SAGEN, WAS IST - Constantin Schreiber Archiv
173 Episoden
11 Minuten
Heute geht es um eine der explosivsten Debatten rund um den Eurovision Song Contest: Warum richtet sich der Ruf nach Boykott und Ausschluss so konsequent gegen Israel – während zahlreiche andere autoritäre oder menschenrechtsverletzende Staaten jahrzehntelang akzeptiert wurden?Anhand von Beispielen wie Aserbaidschan 2012, der Türkei unter Erdoğan, Ungarn oder Russland wird klar, wann politischer Protest legitim ist – und wann daraus ein doppelter Standard wird. Dabei geht es nicht um die Frage, ob israelische Politik kritisiert werden darf, sondern warum Israel im kulturellen Raum oft moralisch isoliert und symbolisch überhöht wird.Viele Antisemitismusforscher sehen genau darin eine moderne Form kulturellen Antisemitismus: in selektiver Empörung, obsessiver Fixierung und der Sonderbehandlung des jüdischen Staates. Der ESC wird dabei zum Spiegel einer größeren europäischen Debatte über Moral, Aktivismus, Identität und Ausgrenzung. Warum wurden Staaten mit massiven Menschenrechtsverletzungen nie vergleichbar boykottiert – Israel aber permanent? Und was passiert mit Kunst und Kultur, wenn politische Moral darüber entscheidet, wer überhaupt noch auftreten darf?
1 Stunde 27 Minuten
Ausführlich und persönlich wie selten habe ich über meine Motivation als Journalist, meine Zeit im Nahen Osten und mein persönliches Verhältnis zum Islam gesprochen. Bei der Augsburger Allgemeinen ging es um eine Welt im Krisenmodus, aber auch die Hoffnung auf die Zeit danach.
20 Minuten
Der Historiker und Publizist Michael Wolffsohn zeichnet im Gespräch mit Constantin ein verheerendes Bild vom aktuellen Antisemitismus. Es handle sich mittlerweile um einen globalen, antisemitischen Tsunami, der die Existenz jüdischen Lebens weltweit bedrohe, wie vielleicht noch nie zuvor in der Geschichte. Für die jüdische Diaspora im Westen sieht Wolffsohn gar keine Zukunft mehr. Aber auch die Existenz Israels stehe auf dem Spiel: nicht wegen äußerer Feinde, sondern wegen der Bedrohungen aus dem Inneren.
1 Stunde 39 Minuten
Bei einer Podiumsdiskussion des Zentrums für Islamische Theologie der Universität Münster diskutierten die Integrationsforscherin Naika Foroutan, der Journalist Ja-Martin Wiarda, Professor Mouhannad Khorchide und Constantin über Islam, Sozialwissenschaften und die Rolle des Journalismus. Interessant war vor allem die Ausführung von Naika Foroutan, dass sich die Demographie in Deutschland so verändert habe, dass man der Aussage mancher Menschen, sie fühlten sich "fremd im eigenen Land" zustimmen müsse. Die verändernde Demographie habe weitreichende Folgen für Gesellschaft, Wissenschaft und Medien, die an vielen Stellen vermehrt Bedürfnisse und Wissen von muslimischen Zuwanderern in den Fokus stellen sollten.
8 Minuten
Wie könnte die Ukraine nach dem Krieg aussehen? Und wer soll das bezahlen?In diesem Video analysiere ich mögliche Szenarien für die Zeit nach einem möglichen Kriegsende – politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich.Ausgangspunkt sind aktuelle Aussagen Wladimir Putins, wonach sich der Krieg „dem Ende zuneige“.Droht eine dauerhafte Teilung der Ukraine?Welche Rolle könnten EU, NATO und Russland künftig spielen?Außerdem geht es um die enormen Kosten des Wiederaufbaus, die dramatischen demographischen Folgen und neue geopolitische Machtverschiebungen in Europa.Ich beziehe mich dabei auf aktuelle Zahlen, Experteneinschätzungen und internationale Organisationen.Ein Blick auf die Frage, wie Europa nach diesem Krieg aussehen könnte – und warum danach nichts mehr so sein wird wie zuvor.
7 Minuten
Gibt es in Deutschland Einwanderung in die Sozialsysteme – oder ist das nur eine populistische Zuschreibung oder Erfindung? Ein Blick auf Zahlen, Studien und die aktuelle Debatte. Dabei geht es um die Unterschiede zwischen objektiven Fakten und subjektiven Interpretationen. Der objektive Befund ist klar: Migranten kommen zu einem bestehenden Sozialsystem hinzu. Das bedeutet für Kommunen, Infrastruktur und staatlichen Leistungen besondere Herausforderungen. Der subjektive Befund ist komplexer. Ein Versuch, eines der kontroversesten Themen Deutschlands differenziert zu betrachten: ohne Verharmlosung und ohne Alarmismus.
