Wie lernt man zu leben, wenn man lange vor allem funktioniert
oder überlebt hat?
Ich bin G. und in „G.Love talks: leben statt überleben“ möchte
ich einen ehrlichen Raum für mentale Gesundheit, persönliche
Entwicklung, Beziehungen, Gesellschaft, Philosophie und
Spiritualität schaffen.
Dieser Podcast ist aus meinem Wunsch entstanden, offen über
Erfahrungen zu sprechen, die häufig verschwiegen, vereinfacht
oder vorschnell bewertet werden. Ich möchte Themen nicht in
perfekte Lösungen verpacken, sondern ihre Widersprüche sichtbar
machen. Bei mir dürfen Hoffnung und Überforderung, Entwicklung
und Stillstand, Humor und Schmerz, Wissenschaft und Spiritualität
gleichzeitig existieren.
Ich erzähle aus meinem eigenen Leben, spreche über Dinge, die
mich beschäftigen, und verbinde persönliche Erfahrungen mit dem
Wissen, das ich mir durch Therapie, Studium, pädagogische Arbeit,
Bücher, Beziehungen und Begegnungen mit anderen Menschen
angeeignet habe.
Dabei kann es um mentale Gesundheit, Trauma, Identität,
chronische Erkrankungen, Familie, Freundschaft, Liebe,
Sexualität, Grenzen, Selbstbild, Heilungsprozesse,
gesellschaftliche Ungleichheit oder das Leben zwischen
verschiedenen Kulturen gehen. Auch Philosophie, Meditation,
Buddhismus, Achtsamkeit, Bildung und die Frage nach einem guten
Leben werden immer wieder ihren Platz finden.
Mich interessiert, wie wir zu den Menschen geworden sind, die wir
heute sind. Welche Erfahrungen haben uns geprägt? Welche
Strategien haben uns einmal geholfen zu überleben? Welche davon
begleiten uns noch, obwohl wir sie heute vielleicht nicht mehr
brauchen? Wie können wir Verantwortung für unser Leben
übernehmen, ohne uns für alles verantwortlich zu machen, was uns
passiert ist?
Ich möchte darüber sprechen, wie wir uns selbst besser verstehen
können, ohne uns in Diagnosen, Rollen oder Selbstoptimierung zu
verlieren. Für mich bedeutet persönliche Entwicklung nicht, sich
ständig verbessern zu müssen. Sie kann auch bedeuten, die eigenen
Grenzen kennenzulernen, Gefühle auszuhalten, innere Prozesse
anzunehmen und freundlicher mit sich selbst zu werden.
Ich möchte Menschen eine Stimme geben, die sich mit ihren
Erfahrungen allein fühlen oder noch keine Worte für ihr inneres
Erleben gefunden haben. Vielleicht erkennst du dich in manchen
meiner Geschichten wieder. Vielleicht widersprichst du mir auch.
Beides darf sein. Dieser Podcast soll kein Raum sein, in dem ich
dir vorschreibe, wie du leben musst. Ich möchte Gedanken teilen,
Fragen stellen, Zusammenhänge suchen und gemeinsam mit dir
weiterlernen.
„G.Love talks“ ist kein medizinischer Podcast und ich bin keine
Ärztin oder Psychotherapeutin. Wenn ich über psychologische,
medizinische oder wissenschaftliche Themen spreche, versuche ich
klar zu kennzeichnen, was fachliche Information und was meine
persönliche Meinung oder Erfahrung ist.
Kein Podcast und keine einzelne Quelle sollte die alleinige
Grundlage deines Wissens sein. Wenn dich ein Thema interessiert,
verstehe meine Folgen gerne als Einladung, weiterzudenken, selbst
zu recherchieren und unterschiedliche Perspektiven
kennenzulernen.
Wenn du dir eine Folge ansehen möchtest, findest du auf meinem
YouTube Kanal ein Video mit demselben Titel. Unter dem jeweiligen
Video werde ich die verwendeten Bücher, Webseiten, Studien und
weiteren Quellen auflisten.
Wenn du Lust auf ehrliche Gespräche, neue Perspektiven und die
große Frage hast, wie aus Überleben irgendwann wirklich Leben
werden kann, bist du hier richtig.
Schön, dass du da bist.
G. ♡
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