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100 Episoden
56 Minuten
Miles Davis gilt immer noch als eine der prägendsten Figuren der Musikgeschichte. Er war Jazz-Trompeter, Bandleader, Erfinder, Provokateur – und jemand, der den Jazz immer wieder neu gedacht hat. Am 26. Mai 1926 ist Miles Davis in der kleinen Stadt Alton im Bundesstaat Illinois geboren und hat sein Leben lang die Jazzwelt aufgemischt. Zu seinem 100. Geburtstag blicken wir zurück auf diesen prägenden Musiker, der auf allen Bühnen der Welt gespielt hat. Ob in Montreux, Helsinki, Belgrad oder mit Pop-Covers in Melbourne.
56 Minuten
Das Kloster Mariastein ist eine Benediktinerabtei in der Gemeinde Metzerlen-Mariastein (SO). Mariastein ist nach Einsiedeln der zweitwichtigste Wallfahrtsort der Schweiz. Die Klosteranlage steht unter Denkmalschutz. Die Anfänge des Wallfahrtsorts Mariastein gehen bis ans Ende des 14. Jahrhunderts zurück. Nach der Legende soll ein Kind über den Felsen heruntergefallen und von der Gottesmutter Maria gerettet worden sein. Eine natürliche Höhle wurde zur Kapelle umgewandelt, die ein Priester betreute. Die Pilger kamen in solchen Zahlen, dass der Pfarrherr von Metzerlen mit dieser Aufgabe überfordert war. Daraufhin schickte der Basler Bischof Wallfahrtspriester und später Augustiner-Eremiten von Basel. Sie erbauten eine oberirdische Kapelle, die Siebenschmerzen-Kapelle. Seit 1636 betreuten Benediktiner-Mönche von Beinwil die Wallfahrtsstätte und siedelten 1648 ganz nach Mariastein über.
57 Minuten
Die Kartause Ittingen, ein ehemaliges Kartäuserkloster und ein Ort mit über 850 Jahren Geschichte, zählt zu den wichtigsten Kulturdenkmälern im Kanton Thurgau. Der heutige Museum- und Seminarort mit den ehemaligen Klostergebäuden hat eine Ausstrahlung weit über die Region heraus. Eine Stiftung führt heute die klösterliche Vergangenheit in moderner Weise fort: Gastfreundschaft, Bildung und Begegnung, Fürsorge, Selbstversorgung, Spiritualität und Pflege der Kultur. Neben einem Hotel- und Seminarbetrieb betreibt die Kartause Ittingen heute auch einen Gutsbetrieb, eine eigene Metzgerei und auch eine Käserei. In den ehemaligen Klostergebäuden sind zudem das Kunstmuseum Thurgau und das Ittinger Museum untergebracht. Eingebettet in sanfte Hügel, umrahmt von Bergen und Seen entdecken wir Klöster als stille Oasen am Weg. Der Duft von Kerzen und Kräutergärten, die Ruhe jahrhundertealter Mauern und die Weite der Landschaft begleiten uns. Vom zurückgezogenen Leben der Karthäuser, über die schlichte Welt der Kapuziner bis zu den kraftvollen Zisterzienserinnen. SRF 1 -Outdoor-Reporter Marcel Hähni nimmt Sie mit auf diese Reise zwischen Natur und Spiritualität.