6 Minuten
Was bedeutet eigentlich: „Sagen, was ist“?In diesem Video spreche ich über mein Selbstverständnis als Journalist – und warum dieser Anspruch heute wichtiger ist denn je.Es geht um Vertrauen in Medien, Desinformation, öffentliche Meinung und die Krise des Journalismus. Warum haben so viele Menschen das Gefühl, bestimmte Themen würden nur noch eingeschränkt diskutiert?Und welche Rolle spielen soziale Medien, Polarisierung und Cancel Culture dabei?Ich ordne aktuelle Daten, Umfragen und Entwicklungen ein und spreche über meine eigenen Erfahrungen im öffentlichen Diskurs. In diesem Video und 2027 auf meiner Tour "SAGEN, WAS IST" in ganz Deutschland:
https://www.eventim.de/artist/constantin-schreiber/constantin-schreiber-live-sagen-was-ist-4147824/?affiliate=TUP#calendar-start=2027-06
https://www.eventim.de/artist/constantin-schreiber/constantin-schreiber-live-sagen-was-ist-4147824/?affiliate=TUP#calendar-start=2027-06
8 Minuten
Deutschland wird von uns selbst inzwischen oft kritisch gesehen – auch von mir.
Doch in diesem Video geht es bewusst um die andere Perspektive: Was läuft eigentlich gut?
Ich zeige, welches Potenzial in Deutschlands Lage, Wirtschaft und Gesellschaft steckt.
Vom starken Mittelstand über Hidden Champions bis zur zentralen Rolle in Europa.
Auch Themen wie Bildung, Kultur, Freiheit und Stabilität spielen eine entscheidende Rolle.
Denn bei aller Kritik gibt es viele Gründe, warum Deutschland weiterhin stark ist.
Es geht darum, den Blick zu weiten – ohne Probleme auszublenden.
Denn nur wer das eigene Potenzial erkennt, kann es auch nutzen.
Doch in diesem Video geht es bewusst um die andere Perspektive: Was läuft eigentlich gut?
Ich zeige, welches Potenzial in Deutschlands Lage, Wirtschaft und Gesellschaft steckt.
Vom starken Mittelstand über Hidden Champions bis zur zentralen Rolle in Europa.
Auch Themen wie Bildung, Kultur, Freiheit und Stabilität spielen eine entscheidende Rolle.
Denn bei aller Kritik gibt es viele Gründe, warum Deutschland weiterhin stark ist.
Es geht darum, den Blick zu weiten – ohne Probleme auszublenden.
Denn nur wer das eigene Potenzial erkennt, kann es auch nutzen.
6 Minuten
Wie wird Deutschland eigentlich im Ausland gesehen?Internationale Medien und Experten zeichnen zunehmend ein anderes Bild als noch vor wenigen Jahren.Vom einstigen Vorbild für Stabilität und Ingenieurskunst entwickelt sich die Wahrnehmung hin zu einem Land im Umbruch.In diesem Video analysiere ich, wie große Zeitungen, Ökonomen und Beobachter weltweit auf Deutschland blicken.Dabei geht es um Wirtschaft, Politik, Dynamik und den internationalen Vergleich.Ist Deutschland wirklich auf dem Weg zum „Problemland“ – oder ist das überzeichnet?Ich ordne die wichtigsten Stimmen und Daten ein, sachlich und ohne Alarmismus.Denn der Blick von außen zeigt oft klarer, wo wir tatsächlich stehen.
6 Minuten
Steht es wirklich so schlecht um Deutschland, wie viele derzeit sagen?
Aktuelle Umfragen und Wirtschaftsdaten zeigen eine klare Eintrübung der Stimmung – politisch wie ökonomisch.
Doch ist das nur ein Gefühl oder lässt sich der Abschwung tatsächlich belegen?
In diesem Video schauen wir uns zentrale Kennzahlen zu Wachstum, Staatsfinanzen, Insolvenzen und Lebensstandard an.
Dabei wird deutlich: Deutschland bleibt ein wohlhabendes Land, verliert aber im internationalen Vergleich an Dynamik.
Während andere Länder wachsen und aufholen, kämpft Deutschland zunehmend mit Stagnation und strukturellen Problemen.
Ich ordne ein, was wirklich hinter den Zahlen steckt – jenseits von Alarmismus und Schönfärberei.
Fazit: Der Abschwung ist real, aber genau deshalb auch ein Anlass, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.
