Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

SAGEN, WAS IST - Constantin Schreiber Archiv

173 Episoden
6 Minuten
"Kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen" - sagt Friedrich Merz dem SPIEGEL. Damit hat er sich wohl selbst den Rest gegeben. Steht sein Management in Zeiten von Kriegen und Wirtschaftskrisen seit langem in der Kritik, zeigt er sich nun auch noch um Mitleid heischend. Spätestens jetzt ist klar: Das wird nichts mehr.
6 Minuten
Noch vor kurzem bestimmten Debatten um Genderidentitäten, Sprache und Vielfalt die öffentlichen Diskussionen. Das hat sich spürbar verändert. Warum? Ging es je um echten Fortschritt – oder oft nur um gut inszenierte Haltung? Handelt es sich um eine überfällige Korrektur – oder um den Versuch, Debatten wieder einzukassieren? Sind die Debatten auf Dauer vorbei, oder handelt es sich um eine Pause?
6 Minuten
„Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Die Zahlen sind so klar und so deutlich zurückgegangen, dass man davon sprechen kann, dass wir große Teile des Problems jetzt gelöst haben“ - so Bundeskanzler Merz. Wirklich? Können wir jetzt einen Haken machen an das Thema Zuwanderung? Im Gegenteil. Auch bei niedrigeren Migrationszahlen wird sich unsere Gesellschaft weiter grundlegend verändern. Das hängt mit inzwischen weit fortgeschrittenen demografischen Veränderung zusammen. Das heißt: Herausforderungen etwa im Bildungssystem werden absehbar nicht kleiner, sondern größer. Von einem gelösten Problem zu sprechen, verschleiert das Ausmaß der Disruption.
8 Minuten
Eine beachtliche Zahl an Menschen in den USA hält Umfragen zufolge Gewalt im politischen Kontext inzwischen zumindest teilweise für gerechtfertigt - nach deren Ansicht, um die Demokratie zu verteidigen. Juristisch immer wieder diskutiert wird die Strafbarkeit des sogenannten "Tyrannenmordes", wenn also jemand zum Schutz des Staates, der Menschen und des Gemeinwesens einen Despoten beseitigt. Sind Tyrannenmorde gerechtfertigt? Und wäre ein solches Konzept übertragbar auf die USA?
17 Minuten
"Mein Wunsch ist, dass die Menschen erkennen, was für ein riesiges Friedenspotential im Islam liegt, " sagt Imam Sharjil Khaled Im Gespräch mit Constantin. Er kritisiert die mediale Darstellung des Islam in Deutschland. Der muslimische Glaube werde einseitig negativ dargestellt. Das führe dazu, dass Muslime diskriminiert würden und nicht gleichberechtigt in Deutschland vertreten seien. Als Constantin fragt, ob es denn nicht reale Gründe gäbe, Angst vor dem Islam zu haben, gibt der Imam eine überraschende Antwort.
18 Minuten
Seit Wochen verfolgen unzählige Menschen in Deutschland das Schicksal von Timmy. Experten sehen in seinem Schicksal auch ein Symptom der sich erwärmenden Weltmeere als Folge des Klimawandels. Ist das so? Wie verändern sich die Meere und wird die Menschheit gemeinsam die Erderwärmung aufhalten können? Nach meinem Gespräch mit einer der führenden Meeresbiologinnen Deutschlands, Antje Boetius, der Versuch eines realistischen Ausblicks.
13 Minuten
Ich suche nach einem passenden Titel für meinen noch jungen Podcast und habe noch nicht das Richtige gefunden. Jetzt kommt ihr ins Spiel: Habt ihr Ideen und Vorschläge? Und welche Themen soll ich mir künftig vor allem vornehmen? 
12 Minuten
Berlin braucht dringend bezahlbaren Wohnraum. Doch anstatt sich für Investoren attraktiv zu machen, tut die Hauptstadt alles, um möglichst ejden davon abzuhalten, im Immobilienbereich zu investieren. Das hat inzwischen Tradition, wird aber auch mithilfe der Union im Senat fortgesetzt. Dabei hat Berlin mittlerweile reichlich Erfahrung damit, dass staatliche Eingriffe die Lage nicht besser, sondern schlechter machen. Warum lernt man nicht daraus?
14 Minuten
