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100 Episoden
57 Minuten
Die «Metzgete» erlebt als kulinarischer Trend ein Comeback. Während die klassische Hausmetzgete auf den Bauernhöfen wegen strenger Hygienevorschriften fast komplett verschwunden ist, feiern die Schlachtfeste in Trendlokalen ein regelrechtes Revival. In vielen Regionen der Schweiz, besonders im Thurgau, im Aargau oder auch in der Grossregion Zürich, sind die Tische zu den Metzgete-Wochenenden im Oktober und November heiss begehrt. Gastro-Verbände berichten von vollen Stuben und hoher Beliebtheit. Unter anderem auch, weil eine jüngere und urbane Generation die Metzgete für sich entdeckt hat. Der aktuelle Trend ist eine Kombination aus gelebter Tradition und modernem Food-Bewusstsein. Was früher eine reine Notwendigkeit war, das ganze Tier zu verwerten, trifft heute den Nerv der bewussten Food-Szene. Das Verwerten von Blut-, Leberwurst, Schnörrli oder Schwänzli setzt ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung.
57 Minuten
Draussen wird es kälter, die Temperaturen sinken. Wie warm muss es in den eigenen vier Wänden überhaupt sein? Und: Muss der Vermieter jetzt die Heizung aufdrehen oder darf er noch warten? Wenn es ums Heizen geht, treffen unterschiedliche Bedürfnisse aufeinander: Die einen mögen es kuschelig warm, die anderen möchten Energie sparen und die Heizkosten tief halten. Doch welche Rechte haben Mieterinnen und Mieter? Und welche Pflichten liegen bei den Vermietern? Wir sprechen über die häufigsten Fragen rund um den Heizstart und darüber, was gilt, wenn die Temperaturen draussen fallen – die Wohnung drinnen aber einfach nicht warm werden will.
57 Minuten
Ferien, Geschäftsreise oder längerer Aufenthalt: Jedes Jahr sind viele Schweizerinnen und Schweizer im Ausland unterwegs. Meist kommen sie mit schönen Erinnerungen zurück. Doch was, wenn aus der Reise plötzlich ein Albtraum wird? Was, wenn mitten in den Ferien das Portemonnaie weg ist? Wenn das Handy gestohlen wird? Wenn aus einer harmlosen Situation plötzlich ein Überfall wird? Oder wenn man sogar Opfer eines schweren Verbrechens, einer Entführung oder Mordes wird? Kann man sich überhaupt schützen? Was kann ich bereits vor der Abreise tun? Wie verhalte ich mich, wenn ich merke, dass eine Situation gefährlich wird? Und; wo bekomme ich Hilfe? Zudem: der Fall von Walter Arnold, einem DEZA Mitarbeiter der in Madagaskar brutal ermordet wurde.
57 Minuten
Wer in den Herbstferien unterwegs ist, merkt schnell: Jedes Hotelzimmer, jede Ferienwohnung und jedes Restaurant riechen anders. Warum haben Räume eigentlich einen eigenen Geruch? In der Sendung Treffpunkt gehen wir dieser Frage nach. Der Geruchssinn ist der einzige Sinn, der direkt mit den Hirnregionen für Emotionen und Erinnerungen verbunden ist. Deshalb können Düfte in Sekundenbruchteilen alte Erinnerungen und starke Gefühle auslösen. Wir sprechen über die unsichtbare Atmosphäre von Räumen und darüber, warum uns manche Orte noch Jahre später durch die Nase in Erinnerung bleiben.
57 Minuten
Am 12. Oktober 2026 wird der rätoromanische Trägerverein der SRG 80 Jahre alt. Grund für Radio SRF 1, den Radiokollegen von RTR in Chur einen Besuch abzustatten. Wie funktioniert ein informatives Programm in einer Region mit fünf Idiomen? Wer entscheidet, welches Romanisch wann im Radio zu hören ist? Und warum werden die Nachrichten in Rumantsch Grischun gelesen? Wir wollen im «Treffpunkt» auch herausfinden, was ein Medienhaus für eine kleine Sprachgemeinschaft bewirken kann und welche Verantwortung das Medienhaus hat, das als Einziges den Service Public für die vierte Landessprache erfüllt.