Aktuelle Umfragen und Wirtschaftsdaten zeigen eine klare Eintrübung der Stimmung – politisch wie ökonomisch.
Doch ist das nur ein Gefühl oder lässt sich der Abschwung tatsächlich belegen?
In diesem Video schauen wir uns zentrale Kennzahlen zu Wachstum, Staatsfinanzen, Insolvenzen und Lebensstandard an.
Dabei wird deutlich: Deutschland bleibt ein wohlhabendes Land, verliert aber im internationalen Vergleich an Dynamik.
Während andere Länder wachsen und aufholen, kämpft Deutschland zunehmend mit Stagnation und strukturellen Problemen.
Ich ordne ein, was wirklich hinter den Zahlen steckt – jenseits von Alarmismus und Schönfärberei.
Fazit: Der Abschwung ist real, aber genau deshalb auch ein Anlass, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.
7 Minuten
Umverteilung klingt einfach – funktioniert in der Praxis aber oft nicht wie versprochen.
Anhand aktueller Steuerpläne wird gezeigt, warum „den Reichen mehr nehmen“ selten die erhofften Effekte bringt.
Beispiele aus Deutschland, Frankreich, Schweden und Großbritannien zeigen: Einnahmen bleiben oft hinter Erwartungen zurück, Nebenwirkungen steigen.
Kapital reagiert – mit Ausweichbewegungen, Investitionsrückgang oder Abwanderung.
Gleichzeitig bleibt Ungleichheit trotz hoher Umverteilung häufig bestehen.
Das eigentliche Problem: Umverteilung wird als Lösung verkauft, obwohl sie oft nur Symptome verwaltet.
Entscheidend ist nicht nur, wie viel umverteilt wird, sondern wie sinnvoll Mittel eingesetzt werden.
Fazit: Ohne Wachstum, Chancen und kluge Strukturpolitik bleibt Umverteilung ein politisch attraktives, aber begrenzt wirksames Instrument.
Anhand aktueller Steuerpläne wird gezeigt, warum „den Reichen mehr nehmen“ selten die erhofften Effekte bringt.
Beispiele aus Deutschland, Frankreich, Schweden und Großbritannien zeigen: Einnahmen bleiben oft hinter Erwartungen zurück, Nebenwirkungen steigen.
Kapital reagiert – mit Ausweichbewegungen, Investitionsrückgang oder Abwanderung.
Gleichzeitig bleibt Ungleichheit trotz hoher Umverteilung häufig bestehen.
Das eigentliche Problem: Umverteilung wird als Lösung verkauft, obwohl sie oft nur Symptome verwaltet.
Entscheidend ist nicht nur, wie viel umverteilt wird, sondern wie sinnvoll Mittel eingesetzt werden.
Fazit: Ohne Wachstum, Chancen und kluge Strukturpolitik bleibt Umverteilung ein politisch attraktives, aber begrenzt wirksames Instrument.
8 Minuten
Die politische Lage für Friedrich Merz spitzt sich in den letzten Wochen sichtbar zu.
Innerhalb der CDU wachsen Zweifel an seinem Kurs und seiner Führungsstärke.
Mehrere Umfragen zeigen, dass das Vertrauen in seine Kanzlerfähigkeit zuletzt gesunken ist.
Gleichzeitig gelingt es der Partei nicht, sich klar von der Konkurrenz abzusetzen.
Inhaltlich wirkt die Linie der CDU in zentralen Fragen zunehmend uneinheitlich.
Auch öffentliche Auftritte sorgen immer wieder für Kritik und Diskussionen.
Hinzu kommt, dass politische Gegner die Schwächen gezielt nutzen und den Druck erhöhen.
Selbst aus den eigenen Reihen werden vereinzelt kritischere Stimmen laut.
Die Erwartungen an Merz sind hoch, doch die aktuellen Entwicklungen stellen ihn vor wachsende Herausforderungen.
Das Gesamtbild deutet darauf hin: Es wird politisch zunehmend eng für ihn.
Innerhalb der CDU wachsen Zweifel an seinem Kurs und seiner Führungsstärke.
Mehrere Umfragen zeigen, dass das Vertrauen in seine Kanzlerfähigkeit zuletzt gesunken ist.
Gleichzeitig gelingt es der Partei nicht, sich klar von der Konkurrenz abzusetzen.
Inhaltlich wirkt die Linie der CDU in zentralen Fragen zunehmend uneinheitlich.
Auch öffentliche Auftritte sorgen immer wieder für Kritik und Diskussionen.
Hinzu kommt, dass politische Gegner die Schwächen gezielt nutzen und den Druck erhöhen.
