Ferien. Eine Reise. Ein paar Tage Abstand.
Doch was, wenn zu Hause ein geliebter Mensch oder ein geliebtes
Tier auf uns wartet, dem es nicht gut geht?
In dieser Folge von KörperLicht – getragen durch
Trauer erzähle ich von meinen eigenen Erfahrungen mit
dieser Frage. Ich bin verreist und war gedanklich trotzdem zu
Hause. Die Schuldgefühle waren mit dabei, ebenso die Sorge: Was,
wenn gerade jetzt etwas passiert?
Erst nach und nach habe ich verstanden, dass meine Abwesenheit
nicht bedeutet, dass ich weniger liebe. Und dass es möglich sein
darf, auch wieder ein Stück im eigenen Leben zu sein –
nicht anstelle des Menschen oder Tieres, das wir lieben,
sondern neben unserer Liebe zu ihm.
Ich spreche über das Funktionieren, über den Überlebensmodus und
darüber, warum es manchmal so schwer wird, sich selbst überhaupt
noch wahrzunehmen.
Und vielleicht auch über eine kleine Frage, die viel verändern
kann:
Was würde sich verändern, wenn du dir erlauben würdest,
genauso fürsorglich mit dir umzugehen wie mit dem Menschen oder
dem Tier, das dir so sehr am Herzen liegt?
In dieser Folge geht es um:
die Angst, während der eigenen Abwesenheit könnte etwas
passieren
Schuldgefühle beim Verreisen
das Gefühl, ständig funktionieren zu müssen
den Verlust der eigenen Bedürfnisse
kleine Möglichkeiten, wieder bei sich anzukommen
und darum, warum Selbstfürsorge nicht bedeutet, einen
geliebten Menschen oder ein Tier im Stich zu lassen
Shownotes
Für dich
Dieser Podcast ersetzt keine therapeutische oder medizinische
Behandlung. Er möchte einen Raum schaffen für Reflexion,
Verbundenheit und achtsame Begleitung.
Mehr über meine Arbeit und den Angehörigenraum
findest du auf meiner Website
https://www.christinewir-somatic.com/startseite
https://www.christinewir-somatic.com/fr/startseite
Bis zur nächsten Folge in zwei Wochen. und denk dran:
unser Körper spricht jeden Tag mit uns.
Die Frage ist nur: Sind wir bereit, ihm zuzuhören?
Schön, dass du da bist.
Christine Wir
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