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Philosoph! Der andere Versicherungspodcast Archiv

79 Episoden
44 Minuten
mit Ole Sieverding, Co-Founder und Geschäfsführer von Cyberdirekt

Der Philosoph ist aus der Sommerpause zurück! Ohne Umschweife steigen wir direkt ein mit einem Thema, das neben KI zu den aktuellsten überhaupt gehört: Gefühlte und echte Bedrohungen und Sicherheiten rund um Cyberkriminalität.

Unser Gast in dieser Folge ist Ole Sieverding, Gründer und Geschäftsführer von CyberDirekt. Die Plattform bietet Cyberversicherungen für Unternehmen, Makler und Versicherungen an. Warum das wichtig ist?

Stellen Sie sich folgendes Szenario in Ihrem Unternehmen vor: Sämtliche Computer sind verschlüsselt, alle Daten sind abgezogen, das Telefon ist tot und auf dem Bildschirm erscheint nur ein Totenkopf. Dahinter steckt die kriminelle Absicht, Lösegeld von Ihnen zu erpressen. Reales Szenario oder dem Tatort entsprungen?

Leider ersteres. Ransomware stellt mittlerweile den dominanten Schadenfall schlechthin dar, was Frequenz und Schadenhöhe angeht.

Und mitnichten sind nur große Unternehmen betroffen. Ganz im Sinne von "Crime as a Service" werden Lösegeldforderungen einfach an die Größe des Unternehmens angepasst.

Sieverding betont, dass vor diesem Hintergrund Verdrängung eben kein Erfolgsmodell ist, sondern ein mächtiger Gegner, dem sich Versicherungsunternehmen stellen müssen.

Die unternehmerische Verantwortung wächst

Michael Carl und Cybersecurity-Experte Sieverding stellen fest, dass die gefühlte und tatsächliche Risikolage ganz unterschiedlich eingeschätzt wird und generell das Risiko einer Cyberattacke gerne unterschätzt wird.

Gerade im Kontext der Digitalisierung, die immense Vorteile mit sich bringt, aber eben auch Risiken, ist laut Sieverding die Beschäftigung mit Cyberversicherungen unabdingbar.

Besorgniserregend ist vor allem die Geschwindigkeit, mit der im Bereich KI immer neue Möglichkeiten entstehen, aber damit auch neue Risiken aufkommen. Die Abhängigkeiten von IT steigen markant, was leider auch in kriminelle Energie umgesetzt wird. Die angreifende Seite rüstet auf.

Wie kann man dem als Versicherer entgegenwirken? Michael Carl und Ole Sieverding sind sich einig, dass es nur mithilfe einer bestimmten Kultur gehen wird. Mitarbeiter können und müssen die Security-Produkte und Funktionen nutzen, die es bereits gibt. Sicherheitslösungen finden bereits in zahlreichen Standardprodukten Anwendung. Es gilt, mutig zu sein und KI sinnvoll in den Alltag zu integrieren, aber auch achtsam zu bleiben.

Sicherheit schaffen als kreativer Akt

CyberDirekt als Anbieter schaut natürlich genau hin, was Versicherungen umtreibt, was sie unternehmen und wo Herausforderungen liegen. Sieverding versteht es daher auch als seine Aufgabe, Bedrohungsszenarien zu kommunizieren und zu motivieren, aktiv zu werden.

Cybergefahren stellen das Geschäftsrisiko #1 für Unternehmen dar und es steigt von Jahr zu Jahr. Es einzudämmen gelingt nur über den Diskurs und das Ergreifen adäquater Sicherheitsmaßnahmen.

