadin werden zwei romanische Idiome gesprochen: Puter im Oberengadin und Vallader im Unterengadin. Auch wenn im Alltag heute viele Menschen Deutsch sprechen, ist Rätoromanisch nach wie vor lebendig. Es wird in Familien, Schulen und Vereinen gepflegt. Ortsnamen, Beschilderungen und kulturelle Traditionen erinnern überall an das sprachliche Erbe der Region. Für viele Einheimische ist Rätoromanisch weit mehr als nur eine Sprache, es ist ein Ausdruck ihrer Herkunft und ihrer Verbundenheit mit dem Engadin.
57 Minuten
Auf dem höchsten Flughafen Europas landen die Privatjets der Reichen und Superreichen. Der Flughafen ist für die Region ein wichtiger Wirtschaftsmotor. Der Flughafen Samedan ist weit mehr als nur ein regionaler Flugplatz. Als höchstgelegener Flughafen der Schweiz spielt er eine wichtige Rolle für die Wirtschaft im Engadin. Vor allem der Geschäfts- und Privatflugverkehr bringt Gäste aus aller Welt in die Region und sorgt für Wertschöpfung in Hotels, Restaurants und im Tourismus. Viele Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt mit dem Flughafen zusammen. Eine aktuelle Studie der Universität St. Gallen zeigt, dass der Flugplatz jährlich rund 200 Millionen Franken Umsatz generiert und über 1000 Arbeitsplätze in der Region sichert. Gleichzeitig polarisiert der Flughafen. Kritiker bemängeln den Lärm, die Umweltbelastung und die starke Ausrichtung auf den Privatjet-Verkehr. Befürworter hingegen sehen in ihm einen wichtigen Standortfaktor und einen Motor für den Tourismus und die regionale Wirtschaft. Kaum ein anderes Infrastrukturprojekt im Engadin wird deshalb so kontrovers diskutiert wie der Flughafen Samedan.
57 Minuten
Das Engadin begeistert jedes Jahr hundertausende von Touristen. Das Tal hat aber weit mehr zu bieten, als nur chice Hotels und ein grosses Freizeitangebot. Es sind die Menschen dort, die das Tal ausmachen. Diese Woche ist der SRF 1 – Moderator Ralph Wicki im Engadin unterwegs, in einer der bekanntesten und eindrücklichsten Regionen der Schweiz. Doch das Engadin im Kanton Graubünden ist nicht einfach das Engadin. Es teilt sich in zwei unterschiedliche Landschaften. Das Oberengadin mit seinen berühmten Seen, mondänen Ferienorten wie St. Moritz und einer weiten, offenen Talebene und das Unterengadin, das ursprünglicher wirkt, mit seinen Engadiner Dörfern, den reich verzierten Häuserfassaden und einer lebendigen rätoromanischen Kultur. Beide Regionen sind durch den Fluss Inn miteinander verbunden und haben doch ihren ganz eigenen Charakter. Was das Ober- und das Unterengadin ausmacht, wo die Unterschiede liegen und was die Menschen mit ihrer Heimat verbindet, darüber sprechen wir in der Sendung «Treffpunkt» live vor Ort.
57 Minuten
Der Franzose René Goscinny hat mit Asterix eine Figur geschaffen, die auch nach dem Tod ihres Erfinders weiterlebt. Der Weg zum erfolgreichen Comic-Autor war aber lang. Goscinny hat einen grossen Teil seiner Kindheit in Argentinien verbracht. Nach dem Tod seines Vaters ist er nach New York ausgewandert und versuchte sich als Walt-Disney-Zeichner. Erst mit seiner Rückkehr nach Europa kam der Erfolg als Autor. Nicht nur Asterix sondern auch andere Comic-Klassiker wie Lucky Luke hat Goscinny mitgeprägt. - Gast: Markus Gasser, SRF Kultur
57 Minuten
Zwei Humanmediziner besuchen das Tierspital Zürich. Sie beobachten, bringen sich ein und sie staunen. Was kann die Humanmedizin von der Tiermedizin lernen und wie sieht es umgekehrt aus? Afreed Ashraf ist Humanmediziner. Für die Sendung Puls Check besucht er das Tierspital Zürich. Unter anderem assistiert er Tierärztin Maya Kummrow bei der Operation einer Schildkröte. Beim Eingriff verblutet das Tier beinahe. In der Sendung «Treffpunkt» erzählen die beiden von ihren Erlebnissen. Wo unterscheidet sich die Humanmedizin von der Tiermedizin? Welche Gemeinsamkeiten gibt es? Und wie können die beiden Disziplinen voneinander profitieren? Gäste: - Afreed Ashraf, Arzt für Innere Medizin - Maya Kummrow, Oberärztin am Tierspital Zürich
57 Minuten
Es ist die erste grössere Sonnenfinsternis in der Schweiz seit 1999. Am Abend um ca. 20.20 Uhr verdunkelt sich die Sonne in der Schweiz um bis zu 93 Prozent. Wir schalten nach Spanien, wo sich eine totale Sonnenfinsternis ereignet. Viele Menschen reisen derzeit nach Spanien, um die totale Sonnenfinsternis zu erleben. Einer von ihnen ist Marc Horat, Leiter des Planetariums im Verkehrshaus Luzern. Für ihn ist es die erste totale Sonnenfinsternis. In der Sendung «Treffpunkt» erzählt er von der Stimmung vor Ort, der grossen Vorfreude und erklärt, wie dieses faszinierende Naturereignis entsteht.