57 Minuten
Von der Fasnacht über den Zibelemärit bis zum Sechseläuten: In der Schweiz gibt es viele Bräuche und Traditionen, die jedes Jahr Tausende Leute begeistern. Es gibt aber auch traditionelle Anlässe, die nur alle zehn oder gar alle zwanzig Jahre stattfinden. Die Eichenfuhr Kallnach im Berner Seeland ist durchaus ein spezieller Anlass. Das Fest wird in der Dorfchronik erstmals 1889 erwähnt und im 20-Jahre-Rhythmus von der ledigen und unverheirateten Dorfbevölkerung organisiert. Ursprünglich ging es darum, sich kennenzulernen und regional zu vermischen. OK-Präsident Pascal Köhli erklärt im Treffpunkt, wie wichtig die Eichenfuhr für Kallnach ist und wie diese Tradition noch heute gelebt wird. Auch die Hirsebreifahrt blickt auf eine lange Geschichte zurück. Sie fusst auf der Städtepartnerschaft von Zürich und Strassburg. Die erste Ausgabe war 1456. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs findet sie alle zehn Jahre statt. Dabei macht sich eine Delegation aus Zürich per Schiff ins Elsass auf. Wer genau dahintersteckt und worum es geht, erklärt OK-Präsident Franco A. Straub.
57 Minuten
Die Heim-WM im Eishockey ist in vollem Gang. Keine kleine, aber oft wenig beachtete Rolle spielen dabei die Schlittschuhe. Im «Treffpunkt» dreht sich alles um das Schuhwerk der Eishockeyspieler. Die Schlittschuhe gehören nicht nur im Eishockey zur Ausrüstung, sondern unter anderem auch im Eiskunstlauf. Für die Sportlerinnen und Sportler sind sie aber häufig mehr als reines Sportgerät. Denise Biellmann, ehemalige Eiskunstläuferin, erzählt im «Treffpunkt», dass sie ihre Schlittschuhe eher als weiteres Körperteil sieht: «Ich bin abhängig von ihnen, dass sie gut geschliffen sind und alles stimmt. Sie waren ein Schmuckstück und ich habe sie in einem speziellen Koffer getragen. Diesen habe ich nie herumstehen lassen.» Die Bedeutung der Schlittschuhe kennt auch Marc Reichert, ehemaliger Eishockeyprofi und Experte bei SRF während der laufenden WM. Er ist Gast im «Treffpunkt» und erzählt vom richtigen Schliff, neuen Technologien, aber auch schmerzenden Füssen. Die Sendung führt zudem nach Kreuzlingen zu einer der weltweit führenden Firmen in der Schlittschuhproduktion.
56 Minuten
Wie verführt man junge Menschen in Zeiten von Fortnite und TikTok zum Lesen? Zwei Gäste aus unterschiedlichen Generationen beantworten unter anderem diese Frage. Der eine Gast ist die 80-jährige Ilma Rakusa, eine renommierte Schriftstellerin, die in vielen Genres daheim ist und unter anderem 2009 den Schweizer Buchpreis gewonnen hat. Sie ist auch leidenschaftliche Leserin – und ebenso leidenschaftliche Grossmutter, die für ihren Enkel ein Buch geschrieben hat. Der andere Gast ist die 17-jährige Sophie Schweizer, bald Maturandin, ebenfalls leidenschaftliche Leserin. Seit ihrer Kindheit schreibt sie Geschichten. Ilma Rakusa und Sophie Schweizer erzählen, welches Buch ihnen die Tür zur Welt der Literatur aufgestossen hat, sie lassen das Publikum teilhaben an persönlichen Leseerfahrungen – und geben Tipps für alle, die den Eingang in die Bücherwelt noch suchen.
57 Minuten
Frauenthal ist das älteste Zisterzienserkloster in der Schweiz, das heute noch am Ort seiner Gründung steht. Es wurde von Ulrich von Schnabelburg im Jahr 1231 gegründet und um 1245 in den Zisterzienserorden aufgenommen. In der Folge der Reformation um 1530 stand Frauenthal etwa 22 Jahre lang leer, bis es 1552 wiederbesiedelt wurde. Das Kloster liegt einige Kilometer nördlich von Cham inmitten von Wäldern und Wiesen auf einer Insel, die von den beiden Armen des Flusses Lorze gebildet wird. Die Klosterkirche wurde 1776/77 von den Stukkateuren Anton Klotz und Johann Georg Scharpf aus dem Lechtal sowie dem Maler Antoni Schueler im Rokokostil entworfen und 1972 und 2005 renoviert und neu gestrichen. Eingebettet in sanfte Hügel, umrahmt von Bergen und Seen entdecken wir Klöster als stille Oasen am Weg. Der Duft von Kerzen und Kräutergärten, die Ruhe jahrhundertealter Mauern und die Weite der Landschaft begleiten uns. Vom zurückgezogenen Leben der Karthäuser, über die schlichte Welt der Kapuziner bis zu den kraftvollen Zisterzienserinnen. SRF 1-Outdoor-Reporter Marcel Hähni nimmt Sie mit auf diese Reise zwischen Natur und Spiritualität.