Wie Versicherungen herausfinden können, was für sie in Sachen Cyber-Sicherheit wichtig ist und wie sie den Sweetspot im Dreieck aus Preis, Leistung und Risikofragen finden, das erfahren Sie in der aktuellen Folge.
46 Minuten
mit Nikolaus Sühr, Gründer und CEO von KASKO

Für Nikolaus Sühr ist Innovation nicht nur eine Neuerung für den Markt, sondern vor allem für das Unternehmen selbst. Er betont, dass Innovation kein Selbstzweck oder Leuchtturmprojekt sein darf, sondern als angewandte Innovation verstanden werden muss - also konkret umsetzbar und nutzbringend sein sollte. Innovation ist harte Arbeit und erfordert kontinuierliche Anstrengungen und Anpassungen.

Die Rolle der Insurtechs und neuer Technologien Die große Insurtech-Welle vor einigen Jahren konnte die hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen. Dennoch ist das Potenzial in diesem Bereich nach wie vor groß. Insbesondere im Umgang mit neuen Risikofaktoren wie Naturkatastrophen und Cyberrisiken stehen die Versicherer vor großen Herausforderungen. Systemische und schwer kalkulierbare Risiken können auch durch künstliche Intelligenz nicht vollständig gelöst werden. Insurtechs setzen daher auf bestehende Technologien und bringen ihr Wissen ein, um effizientere Lösungen zu entwickeln. Die entscheidende Frage ist: Braucht man die unkonventionellen Ansätze der jungen Wilden oder das fundierte Wissen der alten Hasen? Für Nikolaus Sühr liegt die optimale Lösung in einer Mischung aus beidem. Von vorhandenen Erfahrungen zu profitieren und gleichzeitig innovative Wege zu gehen. In der Versicherungsbranche gibt es kaum ein Problem, das nicht schon einmal aufgetreten ist - und für das es nicht bereits Lösungsansätze gibt. Nikolaus Sühr ist überzeugt, dass der Zugang zu den richtigen Personen und ihrem Wissen zur Förderung der Zusammenarbeit der Schlüssel zum Erfolg ist. „Es gibt kein Problem, bei dem ich nicht jemanden kenne, der schon einen Schritt weiter ist als wir“, sagt er. Durch diesen Austausch können Unternehmen von den Erfahrungen anderer profitieren und gemeinsam innovative Lösungen entwickeln.

Für Versicherungen ist es daher sinnvoll, neue Formen der Zusammenarbeit zu forcieren, um den Entwicklungen und Herausforderungen gewachsen zu sein. Innovation lässt sich nicht einfach einkaufen, sondern muss durch kontinuierliches Lernen und den Austausch mit Experten vorangetrieben werden.

Ein Blick in die Zukunft

In den kommenden Jahren sind in der Versicherungswirtschaft bedeutende Veränderungen und Fortschritte zu erwarten. Um erfolgreich zu sein, sind sowohl technologische als auch kulturelle Veränderungen notwendig. Insbesondere der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren und Experten sind entscheidend für eine erfolgreiche Zukunft.
44 Minuten
mit Simon Moser von muffintech

In der neuesten Episode des Podcasts gibt uns Simon Moser, Mitbegründer und CEO von muffintech, einen spannenden Einblick in die Welt der Künstlichen Intelligenz (KI) und wie diese zunehmend unser tägliches Leben bereichert.

Künstliche Intelligenz spielt in verschiedenen Lebensbereichen eine immer wichtigere Rolle, sowohl in der Arbeitswelt als auch im Privatleben. Simon Moser betont, dass KI zunehmend menschlicher und empathischer wird, was unsere Erwartungen an die Interaktion mit technischen Geräten grundlegend verändert. Diese Entwicklung führt dazu, dass Technologie immer mehr wie ein menschlicher Partner agiert. Ein besonders amüsantes Beispiel, das er teilt: Er lässt sich von KI inspirieren, wenn er zu Weihnachten Gedichte für seine Eltern schreibt.