57 Minuten
Den klassischen Traum vom Auswandern an einen schönen Ort, dort ein kleines Bed & Breakfast eröffnen und ein chilliges Leben führen, kennen wir alle. Und wir wissen dank Auswanderer-Sendungen auch: Funktioniert häufig nicht wie geplant. In den Ferienzeiten erinnert man sich gerne an Träume, die man für das Leben hat oder hatte. Und oft denkt man sich: Ich sollte diese Träume endlich umsetzen. In einem Treffpunkt bei SRF 1 fokussieren wir auf Menschen, die einen ganz speziellen Traum hatten oder noch haben.
57 Minuten
Es ist Mitte August, auf dem Bauernhof herrscht Hochsaison. Und die Wahrscheinlichkeit ist höher denn je, dass eine Frau auf dem Traktor sitzt. Skills auf dem Traktor, aber Existenzängste bei einer Scheidung und keine Altersvorsorge? Zum UNO-Jahr der Bäuerinnen beleuchten wir die Realität von durchschnittlich 18 Franken Stundenlohn bei einer 65-Stunden-Woche. Zwischen Goldmedaille, unbezahlter Arbeit und Altersvorsorge: Wie sieht die Realität von Landwirtinnen in der Schweiz aus?
57 Minuten
Hitzewelle folgt auf Hitzewelle. Das setzt nicht nur uns Menschen zu. Gerade jene Bäume, die in Städten und Siedlungsgebieten für Abkühlung sorgen sollten, kämpfen mit der grossen Hitze. Was kann man für diese Bäume tun? In der Sendung Treffpunkt machen wir einen Rundgang durch Basel mit seinen Stadtbäumen und geben einen Einblick in den Klimagarten der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften in Zürich. Dort wird an neuen Baumarten geforscht, die besser mit der Hitze umgehen können und es werden Untergründe geschaffen, die es ermöglichen, die Bäumen auch bei grosser Hitze mit genügend Wasser zu versorgen.
56 Minuten
SRF 1 sendet live von der Autobahnraststätte Heidiland in Maienfeld mitten im Sommerferienverkehr. Hier rollt der Verkehr vorbei, wird getankt, gewartet, gegessen und durchgeatmet, bevor die Reise weitergeht. Die Sendung «Treffpunkt» wirft einen Blick hinter die Kulissen der Raststätte Heidiland. Wer hält den Betrieb am Laufen? Und welchen Menschen begegnet man an einem Ort, an dem täglich tausende Autos nur kurz Halt machen?
57 Minuten
Während des Filmfestivals in Locarno treffen sich Schweizer Kinobetreiber und Kinoverleihe zu einem gemeinsamen Ausstausch. Und man schaut, welche Filme in die Kinos kommen könnten. Nicht jeder Film, der im Ausland produziert wird, schafft den Sprung auf die Schweizer Kinoleinwände. Der wichtigste Grund dafür: Es braucht einen Filmverleih, der die Rechte am Film erwirbt und ihn aktiv bei den Schweizer Kinos platziert. Das Interesse an solchen Produktionen kann sehr unterschiedlich ausfallen. Während manche Filme kaum Beachtung finden, entbrennt um andere ein regelrechter Bieterwettstreit. In solchen Fällen entscheidet oft die finanzielle Schlagkraft der Verleiher: Wer bereit ist, am meisten zu investieren, erhält den Zuschlag. Viele Filmverleihe in der Schweiz waren deshalb auch am Filmfestival von Cannes präsent, wo sie sich am weltgrössten Filmmarkt die Rechte an vielversprechenden Produktionen sicherten. Welche Filme schliesslich den Weg in die Schweizer Kinos finden, zeigt sich unter anderem an der «Film Convention Locarno» während des 79. Filmfestivals von Locarno, welches heute startet. Dort präsentieren die Verleiher den Schweizer Kinobetreiberinnen und Kinobetreibern ihre neu erworbenen Filme. Diese können anschliessend ihr Interesse an den jeweiligen Produktionen anmelden. In der Sendung «Treffpunkt» treffen wir auf der legendären Piazza Grande auch den Oscarpreisträger Xavier Koller. 1991 bekam er für seinen Film «Die Reise der Hoffnung» den wichtigsten Filmpreis der Welt.
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