Das Ringen im Nahen Osten geht weiter. Aber es sieht so aus, als würden Israel und die USA das zentrale Ziel nicht erreichen können: Einen Regime-change in Teheran. Im Gegenteil. Die Mullahs scheinen jetzt sogar in einer stärkeren Verhandlungsposition zu sein, als zuvor. Denn die Welt hat gesehen, dass sie selbst den USA und Israel widerstehen können. Das wird globale Folgen haben, auch in anderen Konflikten. Stichwort: China und Taiwan.
11 Minuten
Manche belächeln Dubai immer noch als eine Art arabisches Disneyland. Aber das unterschätzt die historische Bedeutung des Emirats für die Region. Was Dubai geschafft hat: Dass die arabische Welt wieder an sich selbst glaubt. Man muss nicht mehr in den Westen, für Ausbildung, gute Jobs und ein komfortables Leben. Mehr noch: Plötzlich kommen Menschen aus aller Welt, um heir zu leben. Wer wäre noch Mitte der 90er Jahre aus den USA oder Europa in den Nahen Osten gezogen? Dubai hat damit ein Beispiel gesetzt, dem viele andere Länder der Region nun versuchen zu folgen - was den gesamten Nahen Osten mittel- und langfristig vollkommen verändern würde.
10 Minuten
Ich war in der Stadt Khor Fakkan (Sharjah) und im Emirat Fujairah im Nordosten der Emirate, unweit der Grenze zum Oman bei Musandam. Die Region bildet die nordöstlichste Spitze der Arabischen Halbinsel, wo die schmale Meerenge von Hormuz die Landmasse vom Iran trennt. Khor Fakkan ist der einzige Tiefwasserhafen der VAE und liegt unweit der Einfahrt zur Straße von Hormuz, weswegen die derzeitige Lage hier besonders brisant ist. Mit Spannung wird erwartet, wie die Situation sich entwickelt, jetzt da die Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA ausläuft.
13 Minuten
Kurz vor Auslaufen der Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA bin ich in Dubai, um mir vor Ort ein Bild von der Lage zu machen. Und zu erfahren, wie die vergangenen Wochen die VAE und insbesondere Dubai verändert haben. Denn für die Metropole am Golf sind Tourismus, Immobilien und Flugverkehr die wichtigsten wirtschaftlichen Säulen. Mein erster Eindruck: Viele Expats und Touristen sind bereits wieder da. Aber die nächsten Tage sind für die Länder am Golf von zentraler Bedeutung. Ich sage im Video Meerenge von Musandam - gemeint ist natürlich "Hormus" vor Musandam im Oman.
16 Minuten
Donald Trump als Jesus-gleiche Figur in der Geste des Heilsbringers. Das KI-generierte Bild, das ihn. so zeigte und das er in seinem Netzwerk gepostet hat, hat für Aufregung und Spott zugleich gesorgt. Viele fragen sich jetzt: Schadet ihm diese gotteslästerische und narzistische Darstellung bei seinen wichtigen katholischen Anhängern? Ich glaube nein, denn viele Konservative sehen eine zunehmend "linke" Kirche als Teil des Problems und Trump tatsächlich als Hoffnungsfigur im Kampf des christlichen Abendlandes gegen seine Feinde.
14 Minuten
Streiks sind ein Mittel der Arbeitnehmer, ihre Interessen gegenüber den Arbeitgebern durchzusetzen. So weit, so gut, und so weit Teil unserer sozialen Marktwirtschaft. Doch die massiven Streiks in diesen Tagen richten mehr Schaden als Nutzen an. Sie verkennen, dass nicht alle Reisenden aus Vergnügen unterwegs sind. Und sie schaden sich selbst, denn wenn Reisende nicht mehr wissen, ob sie mit Lufthansa ans Ziel kommen oder nicht, freut sich die Konkurrenz aus Nahost über neue Kunden.
17 Minuten
Eine Prämie sollen Arbeitnehmer erhalten können - dafür, dass alles gerade immer teurer wird. Wobei ja schon der Name "Prämie" falsch ist. Es handelt sich ja eher um eine Art Schadensersatz. Am wenigsten werden wahrscheinlich diejenigen profitieren, die Unterstützung am meisten nötig hätten. Gleichzeitig dürfen sich Beamte jetzt schon auf die Prämie freuen. Doch: Das Geld ist schnell aufgebraucht, aber die Preise werden hoch bleiben. Und dafür scheint niemand einen Plan zu haben.
SAGEN, WAS IST - Constantin Schreiber

SAGEN, WAS IST - Constantin Schreiber

Dies ist mein privater Account.