Mut zur Veränderung

Die Einführung von KI in Unternehmen erfordert Mut und eine genaue Vorstellung von der Zukunft. „Man kann nicht vom Fax zur GenAI springen. Man muss die Prozesse anpassen und die Menschen mitnehmen“, unterstreicht Simon Moser. „Change Management und Schulungen sind entscheidend, um die Mitarbeitenden auf diesem Weg zu begleiten.“

Während muffintech als volldigitaler, chatbasierter Versicherungsmakler startete, konzentriert sich das Unternehmen heute vor allem auf die Optimierung des Kundenservices. Als absoluter Game Changer hat sich dabei eine selbst entwickelte und auf Versicherungsspezifika trainierte Conversational AI erwiesen, die maßgeblich zur Produktivitätssteigerung beigetragen hat.

KI wird in den nächsten fünf Jahren vor allem in den Bereichen Kundenservice, Wissensmanagement und Vertrieb eine immer wichtigere Rolle spielen und darüber hinaus neue Möglichkeiten für Innovationen schaffen. Bereits heute ist die Integration von KI in den Unternehmensalltag Realität. Wir befinden uns in einer spannenden Zeit des technologischen Wandels, in der Mut zur Veränderung und eine klare Vision unerlässlich sind, um die Vorteile von KI voll auszuschöpfen.

Neugierig geworden?

In Folge #32 gibt es viele weitere spannende Fragen, über die wir gemeinsam philosophieren. Hört und abonniert „Philosoph“ bei eurem Lieblings-Streaming-Service oder spielt ihn einfach direkt hier im Web-Player ab. „Philosoph“ erscheint zweiwöchig am Dienstag. Folgt Sapiens Germany auf Social Media für mehr Updates!

„Philosoph – der andere Versicherungspodcast“ ist eine hauseigene Produktion von Sapiens Germany.
43 Minuten
mit Julia Ricks von Europe Assistance

Autofahren bleibt der Deutschen liebstes Kind Julia Ricks zeigt auf, dass trotz des gestiegenen Umweltbewusstseins in der Gesellschaft aktuelle Studien ein überraschendes Bild zeichnen. So ist der Anteil der Personen, die ein eigenes Auto besitzen, in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Damit liegen wir nur knapp unter dem europäischen Durchschnitt.

Trotz des allgemeinen Wunsches, umweltbewusst und nachhaltig zu leben, zeigen sich nicht nur strukturelle Unterschiede zwischen Stadt und Land. Viele Menschen nutzen Alternativen wie Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel zusätzlich und nicht als Ersatz.

Sehnsucht nach Sicherheit „Ich sehe eine positive Entwicklung, aber sie ist sehr schleichend und immer noch von Bequemlichkeit und Preis getrieben“, fasst Julia Ricks zusammen. „Das Bewusstsein für saubere Mobilität und die Umwelt ist da, aber letztlich wird die Kaufentscheidung vom Strom-/Benzinpreis beeinflusst.“

Wie Europe Assistance das Mobilitätsproblem in Zukunft lösen will und welche innovativen Angebote es gibt, um unabhängig vom individuell gewählten Verkehrsmittel versichert zu sein, ist in der aktuellen Folge zu hören.

Neugierig geworden? In Folge #31 gibt es viele weitere spannende Fragen, über die wir gemeinsam philosophieren. Hört und abonniert „Philosoph“ bei eurem Lieblings-Streaming-Service oder spielt ihn einfach direkt hier im Web-Player ab. „Philosoph“ erscheint zweiwöchig am Dienstag. Folgt Sapiens Germany auf Social Media für mehr Updates!

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43 Minuten
mit Melanie Kramp von Generali Deutschland

Komplexität als Freund Eine wichtige Erkenntnis ist, dass sich Komplexität nicht durch einfache Maßnahmen reduzieren lässt. Vielmehr geht es darum, Komplexität zu durchdringen und auszugleichen, um eine bessere Vorstellung davon zu bekommen, was kommen könnte. Dies erfordert nicht nur individuelle Kompetenz, sondern auch die Fähigkeit, aus kollektiven Erfahrungen zu schöpfen und daraus zu lernen, um Unsicherheiten zu minimieren.