57 Minuten
Billionen von kleinsten Lebewesen besiedeln den menschlichen Magen-Darm-Trakt. Wie gross ihre Bedeutung ist, wird seit einigen Jahren immer klarer. Über Jahrhunderte war es den Menschen nicht einmal bewusst, dass sich in ihrem Bauch ein ganzes Ökosystem verbirgt. Wie viele es tatsächlich sind, lässt sich nur schätzen. Die Rede ist von hundert Billionen an Bakterien, Viren, Pilzen. Auch ihr Einfluss auf die menschliche Gesundheit wird erst schrittweise bekannt. Klar ist, dass sie bei der Immunabwehr eine wichtige Rolle spielen. Zudem legen Forschungen nahe, dass sie auch unsere Stimmung beeinflussen. Die Sendung «Treffpunkt» unternimmt eine Reise in diese verborgene Welt: Was wissen wir? Was noch nicht? Gast in der Sendung ist Peter Keller, Fachleiter Klinische Bakteriologie und Mykologie am Universitätsspital Basel. Er beschäftigt sich täglich mit Bakterien und weiss auch, was wir für ein gesundes Darmmikrobiom tun können.
57 Minuten
Je nach Quelle und Zählungen treffen Menschen täglich bis zu 20 000 Entscheidungen. Rund 95 Prozent aller Entscheidungen laufen jedoch unbewusst und blitzschnell im Hintergrund ab. Damit das Gehirn nicht überlastet wird, nutzt es Routinen und Faustregeln (Heuristiken), anstatt jede Option tief zu durchdenken. Da jede Entscheidung mentale Energie verbraucht, sinkt die Qualität unserer Urteile im Laufe des Tages spürbar ab, wenn wir zu viele Entscheidungen ungebündelt treffen müssen. Entscheidungen sollten weniger nach richtig oder falsch gefällt werden, sondern viel mehr nach der Stimmigkeit. Das Bauchgefühl gibt uns über diese Stimmigkeit oft besser Auskunft als der Kopf. Den Kopf brauchen wir hingegen dringend, wenn es darum geht, unsere kognitiven Verzerrungen aufzulösen und uns nicht von Mustern leiten zu lassen, die uns mehr schaden als nützen.
57 Minuten
1999 haben noch fast drei Viertel der Schweizerinnen und Schweizer mindestens einmal im Jahr in der eigenen Badewanne gebadet. 2024 war es nur noch knapp die Hälfte. Ist die Badewanne nicht nur wörtlich ein Auslaufmodell? Die ersten Badewannen stammen wohl aus Mesopotamien und werden von Archäologinnen und Archäologen auf 3000 Jahre vor unserer Zeitrechnung datiert. Die erste offizielle Erwähnung einer Badewanne stammt aus dem Jahr 1300 v. Chr. Sie steht im Palast des Nestor in Pylos, Griechenland. Bis in die heutigen Tage gibt es Menschen, die gerne ein Bad nehmen, und doch geht die Zahl der Badewannen in Schweizer Badezimmern zurück. In der Sendung «Treffpunkt» sprechen wir mit der Innenarchitektin und Spezialistin für Badezimmer Christine Seyffer darüber, wie sich die Badewanne über die Jahre verändert hat, fragen, warum heute in Grossüberbauungen immer weniger Badewannen eingebaut werden und ob Duschen in jedem Fall nachhaltiger ist als ein Bad zu nehmen.
56 Minuten
1982 erschien in der Schweiz die erste Wanderkarte. Heute ist die ganze Schweiz mit den roten und gelben Wanderwegen abgebildet. Sowohl digital als auch auf Papier. In der Sendung «Treffpunkt» fragen wir, wofür man denn noch Papierwanderkarten benötigt. Im Studio ist Urs Isenegger von der Swisstopo und gibt einen Einblick in die Geschichte der Kartenherstellung. Er schildert anschaulich, wie Vermessungsteams früher auf die Berge kraxelten. Dies zu einer Zeit als es noch keine wasserfeste Ausrüstung gab und mutige Menschen mit ihren Kameras aus den Flugzeugen gehangen sind, um die ersten Luftaufnahmen zu machen.
57 Minuten
Kuh ist Kuh? Ganz und gar nicht – zumindest nicht, wenn eine Viehschauerin genauer hinschaut. An einer Viehschau geht es um Körperbau, Haltung, Euter, Beine und noch um einiges mehr. Eine Kuh, ein Ring, ein kritischer Blick – und am Ende entscheidet sich, welche die Schönste ist. Viehschauen gehören seit Generationen zur Schweizer Landwirtschaft. Doch diese Tradition bekommt Risse: Immer mehr Schauen verschwinden, weil es weniger Bauern gibt, der Aufwand gross ist und sich die Landwirtschaft verändert. Was passiert mit einer Tradition, die für viele zum Herbst gehört wie Nebel und Raclette? Sind Viehschauen noch zeitgemäss – oder bald nur noch eine Erinnerung an eine bäuerliche Welt, die es so nicht mehr gibt? Und auf was schaut eine Viehschaurichterin genau, damit die schönste Kuh am Ende auch gewinnt? Darüber sprechen wir heute im Treffpunkt.