57 Minuten
Wer «Bock», «Kohle» oder «stibitzen» sagt, benutzt vielleicht Wörter aus Geheim- oder Sondersprachen – ohne es zu merken. Denn mitten in unserem Alltag leben Sprachreste und Sondersprachen von Menschen weiter, die oft am Rand der Gesellschaft standen. Rotwelsch wie Jenisch oder Mattebärndütsch waren Schutzschild, Erkennungszeichen und manchmal pure Überlebensstrategie. Wie entstanden solche Sondersprachen überhaupt – und warum verschwinden sie nie ganz? Und weshalb gelten Rotwelsch-Dialekte seit Kurzem sogar als immaterielles Kulturerbe der UNESCO?
57 Minuten
Das Kapuzinerkloster Rapperswil besteht seit dem 16. Jahrhundert. Die Gemeinschaft orientiert sich am Evangelium und am Leben von Franz von Assisi. Seit 1992 besteht das Projekt Kloster zum Mitleben. Gemeinsam sorgen Kapuziner für Gäste und Exerzitien, schaffen Raum für Ruhe, Innerlichkeit und Spiritualität. Zudem wurde vom Regionalkapitel der Deutschschweiz (Delegiertenversammlung der Kapuziner) der Auftrag an die Gemeinschaft erteilt, nach neuen Gebets- und Liturgieformen zu suchen und sich auf eine neue Art und Weise in die Stadt und Region zu integrieren. 2002 wurden zwei Jubiläen gefeiert: 400 Jahre Kapuziner in Rapperswil und 10 Jahre «Kloster zum Mitleben». Eingebettet in sanfte Hügel, umrahmt von Bergen und Seen entdecken wir Klöster als stille Oasen am Weg. Der Duft von Kerzen und Kräutergärten, die Ruhe jahrhundertealter Mauern und die Weite der Landschaft begleiten uns. Vom zurückgezogenen Leben der Karthäuser, über die schlichte Welt der Kapuziner bis zu den kraftvollen Zisterzienserinnen. SRF 1-Outdoor-Reporter Marcel Hähni nimmt Sie mit auf diese Reise zwischen Natur und Spiritualität.
57 Minuten
Täglich werden tausende Gegenstände wie Schlüssel, USB-Sticks, Handys, Kleidungsstücke, Regenschirme, Kopfhörer und Laptops vergessen. Warum vergessen wir unsere Gegenstände? In unseren Seen liegt eine Mischung aus natürlichen Elementen wie Fische, Pflanzen, Algen und Muscheln aber auch tonnenweise Munition, versunkene Schiffe, Bauschutt und Abfall. In einem Wald in der Region Romanshorn hat die Schweizer Armee hunderte getarnten Bunker, Festungen und Munitionslager «entsorgt» in dem man die Anlagen der Natur überlies. Die Anlagen gingen schlussendlich für Jahre vergessen. Vergessen und verloren werden auch täglich tausende Gegenstände wie Schlüssel, USB-Sticks, Handys, Kleidungsstücke, Regenschirme, Kopfhörer und Laptops. Was entsorgen Menschen, suchen und finden es wieder? Und; Was ist das grösste und wertvollste was Sie schon einmal verloren und hoffentlich wieder gefunden haben?
Treffpunkt

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