Carl und Kramp betonen die Notwendigkeit, ein Bewusstsein für den Umgang mit Unsicherheit zu entwickeln und gleichzeitig die Fähigkeit zu bewahren, neue Chancen zu erkennen und anzunehmen. Auch wenn dies bedeutet, den bisher eingeschlagenen Weg zu verlassen.

In einer Welt, die sich ständig verändert und immer komplexer wird, ist die Fähigkeit, mit dieser Komplexität umzugehen, entscheidend für den langfristigen Erfolg. Dies gilt sowohl für das Management von Unternehmen als auch für das persönliche Leben.

Neugierig geworden? In Folge #30 gibt es viele weitere spannende Fragen, über die wir gemeinsam philosophieren. Hört und abonniert „Philosoph“ bei eurem Lieblings-Streaming-Service oder spielt ihn einfach direkt hier im Web-Player ab. „Philosoph“ erscheint zweiwöchig am Dienstag. Folgt Sapiens Germany auf Social Media für mehr Updates!

„Philosoph – der andere Versicherungspodcast“ ist eine hauseigene Produktion von Sapiens Germany.
43 Minuten
mit Rainer Reitzler, von Münchener Verein

In der neuesten Folge unseres Podcasts spricht Michael Carl mit Dr. Rainer Reitzler, dem Vorstandsvorsitzenden des Münchener Vereins. Dabei geht es um drängende Themen, die unsere Aufmerksamkeit erfordern. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach dem Verständnis von Wohlstand, dem Generationenvertrag und der Zukunft der Solidarität.

Einigkeit herrscht darüber, dass Transparenz, Sensibilisierung und die Suche nach Lösungen entscheidend sind. Doch wie gelingt es, aus vielen Einzelakteuren einen gemeinsamen gesellschaftlichen Akteur zu formen? Diskutiert werden die Kosten der Solidarität und die Notwendigkeit eines sinnvollen Ausgleichs in einer immer komplexer werdenden Welt.

**Organisierte Solidarität – Wie sorgen wir für einen sinnvollen Ausgleich? **

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Generationenvertrag und dem aktuellen Rentensystem. Dieses belastet zunehmend die jüngere Generation. Die Frage nach Reformen oder einer grundlegenden Erneuerung des Systems drängt sich auf, während der demographische Konflikt weiter wächst und der Druck im System noch nicht groß genug ist.

„Es ist wichtig, dass wir die Balance in der Gesellschaft halten. Und gleichzeitig einen Weg finden, aus den alten Systemen, die wir jetzt haben, etwas zu machen, was in die Zukunft gerichtet ist", betont Dr. Reitzler.

Es ist an der Zeit, diese wichtigen Themen in Angriff zu nehmen und die Zukunft unserer Solidarität und sozialen Verantwortung zu gestalten. Doch wie können wir Jung und Alt gleichermaßen einbeziehen? Diese Frage ist nach wie vor eine der Kernfragen, wenn es darum geht, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Neugierig geworden?

In Folge #29 gibt es viele weitere spannende Fragen, über die wir gemeinsam philosophieren. Hört und abonniert „Philosoph“ bei eurem Lieblings-Streaming-Service oder spielt ihn einfach direkt hier im Web-Player ab. „Philosoph“ erscheint zweiwöchig am Dienstag. Folgt Sapiens Germany auf Social Media für mehr Updates!

„Philosoph – der andere Versicherungspodcast“ ist eine hauseigene Produktion von Sapiens Germany.
44 Minuten
Mit Dr. Gerrit Böhm von Volkswohl Bund

In dieser Ausgabe von “Philosoph” begrüßen wir Dr. Gerrit Böhm. Als aktuelles Vorstandsmitglied des Volkswohlbundes liegen seine Schwerpunkte insbesondere in den Bereichen IT und Betriebsorganisation. Mit seiner Expertise bietet er uns einen einzigartigen Einblick in die strategische Ausrichtung dieses traditionsreichen Unternehmens.