Selbst aus den eigenen Reihen werden vereinzelt kritischere Stimmen laut.
Die Erwartungen an Merz sind hoch, doch die aktuellen Entwicklungen stellen ihn vor wachsende Herausforderungen.
Das Gesamtbild deutet darauf hin: Es wird politisch zunehmend eng für ihn.
6 Minuten
Die Realität ist ernüchternd: Im Fernverkehr lag die Pünktlichkeitsquote zuletzt nur bei rund 64 %, das heißt mehr als jeder dritte Zug kommt verspätet an. Im Regionalverkehr sieht es etwas besser aus, aber auch hier sind Verspätungen längst Alltag.Ein zentrales Problem ist die Infrastruktur: Über 60 % des Schienennetzes gelten als sanierungsbedürftig, viele Strecken sind überlastet. Gleichzeitig wächst die Nachfrage – die Fahrgastzahlen steigen seit Jahren, während das Netz kaum mithält. Laut offiziellen Angaben fließen zwar Milliarden in den Ausbau und die Modernisierung, doch Bauarbeiten führen kurzfristig oft zu noch mehr Verspätungen.Auch die Stimmung unter den Fahrgästen ist angespannt: In Umfragen geben regelmäßig über 70 % der Befragten an, unzufrieden mit der Zuverlässigkeit der Bahn zu sein. Häufige Kritikpunkte sind Verspätungen, kurzfristige Zugausfälle und mangelnde Informationen bei Störungen. Gleichzeitig steht die Bahn politisch unter Druck, weil sie eine zentrale Rolle für die Verkehrswende spielen soll.Ich möchte kein pauschales Bahn-Bashing betreiben, denn: Eigentlich fahre ich gerne Bahn. Aber leider gilt im Moment: Wenn man zuverlässig ankommen will, ist die Bahn zunehmend keine Option
20 Minuten
Wie bleiben wir optimistisch in einer Zeit, in der viele Menschen sich von Krisen überfordert fühlen?
In diesem Gespräch spreche ich mit dem Neurowissenschaftler und Gesundheitsforscher Tobias Esch über Resilienz, Stress und die Frage: Kann man Hoffnung eigentlich trainieren?
Esch forscht seit Jahren zu Selbstregulation, Motivation und mentaler Gesundheit – und zeigt, warum unser Gehirn in Dauerkrisenmodus gerät.
Studien zeigen: Ein Großteil der Menschen empfindet die aktuellen globalen Entwicklungen als belastend, viele berichten von wachsender Erschöpfung und Kontrollverlust.
Was passiert da eigentlich biologisch in uns – und warum kippen so viele gerade von Anspannung in Überforderung?
Wir sprechen darüber, wie man aus dieser Spirale rauskommt, welche Rolle Gewohnheiten spielen und warum Hoffnung keine naive Illusion ist, sondern trainierbar sein kann.
Ein Gespräch über Krisen, Klarheit – und die überraschend konkrete Frage: Wie schaffen wir es, innerlich stabil zu bleiben, wenn außen alles unsicher wirkt?
In diesem Gespräch spreche ich mit dem Neurowissenschaftler und Gesundheitsforscher Tobias Esch über Resilienz, Stress und die Frage: Kann man Hoffnung eigentlich trainieren?
Esch forscht seit Jahren zu Selbstregulation, Motivation und mentaler Gesundheit – und zeigt, warum unser Gehirn in Dauerkrisenmodus gerät.
Studien zeigen: Ein Großteil der Menschen empfindet die aktuellen globalen Entwicklungen als belastend, viele berichten von wachsender Erschöpfung und Kontrollverlust.
Was passiert da eigentlich biologisch in uns – und warum kippen so viele gerade von Anspannung in Überforderung?
Wir sprechen darüber, wie man aus dieser Spirale rauskommt, welche Rolle Gewohnheiten spielen und warum Hoffnung keine naive Illusion ist, sondern trainierbar sein kann.
Ein Gespräch über Krisen, Klarheit – und die überraschend konkrete Frage: Wie schaffen wir es, innerlich stabil zu bleiben, wenn außen alles unsicher wirkt?
6 Minuten
Friedrich Merz wirkt dabei zunehmend wie ein Getriebener statt wie ein Gestalter. Die kommenden Landtagswahlen im Herbst werden zur entscheidenden Bewährungsprobe – und er geht bereits angeschossen hinein. Bestätigen sich die Umfragen, droht nicht nur ihm das Aus, sondern eine politische Kettenreaktion bis nach Berlin. Es ist gut möglich, dass diese Regierung das Jahresende nicht mehr erlebt.