56 Minuten
Die Universität Bern hat mit dem Familiennamenatlas das bislang grösste Projekt zur Erforschung der Schweizer Familiennamen geschaffen. Familiennamen sind Zeitzeugen und wurden in der Schweiz teilweise schon im 13. Jahrhundert fest zugeteilt. Der neue «Familiennamenatlas der Deutschschweiz» der Uni Bern zeigt, was Familiennamen über Dialekte, frühere Berufe, Wohnorte und Wanderungsbewegungen verraten. Das dreibändige Werk entstand im Rahmen eines vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Forschungsprojekts an der Universität Bern. Im Treffpunkt besprechen wir die Fachpublikation, die durchaus auch Hobby-Namensforscher anspricht.
57 Minuten
Für die, die es machen, ist es ein Hobby, eine Leidenschaft, oder darf man sagen «Sucht»? Fakt ist: Wer vom Kreuzworträtsel-Fieber erfasst wird, kommt nur schwer wieder davon los. Aber: Kreuzworträtseln ist auch gesund. Im «Treffpunkt» erzählt der professionelle Kreuzworträtselautor René Lehner, wie er Rätsel erstellt und worin die Faszination besteht. Er und sein Team produzieren professionell alle möglichen Arten von Rätseln – für Zeitungen, Zeitschriften und andere Medien. «Treffpunkt»-Moderator Mike La Marr will von ihm erfahren, wie man an die Erstellung eines neuen Rätsels herangeht, wie man immer neue Fragen und Formen erfindet und selbstverständlich, welches die besten Profitipps und -kniffs sind. Ausserdem erklärt SRF-Wissenschaftsredaktorin Regula Zehnder, warum wir ruhig mehr Kreuzworträtseln könnten. Denn: Das Rätseln ist gut für unser Gehirn.
56 Minuten
Kosten berechnen, Fehler finden: Künstliche Intelligenz hilft auch in der Baubranche. Doch wie viel KI steckt schon auf der Baustelle? «Treffpunkt» fragt nach, was sie im Alltag bringt, wo sie scheitert und wie sie die Arbeit von Baufachleuten und jungen Berufstalenten verändert. Macht KI auch auf dem Bau die Arbeit leichter? Dominik Lüthi vom Schweizerischen Baumeisterverband und Florian Müller vom Tiefbauunternehmen Tibau AG erzählen von Anwendungen und Grenzen. Zwei junge Berufsleute zeigen, wie sie KI bei der Fehlersuche und für Berechnungen nutzen.
56 Minuten
Am 26. September ging die erste «Chaîne du bonheur»-Sendung über den Äther – beim damaligen Radio Lausanne. Aus der Unterhaltungssendung wurde über die Zeit eine Institution, die hilft, wenn Menschen in Not sind. Es waren die beiden Radiomacher Jaques Rollan und Roger Nordmann, die die Idee für die «Chaîne du bonheur» hatten, die damals tatsächlich eine Wunschkette war. Radiohörerinnen und -hörer konnten Wünsche formulieren, die andere aus dem Publikum dann zu erfüllen versuchten. Im Treffpunkt präsentiert Dani Fohrler unter anderem akustische Perlen aus dem Archiv der Glückskette und spricht mit Präsidentin Miren Bengoa über Gegenwart und Zukunft der Solidaritätsstiftung.
57 Minuten
Russland ist in den letzten Jahren zunehmend zu Putins Reich geworden. Wie leben die Menschen mit dieser Realität? Russland-Kenner Christof Franzen gibt Einblick. Wie geht es weiter mit Russland? Diese Frage beschäftigt die Welt, zuvorderst wohl aber die über 140 Millionen Menschen, die in Russland leben. Der Journalist und Filmemacher Christof Franzen hat als ehemaliger Korrespondent für SRF über zehn Jahre in Russland gelebt. Für eine dreiteilige Serie fürs Fernsehen ist er erneut durch Russland gereist. In der Sendung «Treffpunkt» erzählt er von seinen Erlebnissen und Erkenntnissen: Wie leben die Russinnen und Russen in einem Land, das immer autokratischer wurde? In einem Land, das sich im Krieg mit der Ukraine befindet? Und wie stellen sie sich die Zukunft vor?
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