Eine der prägenden Strategien des Volkswohlbundes ist das Konzept der internen Weiterentwicklung. Dies ist nicht nur eine strategische Entscheidung, sondern auch ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur, so Böhm. Ziel ist ein Umfeld zu schaffen, in dem sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig engagieren und kontinuierlich weiterentwickeln können.

**Recht auf gute Führung **

Wichtiger als klassische Incentives wie Sportangebote oder der berühmte Obstkorb ist die wertschätzende Zusammenarbeit im Team und mit den Führungskräften. Böhm ist überzeugt, dass eine positive Unternehmenskultur und -atmosphäre entscheidend für eine langfristige Mitarbeiterbindung sind.

"Tradition wird beim Volkswohlbund großgeschrieben. Die stark auf Loyalität und Verbindlichkeit ausgerichtete Unternehmenskultur ist das Ergebnis einer durchdachten Strategie und positiver Erfahrungen.“

Statt ständig nach externen Lösungen zu suchen, setzt der Volkswohlbund auf die Entwicklung interner Ressourcen und Talente. Diese Werte werden auf allen Ebenen gelebt. So entsteht eine Kultur der vertrauensvollen Zusammenarbeit.

Neugierig geworden?

In Folge #28 gibt es viele weitere spannende Fragen, über die wir gemeinsam philosophieren. Hört und abonniert „Philosoph“ bei eurem Lieblings-Streaming-Service oder spielt ihn einfach direkt hier im Web-Player ab. „Philosoph“ erscheint zweiwöchig am Dienstag. Folgt Sapiens Germany auf Social Media für mehr Updates!

„Philosoph – der andere Versicherungspodcast“ ist eine hauseigene Produktion von Sapiens Germany.
38 Minuten
mit Philipp Bäcker von R+V Versicherung

Die Bedeutung der Nachhaltigkeit hat in den letzten Jahren stark zugenommen und betrifft mittlerweile alle Branchen, so auch die Versicherungswirtschaft. Nicht nur bei der Absicherung von Risiken, sondern auch bei der aktiven Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft und der Bewältigung globaler Herausforderungen spielt die Versicherungswirtschaft eine entscheidende Rolle.

Nachhaltigkeit als Schlüsselrolle

Eine zentrale Herausforderung besteht darin, nicht nur kurzfristige Risiken für ihre Kunden abzusichern, sondern auch langfristige Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen. Dies ist entscheidend für die langfristige Stabilität und das Vertrauen der Kunden in die Branche. Die effektive Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in die Geschäftspraxis eines Versicherers kann nicht nur dazu beitragen, der Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft gerecht zu werden, sondern auch langfristige Wettbewerbsvorteile schaffen.

„Während es vor zehn Jahren für Unternehmen und somit auch für die Versicherungsindustrie ausreichend gewesen sei, auf die Betriebsökologie und die Emissionen des eigenen Geschäftsbetriebs abzustellen sowie über das soziale Engagement zu berichten, habe sich die Erwartungshaltung an Finanzdienstleister heutzutage deutlich gewandelt.“

Bäcker betont zudem, dass sowohl die Versicherungswirtschaft als auch die Kunden diesen Wandel vorantreiben. Die R+V Versicherung positioniert sich auf diesem Weg als Transformationsbegleiter und zeigt damit ihr Engagement für eine nachhaltige Zukunft.

Es wird deutlich, dass Nachhaltigkeit nicht nur eine Verpflichtung für Unternehmen ist, sondern auch von den Kunden bewusst eingefordert und vorangetrieben wird. Jedes Unternehmen steht in der Verantwortung, sich den Herausforderungen der Nachhaltigkeit zu stellen und aktiv an der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken.

Neugierig geworden?

In Folge #27 gibt es viele weitere spannende Fragen, über die wir gemeinsam philosophieren. Hört und abonniert „Philosoph“ bei eurem Lieblings-Streaming-Service oder spielt ihn einfach direkt hier im Web-Player ab. „Philosoph“ erscheint zweiwöchig am Dienstag. Folgt Sapiens Germany auf Social Media für mehr Updates!

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46 Minuten
mit Mathias Bühring-Uhle von Gothaer

Herausforderungen der virtuellen Zusammenarbeit Die Covid-Pandemie hat die digitale Zusammenarbeit transformiert. Die Notwendigkeit sozialer Distanzierung und die verstärkte Nutzung von Remote-Arbeit haben zu einem Paradigmenwechsel geführt, der die Art und Weise, wie Unternehmen operieren, grundlegend verändert hat. Videokonferenzen, Cloud-Plattformen und kollaborative Tools sind zu unverzichtbaren Bestandteilen der modernen Arbeitswelt geworden. Kaum vorstellbar, dass man einst in Kauf genommen hat, für ein einstündiges Meeting durch das halbe Land zu fahren. Doch diese neue Form der Zusammenarbeit bringt nicht nur Vorteile, sondern auch Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Für Mathias Bühring-Uhle ist eine der größten Veränderungen die Auswirkungen auf zwischenmenschliches Vertrauen und Authentizität. Physische Sensationen, wie der Händedruck, die Körpersprache, auch der Geruch, sind Elemente, die im virtuellen Raum auf der Strecke bleiben. Ist eine hybride Arbeitswelt die Lösung?

Eine hybride Arbeitswelt gestalten: Das Vertrauen im Außenverhältnis wird nur existieren können, wenn es auch im Innenverhältnis gegeben ist. Daher ist es besonders wichtig, die Prozesse im Unternehmen zu optimieren. Ein hybrides Arbeitsmodell kann die Beziehung zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften stärken, jedoch sind Präsenztage im Büro nicht für alle im Unternehmen umsetzbar. Haben die Einen nur einen kurzen Arbeitsweg, kann es sich bei den Anderen um mehrere Stunden Fahrt handeln. Das macht flexible Lösungen erforderlich. Führungskräfte müssen flexibel sein und ihre Führungsansätze an die unterschiedlichen Bedürfnisse und Arbeitsstile der Teammitglieder anpassen, unabhängig davon, ob diese im Büro oder remote arbeiten.

Die digitale Arbeitswelt birgt sowohl Chancen als auch Herausforderungen. Die richtige Balance zwischen virtueller und physischer Interaktion, klare Richtlinien und gezielte Schulungen sind entscheidend für den Erfolg in dieser neuen Ära der Arbeit.

Neugierig geworden? In Folge #25 gibt es viele weitere spannende Fragen, über die wir gemeinsam philosophieren. Hört und abonniert „Philosoph“ bei eurem Lieblings-Streaming-Service oder spielt ihn einfach direkt hier im Web-Player ab. „Philosoph“ erscheint zweiwöchig am Dienstag. Folgt Sapiens Germany auf Social Media für mehr Updates! „Philosoph – der andere Versicherungspodcast“ ist eine hauseigene Produktion von Sapiens Germany.
44 Minuten
mit Benedikt Kalteier von CLARK In Folge#25 sprechen wir mit Benedikt Kalteier, dem neuen CEO des Digitalmaklers Clark. Die beiden tauchen tief in die langjährige Intransparenz vieler Versicherungsunternehmen ein und diskutieren, wie die Zukunft der Branche gestaltet werden könnte. Werden wir Clark in zehn Jahren noch wiedererkennen? Und welchen Herausforderungen steht die Versicherungsbranche gegenüber?
46 Minuten
mit Henning Bernau von NV Versicherungen

Ostfriesland ist zweifellos eine schöne Region. Aber man muss schon eine besondere Affinität haben, um diese Lebensart zu schätzen. Hier ticken die Uhren etwas langsamer. Es braucht eine gewisse Gelassenheit, um die Besonderheiten dieser Region und ihrer Gemeinschaft zu genießen.

Gemeinschaft erleben „Im privaten Alltag begegnen wir uns hier in Ostfriesland oft auch außerhalb der üblichen Arbeitszusammenhänge. Ob beim Einkaufen an der Kasse oder beim sonntäglichen Boßeln auf der Straße – selten trifft man nicht auf Kollegen“, erzählt Henning Bernau. „Wir sind hier in der Region wie eine kleine Familie, und ein freundlicher, menschlicher Umgang miteinander ist unerlässlich.“

Mit zunehmender Größe ist es eine Herausforderung, dafür zu sorgen, dass die bestehende Gemeinschaft auch eine bleibt. Um nicht in die Austauschbarkeit großer Versicherungen abzudriften, bedarf es bestimmter Mittel. Tradition und Fortschritt in Verbindung mit Vertrauen und Zuverlässigkeit sind seit Generationen die Stärke der NV-Versicherungen. Hier gilt der Grundsatz: Jeder hilft jedem. Dieses Prinzip ist nicht nur gelebte Philosophie, sondern hat auch eine lange Tradition.

Tradition, Vertrauen und Fortschritt Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG) stellen die NV-Versicherungen ihre Mitglieder an erste Stelle. Aber auch andere Unternehmen werden von ihnen aktiv unterstützt. Schließlich werden in den kommenden Jahren viele kleinere Unternehmen durch regulatorische Anforderungen, Digitalisierung und technologischen Wandel vor große Herausforderungen gestellt.

Wer sich von dieser einzigartigen Gemeinschaft überzeugen und Ostfriesland selbst erleben möchte, sollte sich Christi Himmelfahrt vormerken. Dann findet in Neuharlingersiel die diesjährige Boßel-Europameisterschaft statt. Eine perfekte Gelegenheit, die besondere Atmosphäre und Herzlichkeit der Region hautnah zu erleben.

Neugierig geworden? In Folge #24 gibt es viele weitere spannende Fragen, über die wir gemeinsam philosophieren. Hört und abonniert „Philosoph“ bei eurem Lieblings-Streaming-Service oder spielt ihn einfach direkt hier im Web-Player ab. „Philosoph“ erscheint zweiwöchig am Dienstag. Folgt Sapiens Germany auf Social Media für mehr Updates!

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48 Minuten
mit Justus Lücke, Geschäftsführer der Versicherungsforen Leipzig Ein Gespräch mit Justus Lücke von den Versicherungsforen Leipzig. Hinter den Türen des Sapiens Studios wurde wieder philosophiert: Diesmal zwischen Michael Carl und seinem Gast Justus Lücke. Justus ist Geschäftsführer der Versicherungsforen und Maklerforen Leipzig, weshalb er sich von Haus aus intensiv mit den Themen Versicherungsprodukte, Regulatorik und Vertrieb sowie Lebensversicherung beschäftigt. Im Dialog werfen die beiden einen Blick auf die Versicherungswelt der Zukunft und diskutieren über die Branche als Teil der aktuellen transformatorischen Veränderungen auf den Märkten. Die Versicherungswirtschaft habe bisher immer eine große Resilienz bewiesen, auch da sie nicht so kompromisslos wie andere Branchen zur Veränderung gezwungen war. Sie lebe viel vom „Speck der Vergangenheit“, wobei der Leidensdruck aber auch größer wird – freilich in manchen Bereichen noch nicht groß genug für echte Veränderungen, so Lücke.
46 Minuten
mit Alexander Hornung - Chief Product Officer bei hepster Wir sind erfolgreich ins neue Jahr gestartet und mit frischen Themen zurück im Studio. Neben Michael ist unser langjähriger Versicherungsexperte Simon Dufour mit dabei und als Gast bereichert Alexander Hornung von hepster die Runde. Gemeinsam beleuchten die drei Experten in der aktuellen Folge eine innovative Form der Versicherung, die weit über die traditionellen Modelle hinausgeht. Denn in einer Welt, die zunehmend von Technologie durchdrungen ist, erlebt die Branche eine bemerkenswerte Transformation durch das Konzept der „Embedded Insurance“.
43 Minuten
mit Axel Kleinlein - Versicherungsmathematiker und Gründungsmitglied der Bürgerbewegung Finanzwende

Nachhaltige Lösungen und offene Diskussionen sind unerlässlich Die Kurzsichtigkeit der Unternehmen zeigt sich darin, dass sie sich in erster Linie auf Produkte konzentrieren, die in der heutigen Zeit erfolgreich sind. Gleichzeitig wird der zukünftige Wandel völlig außer Acht gelassen. Für die meisten Vorstände scheint das keine Frage zu sein, so Kleinlein. Die Digitalisierung? Fehlanzeige. Alte Cobol-Rechner fristen ihr Dasein in Kellern, um Rentenverträge abzuwickeln. Ist das Nachhaltig?

Insbesondere private Rentenversicherungen stehen im Fokus von Axel Kleinleins Kritik. Die Verträge sind so kompliziert, dass kaum ein Versicherungsnehmer diese versteht. Die mathematischen und juristischen Feinheiten zu durchdringen, werde selbst für Künstliche Intelligenz zur Mammutaufgabe. Er macht deutlich, dass die Versicherungswirtschaft sich zunehmend von Rentenverträgen trennt, da viele Produkte langfristig zu Schwierigkeiten führen könnten.

Daher plädiert er für eine nachhaltige Lösung und vor allem dafür, die gesetzliche Rente nicht grundlos zu diskreditieren. Das System hat Potenzial, aber es erfordert eine offene Diskussion und den Willen zur Veränderung.

Die Herausforderung der Komplexität Axel Kleinleins Kritik geht tiefer. Die Versicherungswirtschaft hat in den letzten 20 Jahren eine Kreativität an den Tag gelegt, die größer ist als alles zuvor. Doch wer versteht diese hochkomplexen Vertragsgestaltungen noch? Seinen Einschätzungen nach wird es in 20 oder 30 Jahren schwer sein, Menschen zu finden, die diese Produkte überhaupt nachvollziehen können. So liegen die Herausforderungen nicht nur in der Digitalisierung, sondern auch in der Komplexität der Verträge.

Sein Lösungsvorschlag: Die Branche sollte sich auf ihr Kerngeschäft besinnen und Risiken absichern. Die Altersvorsorge kann dabei auf der Strecke bleiben. Doch die Frage bleibt: Wo sollen die neuen Generationen von Versicherungsmathematikern herkommen?

Neugierig geworden? In Folge #21 gibt es viele weitere spannende Fragen, über die wir gemeinsam philosophieren. Hört und abonniert „Philosoph“ bei eurem Lieblings-Streaming-Service oder spielt ihn einfach direkt hier im Web-Player ab. „Philosoph“ erscheint zweiwöchig am Dienstag. Folgt Sapiens Germany auf Social Media für mehr Updates!

„Philosoph – der andere Versicherungspodcast“ ist eine hauseigene Produktion von Sapiens Germany.
42 Minuten
mit Florian Kölbl von BearingPoint n der neuesten Podcast-Folge von „Philosoph“ tauschen Zukunftsforscher Michael und Florian Kölbl von BearingPoint, spannende Gedanken über die Bedeutung von Sicherheit in der Welt der Versicherungen aus. Sicherheit. Das ist ein Thema, welches oft als hinderlich wahrgenommen wird: eingeschränkte Zugänge, blockiertes Filesharing, Sicherheitsschulungen. Die Liste ist lang. Gleichzeitig steckt sie in der DNA von Versicherern, was nicht zuletzt schon der Name selbst verrät. Jetzt geht es aber ans Eingemachte – bis 2025 sollen die DORA (Digital Operation Resilience Act) EU-Maßnahmen flächendeckend umgesetzt sein. Wird also DORA die Finanz-, Versicherungs- und Kommunikationsbranche für zukünftige Cyberangriffe und Daten Leaks sicher machen? Oder macht eine einheitliche Lösung das System nicht sogar angreifbarer? Aber vor allem: Was bedeutet Sicherheit überhaupt?
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